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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

15.06.2018 um 16:41
Schön, dass hier jetzt der Mann schon zum Scheiterhaufen geführt wird, obwohl wir niemals seine Seite der Geschichte erfahren werden. :D
Das ist so ähnlich, wie mit dem armen Mann der in seiner Wohnung überfallen und verprügelt wurde, weil er als vermeintlich Pädophiler im Fernsehen erkannt wurde und dabei war er es gar nicht...


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

15.06.2018 um 17:33
@Aniara

Für mich sind das Grundsatzfragen.
Gibt Dinge, die macht man in meinen Augen einfach nicht. Man kann sich die Ausrede anhören, ändert z.B. bei mir nichts an der Beurteilung.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

15.06.2018 um 17:38
Um das "Warum" zu ergründen, wird man wohl nur diejenigen befragen können, die keine Hilfe geleistet haben. Wir anderen können nur munter vor uns hin spekulieren, was wohl ziemlich nutzlos sein dürfte.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

15.06.2018 um 20:03
Es heißt ja, Tiere kennen kein Mitleid, wenn ein anderes Tier verletzt ist, das beschränkt sich scheinbar nicht nur auf Hunde sondern auch auf andere Tiere.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

15.06.2018 um 21:29
So schockierend finde ich das gar nicht.
Das sind alles Beispiele, die zeigen, wie egal uns andere Menschen sind.
Gerade deswegen ist das ja gesetzlich vorgeschrieben, dass man helfen muss. Hilft aber oft auch nicht.
Wir sind mehr so gepolt, dass wir auf Menschen aufpassen, die uns nahe stehen, da hängt ein persönliches Interesse dran.
Da es auch zuhauf Menschen gibt, die eine weniger ausgeprägte Empathie besitzen, bleibt die Hilfe oft aus.
Geschichten, in denen Menschen helfen, handeln sicher von solchen, die eine ausgeprägte Empathie besitzen.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

15.06.2018 um 21:41
Yooo schrieb:Es heißt ja, Tiere kennen kein Mitleid, wenn ein anderes Tier verletzt ist, das beschränkt sich scheinbar nicht nur auf Hunde sondern auch auf andere Tiere.
Sorry, dass ich das jetzt separat mache, aber das habe ich jetzt erst gesehen.
Rudeltiere unterstützen und schützen verletzte Tiere.
Spontan fallen mir da Delphine ein.

Hier ein drastisches Beispiel:
Schwer verletzt zurückgelassen? Was im Tierreich oft passiert, ist Delfinen offenbar fremd: Vor der Küste Südkoreas bilden Delfine aus ihren Körpern eine Art Floß, um ein verletztes Tier vor dem Ertrinken zu retten. Für Forscher ein bisher nie gesehenes Sozialverhalten.
Trauern können sie auch.

https://www.delphinschutz.org/delfine/sozialverhalten/delfine-trauern-um-ihre-toten/


Eine Ameisenart sind sogar Sanitäter. :D
https://www.nationalgeographic.de/tiere/2018/02/ameisen-retten-verletzte-artgenossen-und-behandeln-ihre-wunden
Dieser „Krankentransport“ ist allerdings nicht die einzige Leistung im Gesundheitssystem der Ameisen. Zurück im Nest wechseln sich die gesunden Ameisen mit der Pflege der Verletzten ab. Mit ihren Mandibeln und Vorderbeinen halten sie beispielsweise ein verletztes Bein sachte fest und „lecken“ die Wunde für bis zu vier Minuten am Stück.
Hier auch ein Beispiel einer nicht artgenossenspezifischen Hilfsaktion:

http://www.ohmymag.de/tier/die-loewin-entdeckt-den-verletzten-fuchs-als-sie-sich-ihm-naehert-passiert-etwas-wirklich-aus...
Als diese Löwin einem verletzten Fuchs am Straßenrand begegnet, weckt sich der Mutterinstinkt in ihr... Als sich ein anderer Löwe nähert und Beute wittert, widersetzt sie sich, um das wehrlose Tier zu schützen. Nach einem minutenlangen Kampf gibt der Löwe endlich auf. Der Fuchs ist dank seiner mutigen Beschützerin einem sicheren Ende entkommen.
Also so pauschal würde ich das gar nicht formulieren.


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15.06.2018 um 21:57
@Alphabetnkunst
Ja, es war auch nur so ne leicht süffisante Aussage von mir.
Man kann auch ohne Mitgefühl helfen, wenn es von Nutzen ist.
Bei Delphinen, weiß ich nicht, aber bei Ameisen würde ich eher nicht darauf wetten, dass die Mitleid kennen.
Aber auch Menschen kennen nicht ganz allgemein Mitleid.
Es ist so eine sozialromantische Vorstellung, die man oft hört.
Die Menschen kennen als einziges Tier Mitleid usw. oder noch schlimmer: Menschen haben Mitgefühl.
Ne, ist einfach nicht der Fall.
Jeder von uns hatte mit an sicherheit grenzender Wahscheinlichkeit schon mehr mals Kontakt mit Menschen die kein Mitgefühl haben können und das ohne es bemerkt zu haben, weil sich das aus der Situation einfach nicht ergab.


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16.06.2018 um 01:58
Aniara schrieb:Schön, dass hier jetzt der Mann schon zum Scheiterhaufen geführt wird, obwohl wir niemals seine Seite der Geschichte erfahren werden. :D
Das ist so ähnlich, wie mit dem armen Mann der in seiner Wohnung überfallen und verprügelt wurde, weil er als vermeintlich Pädophiler im Fernsehen erkannt wurde und dabei war er es gar nicht...
Finde nicht dass es da Ähnlichkeiten gibt.
Der eine war ein unschuldiger der von ein paar Idioten fast umgebracht wurde und der andere ist einfach nur ein Arschloch der während der beschriebenen Situation nie selber in Gefahr war.

Ich denke auch nicht, wie einige hier meinen, dass sowas ein normales menschliches Verhalten ist.
Das war ja keine Situation wo man selber verletzt werden könnte. Das ist ein asoziales Verhalten.


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16.06.2018 um 02:08
Sem schrieb:Ich denke auch nicht, wie einige hier meinen, dass sowas ein normales menschliches Verhalten ist.
Die Häufigkeit spricht aber für ein sehr normales menschliches Verhalten.
Sem schrieb:Das ist ein asoziales Verhalten.
Wenn man ehrlich ist, haben Menschen schon damals in einer eher überschaubaren Gruppe zusammengelebt und dementsprechend auch nur da geholfen, wo ein persönliches Interesse befangen war, nämlich dann, wenn es einen seiner eigenen Leute betraf.
Heute ist der allgemeine Sprachgebrauch der “Gesellschaft“ nur viel größer, doch die meisten kennen wir nicht und da fällt das persönliche Interesse nicht so stark aus, somit auch die Hilfsbereitschaft und das ist nüchtern betrachtet auch logisch und auch gar nicht “asozial“, denn wir leben zwar alle untereinander, aber nicht sozial miteinander, sondern nur mit Familien und Freunden.


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16.06.2018 um 07:45
Ich kenne die Frau nicht, aber ich hätte ihr geholfen, da bin ich sicher. Jemanden einfach liegen zu lassen ist asozial, da gebe ich einigen hier recht.


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16.06.2018 um 08:51
Im Allgäu wundert mich das wenig, selten so extrem verstockte Menschen kennengelernt. Bist du nicht dort geboren, bist du für viele schon ein Mensch zweiter Klasse (sorry an alle netten Allgäuer, euch mag es auch irgendwo geben).

Ich hoffe, die Dame kommt gut darüber hinweg und erholt sich sowohl physisch als auch psychisch. Ich kann mir vorstellen, dass die Erinnerung extrem belastend ist :(


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

16.06.2018 um 09:31
Aniara schrieb:Schön, dass hier jetzt der Mann schon zum Scheiterhaufen geführt wird, obwohl wir niemals seine Seite der Geschichte erfahren werden. :D
Und das ist jetzt die Stelle, an der man die guten, sachlichen Gründe präsentiert, warum man eine verletzte, leidende alte Oma wissentlich liegen lässt ;)

Mir fällt ja da nicht wirklich was ein, muss ich zugeben. Jedenfalls nicht, wenn man die Frau gesehen hat, was ja der Betreffende ja wohl selbst zugegeben hat.
Sind wir vielleicht in einem failed state, wo Scheinopfer platziert werden, damit die Kumpane von der Räuberbande den unbedarften Helfer von hinten überfallen können?
Wurde dem armen Sack, ähm Herrn der Teddy geklaut, weswegen er in seiner Trauer gefangen war?

Seriously - wenn nicht gerade die Alternative lautete, das eigene Kind/die eigene Frau zu retten oder der fremden Rentnerin zu helfen, dann gibt's für mich keinen legitimen Grund, die einfach liegen zu lassen.
0 Verständnis fûr so ein Verhalten.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

16.06.2018 um 10:30
@Aniara
Wenn man sich eine Reanimation nicht zutraut, verstehe ich. Wenn man sich nicht traut, der alten Dame aufzuhelfen, weil man fürchtet, noch mehr kaputt zu machen, verstehe ich. Wenn sich nicht traut, an einen fremden Verletzten ranzugehen, weil man sich dann mit werweisswas anstecken könnte, verstehe ich.
Aber das Mindeste, das allermindeste, was jedem zuzumuten ist und jeder in der Lage ist zu schaffen, ist es, einen Rettungswagen zu rufen, das Telefon zu nehmen, drei Nummern einzutippen und zu sprechen. Wer eine Telefonphobie hat, kann den nächsten Nachbarn darum bitten.
Ich kann absolut nachvollziehen, dass Leute einen Klemmer haben, bei fremden Verletzten irgendwie selbst Hand anzulegen. Aber dass man dann niemanden dazuholt, der Hand anlegt, dafür kann ich mir keinen rationalen Grund vorstellen.
Nicht, dass ich das gutheiße, sich auf das Rufen eines Rettungswagens zu beschränken. Ich habe bisher immer angepackt, auch beim Herzstillstand, und ich hab auch keine Angst davor, demjenigen die Rippen zu brechen. Gebrochene Rippen überlebt man allgemein besser als einem Herzstillstand. Ich könnte bei sowas gar nicht wartend daneben stehen. Ich kann aber nachvollziehen, wenn die Leute sich aktives Helfen nicht zutrauen.
Aber welchen Grund soll es geben, trotz Bitten des Verletzten nicht mal den Rettungswagen zu rufen?


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18.06.2018 um 02:14
Ilvareth schrieb:Wenn man sich eine Reanimation nicht zutraut, verstehe ich. Wenn man sich nicht traut, der alten Dame aufzuhelfen, weil man fürchtet, noch mehr kaputt zu machen, verstehe ich. Wenn sich nicht traut, an einen fremden Verletzten ranzugehen, weil man sich dann mit werweisswas anstecken könnte, verstehe ich.
Jeder hat da so seine eigene Grenze, wie weit er geht/gehen kann. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen und sein Umfeld muss das vorwurfsfrei akzeptieren.
Ilvareth schrieb:Aber welchen Grund soll es geben, trotz Bitten des Verletzten nicht mal den Rettungswagen zu rufen?
Das kann ich auch nicht nachvollziehen, auf jeden Fall hat so eine Person schwere soziale Defizite.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

18.06.2018 um 03:11
Hab sowas zum Glück noch nie erlebt. Wohne in einer Großstadt und kenne etwa zwei Hand voll Leute inklusive meines Vaters die mal umkippten, da waren immer sofort andere da zum Helfen, sogar als es in der Nacht passierte und die Helfer höchstwahrscheinlich vermuteten dass das Opfer betrunken sei.
Letztens kippte auch eine Frau in der Bahn um wegen Kreislaufproblemen, nichts Ernstes und sie war auch noch irgendwie da, aber die wurde schon beim Einsacken von zwei anderen aufgefangen, dann trugen sie andere raus und wieder ein anderer gab ihr ne Flasche Wasser.
Ich denke eine Großstadt ist da durchschnittlich gesehen sogar vorteilhafter, rein von der Masse der Menschen her. Wenn nur jeder Vierte hilfsbereit wäre hat man statistisch gesehen auf jeden Fall einen Helfer, wenn fünf und mehr um einen herumstehen, sieht dagegen nur einer einen umfallen, dann ist die Wahrhscheinlichkeit dass es sich dabei um einen Helfer handelt geringer als die dass es keiner ist.

Irgendwie klingen die Hilfsverweigerer in den hier erwähnten Posts aber auch alle nach gestörten Persönlichkeiten. Also sowohl der im Eingangspost als auch das was andere beschrieben haben. Weiß nicht wie oft es vorkommt dass Dörfler so krass asozial sind wenn da ein "Ausländer" (Ausstädter?) zuzieht, selbst dann wenn es sich um eine nette Alte handelt die da bereits seit Ewigkeiten wohnt. Also zumindest der Typ aus dem EP gehört IMO angezeigt (auch weil sowas tödlich enden oder rein theoretisch nochmal passieren kann) und ist wohl im besten Fall soziopathisch wenn der Post stimmt.
knopper schrieb:hm naja das is doch nix neues. Ich kenne nur die ganzen berichte über manche ostdeutsche die in kleinere Bayrische Dörfer gezogen sind und erstmal beschimpft wurden als Stasi-Leute oder faule arbeitslose. Die sind halt in sonem Dorf unter sich.... und erst recht in Bayern.
Das klingt halt genauso krank wie das aus dem EP.
Aber dann jammern dieselben Typen darüber, dass ihre Kaffs aussterben.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

18.06.2018 um 08:49
Sixtus66 schrieb:Weiß nicht wie oft es vorkommt dass Dörfler so krass asozial sind wenn da ein "Ausländer" (Ausstädter?) zuzieht
Ich kenne das auch. Ich habe "Fischkoppwurzeln" und konnte zu Anfang kein schwäbisch. Es war uns im Elternhaus verboten, schwäbisch zu reden. Man brachte das ja aus der Schule mit nach hause.

Als ich das Elternhaus verließ, zog ich eben in so ein kleines Kaff. Es hat sehr lange gedauert, bis ich dort akzeptiert wurde. Voraussetzung: schwäbisch schwätzen. Dörfler können ätzend sein. Aber wenn man es mal geschafft hat, sind sie sehr herzlich. Und man hilft sich gegenseitig.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

18.06.2018 um 08:50
Aniara schrieb:Schön, dass hier jetzt der Mann schon zum Scheiterhaufen geführt wird, obwohl wir niemals seine Seite der Geschichte erfahren werden.
Die eine Seite, die wir kennen, reicht schon, um sich eine Meinung zu bilden. Der Mann, der jegliche Hilfeleistung der älteren Dame ggü. unterlassen hat, hat ja sogar wohl zugegeben, sie gesehen zu haben. Und dennoch nicht reagiert.
Ich wüsste nicht, wie man sich seine Position nun noch schönreden könnte, selbst, wenn man es wollte.

Ich hätte diesen charakterschwachen, unsozialen Menschen angezeigt.


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JackJack13
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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

18.06.2018 um 18:11
gastric schrieb am 15.06.2018: Im allgemeinen wird gegafft
Na und?

Finde an gaffen nix schlimmes solange die Rettungskräfte nicht behindert werden.

Es ist menschlich und normal wenn man seine Umwelt und Mitmenschen betrachtet und versucht die Situation abzuschätzen.

Psychotischer finde ich da wenn jemand ohne einen Blick und mit der Wimper zu zucken an einem Unfall/Verletzten vorbei geht.


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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

18.06.2018 um 18:12
JackJack13 schrieb:Finde an gaffen nix schlimmes
Doch. Ist schlimm. Helfen statt gaffen.


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JackJack13
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Eine erschreckende Story über unterlassene Hilfeleistung -warum?

18.06.2018 um 18:22
@allmotley
Nicht jeder weiß mit der Situation richtig umzugehen und will erst ein mal schauen was passiert ist um herauszufinden ob er überhaupt helfen kann.


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