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Getrennte Eltern und Familienfeste

341 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Familie, Kind, Eltern ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Getrennte Eltern und Familienfeste

28.08.2017 um 23:40
@Niselprim
Gibt es bei dir nur schwarz und weiß oder auch Grautöne?
Scheinbar liegt zwischen Mutter-Vater-Kind und Kontaktsperre bei dir genau nichts.
Welcher Teil eines getrennten Elternpaares bist du denn? Denn du scheinst eine ganz eigene Haltung dazu zu haben. Bist du ein Kind, das sich falsche Hoffnungen gemacht hat, weil nicht klar gesagt wurde, was Phase ist um des lieben Friedens Willen?

@Intemporal
Danke!


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Getrennte Eltern und Familienfeste

28.08.2017 um 23:43
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Gibt es bei dir nur schwarz und weiß oder auch Grautöne?
Bei der Ehe und der Familie gibt es bei mir tatsächlich nur ein Dazugehören oder nicht,
ja @Ilvareth
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Scheinbar liegt zwischen Mutter-Vater-Kind und Kontaktsperre bei dir genau nichts.
Welcher Teil eines getrennten Elternpaares bist du denn? Denn du scheinst eine ganz eigene Haltung dazu zu haben. Bist du ein Kind, das sich falsche Hoffnungen gemacht hat, weil nicht klar gesagt wurde, was Phase ist um des lieben Friedens Willen?
Ich bin kein Teil eines getrennten Elternpaares und meine Eltern waren bis zum Tod meines Vaters beieinander.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

28.08.2017 um 23:58
@Niselprim
Und woran genau machst du fest, ob man zur Familie gehört? An der Ehe?
Er gehört nicht mehr zu meiner Familie, aber doch zu der meines Kindes. Soll ich meinem Kind das ausreden? Und ihr erzählen, wie der Papa unserem Hund damals das Fell über die Ohren ziehen wollte, damit sie Angst vor ihm hat und ihn nicht mehr sehen will, damit für mich alles einfacher wird? Wäre das richtig? Oder bin ich einfach froh, dass ihr Verhältnis zu diesem Mann nicht mit diesen Erlebnissen belastet ist wie mein Verhältnis zu ihm?
Schwarz-Weiß ist nur beim Mamorkuchen richtig gut.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

28.08.2017 um 23:58
@Niselprim
Eben, das Kind kann nichts dafür, deshalb sollte man sich vor dem Kind auch nicht aufführen, als würde man sich gegenseitig verabscheuen. Das 'Entweder oder' - 'Ganz oder gar nicht' ist nämlich das, was Kindern oftmals zu schaffen macht.

Wenn sich die Eltern nicht mehr lieben aber weiterhin die 'Partnerschaft' aufrecht erhalten, kann das doch nur schief gehen. Die permanente, angespannte Atmosphäre kriegt das Kind rund um die Uhr mit. Also lieber eine saubere Trennung.
Im Beisein des Kindes ein ablehnendes, kaltes Verhalten dem anderen gegenüber an den Tag zu legen und grundsätzlich ablehnend zu wirken, ist auch nicht gesund. Ein solches Verhalten überträgt sich negativ auf ein Kind. Davon kann ich dir Bücher schreiben.

Am gesündestens ist es, dem Kind nichts vorzuspielen, die Situation kindgerecht zu erklären und versuchen, nach der Trennung eine offene Kommunikation und einen freundlichen Umgang zu pflegen. Denn selbst nach der Trennung müssen beide als Eltern noch im Team funktionieren.

Das 'an die Gurgel gehen' hast du übrigens falsch gedeutet. Der TE ging es darum, dass sie sich während der Partnerschaft an die Gurgel gegangen sind und es jetzt nicht mehr tun. Das ist doch ein Fortschritt und bekommt das Kind sicher auch positiv mit.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Mit "auf sie abwälzen" hat das nichts zu tun
-> sondern mir geht es hier in erster Linie um den Schutz des Kindes,
denn das Kind kann nichts dafür.
Und genau das versuchen die Beiden doch zu gewährleisten als Eltern, die nicht mehr zusammen leben. Weder geben sie sich einen keifenden Rosenkrieg, noch ignorieren sie sich bis aufs Blut.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 00:10
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Und woran genau machst du fest, ob man zur Familie gehört? An der Ehe?
Ja, zum Beispiel.
Zitat von IlvarethIlvareth schrieb:Er gehört nicht mehr zu meiner Familie, aber doch zu der meines Kindes. Soll ich meinem Kind das ausreden?
Nö du @Ilvareth das hab ich nie gesagt. In deinem Anliegen hier ging es doch darum, dass du ihn zu Familienfeiern einlädst - das muss mE nicht sein:
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Wenn dein Ex und Vater deines Kindes mit seinem Kind seinen Geburtstag feiern will, dann soll er gefälligst mit seinem Kind feiern - aber nicht mit dir, weil ihr seid ja geschiedene Leute.
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Eben, das Kind kann nichts dafür, deshalb sollte man sich vor dem Kind auch nicht aufführen, als würde man sich gegenseitig verabscheuen. Das 'Entweder oder' - 'Ganz oder gar nicht' ist nämlich das, was Kindern oftmals zu schaffen macht.
Ach soo - du hältst es also für besser, dem Kind "vorzulügen" alles sei in Butter? @Intemporal
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Wenn sich die Eltern nicht mehr lieben aber weiterhin die 'Partnerschaft' aufrecht erhalten, kann das doch nur schief gehen. Die permanente, angespannte Atmosphäre kriegt das Kind rund um die Uhr mit. Also lieber eine saubere Trennung.
Eine saubere Trennung wäre dann genau das, was ich die ganze Zeit hier schon schreibe ;)
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Und genau das versuchen die Beiden doch zu gewährleisten als Eltern, die nicht mehr zusammen leben. Weder geben sie sich einen keifenden Rosenkrieg, noch ignorieren sie sich bis aufs Blut.
Hmm... Ähämm :ask: sind sie nun getrennt oder nicht?


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 00:32
Ich sehe es so: Wenn es um Feierlichkeiten geht, die das Kind betreffen wie Geburtstag, Einschulung usw. gehört m.M.n. der Vater hinzu.
Wenn das Verhältnis gut ist, noch die ehem. Schwiegermutter/Vater.

Auch, wenn man sich getrennt hat, kann man es hinbekommen.

Wie würde man es bei einer Hochzeit des Kindes handhaben? Geht ja wohl schlecht, das beide Elternteile an verschiedenen Tagen kämen..^^

Was das Organisatorische angeht: Find ich unfair, Dich alles allein machen zu lassen @Ilvareth und ich würd mir gar nicht sooo viel Arbeit mit dem Essen machen ;)

Meist bleibt immer alles an der Mutter hängen, doch dafür bestimmst Du dann, wie was gemacht wird ;)


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 00:35
Zitat von boraboraborabora schrieb:Wie würde man es bei einer Hochzeit des Kindes handhaben? Geht ja wohl schlecht, das beide Elternteile an verschiedenen Tagen kämen..^^
Dann ist das Kind kein Kind mehr und entscheidet es hoffentlich selbst.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 00:37
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Ach soo - du hältst es also für besser, dem Kind "vorzulügen" alles sei in Butter?
Es ist keine Lüge, weil man sich auch sauber trennen kann, ohne sich bis an sein Lebensende aus dem Weg zu gehen. Man kann anschließend auch einen guten Umgang pflegen, nur nicht mehr als Liebespaar, sondern als Eltern.

Man muss nicht für immer aus der Welt sein. Sowas kann und sollte man dem Kind vermitteln, statt ihm beizubringen, dass es mit der Situation jetzt alleine klar kommen muss, dass Mama und Papa sich nicht ausstehen können und sich nie wieder sehen.

Genau das ist doch grausam für ein Kind und das ist der Grund, wieso Kinder überhaupt in zerrütteten Familienverhältnissen aufwachsen und später mit den Folgen leben müssen. Denn nicht die Trennung per se führt dazu, sondern das, was Eltern anschließend daraus machen - Sich vor dem Kind aufzuführen, wie Feinde oder Fremde.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 00:39
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Dann ist das Kind kein Kind mehr und entscheidet es hoffentlich selbst.
Ein Kind nicht, aber es bleibt immer Kind der Eltern.

Ich habe nicht alles gelesen, doch es geht hier nicht darum, ob das Kind entscheidet, wer eingeladen wird oder nicht?
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:. Man kann anschließend auch einen guten Umgang pflegen, nur nicht mehr als Liebespaar, sondern als Eltern.
Absolut... als Eltern, die sie immer bleiben werden, trotz Trennung...


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 00:45
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Es ist keine Lüge, weil man sich auch sauber trennen kann, ohne sich bis an sein Lebensende aus dem Weg zu gehen. Man kann anschließend auch einen guten Umgang pflegen, nur nicht mehr als Liebespaar, sondern als Eltern.

Man muss nicht für immer aus der Welt sein.
Ich habe ja auch nie angezeigt, dass der Vater dann für das Kind aus der Welt sein sollte,
sondern dass der Vater und sein Kind ihr eigenes Ding machen.
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Sowas kann und sollte man dem Kind vermitteln, statt ihm beizubringen, dass es mit der Situation jetzt alleine klar kommen muss, dass Mama und Papa sich nicht ausstehen können und sich nie wieder sehen.
Doch - genau das sollte das Kind von Klein auf wissen und das Kind sollte sich im Klaren sein,
dass die Eltern getrennt leben - damit sich das Kind keine falschen Hoffnungen machen kann.
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Genau das ist doch grausam für ein Kind und das ist der Grund, wieso Kinder überhaupt in zerrütteten Familienverhältnissen aufwachsen und später mit den Folgen leben müssen. Denn nicht die Trennung per se führt dazu, sondern das, was Eltern anschließend daraus machen - Sich vor dem Kind aufzuführen, wie Feinde oder Fremde.
Eben, um dieses Verhalten zu vermeiden, ist es besser, wenn die Eltern getrennte Wege gehen - auch bei Familienfeiern.
Zitat von boraboraborabora schrieb:Absolut... als Eltern, die sie immer bleiben werden, trotz Trennung...
Ja - getrennt lebende Eltern.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 00:57
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Ich habe ja auch nie angezeigt, dass der Vater dann für das Kind aus der Welt sein sollte,
sondern dass der Vater und sein Kind ihr eigenes Ding machen.
Und das habe ich damit auch nie gemeint, sondern dass die Eltern wie Erwachsene auch danach noch einen guten Umgang pflegen können.
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Ich habe ja auch nie angezeigt, dass der Vater dann für das Kind aus der Welt sein sollte,
sondern dass der Vater und sein Kind ihr eigenes Ding machen.
Das werden sie, wenn das Kind eben Zeit mit dem Vater verbringt. Anschließend gut miteinander umzugehen, heißt nicht, dass die getrennten Eltern 24/7 noch aufeinander rumhocken oder so getan wird, als seien sie noch zusammen. Das scheinst du ständig darin hineininterpretieren zu wollen, denn
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Docj - genau sollte das Kind von klein auf wissen und das Kind sollte sich im Klaren sein, dass die eltern getrennt leben - damit sich das Kind keine falschen Hoffnungen machen kann.
genau das kann und sollte man dem Kind vermitteln. Hier hat nie jemand etwas anderes behaupten, ich hab es vorhin sogar selbst schon erwähnt. Man kann seinem Kind beibringen, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen, aber trotzdem noch nett zueinander sind, sich für ein paar Stunden auch verstehen und solange miteinander auskommen, sie aber als Paar nicht mehr sein werden. Ein 'freundschaftlicher' Umgang, während das Kind dabei ist und auch bei allem drum herum, wo es bei Eltern eben auf Teamarbeit ankommt, schafft dem keinen Abbruch.

Kinder sind in der Lage, sowas zu begreifen. Damit wachsen sie harmonischer auf, als mit allem anderen. Konsequent getrennt zu sein, heißt nämlich nicht, gänzlich aus dem Leben des anderen zu verschwinden.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 01:04
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:sondern dass die Eltern wie Erwachsene auch danach noch einen guten Umgang pflegen können.
Mag schon sein @Intemporal
Jedoch ist mE der Sachverhalt so, dass die Eltern entweder wieder als Paar zusammen sein können oder nicht - was in diesem Fall für das Eltern sein im Bezug zum Kind dem Gleichen entspricht: nämlich entweder guter Vater und guter Partner oder nicht.
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:Das werden sie, wenn das Kind eben Zeit mit dem Vater verbringt. Anschließend gut miteinander umzugehen, heißt nicht, dass die getrennten Eltern 24/7 noch aufeinander rumhocken oder so getan wird, als seien sie noch zusammen. Das scheinst du ständig darin hineininterpretieren zu wollen, denn
Jep - weil es das Kind auch soooo tut --- es hofft inwendig, dass Mama und Papa...
Zitat von IntemporalIntemporal schrieb:wo es bei Eltern eben auf Teamarbeit ankommt, schafft dem keinen Abbruch
Denk doch bitte nochmal über Teamarbeit von Eltern nach ;) @Intemporal


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 01:14
Zitat von NiselprimNiselprim schrieb:Jep - weil es das Kind auch soooo tut --- es hofft inwendig, dass Mama und Papa...
Das hoffen Kinder auch erst mal dann, wenn Eltern sich vor den Augen des Kindes nie wieder gemeinsam zeigen oder wenn sie sich Zuhause kloppen. Eine Trennung ist auch bei Kindern ein Lernprozess, ein guter, gemeinsamer Umgang der Eltern danach steht dem aber nicht im Weg.

Was gibts darüber nachzudenken? Teamarbeit ist auch nach einer Trennnung für gute Eltern noch erforderlich. Entweder man führt sich erwachsen auf, reißt sich vor dem Kind zusammen und macht das ganze eben fürs Kind oder man verhält sich selbst wie ein Kind und jeder macht halt sein Ding, wie du so schön sagst.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 01:33
@Niselprim

Sorry das ich das jetzt so sagen muss aber ich glaube nicht, das du wirklich nachvollziehen kannst. Du bist weder getrennter Elternteil noch Scheidungskind.
Was mit Sicherheit eine gute Sache ist, aber das macht es schwerer nachzuvollziehen.

Ich bin beides Scheidungskind und Geschiedener Elternteil.

Ich bin seid zwei Jahren geschieden und lebe mit meinem Sohn zusammen. Der Vater meines Sohnes ist bei den Geburtstagen immer dabei, weil mein Sohn sich das wünscht. Für ihn ist wichtig zu sehen das Papa dabei ist und mit ihm Feiern möchte.
Auch auf der Kinderkommunion war er dabei.
Nur die Feiertage trenne ich strikt.

Die Organisation mach ich Grundsätzlich immer alleine.
Von meinem Ex ist auch keine Unterstützung zu erwarten, selbst wenn ich ihn fragen würde, käme nur wann soll ich das denn machen.
Von daher plane ich alles selbst.

Ich selber komme mit meinem Exmann nicht besonders gut aus, aber ich reiße mich an Geburtstagen immer zusammen.
Für mein Kind, damit es glücklich ist und seinen Tag geniessen kann.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 02:57
Man muss einem Kind nicht "vorlügen" das alles okay ist zwischen den Eltern. Denn Kinder - egal wie alt sie sind - haben ein Gespür dafür. Sie spüren die Stimmung, sie kriegen Streit/ Auseinandersetzungen mit, sie hören was der eine über den anderen jemand Drittem erzählt, sie nehmen die Mimik wahr... etc.

Deshalb wäre es sicher nicht richtig etwas zu behaupten und zu spielen was garnicht existiert.
Allerdings wäre es auch nicht richtig das absolute Gegenteil aufzuziehen (a la "Du lebst bei mir, du hast ab sofort keinen Kontakt mehr zu diesem Menschen. Ich finde ihn blöd also hast auch du ihn blöd zu finden").

Insofern würde ich mich auch davor scheuen mein Kind vor die Wahl zu stellen "Feier mit mir oder mit deinem Vater", oder "Entweder begleitet dich dein Vater oder ich begleitet dich... zur Veranstaltung XYZ".
Wie soll sich da ein Kind (egal wie alt es ist) entscheiden?
Schließlich mag ein Kind im Normalfall beide Eltern gleichermaßen. Das Kind will im Normalfall keines der Elternteile verletzen/ bevorzugen/ benachteiligen.
Es sitzt regelrecht zwischen den Stühlen.

Deshalb wäre ich für einen ehrlichen offenen Umgang miteinander. Ein Miteinander, das zeigt "Wir lieben einander zwar nicht mehr, wir leben nicht mehr miteinander. Aber wir sind für unser gemeinsames Kind jederzeit da, egal ob getrennt oder gemeinsam. Denn unsere vergangene Liebe hat nichts mit der weiterhin bestehenden Liebe für unser Kind zu tun".


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29.08.2017 um 07:25
Bei uns war es so, dass meine Eltern solche Feste immer abwechselnd gerichtet haben.
Mal bei Mutti, mal bei Vati.
Weil mehrere hundert Kilometer dazwischen liegen ist es mit dem Mitbringen auch so ne Sache. Dank meiner Stiefmama, die da total hinter war, wurde aber auch immer was mitgebracht.

Kenne es aber von Freunden auch anders. Da gibt es eine alleinerziehende, deren Ex sich auch immer "ins gemachte Nest" setzt. Konsequenz war: es blieb ihm frei zu helfen und zu kommen, aber nur, wenn er es anleierte. Lud er sich selbst ein, dann wurde nur für ne Std Kaffee getrunken und der Ausflug oder eben der Geburtstag mit den Gästen wurde danach abgehalten - ohne ihn.

Da muss jeder für sich nen Weg finden. Ich schlage vor: Setz dich hin mit ihm und kläre das einmal ab. Bei allen Festen in Zukunft: finden bei mir statt, aber du beteiligt dich in folgender Weise:.....! Schaffst du das nicht zu tun, bist du nicht eingeladen. Feddsch


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29.08.2017 um 07:45
@Niselprim
Es muss deines Erachtens nicht sein, dass ich ihn zu Familienfeiern einlade. Vielleicht hast du auch nicht ganz verstanden, worum genau es geht.
Es geht um Feiern, die unser Kind betreffen, nicht um meinen Geburtstag. Da ist er ganz sicher nicht hier. Solltest du nur provozieren wollen: ist dir gelungen. Sollte das aber ernsthaft deine Ansicht sein, dass das Kind unter keinen Umständen beide Eltern gemeinsam erleben darf, damit es keinen Schaden nimmt und sich falsche Hoffnungen macht, werde ich auf deine Kommentare nicht mehr eingehen.
Denn das ist für mich und für Tochterkind ganz eindeutig nicht der richtige Weg.

@all
Scheint doch Standart zu sein, dass das alles an einem hängen bleibt. Ich hatte es für selbstverständlich gehalten, dass man sich da auch einbringen möchte, wenns um die Feier des Kindes geht.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 07:56
@Ilvareth
Warum sagst Du ihm nicht einfach, was Du an Unterstuetzung erwartest? Wenn ich im Leben eins gelernt habe, dann, dass niemand Gedanken lesen kann und schlicht nicht ahnen kann, was erwartet wird, wenn es nicht ganz klar formuliert wird!

Wie die Materialliste - er schiebt sie Dir rueber, und Du erledigst es. Haettest sie ja auch zurueckschieben und sagen koennen "Sorry, komme ich nicht dazu, mach Du mal bitte". Aber nichts zu sagen und erwarten dass der andere von selbst drauf kommt, ist wenig zielfuehrend!

Uebrigens bin ich ueberrascht was ihr fuer nen riesigen Aufwasch macht fuer die Einschulung.


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Getrennte Eltern und Familienfeste

29.08.2017 um 08:14
@Ilvareth
Hallo, guten Morgen!
2 Dinge, von einer nicht-getrennt lebenden Mama, die aber auch oft vor solchen Problemen steht: erkenne, dass du deine bestes gibst und einen wundervollen Job für deine Tochter machst. Du verdienst Anerkennung und kannst Stolz auf dich sein. 2. mache eine WhatsApp-Gruppe für alle eingeladenen Gäste. Auf diese Art bindest du alle involvierten Besucher mit ein und umgehst elegant direkte/einseitige Kommunikation mit dem Ex.

Ich wünsch Dir, dass du den einschulungstag deiner Tochter positiv gestalten und genießen kannst, er ist nur 1x im Leben!


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29.08.2017 um 08:35
@Ilvareth
Ich finde es ein Unding, dass du den Vater deines Kindes darum bitten musst, bezgl. der Feier mitzuorganisieren.

Die Erkenntnis, sich an diesem Fest zu beteiligen - und wenn es nur durch mitgebrachtes Essen ist - sollte doch eigentlich von alleine kommen.
Wenn ich irgendwo eingeladen bin zu einer Feier, bringe ich immer irgendetwas mit und ich habe weniger Zeit, etwas vorzubereiten, als ein Single-Vater, der sein Kind nur alle paar Wochen mal sieht.

Wenn er garnichts macht, würde ich ihn einfach ausladen und fertig. Es kann nicht sein, dass der finanzielle und organisatorische Aspekt nur an dir hängen bleibt. Der soll sich mal kümmern, wenn er'n Superdaddy sein will.


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