Grausamer Mord an Yasmin Stieler (Niedersachsen 1996)
07.07.2025 um 20:12Danke für die Info.
Der Fall ist höchst wahrscheinlich nicht mehr aufzuklären.
Der Fall ist höchst wahrscheinlich nicht mehr aufzuklären.
Ich weiß auch nicht, ob der Cold Case überhaupt in einem festen Turnus noch vorgelegt wird.grizzlyhai schrieb:Der Fall ist höchst wahrscheinlich nicht mehr aufzuklären.
Von extrem sprach man glaube ich nicht. Es gab wohl Reaktionen, ja.Delphi10 schrieb:Heiko v. K. hatte wohl auch extrem darauf reagiert, aber ein erhofftes Geständnis gab es halt nicht.
Ja. Aber ja auch vermutlich nicht so selten - die Ermittler sind sich in manchen Fällen sicher, wer der Täter ist, können es aber nicht hinreichend belegen, und die Täter geben nur zu, was ihnen nachgewiesen werden kann. Somit laufen dann Täter frei herum und leider wird es auch nicht so sein, dass diese ständig im Blick der Ermittler sind.Ziegenpetra schrieb:Sehr krank fand ich lt. o.g. Quelle die Aussage, dass er gestehen würde, könne man ihm die Tat nachweisen.
Unfassbar.
Das ist ja mal eine gruselige Vorstellung...Tita1992 schrieb:Wenn man statistisch gesehen durchschnittlich 31 Mördern im Laufe seines Lebens begegnet, dann ist klar, dass wohl doch viele Taten unentdeckt / ungestraft bleiben.
Na ja, wenn ein Mörder ne Einkaufsstraße entlang geht, ist er schonmal Hunderten auf einem Schlag begegnet. Das läppert sich durchaus zusammen übers Leben.Grillage schrieb:Das ist ja mal eine gruselige Vorstellung...
Aber woher kommt denn diese Zahl bzw. diese Aussage?
Deshalb wäre es ja gerade interessant, zu wissen wo diese Zahl herkommt. Wenn das so gezählt wird, also mit einer "Begegnung" auch ein in der Fußgängerzone im Abstand von 20 Metern vorbeigehen oder ein Überholen auf der Autobahn gemeint ist, dann ist klar, dass man relativ leicht auf eine hohe Zahl kommt, selbst wenn in jeder mittelgroßen Stadt nur ein Mörder rumläuft.SomertonMan schrieb:Na ja, wenn ein Mörder ne Einkaufsstraße entlang geht, ist er schonmal Hunderten auf einem Schlag begegnet. Das läppert sich durchaus zusammen übers Leben.
Na das glaub ich nun wieder nicht.Grillage schrieb:Ich hatte das eher so verstanden, dass Leute 31 x im Leben zufällig engeren Kontakt mit einem unentdeckten Mörder haben.
Aber wie will man das denn berechnen?SomertonMan schrieb:Urlaube, Schiffsreisen, Flugreisen, Zugreisen, Busreisen, Kur- und Krankenhausaufenthalte, Einkaufen, Spazieren, auf Ämtern und bei Ärzten im Wartebereich, Gast- und Raststätten, Konzerte, Weihnachtsmärkte, Stadt- und Dorffeste, Sportveranstaltungen usw.usf.
Da läppert sich schon was zusammen.
Genau das habe ich doch getan und gefragt, woher genau diese Zahl denn bitte kommt?SomertonMan schrieb:Ansonsten frag mal die Quelle.
Das ist eine Aussage vom ehemaligen Gefängnisarzt der JVA Werl Joe Bausch, der auch (u.a.) im Tatort mitgespielt hat, er bezieht sich dabei auf Statistiken.Grillage schrieb:Das ist ja mal eine gruselige Vorstellung...
Aber woher kommt denn diese Zahl bzw. diese Aussage?
Es gibt die Hypothese, das man mit jedem Menschen einer Gesellschaft über, vereinfacht, 6 Ecken "verbunden" ist, dann kann es natürlich sein, dass man auf seinem Lebensweg auch einem Haufen Mörder begegnet.Grillage schrieb:Das ist ja mal eine gruselige Vorstellung...
Aber woher kommt denn diese Zahl bzw. diese Aussage?
Na ja, offensichtlich Gestörte laufen einem durchaus hin und wieder über den Weg, bei denen einen nichts wundern würde...Tita1992 schrieb:Wer weiß schon, wer der nette Nachbar wirklich ist??