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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

997 Beiträge, Schlüsselwörter: Celle, 1988, Regina Fischer, Wathlingen

1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

10.03.2019 um 09:09
@Noella
Ich weiß natürlich nicht ob man früher mehr mit Messer unterwegs war oder nicht. Ich hätte es jedem empfohlen. Nur wärst du dann niemals in Diskotheken gekommen. Also hatten die meisten wohl keines.
Leider habe ich keine Theorie. Wenn man wüsste wo und wie die Person ins Auto käme wäre man erheblich weiter.


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10.03.2019 um 12:53
Cloude666 schrieb am 04.03.2019:Regina`s Onkel ist Polizist, ich denke er wird das veranlasst haben. Er hat auch dafür gesorgt dass dieser Fall nicht in Vergessenheit gerät.
Davon gehe ich auch aus, dass Reginas Onkel sich darum gekümmert hat. Es wäre wünschenswert dass der Fall Regina noch mal neu von einer Cold Case Einheit, die es nach dem Vorbild von Hamburg und S-H. bearbeitet würde. Bisher hat sich Niedersachsen leider gegen die Gründung einer Cold- Case Einheit gewehrt, trotz etlicher ungelöster Altfälle.
mister schrieb:Wenn man wüsste wo und wie die Person ins Auto käme wäre man erheblich weiter.
Wahre Worte. Das wäre auch jeden Fall sehr wichtig, zu wissen.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

10.03.2019 um 12:58
@Rotmilan
Kann ein einzelner Polizeibeamter etwas bewirken, im Gange halten wenn eine Soko dafür zuständig war?


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

10.03.2019 um 13:12
https://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/1539029/cold-cases-in-niedersachsen-wenn-ermittler-jahrelang-r...

Hier ein Artikel zur Behandlung von "Altfällen" in Niedersachsen.
mister schrieb:Kann ein einzelner Polizeibeamter etwas bewirken, im Gange halten wenn eine Soko dafür zuständig war?
Das kann ich nicht wirklich beurteilen, da ich keine Polizeibeamten in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft habe. Soweit ich da für Niedersachsen Bescheid weiß, werden die Akten bei einem ungelösten Mordfall nie geschlossen, da Mord nicht verjährt.
Und es gibt immer einen zuständigen Beamten in Niedersachsen, der von Zeit zu Zeit sich die Akten noch mal vornehmen soll.
Allerdings muss dieser Beamte auch mit im Alltagsgeschäft arbeiten und daher wird wohl wenig Zeit, für ungelöste Altfälle bleiben.
Daher glaube ich nicht daran, dass ein einzelner Beamter viel bewirken kann, was aber meines Erachtens weniger damit zusammen hängt, dass zuvor eine SOKO zuständig war, sondern alleine der Tatsache geschuldet ist, dass Niedersachsen sich bisher gegen die Gründung einer Cold- Case Einheit gesperrt hat.
In einer echten Cold- Case Einheit wie in Hamburg oder S-H. müssen die dort tätigen Beamten eben nicht das Alltagsgeschäft mit bedienen.
Und die Aufklärung lange zurück liegender Frauenmorde, kann mit einer solchen Einheit durchaus gelingen, wie die Ermittler in Kiel am Beispiel von Frauenmörder Hans -JürgenSchröder ( er ermordete mehrere Frauen von 1969-1984) im Jahre 2012 (Verurteilung durch das Landgericht Kiel) gezeigt hat.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

11.03.2019 um 22:10
@Cloude666

hallo grüss dich. ich war länger nicht online und habe deine Einträge gelesen, nachdem ich das letzte Mal gepostet hatte.
bist du die Person, die auch im xy-Beitrag erwähnt wurde. Hast du bei Vivo gearbeitet?

ich möchte nicht neugierig sein oder sonst was. es interessiert mich. ich war wie schon damals erwähnt damals Kind und mich wühlt der Fall immer noch auf nach so langer Zeit und habe auch immer noch bestimmte Personen im Kopf die Tage vorher im Laden waren und halt auch das Verkaufspersonal.
mir ergeben sich immer neue Fragen. dürfte ich dich ansprechen? oder möchtest du das nicht? LG


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 16:41
Rotmilan schrieb am 04.03.2019:Ich hatte ansonsten noch überlegt, ob Regina bei dem Unwetter evtl. trotz Scheibenwischer eine so schlechte Sicht hatte, dass sie an einem Rastplatz oder Seitenparkplatz freiwillig mit der Fahrt pausiert hatte, und jemand das gesehen und dann gegen ihren Willen zugestiegen ist. Ich selbst war mal bei solchem Unwetter im Harz unterwegs und habe da an einem Waldparkplatz pausiert, weil man trotz Scheibenwischer im Gang, nichts mehr sehen konnte.
Bei der Adresse Hassel 28, 29303 Bergen, handelt es sich um den ehemaligen Rasthof und Hotel "Grunewald". Dieser wurde vor einigen Jahren hier schonmal angesprochen und war wohl bei Fernfahrern sehr beliebt.

Der Gasthof lag m.E.n an der Fahrtstrecke von Regina, oder irre ich mich? Weiß jemand wie weit die Adresse von dem Fundort der Leiche entfernt ist?

https://vergessene-orte.blogspot.com/2013/09/hotel-restaurant-grunewald-in-hassel.html?m=1


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 16:47
@jada
Der Rasthof Grunewald ist nicht weit entfernt. Ich sage mal so ca 1km.
Also zwischen Tatort und der Ortschaft Offen. Der mag eventuell bei Fernfahrern beliebt gewesen sein, auch konnte man dort gut essen gehen. Aber ansonsten hielt sich alles in Grenzen.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 16:51


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T=Tatort
R= Rasthof


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 18:44
mister schrieb:Der Rasthof Grunewald ist nicht weit entfernt. Ich sage mal so ca 1km. Also zwischen Tatort und der Ortschaft Offen. Der mag eventuell bei Fernfahrern beliebt gewesen sein, auch konnte man dort gut essen gehen. Aber ansonsten hielt sich alles in Grenzen.
Vielen Dank @mister

Der Rasthof/ Hotel lag nach der Karte nun auch in der falschen Fahrtrichtung, wenn man davon ausgeht, dass Regina nach Munster unterwegs war.

Es war nur eine Idee, wie der Mörder an Regina (bei den Wetterverhältnissen) herankam und er bei den DNA Tests nicht ermittelt werden konnte. In dem Thread wurde die Thematik ja häufig diskutiert.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 19:11
Hallo @jada , hallo @alle !


Zu den Punkten, die irgendwie nicht passen wollen, gehört auch der Tatort.

Geht es nach den verschiedenen Beschreibungen von Ortskundigen und auch nach Aktenzeichen XY, passt der Tatort besser zur Fahrtrichtung - von - Munster als - nach - Munster. Es wäre für mich durchaus plausibel das der Täter das Fahrzeug wenden ließ und auch das er in Fahrtrichtung Munster gesehen erst "hinter" dem Tatort ins Auto stieg.

Es stellt sich dann die Frage nach einem dafür geeigneten Ort, an dem das Auto zum Stehen kam.


Gruß, Gildonus


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 19:30
@Gildonus
Wenn man die Straße weiterfährt, kommt man über Offen nach Bergen.
In Bergen selbst gab es auf der B3 nach Soltau nur wenige Ampeln.
Wenn Regina von Bergen aus über Hermannsburg / Faßberg nach Munster fuhr , hätte sie ( spätestens) an der 2 Ampel rechts abbiegen müssen.
Der Ort Bergen war zu dieser Zeit sehr stark von britischen Streitkräften frequentiert.
In den 80ern vermied ich in Bistros oder Diskotheken in Bergen einzukehren. Auch Schützenfeste sollte man vermeiden, es herrschte eine gewisse Aggressive Stimmung.
Aber je mehr man weiterfährt, desto weniger macht es Sinn, da der Todeszeitpunkt ziemlich gut bestimmt werden konnte.
Wenn man einen Zeitpunkt sucht, war der vielleicht das Hotel selbst. Vielleicht musste Regina auf Toilette und der Mörder war in der Nähe des Hotels.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 19:39
@Gildonus

Nach der Quelle:
https://vergessene-orte.blogspot.com/2013/09/hotel-restaurant-grunewald-in-hassel.html?m=1

Rückseite einer Postkarte aus den 1980er

AK Grnewald Mehrbild 1a web

War der Rasthof Tag und Nacht geöffnet. Da wäre eventuell ein Ankommen des Täters in verschmutzter, blutiger Kleidung nicht aufgefallen.


Nach den Beschreibungen war es auch ein beliebtes Lokal mit Tradition. Dürfte Regina wohl bekannt gewesen sein. Vielleicht hatte sie ein Problem und hielt an dem Rasthof an.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 19:42
mister schrieb:Der Rasthof Grunewald ist nicht weit entfernt. Ich sage mal so ca 1km.
Das ist ja keine Entfernung, für einen Täter, der körperlich fit und gesund ist. Ein lockerer Fußmarsch, mehr ist das nicht.
Selbst bei Schietwetter sollte das kein Problem sein.
mister schrieb:Der mag eventuell bei Fernfahrern beliebt gewesen sein, auch konnte man dort gut essen gehen. Aber ansonsten hielt sich alles in Grenzen.
Könnte mir schon vorstellen, dass Reginas Mörder nicht zwingend ein Fernfahrer, aber doch jemand war, der da mal eine längere Pause eingelegt hat und einen längeren Spaziergang gemacht hat.
Vielleicht hat er dort öfter eine Fahrpause eingelegt und die Umgebung zu Fuß erkundet. Das würde erklären, weshalb er zwar gute Ortskenntnisse hatte, aber nicht unbedingt selbst dort in der Nähe wohnen musste. Kann ja beruflich diese Strecke öfter gefahren sein.
Dabei kann er schon lange im Hinterkopf diesen Film gehabt haben, eine Frau, bei sich bietender Gelegenheit sexuell zu unterwerfen und zu missbrauchen.
Das Messer hatte er für eine sich bietende Gelegenheit sets am Mann.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 19:54
jada schrieb:Vielleicht hatte sie ein Problem und hielt an dem Rasthof an.
Ich gehe mal davon aus, dass es zumindest kein technisches Problem an Reginas Ford Escort gab, das sie zum Anhalten gezwungen war.
Ich denke, dass hätten die Spurensicherung und die Polizei mitgeteilt.

Auch wäre es komplett unlogisch, wenn man ein technisches Problem mit dem Fahrzeug hat, noch in einen einsamen Waldweg einzubiegen, wo garantiert keine Hilfe zu erwarten ist. Besser in nächsten Dorf oder kurz davor anhalten, wenns noch geht.
Wenn nicht, besser rechts ranfahren und Warnblinklicht an. Und zu Fuß zur nächsten Telefonzelle ( gab ja damals noch Telefonzellen)und den ADAC gerufen.
In der Kaserne hätte sie da auch von einer Telefonzelle aus, anrufen können.

Wenn man anhält und eine Pause macht, weil der Regen so stark ist, dass es die Scheibenwischer nicht mehr schaffen, hat man eben auch ein Problem.
Da kann aber keiner helfen, da muss man dann eben die Fahrt unterbrechen. Kommt nicht oft vor, wäre aber hier des Unwetter wegen, möglich. Und dabei könnte Regina an eine Person geraten sein, die sich Gewalt über das Fahrzeug und Regina verschafft hat.

Immer vorausgesetzt, Regina hätte den Täter nicht bereits zuvor freiwillig mitgenommen, da es ein Bekannter war.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 20:04
@Rotmilan

Ich meinte nicht direkt ein Problem mit dem Fahrzeug.


Wie Du schon sagtest, eventuell war die Fahrt nicht weiter machbar, aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse und sie hatte sich an einen ihr bekannten Rastplatz begeben.

Vielleicht war der Halt auch ganz lapidar. Sie musste zum WC, wollte sich Zigaretten kaufen, wollte evtl. in der Kaserne anrufen, dass sie sich verspätet o.ä.

Bei der Theorie passt natürlich, dass der Täter ohne ihr Fahrzeug vom Tatort weggekommen ist. Der Täter hätte sie aber beim Rasthof abpassen müssen, ohne dass es darüber Zeugenaussagen gibt.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 20:15
Hallo @jada , hallo @mister , hallo @Rotmilan , hallo @alle !


Ich muß zugeben in der Region absolut nicht ortskundig zu sein und deshalb kann ich da kaum mitreden.

Es gibt aber, so profan es sich lesen mag, das Problem das der Täter erst einmal ins Auto einsteigen mußte und das geht nur dann, wenn das Auto steht. Regina Fischer muß erst einmal die Notwendigkeit gesehen haben das Auto zu stppen und für einen Fremden, der am Straßenrand steht, hätte sie das, so die verschiedenen Quellen, eher nicht gemacht. Da passt der "Klassiker" rote Ampel oder Rastplatz ganz gut.


Gruß, Gildonus


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 20:28
@Gildonus
Hallo grüss dich.
Ich weiss noch, dass damals belegt wurde, dass Regina in der Kurve links in den Waldweg eingebogen ist. Sie ist nicht nach Munster durchgefahren, weil die Vermutung geäussert wurde, sie hätte evtl. den Täter danach erst getroffen. (nach dem Tatort)
Es war wohl so wie im XY Beitrag, wo gesagt wurde, dass Regina links abgebogen ist und sich dadurch gezwungenerweise falsch verhalten hat, was aufgefallen sein könnte.
ich weiss nicht wie das ermittelt wurde, evtl von Reifenprofilen etc. es wurde aber nachgewiesen laut damaligen Berichten und Ermittlungsstand.
meine Vermutung ist immer noch sehr stark, dass Regina ihren Mörder kannte, auch dass er schon im Raum Wathlingen/Nienhagen dazugestiegen ist.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 20:40
@stefhahn
Ich weiß. Man erhoffte sich dadurch Zeugen, die sich daran erinnerten, dass der Ford Escord sich falsch verhalten hat.
Es war innerhalb einer Rechtskurve, ( als Linksabbieger) ohne Geschwindigkeitsbegrenzung ( damals) und einer durchgezogenen Linie.
Wenn man abbog könnte man das eventuell auch anhand von Reifenspuren feststellen.
Eigentlich biegt dort keiner ab. Wenn ich Abkürzungen durch den Wald nach Walle gefahren bin, dann entweder den Weg vor der Kurve oder den Weg vor dem Hotel/ Raststätte. Aber nicht den Weg in der Kurve.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

12.03.2019 um 20:43
Hallo @stefhahn , hallo @alle !
stefhahn schrieb:Ich weiss noch, dass damals belegt wurde, dass Regina in der Kurve links in den Waldweg eingebogen ist
Diese Aussage ist letztlich auch nur eine Vermutung, es hat keiner gesehen. Für mich fällt das in die Kategorie möglicher (!) Folgefehler. Man ging anfänglich davon aus der Täter gehöre zu ihren Wathlinger Bekannten und hätte von Anfang an im Auto gesessen. So betrachtet ist die Fahrtrichtungannahme schlüssig. Nach den Ergebnissen der DNA Untersuchungen ist das aber unwahrscheinlich geworden und damit steht auch die Fahrtrichtung wieder zur Disposition.


Gruß, Gildonus


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12.03.2019 um 20:47
jada schrieb:Ich meinte nicht direkt ein Problem mit dem Fahrzeug.
Ja, das dachte ich mir auch so.
jada schrieb:Vielleicht war der Halt auch ganz lapidar. Sie musste zum WC, wollte sich Zigaretten kaufen, wollte evtl. in der Kaserne anrufen, dass sie sich verspätet o.ä. Bei der Theorie passt natürlich, dass der Täter ohne ihr Fahrzeug vom Tatort weggekommen ist. Der Täter hätte sie aber beim Rasthof abpassen müssen, ohne dass es darüber Zeugenaussagen gibt.
Genau, der Grund für ihr Anhalten, könnte durchaus auch ganz profan gewesen sein.

Evtl.gab es wegen des Unwetters keine Zeugen. Wer hält sich da schon freiwillig im Freien auf, wenns nicht nötig ist. Die Brummi Fahrer hatten die Fenster geschlossen, Radio/ Fernseher an oder lagen bereits in ihrer Schlafkabine.
Leute, die im Rasthof übernachteten hatten sicher auch die Zimmerfenster geschlossen und evtl. Fernseher an.

Es können an diesem Abend mehrere, für Regina unglückliche Umstände zusammen getroffen sein.


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