@MarfrankAllgemein: Natürlich gibt es da keine Autorität die so etwas festlegt. Sprache wandelt sich, Menschen finden mit der Zeit heraus wann etwas in welchem Kontext verwendet wird. (Sonst würde ja auch Jugendsprache nicht funktionieren - keine Autorität da, die "knorke", "simsen" und "sich zuballern" definiert und einführt.)
In Situationen in denen Mimik, Tonfall etc. verwendet werden ist das ggf. leichter möglich. Das herauszulesen fällt mir persönlich als Autistin aber z.B. schwer; einige häufig verwendete Bedeutungswechsel sind mir aber doch aufgefallen, z.B. in welchen Kontexten der Wunsch nach einem "schönen Abend" oder nach "Gesundheit" in die Richtung geht, dass jemand genervt ist, abwertend bis leicht beleidigend reagiert. (Im Zweifelsfall ist meine Strategie: Bei der neutralen oder positiven Auslegung bleiben, statt mehr hineinzuinterpretieren.) Anders aus dem Kontext, oder notfalls nachfragen, oder es einfach ignorieren.
Wenn ich mir die Diskussionen in dem oben verlinkten Thread so ansehe: Ich bin froh darüber, dass es in meinem beruflichen und privaten Umfeld nicht so zugeht, da alles auf die Goldwaage zu legen oder so halbversteckt zu kommunizieren.