Triquetrum schrieb:ch denke schon, dass es mit den heute zu Verfügung stehenden Möglichkeiten ein DNA-Muster zu gewinnen. Das Problem wird aber sein, dass es wohl kein Material mehr geben wird, was man dazu heranziehen könnte. Ich denke, dass alle aufgefundenen sterblichen Überreste, wie es heute auch allgemein bei unbekannten Toten üblich ist, der Verbrennung zugeführt wurden.
Ich denke auch , das keine DNA mehr gewonnen werden kann. Von DNA Analysen und die Möglichkeiten, das dies sich ja auch ständig verfeinern, wusste man seinerzeit noch nichts.
Mea schrieb:Die Frage ist, ob an der Art der Zerteilung/Schnittkanten (oder wie sagt man) erkennbar ist, ob es sich um einen Profi oder einen Laien handelt. Vielleicht ist das etwas, was ggf. nochmal neu beurteilt werden müsste.
Es könnte sich um jemanden handeln, der auf dem Lande aufgewachsen ist und bei Hausschlachtungen zugegen war. ( Vielleicht war das ja auch sein Trigger?? )
robix schrieb:ende der serie
weil alle zu eliminierenden opfer tot waren ?
Und wo ist dann der Rest der Leichen geblieben ?
Wieso hat niemand jemanden vermisst ?
robix schrieb:ablage fast immer an den gleichen örtlichkeiten
vllt gab es weitere ablagen, weitere opfer, von denen nie überreste gefunden wurden =
Das kann durchaus sein.
Aber einerseits Leichenteile so abzulegen, das sie baldmöglichst gefunden werden und andere Teile dann so zu verbergen, das sie nie gefunden werden ? Das passt nun überhaupt nicht zusammen, meinerb Meinung nach
robix schrieb:altersmäßig könnte es sich tatsächlich um verwandte gehandelt haben. hat man das geprüft?
Ich halte das auf den ersten Blick für einen Gerdanken, den man durchaus nachgehen könnte.
Aber ich glaube eher, das dies wenig realistisch ist.
kf1801 schrieb:Ähnlich den Hamburger Trümmermorden nach dem Ende des 2. Weltkriegs. Vier Menschen (ein ca 70 Jahre alter Mann, zwei jüngere Frauen, 25 bzw 30 Jahre alt und ein ca 8 Jahre altes Mädchen) wurden im Zeitraum von etwa 14 Tagen tot in zerbombten Häusern aufgefunden.
Das ist überhaupt nicht mit diesem Fall zu vergleichen.
So wie es aussieht war das 1946 wohl ein Raubmord wahrscheinlich an einer Flüchtlingsfamilie
Da wurde auch niemand zerstückelt, soweit ich weis
oder auch abgewandelt:
Höhenburg schrieb:Den Trümmermörder halte ich bis heute für einen Erbschleicher, der das Chaos der direkten Nachkriegsjahre ausgenutzt hat.
robix schrieb:warum leute in hannover schocken?
weil er da ein "beef" hatte, mit dem ort, den leuten?
=> er hatte einen persönlichen bezug zu hannover?
Ich schätze mal er war aus Hannover oder Umgebung.
Spricht jedenfalls vieles dafür
Mea schrieb:Also wenn man im Netz sucht, findet man sowohl ähnlich gelagerte Einzeltaten, wie den hier schon angesprochenen Maschsee-Fall oder als auch Serien, in Hannover eine größere vor 100 Jahren, des sog. Schlächters von Hannover, Fritz Haarmann.
Das geht mir auch immer durchden Kopf.
Komisch:
In Hannover scheinen sich Zerstücklungen von Menschen irgendwie zu häufen.
Harrmann, dann diese Serie hier, dann der Maschseefall und da war vor 20 Jahren noch einer der seine Frau zerstückelte.
Nicht zu vergessen Yasmin Stieler nicht weit entfernt.
Dabei ist aber sicher, das immer einzelne Fälle waren, die nichts miteinander zu tun hatte.
Ich will hier auch keine Diskussion über Zusammenhänge aufmachen, die es nie gab.
Dennoch könnte der Verbringer der Leichenteile eine "Inspiration" durch den berühmten Haarmann Fall bekommen haben.
Dessen erzählte auch schon vor dem Film mit Götz George, jeder Hannoveraner.
Höhenburg schrieb:Das zweite Szenario ist, daß der Leichenschänder nie mehr war als jemand der Leichen zerstückelt und als besonderen Kick öffentlichkeitswirksam verteilt hat. Als er dann in Unkenntnis der Lage ein Mordopfer "entwendete", wurde ihm sein neues "Hobby" zu heiß.
Möglich, das er aufgehört hat, als man ihn öffentlich mit einem Mord in Zusammenhang brachte-
Wobei ich nicht überzeugt bin, das dieser Mord auch erwiesen ist.
Erfahrungsgemäß sind auch seinerzeit schon Fehlinterpretationen vorgekommen
Hier sollte man noch einmal ansetzen, worauf diese Schlussfolgerung beruht und ob diese Erkenntnis auch heute noch haltbar ist.
brigittsche schrieb:Wenn man so einen Hintergrund annimmt, könnte ich persönlich mir vorstellen, dass die Serie vielleicht auch deshalb geendet ist, weil jemand einen Verdacht hatte den man aber nicht beweisen konnte. Und dass dann der betreffende Mitarbeiter, dann sagen wir mal "versetzt" wurde, so dass er keinen Zugriff mehr hatte.
Oder ganz einfach, weil er nicht mehr an Leichen heran kam.
Vielleicht durch einen anderen Job, Umzug ect.
Als ich zu dieser Zeit Schüler war, hatte ein Mitschüler einen makabren Ferienjob; Leichenwäscher bei einem Bestatter.
Ich fand das total makaber, wäre nie auf solche Idee gekommen.
Allerdings verdiente der DM 25,- die Stunde , während mein Ferienjob im Supermarkt DM 6,- pro Stunde einbrachte. ( Trotzdem hätte ich es nie gemacht)
Was ich eigentlich damit sagen will ist, das es durchaus nicht so wenige gibt, die für solch eine Tat infrage kämen.
Nach längeren Überlegungen, denke ich persönlich, das es sich um keine Mordserie gehandelt haben kann.
Sechs Menschen unterschiedlichen Alters, die nie irgend jemand vermisst hat. Nie wurde eine kompletten Leiche gefunden
Ich denke da hat sich jemand, der die Möglichkeit hatte an Leichen heran zu kommen, einen "schlechten Scherz" gemacht
Aus welchem Grund auch immer
Meiner Meinung nach war das nur eine makabre Leichenschändung.