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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

33 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Messer, Hannover ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 12:06
Zitat von robixrobix schrieb:ende der serie
weil alle zu eliminierenden opfer tot waren ?
Wie gesagt, daran kann ich irgendwie nicht glauben. Wenn es etwas zu "eliminieren" gegeben hätte, wüsste man sicherlich auch wer denn fehlen würde, da diese Personen ja sicherlich in irgendeiner Art und Weise im Zusammenhang gestanden wären.
Zitat von robixrobix schrieb:ablage fast immer an den gleichen örtlichkeiten
vllt gab es weitere ablagen, weitere opfer, von denen nie überreste gefunden wurden =
Insbesondere bei der Ablage im Wasser mag ich das nicht gänzlich ausschließen. Soweit es sich bei einem weiteren Opfer nur um eines der Extremitäten handelte, kann dies natürlich auch, da nicht aufgefunden, dem Tierfraß zum Opfer gefallen sein.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 12:11
Zitat von darkstar69darkstar69 schrieb:In Aktenzeichen XY ungelöst Folge 26 aus Mai 1970 wird über eine weitere Serie von gefundenen Leichenteilen berichtet. Womöglich war das damals eine verbreitetere Fantasie von Tätern als heute?
Also wenn man im Netz sucht, findet man sowohl ähnlich gelagerte Einzeltaten, wie den hier schon angesprochenen Maschsee-Fall oder als auch Serien, in Hannover eine größere vor 100 Jahren, des sog. Schlächters von Hannover, Fritz Haarmann.
Die Mordserie im Südharz aus den 90ern, die hier auch schon Thema im Forum war oder die von Manfred S. aus Frankfurt, ebenfalls aus den 90er Jahren.

Vielleicht könnten diese bereits zum Großteil aufgeklärten Fälle Hinweise zum Täterprofil in dieser Serie aus den 70ern geben.

Man hat bei der 1. Leiche im September 1975 ja festgestellt, daß die Frau rund 2 Wochen im Wasser lag und dass sie Mitte 20 war. Dazu müsste es ja irgendwann irgendwo - vielleicht nicht direkt in Hannover - eine Vermisstenanzeuge gegeben haben. Bei 2 anderen Frauen wusste man, dass sie entbunden und eine Blinddarm-OP hatten. Gibt es Personen, die den Verbleib ihrer Mutter geklärt haben wollen und nach ihr suchen?
Der Jugendliche mit der Tätowierung. Erkennt die jemand wieder? Ehemalige Mitschüler?


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 13:55
Zitat von MeaMea schrieb:Der Jugendliche mit der Tätowierung.
Dieses Opfer ist aus meiner Sicht wohl noch am besten dazu geeignet, sie einer Identität zuzuführen. Ich gehe nicht davon aus, dass es ein Vermisster war. Vielmehr hätte man anhand der vorhandenen Daten und dem Fakt, dass die Person vermutlich noch nicht lange vor dem Auffindedatum verstorben war, die bekannten Sterbefälle, auch über den Dunstkreis von Hannover hinaus, in Augenschein nehmen und nach Parallelen abgleichen müssen.

Ich denke nicht, dass die Anzahl von Todesfällen in diesem Altersspektrum, ähnlich wie auch bei den ca. 25-jährigen weiblichen Leichen, so groß gewesen ist. Ohne die Akten einzusehen, weiß ich natürlich nicht, ob diesbezüglich eine Überprüfung stattgefunden hat. Zugleich erfolgte die Datenerfassung zu dieser Zeit ausnahmslos schriftlich, womit man sicherlich auch Einfluss auf den Bestand nehmen konnte. Trotzdem müssten Städte und Gemeinde über entsprechende Todesfälle unterrichtet worden sein. Wäre wirklich interessant, ob dieser Ermittlungsansatz aufgegriffen wurde.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 15:13
Zitat von robixrobix schrieb:in den 70er jahren waren "meldebescheinigungen" und ähnliches vermutlich nicht so strikt wie heute.
Hallo @robix, Grüße!
Ich muß dir leider mitteilen, daß Du mit dieser Annahme auf dem Holzweg bist. Die damaligen Beamten kannst Du mit denen von heute kaum vergleichen. Ganz anderer Stil und Arbeitsauffassung. Ich kenne/kannte Beamte von damals. Einer von diesen würde den größten Teil der heute Beschäftigten seiner ehemaligen Dienststelle zum Seelöwenzählen nach Spitzbergen strafversetzen, wenn er das dürfte.
Fehler gab es auch damals, aber nie im Ausmaß wie heute und strikt war Programm.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Dieses Opfer ist aus meiner Sicht wohl noch am besten dazu geeignet, sie einer Identität zuzuführen. Ich gehe nicht davon aus, dass es ein Vermisster war. Vielmehr hätte man anhand der vorhandenen Daten und dem Fakt, dass die Person vermutlich noch nicht lange vor dem Auffindedatum verstorben war, die bekannten Sterbefälle, auch über den Dunstkreis von Hannover hinaus, in Augenschein nehmen und nach Parallelen abgleichen müssen.
Sehe ich ähnlich wie Du.
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:Ähnlich den Hamburger Trümmermorden nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Vier Menschen (ein ca 70 Jahre alter Mann, zwei jüngere Frauen, 25 bzw 30 Jahre alt und ein ca 8 Jahre altes Mädchen) wurden im Zeitraum von etwa 14 Tagen tot in zerbombten Häusern aufgefunden.
Den Trümmermörder halte ich bis heute für einen Erbschleicher, der das Chaos der direkten Nachkriegsjahre ausgenutzt hat.

Was Leichenteile "in freier Wildbahn" im Norden betrifft, gäbe es noch den mysteriösen Fall Klatzka aus Bielefeld im Jahr 1970. Das Opfer wurde ebenfalls zerteilt, in eine Reisetasche gepackt und dann einfach bei Minden an der Weser stehengelassen und nicht versteckt. Soweit mir bekannt, bis heute ungelöst, da seltsam und mysteriös, besonders das Motiv.

Was den plötzlichen Abbruch der Serie in Hannover angeht, halte ich 2 Szenarien für wahrscheinlich. Das Erste kennt ihr bereits. Ein Mörder hat erreicht das seine Tat als Teil einer Serie angesehen wird. Einer Mordserie, de es so nie gab. Ziel erreicht, kein Grund weiterzumachen.

Das zweite Szenario ist, daß der Leichenschänder nie mehr war als jemand der Leichen zerstückelt und als besonderen Kick öffentlichkeitswirksam verteilt hat. Als er dann in Unkenntnis der Lage ein Mordopfer "entwendete", wurde ihm sein neues "Hobby" zu heiß. Leichen entwenden und zerstückeln ist eine Sache, Mord ist eine Andere. Zudem bedeutet sein Zugriff auf Verstorbene, daß die Anzahl derjenigen in Hannover die sowas durchziehen können, recht überschaubar gewesen sein dürfte.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 15:49
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Zudem bedeutet sein Zugriff auf Verstorbene, daß die Anzahl derjenigen in Hannover die sowas durchziehen können, recht überschaubar gewesen sein dürfte.
Wer käme denn da in Frage?

-Mitarbeiter von Krankenhäusern: Kann man wohl ausschließen, da die Verstorbenen ja dort vom Bestatter abgeholt und eingesargt werden. Da würde es auffallen, wenn Körperteile fehlen.

-Mitarbeiter aus der Gerichtsmedizin: Ähnlich, denn selbst wenn jemand obduziert wurde, wäre ein fehlendes Bein ja außer bei einem Unfallopfer auch auffällig.

-Bestatter: Könnte gehen, denn wenn der Sarg erst einmal geschlossen und alles für die Beerdigung vorbereitet ist, wird der wohl kaum noch mal aufgemacht und geschaut, ob der Angehörige auch noch vollständig ist. Und selbst wenn Angehörige den Toten noch mal sehen wollen: Was unter der Kleidung durch, sagen wir mal, Holzwolle oder Packpapier ersetzt wurde.... So makaber das klingt, aber da fasst doch keiner hin, ob in der Hose auch wirklich das Bein ist.

-Mitarbeiter vom Friedhof: Wenn da z. B. Särge mit Verstorbenen schon am Tag vorher gebracht und irgendwo aufbewahrt werden, könnte man da schon.... Dass jemand ein Grab öffnet, schließe ich aber wegen der Mühe aus.

Wenn man so einen Hintergrund annimmt, könnte ich persönlich mir vorstellen, dass die Serie vielleicht auch deshalb geendet ist, weil jemand einen Verdacht hatte den man aber nicht beweisen konnte. Und dass dann der betreffende Mitarbeiter, dann sagen wir mal "versetzt" wurde, so dass er keinen Zugriff mehr hatte. Und dass das aber nie nach außen gedrungen ist, weil man eben keine Beweise hatte und den Skandal befürchtet hat.

Man stelle sich mal vor, es kommt heraus, dass irgendein Hiwi beim Bestatter oder der Friedhofsverwaltung da Leichen verstümmelt hat...


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 20:39
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:ch denke schon, dass es mit den heute zu Verfügung stehenden Möglichkeiten ein DNA-Muster zu gewinnen. Das Problem wird aber sein, dass es wohl kein Material mehr geben wird, was man dazu heranziehen könnte. Ich denke, dass alle aufgefundenen sterblichen Überreste, wie es heute auch allgemein bei unbekannten Toten üblich ist, der Verbrennung zugeführt wurden.
Ich denke auch , das keine DNA mehr gewonnen werden kann. Von DNA Analysen und die Möglichkeiten, das dies sich ja auch ständig verfeinern, wusste man seinerzeit noch nichts.
Zitat von MeaMea schrieb:Die Frage ist, ob an der Art der Zerteilung/Schnittkanten (oder wie sagt man) erkennbar ist, ob es sich um einen Profi oder einen Laien handelt. Vielleicht ist das etwas, was ggf. nochmal neu beurteilt werden müsste.
Es könnte sich um jemanden handeln, der auf dem Lande aufgewachsen ist und bei Hausschlachtungen zugegen war. ( Vielleicht war das ja auch sein Trigger?? )
Zitat von robixrobix schrieb:ende der serie
weil alle zu eliminierenden opfer tot waren ?
Und wo ist dann der Rest der Leichen geblieben ?
Wieso hat niemand jemanden vermisst ?
Zitat von robixrobix schrieb:ablage fast immer an den gleichen örtlichkeiten
vllt gab es weitere ablagen, weitere opfer, von denen nie überreste gefunden wurden =
Das kann durchaus sein.
Aber einerseits Leichenteile so abzulegen, das sie baldmöglichst gefunden werden und andere Teile dann so zu verbergen, das sie nie gefunden werden ? Das passt nun überhaupt nicht zusammen, meinerb Meinung nach
Zitat von robixrobix schrieb:altersmäßig könnte es sich tatsächlich um verwandte gehandelt haben. hat man das geprüft?
Ich halte das auf den ersten Blick für einen Gerdanken, den man durchaus nachgehen könnte.
Aber ich glaube eher, das dies wenig realistisch ist.
Zitat von kf1801kf1801 schrieb:Ähnlich den Hamburger Trümmermorden nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Vier Menschen (ein ca 70 Jahre alter Mann, zwei jüngere Frauen, 25 bzw 30 Jahre alt und ein ca 8 Jahre altes Mädchen) wurden im Zeitraum von etwa 14 Tagen tot in zerbombten Häusern aufgefunden.
Das ist überhaupt nicht mit diesem Fall zu vergleichen.
So wie es aussieht war das 1946 wohl ein Raubmord wahrscheinlich an einer Flüchtlingsfamilie
Da wurde auch niemand zerstückelt, soweit ich weis
oder auch abgewandelt:
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Den Trümmermörder halte ich bis heute für einen Erbschleicher, der das Chaos der direkten Nachkriegsjahre ausgenutzt hat.
Zitat von robixrobix schrieb:warum leute in hannover schocken?
weil er da ein "beef" hatte, mit dem ort, den leuten?
=> er hatte einen persönlichen bezug zu hannover?
Ich schätze mal er war aus Hannover oder Umgebung.
Spricht jedenfalls vieles dafür
Zitat von MeaMea schrieb:Also wenn man im Netz sucht, findet man sowohl ähnlich gelagerte Einzeltaten, wie den hier schon angesprochenen Maschsee-Fall oder als auch Serien, in Hannover eine größere vor 100 Jahren, des sog. Schlächters von Hannover, Fritz Haarmann.
Das geht mir auch immer durchden Kopf.
Komisch:
In Hannover scheinen sich Zerstücklungen von Menschen irgendwie zu häufen.
Harrmann, dann diese Serie hier, dann der Maschseefall und da war vor 20 Jahren noch einer der seine Frau zerstückelte.
Nicht zu vergessen Yasmin Stieler nicht weit entfernt.

Dabei ist aber sicher, das immer einzelne Fälle waren, die nichts miteinander zu tun hatte.
Ich will hier auch keine Diskussion über Zusammenhänge aufmachen, die es nie gab.

Dennoch könnte der Verbringer der Leichenteile eine "Inspiration" durch den berühmten Haarmann Fall bekommen haben.
Dessen erzählte auch schon vor dem Film mit Götz George, jeder Hannoveraner.
Zitat von HöhenburgHöhenburg schrieb:Das zweite Szenario ist, daß der Leichenschänder nie mehr war als jemand der Leichen zerstückelt und als besonderen Kick öffentlichkeitswirksam verteilt hat. Als er dann in Unkenntnis der Lage ein Mordopfer "entwendete", wurde ihm sein neues "Hobby" zu heiß.
Möglich, das er aufgehört hat, als man ihn öffentlich mit einem Mord in Zusammenhang brachte-
Wobei ich nicht überzeugt bin, das dieser Mord auch erwiesen ist.
Erfahrungsgemäß sind auch seinerzeit schon Fehlinterpretationen vorgekommen
Hier sollte man noch einmal ansetzen, worauf diese Schlussfolgerung beruht und ob diese Erkenntnis auch heute noch haltbar ist.
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wenn man so einen Hintergrund annimmt, könnte ich persönlich mir vorstellen, dass die Serie vielleicht auch deshalb geendet ist, weil jemand einen Verdacht hatte den man aber nicht beweisen konnte. Und dass dann der betreffende Mitarbeiter, dann sagen wir mal "versetzt" wurde, so dass er keinen Zugriff mehr hatte.
Oder ganz einfach, weil er nicht mehr an Leichen heran kam.
Vielleicht durch einen anderen Job, Umzug ect.

Als ich zu dieser Zeit Schüler war, hatte ein Mitschüler einen makabren Ferienjob; Leichenwäscher bei einem Bestatter.
Ich fand das total makaber, wäre nie auf solche Idee gekommen.
Allerdings verdiente der DM 25,- die Stunde , während mein Ferienjob im Supermarkt DM 6,- pro Stunde einbrachte. ( Trotzdem hätte ich es nie gemacht)

Was ich eigentlich damit sagen will ist, das es durchaus nicht so wenige gibt, die für solch eine Tat infrage kämen.

Nach längeren Überlegungen, denke ich persönlich, das es sich um keine Mordserie gehandelt haben kann.
Sechs Menschen unterschiedlichen Alters, die nie irgend jemand vermisst hat. Nie wurde eine kompletten Leiche gefunden
Ich denke da hat sich jemand, der die Möglichkeit hatte an Leichen heran zu kommen, einen "schlechten Scherz" gemacht
Aus welchem Grund auch immer
Meiner Meinung nach war das nur eine makabre Leichenschändung.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 21:09
True Crime Hannover PODCAST
Leichen ohne Namen / Sägewerkmörders
vom 04.11.2022
https://true-crime-hannover.blogs.julephosting.de/20-leichen-ohne-namen
Ein Unbekannter drapiert Leichenteile an markanten Punkten Hannovers, unter anderem an einer Grundschule. Er muss die Leichen zersägt haben. Die Polizei findet nicht heraus, wer die Toten sind, ob sie alle ermordet worden sind und auch nicht, wer der Täter war. Nach zwei Jahren hörte die Serie plötzlich auf. Am Telefon erzählt der damalige Ermittler Günter Nowatius, wie die Beamten versucht haben, die Lösungen zu finden.
günter nowatius hat keine große hoffnung, dass der fall noch gelöst werden kann
(ehemaliger ermittler und kriminalhauptkommissar)

11:03 ende der leichenteile (dez 1977) ? günter nowatius
- verstorben
- längere zeit verurteilt
- gar keinen kontakt mehr zu Hannover
- vllt befriedigung endlich erreicht
- fühlte sich verfolgt, hatte angst wegen entdeckung

11:38 Serientäter ? günter nowatius
- Serientäter oder serienmörder nur wenn Straftaten
- sie haben lediglich wegen Störung totenruhe ermittelt
- nur beim letzten auffinden des torsos weiblich 18. dez 1977: tötungsdelikt nachgewiesen
- bei 11 Leichenteilen zuvor kein hinweis auf ein tötungsdelikt

21:22 wer kommt in frage ? christian (lomoth?)
- Bauarbeiter (viele bauten damals)
aber
- Leichenteile rankommen
- Leichenteile abtrennen
- eher schlachter
- bestatter
- Ärzte
- immer am Wochenende hingelegt
- unter der Woche bekommen, gelagert
- kühlung ?

- deutschlandweit keinen vgl fall mit so vielen opfern
- und gleichzeitig so wenig bekannt zu tat/täter

23:05 weitere fälle ? Christian
2 leichen verschwunden
a) lehrte, eine 19jährige opfer eines verkehrsunfalls, 9 tage nach beerdigung sehen Eltern kette am grab, hatte die verstorbene im sarg an
b) zuvor großburgwedel 23 jährige verunglückt, Eltern lassen sarg öffnen, voller sand
es gab nie spur, was mit den leichen passiert ist
Christian sagt aber nicht, wann das war..

zu den von christian geschilderten verschwundenen leichen
spiegel vom 01.03.1981 + googleKI - gestohlene leichen
man ging in beiden fällen von denselben Täter(n) aus
man geht von höherer dunkelziffer aus
reichlich unklar, wer interesse an leichen haben könnte (kult u.a. vermutet)

a) 1981 Februar: Ramona Heger
Verkehrsunfall
Friedhof kolshorn, lehrte bei Hannover
kettchen der toten auf dem grab
diebe hatten leiche ausgegraben, nur noch brett im sarg

b) 1981 Februar: Angela Pech
Autounfall
eltern öffneten in der Leichenhalle den aufgebahrten sarg
gefüllt mit nassem sand 67.5kg soll "kilogenau" gewesen sein


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 21:11
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Was ich eigentlich damit sagen will ist, das es durchaus nicht so wenige gibt, die für solch eine Tat infrage kämen.
Das denke ich auch. Und man wird wohl auch in diese Richtung ermittelt haben.

Aber das Problem wird vermutlich gewesen sein, dass a) zu viele Leute in Frage kamen und b) wer sowas macht, tut das doch ohne Zeugen. Wenn da nicht zufällig auffällt, dass eine Leiche nicht mehr vollständig ist, wer soll da sagen können "Das war der X!"?

Mal abgesehen davon, dass vielleicht (!) da auch jemand Angst vor dem Skandal hatte und deshalb einen Verdacht nicht gemeldet hat.

Wenn rauskommt, dass im Bestattungshaus Müller der Hwi Leichen verstümmelt, dann kann Müller seinen Laden doch zu machen. Also wird Müller vielleicht (!) einen verdächtigen Mitarbeiter eher unter einem Vorwand entlassen oder eben nicht mehr ohne Aufsicht arbeiten lassen als anzuzeigen.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 21:54
im podcast wurde auch gesagt, dass man die leichen(teile) mit "bka-lka-listen" abgeglichen hätte. ob in diesen liste wirklich jede vermisste person drin war..?

grundsätzlich
- verbrechen kann nicht ausgeschlossen werden, Serientäter
- Studenten Autopsie (dann sollten die leichen autopsie-verletzungen haben, oder?)
- im Krematorium auf die seite geschafft
- aus dem sarg gestohlen, wie die beiden fälle oben (heger/pech)

wer

1) es könnte auftrags-leichendiebe geben, die für nekrophile Auftraggeber leichen beschaffen.
Todesanzeigen durchschauen, das richtige alter finden, vllt andere Merkmale abgleichen (zeitungsfotos, Facebook).
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Aber einerseits Leichenteile so abzulegen, das sie baldmöglichst gefunden werden und andere Teile dann so zu verbergen, das sie nie gefunden werden ?
es könnte solchen (auftrags-)Dieben nur um die köpfe gegangen sein? auf den übrigen Leichenteilen sind sie regelmäßig sitzengeblieben.

köpfe konnten nicht "veröffentlicht" werden, wenn
- verwandte, sehr nahestehende personen
- gestohlene leichen
- die köpfe woanders gebraucht wurden (z.b. weiterverkauft)

2) andere täter könnten wie im podcast angemerkt einen "kult"-bezug haben.

3) oder sonstige gestörte.

man könnte überlegen, ob sich der-die Täter im hannover-fall haben inspirieren lassen durch die Presseberichte und die panik in der Bevölkerung.
waren es studenten, abiturienten, auszubildende?
denn die ablage auf dem Schulhof + bein im Abfalleimer schule
das ist wie so eine extradosis "infantil" ?


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

gestern um 23:27
Zitat von robixrobix schrieb:- im Krematorium auf die seite geschafft
- aus dem sarg gestohlen, wie die beiden fälle oben (heger/pech)
Wie gesagt, gerade bei den jüngeren Opfern wäre dies ein idealer Ermittlungsansatz gewesen. Wenn man davon ausgeht, dass Auffinde- und Todeszeitpunkt nicht weit auseinander gelegen haben, wäre wohl sogar eine Exhumierung in Frage kommender frischer Gräber möglich gewesen. Dies hat man aber wohl von Seiten der Ermittler nicht ins Auge gefasst.
Zitat von robixrobix schrieb:es könnte solchen (auftrags-)Dieben nur um die köpfe gegangen sein? auf den übrigen Leichenteilen sind sie regelmäßig sitzengeblieben.
Wenn es tatsächlich nur um die Köpfe oder wohl spezieller nur um den Schädel an sich als bizarres Dekorationsobjekt gegangen wäre, dann hätte doch der oder die Täter nicht so ein Ausrufezeichen mit den Rest der Leichenteile gesetzt. Es wäre doch viel einfacher gewesen, den Kopf vom Rest des Körpers abzutrennen und den Rest zur Bestattung oder Verbrennung im Sarg zu belassen.

Es wäre aus meiner Sicht viel zu kompliziert gewesen, die komplette Leiche aus dem Bestattungsunternehmen oder am Friedhof zu entwenden, um dann den Auftrag umzusetzen. Das wäre alles vor Ort, ohne großen Aufwand und Verunreinigung möglich gewesen. Deshalb sehe ich dies nicht unbedingt als vordergründiges Ziel der Taten.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 01:05
Zitat von brigittschebrigittsche schrieb:Wenn rauskommt, dass im Bestattungshaus Müller der Hwi Leichen verstümmelt, dann kann Müller seinen Laden doch zu machen. Also wird Müller vielleicht (!) einen verdächtigen Mitarbeiter eher unter einem Vorwand entlassen oder eben nicht mehr ohne Aufsicht arbeiten lassen als anzuzeigen.
Ja das könnte sein.
Zudem könnte sein, das Bestatter Müller Schwarzarbeit hat machen lassen-
Ich denke gerade so an Jobs wie Leichenwäscher Sargträger usw
Zitat von robixrobix schrieb:m podcast wurde auch gesagt, dass man die leichen(teile) mit "bka-lka-listen" abgeglichen hätte. ob in diesen liste wirklich jede vermisste person drin war..?
Eher ja.
Es ist aber unwahrscheinlich, das 6 Vermisste nirgendwo auftauchten.
Da hat man damals ja auch nicht nur die BKA Listen gehabt
Zitat von robixrobix schrieb:- Studenten Autopsie (dann sollten die leichen autopsie-verletzungen haben, oder?)
Nein Spuren nicht unbedingt.
Aber das Studenten Leichenteile zurückhalten ist ausgeschlossen
Aus gutem Grunde wird dies ganz scharf kontrolliert.
Jedenfalls im anatomischen Institut der freien Universität Berlin.
Zitat von robixrobix schrieb:1) es könnte auftrags-leichendiebe geben, die für nekrophile Auftraggeber leichen beschaffen.
Todesanzeigen durchschauen, das richtige alter finden, vllt andere Merkmale abgleichen (zeitungsfotos, Facebook).
Und wie kommen die dann an die Leichen , was niemand bemerkt
Total unrealistisch.
Zitat von robixrobix schrieb:es könnte solchen (auftrags-)Dieben nur um die köpfe gegangen sein? auf den übrigen Leichenteilen sind sie regelmäßig sitzengeblieben.
Ja und der Rest ?
Es wurden ja immer nur einzelne Teile gefunden und nicht etwa kopflose Torsos
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:äre wohl sogar eine Exhumierung in Frage kommender frischer Gräber möglich gewesen. Dies hat man aber wohl von Seiten der Ermittler nicht ins Auge gefasst.
Wen hätte man auch exhumieren sollen?
Exhumieren kann man doch nur jemanden, wenn man eindeutige Hinweise hat
Hier hat man gar keine Hinweise, ansonsten hätte man das vielleicht in Betracht gezogen.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Wenn es tatsächlich nur um die Köpfe oder wohl spezieller nur um den Schädel an sich als bizarres Dekorationsobjekt gegangen wäre, dann hätte doch der oder die Täter nicht so ein Ausrufezeichen mit den Rest der Leichenteile gesetzt
Ja eben.
Dann hätte man die gefundenen Teile genauso gut entsorgt, wie man die nicht gefundenen Teile entsorgt haben müsste.
So aber wurden sie nahezu "präsentiert"; sie mussten gefunden werden.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 01:32
Zitat von Nightrider64Nightrider64 schrieb:Wen hätte man auch exhumieren sollen?
Exhumieren kann man doch nur jemanden, wenn man eindeutige Hinweise hat
Hier hat man gar keine Hinweise, ansonsten hätte man das vielleicht in Betracht gezogen.
Nunja, ich denke, dass es im relevanten Zeitraum, den ich mal auf 4 - 6 Wochen vor dem Auffinden der sterblichen Überreste setzen würde, wohl nicht so viele Personen gegeben hat, die im entsprechenden Alterskegel von männlich, 17 Jahre (+-) bzw. weiblich 20 - 25 Jahre im Raum Hannover verstorben sind.

Wenn ich bei Google Gemini mit der Fragestellung arbeite, wie viele Personen, unabhängig des Geschlechts, jährlich in Deutschland im Alterskegel zwischen 17 - 25 Jahren verstarben, so kommt man auf ca. 1500 - 1700 Menschen. Das wären dann 33 pro Woche, jedoch im ganzen Bundesgebiet und eben auch beide Geschlechter. Rechnet man dies statistisch auf Hannover herunter, so kommt man auf ca. 5 Personen pro Woche. Rechnet man dann noch denn zur Verfügung stehenden Alterskegel ein, bleiben statistisch nicht mehr viel übrig, die in dem relevanten Zeitrahmen verstorben sind.

Viele Gräber wären es also nicht gewesen, die zu exhuminieren gewesen wären. Die Frage ist nur, ob das vorliegende Delikt der Störung der Totenruhe, einen Rechtseingriff durch erneute "Störung der Totenruhe" gerechtfertigt hätte. Beim ersten Opfer sicherlich nicht, aber nachdem doch die Anzahl der Leichenteile stieg, wäre wohl ein richterlicher Beschluss möglich gewesen, auch wenn das Leid der betroffenen Angehörigen, damit sicherlich nicht gerade unerheblich erneut aufgetreten wäre.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 05:15
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Viele Gräber wären es also nicht gewesen, die zu exhuminieren gewesen wären. Die Frage ist nur, ob das vorliegende Delikt der Störung der Totenruhe, einen Rechtseingriff durch erneute "Störung der Totenruhe" gerechtfertigt hätte. Beim ersten Opfer sicherlich nicht, aber nachdem doch die Anzahl der Leichenteile stieg, wäre wohl ein richterlicher Beschluss möglich gewesen, auch wenn das Leid der betroffenen Angehörigen, damit sicherlich nicht gerade unerheblich erneut aufgetreten wäre.
die beiden jungen frauen hatte jeweils blinddarmnarben.
in den 70er jahren hätte man eine suche damit weiter eingrenzen können.

war der "makel" blinddarmoperation vllt ein grund, warum die leichenteile nicht weiter verwertet werden konnten?


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