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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

997 Beiträge, Schlüsselwörter: Celle, 1988, Regina Fischer, Wathlingen

1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

04.03.2019 um 21:18
mister schrieb:@Rotmilan
Was sollte dagegen sprechen das dieses nicht getan wurde. Wenn ich das System richtig verstanden habe, erfolgt ein automatischer Abgleich, sobald eine neue DNA ins System eingegeben wurde.
Regina`s Onkel ist Polizist, ich denke er wird das veranlasst haben. Er hat auch dafür gesorgt dass dieser Fall nicht in Vergessenheit gerät.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

05.03.2019 um 14:31
Hallo @Cloude666 , hallo @alle !


Ich kann dir an dieser Stelle nur "Aufgewärmtes" anbieten.

Die Möglichkeit der Täter sei eine Art Car - Jacker gewesen hat, zumindest soweit man der Berichterstattung folgen kann, bei der Polizeiarbeit keine Rolle gespielt. Die öffendliche Fahndung wäre ganz anders gelaufen, wenn man das für wahrscheinlich gehalten hätte.

In Deutschland sind Straftaten dieser Art nahezu unbekannt, in anderen Ländern warnen Verkehrsschilder vor dieser Gefahr.

Wikipedia: Carjacking


Gruß, Gildonus


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

05.03.2019 um 18:48
@Gildonus
Aber warum wurde das Fahrzeug dann am Tatort belassen?


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

05.03.2019 um 19:14
Hallo @mister , hallo @alle !
mister schrieb:Aber warum wurde das Fahrzeug dann am Tatort belassen?
Vieleicht ging es diesem "Carjacker" nicht um den Raub eines Fahrzeuges, sondern nur um die Befriedigung des Sexualtriebes ?
Wenn man den Täter ermittelt hat, kann man ihn ja fragen. :troll: :troll: :troll:


Gruß, Gildonus


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

05.03.2019 um 19:25
Klar. Es wäre aber einfacher gewesen mit dem Fahrzeug zu flüchten. Vom Tatort aus kann man Kilometer weit fahren ohne das man gesehen wird. So bleibt immer noch offen warum jemand bei dem scheiß Wetter zu Fuß verschwindet und nirgends gesehen wurde.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

05.03.2019 um 19:54
Hallo @mister , hallo @alle !
mister schrieb:Es wäre aber einfacher gewesen mit dem Fahrzeug zu flüchten.
Einfach ist "relativ".

Ich glaube das der Täter sehr impulsiv und triebgesteuert gehandelt hat. Er hätte, nachdem er Regina Fischer getötet hatte, erst einmal zurück gehen müssen um dann das Auto in Betrieb zu nehmen. Dazu hätte der Täter, nach allem was er da angerichtet hat, immer noch "klar denken" müssen. Die ganze Tat ist in meinen Augen "irrational" geprägt, da kann man auch auf der Flucht vom Täter keine große Vernumftleistung erwarten.

Wenn der Täter überlegt gehandelt hat, was durchaus zu bezweifeln ist, dann war es für ihn klüger das Auto stehen zu lassen. Es soll auch "Spezialisten" geben, die mit dem Auto vor die eigene Haustür fahren und sich dann wundern, weshalb sie von der Polizei erwischt werden.


Gruß, Gildonus


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

05.03.2019 um 19:58
Aber er war zumindest immer noch sehr rational so zu flüchten das ihn niemand gesehen hat. Er hätte ja auch kopfüber den Tatort verlassen können. Auf dem schnellsten Wege. Und bei der Flucht hat ihn noch nicht einmal ein Jäger gesehen der in der Nähe des Tatorts war.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

07.03.2019 um 19:29
@Cloude666
Vielen Dank für Deine höchst interessanten Beiträge. Wenn Du die Regina, die Familie und ihr persönliches Umfeld so gut kennst, hast Du sicherlich eine bessere Einschätzung, was sich an dem Abend abgespielt haben könnte.
Als Ihr euch vor dem Haus unterhalten habt, war das unmittelbar vor Ihrer Abfahrt? Hast Du sie noch losfahren sehen? Ich frage mich nämlich ob es möglich ist, daß der Täter ungesehen zugestiegen ist. Oder kann ihr der "nette Bekannte" etwas später auf der Straße zugewinkt haben und eine Mitfahrt erbeten haben?
Ich glaube auch, daß sie Ihren Mörder kannte und der von ihren Fahrten nach Munster wußte weil sie wohl ziemlich oft fuhr. Einen Zustieg schon weiter weg von Wathlingen halte ich für weniger wahrscheinlich.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

07.03.2019 um 20:50
Binokular88 schrieb:Hast Du sie noch losfahren sehen? Ich frage mich nämlich ob es möglich ist, daß der Täter ungesehen zugestiegen ist. Oder kann ihr der "nette Bekannte" etwas später auf der Straße zugewinkt haben und eine Mitfahrt erbeten haben?
Ich hab sie leider nicht wegfahren sehen
Binokular88 schrieb:Ich glaube auch, daß sie Ihren Mörder kannte und der von ihren Fahrten nach Munster wußte weil sie wohl ziemlich oft fuhr. Einen Zustieg schon weiter weg von Wathlingen halte ich für weniger wahrscheinlich.
Ich teile Deine Meinung


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

09.03.2019 um 22:42
Gibt es auch sonst keinen Zeugen, der Reginas Abfahrt gesehen hat? Im XY- Film wird gesagt, es stehe fest, daß Regina zwischen 20.30 und 20.45 Uhr trotz eines schweren Unwetters zu der Fahrt nach Munster aufgebrochen ist. Leider geht aus dem Film nicht hervor, woher die Kripo das auf eine viertel Stunde genau weiß. Für den Weggang des Mörders vom Tatort wird immerhin ein Spielraum von 21.00 bis 23.00 Uhr eingeräumt. Weiß jemand von euch, warum Reginas Abfahrtszeit relativ genau feststeht?


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

09.03.2019 um 23:33
mister schrieb am 04.03.2019:Einen Rastplatz wirst du auf dieser Strecke nicht finden. An Tankstellen in Celle zb hätte man anhalten können. Es gibt aber dafür keine Hinweise dafür.
Ok, ich bin diese Strecke von Regina noch nicht gefahren. Ich meine jetzt nicht einen offiziellen Rastplatz, sondern diese Ausfahrten, die von Landstraßen u.a. abgehen, wo man raus und im Halbkreis quasi wieder auf die Fahrspur in selber Fahrtrichtung zurück fährt. Also ohne gewerblichen Imbiss/ Restaurant/ Tanke etc.
Häufig genutzt, von LKW Fahrern für eine Pause zum Austreten oder Essen, evtl. auch Schlafen.

Für eine Frau alleine unterwegs mit Sicherheit nicht gerade sehr angenehm, da man ungeschützt ist.

Aber wenn es auf der gesamten Strecke solche Rastplätze nicht gibt, kann man das wohl ausschließen. Dann müsste R. ja mitten auf der Straße zum Anhalten gezwungen worden sein, oder ihr Mörder saß schon seit Abfahrt mit im PKW.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

09.03.2019 um 23:38
mister schrieb am 05.03.2019:So bleibt immer noch offen warum jemand bei dem scheiß Wetter zu Fuß verschwindet und nirgends gesehen wurde.
Das finde ich jetzt nicht so rätselhaft. Die meisten Leute werden einfach wegen des miesen Wetters zu Hause geblieben sein. Deshalb wurde er von niemandem gesehen. Regina wäre ja auch nicht gefahren, wenn sie es nicht zuvor dem Freund zugesagt hätte.
Ich denke, dass Regina eine sehr zuverlässige und taffe Person war. Jemand, der Verabredungen auch einhält und sich nicht so schnell von Widrigkeiten wie vom Wetter davon abhalten lässt.
Sie kann ja auch die Heftigkeit des Unwetters anfangs unterschätzt haben. Davor ist keiner gefeit.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

09.03.2019 um 23:39
@Binokular88
Regina ist schon häufig die Strecke zur kaserne gefahren. Wenn ihr damaliger Freund sagt das er um eine gewisse Zeit abgeholt werden wollte,weiß man auch wann man dafür ungefähr losfahren muss. Das sind automatismen.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

09.03.2019 um 23:43
@Rotmilan
Die Bundesstraße 3 ist eine stark frequentierte Strecke.( zwischen Hamburg und Hannover) Dort ist auch um die „Tatzeit“ sehr starker Berufsverkehr. Der Berufsverkehr wird auch wegen des Wetters nicht weniger werden.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

09.03.2019 um 23:47
@Rotmilan
Ich selbst bin dort groß geworden. Von Wathlingen Richtung Muster muss man quer durch Celle mit vielen Kreuzungen und Ampelanlagen. Bis Groß Hehlen ergibt sich immer eine Möglichkeit ins Auto einzusteigen, wenn man möchte.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

10.03.2019 um 00:01
mister schrieb:Bis Groß Hehlen ergibt sich immer eine Möglichkeit ins Auto einzusteigen, wenn man möchte.
Dann müsste man einkalkulieren, dass ein unfreiwilliger Mitfahrer bis spätestens Groß Hehlen bei Regina eine Mitfahrt erzwungen haben kann und das auf der Strecke nach Groß Hehlen sehr sehr unwahrscheinlich der Fall gewesen sein könnte.

Da kommt natürlich wieder die Frage auf, wie der Täter dann zu Fuß nachts nach Hause kam und wie weit er vom Tatort entfernt wohnte.

Bei dem Wetter etliche Kilometer nachts ungesehen zu Fuß zu laufen ist ja prinzipiell möglich. Nach dem Motto nachts sind alle Katzen grau, wird selbst jemand der ihm begegnet sein könnte, nicht auf sein Äußeres geachtet haben, da jeder möglichst schnell nach Hause wollte.


Es ist aber auch eine körperliche Anstrengung und das besonders beim miesem Wetter, stürmischen Winden etc. mehrere Kilometer, evtl. durch Wald oder Felder zu Fuß zurück zu legen.
Der Mörder von Regina muss über eine recht gute Gesundheit und Kondition verfügt haben.
Vielleicht hat er absichtlich Wege jenseits der Straße benutzt und kannte die Gegend gut. So hätte er auch die Gefahr minimiert, doch von aufmerksamen Zeugen, gesehen zu werden.


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

10.03.2019 um 00:09
@Rotmilan
Richtig. Er wurde nicht gesehen, trotz starken Verkehr, er ist zu Fuß vom Tatort weg, der Escort des Opfers stand ja am Tatort. Ist er Richtung Celle geflüchtet? Den Weg ohne gesehen zu werden?
Als Anhalter , dreckig und blutbeschmiert ziemlich unwahrscheinlich.
Wo ist er hin? Celle? Walle? Wolthausen? Hassel? Winsen/Aller? Offen? Bergen? Belsen?


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

10.03.2019 um 01:11
Alles, was man sich als mögliche Erklärung ausdenkt, passt nicht zusammen.

Ein ganz normaler Anhalter ist wohl kaum mit einem Messer bewaffnet unterwegs. Und wenn doch, begeht man so eine Tat ganz zufällig und danach nie wieder?

Ein bereits im Auto versteckter Mann hätte vorab wissen müssen, dass sie an diesem Abend noch mal losfährt.

Jemand, der unterwegs an einer Kreuzung in ihr Auto springt, konnte bei dem Dreckswetter kaum sehen, dass eine Frau am Steuer sitzt oder dass sie allein im Auto ist. Außer vielleicht, wenn er sie oder ihr Auto kannte. Aber dann hätte er ja vorab wissen müssen, dass sie an diesem Abend unterwegs sein wird.

Falls jemand eine Falle auslegte, also zB einen Baumstamm auf die Straße zog, damit eine Autofahrerin anhielt - das ist auch unwahrscheinlich, denn es hätte ja auch ein Autofahrer anhalten können. Der am Ende vielleicht sogar später die Polizei alarmiert hätte.

Mir scheint immer noch die wahrscheinlichste Möglichkeit, dass sie gleich beim Einsteigen bedroht wurde und denjenigen dann mitnahm. Oder dass derjenige, den sie vielleicht kannte, sie bat, ihn mitzunehmen. Aber auch da ist wieder das Problem: Woher wusste er, dass sie abends losfahren würde?


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1988: Wathlingen (Celle) Mord an Regina Fischer

10.03.2019 um 08:27
@Noella
Es gibt heute viele Menschen die mit einem Messer in der Tasche herumlaufen. Vielleicht macht es sogar Sinn nur mit Messer zu trampen. Schon als eigenschutz.
Wenn Autos in einer Stadt fahren, an einer Ampel anhalten müssen , sehe ich sehr wohl, ob nur eine Frau am Steuer sitzt oder mehrere Personen. Es war stürmisch, nicht neblig. Das macht sogar mehr Sinn. Fußgänger waren bei dem Wetter wohl weniger unterwegs ( Regen und Sturm).
Es wäre sehr fahrlässig in einem geparktem Fahrzeug in einer Wohnsiedlung einzusteigen, die Gefahr gesehen zu werden war auch da sehr groß. Dazu hätte das Fahrzeug nicht abgeschlossen sein dürfen, es gab keine Einbruchsspuren. Reginas Lebensgefährte war Soldat und in Munster stationiert. Sie fuhr sehr regelmäßig die Strecke , dass wussten viele.


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10.03.2019 um 08:35
mister schrieb:Es gibt heute viele Menschen die mit einem Messer in der Tasche herumlaufen. Vielleicht macht es sogar Sinn nur mit Messer zu trampen. Schon als eigenschutz.
Der Mord war aber 1988 geschehen, sind da so viele Leute bewaffnet unterwegs gewesen? Meiner Erinnerung nach nicht, aber ich kann mich täuschen.
mister schrieb:Wenn Autos in einer Stadt fahren, an einer Ampel anhalten müssen , sehe ich sehr wohl, ob nur eine Frau am Steuer sitzt oder mehrere Personen. Es war stürmisch, nicht neblig. Das macht sogar mehr Sinn. Fußgänger waren bei dem Wetter wohl weniger unterwegs ( Regen und Sturm).
Das stimmt natürlich. Ich hatte aber an eine Ampel an einer schlecht beleuchteten Landstraße gedacht, außerdem war es meines Wissens schon dunkel, als sie losfuhr.
mister schrieb:Es wäre sehr fahrlässig in einem geparktem Fahrzeug in einer Wohnsiedlung einzusteigen, die Gefahr gesehen zu werden war auch da sehr groß. Dazu hätte das Fahrzeug nicht abgeschlossen sein dürfen, es gab keine Einbruchsspuren. Reginas Lebensgefährte war Soldat und in Munster stationiert. Sie fuhr sehr regelmäßig die Strecke , dass wussten viele.
Hast du eine Theorie, was passiert sein könnte?


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