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Descartes

294 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Menschen, Seele, Psyche ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Descartes

06.02.2006 um 19:34
Hehe war ja klar das genau das kommt :o)

wenn du also entscheidest was gut und böse ist, kannst du dann über andere richten?

Kann dann ein Gott über dich richten?

Beide fragen muss man mit nein beantworten, da ja jeder seine eigene vorstellung von gut und böse hat.

Das ist was ich mit Wertungen meine, ich sagte ja im Verlauf der Diskussion, das kein Mensch und auch sonst nichts, wirklich objektiv ist! Gut und Böse, Güte jeder und alles versteht was anderes darunter. Das Zauberrwort hier ist Moral und genau sie ist es von der man sich wirklich trennen muss. Aber ohne Moral keine Wertung und somit brauchst du dann auch die Begriffe Liebe, Gott, Güte nicht mehr da sie keine Bedeutung haben. Diese Begriffe stehen nur für bestimmte Dinge, die wir laut unserer Moral als Gut bezeichnen würden.

Weiter möchte ich hier nochmal auf den unterschied zwischen denken und Nachdenken verdeutlichen.

im normalen Sprachgebrauch benutzen wir das Wort denken als inhaltlich gleich bedeutend mit dem, was man eigentlich Nachdenken nennen müsste.

Wenn ich sage ich muss das überdenken, denke ich nach.

Soll ich eine Aufgabe lösen denke ich nach.

Das eigentliche wort denken gibt es eigentlich nicht. Wir immer wenn wir bewußt in Worten oder wie auch immer in unserem Kopf zu uns, oder mit uns selbst kommuniezieren ist das NAchdenken und nicht denken.

Im allgemeinen Sprachgebrauch meinen wir immer Nachdenken, wenn wir Denken sagen.

Übrigens fällt es mir nicht sonderlich schwer nicht Nachzudenken, es gibt genug Sachen wie ich das hinbekomme.

Die Frage ist nun Denke ich dann noch? Ich sage ja, die Steuerung unseres Körpers funktioniert mit den gleichen Mitteln, mit denen wir NAchdenken, also muss Denken als solches ein wesentlich umfangreicherer Begriff sein, als wir allgemeinhin annehmen.

Nennt es von mir aus Geist oder wie auch immer ihr es nennen wollt, es spielt eh keine Rolle, wie man es nennt. Entscheidend, ist für mich zumindest, dass das was ich hier versuche zu beschreiben das Ich ist von dem ich Glaube ( schon wieder dieses Wort ;o)) das es uns ausmacht, unser Ich ist.

Deswegen sage ich Denken ist ungleich Nachdenken.

Denken ist mehr, denken ist die verbindung von allem oder nichts je nachdem welche ausprägung man hat. Es hat jedoch nichts mit dem Glauben an einen Gott oder ähnliches zutun, Götter sind meiner Meinung nach nur hilfskonstrukte, um Fragen fadenscheinlich zu erklären, schaut euch doch mal die Religionen an. Voller Widersprüche, ja ich weiß jetzt kommt wieder, die wurden ja auch von Menschen gemacht. Wenn ich ein Gott währe und mich den Menschen dann wirklich offenbare, würde ich aber auch dafür sorgen, das sie mich verstehen und es nicht damit bewenden lassen, das sie alles verfälschen. Gott ist nur eine Illusion um Erklärung zu bringen, die augenscheinlich keine sind.

Gruß dat dingens hinter Ragnat

Man sollte viel öfter nachdenken, und zwar vorher.

Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker



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Descartes

06.02.2006 um 20:02
Du sollst doch garnicht richten. Du weisst schon, was ich sagen will ;-)
Auf dass nicht über Dich gerichtet wird!
Und dass ich an einen Richtenden Gott glaube, hab ich nie gesagt.
Er ist so wie er ist. Doch wenn er nicht wäre, wären wir auch nicht. Soviele Zufälle, von der ersten Zelle bis heute und zuvor das Entstehen der Zelle überhaupt!...na ich weiss ja nicht...deswegen glaube ich.
Auf das Denken und Nachdenken kann ich nicht nochmals eingehen, es langweilt mich ehrlich gesagt. Dafür ist mein Verstand nicht compatibel genug. Sorry.
Was mich aber nicht langweilt ist die Moral!
Warum ist die Moral entstanden?
Ich sage: Um die Menschen voreinander zu Schützen.
OK. Sprechen wir über das Abschaffen der Moral... wozu?
Ich sage: Um die Schöpfung vor denselbigen zu schützen.

Wer richtet nun darüber, wer gut oder böse ist?
ICH
Was ist die Folge: ???

born to learn! :-)


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Descartes

06.02.2006 um 20:13
@Ragnat

Gott ist, wie Du schon sagst auch erstmal nur ein Begriff. So wie ich. Wer sagt Dir den, dass Du nicht Gott bist?

Habe heute nicht die Zeit für lange Texte, deswegen nur mal was Kurzes.

Als Gott, im Sinne einer einzigen allumfassenden Bewusstheit, es zu langweilig wurde, überlegte er sich ein Spiel. Dieses Spiel spielt er schon lange, und er spielt es nicht zu ersten Mal. Er zersprengte seine Bewusstheit in fast unendlich viele Teile, und jedes dieser Teile verlor das Wissen Gott zu sein.

Das Spiel geht nun so, wie lange wird es wohl dauern, bis alle Teile wieder zusammen gefunden haben und erkennen, Gott zu sein?

Wenn Du noch länger so grübelst Ragnat, wird es noch ein wenig länger dauern. 


lebe lange und in frieden


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Descartes

06.02.2006 um 20:20
moin dat dingens dahinter ;)

du schreibst:
Das Zauberrwort hier ist Moral und genau sie ist es von der man sich wirklich trennen muss. Aber ohne Moral keine Wertung und somit brauchst du dann auch die Begriffe Liebe, Gott, Güte nicht mehr da sie keine Bedeutung haben. Diese Begriffe stehen nur für bestimmte Dinge, die wir laut unserer Moral als Gut bezeichnen würden

da geb ich dir auch recht, moral ist gefährlich und nichts anderes als der käfig des spießbürgertums im schilderwald. ;) gehört abgeschafft, allerdings bleibt da sehr wohl etwas wie liebe, denn das werden die menschen auch weiterhin spüren. und meine gottesdefinition ist auch nicht die vom bärtigen typ irgendwo sondern vom allgegenwärtig göttlichem in allen dingen. erkennbar an seiner schönheit mindestens ebenso wie an häßlichen, gar öden weiten.
schönheit spricht mich einfach mehr an, allerdings vermisse ich noch das gewisse maß an menschlicher...schöngeistigkeit, um eine amoralische (durchaus positiv zu sehen) gemeinschaft gesellschaftsfähig zu machen.

und genau jenes nicht-denken ist da von vorteil, in solchen zuständen ist man ganz einfach klarer und offener für solcherart erfahrungen.

ich bin der, der ich bin & Werde Wohlgeordnet Wahnsinnig


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Descartes

06.02.2006 um 20:21
Das würde bedeuten, dass alle Materie und wegen mir auch Antimaterie und alles was da noch so im Cosmos kreucht und fleucht erstmal zusammenkommen muss um sich ihrer Gottheit bewusst zu sein...hmmmm...
gefällt mir nicht...warum?
Muss mal nachdenken!

born to learn! :-)


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Descartes

06.02.2006 um 20:23
@ Navigato

Die Naturwissenschaften versuchen wenigstens zu erklären.

Religionen erklären nicht, sie zwingen zum Glauben, zum stillen hinnehmen, die gleichen Fragen die die Naturwissenschaft nicht erklären kann, erklärt auch keine Religion, wo ist der Sinn? Langeweile? wer weiß religionen sind einfach zu einengende gebilde. Das Denk Muster hinter Religionen ist immer gleich, ohne jetzt werten oder beleidigen zu wollen, nur um es auf die spitze zu treieben sage ich jetzt mal, friss oder stirb!

Nagelt mich bitte nicht darauf fest, aber es ist schon so, nimm die labidaren Antworten hin es gibt keine anderen. Das ist doch wirklich unbefriedigend, zumindest für mich, ich wollte von klein auf am liebsten alles wissen.

Moral: Was ist Moral, Moral ist eine Vorstellung eine Illusion, die das Leben der Menschen miteinander verbessern soll.

Warum gibt es Moral?

Nun welche gegenkraft entspricht den der Moral? ich finde der Machthunger oder die Gier der Menschen ist es, das uns diese Dogmen letzten Endes aufs Auge gedrückt hat. In der Tierwelt gibt es keine Moral, hier gilt wirklich nur der starke Überlebt.

Wenn die Menschheit ihre Machtbessenheit ablegen würde, würde sich auch die Moral erübrigen, sie währe zu nichts mehr nütze.

Und das Moral nicht statisch ist beweist unsere Menschheitsgeschichte,

Beispiele hier für sind:

Inzucht im antiken Ägypten,
Sex mit Minderjährigen war in Griechenland durchaus drin.
Analverkehr mal in mal out
Selbst heute ist es noch von Land zu Land verschieden.

Woher kommt eigentlich unser rechtsverständnis?
Woher unsere Moral?
Beides ist irgendwann entstanden, ich weiß nicht wann, aber beides wurde von Menschen für Menschen erschaffen.

Weiter mit Gut und Böse wenn ich entscheide was gut und was böse ist, kann ich dann einen Mord rechtfertigen?

Wenn nur ich entscheide dann kann ich das! und nichts und niemand kann mir das gegenteil beweisen. Weil ich es so sage ist es so.

Alles ist eine Illusion, solangsam begreife ich was nocheinPoet mit dem Dialog bezwecken wollte. Ich danke euch allen schonmal für die Diskussion, mir bringt sie bis jetzt ne ganze Menge :o)

Wer richtet nun darüber, wer gut oder böse ist?
ICH
Was ist die Folge: ???


Der Satz ist Falsch, so wie es da steht bist du der Richter, aber mit welchem Recht?

aber ich glaub du meintest eh: Wer richtet nun darüber, was gut und böse ist? Oder? ;o)

Gruß dat dingens hinter Ragnat




Man sollte viel öfter nachdenken, und zwar vorher.

Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker



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Descartes

06.02.2006 um 20:29
@ nocheinPoet

ich versteh dich immer besser ;o)

aber ein Gott egal wie auch immer er aussehen mag oder was er darstellt wiederstrebt mir einfach.

Es gibt dort nicht die kleinste Antwort, wo kam Gott her, gibt es noch mehr wie Ihn? Warum macht er das? und so weiter und sofort.

Die fragen um wir uns hier drehen sind immer die gleichen egal, ob Naturwissenschaftler oder Gläubiger in irgend einer Form.

Was ist der Sinn und was bin ICH?

Aber so langsam begreife wenigstens ich wieviel von all dem was ist, tatsächlich nur eine Illusion ist.

Gruß dat dingens hinter Ragnat

Man sollte viel öfter nachdenken, und zwar vorher.

Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker



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Descartes

06.02.2006 um 20:47
Werner Heisenberg, Physiker (1901-1976):
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch;
aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."


Soviel zur Wissenschaft.
Im übrigen bilde ich mir ein auch einer zu sein ;-)

Ich Richte. Und ich lasse über mich Richten. Ich bin gezwungen zum Richten weil ich sonst nicht überlebensfähig bin. Aber demzufolge muss ich auch ein Gericht über mich ergehen lassen. Klar, oder? Warum nun? Weil Gott so ist wie er ist und weil er alles so gemach hat wie es ist! So meine ich das.

„Die Welt, Freund Govinda, ist nicht unvollkommen, oder auf einem langen Weg zur Vollkommenheit begriffen:
nein, sie ist in jedem Augenblick vollkommen.“
Werner Heisenberg

born to learn! :-)


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Descartes

06.02.2006 um 20:51
Werner Heisenberg, Physiker (1901-1976):
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch;
aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."


Die frage ist hier wieder mit oder ohne Antworten?

wenn ohne Antworten, dann versuch ich es irgendwie anders, auch wenn ich mich heute schon nciht mehr als Naturwissenschaftler bezeichnen würde, genauso wenig wie als Atheist, auch wenn ich an keinen Gott glaube.

Das mit Richten meine ich so, besteht überhaupt die Notwendigkeit zu richten?

Von vornherein nein, die WElt als solche funktioniert ganz gut ohne das gerichtet wird. Der unsicherheitsfaktor heißt Mensch, nur durch ihn und nur über ihn kann man richten, da sonst alles ohne richter auskommt liegt der Fehler wohl an uns ;o)

Gruß dat dingens hinter Ragnat

Man sollte viel öfter nachdenken, und zwar vorher.

Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker



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Descartes

06.02.2006 um 20:56
schöne fragen von dem dingens da...

ich bin auch kein richter, hab das henkersschwert aber trotzdem dabei ;)
und forscher bin ich auch, leidgeprüfter psychonaut, also behaupte ich mal:
(ganz großkotzig) alles ist illusion, allerdings ne verdammt reale ;)
deswegen ist auch das ich nichts reales, es sei denn es kann sich spiegeln in eben jener illusion, die wechselwirkungen mit ihr erkennen, z.b. durch synchronizitäten. das sind momente, in denen sich das sein wiederfindet und das ego sich endgültig verabschiedet.
und genau da ist das göttliche, eins mit allem, überall und nirgens.
und jetzt setz ich noch einen drauf: sinn ist das sein, alles "ist" einfach und ist es doch nicht. und ganz vieleicht nur um sich selbst zu erkennen, zu erträumen.

ich bin der, der ich bin & Werde Wohlgeordnet Wahnsinnig


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Descartes

06.02.2006 um 21:04
Weil du sagst, die Tiere richten nicht übereinander... muss man auch etwas differentierter sehen.

Wie richtet der Jäger über das Opfer und umgekehrt.
Der Jäger sieht das Opfer als Denjenigen, der Zwischen ihm und seiner Mahlzeit steht. Oder flieht;-)
Folglich muss das Opfer sterben. Sonst keine Mahlzeit!
Das Opfer sieht das negiert. Wird ein Jeger von nem Opfer gesichtet wird er sofort als potentieller Killer identifiziert und entsprächende Massnahmen werden eingeleitet. Flucht, Abwehr oder Vorsicht!
Es wurde schon immer und wird immer gerichtet.
Aber wir können uns im gegensatz zu den lieben Tierchen entscheiden ob wir nun richten wollen oder nich.
Also richtet nicht, aufdass...ihr wisst schon.

born to learn! :-)


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Descartes

06.02.2006 um 21:11
@nocheinPoet

dass es nur ein Spiel ist, das denke ich auch.
Doch das mit den Regeln, Du weisst schon Evolution und alldies...das beschäftigt mich noch nbissl. Ansonsten gefällt mir Deine Aussage schon ganz gut :-)

born to learn! :-)


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Descartes

06.02.2006 um 21:26
regeln? die kennt nur der spielleiter, er läßt sich aber in die karten schauen, glaub ich ;)

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Descartes

06.02.2006 um 22:13
@Ragnat

bin eigentlich nicht da ... :)
Möchte Dir, aber nur ganz kurz, habe auch die letzten vier Beiträge noch nicht lesen können, nun eben dieses hier sagen.

Du sagst:

Wo kam Gott her, gibt es noch mehr wie Ihn? Warum macht er das? und so weiter und sofort.


Derselbe Satz, nur Gott ersetzt:

Wo kam ich her, gibt es noch mehr wie mich? Warum macht ich das? und so weiter und sofort.


Es ist eine Frage dessen, was Du hinter die Wörtern legst. Das zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt. Es gibt viel Schritte. Erkennen ist wie studieren, es dauert lange.

Du wirst feststellen, das Du viele Wörter kennst, hinter denen, das selbe stehen könnte. Irgendwann kann man erkennen, das hinter allem nur das eine steht.

Lese doch noch mal den Text, wo ich den Satz: "Ich denke, also bin ich" Wort für Wort aufdrösele. Es geht da um die Technik, die kann man nicht nur auf diesen einen Satz anwenden. :)


lebe lange und in frieden



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Descartes

07.02.2006 um 09:08
@ Navigato

das mit den Tieren ist anders als bei uns. Wir werten aktiv was ist gut was böse, wir die Moral erschaffen. Das alles gibt es bei Tieren nicht der Jäger jagd nur einem selbst erhaltungstrieb heraus für ihn ist seine tat wertungslos.

Das meinte ich mit dem Vergleich zum Tierreich.

@ AnalogIST

deine letzten 2 Worte finde ich wirklich gut. zu erträumen die Frage ist dann nur noch wer träumt? ich oder ein übernatürliches Wesen, das viele Gott nennen?

Ich hoffe das ich es bin der sich mein Leben erträumt.

@nocheinPoet

gerade deine Ausführungen treiben mich momentan, hier immer weiter zu schreiben.

Irgendwann kann man erkennen, das hinter allem nur das eine steht.

nur was ist das eine? gott, ich oder etwas vollkommen anderes? Ich denke es ist etwas vollkommen anderes. Soweit hast du mich zumindest schon gebracht. Ich habe auch das Gefühl, das ich langsam etwas begreife, ich weiß einfach nur noch nicht was. Aber desto mehr ich hier vor mich hin schreiben und desto mehr Fragen ich stelle, die ich auch immer versuche mir selbst zu erklären, bevor ich sie stelle, desto mehr habe ich das gefühl das ich näher komme, vielleicht finde ich dadurch noch nicht die endgültige Wahrheit. Aber vielleicht finde ich endlich mal meine Wahrheit ;o) meinen Sinn für dieses so von verwirrungen angefüllte Leben.

Gruß dat dingens hinter Ragnat

Man sollte viel öfter nachdenken, und zwar vorher.

Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker



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Descartes

07.02.2006 um 09:19
@Ragnat

So lange Du mit Wörtern, wie Gott, ich, dahinter und anderen arbeitest, wirst Du Dich nur weiter im Kreise drehen. Um wirklich begreifen und zu erkennen, wirst Du nicht drumkommen, Diese Grenze zu durchbrechen. Das ist aber auf dem Wege, welchen Du grade beschreitest, schwer, wenn nicht sogar unmöglich. Die Wahrheit ist seit jeher schon immer in Dir.

Ich sagte nicht ohne Grund so deutlich Buddhismus ist eine Erfahrungslehre. Gehe einfach mal in Dich, lass Deine Gedanken fliesen, suche nicht nach etwas, lass sie geschehen, betrachte sie nur so, wie Du den Himmel oder einen Berg ansiehst.

Mach Dich frei vom Wollen, wissen Wollen, verstehen Wollen…...

Ich werde, wenn ich Zeit habe, Dir noch mal etwas über die Götter erzählen. Ja Mehrzahl.


lebe lange und in frieden



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Descartes

07.02.2006 um 09:41
descartes kommt zu seinem cogito ergo sum indem er die existenz aller dinge als anzweifelbar ansieht und dann feststellt, dass wenigstens sein geist existieren muss.
wie in matrix. es könnte ja alles ein traum sein. aber es muss mich geben, meinen geist, dem das alles vorgegaukelt würde.

nur ein gedankenspiel.

wer das nicht kennt, sollte vielleicht nicht von volksverdummung reden O.o

wer nicht denkt, lebt glücklich, schöpft aber nicht die resourcen aus, die ihn zum menschen machen. das ist meine ansicht...

Kann Spuren von Zimt enthalten.


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Descartes

07.02.2006 um 09:48
@ nocheinPoet

ich freu mich schon drauf vor allem wenn du sagst Götter, da bin ich jetzt wirklich mal gespannt.

mich vom Wissen wollen zu trennen fällt mir wirklich nicht leicht, da geb ich dir recht.

ich bin aber sicher das ich die von dir erwähnte Grenze durchbrechen kann, kann auch auf meinem weg, ich habe ich in den letzten 3 Tagen von mehr getrennt und losgelösst, als in den letzten 2 Jahren, es dauert einfach noch eine Zeit bis ich das ganze was grad passiert und was ich gerade beginne zu verstehen wirklich verarbeitet habe. Zumindest hast du es geschafft mein Denkmuster ein ganzes Stück weit zu verändern. Ich danke dir wirklich das du mir eine andere art des Sehens ermöglicht hast. Ich weiß nicht ob ich das richtig sehe, aber gerade bestehnde Denkmuster hinndern uns oft daran wirklich etwas zu erkennen. Das merke ich zumindest jeden Tag auf meiner Arbeit.

Wie weit ich bin und wie weit ich noch gehen muss kann ich nicht absehen.

Wichtig ist nur, das ich mal wieder auf dem weg bin. Mal sehen was daraus wird.

Gruß dat dingens hinter Ragnat

Man sollte viel öfter nachdenken, und zwar vorher.

Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker



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Descartes

07.02.2006 um 11:23
@ningit

Ja, gut gesagt.

lebe lange und in frieden


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Descartes

07.02.2006 um 11:58
Link: www.universalmind.de (extern)

ihr schreibt so viele wunderbare dinge, nur leider habe ich nicht so viel zeit und die mittel, alle zu lesen, auch wenn ich wollte, und das will ich!

@kurvenkrieger
deinen post mit den bäumen, die unbewusst miteinander verwurzelt sind, find ich sehr gut, ja ich sehe das auch so. atman, ist das was uns allen innewohnt.

der post war nur ein auszug von folgender seite:

http://www.universalmind.de/modules/news/article.php?storyid=213

dieses buch ist wirklich lesenswert, ich hab es schon sehr vielen empfohlen.
eckhart tolle, ist für wahr ein genialer mensch.

ich poste mal noch zwei alte bücher von ihm.


Die Staaten blühen nur, wenn entweder Philosophen herrschen oder die Herrscher philosophieren.
Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit.
- Platon -


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