@Stan_Marsh Ich glaube, dass durch die kulturelle Dauerpräsenz der Gedanke vermittelt wird, "wird schon nicht so schlimm sein".
Wenn sich jede Frau darüber so im Klaren wäre, hieße ja, entweder sie kann nicht anders (Abhängigkeit), oder sie möchte ihrem Kind bewusst schaden.
Und es gibt eben sehr viele Fälle von FASD. Plus die Kinder, denen es zum Glück nichts geschadet hat.
Es gibt auch Mütter, die wissen zu dem Zeitpunkt des Alkoholkonsums noch gar nicht, dass sie schwanger sind.
https://www.ev-sonnenhof.de/dokumente/FASD%20in%20Zahlen.pdfFAS ist die häufigste bekannte Ursache für geistige Behinderung.
• Die Prävalenz von FAS wird in den Vereinigten Staaten auf 0.5 bis 2 Fälle pro 1000
Lebendgeburten geschätzt.
• Die Prävalenz von FAS, ARND und ARBD zusammengenommen liegt bei
mindestens 10 Fällen pro 1000 Lebendgeburten, oder 1% aller Geburten.
• Basierend auf Schätzungen sind nahezu 40.000 Neugeborene pro Jahr von FASD
betroffen.
• FAS allein verursacht gesellschaftliche Kosten von bis zu 6 Milliarden US$ pro Jahr.
• Die Lebenszeitkosten für einen Betroffenen von FAS liegen bei mindestens 2
Millionen US$.
Wer gehört zur Risikogruppe
Noch vor wenigen Jahren galt eben, die Menge macht´s, oder ein Gläschen Sekt zum Wehen anregen ist schon okay.
Und was wäre die Alternative? Soviele Möglichkeiten gibt es ja nicht.