Ebooks oder normale Bücher?
Ebooks oder normale Bücher?
08.09.2022 um 20:53Ganz klar Papier
Ebooks oder normale Bücher?
08.09.2022 um 22:53Für mich hat beides miteinander zu tun. Bücher entsprechen ungefähr Schallplatten bzw. CDs, und EBooks entsprechen ungefähr Musikdateien. In beiden Fällen halte ich lieber das vollständige Produkt in den Händen, und es motiviert mich auch stärker, mich mit dem Inhalt zu befassen.coronerswife schrieb:Bitte zurück zum Thema kommen ;)
Ebooks oder normale Bücher?
06.11.2022 um 09:34Bücher aus Papier sind in jeder Hinsicht nachhaltiger und ökologisch vernünftiger. Für die Herstellung wird einmal Energie fällig, danach nie wieder und sie sind praktisch unbegrenzt benutzbar bei guter Behandlung. Wenn Sie doch einmal entsorgt werden müssen, lassen sie sich umweltfreundlich entsorgen. Richtig hergestellt enthalten sie keinen Kunststoff, keine Verbundstoffe, keine Elektronikteile, nur wenig umweltschädliche Inhaltsstoffe.
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06.11.2022 um 12:19@JackHackett
So pauschal lässt sich das doch gar nicht sagen. Bei Büchern müssen Bäume gefällt werden, es wird CO2 durch den Druck frei gesetzt und die Bücher müssen auch transportiert werden, durch LKW etc. Das sind nur mal ein paar Beispiele.
Bei ebooks kommt es halt drauf an. Ebook-Reader sind in der Herstellung auch nicht ohne, aber das amortisiert sich dann auch mit der Zeit, gerade bei Leuten, die mehr lesen. Zudem lesen viele ihre ebooks auch auf dem Handy oder Tablet, welches sie sowieso schon besitzen.
So pauschal lässt sich das doch gar nicht sagen. Bei Büchern müssen Bäume gefällt werden, es wird CO2 durch den Druck frei gesetzt und die Bücher müssen auch transportiert werden, durch LKW etc. Das sind nur mal ein paar Beispiele.
Bei ebooks kommt es halt drauf an. Ebook-Reader sind in der Herstellung auch nicht ohne, aber das amortisiert sich dann auch mit der Zeit, gerade bei Leuten, die mehr lesen. Zudem lesen viele ihre ebooks auch auf dem Handy oder Tablet, welches sie sowieso schon besitzen.
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06.11.2022 um 12:33@Maifalter
Meine ältesten Bücher sind aus dem 16. Jahrhundert. Alle noch problemlos ohne Hilfsmittel lesbar (abgesehen von der Brille natürlich). Wie lange müsste man einen E-Reader laufen lassen, bis da eine vergleichbare Bilanz zwischen Lebensdauer und Energieverbrauch erreicht ist? So lange halten die Teile überhaupt nicht (Hypothese).
Meine ältesten Bücher sind aus dem 16. Jahrhundert. Alle noch problemlos ohne Hilfsmittel lesbar (abgesehen von der Brille natürlich). Wie lange müsste man einen E-Reader laufen lassen, bis da eine vergleichbare Bilanz zwischen Lebensdauer und Energieverbrauch erreicht ist? So lange halten die Teile überhaupt nicht (Hypothese).
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06.11.2022 um 13:04Auf eine 100 GB M-Disc mit (lt. Hersteller) 1000 Jahren Haltbarkeit kann man z.B. 100.000 Bücher vom Umfang "Der Prozess" speichern. Eine Bibliothek mit 100.000 Büchern benötigt wohl vielfache Ressourcen für den Bau und den Erhalt.JackHackett schrieb:Wie lange müsste man einen E-Reader laufen lassen, bis da eine vergleichbare Bilanz zwischen Lebensdauer und Energieverbrauch erreicht ist? So lange halten die Teile überhaupt nicht (Hypothese).
Auch wenn die 1000 Jahre wohl eher nicht erreicht werden in der Realität, Papier ist auch nicht unproblematisch in Sachen Alterung.
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06.11.2022 um 15:11@Stan_Marsh
Das ist wohl eher Theorie. Können Sie mir einen einzigen funktionstüchtigen Computer zeigen der älter ist als 40 Jahre? Ein einziges problemlos auslesbares Speichermedium aus dieser Zeit? Vielleicht irgendeine Homepage, die älter ist als 30 Jahre? Allein ich habe in meinen Bücherschränken ungefähr 2500 guterhaltene problemlos benutzbare analoge Datenspeicher (Bücher), davon viele aus dem 19. und auch einige aus dem 18., 17. und 16. Jahrhundert. Das ist Realität.
Das ist wohl eher Theorie. Können Sie mir einen einzigen funktionstüchtigen Computer zeigen der älter ist als 40 Jahre? Ein einziges problemlos auslesbares Speichermedium aus dieser Zeit? Vielleicht irgendeine Homepage, die älter ist als 30 Jahre? Allein ich habe in meinen Bücherschränken ungefähr 2500 guterhaltene problemlos benutzbare analoge Datenspeicher (Bücher), davon viele aus dem 19. und auch einige aus dem 18., 17. und 16. Jahrhundert. Das ist Realität.
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06.11.2022 um 15:55So wie man Bücher pflegen muss, damit sie die Jahrhunderte überdauern, muss man Daten pflegen. Ich habe Speicherstände meiner C64er Spiele aus den 80ern, die im Emulator auf aktuellen PCs laufen.JackHackett schrieb:e? Ein einziges problemlos auslesbares Speichermedium aus dieser Zeit?
Ich habe noch alle meine E-Mails ab Anfang der 90er.
Natürlich erzeugt das einen gewissen Aufwand, die Daten aktuell zu halten. Aber z.B. die 100.000 Bücher, die auf 100 GB Datenspeicher passen, über die Jahrhunderte zu bringen ist auch nicht so einfach.
Wie viele Bücher und Schriftgut ist in den letzten tausend Jahren unwiederbringlich verloren gegangen?
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06.11.2022 um 17:39@Stan_Marsh
Sehr beeindruckend! Das machen nicht Viele! Allerdings, denke ich, wird der Energieaufwand, um diese Daten "am Leben zu erhalten" deutlich größer gewesen sein, als der Energieaufwand meines Bücherregals, das ich alle paar Wochen einmal abstaube...😉
Sehr beeindruckend! Das machen nicht Viele! Allerdings, denke ich, wird der Energieaufwand, um diese Daten "am Leben zu erhalten" deutlich größer gewesen sein, als der Energieaufwand meines Bücherregals, das ich alle paar Wochen einmal abstaube...😉
Ebooks oder normale Bücher?
16.06.2024 um 22:01Diese Umfrage ist ja schon ein paar Jahre her.
Wie haltet ihr es jetzt damit?
Ich bekenne mich als eBook Leserin, finde es extrem praktisch gerade als „Nachtleserin“ niemanden zu stören.
Wie haltet ihr es jetzt damit?
Ich bekenne mich als eBook Leserin, finde es extrem praktisch gerade als „Nachtleserin“ niemanden zu stören.
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16.06.2024 um 22:57Ich lese nach wie vor lieber echte Bücher, weil ich gern "das ganze Werk" in der Hand habe. Außerdem kann ich mich bei echten Büchern besser konzentrieren.Pura schrieb:Wie haltet ihr es jetzt damit?
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16.06.2024 um 23:03Interessant, woran liegt das?martenot schrieb:Außerdem kann ich mich bei echten Büchern besser konzentrieren.
Ich kann mich tatsächlich besser bei EBooks konzentrieren, schon allein weil ich bei Tag und Nacht, egal wo ich sitze oder liege, lesen kann. Gerade die Helligkeit oder auch Schriftgröße anpassen kann, je nachdem wo ich gerade schmökere
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16.06.2024 um 23:06Mich beruhigt das echte Material aus Papier und Karton, das ich gern anfasse. Ich blättere gern die Seiten um, ich spüre gern das Buch in meiner Hand als Buch (nicht als Gerät).Pura schrieb:Interessant, woran liegt das?
In der Hinsicht bin ich eher ein Purist, und von früher her noch Buchliebhaber. Ich habe früher lange Zeit in Bibliotheken und Büchereien (mit echten Büchern) gestöbert. Da entwickelt man einen Bezug dazu, den man nicht ohne weiteres wieder aufgeben kann.
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16.06.2024 um 23:11Ja, kann ich durchaus nachvollziehen. War bei mir ähnlich, hat sich dann durch - ich sag mal äußere Umstände ;) - geändert.martenot schrieb:Mich beruhigt das echte Material aus Papier und Karton, das ich gern anfasse. Ich blättere gern die Seiten um, ich spüre gern das Buch in meiner Hand als Buch (nicht als Gerät).
Mittlerweile bin ich so sehr daran gewöhnt, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, mich körperlich zB nachts zu verbiegen, um ein Buch zu lesen
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16.06.2024 um 23:15Zugegebenermaßen lese ich nachts meistens keine Bücher, sondern ich schlafe dann. Und wenn ich tagsüber lese, sitze ich sowieso am liebsten in bequemer aufrechter Position.Pura schrieb:mich körperlich zB nachts zu verbiegen, um ein Buch zu lesen
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16.06.2024 um 23:18@martenot
Das macht wohl den Unterschied. Da ich schlecht einschlafen kann, lese ich immer, wirklich jeden Abend im Bett.
Bin berufstätig, so dass tagsüber das Lesen ohnehin nicht funktioniert
Das macht wohl den Unterschied. Da ich schlecht einschlafen kann, lese ich immer, wirklich jeden Abend im Bett.
Bin berufstätig, so dass tagsüber das Lesen ohnehin nicht funktioniert
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16.06.2024 um 23:24Ich bin auch berufstätig und lese halt in meiner freien Zeit.Pura schrieb:Bin berufstätig, so dass tagsüber das Lesen ohnehin nicht funktioniert
Übrigens nutze ich Bücher auch oft, um irgendwas zu lernen, und da mag ich es einfach gern, wenn man ganz klassisch zwischen den Seiten hin und herblättern kann.
Ja, ich bin wohl auch einfach ein haptischer Mensch, der gern Dinge anfasst. Ein echtes Buch fasse ich lieber an als ein Gerät - zumal sich die Bücher ja immer unterscheiden (Material, Geruch, Papiersorte, Umschlag, Gewicht, Größe, Farben etc.). Das gehört für mich alles dazu.
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16.06.2024 um 23:26Zum Lesen habe ich neben meinem Beruf am Tag leider keine Zeit.martenot schrieb:Ich bin auch berufstätig und lese halt in meiner freien Zeit.
Das kann man bei EBooks ebenso, mit Lesezeichen setzen etc.martenot schrieb:und da mag ich es einfach gern, wenn man ganz klassisch zwischen den Seiten hin und herblättern kann.
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16.06.2024 um 23:29Weiß ich schon, ich blättere halt lieber klassisch im echten Papier. Wie gesagt, für mich ist ein Buch nicht nur ein Text, sondern ein Gegenstand, den ich in der Hand haben, ins Regal stellen, anschauen, befühlen, real umblättern will. (Das sind die Macken von alten Leuten, ist halt so).Pura schrieb:Das kann man bei EBooks ebenso, mit Lesezeichen setzen etc.




