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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

6 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Messer, Hannover ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 17:04
An dieser Stelle möchte ich euch den, aus meiner Sicht, mysteriösesten Kriminalfall der deutschen Nachkriegsgeschichte vorstellen. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist auch, dass dieser scheinbar so unbekannt oder in Vergessenheit geraten ist, dass er es bis heute im Allmy-Krim-Bereich noch nicht zu einem eigenen Thread geschafft.

Im Zeitraum zwischen September 1975 und Dezember 1977 kam es in Hannover zum Auffinden mehrerer Leichenteile, die letztendlich 6 Personen unterschiedlichen Geschlechts zugeordnet werden konnten. Nahm man im Verlaufe der geführten Ermittlungen noch an, dass auch ein böser Scherz von Personen, die Zugang zu Leichen haben, hinter den Funden stecken könnten, führte das Auffinden der sterblichen Überreste der letzten Person zu dem dringenden Verdacht, dass es sich wohl doch um das Werk eines Serientäters handelte. Da der genannte Fall nach meinen Recherchen noch keinen eigenen Thread erhielt, möchte ich dies an dieser Stelle tun. Um sich den Fall besser vorstellen zu können, hier eine Aufstellung der wichtigsten Eckdaten.


Die Leichenfunde 1, 2, 3

26.09.1975: Wasserkraftwerk Schneller Graben - Maschsee
In den späten Abendstunden wird ein Arbeiter auf den Torso einer jungen Frau aufmerksam. Beine und Brüste wurden abgetrennt, der Unterleib ausgeräumt. Als Tatwerkzeug diente scharfer Gegenstand, wie z. B. ein Messer oder Säge. Als weitere Auffälligkeit an der Leiche wird eine Dekorationskordel beschrieben, die um den Brustkorb geschnürt war.
Die Obduktion der Leiche ergibt, dass es sich um eine Frau, die zum Todeszeitpunkt zwischen 23 - 25 Jahre alt gewesen sein dürfte und eine Körpergröße von 155 cm aufwies. Der Zustand der Leiche deutete darauf hin, dass diese ca. 10 - 14 Tage im Wasser gelegen haben dürfte. Trotz der Abnahme von Fingerabdrücken war eine Identifizierung der Leiche nicht möglich.

21. - 28.02.1976: Funkhaus Hannover - Mädchenschule Bonner Straße - Maschsee - Rudolf-von-Bennigsen-Ufer der Leine
Eine Streifenbesatzung der Polizei Hannover findet zwischen geparkten Pkws am Funkhaus Hannover innerhalb kürzester Zeit und nur wenige Meter von einander entfernt, die rechte und linke Thoraxhälfte des nächsten Opfers. Wenige Tage später entdecken Schülerinnen der Mädchenschule an der Bonner Straße in einem Container auf dem Schulhof ein rechtes Bein. Im weiterem Verlauf kommt es zum Auffinden weiterer Leichenteile am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer der Leine und erneut am Maschsee.
Bei der durchgeführten Obduktion konnten die aufgefundenen Körperteile zweifelsfrei einer ca. 25-jährigen, ca. 170 cm großen Frau zugeordnet werden. Die Zerstückelung der Leiche wurde laut der Rechtsmedizin mit einer Säge und einem scharfen Messer vorgenommen. Weiterhin konnte festgestellt werden, dass die Leiche ca. 2 - 3 Wochen in einer feuchten Umgebung, möglicherweise einem Keller, gelagert wurde. Eine Identifizierung der Toten war erneut nicht möglich.

28.05. - 11.06.1976: Wasserkraftwerk Schneller Graben
Rund um die Pfingstfeiertage 1976 werden sieben weitere Leichenteile aufgefunden. Die durchgeführte Obduktion ergab, dass es sich um zwei unterschiedliche Tote, beide männlichen Geschlechts, handelte. Während sechs der sieben Leichenteile von einem 17 - 18 jährigen Jugendlichen, mit einer Körpergröße von ca. 170 cm stammten, konnte ein weiterer aufgefundener Arm einen ca. 50-jährigen Mann zugeordnet werden. Obwohl auf einem Unterarm des jüngeren Opfers ein laienhaft tätowiertes eisernes Kreuz festgestellt wurde, gelang es auch bei diesem Fund nicht, die beiden Opfer zu identifizieren.

10.07.1977: Stadtpark Eilenriede
Eine Spaziergängerin findet im Stadtpark Eilenriede den Unterkörper einer Frau. Im Rahmen der Obduktion wurde festgestellt, dass diese ca. 40 Jahre alt gewesen sein dürfte und eine Größe von ca. 150 - 160 cm aufwies. Die Schuhgröße wurde mit 36 tituliert. Als körperliches Merkmal wurde eine Blinddarmnarbe aufgeführt. Zudem hat die ebenfalls unbekannt gebliebene Tote zumindest ein Kind ausgetragen und unter Arteriosklerose gelitten. Zur Leichenteilung wurde eine Säge verwendet.

18.12.1977: Feldweg bei Hannover
Die letzte Leiche wurde auf einem Feldweg bei Hannover aufgefunden. Der hierbei in eine alte Baumwolldecke eingewickelte Oberkörber wies am Hals Würgemerkmale auf, was bei der Obduktion den Rückschluss auf ein gewaltsames Einwirken auf die ca. 50 - 60 Jahre alten Frau, mit einer Körpergröße von ca. 160 - 170 cm, zuließ, der letztendlich zum Erstickungstod geführt haben dürfte. Auch das letzte, ebenfalls unidentifizierte Opfer der Serie zeigte eine Blinddarmnarbe und hat ebenfalls mindestens ein Kind zur Welt gebracht.


Die Ermittlungen 1, 3

Federführend für die Ermittlungen in der beschriebenen Serie war die Kriminalpolizei Hannover, welche die Soko "Torso" unter der Leitung von Günter Nowatius bildete. Hierbei konnten anhand der Auffindesituationen folgende Rückschlüsse gewonnen werden.

  • Mit Ausnahme des letzten Opfers konnte bei den Leichen keine Todesursache festgestellt werden

  • Eine Ablage der Leichenteile erfolgte ausschließlich an Samstagen und an Örtlichkeiten, die zwangsweise zum zeitnahen Auffinden derselbigen führen mussten

  • Alle Ablageörtlichkeiten befanden sich in zwei Kilometer Umkreis rund um den Maschsee und somit auch in der Nähe des Polizeipräsidiums Hannover

  • Die Zerteilung der Leichen erfolgte hauptsächlich mittels einer Kreis- oder Bandäge

  • Trotz intensivster Bemühungen war es bis heute nicht möglich, die Identität der Opfer zu ermitteln

  • Nachforschungen in Leichenschauhäusern, bei Bestattern und allgemeinen Vermisstenfällen verliefen ergebnislos


Der Täter 1, 3

Aufgrund der geführten Ermittlungen ließen sich folgende Rückschlüsse auf den Täter zu.

  • Ein allein handelnder Täter

  • Der Täter hatte Zugang zu einer Örtlichkeit, in der er ungestört die Zerteilung der Leichen inklusive der kühlen Lagerung der Teile vornehmen konnte

  • Nachdem die Ablage der Leichenteile ausschließlich am Wochenende erfolgte, ist anzunehmen, dass der Täter unter der Woche zeitlich gebunden war und nicht länger aus seiner gewohnten Umgebung abgängig sein konnte

  • Die Ablageorte, welche zwangsweise zu einem schnellen Auffinden der Leichenteile führte, deutet auf eine exhibitionistische Veranlagung des Täters und einer gedachten Überlegenheit gegenüber den Ermittlungsbehörden hin

  • Als mögliches Motiv könnte ein Hervorrufen von Panik in der Bevölkerung gewesen sein


Allgemeines 1, 3, 4

Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falles führen, wurden insgesamt 9000 Deutsche Mark ausgelobt. Der Fall wurde weiterhin am 12.05.1978 in der Sendung Aktenzeichen XY, mit der Präsentation der Decke, in der das letzte Opfer eingewickelt war, thematisiert. Hierbei gingen 10 neue Hinweise ein, die jedoch nicht zur Aufklärung der Tat führten.

Da die Serie abrupt abriss, gehen die Ermittler davon aus, dass der Täter aus dem Wirkungsbereich von Hannover verzogen ist, sich in Haft befindet oder verstarb. Es gab zwar in den Folgejahren immer wieder Leichenfunde, die einen möglichen Zusammenhang in ihrem sich darstellenden Sachverhalt zuließen, zu einem erneuten Aufflammen der Serie rund um Hannover oder auch im weiterem Bundesgebiet kam es jedoch nicht mehr.


Quellen

Zur Erstellung des ersten Posts dieses Threads wurden Informationen aus verschiedenen, als seriös anzusehenden Internetpräsenzen herangezogen. Zu den einzelnen Kapiteln des Threads wurden zudem Fußnoten gesetzt, die dort jeweils herangezogenen Quellen verdeutlichen sollen und mit der unten aufgeführten Nummerierung übereinstimmen. Da jedoch, vermutlich aufgrund des Alters des Falles, nur sehr wenige Quellen zur Verfügung stehen, erfolgte ein hauptsächlicher Rückgriff aus dem zur Verfügung stehenden Material von Spiegel Online. Zur entsprechenden Vertiefung in den Fall können die Artikel natürlich gerne durchgelesen werden. Vielleicht findet der ein oder andere ja noch zusätzliche Informationen.

  1. Spiegel Online - Wahre Verbrechen
  2. 20Min.ch - Der ungefasste Serienkiller von Hannover
  3. Spiegel Online - Hand und ohne Fuß
  4. Wiki XY
  5. Wikipedia - Leichenfunde von Hannover

Ich habe mir zwar den Post mehrmals durchgelesen, trotzdem kann sich der Fehlerteufel eingeschlichen haben, was ich dann zu entschuldigen bitte.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 17:20
Hallo @meggie @Tritonus und @Gast_01

Der Thread ist nun hoffentlich den Richtlinien des Forums entsprechend nochmals neu erstellt. Ich habe mal eure bereits gefertigten Posts mit rüber genommen, um sie entsprechend kommentieren zu können.

@Cleo13 und @darkstar69
Nochmals vielen Dank für euere netten Worte per PN und herzlich Willkommen im Thread :)
Ich war damals damals um die 12 Jahre alt,aber kann mich noch an einige Sachen erinnern.
Eigentlich bin ich nach der Schule immer durch die Eilenriede um zum Garten meiner Eltern zu kommen und das dürfte ich dann nicht mehr,zumindest nicht alleine.
Der Schnelle Graben und das Funkhaus liegen beide am Maschsee,bloß auf der gegenüber liegenden Seite.
Der Schnelle Graben ,da wurden die Leichenteile,wenn ich mich Recht erinnere, am Wehr gefunden,nicht sehr weit vom Stadion und der Stadionsporthalle entfernt.
Das Funkhaus lag damals schon in einer belebten Ecke,am Maschsee war auf der Seite viel Publikumsverkehr,der Schnelle Graben dagegen war sehr ruhig gelegen etwas abseits.
Quelle: @meggie
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Also 6(!) Opfer nicht identifizieren zu können, das ist schon äußerst merkwürdig. Waren sie möglicherweise illegal im Land?
Der ganze Fall ist von Anfang bis Ende ein großes Rätsel. Natürlich standen zur damaligen Zeit nicht die Mittel der DNA-Forschung zur Verfügung, wie es heutzutage der Fall ist, trotzdem konnte man nicht eine der 6 Opfer irgendeiner Person zuordnen.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:"Immer wieder" Leichenfunde?
Das nächste Mysterium. Die Leichenablagen fanden über 27 Monate quasi fast immer an den gleichen Örtlichkeiten statt. Der Täter gab sich keinerlei Mühe diese auch nur ansatzweise zu verbergen. Es stehen so viele Fragezeichen über diesen Fall, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Angefangen von der fehlenden Identifizierung auch nur eines einzigen Opfers, genauso wie es scheinbar im Vorfeld der Taten von Hannover als auch im Nachgang keinerlei Taten gab, die man dem Täter hätte zuordnen können. Man kann sich schwer vorstellen, dass man mit so einer extremen Tatausführung einfach aufhören kann.
Danke für die Erstellung des Themas!
Mich hat als junger Mensch im Jahre 1978 die Darstellung des Leichenfundes bei XY durch die Gassigeherin schockiert. Im Jahre 2018 hat es in der ZDF-Reihe "Hallo Deutschland" den Beitrag "Nowatius und die Leichenfunde von Hannover" gegeben. Dort kam Günter Nowatius, der damalige Ermittler, zu Wort.
Quelle: @Gast_01


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 17:36
Was ich bei der Einordnung als mögliche Mordserie noch interessant fände: Wenn bei mehreren Funden keine Todesursache festgestellt werden konnte, worauf stützte sich die damalige Annahme eines Serientäters konkret? Die Zerstückelung und die räumliche Nähe der Fundorte sprechen zwar für einen Zusammenhang, beweisen für sich genommen aber noch nicht, dass alle Personen getötet wurden oder dass dieselbe Person dafür verantwortlich war.

Gibt es dazu noch genauere Aussagen des damaligen Ermittlungsleiters Günter Nowatius, etwa in dem Beitrag „Nowatius und die Leichenfunde von Hannover“ aus der ZDF-Reihe „Hallo Deutschland“ von 2018? Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, die damalige Ermittlungshypothese besser von den heute gesicherten Erkenntnissen zu trennen.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 17:43
Zitat von DasdeeeenizDasdeeeeniz schrieb:Was ich bei der Einordnung als mögliche Mordserie noch interessant fände: Wenn bei mehreren Funden keine Todesursache festgestellt werden konnte, worauf stützte sich die damalige Annahme eines Serientäters konkret? Die Zerstückelung und die räumliche Nähe der Fundorte sprechen zwar für einen Zusammenhang, beweisen für sich genommen aber noch nicht, dass alle Personen getötet wurden oder dass dieselbe Person dafür verantwortlich war
Meine Vermutung ist, dass man aus dem Ergebnis der Obduktion bei der Rechtsmedizin Schlüsse auf das Tatwerkzeug ziehen konnte und hierbei zwischen den einzelnen Leichen Parallelen bestanden. Möglicherweise war auch die Art und Weise der Zerstückelung ein Anhaltspunkt, der zwar möglicherweise nicht medizinisch korrekt war, aber doch in der Arbeitsweise ein Muster erkennen ließen.

Weiterhin wissen wir auch nicht jedes Detail der Obduktion. Möglicherweise hat der Täter eine Art Erkennungszeichen bei seiner Tatausführung hinterlassen, was dann quasi als Unterschrift auf den verschiedenen Körperteilen gewertet werden kann.


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 19:48
Zwei Frauen im Alter von ca 25 Jahren, ein männlicher Jugendlicher, ein 50 Jahre alter Mann, eine 40jährige und eine 50-60 Jahre alte Frau - das klingt eher nach wahlloser Mordlust als dass der Täter irgendwelche (sexuellen) Präferenzen gehabt hätte. Dazu die Nichtidentifizierbarkeit aller Opfer - vielleicht hat dies ja seine Wahl bestimmt: keiner kennt sie, keiner vermisst sie.
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:
Zitat von TritonusTritonus schrieb:"Immer wieder" Leichenfunde?
Das nächste Mysterium. Die Leichenablagen fanden über 27 Monate quasi fast immer an den gleichen Örtlichkeiten statt. Der Täter gab sich keinerlei Mühe diese auch nur ansatzweise zu verbergen.
Mit "immer wieder Leichenfunde" meinte ich eigentlich diesen Abschnitt:
Zitat von TriquetrumTriquetrum schrieb:Es gab zwar in den Folgejahren immer wieder Leichenfunde, die einen möglichen Zusammenhang in ihrem sich darstellenden Sachverhalt zuließen, zu einem erneuten Aufflammen der Serie rund um Hannover oder auch im weiterem Bundesgebiet kam es jedoch nicht mehr.
Das hört sich jetzt so an, als sei das was ganz Normales, rund um Hannover immer wieder die Leichen von Ermordeten zu finden. Also man fand noch mehr Leichen nach diesen 6, die möglicherweise auf den selben Täter zurückgingen? Oder wie soll man das verstehen?


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Die Leichenteile von Hannover - Mysteriöse Tatserie aus den 70ern

um 20:17
Zitat von TritonusTritonus schrieb:ein männlicher Jugendlicher, ein 50 Jahre alter Mann
Diese beiden Leichen wurden ja zusammen, bzw. innerhalb kürzester Zeit aufgefunden. Es wäre interessant, ob zwischen diesen beiden Personen eine Beziehung bestand. Vom Alter her wäre es ja möglich, dass es Vater und Sohn wären. Somit stellt sich auch die Frage, was im Anschluss mit den sterblichen Überresten, insbesondere nachdem sie nicht identifiziert werden konnten, geschah. Ich gehe fast davon aus, dass man sie nach der Freigabe durch die Staatsanwaltschaft eingeäschert hat. Würden die sterblichen Überreste noch zur Verfügung stehen, hätte man wohl bereits versucht, verwertbares DNA-Material zu erhalten.
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Also man fand noch mehr Leichen nach diesen 6, die möglicherweise auf den selben Täter zurückgingen? Oder wie soll man das verstehen?
Ich denke, dass man hier eher nach vergleichbaren Fällen suchte. Derzeit läuft ja auch der Prozess gegen den sog. "Maschsee-Mörder", der auch
hier im Forum behandelt wird. Zwar geht es in diesem um das Würgen seiner Freundin, 2012 hatte er eine Frau ermordet, diese zerstückelt und im Maschsee entsorgt. Aufgrund des Alters kommt er natürlich nicht für die Taten in den 70er Jahre in Frage, aber natürlich leuchtete der Cold Case dadurch wieder auf.


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