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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

339 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Internet, Einzelhandel, Apotheke ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

22.09.2026 um 12:33
Zitat von abberlineabberline schrieb:Keine Ahnung, ob jemand sich Medikamente online bestellt. Auf die Idee käm ich gar nicht. Ich bestell sowieso normalerweise nix online.
Daran dass es Versandapotheken gibt, dürfte klar sein, dass es Menschen gibt die Medikamente online bestellen. Nutze ich nicht, aber das ist weder etwas Seltenes noch etwas Dubioses a la angefangene Packung von privat oder was aus dem Darknet ;)
(Ich bestelle auch wenig online. Wenn, sind das Ersatzteile die ich nicht vor Ort im Einzelhandel bekomme - wie z.B. kürzlich eine Laptoptastatur, Ersatzrollen für einen Bürostuhl. Kommt dann meistens direkt vom Hersteller oder von einem auf dieses Nischenprodukt spezialisierten Händler von denen es so wenige gibt dass es kaum der Fall ist so einen ausgerechnet vor Ort zu haben. Bestelle weder bei T* noch bei A* noch Liefermahlzeiten.)
Zitat von nairobinairobi schrieb:Geht uns auch so. Wir haben normalerweise Arztrezepte, die dann in der normalen Apotheke eingelöst werden.
Halsbonbons und frei verkäufliche Sachen ohne nennenswerte Wirkstoffe bekommt man ja auch in Drogerien, die muss man m.M.n. nicht unbedingt in einer Apotheke kaufen.
Exakt so.
(Ich hatte nur mal im Ausland den Fall, eine bestimmte Apotheke nutzen zu müssen (ansonsten hätte die Krankenversicherung nicht bezahlt), die Apotheke war weiter weg, lieferte aber auch im Stadtgebiet. Da nutzte ich die Lieferung aus der Apothekenfiliale, da es massiv Zeit sparte (rund 3 Stunden) und die Medikamente nie so dringend waren, sie "sofort" zu benötigen. In Deutschland, oder hier in Chile: Wenn ich mal was brauche, schlichtweg die normale Apotheke, kann auch jede nutzen - und falls man nicht ländlich wohnt, es gibt so viele davon. Auf dem Land kenne ich es so, dass die Apotheken Medikamente ausfahren; nutzen z.B. meine Eltern schon immer.)


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

23.09.2026 um 08:14
Wenn ich mich in meiner Stadt umschaue, wie gefühlt an jeder Ecke eine Apotheke steht, scheint zumindest hier von einem "Tod" der klassischen Apotheke noch keine Rede zu sein, auch wenn absolut gesehen die Zahl der Apotheken tatsächlich von Jahr zu Jahr deutschlandweit langsam abnimmt.

Für rezeptpflichtige Medikamente nutze ich die Apotheken vor Ort, für alles andere Online-Apotheken, wo ich vergleichsweise aufs Jahr gerechnet teils über 100 Euro spare.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

23.09.2026 um 19:55
Ich benutze Online-Apotheken, selten, wenn mehrere meiner Medikamente aus der Hausapotheke gleichzeitig leer werden. Für Ibus, Wundsalbe und Co. brauch ich persönlich auch keine Beratung und insbesondere wenn man dann halt mehrere Produkte auf einmal holt, merkt man den Preisunterschied dann doch.

Außerdem gab es vor wenigen Jahren mal einen Lieferengpass bei einem rezeptfreien Medikament, auf das ich regelmäßig angewiesen bin und das zum damaligen Zeitpunkt auch bei mir leer wurde. Nachdem ich erfolglos in mehreren Apotheken vorbei geschaut hatte und mir dort zudem mitgeteilt wurde, dass es von dem Mittel zumindest damals auch kein Generikum zu kaufen gab, hab ich dann eben online zugeschlagen. Dort konnte man das Mittel noch problemlos kaufen. So Online-Apotheken haben mitunter wesentlich größere Lager als die Apotheke ums Eck.

Für mal nur schnell Allergietabletten nachkaufen oder andere ähnlich gelagerte Einzelkäufe geh ich allerdings auch in die Apotheke vor Ort. Da es die meinem Gefühl nach immer noch an jeder Ecke gibt (wohne allerdings auch vorortlich und arbeite innerstädtisch) verbinde ich den Kauf meistens mit meinem Arbeitsweg.

Und wenn ich krank bin, geh ich natürlich auch zur Apotheke vor Ort. Auf mein Medikament, dass mir akut helfen soll, will ich dann wirklich nicht noch 2-3 Tage warten.

Und mit Medikamenten auf Rezept ist das ja noch mal eine Ecke blöder, weil ich dann, während ich krank im Bett liege udn am liebsten nur schlafen will, mit irgendeiner App rumhampeln muss, um mein E-Rezept einzulösen. Also, nicht falsch verstehen. Ich bin durchaus technikaffin. Diese Affinität wird aber schätzungsweise irrsinnig schnell dahin schwinden, wenn ich kaum Luft kriege, rasende Kopfschmerzen habe und mich fühle, als wäre gerade ein LKW über mich drüber gebrettert. Da raff ich mich doch lieber einmal auf, um die jeweils 5 Minuten zur Apotheke hin und wieder zurück zu gehen (und wenn ich beim Hausarzt war, der direkt dazwischen auf dem Weg liegt, bin ich ja eh schon in Bewegung) und mich danach mit den Medis im Bett verbarrikadieren zu können.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

23.09.2026 um 20:34
Der Einzelhandel ist selbst bei uns in einer großstadt nicht mehr so wie früher.
Ich selber war ewig nicht mehr in unserer Mail. Letztens brauchte ich Sportschuhe und war in 3 Läden. Weder hatten die die neuesten Modelle, noch meine Schuhgröße. Also habe ich 1,5 Stunden verloren. Kostbare Lebenszeit.
Darüber hinaus gab es die Schuhe, die mich interessierten im Netz meist 30 Prozent günstiger.

Warum solle ich denn dann noch offline was kaufen?

Immer mehr Leerstand oder nur noch Döner-Fressbuden oder Barbershops. Aber das sind halt die Zeichen der zeit. Rassisten oder welche, die nicht glauben, welche zu sein, beklagen sich darüber. Aber das ist halt die Nachfrage, die da ist.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

25.09.2026 um 22:30
Zitat von ThomaThoma schrieb:Ich selber war ewig nicht mehr in unserer Mail. Letztens brauchte ich Sportschuhe und war in 3 Läden. Weder hatten die die neuesten Modelle, noch meine Schuhgröße. Also habe ich 1,5 Stunden verloren. Kostbare Lebenszeit.
Das ist ein großer Teil des Problems ... wenn ich mir das Onlinekonsumverhalten meiner (erwachsenen) Kinder anschaue ... dann stirbt der gesamte Einzelhandel. Kind #1 lernt gerade auf die Abschlussprüfungen (Studium). Kürzlich kam ein riesiges Paket von DM - nicht, dass wir nicht einen DM in Fahrnähe hätten, allerdings so, dass man ihn mit Öffis nicht erreicht. Logik von Kind #1 Äh, ja, bei DM war es schon jahrelang nicht mehr, alle drei Monate wird eben bestellt, was man braucht.

Allerdings macht es mir selbst gar keinen Spaß mehr, in den Einzelhandel zu gehen. Ich spiele gerne Brettspiele, aber die, die ich spiele, sind speziell, da schaue ich dann lieber bei Youtube ein entsprechendes Video, im Einzelhandel kennt sich ohnehin niemand aus. Bei mir ist es mit zunehmendem Alter so, dass ich auch keine Beratung mehr brauche. Ich habe eine bestimmte Schuhmarke, die liebe ich. Kaufe seit Jahren die gleichen Schuhe. Die sind ziemlich teuer, also warte ich, bis irgendwo online ein Angebot finde und kaufe dann. Fairerweise muss ich sagen, dass ich durch ein Sportgeschäft auf diese Schuhe gekommen bin, allerdings ist das inzwischen pleite. Ich war am Anfang loyal und bin immer wieder hingegangen, habe aber für Frauen eine ein wenig ungewöhnliche Größe und letztes Mal wurde ich selbst gebeten, online zu bestellen.

Freunde von uns wollten ein neues Auto kaufen und waren in einem Autohaus. Da sie einen Wohnwagen haben, ist natürlich die Frage auch immer interessant, was so ein Auto ziehen kann. Das wusste der Verkäufer nicht und er riet ihnen auch, das im Internet rauszufinden und dann wiederzukommen, wenn sie wüssten, welches der Modelle was ziehen kann .... Von Motivation war da nichts zu spüren.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 15:12
Zitat von ThomaThoma schrieb:Letztens brauchte ich Sportschuhe und war in 3 Läden. Weder hatten die die neuesten Modelle, noch meine Schuhgröße. Also habe ich 1,5 Stunden verloren. Kostbare Lebenszeit.
Darüber hinaus gab es die Schuhe, die mich interessierten im Netz meist 30 Prozent günstiger.

Warum solle ich denn dann noch offline was kaufen?
Schuhe sollte man anprobieren und auch ausprobieren. Gute Sportgeschäfte bieten auch an, dass man die Schuhe richtig draußen testet.
Kleidung und Schuhe würde ich nie im Internet kaufen.
Zitat von ThomaThoma schrieb:Immer mehr Leerstand oder nur noch Döner-Fressbuden oder Barbershops.
Das ist schon seit Jahren zu beobachten. Plus diese Euroshops mit Billigkram.
Man kann annehmen, dass da auch Geldwäsche betrieben wird.
Zitat von MissMaryMissMary schrieb:Freunde von uns wollten ein neues Auto kaufen und waren in einem Autohaus. Da sie einen Wohnwagen haben, ist natürlich die Frage auch immer interessant, was so ein Auto ziehen kann. Das wusste der Verkäufer nicht und er riet ihnen auch, das im Internet rauszufinden und dann wiederzukommen, wenn sie wüssten, welches der Modelle was ziehen kann .... Von Motivation war da nichts zu spüren.
Über so einen Verkäufer würde ich mich beschweren. Das geht gar nicht. Darf ich fragen, welche Automarke das war?
Als mein Mann sein Auto gekauft hat, hat er gesagt, dass er einen Wohnwagen ziehen will. Eine AHK wurde dann eingebaut. Ein Autohaus verdient doch daran.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 15:51
Außer Pflanzen und den Großteil an Lebensmitteln kaufen wir eigentlich alles online. Wir wohnen etwas außerhalb, haben aber für den täglichen Bedarf sehr viele Geschäfte und auch zwei Apotheken im Ort.
Die Apotheken nutzen wir bei Sachen, die wir sehr schnell haben müssen und wenn Sachen z.B. gemischt werden müssen.
Alles andere - es werden hier aufgrund diverser Erkkrankungen einige Medikamente regelmäßig verschrieben - bestellen wir online.
Im Konto sind die Bestellungen immer gespeichert, bei Wiederholung also nur einfaches Übernehmen und zudem bekommen wir Guthaben für unsere Privatrezepte. Da läppert sich dann wirklich einiges zusammen und unsere verschreibungsfreien Medikamente, Salben, Grippemittel etc, im Prinzip die komplette Hausapotheke sind so quasi kostenlos.
Das kann eine Apotheke vor Ort natürlich nicht bieten und ist dann zudem bei den meisten frei verkäuflichen Produkten noch erheblich teurer.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 16:29
Zitat von JebaJeba schrieb:ist dann zudem bei den meisten frei verkäuflichen Produkten noch erheblich teurer.
Mein Mann hat heute in der Apotheke im nächsten Ort nach einem frei verkäuflichen Mittel gegen Durchfall gefragt. Es wurde gesagt, dass Imodium sehr gut sei. Ihm wurde ein Generikum empfohlen mit gleichem Wirkstoff. 10 Tabletten haben 3 Euro gekostet. Ich finde das echt günstig.
Er hat 2 Tabletten gleich in der Apotheke geschluckt (dort gibt es einen Wasserspender).
Auch mein Cholesterinsenker ist nicht teuer, wobei ich das Geld ja erstattet bekomme, wenn ich die Einreichungen mache.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 16:49
Natürlich sind 3€ an und für sich nicht teuer, aber die gleichen Tabletten kosten dann eben online nur 1 Euro oder 1,50€. Es geht doch nicht um den Preis generell, sondern um das Verhältnis.
Eine zu pflegende Person hier nimmt einiges an Laxatan. Zudem Schmerzgel ähnlich Voltaren forte. Vergleiche da mal die Preise, das ist mir tatsächlich ein zu krasser Unterschied. Zudem kostet es uns halt dann eigentlich nichts, weil wir ja die Boni für die rezeptpflichtigen Medikamente bekommen.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 16:52
@Jeba

Ich verstehe, dass sich das zusammenläppert, wenn man regelmäßig diverse Medikamente benötigt.
Wenn man aber nur dann und wann mal, eher selten, etwas braucht, ist das nicht so prekär.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 17:11
Ich sag mal so ich gehöre zur Fraktion der Online-Besteller weil ich relativ ländlich wohne und die nächsten größere Klamottenläden viel zu weit weg sind und mit der Bahn fast 40 Min Zeit benötigen. Das selbe gilt für alles andere was man so beim großen A. bestellt... bis ich das irgendwo zusammen gesucht habe, bei den heutigen Spritpreisen, dazu noch meinen Schichtdienst.. Sorry, ich weiß das die kleinen Orte austerben, aber es geht halt nicht immer.

Lebensmittel, Katzenfutter etc kaufe ich vor Ort, selbe gilt für Hygieneartikel, Kosmetika und Co...aber alles andere, Geschenke, Klamotten, Krims-Krams das bestelle ich.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 19:14
In meiner Stadt gab es bis vor einigen Jahren noch alles zu kaufen, aber mittlerweile gibt es hier nur noch Döner-Läden und Orientalische Friseure, daran muss man sich wohl irgendwie gewöhnen.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 19:37
Alles nicht so einfach. Man möchte sparen und bestellt online, mit der Konsequenz, dass Apotheken schließen. Wenn man jedoch ein Medikament wie z.B. Antibiotika zur sofortigen Einnahme verordnet bekam ist man froh über eine Apotheke in der Nähe und wenn die dann aufgegeben hat? 2-3 Tage warten kann man dann auch nicht. Ein Teufelskreis.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

26.09.2026 um 22:29
Zitat von JebaJeba schrieb:aber die gleichen Tabletten kosten dann eben online nur 1 Euro oder 1,50€.
Ich habe mal nachgesehen. Die kosten bei DocM***** 1,42€. Bei Apon** 1,37€. Jedoch 3,99€ Versandkosten.
Unterm Strich also teurer. Plus Wartezeit.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

27.09.2026 um 01:05
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich habe mal nachgesehen. Die kosten bei DocM***** 1,42€. Bei Apon** 1,37€. Jedoch 3,99€ Versandkosten.
Unterm Strich also teurer. Plus Wartezeit.
Aus dem Grund macht es eben mehr Sinn, online Medikamente zu bestellen, wenn man eben nicht nur das eine für einen Euro irgendwas braucht, sondern wenn man gerade dabei ist, die Hausapotheke wieder aufzufüllen. Normalerweise entfallen ab einem Warenwert X nämlich die Versandkosten und die Summe hat man schnell drin, wenn man nicht nur eine Packung Kopfschmerztabletten kauft, sondern vielleicht noch was gegen den Heuschnupfen und eine Wundsalbe oder so was in der Art.

Das macht man dann auch nicht, wenn man sich gerade die letzte Allergietablette eingeworfen hat und plant, morgen durch eine Sommerwiese zu spazieren, sondern schon dann, wenn die Vorräte langsam zur Neige gehen.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

27.09.2026 um 02:31
Zitat von SterntänzerinSterntänzerin schrieb:Aus dem Grund macht es eben mehr Sinn, online Medikamente zu bestellen, wenn man eben nicht nur das eine für einen Euro irgendwas braucht, sondern wenn man gerade dabei ist, die Hausapotheke wieder aufzufüllen.
Das mache ich auch so. Manche sind ja auch schon ab 14 oder 19 Euro Versandkostenfrei. Oder man reicht ein Rezept mit ein, dann kostet es nie Versand. Ich frage auch mal bei meinen Eltern nach, ob die gerade was brauchen. Rezepte löse ich zu 99% in der hiesigen Apotheke ein damit die auch was verdienen.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

27.09.2026 um 02:40
@Nyx_07

Bei Rezepten bin ich wie oben erwähnt noch ziemlich apothekenaffin. Da habe ich noch nie eines online eingelöst. Ich brauche das meiste, was ich auf Rezept kriege, aber auch eher akut als für chronische Zustände. Bei einer ausgewachsenen Bronchitis werden aber generell vermutlich die wenigsten 2-3 Tage auf ihre Medikamente warten wollen, während man bei einem Cholesterinsenker vermutlich nicht bis zur letzten Tablette wartet, bis man sich ein neues Rezept ausstellen lässt.

Die Apotheke, die von meiner Wohnung/meinem Hausarzt am nächsten liegt, hat, soweit ich weiß, sogar einen Lieferservice. Aber die paar Meter hin und zurück habe ich bisher zum Glück irgendwie noch immer selbst geschafft.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

27.09.2026 um 21:12
Zitat von nairobinairobi schrieb:Über so einen Verkäufer würde ich mich beschweren. Das geht gar nicht. Darf ich fragen, welche Automarke das war?
Als mein Mann sein Auto gekauft hat, hat er gesagt, dass er einen Wohnwagen ziehen will. Eine AHK wurde dann eingebaut. Ein Autohaus verdient doch daran.
Volkswagen, es ging um ein Auto in der Preisklasse 50.000€, sie hatten auch vorab einen Termin vereinbart.
Zitat von Dini1909Dini1909 schrieb:Ich sag mal so ich gehöre zur Fraktion der Online-Besteller weil ich relativ ländlich wohne und die nächsten größere Klamottenläden viel zu weit weg sind und mit der Bahn fast 40 Min Zeit benötigen.
Ich bin klein und rundlich, d.h. in normalen Läden finde ich oft meine Größe eh nicht, Jeans sind zu lang, ... ich bestelle Jeans immer Online und wenn sie gut passen, bestelle ich gleich drei weitere Hosen. Oft gibt es da Kurzgrößen und ich kann mir diese Kürzernäherei sparen. Kind #3 ist 1,80m und sehr schlank. Er bekommt nur online Klamotten, man sagt ihm sogar im Geschäft, dass seine Größe nicht vorrätig ist, da keine Standardfigur und er es online probieren soll.

Zur Apotheke: Ich habe einmal in einer Onlineapotheke etwas gekauft, was ich glücklicherweise nicht dringend brauchte. Dauerte bis zur Lieferung fast eine Woche.


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

28.09.2026 um 06:50
Zitat von nairobinairobi schrieb:Man kann annehmen, dass da auch Geldwäsche betrieben wird.
Warum kann man das denn annehmen?


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Tod des Einzelhandels - Beispiel: Die klassische Apotheke

28.09.2026 um 07:19
Zitat von nairobinairobi schrieb:Gute Sportgeschäfte bieten auch an, dass man die Schuhe richtig draußen testet.
Da würde ich auf einen Fall was kaufen. Irgendwer zahlt ja, die draussen benutzen Schuhe, mit oder bekommt diese gar angedreht. Mich nervt es schon im Laden wie die Leute ihre , im Sommer oft nackten Käsemauken, in Schuhe pressen, wo man von Weitem schon erkennt, dass sie nicht passen können aber bei einem reduzierten Einzelstück probiert man halt 3 Größen kleiner.

Ich hab letzte Woche in der Apotheke ein "Warmie", das sind mit Korn und Lavendel gefüllte Kuscheltiere, die man in der Mikro oder im Backofen aufheizen kann, gekauft. Es gab ein einziges, größeres Capybara, das absolute Lieblinstier meines kleinen Patenkindes.
Ich hab da ohne zu überlegen zugeschlagen und mein erstes Weihnachtsgeschenk gesichtert. Ich freu mich heute schon aufs Auspacken , sie wird ausflippen! :D

Ich habe dann im Netz gesucht und festgestellt, dass es in den Onlineapotheken 10 Euro billiger ist, was mich überhaupt nicht geärgert hat, denn in der Onlineapotheke hätte ich nie nach sowas geschaut und so gar nicht gewusst, dass es die Dinger gibt.


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