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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

585 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Kinder, Psychologie, Homosexualität ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 11:45
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ja, war die Musik. Ich sehe mich da aber auch nicht in der Rechtfertigungspflicht. Nur, wenn mir dann direkt Homophobie unterstellt wird, stinkt mir das.
Kann ich verstehen und in der Rechtfertigungspflicht bist du natürlich nicht.
Aber was wäre denn das Problem zu sagen "nee, in der Disco läuft nur Musik, die ich nicht mag, kein Bock darauf." ?
Redest du nicht mit deinen Freunden?
Also wenn ich meinen Freunden einen Partybesuch absage, sage ich meist sogar ungefragt warum ich nicht mitkommen will
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Wenn ich nicht auf eine Party will, ist das einfach hinzunehmen.
Zitat von AtroxAtrox schrieb: Punkt. Und warum gibt es eigentlich gesonderte "Schwulen- und Lesbenparties"?
Vielleicht aus dem gleichen Grund, aus dem es Ü30, Ü40, Ü50, Goth-, Classic-Rock-Partys gibt.?
Gleich und gleich gesellt sich gern
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Folgen solche Events dem Anspruch, dass Homosexualität etwas ganz Normales ist?
Nein, die folgt dem Anspruch : Gleich und gleich gesellt sich gern.
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Außerdem erinnere ich an das mediale Echo bei so manchen Outings. Bei Hitzlsberger wurde mir nach der Aussage, dass man da keinen Aufstand drum machen sollte, weil es eben was ganz normales ist, Homophobie unterstellt.


Du bringst hier zwei Ebenen durcheinander.
Klar, Homosexualität ist etwas ganz normales.
Dass sich ein Fußballspieler outet, ist leider gar nicht normal.
Dir ist nciht aufgefallen, dass er sich erst nach Karriereende geoutet hat?
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ich habe oft das Gefühl, dass Homosexuelle eine Sonderstellung aktiv haben wollen, sie wollen mit ihrer Orientierung etwas Besonderes sein.
Sie wollen nicht, sie haben.
Noch gar nicht so lange her, da war Homosexualität verboten
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Ich weiß aber auch nicht so recht, was du jetzt mit der Werbung willst. Reden wir hier über den Marketingapparat oder über Zwischenmenschliches?
Du sprachst davon, dass Homosexuellle ihre Orientierung viel ostentativer zur Schau stellen, als Heterosexuelle und ich habe dir geantwortet, dass das Gegenteil der Fall ist und die Werbung als Beispiel gebracht.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 11:47
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Hat die Psychologin den Job doch behalten dürfen?
Ist dir mal die Idee gekommen, dass sie wegen Inkompetenz gefeuert wurde?
Tut mir Leid, wer als Ratgebertante so einen armseligen Scheißdreck schreibt, ist noch gut bedient, wenn er nur gefeuert und nicht auch noch auf Schadensersatz verklagt wird.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 11:50
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Ist dir mal die Idee gekommen, dass sie wegen Inkompetenz gefeuert wurde?
Tut mir Leid, wer als Ratgebertante so einen armseligen Scheißdreck schreibt, ist noch gut bedient, wenn er nur gefeuert und nicht auch noch auf Schadensersatz verklagt wird.
Wieso auf Schadenersatz? Das Recht könnte doch nur bei dem Vater der Kinder liegen oder?

Und wieso inkompetent? Wenn man seinen Kindern beibringt dass die Ehe etwas für Mann und Frau ist, braucht es kein Studium um festzustellen, dass es die Kinder verwirren wird, wenn sie zur Hochzeit 2er Männer gehen.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 11:50
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Diese Gewalt, die du ansprichst, hat aber auch nicht immer nur einen homophoben Hintergrund. Wenn ich mich jetzt mit einem Homosexuellen auf einer Feier streite, warum auch immer, und wir prügeln uns, bin ich nachher der homophobe Gewalttäter.
Um diese Art von Streit und Gewalt geht es mir ja gar nicht. Natürlich bist du dann nicht homophob nur weil ihr euch wegen Politik in die Wolle bekommt.
Es geht mir darum, dass sich viele eben sicherer fühlen, wenn sie in einer Gaybar oder-disko sind. Dort muss man keine angst haben geschlagen zu werden, von völlig fremden, nur weil man eben Homo ist.
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Wenn er von einer Psychologin, dann aber prinzipiell Recht bekommt, dass eine Schwulen-Hochzeit, prinzipiell verwirrend sein kann, wenn sie es nicht kennen und er dann Tipps bekommt, wie er das kommunizieren soll, ist mir die Welle, die das schläft eindeutig zu hoch.
Nun ich finde dieser "Tipp" ist halt einfach völlig nutzlos. Auch weil der Vater dieses Weltbild, das auch 2 Männer heiraten eh nicht akzeptiert oder befürwortet. Seine Kinder sollen halt nur wissen dass Frau/Mann heiraten und nichts anderes. Was jetzt bleibt, ist die Ehe des Onkels mit seinem Partner zu verheimlichen. Obwohl die Kinder das eh bald herausfinden werden, außer der Onkel darf seinen Partner nicht zu feiern mitbringen und muss vor den Kindern lügen.
So oder so, diese Situation wird die Kinder später mehr verwirren, als würden sie einfach auf diese Hochzeit gehen, als wäre es eine Hochzeit wie jede andere auch.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 11:51
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Wieso auf Schadenersatz?
Imageschaden für den Arbeitgeber
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Und wieso inkompetent? Wenn man seinen Kindern beibringt dass die Ehe etwas für Mann und Frau ist, braucht es kein Studium um festzustellen, dass es die Kinder verwirren wird, wenn sie zur Hochzeit 2er Männer gehen.
Wer Homophobie unterstütz, ist homophob


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 11:56
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Imageschaden für den Arbeitgeber
Ich bin mir sicher, dass eine Psychologin nicht dazu da ist, das Image zu pflegen.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Wer Homophobie unterstütz, ist homophob
Es könnte anhand der Dinge die man weiß auch so sein, dass die Psychologin sich total für Homorechte einsetzt, jedoch erkennt dass hier ein Vater seine Kinder nicht aufgeklärt erzieht und sie lediglich das feststellt, was völlig klar ist.

Nämlich dass Kinder die gelernt haben dass eine Ehe etwas zwischen Mann und Frau ist verwirrt sind, wenn sie zu einer Hochzeit 2er Männer gehen.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 11:59
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Ich bin mir sicher, dass eine Psychologin nicht dazu da ist, das Image zu pflegen.
Zunächst mal hat jeder Arbeitnehmer sich so zu verhalten, dass sein Arbeitgeber nicht in ein schlechtes Licht rückt.
Außerdem ist die Frau gar keine Psychologin, sondern hat Soziologie studiert.
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Es könnte anhand der Dinge die man weiß auch so sein, dass die Psychologin sich total für Homorechte einsetzt, jedoch erkennt dass hier ein Vater seine Kinder nicht aufgeklärt erzieht und sie lediglich das feststellt, was völlig klar ist.
Wer Homophobie unterstützt, ist homophob.

Da gibt es nichts zu deuteln
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Nämlich dass Kinder die gelernt haben dass eine Ehe etwas zwischen Mann und Frau ist verwirrt sind, wenn sie zu einer Hochzeit 2er Männer gehen.
Und denen kann man nicht erklären, dass andere Menschen andere Ansichten haben?


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 11:59
@Groucho
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Aber was wäre denn das Problem zu sagen "nee, in der Disco läuft nur Musik, die ich nicht mag, kein Bock darauf." ?
Ganz einfach. Wenn ich einen schwulen Freund frage, ob er irgendwo mit hin will und er sagt nein, ist mein erster Gedanke nicht die Heterophobie und der Umstand, dass er sich von dieser Annahme freimachen muss.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Vielleicht aus dem gleichen Grund, aus dem es Ü30, Ü40, Ü50, Goth-, Classic-Rock-Partys gibt.?
Gleich und gleich gesellt sich gern
Wobei hier natürlich auch der Musikgeschmack eine große Rolle spielt und nicht sexuelle Orientierung.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Du bringst hier zwei Ebenen durcheinander.
Klar, Homosexualität ist etwas ganz normales.
Dass sich ein Fußballspieler outet, ist leider gar nicht normal.
Dir ist nciht aufgefallen, dass er sich erst nach Karriereende geoutet hat?
Natürlich ist mir das aufgefallen. Aus seiner Sicht und der Sicht der Gesellschaft hat er das auch sicher nicht allzu falsch gemacht. Mir gefällt es trotzdem nicht. In einer toleranten Welt, die uns in Deutschland immer gepredigt wird, muss sowas aber nicht sein.

Wowereit hat sich während der politischen Karriere geoutet. Besseres Beispiel? Da gab es ebenso ein riesiges Echo.
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Du sprachst davon, dass Homosexuellle ihre Orientierung viel ostentativer zur Schau stellen, als Heterosexuelle und ich habe dir geantwortet, dass das Gegenteil der Fall ist und die Werbung als Beispiel gebracht.
Das Werbung das heterosexuelle Modell propagiert hängt meiner Meinung nach aber auch mit der Zielgruppenzusammenstellung zusammen. Wenn ich jetzt einen Rentnersender habe, mit Zielgruppe 80+ (also, was Homosexualität angeht, vom "ganz alten Schlag") bringt es mir als Sender null und nichts, wenn ich versuche denen das homosexuelle Leben näher zu bringen. Werbung hat keinen Erziehungsauftrag.

Wie gesagt, mir ist das Zwischenmenschliche in diesem Punkt eben wichtiger. Ich bin neulich mit jemandem ins Gespräch im Fussballstadion gekommen. Ein sehr nettes Gespräch, über die Entwicklung des Vereins, die Fans und auch Transfers. Bis eben der Satz viel "Ich hoffe Spieler XY bleibt, der hat so einen geilen Arsch". Ich meine ehrlich...sage ich etwa "Ich hoffe Spieler XY bleibt, weil der so eine heiße Spielerfrau hat" ? Man kommt die Homosexualität manchmal mit dem Holzhammer, scheinbar im Nebensatz. Und das ist ein Punkt, den ich wirklich ohne homophobe Hintergedanken, offen kritisieren möchte.


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24.05.2015 um 12:09
Zitat von Bone02943Bone02943 schrieb:Nun ich finde dieser "Tipp" ist halt einfach völlig nutzlos. Auch weil der Vater dieses Weltbild, das auch 2 Männer heiraten eh nicht akzeptiert oder befürwortet. Seine Kinder sollen halt nur wissen dass Frau/Mann heiraten und nichts anderes. Was jetzt bleibt, ist die Ehe des Onkels mit seinem Partner zu verheimlichen. Obwohl die Kinder das eh bald herausfinden werden, außer der Onkel darf seinen Partner nicht zu feiern mitbringen und muss vor den Kindern lügen.
So oder so, diese Situation wird die Kinder später mehr verwirren, als würden sie einfach auf diese Hochzeit gehen, als wäre es eine Hochzeit wie jede andere auch.
Du findest den Tipp nutzlos, aber ich überlege halt wirklich in die Richtung, was denn nun erzieherisch sinnvoll ist. Wenn der Vater seine Kinder mitnimmt, obwohl er eine Schwulenhochzeit nicht gutheißt, kann das das natürlich noch andere Konflikte nachziehen. Mir geht es rein, und ohne Toleranzgedanken darum, ob der Tipp aus psychologischer Sicht nun vertretbar ist oder nicht. Für die Engstirnigkeit des Vaters kannst du ja keine Psychologin rauswerfen.

Wenn ich mein Kind erzkonservativ erziehen möchte, würde ich es ja auch nicht auf eine Punk-Hochzeit schleppen. Ich denke man muss hier ganz klar differenzieren, ob die Psychologin hier wirklich homophobe Äußerungen vom Stapel gelassen hat oder sie, einem Mann innerhalb seiner Engstirnigkeit geholfen hat? In Zeiten von Gendermainstreaming und "Toleranz für alles" ist eine wirklich differenzierte Betrachtung doch kaum noch möglich, ohne gleich als Feind dar zu stehen.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 12:51
Zitat von AtroxAtrox schrieb:Du findest den Tipp nutzlos, aber ich überlege halt wirklich in die Richtung, was denn nun erzieherisch sinnvoll ist. Wenn der Vater seine Kinder mitnimmt, obwohl er eine Schwulenhochzeit nicht gutheißt, kann das das natürlich noch andere Konflikte nachziehen
Und du meinst, wenn Papa und Mama zu der Hochzeit gehen, die sie nicht gut heißen und zu der die Kinder nicht gehen sollen, das verwirrt die Kinder dann nicht?


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 12:55
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Und du meinst, wenn Papa und Mama zu der Hochzeit gehen, die sie nicht gut heißen und zu der die Kinder nicht gehen sollen, das verwirrt die Kinder dann nicht?
Wieso sollte das Kinder verwirren?


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 12:57
@Groucho

Deswegen frage ich. Ich habe keinen Schimmer von Erziehung und Pädagogik. Ich möchte aber auch keine Meinungen dazu hören, sondern vielleicht mal eine Studie lesen.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 13:05
@Atrox
na ja, so als Psychologin sollte man erstens solche Tipps, ohne persönlich mit den Menschen zu sprechen und mehr als eine Minimeinung abzugeben, sowieso nicht geben. Hinzu kommt, dass die Psychologin die Ehe der Homosexuellen offensichtlich auf die Sexualität reduziert, das finde ich, gerade da es um Kinder geht, befremdlich, denn die Kinder überlegen sicher nicht, wie, ob und warum 2 Männer Sex haben und assoziieren dies mit einer Hochzeit.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 13:07
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:na ja, so als Psychologin sollte man erstens solche Tipps
Die Frau ist Soziologin, nicht Psychologin.

@Atrox
@insideman

Werde euch heute Abend antworten, jetzt muss ich erstmal einen Kindergeburstag leiten/überstehen. :D


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 14:04
@Groucho
na, in dem Falle kann man das dann einfach ersetzen, von einer Soziologin ist es genauso unangemessen


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 16:13
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:na ja, so als Psychologin sollte man erstens solche Tipps, ohne persönlich mit den Menschen zu sprechen und mehr als eine Minimeinung abzugeben, sowieso nicht geben.
Genau. Psychologen sind auch nicht unfehlbar.
Da gibt es auch so manche Entscheidungen, die ich anders gehändelt hätte.

Meine Frau und ich haben unseren Kindern beigebracht, dass die Ehe eine ernste Entscheidung zwischen Mann und Frau ist.
Warum muß/sollte man Kindern in dem Alter das schon beibringen? Würd eher bei älteren Kindern passen, die vor einer Verlobung stehen...

In dem Alter zarten Alter 6 - 8 sollten andere Themen im Vordergrund stehen, z.B. richtiges Verhalten im Straßenverkehr.

Und Kinder sollte man von gewissen Realitäten auch nicht fernhalten, was man wiederum auch nicht pauschalisieren kann.

Ich jedenfalls fände es nicht schlimm, die Kinder zur Hochzeit mitzunehmen. Wenn die Kinder dadurch verwirrt werden, haben die Eltern ihren Kindern was vollkommen falsches "beigebracht".


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 17:24
@Atrox
@insideman

Ich muss mit der "Verwirrung" ein wenig zurück rudern.
Aus dem Leserbrief geht leider nicht hervor, ob die Eltern die Hochzeit auch boykottieren, oder ob nur die Töchter nicht dahin gehen sollen.
Sollten die Eltern teilnehmen, die Kinder aber nicht, wäre das sicher verwirrend.
Andererseits, dürfte es auch verwirrend sein, wenn die Eltern gar nicht gehen, da ja angeblich ein gutes Verhältnis zu dem schwulen Bruder besteht.

@borabora hat es schon angesprochen. Die erzählen ihren Kindern etwas vom heiligen Sakrament der Ehe, verheimlichen ihnen aber dass es Männer gibt, die Männer lieben (und Frauen, die Frauen lieben).
Die verheimlichen ihren Töchtern, dass Homosexuelle Paare heiraten dürfen?

Ich habe nun zufälligerweise selbst Kinder in dem Alter (8 Jahre). Die wissen, dass es Männer gibt die lieber Männer lieben als Frauen. Die wissen auch, dass Männer Männer heiraten dürfen, Frauen Frauen, und Männer Frauen.
Das ist kein Problem Kindern in dem Alter sowas zu erklären.
Aber ich verstehe das Problem des Vaters auch nicht. Hätte ich etwas gegen Homosexuelle Hochzeiten, würde ich meinen Kindern eben erklären warum.


Und noch eine kleine Anmerkung zu der dummen Ratgebertante.
Natürlich ist die homophob, was denn sonst?
Aus welcher Ecke soll denn bitte sonst so ein Satz kommen:
Aber bei allem Respekt, es muss nicht sein sechs und achtjährige Kinder einzuladen
Bei allem Respekt Frau Eggert, wer so eine homophobe Scheiße erzählt, verliert seinen Job zurecht


@Tussinelda

Schon richtig, aber ich habe diesbezüglich jemand anderes korrigiert, dann muss ich das bei dir natürlich auch richtig stellen. :D


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 18:48
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Andererseits, dürfte es auch verwirrend sein, wenn die Eltern gar nicht gehen, da ja angeblich ein gutes Verhältnis zu dem schwulen Bruder besteht.
Du bist der Erste, der dies hier einbringt und ich denke, dass sich da die Kinder fragen könnten, wieso die Eltern nicht zur Hochzeit gehen. Aber anderseits, wenn die Eltern zwar gehen, die Kinder aber nicht mitdürfen, könnten die sich ausgeschlossen fühlen. Und das Ehepaar würde sich fragen, wieso die Nichten nicht die Blumenmädchen sind. Allem in allem hätte man da mehr Probleme, als wenn die Eltern den Bruder gratuliert hätten, die Kinder mit zur Hochzeit genommen hätten, und gemeinsam schön gefeiert hätten. Aber so müsste sich der Bruder fragen, ob der Vater wohl etwas gegen seine Orientierung hat und die Kinder (falls sie von den Plänen) wüssten, wieso sie ausgeschlossen werden.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 19:18
Zitat von GrouchoGroucho schrieb:Aus dem Leserbrief geht leider nicht hervor, ob die Eltern die Hochzeit auch boykottieren, oder ob nur die Töchter nicht dahin gehen sollen.
Sollten die Eltern teilnehmen, die Kinder aber nicht, wäre das sicher verwirrend.
Also meine Eltern, zugegeben kein Vorzeigeexemplar, sind öfter mal ohne uns Kinder wo hin gegangen. (zb. Beerdigung, Hochzeit könnte ich mich jetzt momentan nicht erinnern..)

Als Kind war das nicht sonderlich verwirrend, es gibt halt Dinge wo Erwachsene alleine hingehen und keine Kinder mitnehmen, vl auch aus Egoismus.


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#Westfalenblatt - Homosexualität "verwirrt" Kinder

24.05.2015 um 19:24
Zitat von insidemaninsideman schrieb:Also meine Eltern, zugegeben kein Vorzeigeexemplar, sind öfter mal ohne uns Kinder wo hin gegangen
Klar, wessen Eltern nicht?
Aber zur Hochzeit des Bruders?
Da kenne ich persönlich niemanden, der seine Kinder nicht zu einer Feier von nächsten Angehörigen mit genommen hätte - gerade bei Hochzeiten.


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