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Leben ohne Zucker

737 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesundheit, Sucht, Gefahr, Zucker

Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 13:33
Heya Allmyaner,

Ich würde hier gerne mal das Thema ZUCKER diskutieren. Ein Stoff der in vielen Nahrungsmitteln vorkommt bei dem wir jedoch oft verdrängen wie schädlich er ist.

Lange habe ich gesagt "Lieber richtigen Zucker als diese ganzen schädlichen Zuckerersatz Stoffe wie Aspartman". Ich war der festen Überzeugung das normaler raffinierter Zucker kaum schädlich ist. Den einzig negativen Aspekt den ich ihm zuschrieb war sein Faktor als Süchtigmacher. Okay ich wusste das Zucker aufputschend wirkt, aber das war kein negativer Aspekt für mich.

Erst wirklich angefangen darüber nachzudenken habe ich in letzter Zeit, da im Freundeskreis langsam der Trend zum "Anti-Zucker" umgeht. Dieser Trend ist genau so in den Medien zu beobachten in Talk Shows sitzen immer wieder Menschen die das bessere Leben ohne Zucker propagieren. Das ist von daher interessant das ja quasi ein Wandel in der Gesellschaft herrscht der sich immer mehr hin in Richtung gesunde Ernährung bewegt. Wenn man mal googelt und seriöse Quellen nimmt und sich die Nachteile von Zucker anguckt sage ich mir "recht haben die, ich sollte auf Zucker verzichten"

Nun kommen wir zur eigentlichen Thematik die ich diskutieren möchte: Wie schwer es ist auf Zucker zu verzichten.

Wenn man sein ganzes Leben mit diesem Stoff/Drogen aufwächst wird es irgendwann schwer drauf zu verzichten. Ich habe jetzt mal den ersten Schritt gemacht und kaufe mir keine Softdrinks mehr...nur noch Mineralwasser ....Süssigkeiten erstmal keine mehr und nicht mehr regelmässig stattdessen lieber Nüsse. Das größte Problem habe ich jetzt mit Cafe.... ich brauch zu meinem Cafe 2 Würfel Zucker und Milch...ich habe schon probiert auf einen Würfel herunter zu gehen...schmeckt mir der Cafe nicht mehr...bleibt mir nur noch die Möglichkeit auf Cafe zu verzichten wenn ich das durchziehen möchte. Sicherlich auch besser für meine "Pumpe" da Coffein ja jetzt auch nicht gerade gesund ist. Aber das Problem ist ja auch das genau wie Milch Zucker in fast jedem Nahrungsmittel vorkommt...eben um als Süchtigmacher zu fungieren damit die Ware oft gekauft wird...wenn ich jetzt nicht auf teure Biokost umsteigen will wird es schwierig werden.


Was sind eure Gedanken zu dem Thema? Wie umgeht ihr den Zucker? Haltet ihr es für sinnvoll auf Zucker zu verzichten? Wurden die gefährlichen Nachteile von Zucker zu lange in den Hintergrund geschoben bzw. verharmlost?


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 13:39
King_Kyuss schrieb:Wie schwer es ist auf Zucker zu verzichten.
Gar nicht. Ich verzichte seit fünf Jahren auf Zucker, Reste sind eh in den meisten Nahrungsmitteln.

Meine Entscheidung fiel von einem Tag auf den anderen, und ich habe Jahrzehnte lang sehr "süß" gegessen.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 13:40
Ich verzichte auf Zucker so gut wie möglich und esse (fast) nur noch ganz bewusst Zucker in Form von Süßigkeiten.
Verrückt mache ich mir aber nicht, es ist immer eine Frage der Dosierung,

Aber ich verzichte z.B. auf Softdrinks oder Fruchtsäfte um den Durst zu löschen, nehme keinen Zucker zu Kaffee (reine Gewohnheitsfrage), keine Fruchtjoghurts usw.

Dafür genieße ich dann um so mehr die Schokolade oder Kuchen, was ich mir regelmäßig gönne.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 13:41
Ganz simpel: Die menge macht das gift. Ich verzichte nicht auf zucker, futtere aber auch nicht 1kg täglich davon. Mal ne fritz-kola hier, mal was süsses da.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 14:14
Ich würde und könnte gar nicht auf Zucker verzichten. Wie @gastric  aber schon sagt, es liegt an der Menge ob es Gift ist oder nicht.


Wenn man wenig Süsses isst und ausgewogen isst, vll. auch noch Sport treibt, sollte das mit dem Zucker schon passen. 

Zumal man auch bei Fruchtzucker aufpassen soll, zuviel davon ist auch nicht gut. 

Mach dich nicht verrückt, esse in Maßen und bewege dich viel, dann passt das schon. ;)
King_Kyuss schrieb:Wurden die gefährlichen Nachteile von Zucker zu lange in den Hintergrund geschoben bzw. verharmlost?
Nein, es wird immer wiede darauf hingewiesen, dass Zucker nicht gut ist. Z.b. Thema bei dicken Kindern in Deutschland, Thema bei Diabetes etc.

Also ich fühle mich aufgeklärt..und weiß, dass das schädlich ist, aber ich werde nicht darauf verzichten.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 14:27
Ich verzichte nicht auf Zucker,von irgendwas stirbt man sowieso.
Das Zucker wenn man zuviel davon nimmt Krank macht dürfte klar sein aber wenn man einigermassen vernünftig damit umgeht ist es ok.
Ein bisschen Zucker brauch ich jedenfalls hier und da .
Ganz ohne will Ich einfach nicht und bin mir der Gefahren bewusst ende und aus.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 14:34
Ja eben, die Menge macht das Gift.

Ich schätze man spart sich da schon ganz viel, wenn man viel selber kocht. In Fertigprodukten ist ne Menge unnötiger Zucker drin. Es gibt kaum ein Rezept, bei dem ich Industriezucker reinpacke.

Softdrinks weglassen ist auch nicht verkehrt.

Irgendwie habe ich es mir angewöhnt, meinen Kaffee mit Xylit zu trinken. Hab das mal ausprobiert und schmeckt fast wie echter Zucker. Spart halt ein bisschen Kalorien und soll gut für die Zähne sein. Wobei das bei den zwei Tassen Kaffee mit jeweils nem halben Löffel pro Tasse bei mir nicht wirklich ins Gewicht fällt.

Ab und zu gönne ich mir auch mal was süßes. Zum Mittagessen gabs heute auch mal ein kleines Glas Cola. Wenn man sich nicht nur davon ernährt, ist das nicht so dramatisch.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:11
KAALAEL schrieb:Ich verzichte nicht auf Zucker,von irgendwas stirbt man sowieso.
naja man kann ja versuchen sein Leben und die Gesundheit zu optimieren. Der Zucker z.B. sorgt ja jetzt nicht bloß dafür, dass alles Süßer ist sondern hat noch unzählige andere negative Faktoren wie ein gesteigertes Krebsrisiko siehe folgende Quelle:

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Wie-gefaehrlich-ist-Zucker-wirklich-,zucker133.html

Ich denke das wir einfach in einer Gesellschaft aufgewachsen sind in der wir Zucker immer als etwas normales empfanden...aber es hat sich in der Zwischenzeit viel geändert..der Mensch heutzutage lebt bewusster und achtet mehr auf seine Ernährung als früher. Habe jetzt mehrfach gelesen das dieser Zucker-Entzug anfangs vergleichbar ist mit einem härterem Drogen Entzug das man anfangs übel launig wird und wenn man quasi über den Berg ist geht es einem wesentlich besser sowohl körperlich als auch geistig. Zucker ist eine Droge die unseren Körper abhängig macht auch wenn wir ihn als Belohnungsprinzip benutzen macht es uns zu abhängigen.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:17
Moin,
King_Kyuss schrieb:Aber das Problem ist ja auch das genau wie Milch Zucker in fast jedem Nahrungsmittel vorkommt...eben um als Süchtigmacher zu fungieren damit die Ware oft gekauft wird...wenn ich jetzt nicht auf teure Biokost umsteigen will wird es schwierig werden.
Da kommt es dann aber drauf an: 1. Was genau Du unter Zucker verstehst und 2. Was Du als Nahrungsmittel ansiehst ;)

Wenn man "Zucker" als Kohlehydratverbindung ansieht, dann kann man natürlich keine Kartoffeln oder Nudeln essen ohne Zucker aufzunehmen.
Aber insbesondere in alternativen Medien wird ja auch eigentlich nur der "weiße, raffinierte Industriezucker" diabolisiert, während Honig, Rohrzucker und Co also Stoffe mit einer fast identischen Zusammensetzung aus irgendwelchen Gründen nicht als gefährlich gelten.

Diesen "Bösen Industriezucker" kann man ziemlich leicht aus seinem Leben streichen bzw selbst entscheiden ob und wo man ihn einsetzt.
Dazu muss man dann eigentlich nur auf die Regel "Kaufe nichts das Deine Urgroßmutter nicht als Lebensmittel identifiziert hätte" zurückgreifen.
Zucker ist in Fertigfraß übrigens nicht als Suchtmittel, das ist doch etwas übertrieben. Zucker wird als Geschmacksträger eingesetzt, als Konservierungsmittel oder als Füllstoff. Als Geschmacksträger und Füllstoff wird die Rolle des Zuckers dadurch vergrößert, dass es sehr viele Leute gibt, die am liebsten einen fettfreien Joghurt hätten und manche Produkte eben gar nicht mehr zu verkaufen sind, wenn man Fett UND Zucker weglässt. Üblicher ist es das eine mit dem anderen zu ersetzen und dann "Fettarm" oder "zuckerfrei" draufzuschreiben.

DAS umgeht man aber recht einfach indem man sein Futter nicht fertig kauft sondern sich soweit es irgend geht auf Lebensmittel verlässt die ohne Zutatenliste daher kommen, kaufste Dir nen Naturjoghurt (der gar nicht Bio sein muss) und nen paar Erdbeeren zum reinschnippeln, dann haste ohne das Du das möchtest keinen Industriezucker im Joghurt. So einfach ist das. Außerdem verzichtest Du damit im Vergleich zu vielen fertigen Fruchtjoghurten noch auf eine ganze Reihe von Zutaten die ich persönlich sehr viel bedenklicher finde als Zucker und wenn Du noch nicht zu alt bist kannst Du durch simples "Selbstmachen statt fertig kaufen" sogar wieder lernen Erdbeeren von Erdbeeraroma zu unterscheiden und sogar wieder gezielte Appetenz entwickeln, also einen Appetit der sich auf genau das richtet was Dein Organismus grade braucht.
King_Kyuss schrieb:Wie umgeht ihr den Zucker?
Gar nicht. Spätestens seit wir konsequent vegan einkaufen ist der Fertigfraß und Imbisszirkus für uns eh geschlossen. Im Haus haben wir nur Rohrzucker, aber das eher weil er uns besser schmeckt und wir keinen so großen Bedarf haben das es preislich zum Problem würde.

Da ich mich sonst fast schon gruselig gesund ernähre ist Mangofanta ein zu vernachlässigendes Laster und solange ich noch keine Kinder hab für die ich als Vorbild fungieren müsste gönn ich mir dieses Laster fast nichts anderes zu trinken, einfach weils mir schmeckt und ich eine ausgesprochene Neigung habe viel zu wenig zu trinken wenn es nicht schmeckt.

Außerdem fehlen mir die Beweise dafür, das "Zucker" irgendwelche Gefahren birgt die von Rohrzucker, Honig, Agavensirup und wie sie alle heißen nicht ausgeht. Das ergibt nicht einmal wirklich Sinn.
Also entscheidet der Geschmack. Und so gern ich meinen Schwarztee auch mit Agavensirup süße, in Früchtetee schmeckt mir das nicht, da kommt Zucker rein (und schwarzer Pfeffer).
Und wenn ich Kekse backe oder Kuchen entscheidet auch der Geschmack und ggf der Preis ob Zucker, Agavensirup oder sonstewas als Süßungsmittel reinkommt. also ganz pragmatisch.

Aus ebenso pragmatischen Gründen haben wir uns drauf geeinigt kein Xylit im Haushalt haben zu wollen.
King_Kyuss schrieb:Haltet ihr es für sinnvoll auf Zucker zu verzichten?
Jup, WENN man Probleme damit hat. Mein Bruder z.B. liebte Süßkram. Ist aber Sportler und hat ne alte, eigentlich verheilte Verletzung am Fußgelenk. Der hat es mehrfach getestet und bekommt wenn er seine Mahlzeiten zu zu großen Teilen mit Zucker und Weissmehl "streckt" tatsächlich reproduzierbar Probleme mit eben diesem Fußgelenk.
Allerdings gilt das nicht nur für Industriezucker sondern für jeden zuckerhaltigen Süßkram.

Außerdem ist es kein Geheimnis das Süßkram (Zucker, Honig und Co) schlecht für die Zähne sind und das vorallem bei der Ernährung von Kindern durchaus bedeuten sollte Süßkram nicht übermäßig einzusetzen.
Bei Kindern und jungen Leuten generell ist da auch noch eine erhebliche Gewöhnung am Start, so entscheidet die Art wie man sie füttert durchaus darüber was sie ihr Leben lang (oder zumindest bis sie sich äußerst diszipliniert umgewöhnen) als "angenehm süß" bzw "süß genug" wahrnehmen.
Da Zucker und verwandte Stoffe einfach mal definitiv zu den Stoffen gehören bei denen jeder weiß das ein "zuviel" so gar nicht gut ist sollte allein dies Grund genug sein bei der Fütterung junger Menschen sehr genau zu überlegen was man künstlich süßen möchte und was besser nicht.
King_Kyuss schrieb:Wurden die gefährlichen Nachteile von Zucker zu lange in den Hintergrund geschoben bzw. verharmlost?
Schließe mich meinen Vorrednern an.
Es wurde nicht verschwiegen, dass Zucker schlecht für die Zähne ist.
Es ist kein Geheimnis das übersüße Speise etwas sind an das sich das Geschmacksempfinden erheblich gewöhnt.
Niemand hat je verschwiegen das Zucker zu den Komponenten gehört die eine Rolle bei der Entstehung des erworbenen Diabetis Typs spielen.
Die Info das (süße) Zucker durch ihre Wirkung auf die Insulinausschüttung gemieden werden sollten wenn man beabsichtigt Gewicht zu verlieren bzw Körperfett zu verbrennen ist auch keine Geheiminfo.

Ich denke das reicht.
Da sollte man doch bereits wissen, dass es sich um einen Stoff handelt der nicht zum Hauptnahrungsmittel werden sollte.
Auch ohne all die (großteils unbelegten) Horrorgeschichten über Zucker :)
Wenn einem also bei der kritischen Bewertung der eigenen Ernährung auffällt "Ui, davon esse ich durchaus recht viel." Dann sollte man das ändern.
Merkt man dann sogar positive Effekte (weniger starke Gelenkschmerzen oder so) dann sollte das als Grund reichen die Reduktion von Süßkram ernst zu nehmen.

Aber wenn man KEINE Probleme durch den Genuss von Zucker und ähnlichem hat, dann reicht es meiner Meinung nach völlig aus im Hinterkopf zu behalten, dass zuviel von dem Zeugs so gar nicht gesund ist und entsprechend zu handeln.

Bei jeder Cola nen schlechtes Gewissen zu haben oder ohne Not ganz auf Zucker zu verzichten tut meiner Ansicht nach auch nicht gut.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:18
Reden wir hier von raffiniertem Zucker oder von Zucker aka Kohlenhydraten an sich?

Denn ich würde sehr gerne wissen wie eure Körper komplett ohne jeden Zucker funktionieren.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:20
Nerok schrieb:Reden wir hier von raffiniertem Zucker oder von Zucker aka Kohlenhydraten an sich?
Industrie Zucker
Nerok schrieb:Denn ich würde sehr gerne wissen wie eure Körper komplett ohne jeden Zucker funktionieren.
Nicht möglich I know..

Also an alle noch mal: Es geht um Industrie Zucker


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revuzer
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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:29
Was ich mich bis heute frage ist, warum gibt es eigentlich noch so viel ungesundes essen im supermarkt?


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:32
King_Kyuss schrieb:Also an alle noch mal: Es geht um Industrie Zucker
Ich würde schon alle Einfachzucker (also auch Fruchzucker) in die Diskussion einschließen. Apfelsaft, Orangensaft enthält sehr viel Fruchtzucker der nicht besser ist als weißer Zucker aus der Tüte.

So lange man das in Form von Früchten in normaler Menge zu sich nimmt, ist das kein Problem. Jeden Tag ein Liter Orangensaft und ne Packung Erdbeeren kann schon zu viel sein


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:34
Nerok schrieb:Denn ich würde sehr gerne wissen wie eure Körper komplett ohne jeden Zucker funktionieren.
och ich hab schon von Menschen gelesen, die laut eigener Aussage komplett auf ketogene Ernährung umgestellt haben und ich wäre nicht erstaunt wenn das durchaus möglich ist unser Organismus ist beeindruckend anpassbar.

Ich hab aber noch von keinem gelesen der überzeugend darlegen konnte, dass seine Leber und die Nieren das auch nach einigen Jahren noch sportlich genommen haben.

Wir sind eine von genau ZWEI Säugetierspezies die bereits im Speichel ein Enzym haben, das mit dem Aufschluss von Kohlenhydraten beginnt.
Meist hat die Evolution für derartige Spezialisierungen durchaus ihre Gründe.
revuzer schrieb:Was ich mich bis heute frage ist, warum gibt es eigentlich noch so viel ungesundes essen im supermarkt?
Weil es gekauft und nachgefragt wird.
King_Kyuss schrieb:Also an alle noch mal: Es geht um Industrie Zucker
Bedeutet das, das Du annimmst, dass Haushaltszucker also Saccharose irgendeinen negativen Effekt hat, der von Rohrzucker, Honig und Co NICHT ausgeht OBWOHL es sich chemisch betrachtet um fast identische Verbindungen/Bestandteile handelt?


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Illyrium
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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:36
Ich verzichte auf raffiniertem Zucker (Benutze Diabetiker Süße wenn ich es brauche) und hab Normalen Reis Nudel Brot ausgetauscht zu Vollkorn damit steigt der Blutzuckerspiegel nicht so schnell an man ist auch länger satt.

Ansonnten Esse ich Obst nur in ganz kleinen mengen.
Keinen Honig
Kein Nutella usw
revuzer schrieb:Was ich mich bis heute frage ist, warum gibt es eigentlich noch so viel ungesundes essen im supermarkt?


Weil Fett und Zucker gut schmeckt und viele glücklich macht.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:39
@Fraukie
Fraukie schrieb:Bedeutet das, das Du annimmst, dass Haushaltszucker also Saccharose irgendeinen negativen Effekt hat, der von Rohrzucker, Honig und Co NICHT ausgeht OBWOHL es sich chemisch betrachtet um fast identische Verbindungen/Bestandteile handelt?
ich werde später auf dein vorheriges detaillierteres Posting noch ein mal genauer eingehen ... aber bei meinem aktuellen Wissensstand versuche ich einfach Süssungsmittel generell zu vermeiden. Ich hatte vorher eher eine negative Meinung gegenüber künstlichem Zuckerersatz wie Aspartman und ähnlichen Stoffen...die ich auch weiterhin vermeiden werde.

Daher würde ich auch Rohrzucker vermeiden...Honig esse ich nicht von daher muss ich das in meiner Ernährung nicht berücksichtigen. Aber mal sehen wie es später aussieht durch solche Diskussionen erhält man ja immer neue Infos die man berücksichtigen kann, was die Ernährung angeht. :Y:


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Illyrium
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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:44
@King_Kyuss

Also ich benutze Natreen da ich sonnst auf alles verzichten müsste einschließlich weihnachtskekse. Von daher ist es ein Segen ich kann mir was zusammen backen das ich auch mal Essen kann und nicht nur verzichten.
Ich benutze seit ca 4 Monaten Natreen davor hatte ich Xucker das echt super als Abführmittel funz und auch komisch schmeckt so nach Chemie. Mit Natreen bin ich da glücklicher. Schmeckt für mich wie Zucker und keine Nebenwirkungen bis jetzt gemerkt.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:47
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie man so auf industriellen Raffinadezucker schimpft..aber sich dann bereitwillig irgendwelche chemischen und hoch industrialisierte Süßstoffe als alternative reinpfeift.

Irgendwie paradox.


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 16:52
Narrenschiffer schrieb:Ich verzichte seit fünf Jahren auf Zucker, Reste sind eh in den meisten Nahrungsmitteln.
Alle Achtung!

Ich bekomm's leider nicht mal hin, meinen Zuckerkonsum zu halbieren. Zig Versuche sind schon kläglich gescheitert.
Gott sei Dank macht sich der Zucker bei mir figurtechnisch nicht negativ bemerkbar, sonst wuerd' ich vermutlich schon längst durch die Gegend rollen^^


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Leben ohne Zucker

02.11.2017 um 17:12
Mein Zucker-Konsum war eigentlich fast immer normal, hatte aber auch einige Phasen, in dem ich viel davon konsumiert habe, sei es in Kaffee, Cola oder in Form von Süßigkeiten. Zuletzt hatte ich einen hohen Zucker-Konsum welches sich in eine Gewichtszunahme niederschlug, hab deswegen beschlossen, dies merklich zu reduzieren. Trinke nur noch Wasser und in den Kaffee kommt nur noch maximal 2 Teelöffel rein. Obst auch nur in Maßen. Schokolade esse ich überhaupt nicht mehr. Paar Kilo sind wieder weg und hoffentlich auch weniger Risiko irgendwann an Diabetes zu erkranken.


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