SUVs - die Akzeptanz bei der Bevölkerung
um 09:17reden wir jetzt über SUV oder über Motorräder? Das kann man doch nicht vergleichen.Jan_ schrieb:Wie gesagt, Vollbremsung ueben gehört definitiv zum Erwerb des Motorad-Fuehrerscheins dazu,
reden wir jetzt über SUV oder über Motorräder? Das kann man doch nicht vergleichen.Jan_ schrieb:Wie gesagt, Vollbremsung ueben gehört definitiv zum Erwerb des Motorad-Fuehrerscheins dazu,
Über das Verhalten des Fahrers in Gefahrensituation.Nyx_07 schrieb:reden wir jetzt über SUV oder über Motorräder? Das kann man doch nicht vergleichen.
nairobi schrieb:Ich weiß auch gar nicht, ob so etwas heute noch richtig möglich ist, mit den vielen Assistenzsystemen, die Fahrschulautos heute so haben.
Ich verstehe nicht - der Fahrer muss doch trotzdem reagieren und wartet nicht darauf, dass die Assistenz schon was machen wird.....Nyx_07 schrieb:Wenn es möglich ist, wozu sollte man in Sicherheitssystheme eingreifen? Ich habe das alles eingebaut und vermute die Systheme werden schneller reagieren als jeder Fahrer.
"Bei unseren Fahrtrainings hören wir immer wieder die Ansicht, der Notbremsassistent werde im Notfall das Abbremsen komplett übernehmen. Das ist ein Irrtum, der unter Umständen verheerende Folgen haben kann", warnt Reinhard Buchsdrücker, Fahrtrainer bei der Expertenorganisation DEKRA.Quelle: https://www.autohaus.de/nachrichten/schadenbusiness/m2-3429504
Elektronische Systeme machen eigene Bremsung keineswegs überflüssig. Im Notfall sollte man stets das Bremspedal mit voller Kraft treten und den Druck auch beibehalten, rät aktuell die SV-Organisation DEKRA. Und empfiehlt, mindestens einmal pro Jahr eine Notbremsung bewußt zu trainieren
Für wie blöd hältst du mich? Natürlich muss man noch bremsen aber sobald das System übernimmt, was willst du denn da noch machen?Jan_ schrieb:Ich verstehe nicht - der Fahrer muss doch trotzdem reagieren und wartet nicht darauf, dass die Assistenz schon was machen wird.....
Ich glaube, ihr seid hier gehörig schief gewickelt:
Ja. Du kannst in einem voll ausgestattetem SUV ein schlechter Fahrer sein aber es fällt schwerer als in einem alten Kombi, der nichts an Ausstattung hat.Jan_ schrieb:Trotz Fahrassistentsysteme kann man ein eher guter oder eher schlechter Fahrer sein.
Autos mit höheren Sitzpositionen sind für alte Menschen oft sehr hilfreich - es ist ein Unterschied, ob man sich auf einen Sitz runterfallen lassen muss und dann wieder hochhieven oder den Hintern quasi einfach auf das Polster schiebt.Sommerwiese schrieb am 11.04.2026:Ich arbeite größtenteils mit älteren Menschen in einer Arztpraxis. Ich habe einen guten Blick auf den Parkplatz und kann sagen dass die meiten so ein riesen Auto bestimmt nicht brauchen, geschweigedenn fahren können.
Es gibt vor dem Haus unendlich viele Parkschäden.
Stimmt aber gar nicht. Die größte Gefahr für Fußgänger im öffentlichen Straßenverkehr stellen wohl E-Scooter dar , lt einer Studie des ADAC . Und bekanntlich nutzt diese E Scooter doch wohl die jüngere Generation.Nyx_07 schrieb:Ich bin kein RAM-Fan aber die größte Gefahr für Fußgänger sind Menschen Ü-65,
Der Artikel ist von 2023.RomanTisch schrieb:, lt einer Studie des ADAC . Und bekanntlich nutzt diese E Scooter doch wohl die jüngere Generation.
Du gehst hier davon aus wie Fußgänger sich "fühlen" und ich von tatsächlichen Unfällen. Siehst du einen Sinn in deinem " Stimmt aber gar nicht" ? Ich kann keinen erkennen.RomanTisch schrieb:Stimmt aber gar nicht.
Das belegen auch Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2018. Demnach starben in der Altersgruppe 75 Jahre und älter 191 Fußgänger bei Verkehrsunfällen. In der Altersgruppe 65 bis 74 kamen 67 Fußgänger ums Leben. Das waren zusammen mehr als die Hälfte aller getöteten Fußgänger 2018. (Quelle: www.destatis.de, 2018) Die Zahl der getöteten ältesten Verkehrsteilnehmer wird laut der Unfallforscher der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) durch die demografische Entwicklung noch weiter steigen.Quelle: https://www.runtervomgas.de/ratgeber-und-service/artikeluebersicht/aeltere-fussgaenger-im-strassenverkehr-besonders-gefaehrdet/
Allerdings: In den Fällen, wo die Seniorinnen und Senioren in Unfälle mit Personenschaden verwickelt sind, tragen sie deutlich häufiger die Hauptschuld als jüngere Fahrer und Fahrerinnen. Demnach waren im Jahr 2023 in mehr als zwei Dritteln der Fälle (68 Prozent) über 65-Jährige die Hauptverursacher. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Werte minimal gesunken.Quelle:
Meinst du , ich bin so naiv und habe nicht mal nachgeforschtNyx_07 schrieb:Du gehst hier davon aus wie Fußgänger sich "fühlen" und ich von tatsächlichen Unfällen. Siehst du einen Sinn in deinem " Stimmt aber gar nicht" ? Ich kann keinen erkennen.
Dafür habe ich jetzt keine Statistik gesehen.....ich glaube auch nicht, dass es dafür eine gibt, die Autoklasse mit Altersklasse (also Äpfel mit Birnen) vergleicht.Nyx_07 schrieb:Ich bin kein RAM-Fan aber die größte Gefahr für Fußgänger sind Menschen Ü-65, will der Tüv die jetzt auch verbieten?
Ich kenne kein Sicherheitssystem, das 'übernimmt'.Nyx_07 schrieb:aber sobald das System übernimmt, was willst du denn da noch machen?
Nachvollziehen kann ich das (Grund: versteifte Wirbelsäule inkl. Lendenwirbelsäule, das war schon beim Führerscheinerwerb so - wie meine Beweglichkeit und insbesondere das Sitzen bei einer Versteifung von Nacken bis Steißbein aussieht kannst du dir vorstellen).Jan_ schrieb:Autos mit höheren Sitzpositionen sind für alte Menschen oft sehr hilfreich - es ist ein Unterschied, ob man sich auf einen Sitz runterfallen lassen muss und dann wieder hochhieven oder den Hintern quasi einfach auf das Polster schiebt.
Und einen Rollstuhl bzw. Rollator findet locker Platz - ich hatte zwischenzeitlich tatsächlich ein Auto, das als SUV galt, ist mir gerade aufgefallen, und es hat uns in dieser Hinsicht echt gute DIenste geleistet (angeknubbt habe ich es nicht ;-)).
Ich hatte tatsächlich 'nur' einen Van und kein SUV ....aber immer noch rel. groß.Jan_ schrieb:ich hatte zwischenzeitlich tatsächlich ein Auto, das als SUV galt, ist mir gerade aufgefallen, und es hat uns in dieser Hinsicht echt gute DIenste geleistet
Du meinst, wo das Sitzpolster auf normaler Stuhlhöhe ist?Raspelbeere schrieb:Eher hilfreich: Sitze auf denen man stuhlartig sitzt.
Stimmt, ich mache das so alle 5,6,7, Jahre und mein leter Wagen wird dieses Jahr 5.Jan_ schrieb:Ich. Aber nur einmal. Wäre auch mal wieder fällig..
Noch schlimmer: Vollbremsung von Tempo 50 auf ein paar Meter - WEGEN EINES TIPPELNDEN BALLS.Jan_ schrieb:Ja, ich auch.
Vollbremsung auf der Autobahn.
Und das heißt was? Ist Quatsch? Ist sinnlos? Ist teuer?Jan_ schrieb:Keiner. Auch nach dem Kurs nicht.
Ich meine damit ein insgesamt eher stuhlartiges Sitzen, d.h. gerade nicht so:Jan_ schrieb:Du meinst, wo das Sitzpolster auf normaler Stuhlhöhe ist?
War bei uns auch schwierig - Sitzpolster knapp unter Pohöhe war echt hilfreich.
Alte Leute zum Arzt zu zerren kann echt eine Herausforderung sein - und Krankentransporte kosten richtig Geld.Das ist mir bewusst (meine Mutter hatte in den letzten Jahren u.a. Hüft-OP, Knie-OP, Krebs... und ich kenne auch noch meine Großeltern). Selbst musste ich früher auch sehr oft zum Arzt, wobei auch die Mitfahrt in einem normalen PkW erst nach einiger Zeit möglich war.
Ich konnte es mir nicht aussuchen....Gucky87 schrieb:
Noch schlimmer: Vollbremsung von Tempo 50 auf ein paar MeterJan_ schrieb:Vollbremsung auf der Autobahn.
Ein Bekannter sagte mir mal, seit seinem Fahrsicherheitstraining sei alles kein Problem mehr, er kommt mit Gefahrensituationen jetzt klar.Gucky87 schrieb:
Und das heißt was? Ist Quatsch? Ist sinnlos? Ist teuer?Jan_ schrieb:Keiner. Auch nach dem Kurs nicht.
Ich behaupte mal MIT Kurs kennen viele, wenn nicht alle, ihr Auto deutlich besser also ohne.
Das war auch Teil des Trainings: Sitz richtig einstellen. Wie halte ich die Hände beim Lenken.Gucky87 schrieb:Und so zu sitzen hat noch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil:
So kannst Du die meiste Kraft auf das Bremspedal kriegen.
a) diese Statistik kenne ich schon und muss mich nicht dementsprechend "durchquälen".Nyx_07 schrieb:Hier was vom Spiegel damit du dich nicht durch Tabellen quälen musst.
Allerdings: In den Fällen, wo die Seniorinnen und Senioren in Unfälle mit Personenschaden verwickelt sind, tragen sie deutlich häufiger die Hauptschuld als jüngere Fahrer und Fahrerinnen. Demnach waren im Jahr 2023 in mehr als zwei Dritteln der Fälle (68 Prozent) über 65-Jährige die Hauptverursacher. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Werte minimal gesunken.Quelle:
https://www.spiegel.de/mobilitaet/auto/strassenverkehr-senioren-sind-seltener-an-unfaellen-beteiligt-aber-wenn-dann-oft-schuld-daran-a-919f90fa-5fce-431c-bd59-0e2742b728a4
Darum mache ich das (nicht ganz) regelmäßig.Jan_ schrieb:Die Situation war da und ich ging mit aller Macht auf die Bremse.
Sei froh, dass alles geklappt hat.
Danach war ich wirklich froh, dies einige Jahre zuvor im Rahmen eines Fahrsicherheitstraining geübt zu haben.
Ich auch und zwar eine über alle Maßen. Mir fallen spontan einige Situationen ein, in denen Du IN DEM MOMENT kurz "laggst", weil Du nämlich denken musst und Dein Gehirn für nichts anderes Zeit hat.Jan_ schrieb:Ein Bekannter sagte mir mal, seit seinem Fahrsicherheitstraining sei alles kein Problem mehr, er kommt mit Gefahrensituationen jetzt klar.
Das halte ich für eine Selbstüberschätzung.
Und mir, wieviel Arbeit Dir das Auto abnimmt, ohne, dass Du es bemerkst. Brems mal ohne Bremskraftverstärker. Ich hatte noch so ein Auto.Jan_ schrieb:Mir ist bewußt geworden, wie schnell die Kontrolle über das Auto verloren gehen kann.
Ein sehr guter FreundJan_ schrieb:Ich bin super froh, dass ich dieses Training gemacht habe und fahre seitdem gerade bei nassen Strassen dtl. vorsichtiger.
Und Lenker und Spiegel auch.Jan_ schrieb:Das war auch Teil des Trainings: Sitz richtig einstellen.