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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

232 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Schule, Wirklichkeit, Altruismus ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 09:02
@Bauli
nee, so einfach kann man es sich machen.......es gibt aber ja zum Glück auch Menschen, die dies anders sehen
hier, so kann man es auch machen
http://bildungsklick.de/pm/90024/ausgezeichnete-beispiele-fuer-gelungene-inklusion/


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 10:30
@Tussinelda
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:"sollte" im Sinne von, es sollte niemand leiden, es sollte sich auf niemanden negativ auswirken, es sollte also nicht so sein, wie @Bauli es beschreibt, da müssen die Erzieher dafür sorgen, dass KEIN Kind zu schaden kommt, man Wege findet, dass es eben für alle funktionieren kann. .
Das hört sich nun ganz anders an als "Inklusion kann und sollte eine Bereicherung
sein".
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:Es muss nicht so sein, dass man dann ein Kind "verbannen" muss, es gibt immer mehr als nur eine Lösung. Und nein, Deine Anwesenheit bei mir Zuhause würde ich wahrscheinlich nicht als Bereicherung empfinden, aber darum geht es ja auch nicht, oder schrieb ich dergleichen? Es geht nicht um Zuhause, da lädt man die ein, die man persönlich um sich haben möchte, nicht den ganzen Kindergarten oder Schule oder alle Kollegen
So sinnvoll Inklusion an Regelschulen auch sein mag, so kann sie aber auch
an ihre Grenzen stoßen. Es gibt Kinder mit schwersten Behinderungen, wie z.B.
das Rett Syndrom oder andere genetische Erkrankungen, die u.a. zur Folge haben,
daß diese Kinder auch keine sehr lange Lebenserwartung haben.

Das sind schwerstkranke Menschen, auch wenn man vor lauter "Li-La-Laune-Welt",
die Realität ausblenden will. Und diese schwerstkranken Menschen benötigen auch
ein besonderes Umfeld.

Man schickt Dialyse-Patienten ja auch nicht täglich an die Werkbank, oder?
Nein, die sind in der Regel dauerhaft AU geschrieben.

Inklusion, so wie sie derzeit angestrebt und umgesetzt wird , enthält für mich einen
Touch Sozialdarwinismus, den ich nicht besonders positiv finde.

Denn es kann dazu führen, daß man Menschen mit Behinderungen bestimmte, bisher
eingeräumte besondere Rechte, stückweise wieder entzieht. Aber das hatte ich ja schon
in einem Thread geäußert.


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 12:02
@kleinundgrün
Wie ich es mir beim schreiben schon gedacht habe, es war zu wirr. Es geht mir darum, so zgut wie alle Menschen erzählen das behindere gleich behandelt werden sollen und es am Ende doch keiner macht, ganz im Gegenteil, man bekommt sogar noch gesellschaftliche Probleme wenn man es tut.
Das hat ganz sicher nichts damit zu tun das ich das Wort nicht verstehe, oder das ich gegen das Wort an sich was habe. Mich kotzt es halt an, das bei dem Thema der Großteil der Menschen als Heuchler Auftritt.


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 12:31
@GruenesKabel
Es ist auch eine schwierige Situation. Für einen Zuschauer mag es nicht unbedingt offensichtlich sein, ob Du den anderen nun nur normal behandelst oder ob Du ihn ausgrenzen möchtest. durch den früheren Umgang mit Behinderten, sehen sich manche vermutlich in einer Beschützerrolle und reagieren über.
Das ist sicherlich nicht richtig, aber es erklärt, warum Leute sich so benehmen.

Aber auch für den Helfenden ist es oft nicht einfach festzustellen, wie viel Hilfe der andere denn möchte.

Insgesamt keine einfache Situation.


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 16:50
@inci2
nein, kann es nicht, denn das eine (die besonderen Rechte) sind ja gerade deshalb vorhanden, um das Leben IN der Gesellschaft zu erleichtern, habe ich Dir schon einmal erklärt und auch verlinkt, wenn ich mich Recht entsinne.
Und nein, es hört sich nicht anders an, man muss nur lesen, was da steht


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 17:59
Zitat von BauliBauli schrieb:Scheinbar liegt hier ein Verständnisproblem vor, selbst wenn man sich in die Diskussion einklinkt oder im Post nicht die Rede von mir war.
Aha, wer war dann mit
Zitat von BauliBauli schrieb:Ich habe einen kranken Großneffen
gemeint, wenn von dir nicht die Rede war?
Ich vermute eher, dass du meinen Post nicht verstanden hast. Aber gut.
Zitat von BauliBauli schrieb:Ich habe mich nicht als Fachkraft geoutet
Es hat auch niemand gedacht, du seist eine Fachkraft. Wäre auch ehrlich gesagt erschütternd mit solch einer Einstellung.
Zitat von BauliBauli schrieb:Bleib du bei deinen Theoretikern, die Förderschulen abwertend finden und lies weiter deren Fachliteratur.
Ich habe aus dem Schulalltag berichtet. Ich bin aktuell von der Inklusion "betroffen" und unterrichte mehr als nur ein Kind mit Förderbedarf in einer Regelklasse. Übrigens komisch, dass alle diese Kinder Freunde haben. Ja, sogar das autistische Kind wird von allen angenommen, trotz - wie du es nanntest - "atypischem" Verhalten.
Wie kommt das denn? Wo du dir doch so sicher warst, dass behinderte Kinder - verzeih, ich meinte natürlich "debile" - keine Freunde und Akzeptanz finden?
Deine weitreichenden Erfahrungen mit EINEM Beispiel aus deiner Familie lassen sich natürlich generalisieren. Ganz besonders, da du weder Fach- noch Lehrkraft bist oder sonst irgendeine Ahnung von der Thematik hast.

Nun denn, solchen Eltern ist nicht mehr zu helfen :) Schade nur für die Kinder, die durch die Engstirnigkeit der Elternschaft eingeschränkt werden.


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 18:30
Inklusion funktioniert nur dann, wenn die Rahmenbedienungen dafür geschaffen, und die Leher u.A. darauf vorbereitet werden.
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/inklusion-kommt-in-lehrerausbildung-zu-wenig-vor-a-1027715.html

Zum Thema "Inklusion hat Grenzen".
Ist viel zu lesen..
http://inklusionsfakten.de/inklusion-ist-eine-belastung-gerade-bei-kindern-mit-verhaltensauffaelligkeiten-und-inklusion-hat-grenzen/


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 18:32
Hallo,
@FrauLehrerin ,
"debil" und "behindert" sind keine Synonyme.
"Debil" ist veraltet für "leicht geistig behindert" aka "IQ liegt zwischen 50 und 69" .
viele Grüße,
sandra


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 18:34
@sandra.31
Bedeutungen:

[1] veraltet: leicht geistig behindert; gilt heute im pädagogischen Bereich als diskriminierender Sprachgebrauch
http://de.wiktionary.org/wiki/debil


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 18:35
@sandra.31
Habs extra in Anführungszeichen gesetzt, da die angesprochene Person dieses verwendet hat.


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 18:44
@sandra.31
Nachtrag:
Der Begriff "behindert" ist nach wie vor politisch korrekt, je nachdem wie es verwendet wird.
Wenn ich dich beleidigen möchte und dann behindert nenne, ist das natürlich nicht akzeptabel. Wenn ich aber in meinem Post von behinderten Kindern rede, ist dagegen absolut nichts einzuwenden.


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 18:54
@FrauLehrerin

Sag mal, Frau Lehrerin, hattest Du schon mal ein E-Kind in der Klasse, das gerne mal mit spitzen Gegenständen in Halshöhe der Mitschüler zugestochen hat?


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 18:59
@nukite
Was soll denn ein E-Kind sein?
Aggressive Kinder gibts überall, warst du so einer? :D


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 19:00
@FrauLehrerin
Zitat von FrauLehrerinFrauLehrerin schrieb:Was soll denn ein E-Kind sein?
Emotional gestört = E-Kind!
Zitat von FrauLehrerinFrauLehrerin schrieb:Aggressive Kinder gibts überall, warst du so einer? :D
Merkt man das etwa? :D


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 19:02
@nukite
Hast du dir die Abkürzung ausgedacht? Eigentlich nennt man das sozial-emotionale Beeinträchtigung :D
Zitat von nukitenukite schrieb:Merkt man das etwa?
Niemals :troll:


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 19:03
@FrauLehrerin
Zitat von FrauLehrerinFrauLehrerin schrieb:Hast du dir die Abkürzung ausgedacht?
Nein, in unserer Welt lauten die Abkürzungen einfach anders, hat mir eine befreundete Grundschullehrerin mal verraten.....Wie man sie jetzt im Endeffekt nennt, spielt auch für den Sachverhalt als solchen keine Rolle!


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 19:04
@nukite
Spielt in der Tat keine Rolle, ich kannte die Abkürzung jedenfalls nicht.

Zurück zum Halsstecher. Da musst du konkreter werden.


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 19:04
@FrauLehrerin
Bzw. Emotional gestört ist natürlich MEIN....Neologismus, was Du sagtest, ist sicherlich um ein vielfaches richtiger!


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 19:13
@FrauLehrerin
Man, jetzt fange ich schon an wie die Schüler.....! -.-

Also E-Kind ist offiziell, jedoch meine Erklärung dazu entspringt meinem Hirn, so wird ein Schuh daraus!

Ich spreche von Kindern (3.+4. Klasse), die andere Kinder strangulieren, sodass der Krankenwagen kommen muss, weil das Kind keine Luft mehr bekommt; Mädchen, die auf den Boden geworfen werden, um sexuelle Handlungen ohne Penetration an ihnen zu vollziehen; Kindern, die nach dem Zustechen mit einem spitzen Gegenstand antworten:" Ich wollte die kleine Marie....umbringen!"; Kindern, die andere Kinder vom Klettergerüst treten, damit sie sich ernsthaft verletzen; Kindern, die andere Kinder bewusst mit dem Rad anfahren und danach wieder überrollen oder anfahren, damit sie auch wirklich liegenbleiben; ich spreche von Kindern, die ihre Lehrerin Dreckfotze oder Hure nennen, nach ihr schlagen, treten oder beißen; Kindern, die mit Steinen auf den Kopf von Mitschülern einschlagen, damit diese auch wirklich auf dem Boden liegenbleiben!

Ich spreche nicht von irgendwelchen Dorfgrundschulen in Dödelbach, wo der kleine Karl bereits als Störenfried gilt, weil er heimlich Spielzeug in den Unterricht mitgebracht hat und unter der Bank damit spielt.

....Ich rede vom ALLLTAG an deutschen Brennpunktschulen!

Sollten diese Kinder alle am Regelunterricht teilnehmen? *.*


PS: Alle genannten Beispiele sind reale Beispiele aus dem Schulalltag, auch das Beispiel vom kleinen Karl, der gerne mal spielt, weil er noch goldig verspielt ist!


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Inklusion in der Schule - Anspruch und Wirklichkeit

13.05.2015 um 19:18
@nukite
Ich bin in ner Dorfschule mit Kindern aus wohlbehütetem Elternhaus :D (Gott sei Dank), aber kenne auch andere Schulen.
Zitat von nukitenukite schrieb:Sollten diese Kinder alle am Regelunterricht teilnehmen? *.*
Was sollte deiner Meinung nach eine Förderschule an der Verhaltensauffälligkeit dieser Kinder anders machen können als eine Regelschule?
Der Knackpunkt liegt meist im Elternhaus oder irgendwelchen Erlebnissen bei Verhaltensauffälligkeiten dieser Art. Da muss man anders angreifen als die Kinder auf ne Förderschule abzuschieben, weil sie schwierig sind.


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