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Wieviel Schmerz noch?

134 Beiträge, Schlüsselwörter: Diebstahl, Abschied, Verletzung, Familienstreit

Wieviel Schmerz noch?

03.07.2014 um 22:38
@anouk
Du hast geschrieben dein Papa war Offizier. Wenn jemand Offizier ist hat er doch eigentlich auch eine gewisse Autortät. Ich kann es nicht richtig nachvollziehen warum er sich gegenüber deiner Mutter nie richtig behaupten konnte. Ich würde mich da richtig im Stich gelassen fühlen an deiner Stelle. Hat dein Vater es sich vieleicht etwas zu bequem gemacht?


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Alano
ehemaliges Mitglied

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Wieviel Schmerz noch?

03.07.2014 um 22:39
Babsi6 schrieb:Wenn jemand Offizier ist hat er doch eigentlich auch eine gewisse Autortät.
Privat sind Menschen anders, als im Job.


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Wieviel Schmerz noch?

03.07.2014 um 22:43
@Alano
Ja das habe ich auch schon oft gehört das manche privat anders sind als im Job aber wenn jemand im Job autoritär sein kann beweisst es doch eigentlich das er die Möglichkeit besitzt.
Also spätestens als die Mutter den Vorwurf eines sexuellen Verhältnisses gemacht hat hätte er doch mal gehörig auf dem Tisch hauen können oder?


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Alano
ehemaliges Mitglied

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Wieviel Schmerz noch?

03.07.2014 um 22:47
@Babsi6

hätte....

manchmal, sind diejenigen, die voll in ihren Job aufgehen, unzufrieden mit ihrem Privatleben und wollen davon auch am liebsten nix wissen.

Ich kenne es selbst durch meine Freundin, deren Vater Chef mehrer Unternehmen ist und sich kaum um "seine Familie" kümmert, außer ab und zu mal ein halbherziges Machtwort zu sprechen, wenn er denn mal überhaupt da ist.


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Wieviel Schmerz noch?

03.07.2014 um 22:52
@Alano
Ja aber diese Augenzutaktik ist das nun bequemlichkeit ? Wenn man bedenkt was das für Spuren bei @anouk hinterlässt ist das doch schon bald unverzeihlich oder sehe ich das falsch?


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Wieviel Schmerz noch?

03.07.2014 um 22:54
@anouk
anouk schrieb: Es ist erstaunlich wie wenig er merken WILL. Er erlaubt seit 20 Jahren schon, dass bei denen Lautsprecher immer an ist, was immer ich sagen will, muss ich wissen das Mutter mithoert.
Wie bitte ...? Das is ja wohl die Härte ...

Und auch, dass dein Papa sich nicht dagegen auflehnt und das so einfach hinnimmt, sagt (leider) viel aus ...

Edit: Auch wenn in deinem Papa jeder Freiheitsdrang erstickt ist, solltest du den deinen dringend weiterverfolgen ...


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Alano
ehemaliges Mitglied

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Wieviel Schmerz noch?

03.07.2014 um 22:59
Babsi6 schrieb:Wenn man bedenkt was das für Spuren bei @anouk hinterlässt ist das doch schon bald unverzeihlich oder sehe ich das falsch?
Ich weiß nicht.

Ich persönlich, da ich sowas nachvollziehen kann, würde dem Verhalten des Vaters verzeihen.

Aber nicht übermäßig. Heißt, ich würde mir das merken und ihn darauf ansprechen.
Allerdings hilft das auch nicht viel weiter, als höchstens eine Befriedigung für sich selbst herzustellen.

Ich sage der TE einfach nur: wenn sie den Mist los ist, dann soll sie froh sein.


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03.07.2014 um 23:19
Zu verzeihen ist eine Sache, wichtig ist doch aber eine Distanz einzunehmen, die für @anouk ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und sie sich um ihre eigene Familie kümmern kann ... Sozusagen ihr eigenes Ding zu machen ...

Edit: Sorry, dass ich in der 3. Person von dir geschrieben hab :)


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04.07.2014 um 01:11
@anouk

Natürlich musst du nichts.... und wenn es wie du schreibst eh nur im Streit endet.... dann lass es einfach. Und brich den Kontakt ab. Das bringt dann ja überhaupt nichts außer dass du dich noch schlechter fühlst.... was ja nicht Sinn der Sache ist.
Und du hast an nichts schuld. Kein Kind kann soviel falsch machen....


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04.07.2014 um 06:26
@Babsi6
Babsi6 schrieb:Wenn jemand Offizier ist hat er doch eigentlich auch eine gewisse Autortät. Ich kann es nicht richtig nachvollziehen warum er sich gegenüber deiner Mutter nie richtig behaupten konnte.
Mein Vater hat sich zu Hause nie wie ein Offizier verhalten aber er war schon autoritaer was uns, Kinder, angeht. Wenn es um Ordnung und Benehmen ging, kannte er keine Kompromisse und da gab es keine Diskussionen. Doch er hat uns nie angeschriehen oder geschlagen. Er konnte sehr bestimmend auftreten, wenn das erforderlich war.

Bei Mutter klappte das nicht. Als sie noch jung waren, dachte er, er kann sie zum Vernunft bringen und versuchte ihre Lage und Vergangenheit zu verstehen, da er selbst eine grosse und liebevolle Familie hatte. Sie gab aber nicht nach, war eifersuechtig und stur und da er sie weder aendern noch verlassen konnte, versuchte er dann moegliche Konflikte zu meiden.

Je aelter er wurde, desto mehr resignierte er. Ich hab hautnah erlebt wie sie ihn beleidigt und er hat es nicht mal gehoert.

@X-RAY-2
X-RAY-2 schrieb:Edit: Sorry, dass ich in der 3. Person von dir geschrieben hab
Ist schon ok, kein Problem. :)

Jemand hier fragte mich ob ich ihm helfen kann ohne das sie es erfaehrt. Ich denke nicht. sie erfaehrt immer alles und wenn nicht, macht sie unsinnige Bemerkungen wie eben: Ich hab mitbekommen das Papa kein Geld hat, dann Geld von ihr genommen um es Papa zu geben. Das ist so was von bescheuert aber dadurch wird er als Mitschuldige dahingestellt und sollte sich verteidigen. Seit dem Vorfall ist er sehr zurueckhaltend zu ihr und hat ihr deutlich gemacht, dass er sie besucht nur weil das seine Pflicht ist. Er ewartet das sie sich entschuldigt. Das wird nicht passieren und er wird bald nachgeben.

@Alano
Alano schrieb:Ich persönlich, da ich sowas nachvollziehen kann, würde dem Verhalten des Vaters verzeihen. Aber nicht übermäßig. Heißt, ich würde mir das merken und ihn darauf ansprechen.
Ja, da mein Vater seinen Fehler einsieht und sich schrecklich fuehlt und sichtbar sehr leidet, kann ich ihm gerne verzeihen. Seine Fehler kann er einsehen aber die Grenze des Moeglichen nicht.
Er sagte mir, er hat 23 Jahre innerlich geweint, weil Bruder und ich kein Kontakt gehabt haben. Als wir wieder Kontakt aufgenommen haben, dachte er, es ist jetzt alles wieder gut und war sehr gluecklich. Ich erkannte aber das mein Bruder sich kein bisschen veraendert hat und machte dann deutlich das ich 23 Jahre und alles was davor passiert ist, nicht einfach ignorieren kann und das wir hier sind, um Papa zu helfen.

Und schon meinte er auf seine naive Art: Ja, man muss sich nur wieder finden, es war eine lange Zeit.

Er weiss zwar wie unterschiedlich mein Bruder und ich sind, er weiss auch das kein Mensch mit ihm klar kommt, das ich schon von Natur aus keine Ja-sagerin bin, hoffte aber trotzdem. Um so schlimmer die Enttauschung jetzt, wo seiner Meinung nach unsere Mutter mit nur ein paar Saetze alles kaputt gemacht hat. Denn das mit Bruder und mir hat sich wieder erledigt, ist vorbei. Und sie ist zufrieden.


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Wieviel Schmerz noch?

04.07.2014 um 06:43
@nodoc
nodoc schrieb:Glaubst du das sich daran je etwas ändern wird? Er macht das schon 48 Jahre oder noch länger so. Du schreibst selber das er sich aufgegeben hat. Was erwartest du also noch von ihm?
Auch er kann dir diese missglückte Kindheit nicht ungeschehen machen.
Das kann niemand.

Mein Vater war wenig zuhause aber wenn er da war, hat er mehr Liebe gegeben als Vaeter die staendig zuhause hocken. Er hatte eine wunderbare Gabe etwas Grosses zu schenken, als ob es eine Kleinigkeit waere. Bescheiden und immer selbstlos. Er hat mich mit Respekt und Bewunderung, mit Stolz erfuellt behandelt und er hat mich nie angelogen.

Eigentlich wollte ich nur etwas Liebe zurueck geben und meine Mutter, die auch als Patientin unmoeglich ist und unmoegliches verlangt, pflegen. Mein Vater hatte vor ein paar Jahre einen Hirnschlag, keine grosse Schaden davon, aber immerhin ist er 78 und nicht mehr sehr fit.

Es ist mir klar was er falsch gemacht hat aber er kann es wenigstens zugeben und ich liebe ihn.


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pokpok
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04.07.2014 um 06:52
@anouk
Was entschuldigt eigentlich deinen Vater das er diese Zustände hat durchgehen lassen? Als Kind kann man sich die Mutter nicht aussuchen aber als Ehemann kann man sich seine Frau aussuchen.

Ich will noch anmerken dass alles was du getan hast in erster Linie du für dich getan hast. Du sagtst es ja selber das nur weil man eine schlechte Mutter hat, keine schlechte Tochter sein muss.
Die Beurteilung darüber ist so individuell wie es Menschen gibt. Lass dich von niemanden außer dir beurteilen.

Ich kann verstehen wenn du dich von deiner Mutter abwendest.
Ich denke deine Mutter ist selbst nicht in der Lage zu reflektieren, was viele Ursachen haben kann. das ist aber ihre Sache ob sie etwas sehen will oder nicht. Da aber ihre Masche funktioniert, wie sie immer funktionierte, gibt es auch keinen Grund dass sie daran was ändern sollte.

Halte dich an deinen Vater wenn du ihn liebst. dennoch würde ich ein klärendes Gespräch mit deinem Vater suchen und ihn Stückweit Mitschuld mitgeben. Das er immer gearbeitet hat ist keine Entschuldigung dafür das du erleben musstest was geschehen war.
Wenn das geschehen ist solltest du eine Grenze ziehen und die Vergangenheit hinter dir lassen. Du kannst sie eh nicht ändern.


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04.07.2014 um 07:05
Du hast eine große Aufgabe vor dir.
Menschen, die dir sehr wichtig waren, haben dich verletzt, wiederholt verletzt. Und Du kannst nicht verstehen, warum. Und selbst jetzt, wo Du helfen willst, wirst Du wieder verletzt.
Um tatsächlich frei zu sein, wirst Du verzeihen müssen. Deiner Mutter und deinem Bruder für die Verletzungen, die sie dir angetan haben, deinem Vater, dafür, dass er nicht da war oder es ignoriert hat, und dir, dafür, dass du ein Kind warst und dich nicht wehren konntest.
Das sind viele große Aufgaben.
Aber... verzeihen heisst nicht, dass Du weiter leiden sollst. Lass den Schmerz gehen. Erlaube dem Kind in dir, zu heilen. Geh noch einmal zu Deiner Mutter und sage ihr, dass Du sie trotzdem liebst. Dass Du ihr verzeihst. Nimm sie noch einmal in den Arm, so wie Du es wahrscheinlich immer wolltest, aber durch den Schmerz nicht konntest. Und dann verabschiede dich. Mach für dich einen Schlussstrich und geh, aber geh für dich im Guten. Sei dir sicher, alles gesagt zu haben, was du später bereuen könntest, nie gesagt zu haben. (Und das ist eher "Ich hab dich lieb" als "Du bist doof!") Sie wird dir sicherlich noch schlimme Dinge hinterherrufen, mach dich darauf gefasst, aber das lass nicht mehr an dich heran.

Es ist ungeheuer wichtig, dass du für dich die Geschichte löst. Die Ursache der Bösartigkeit deiner Mutter liegt nicht bei dir, das ist nicht deine Aufgabe, sie zu der liebenden Mutter zu machen, die sie hätte sein sollen. Du solltest nur bitte dafür Sorgen, dass du alles getan hast, damit die Wunde in dir heilen kann. Und zwar mit einer möglichst kleinen Narbe, nicht als wucherndes Geschwür.

Alles Gute,

DocMaT


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04.07.2014 um 07:11
@pokpok
pokpok schrieb:Als Kind kann man sich die Mutter nicht aussuchen aber als Ehemann kann man sich seine Frau aussuchen.
Sie war wunderschoen, zwei Jahre aelter und erfahrener. Und sie hat geschaft schnell schwanger zu werden. Sie hat ihr wahres Gesicht nicht gezeigt, glaub mir, sie kann einfach so lieblich sein. Alle die mit ihr nicht leben mussten, mochten sie sehr. Das ist auch noch heute so. Sie kann sich eben gut verkaufen. Und mein Vater lebte in Internaten oder strengen Militaerakadamien und war einfach unerfahren und noch jung.

Wie gesagt, er nimmt die ganze Schuld auf sich. Wenigstens mit Papa kann ich offen reden. Er kann ja zwar schlecht zugeben das mein Bruder ein A***** ist und meine Mutter eine boese Hexe - so ein Gespraech tut ihm sehr weh und er leidet furchtbar weil alles so gelaufen ist.

Aber ja, das kann man nicht mehr aendern.


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04.07.2014 um 07:20
@docmat
docmat schrieb: Geh noch einmal zu Deiner Mutter und sage ihr, dass Du sie trotzdem liebst. Dass Du ihr verzeihst. Nimm sie noch einmal in den Arm, so wie Du es wahrscheinlich immer wolltest, aber durch den Schmerz nicht konntest.
Oh mein Gott... Ich hab mich 48 Jahre lang bemueht sie nicht zu hassen und habe Angst darin zu versagen. Jetzt gerade. Aber ich liebe sie nicht. Abschied zu nehmen ist unbeschreiblich wichtig, das ist mir klar. Damit koennte ich das ganze abschliessen und inneren Frieden finden.

Ob ich sie umarmen kann (das wollte ich nie, nach so vielen Schlaegen kann ich ihre Behruerung nicht ertragen) und dann anluegen in dem ich sage das ich sie lieb habe... Wie soll ich das bitte fertig bringen? Jetzt gerade kommt alles hoch und allein die Gedanke so was zu tun erscheint mir ziemlich uebermenschlich.

Hast du vielleicht noch einen Vorschlag wo ich falsche Umarmungen und Aussagen auslassen kann?


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Wieviel Schmerz noch?

04.07.2014 um 07:43
Ein paar User haben sich bei mir per Nachricht gemeldet, einige haben auch so was aehnliches erlebt wie ich. Danke fuer eure Anteilnahme.

Doch einer von ihnen schickte mir ein Link und das hat mich umgehauen.

Fuer alle die aehnliches erleben mussten, bitte unbedingt lesen:

http://www.narzissmus.org/eigenschaften-narzisstischer-mutter.php

Hier werden, wie der Link schon selbst sagt, die Eigenschaften von narzisstischer Mutter gezeigt.
Jede Eigenschaft wird dann auch kurz und sehr gut beschrieben und verdeutlichen.

Fuer alle die keine Zeit oder Lust haben alles zu lesen, hier nur die Liste von Eigenschaften:

Sie streitet alles ab
Sie überschreitet deine Grenzen
Sie bevorzugt
Sie sabotiert
Sie erniedrigt, kritisiert und macht dich schlecht
Sie lässt dich verrückt wirken
Sie ist neidisch
Sie lügt auf unzählige Arten
Sie muss jederzeit im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen
Sie manipuliert deine Gefühle
Sie ist selbstsüchtig und stur
Sie ist egozentrisch
Sie ist defensiv und reagiert empfindlich auf Kritik
Sie terrorisiert
Sie ist infantil und kleinlich
Sie zwingt dich in die Erwachsenenrolle
Sie beutet aus
Sie projiziert
Sie liegt niemals bei irgendetwas falsch
Sie weigert sich empathisch zu handeln
Sie erschafft Situationen, die du nicht gewinnen kannst
Sie ist schamlos
Sie beschuldigt
Sie zerstört deine Beziehungen
Sie verhält sich bemitleidenswert


25 Punkte, 25 Eigenschaften. Und absolut jede trifft auf meiner Mutter zu. Ich muss jetzt schauen wie ich damit umgehen soll. Ich hab gerade einen neuen Blickwinkel bekommen und noch mehr fragen. Also wenn sie psychisch krank ist und mich einfach nicht anders behandeln konnte, habe ich dann Recht mich abzuwenden?

Besten Dank an petiteMorte, der mir diesen Link geschickt hat.


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Wieviel Schmerz noch?

04.07.2014 um 07:51
@anouk

Ich schließe mich den Meinungen der Vorredner an,
ob @zaramanda @victory @nodoc ...

Das Böse lauert manchmal auch in der eigenen Familie,
da braucht es die Konsequenz von @illik, so hart das auch klingen mag!

Vielleicht kennst du Grimms Märchen (Dt. Märchensammlung),
darin findet man auch die Geschichte von Hänsel und Gretel,
wo dein Fall beschrieben wird.

Das Böse lauert dort in den eigenen vier Wänden!
(Die Stiefmutter: wobei es auch die leibliche Mutter sein kann oder sonst wer ...)
Der Vater, der seine Kinder eigentlich liebt, ist den Machenschaften des Bösen (seiner Frau) unterlegen. Er hat also nicht die Kraft, die eigentlich nötig wäre, um die Liebe in seinem Haus zu bewahren.

Die Stiefmutter heckt einen teuflischen Plan aus. Sie will die Kinder im Wald verschwinden lassen. Die Kinder bekommen "zufällig" Wind davon und treffen Vorkehrungen, um immer wieder nach Hause zurückzukehren, weil Kinder grundsätzlich die Bindung zu ihren Eltern suchen. Aber die Verhältnisse haben sich natürlich nicht geändert. Der Vater hat nicht die Kraft, seinen eigenen Kindern den nötigen Schutz zu gewähren.

(Nachtrag: Ich kann sehr gut nachvollziehen, daß du deinem Vater früher nicht alles erzählt hast, um dir eine eventuelle Enttäuschung zu ersparen, denn das hättest du in der Situation evtl. nicht verkraftet. Das hast du gut gemacht, meiner Meinung nach.)

Erst beim 3 Mal finden die Kinder nicht nach Hause zurück, sondern begegnen stattdessen einer Hexe (Das Böse in Person), die sie nicht nur mibrauchen, sondern ihnen auch das Leben nehmen will.

Irgendwann findet das Mädchen die Kraft und die Gelegenheit die Hexe zu töten und kann ihren Bruder befreien. (Die Kraft von @illik) Sie finden danach wieder nach Hause. Die Stiefmutter ist inzwischen verstorben (Sie ist mit der Hexe verstorben) und die Kinder haben ihren Vater wieder.

@anouk
Die Familie ist ein besonderes Gut. Es ist sozusagen das erste Hab und Gut des Menschen. Die Familie ist das erste Haus des Menschen und darum ist die Familie auch ein heiliges Gut, ein Gut, das man bewahren sollte, weil es das Gute in seinen Keimen fördern soll/te.

Das Schlimmste, was einem Menschen widerfahren kann, das sind solche Umstände, wo das Böse mitten in der Familie hockt. Das kann sehr grausam sein und alle Kinder, die dem Bösen von Anfang ausgesetzt sind, die können einem nur Leid tun, weil sie auf tiefgehende Weisen mißbraucht und verletzt werden.

Darum: Es gibt auch eine Verpflichtung dir selbst gegenüber!

Es ist wichtig (bei aller Nächstenliebe), daß man für die "Liebe an sich" überhaupt notwendige Grundvoraussetzungen schafft und diese ermöglicht. Was ich damit sagen möchte, man muß schauen, daß man die Liebe und seine Lieben bewahrt (auch die eigene/n), um nicht sang- und klanglos unterzugehen.

Du solltest bei allem, was dir hier (im Forum) oder sonstwo Menschen raten, immer schauen, daß du dir selber treu bleibst. Es wäre völlig in Ordnung (Vielleicht ist es sogar notwendig), wenn du deiner "Mutter" nochmal ins Gesicht sagst, was du von ihr hältst und alles ans Tageslicht bringst, alle deine Gefühle (Trauer, Wut) - vor allem den unsagbaren Schmerz (siehe Threadtitel) - der noch in dir ist!

Ich stimme darum @docmat nicht zu (auch wenn er es gut meint)!, daß die Lösung darin besteht, deiner Mutter zu verzeihen! Da gibt es gar keinen Grund dafür, es sei denn du empfindest diesen Grund. Ich stimme mit @docmat natürlich darin überein, daß es für dich wichtig ist, eine Lösung zu finden, aber die Lösung findest du in dir. Dass es Trauer, Wut und Schmerz in dir gibt, das ist nur allzuverständlich. Diese 3 Dinge solltest du dort zum Ausdruck bringen, wo sie am ehesten hingehören, damit sie dich nicht innerlich aufzehren. Solange deine Mutter lebt, hast du noch die Chance, diese angestauten Dinge loszuwerden.

Möglicherweise hätte das auch eine karthartische Wirkung auf deinen Vater. Du kannst deinem Vater Angebote machen, wahrnehmen kann nur er sie ...

Ich wünsche dir Kraft und Zuversicht!

Beste Grüße
iao


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Wieviel Schmerz noch?

04.07.2014 um 09:42
@anouk
Sie war wunderschön, zwei Jahre älter und erfahrener. Sie hat es geschafft , schnell schwanger zu werden sie hat ihr wahres Gesicht nicht gezeigt, sie kann so lieblich sein
Es gibt ein Sprichwort : Die schlechtesten Frauen bekommen die besten Männer nach dieser Methode und auch schlechte Männer wenden diese Methode an, um in gute Familien einzuheiraten.

Manchmal finden sich auch zwei solche Ketzer, die sich wunderbar ergänzen....

So ein Musterexemplar habe ich auch an Bruder ,der mit Frau in diesem Jahr auf 50 Jahre "glückliche Ehe" zurückblicken kann und keiner glaubt, wie die beiden die Eltern und uns Geschwister gemobbt haben.

Es heißt ja so schön, man soll sich fern halten, doch sie kosten es aus , wenn man sich Sorgen um die restlichen Angehörigen macht und ganz abgrenzen geht einfach nicht.

Die wenigsten vermuten dahinter eine Krankheit , sonst würden sie gleich reinen Tisch machen ...

Das schlimmste ist, sie verstellen sich noch vor dem selben Hausarzt und betreiben dort noch Rufmord, denn bekanntlich sind ja immer die anderen schuld !

Bin der Meinung, sie gehören eigentlich aus der Krankenversicherung entfernt, denn sie lassen sich selbst nicht helfen und machen andere noch krank ^^


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Wieviel Schmerz noch?

04.07.2014 um 10:03
@anouk
Du kannst weder verantwortlich sein für das Leben oder die Entscheidungen, die Dein Vater trifft, noch für das, was Mutter/Bruder machen. Dein Vater ist zwar alt, aber nicht blöd, wenn er es vorzieht, diese beschissene Situation weiter so zu leben, dann ist dies seine Entscheidung und dann musst Du Deine Entscheidungen treffen. Wenn Du Deinen Vater finanziell unterstützen möchtest, dann kannst Du nicht erwarten, dass er mit dem Geld macht, was DU für richtig hältst. Es ist dann seine Sache also unterstütze ihn und lass es Dir egal sein, was mit dem Geld gemacht wird, oder unterstütze ihn nicht. Oder finde Wege, wo Dein Geld (zum Beispiel für eine Zugehfrau) direkt dahin geht, wo Du es haben willst und gar nicht erst über den Vater/Bruder, wie auch immer. Sage Deinem Vater, Du liebst ihn, bist für ihn da, alles andere kannst/willst Du nicht, weil es DIR schadet, Dich verletzt etc.
Man muss nun einmal die Menschen so nehmen, wie sie sind und entscheiden, ob man diese Menschen in seinem Leben will oder nicht. Dein Vater trifft da offenbar andere Entscheidungen als Du, aber das ist völlig in Ordnung, denn es ist SEIN Leben.
Wenn es für Dich in Ordnung ist, den Kontakt mit Mutter/Bruder komplett zu beenden, dann mach es. DU musst/wirst dann damit leben, niemand sonst. Du solltest auch versuchen, nicht alles erklären zu wollen oder für alles Erklärungen zu finden, das wird nicht funktionieren, manches ist eben so, wie es ist, für andere nicht nachvollziehbar oder verständlich. Macht nix, DU musst mit DIR und DEINEN Entscheidungen leben, nur Du siehst Dich jeden Tag im Spiegel und wenn Dir gefällt, was Du siehst, dann reicht das aus.


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Eierschmatz
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04.07.2014 um 11:14
Das Leben ist kein Ponyhof, würde mein Opa jetzt sagen.


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