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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

65 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gesellschaft, Kriminalität, Aktenzeichen Xy ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 00:43
Zitat von OriginesOrigines schrieb:So ist das mit den Ausländern, die ausländerspezifische Straftaten begehen
Die ausländerrechtlichen Verstöße werden doch imo in jeder relevanten Statistik exkludiert.
Hier auf Destatis kann man sich ein Bild machen wie es ohne ausländerrechtliche Verstöße aussieht:

Beispiel Alter 25-34:

Screenshot 2026-06-06-00-38-34-620 com.a

Screenshot 2026-06-06-00-38-17-737 com.a
Abgebildet werden Verurteilte aller Straftaten mit Ausnahme von ausländerrechtlichen Verstößen und Straftaten im Straßenverkehr.
Quelle: https://www.dashboard-integration.de/integration/verurteilte/10050053

Ich habe die KI mal gefragt was sie denn denkt wie die von @socialme gepostete Statistik (38%) ohne ausländerrechtliche Verstöße aussieht, sie verwies auf Destatis (Quelle hier oben) und kommt auf 31%.

Weitere beungünstigende Faktoren wie Sozialstruktur usw sind mir bekannt.


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 06:52
Zitat von OriginesOrigines schrieb:So verstoßen deutsche und ausländische Autofahrer in Deutschland tagtäglich zu Tausenden gegen unser Recht
Ich unterscheide zwischen Strafdelikten und Ordnungswidrigkeiten. Ob jemand falsch parkt oder zu schnell fährt, interessiert mich nicht. Bei Strafdelikten sieht es schon anders aus.


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06.06.2026 um 07:03
Zitat von TruecrimeFanTruecrimeFan schrieb:Ich habe bisher in den letzten 15 Jahren keinen Fall gesehen, wo ein Afrikaner verdächtigt wurde ein Kind/ Frau entführt zu haben.
dann hast du hier auf jeden fall schon mal einen fall.

https://www.20min.ch/story/rom-touristin-entfuehrt-nach-3-tagen-entkommt-sie-der-hoelle-103573029


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06.06.2026 um 08:13
Zitat von TruecrimeFanTruecrimeFan schrieb:muss aus dieser Erfahrung klar sagen, dass gewisse Straftaten oft von der selben Ethnie ausgehen. Abermals heißt es bei Raub/ Einbrüchen etc. die Täter hätten einen Osteuropäischen Akzent.
Es ist wahrscheinlich bekannt, dass z.B. viele höherwertige Maschinen und Fahrzeuge, die entwendet werden, nach Osteuropa gebracht werden. Da werden sie z.T. auseinander genommen und hochwertige Teile ausgebaut und weiter verkauft. Es sind professionelle Banden, die das tun.
Es gab schon in den 80er Jahren den Spruch "heute gestohlen - morgen in Polen".
Das lag natürlich auch mit daran, dass es in diesen Ländern eine Unterversorgung und Geldmangel gab, was ja auch mit an den damaligen politischen Umständen lag.
In den 1980er Jahren wurden noch viele Autos vor allem nachts geknackt, um daraus die ACRs zu entwenden. Blaupunkt, Kenwood, usw.
Die wurden dann schnell vertickt. Oft war es Beschaffungskriminalität. Das war lange, bevor die vielen Einwanderer kamen.

Hier nur ein link zum Thema Sachwertdiebstähle:
Autodiebstahl in Europa: Wie organisierte Banden begehrte Fahrzeuge außer Landes bringen https://share.google/B0HVql7sylcpwAEZT
Zitat von TruecrimeFanTruecrimeFan schrieb:Ich habe bisher in den letzten 15 Jahren keinen Fall gesehen, wo ein Afrikaner verdächtigt wurde ein Kind/ Frau entführt zu haben.
Gerade bei Menschen aus Afrika gab es bestimmte Betrugsmaschen. Ich erinnere mich z.B. an den "Wash-wash-Trick" und habe mich immer gefragt, wie man auf so etwas hereinfallen kann.
Was es auch öfters gab war Kontoeröffnungsbetrug.
Viele Illegale gaben interessanterweise an, sie hätten die gefälschten Papiere, mit denen sie unterwegs waren, in einer Telefonzelle gefunden. Damals gab es noch Telefonzellen 😂.
Oder Love Scamming oder die Mär von der hohen Erbschaft eines entfernten Verwandten.
Diese Schreiben kommen über das Internet auch häufig aus dem Ausland.
Erbschaftsbetrug: Angebliches Millionenerbe aus anderen Ländern https://share.google/ZqlCFAOMDr9X0kJcB
Zum Thema der Entführungen von Kindern (Kindesentziehung), wobei die Kinder vom ausländischen Elternteil in ihr Heimatland verbracht werden, kommen immer mal vor. Dahinter steckt dann aber keine Bereicherungsabsicht, sondern eben persönliche Gründe. Man will den Partner nicht mehr, aber natürlich die Kinder.


"Autobahngold", d.h. wenn Personen auf Rastplätzen usw. Waren zum vermeintlich super Preis angeboten werden (Lederkleidung, Schmuck, Teppiche etc.) sind das häufig Reisende Täter, die oft aus Bulgarien/Rumänien stammen.
Man sollte sich darauf nicht einlassen, denn die Waren sind billige Imitate.


Dann gibt es Call Center Betrüge. Oft stellte sich schon heraus, dass von der Türkei aus agiert wurde.


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06.06.2026 um 09:38
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Die ausländerrechtlichen Verstöße werden doch imo in jeder relevanten Statistik exkludiert.
Erst mal nicht. Die Exklusion ist ein Schritt, der sachlich gerechtfertigt werden muss. Denn ausländerspezifische Straftaten sind natürlich erst einmal Kriminalität, die ich nicht einfach unberücksichtigt lassen kann.

Erst wenn ich die Kriminalität von Ausländern und Inländern miteinander vergleiche (Kriminalitätsbelastung), wird es ein relevanter Umstand, weil Inländer diese Taten nicht begehen können.

https://de.statista.com/themen/13642/auslaenderkriminalitaet-in-deutschland/#topicOverview


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 09:41
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Erst mal nicht. Die Exklusion ist ein Schritt, der sachlich gerechtfertigt werden muss. Denn ausländerspezifische Straftaten sind natürlich erst einmal Kriminalität, die ich nicht einfach unberücksichtigt lassen kann.
Das ist sachlich richtig, meine Erfahrung ist jedoch das vor allem im Topic Migration die meisten Statistiken dies schon berücksichtigen, so meinte ich das.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Erst wenn ich die Kriminalität von Ausländern und Inländern miteinander vergleiche (Kriminalitätsbelastung), wird es ein relevanter Umstand, weil Inländer diese Taten nicht begehen können.
Eh klar.

Aber 38% zu 31% sind zwar signifikant, lösen das Thema nicht in Nichts auf.


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 15:19
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Aber 38% zu 31% sind zwar signifikant, lösen das Thema nicht in Nichts auf.
Nein. Nichtdeutsche werden immer eine höhere Kriminalitätsbelastung aufweisen als Deutsche. Schon wegen der Ungleichheit bei Alter, Vermögen, Einkommen, Bildung und Wohnsitz. Aber bevor man sich über die Ursachen unterhält, sollte man zumindest eingrenzen, wie große das "Thema" ist. Inwieweit hier nicht auch Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Und sich darüber klar sein, dass es ganz klar fremdenfeindliche ("völkische") Parteien gibt, die mit dem "Thema" Stimmung machen, die einen möglichst hohen Anteil von Nichtdeutschen bei den Kriminelle suggerieren wollen, um diese als Gefahr zu brandmarken, sie zu diskreditieren, sie zu "remigrieren".

Da ich bislang weder zu den 38% noch zu den 31% verurteilten Nichtdeutschen belastbare Zahlen gefunden habe, "statista" seine Quellen verschweigt und KI zwar plausibel vermutet, aber als "Experte" untauglich ist (weil sie vermutlich die PKS-Daten auf die Verurteilungen anwendet - s.u.), ein Zitat aus einer Veröffentlichung des BMJ (Hervorh. durch mich):
Der Anteil der Nichtdeutschen (Ausländer oder Staatenlose) an der Gesamtzahl der
Tatverdächtigen liegt im Jahr 2022 bei 37,4 % (PKS 2022, S. 12) bzw. – wenn man die
ausländerrechtlichen Verstöße herausrechnet – bei 29,9 % (s. Schaubild 6a), also deutlich
höher als der Bevölkerungsanteil mit 14,6 % (Ausländische Bevölkerung, DESTATIS
2022). Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass bei den ausländischen Tatverdächtigen
auch Touristen, Stationierungskräfte und deren Angehörige, grenzüberschreitende
Berufspendler sowie sich illegal in der Bundesrepublik aufhaltende Personen
enthalten sind,
nicht jedoch in der Bevölkerungszahl. Außerdem besteht im Vergleich zur deutschen
Bevölkerung eine unterschiedliche strukturelle Zusammensetzung (bezogen auf Alters-,
Geschlechts- und Sozialstruktur). Aus all diesen Gründen verzichtet die PKS seit vielen
Jahren auf die Berechnung einer Tatverdächtigenbelastung von Nichtdeutschen. Im Übrigen
gibt es innerhalb der Gruppe der Nichtdeutschen je nach Aufenthaltsgrund und einzelner
Nationalität große Unterschiede im Anteil an den Tatverdächtigen.
(...) Festzuhalten bleibt indes, dass von der deutschen, wie
von der nichtdeutschen Wohnbevölkerung nur eine kleine Minderheit bei der Polizei als
tatverdächtig in Erscheinung tritt, und dies meist wegen Delikten mit geringem
Schweregrad.
Komischerweise gleichen die Zahlen der tatverdächtigen Ausländer laut PKS (37,4% und um ausländerspezifische Delikte bereinigt 29,9%) den angeblich 38% bzw. 31% bei den Verurteilungen. Das verwundert schon deshalb, weil die abgeurteilten Taten nur spezifische Delikte und Tatverdächtige umfassen.
Schon seit Längerem verlieren solche auf Staatsangehörigkeit abstellenden Vergleiche an
Aussagekraft, weil einerseits ausländische Einwohner in zunehmendem Maße Deutsche
werden und andererseits eine massenhafte Einwanderung von deutschen Aussiedlern
statt-
gefunden hat und noch stattfindet. Statistische Angaben zum Migrationshintergrund finden
sich in der PKS indessen nicht.
Das ist auch ein wichtiger Punkt: So haben wir eine erhöhte Kriminalitätsbelastung bei Deutschen mit Migrationshintergrund. Das gilt für Organisierte Kriminalität v.a. bei "Clans" mit arabischen oder türkischen Hintergrund, wie auch bei "Volksdeutschen" z.B. aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion.

Der "Pass" als Vergleichsmaßstab ist in einem Einwanderungsland von immer geringerem Wert. Deshalb begründen dann jene "völkische" Parteien ihre Forderungen recht unterschiedslos vom Status nach der Herkunft der Tatverdächtigen.
Quelle für alle Zitate: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Fachpublikationen/Strafrechtspflege_in_Deutschland_8_Aufl.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Zur Statistik und ihrer Aussagekraft hier ein guter Überblick. Da kann man sogar nach Nationalitäten die Kriminalitätsbelastung ersehen:
https://www.rnd.de/politik/auslaenderkriminalitaet-was-die-statistik-ueber-die-tatverdaechtigen-verraet-OSUPWTGLVRELZBVGELDLV2DNWM.html

Zu den Problemen bei der Berechnung der TVBZ (Tatverdächtigenbelastungszahl - gemessen an der Wohnbevölkerung): Diese setzt Bevölkerung und Tatverdächtige in Relation.

Da jedoch viele Ausländer tatverdächtig sind, die nicht in Deutschland ihren Aufenthalt haben (Touristen, Illegale, Durchreisende usw.), lässt sich diese Zahl für Ausländer nicht seriös berechnen, da der hier lebenden nichtdeutschen Wohnbevölkerung die Taten Durchreisender oder Illegaler aufgebürdet würden.
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kontext/kriminalitaet-falsche-berechnungen-100.html

Am Ende aller Tage ist das "Thema" kriminologisch betrachtet viel kleiner, als es erscheint. Und als es für Stimmungsmache benutzt wird. Viel sinniger wäre es, sich statt der Staatsangehörigkeit andere oder jedenfalls zusätzliche soziologisch relevante Maßstäbe heranzuziehen (Einkommen, Vermögen, Bildung, Perspektiven, sozialer Aufstieg, Arbeitslosigkeit usw.).


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 15:57
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Da ich bislang weder zu den 38% noch zu den 31% verurteilten Nichtdeutschen belastbare Zahlen gefunden habe
Die 31 ergeben sich aus den absoluten Zahlen bei Destatis.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:"statista" seine Quellen verschweigt
Die Quellen bei Statista sind nach Anmeldung verfügbar, steht direkt unter der Statistik.


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 16:23
Zitat von behind_eyesbehind_eyes schrieb:Die Quellen bei Statista sind nach Anmeldung verfügbar, steht direkt unter der Statistik.
Deshalb melde ich mich nicht an.

Die offizielle Strafverfolgungsstatistik, die sowohl die Nationalität wie auch die Deliktsarten ausweist, ist hier:
https://genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/24311/table/24311-0002


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 17:07
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Deshalb melde ich mich nicht an.
Ich meinte es, weil sie es nicht verschweigen.


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06.06.2026 um 18:11
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Nein. Nichtdeutsche werden immer eine höhere Kriminalitätsbelastung aufweisen als Deutsche. Schon wegen der Ungleichheit bei Alter, Vermögen, Einkommen, Bildung und Wohnsitz. Aber bevor man sich über die Ursachen unterhält, sollte man zumindest eingrenzen, wie große das "Thema" ist. Inwieweit hier nicht auch Äpfel mit Birnen verglichen werden.

Und sich darüber klar sein, dass es ganz klar fremdenfeindliche ("völkische") Parteien gibt, die mit dem "Thema" Stimmung machen, die einen möglichst hohen Anteil von Nichtdeutschen bei den Kriminelle suggerieren wollen, um diese als Gefahr zu brandmarken, sie zu diskreditieren, sie zu "remigrieren".
die Problematik gibt es doch nicht nur hier bei uns in Deutschland. Hast du mitverfolgt, wie man in Paris den Sieg von Paris-Saint-Germain "gefeiert" hat? Will man das tatsächlich so haben? Mich wundert es eher noch, dass man die Probleme immer noch relativiert, die es europaweit gibt.


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 18:38
Zitat von TruecrimeFanTruecrimeFan schrieb:Ich habe bisher in den letzten 15 Jahren keine Folge Aktenzeichen xy verpasst, und muss aus dieser Erfahrung klar sagen, dass gewisse Straftaten oft von der selben Ethnie ausgehen. Abermals heißt es bei Raub/ Einbrüchen etc. die Täter hätten einen Osteuropäischen Akzent.
Kindesentführer, Männer die ihre Frauen töten etc. sind zum Großteil Deutsch ( keine "Passdeutschen") . Ich habe bisher in den letzten 15 Jahren keinen Fall gesehen, wo ein Afrikaner verdächtigt wurde ein Kind/ Frau entführt zu haben. Noch habe ich nie eine afrikanische Räuberbande gesehen die auf alte Rentner eingeschlagen hat. Trotzdem meinen die besorgten Bürger, dass diese Leute gefährlich seien.
Wundere mich noch immer, dass z.B. Dieser Auszug aus dem Eingangspost nicht mal näher betrachtet wird. Ist mMn wie direkt gesagt eh Fake.

Wo ist die Quelle bzgl. der Femizide?

Bzgl. Raub. SOKO "junge Räuber" :
"Die meisten Tatverdächtigen haben die marokkanische Staatsangehörigkeit, gefolgt von Algerien, Deutschland und Syrien", sagt Haedke. So seien einige gestohlene Smartphones am Tag nach der Tat auch in Marokko oder Algerien geortet worden. "Das lässt den Schluss zu, dass das Diebesgut in einigen Fällen umgehend ins Ausland verbracht wird", sagt die Polizeisprecherin zu buten un binnen.

Bei den Marokkanern und Algeriern handelt es sich laut der Bremer Polizei häufig um Mehrfachtäter. Diese Gruppe zeige sich für mehr als 50 Prozent der erfassten Taten verantwortlich.
Quelle: https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/junge-raeuber-bremen-zahlen-fakten-herkunft-polizei-100.html


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06.06.2026 um 19:03
Zitat von socialmesocialme schrieb:Hast du mitverfolgt, wie man in Paris den Sieg von Paris-Saint-Germain "gefeiert" hat? Will man das tatsächlich so haben? Mich wundert es eher noch, dass man die Probleme immer noch relativiert, die es europaweit gibt.
Fußballrandale gibt es auch bei uns. Die schlimmsten Hooligan-Szenen bestehen aus braven Deutschen. Ich will sie nicht haben, es gibt sie trotzdem.

Welche "Probleme" werden also "relativiert"? Haben wir ein Problem mit Fußballhooligans oder mit Migranten?

Frankreich hat den Fehler gemacht, seine Migranten in gewaltigen hässlichen Neubauviertel am Rande der Stadt zu kasernieren. Die französische Gesellschaft ist ziemlich rassistisch. Die Drecksjobs machen die Afrikaner. Sozialer Aufstieg ist nicht möglich. Die Arbeitslosigkeit grassiert unter Jugendlichen, Drogen- und Gewaltkriminalität ebenso.

Kein Wunder, dass sich junge Männer Gelegenheiten suchen, Randale zu machen. Nichtmigranten schließen sich ihnen entweder an - oder prügeln sich mit den Afrikanern. Natürlich liegt es auch am Einzelnen, er muss nicht Gewalt begehen und Unrecht tun. Aber es liegt eben auch an der französischen weißen Mehrheitsgesellschaft.

In Deutschland - vermutlich auch wegen des Föderalismus - hat sich das nicht so entwickelt. Egal ob München, Köln, Hamburg oder Berlin. Nur Silvester ist eine Gelegenheit für Bekloppte aller Bevölkerungsschichten geworden, die Innenstädte und bestimmte Viertel zu No-go-Areas machen und die Polizei kapitulieren lassen. Aber das ließe sich ohne Privatfeuerwerk deutlich besser in den Griff bekommen.

Kurz und gut: Es hängt nun mal auch davon ab, was die Vernünftigen machen. Wer aus Bevölkerungsgruppen ein "Problem" oder gar den Untergang des Abendlandes macht, der braucht sich nicht wundern, wenn die Lage eskaliert. Vermutlich ist das auch die Absicht. Die AfD freut sich jedenfalls über jede Gewalttat, die ein Migrant begeht.


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 19:32
Solche Überlegungen gipfeln dann in das, was gerade in Berlin abläuft. Hab ich letztens auf Welt tv gesehen, da sprach ein Polizeisprecher. Es wurde ein landesdiskriminierungsgesetz erlassen mit dem Effekt, dass jeder schwarze dealer im görlitzer Park, der kontrolliert wird, erst mal Klage erhebt wegen racial profiling und im Zweifel noch Schadensersatz zugesprochen bekommt. Der drogenmarkt ist dort nur nun mal fest in schwarzafrikanischer Hand. Die Realität nicht akzeptieren ist halt keine gute Idee…


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 20:37
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Solche Überlegungen gipfeln dann in das, was gerade in Berlin abläuft. Hab ich letztens auf Welt tv gesehen, da sprach ein Polizeisprecher. Es wurde ein landesdiskriminierungsgesetz erlassen mit dem Effekt, dass jeder schwarze dealer im görlitzer Park, der kontrolliert wird, erst mal Klage erhebt wegen racial profiling und im Zweifel noch Schadensersatz zugesprochen bekommt. Der drogenmarkt ist dort nur nun mal fest in schwarzafrikanischer Hand. Die Realität nicht akzeptieren ist halt keine gute Idee…
wieder mal kein Beleg......ansonsten ist das eh bs.
Fünf Jahre Berliner Antidiskriminierungsgesetz
Beschwerdewelle? Fehlanzeige
Quelle: https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2025/06/berlin-fuenf-jahre-antidiskriminierungsgesetz-bilanz.html


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Warum ist die Herkunft des Täters für die Bürger wichtiger?

06.06.2026 um 21:17
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Fußballrandale gibt es auch bei uns. Die schlimmsten Hooligan-Szenen bestehen aus braven Deutschen. Ich will sie nicht haben, es gibt sie trotzdem.
ich kann mich tatsächlich nicht daran erinnern, dass hier Städte abgefackelt werden, Autos demoliert usw. Aber ist ja auch ein anderes Thema.
Zitat von OriginesOrigines schrieb:Frankreich hat den Fehler gemach
genau, es sind nie diejenigen die sich daneben benehmen. Es sind immer die anderen Schuld. Es ist letzlich niemand gezwungen in Verhältnissen in Europa zu leben, die ihm nicht gefallen. Man ist ein freier Mensch, man kann gehen. Man muss nicht randalieren, kriminell werden o. ä. Man kann ja auch Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, ohne jedem die Schuld zu geben, warum es nicht rund läuft.


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06.06.2026 um 22:52
Zitat von socialmesocialme schrieb:genau, es sind nie diejenigen die sich daneben benehmen. Es sind immer die anderen Schuld. Es ist letzlich niemand gezwungen in Verhältnissen in Europa zu leben, die ihm nicht gefallen. Man ist ein freier Mensch, man kann gehen. Man muss nicht randalieren, kriminell werden o. ä. Man kann ja auch Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, ohne jedem die Schuld zu geben, warum es nicht rund läuft.
das sind eben die Faktoren, die unter anderem auch zu Kriminalität führen....nicht nur bei Migranten übrigens.......und Frankreich sollte insbesondere was Algerier angeht mal darüber nachdenken, wie es dazu kommen konnte, dass es so viele Probleme gibt. Ich gehe mal davon aus, Du kennst die ganzen - historischen, politischen - Hintergründe nicht, oder?


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07.06.2026 um 07:44
@Tussinelda
ja, es ist mir bekannt, dass Algerien eine ehemalige französische Kolonie gewesen ist.

Primär geht es mir darum, dass man die Schuld nicht immer bei anderen suchen kann, warum sich jemand so benimmt wie er sich benimmt, sondern bei der Person selber. Wir in Europa ermöglichen ein friedliches Leben, insbesondere in Deutschland, inklusive Schulbildung, Unterbringung, Verpflegung, Taschengeld. All das scheint immer noch nicht auszureichen. Wir suchen tatsächlich dann noch die Schuld bei uns, was ist denn mit den kriminellen Personen, inwiefern sind diese Schuld? Ihr Verhalten wird von einigen immer wieder entschuldigt, was für mich nicht mehr nachvollziehbar ist.
In ihren eigenen Ländern erhalten sie überhaupt keine Unterstützung und führen sich höchstwahrscheinlich nicht so auf, wie bei uns.


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07.06.2026 um 10:10
Zitat von TussineldaTussinelda schrieb:wieder mal kein Beleg....
Bitte:
Der Justizsenator und seine Partei nennen das "Beweiserleichterung" - die Gegner des Gesetzes "Beweisumkehr". Dregger, der als innenpolitischer Hardliner gilt, sagt etwa: "Bei jeder polizeilichen Maßnahme gegen den Angehörigen eines arabisch-stämmigen Clans muss nun die Polizei dem Clan-Mitglied beweisen, dass sie nicht diskriminiert" - zumindest im Falle einer Anzeige. Andernfalls drohten Beamten Disziplinarverfahren und Beförderungsstopps sowie dem Land Schadensersatzforderungen. Mehrere Berliner Zeitungen zitierten einen Polizeivertreter aus einer Anhörung im Landesparlament mit den Worten: "Wenn ich einen afrikanischen Dealer kontrolliere, kann der behaupten, er sei durch diese Kontrolle diskriminiert worden. Dann muss ich beweisen, dass die Kontrolle keine Diskriminierung, sondern gerechtfertigt war."
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Gruener-Meilenstein-im-Grunde-Wahnsinn-article21830062.html
Ähnlich argumentieren Gegner des Gesetzes auch in puncto Drogenkriminalität. So stammen die meisten Drogenhändler im Görlitzer Park aus Schwarzafrika. Auch sie könnten nun ihrerseits Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter mit Anzeigen drohen. Im schlimmsten Fall haben diese Anzeigen zur Folge, dass Polizeibeamte bestimmte Kontrollen nicht mehr durchführen, befürchtet Benjamin Jendro von der Gewerkschaft der Polizei:
„Wenn sich so etwas rumspricht – und Kollegen sprechen untereinander – und an einem Kollegen wurde vielleicht mal so ein Exempel statuiert, dann kann es schon dazu führen, dass mehr und mehr Kolleginnen und Kollegen vielleicht wirklich nur noch einschreiten, wenn sie es müssen und nicht mehr präventiv agieren. Gerade wenn man sich Kontrolldelikte anguckt wie Drogenhandel oder auch ausländerrechtliche Verstöße, die kann ich nur herausfinden, wenn ich die kontrolliere. Da ist der präventive Charakter außen vor.“
Jendro war auf einer Wache in Kreuzberg, erzählt von verunsicherten Polizistinnen und Polizisten. Jetzt müssen diejenigen, die sich von Berliner Beamten oder Angestellten diskriminiert fühlen, nicht mehr ihre Diskriminierung beweisen, sondern nur noch glaubhaft machen.
Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/berliner-antidiskriminierungsgesetz-verunsicherte-100.html


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07.06.2026 um 10:25
@stereotyp
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:Bitte:
das sind doch keine Belege dafür, die diese Aussage
Zitat von stereotypstereotyp schrieb:was gerade in Berlin abläuft.
belegen würden. Die sind 6 Jahre alt, da wurde das gerade eingeführt und das waren die Befürchtungen, die sich nicht bewahrheitet haben, siehe mein Beleg. Ich kann Dir gerne mehr liefern. Ich finde es widerlich, so zu tun, als sei dies ein aktuelles Problem, wenn es gar keines ist und nie eines war. Warum machst Du das?


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