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Ist alles so wie wir denken das es ist?

68 Beiträge, Schlüsselwörter: Gehirn, Denken

Ist alles so wie wir denken das es ist?

13.07.2006 um 08:59
JA


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

13.07.2006 um 17:21
ich finde es gut alles zu hinterfragen,was einem nicht einleuchtend erscheint,damit mannicht von der gesellschaft,den medien oder der regierung ausgenutzt oder zu irgendetwasbenutzt werden kann


doch:

"ist man gleich der anti-christ wenn manalles hinterfragt?"


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Tyranos
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Ist alles so wie wir denken das es ist?

16.07.2006 um 04:05
Ist alles so wie wir denken das es ist?

Ja und nein.
Es gibt Annahmendie richtig sind und es gibt Anahmen die falsch sind.
Richtige Annahme wäre z.B dieErde ist rund. Falsche Annahme, wir leben in einer Art Matrix.
Wenn wir tatsächlichnur eine Vorstellung irgendeines Wesens wären, so könnten wir nicht das sein was wirjetzt sind. Ich sag mal so, unsere Funktionsweise ist zu eigenständig, als dass siejemand erschaffen könnte.
Also, dass was uns jetzt umgibt ist keine Illusion oder so,es ist die einzig mögliche Realität.
Doch manchmal ist die Realität für dasmenschliche Verständnis so real, dass sie ihm als Illusion oder Traum erscheint.

Woher wissen wir, dass das, was wir sehen und im Allgemeinen wahrnehmen können, dieWirklichkeit ist?

Ganz einfach, alleine dass wir es wahrnehmen können, istBeweis genug, dass es tatsächlich vorhanden ist. Wir nehmen alles gleich wahr, so fern esin unserem "Blickwinkel" erscheint. Alles was wir grundsätzlich nicht wahrnehmen können,existiert nicht. Zum Verständnis, Wahrnehmung beschränkt sich nicht nur auf das, was ichdirekt sehen, schmecken, hören und fühlen kann, sondern Wahrnehmung umfasst all das, wasalles an Existenzen im Bewusstsein sozusagen registrierbar ist. Man kann z.B. Elektronennicht direkt sehen oder irgendwie fühlen, doch das heißt noch lange nicht, das es soetwas nicht gibt. Um so etwas "unerreichbares" wie Elektronen oder überhaupt etwas zurealisieren, ist eine wichtige Komponente erforderlich, das ist der Verstand. Denn geradedieser ist es, welcher für die Wahrnehmung verantwortlich ist.

Der Grund, warumder Mensch verschiedene Ansichten trotz gleicher Wahrnehmung hat, hängt größtenteils vonder Interpretation des Wahrgenommenen zusammen. Der Mensch interpretiert ausverschiedenen Gründen Dinge in seine Wahrnehmung hinein. Der Auslöser für eineInterpretation der Wahrnehmung sind auf bestimmten Erfahrungen aufgebautes Weltbild,welcher dafür sorgt, dass der Mensch anfängt wahrgenommenes an sein Verständnis undAusrichtung anzupassen.
Man kann Interpretation von der Wahrnehmung trennen. Dasfunktioniert, da die Interpretation ansich für das Verständnis der Wahrnehmung irrelevantist.
Wer also sagt, er habe z.B. Gott wahrnehmen können, (so fern es so etwas wieGott gibt,) so hat derjenige dies nicht wahrgenommen, sondern in seine Wahrnehmung hineininterpretiert.

In wie fern schränkt uns unsere subjektive Sichtweise auf dieWirklichkeit ein bzw. wie viel von der Wirklichkeit "verpassen" wir dadurch?

Dieeinzige Einschränkung besteht höhstens in der eigenen Person bzw. Einstellung. Dass wirdie Realität subjektiv wahrnehmen, heißt nicht, wir bekommen nur einen bestimmten Teildieser mit und der Rest entzieht sich unserem Bewusstsein. Das würde bedeuten, unsereSchlussfolgerung (=>ist nicht die Interpretation) des Wahrgenommenen wäre in derGesamtheit fehlerhaft. Dies würde ein gewaltiger Nachteil für die eigene Existenzbedeuten.
Wir nehmen die Realität in vollem Umfang wahr, in welcher sie sich unsrepräsentiert.
Die Subjektivität entsteht dadurch, dass sich die Realität unsgegenwärtig nur in einer bestimmten Erscheinungsweise repräsentieren kann.
Auch wennsich das "Aussehen" der Wirklichkeit situationsbedingt ändern mag, so sind wir keinerIllusion ausgesetzt, da die "Grundfunktion" der Realität immer die gleiche ist.
EineObjektivität gibt es deswegen nicht, da die Dinge selbst in ihrem Dasein nicht absolutund vollkommen autonom sind. Das heißt, alles ist irgendwie in dem System miteinanderverbunden. Eine Objektivität würde dafür sorgen, dass die Wahrnehmung alle möglichenZustände zu allen Zeiten umfassen müsste. Man würde nur noch eine einzige Sachebetrachten können und zwar die absolute Gesamtheit der Wirklichkeit. Also sorgt dieSubjektivität dafür, dass wir die Dinge differenzierter betrachten können.


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

16.07.2006 um 09:14
Bei dem was manche denken, auch hier grade in Allmystery gut demonstriert, kann ichhoffen das die Welt nicht so ist.

Denn sonst ist sie voller Geister,Außerirdischer, und ganz vielen geheimen Verschwörungsorganisationen, usw.

Daswürde mir doch große Angst bereiten.

:)


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

16.07.2006 um 10:26
Hi@All !

Geh mal vor dieTür, such Dir einen erhöhten Standpunkt und schau dichum, -
einmal im Kreis herum. Du kannst überall bis zum Horizont sehen und klar
erkennen : Die Erde ist eine Scheibe !

Achte auf den Lauf der Sonne, siegeht im Osten auf, wandert in einem
Halbkreis über Dir von Horizont zu Horizont, undversinkt im Westen.
Der Mond macht es genauso, - also bist Du der Mittelpunkt derWelt.

Wahrnehmung ist immer subjektiv.

Über Sonne, Mond und Sternehaben sich viele Menschen viele Gedanken
gemacht und miteinander darüber gesprochen.

Dabei kam dann heraus, das schlecht jeder von ihnen der Mittelpunkt des
Universums sein könnte... Also brauchte man eine Theorie, die allen ge-recht
seinsollte, - und schwups, drehte sich die Erde um die Sonne und der Mond
drehte sich umdie Erde...

Und mit weiteren gesammelten Beobachtungen vieler sujektiverWahrheiten
und vielen spitzfindigen Berechnungen, wurde die Erde von der Scheibe zur
Kugel.

Oberste Regel war immer :

Die gesammelten WahrnehmungenVieler müssen ein Ergebnis ergeben,
das für jeden Wahrnehmenden Gültigkeit hat, ->wahr ist.

Und so entstand unsere heutige Realität.

Doch über vieleBeobachtungen und Gedankengänge im engeren Lebensumfeld
tauschen sich die Menschennicht so intensiv aus. Sie nehmen etwas wahr,
denken kurz darüber nach, erklären essich selbst und gut ist...

So lebt der Mensch in einem Mischmasch auspersöhnlichen Wahrheiten,
allgemeiner Realität und der absoluten Wahhrheit.

Ein Beispiel :

Du siehst Jemanden einige Male und er schaut dich immer bösean, -
Du denkst : "Der mag mich nicht !"

Dann sprichst Du mit Freunden überihn, und die sagen alle :
"Der schaut mich auch böse an, - der mag niemanden !"

Zurr Realität wird also : "Der mag Niemanden !"

Und dann stellt ein Arztirgendwann fest :

Der Bursche hat eine Gesichtslähmung, der kann garnichtanders schauen.
Der Typ ist tottraurig, denn alle lehnen ihn ab, - aber in derRealität hat er
null Chance, denn alle denen die Information "Gesichtslähmung" fehlt,
sind sich einig : "Der Typ mag Niemanden !"...

Dein Denken erzeugt das, wasDu glaubst, und dein Glaube bestimmt,
was Du wahrnehmen kannst, - denn :

WasDu nicht glauben kannst, nicht für wahr, oder wenigstens für möglich hälst,
daskannst Du auch nicht wahr_nehmen.

Dein Verstand wird immer eine Erklärungsuchen, die zu deinem Glauben paßt,
und wenn er keine passende Erklärung findet, danner-findet er eben eine !

Es ist nicht alles so, wie wir denken, das es ist, -
wir können nur oft nicht glauben und daher auch nicht wahr_nehmen,
wie es inWahrheit ist...


Möge DIE MACHT mit Uns sein !

MIKESCH
-THEDuke-


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

16.07.2006 um 10:36
Ausbau der Gedanken von Tyranos

Gerne möchte ich noch etwas näher auf deinenvorherigen Text eingehen. Gibt es wirklich falsche und richtige Annahmen? Man könnte hiersagen, es gibt nur Annahmen - welche unabhängig von der wandelnden Wirklichkeit bestehen.Gerade weil sie im Verstand fixiert werden können und somit etwas "totes und fertiges" ansich haben, sind sie begrenzt und von der Wirklichkeit, die ja im ständigen Wandel undeiner immerwährender Bewegung ist, abgetrennt. Der Verstand hat es in sich, zu trennen.Natürlich ist die Annahme, dass die Erde rund ist, nur eine zeitlich beschränkt"richtige" Annahmen, weil das wird vielleicht in ein paar hunderttausend MilliardenJahren nicht mehr so sein. Aber diese Annahme ist uns sehr dienlich, ist vernünftig,logisch und kann für unseren Zeithorizont als Menschheit gut benutzt werden um imweiteren Verlauf damit wissenschaftlich und praktisch zu forschen, entwickeln und dasVerständig unserer Welt aufzubauen.

Also, es gibt keine richtigen und falschenAnnahmen, es gibt nur Annahmen. Manche haben einen längeren, fast zeitlosen Bestand,andere sind unbewiesen irreal und überhaupt nicht der wahrnehmenden Wirklichkeitentnommen. Hier haben wir das Denken in Aktion, welches zu unglaublichen Winkelzügenfähig ist, es kann sich wahrlich ein Lügengebäude oder eine perfekt falsche Annahmeausmahlen.

Du sagst richtig, die Interpretation ist für die Wirklichkeitirrelevant. Sie ist nur Teil der Wirklichkeit in ihrem Energieaufwand, welcher für dieseInterpretation vom Verstand benötigt wird. Manche "erleuchtete" Menschen sagen auch,diese Interpretationen sind grosse Energieverschwendungen, wenn sie Angst- undGewaltmuster produzieren und nicht einfach dort praktisch angewendet werden, wo es darumgeht, Nahrung, Kleidung und Obdach dem Menschen als Grundlage zu gewähren. Man musswahrlich nicht erleuchtet sein, um das selber zu spüren, wie Gedanken uns Sorgen, Kummerund unnötige Ängste aufbürden können.

Ich denke, auf dieser Grundlage das Lebenzu geniessen, die Erde zu durchwandern und zu staunen und ein intensives, erfülltes Lebengehabt zu haben, bedarf keiner Interpretation der Dinge. Viele fühlen sich befriedigter,wenn sie den Bäumen Namen geben können und sagen, ah hier ist eine Linde, dort ist eineEsche. Doch diese ganzen Beschreibungen bringen immer mehr den Menschen weg von derWirklichkeit, wenn er sie verwechselt mit der Wirklichkeit selber. Irgendwann glaubt er,er sei sein Bankkonto, er sei sein Name und sein Körper (was ja alles nur Gedanken sind)und dann haben wir die Erschaffung des illusionären Ich, welches fortan in dieserAnnahme, Interpretation und Illusion lebt, fast gefangen immer wieder Interpretationenvon sich selber erzeugt in jeder Sekunde und aufrecht erhält. Hier haben wir allesGedanken und der grösste Teil davon ist in der alltäglichen Welt völlig unnötig, mehrnoch störend.

Die Lösung für dieses Interpretationsproblem sehe ich infolgendem: Wie es auch meine persönliche Erfahrung im Leben zeigt und ich es in allerDeutlichkeit in einem erweiterten Bewusstseinszustand erkannt habe, sollen wir unsereInterpretationen, Annahmen und Beschreibungen des Beschriebenen genau so betrachten undwahrnehmen, wie die Wirklichkeit selber, so können wir nie in die Falle geraten, einertrügerischen oder illusionären Welt aufzusitzen. Also wir sehen als Beispiel einen Baum,dann sehen wir, wie der Gedanke entspringt: "Ich sehe einen Baum" oder "Das ist einschöner Baum" oder "Das ist eine Linde". Sind wir uns nun gewahr, dass dies einfach einGedanke ist und identifizieren uns nicht damit oder beginnen, in dieser Vorstellungderart zu leben, dass wir dabei die Wirklichkeit aus den Augen verlieren oder denGedanken selber für fixiert und mit uns verbunden betrachten, sind wir frei von derInterpretation, auch wenn diese entsteht. Bei dem Gedanken: "Linde" ergibt es ja keinegrossen Probleme und Energieverschwendungen, beginnen wir aber uns selber zu betrachtenwird die Interpretation immer gefährlicher und verheerender. Wenn wir aber immer diewahrnehmende Wirklichkeit erkennen, dass eben ein Gedanke nur ein Gedanke ist, können wiruns nicht verstricken in dieses Netzwerk der Gedanken.

Ich vergleiche das gernemit dem Fernseher oder Computer. Verliert man während der Arbeit mit dem Computer dasGesamtbild, konzentriert sich nur noch auf die Computerarbeit und sieht nicht mehr denRaum, die Dinge neben dem Computer, befindet man sich schon in einer Art "Einschluss undFixierung", welche dann schnell einmal durch ihre Einseitigkeit Symptome auslöst.Rückenschmerzen, trockene Augen oder Nervosität etc. Also immer das vernachlässigen desGesamtbildes lässt den Menschen gleiten in eine Welt, die in ihrer Abspaltung Krankheit,Verspannung und in letzter Konsequenz Ängste und Gewalt mit sich bringt, weil er Dingeausschliesst und die Zeichen des Körpers nicht hört und fühlt.

Faszinierend istja hier zu sagen, dass ein beweglicher und geschmeidiger Geist sich nie für eine Aufgabekonzentrieren muss. Dass ist genau so wie mit dem Blickfeld der Augen, alles was imBlickfeld ist, wird gesehen vom Auge, unsere Konzentration auf den Bildschirm macht garnicht, dass wir diesen besser oder mehr sehen, als wenn wir das Auge auf allem, was essehen kann, ruhen lassen. Wir sind uns einfach nicht gewohnt, so zu schauen und leben,dass immer alle Sinne in vollem Einsatz sind. Leider. Hätte der Mensch die Fähigkeitbehalten, sich immer des gesamten Flusses aller Eindrücke offen zu lassen und eineallumfassende Wahrnehmung mit einem aufmerksamen Geist aufrecht zu halten, würde keinPlatz mehr für Interpretation übrig bleiben, welche sich festsetzen könnten im Geist. Siewürden auftauchen, wenn sie nützlich sind für die Problemlösung oder Verständigungzwischen zwei Menschen und dann wieder vollkommen verschwinden, immer als Gedankeerkannt, nicht weiter als ein Gedanke.

Ein unmittelbarer präsenter Geist nimmtnicht nur den Computerbildschirm wahr, er hört auch noch die Vögel pfeifen, ist sich desGeruches des Raumes bewusst, sieht die Lautsprecher neben dem Bildschirm, seine Finger,wie sie schreiben und darüber hinaus fühlt er seine Wärme und seine Körperhaltung und soweiter. Dies erscheint auf den ersten Blick wie eine unnötige Überlastung, aber es isteben im Gegenteil so, dass wir durch Konzentration und das illusionäre Ich soviel Energiebinden und in einer Richtung zwängen, dass wir ein Energiemangel haben. Wären wir freidavon, könnten wir anzapfen an ein unermessliches Energiereservoir. Ich sehe es gerade zuals Sinn im Leben, durch Selbsterkenntnis die Energieverschwendung in mir zu beenden undalles frei fliessen zu lassen. Um mich der uneingeschränkten Wirklichkeit undObjektivität öffnen zu können, wo Interpretationen nur Wert haben im Kontext zumAustausch mit Menschen oder der Erhaltung der Grundlage des Lebens auf der Erde. AbsoluteFreiheit von der Interpretation durch reines wahrnehmen derselben ohne Einmischung.

Abschliessend, es könnte durchaus sein, dass wir Menschen in der Lage sind dieseabsolute Objektivität wahrzunehmen. Ich würde mir das folgendermassen vorstellen: Unserematerielle Welt (und seelisch- geistige Welt, wer dies für seine Wahrheit entdeckt hat)ist vielleicht auf einem wahrnehmbaren Grundprinzip aufgebaut, dass, würden wir eserfassen, uns zugleich das gesamte Bild erschliessen kann. Stellen wir uns vor alsBeispiel, die Liebe sei die stärkste, allumfassende und alles verbindende Urkraft imUniversum und darüber hinaus das Zentrum eines Schöpfers, seine Urkraft, er selber, dieSchöpferkraft selber etc.

Diese würde durch ihre Eigenschaft in Nullzeit undNulldistanz mit allem verbunden sein in ihrem Kern, also jedem Atom im gesamten Universumaber auch in jedem Zwischenraum der Atome und also wirklich überall. Würden wir eineAngleichung und Resonanz zu dieser Kraft in uns finden oder entwickeln können und gäbe esin uns ein ausgebildetes materielles, geistiges oder seelisches Organ, welches dieseKraft wahrnehmen kann oder selber in ihr wahrnehmend ruhen kann, würden wir die einzigealles umfassende Wirklichkeit - also das ganze Bild - sehen in einem Augenblick derEwigkeit, in dem alles mit allem verbunden ist in Nullzeit und Nulldistanz, lebendig,pulsierend und ursprünglich, alles in allem in allem in allem in Nullzeit undNulldistanz. Das Ganze Bild. Ich freu mich darauf :)


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Tyranos
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Ist alles so wie wir denken das es ist?

16.07.2006 um 23:55
@manjatu

Gibt es wirklich falsche und richtige Annahmen?

MeinerMeinung nach muss man diesen Unterschied machen, denn so kann man sich weiterentwickeln.Von falschen Annahmen destanziert man sich und richtige versucht man zu finden.


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

17.07.2006 um 20:06
Tyranos,

ich betrachte die Sache in diesem Punkt anders und versuche esdarzulegen (im Grunde könnten wir dasselbe meinen): Für mich kommt die Annahme, dieInterpretation aus dem Verstand, die Verarbeitung des Gesehenen, die Gedanken über eineErkenntnis, IMMER nach der Wahrnehmung und nach der Erkenntnis. Die Wahrnehmung, dasVerstehen und die Erkenntnis sind für mich Dinge, welche unabhängig noch vor jeglicherReflexion im Verstand stattfinden. Diese unmittelbare Wahrnehmung ist für mich dasauthentische Selbst des Menschen, welches nicht nur seinen Verstand ausmacht, sondernsein ganzes Wesen umfasst mit dem Körper und seinen Sinnen und mit dem - für die es soerschauen - seelischen, mentalen und spirituell-geistigen Schauen.

JidduKrishnamurti sagt für mich folgerichtig die Wahrheit, wenn er betont, wir können keineeinzige Sache mit unserem Verstand erkennen. Der Verstand und seine Logik kann immer nurüber Erkenntnisse und Wahrnehmungen nachdenken, sie nachträglich verknüpfen. Wenn wir vomErkennen aus dem Verstand heraus sprechen wollen, haben wir die selbe Situation: Dielogischen Verknüpfungen, Folgerungen und Annahmen erscheinen als Gedanken und wir nehmendiese Gedanken wahr in unserem Bewusstsein und Erkennen dann wiederum den Inhalt oderAusdruck dieser Gedanken. Wiederum ist es nicht die Annahme, welche uns weiter entwickelnoder erkennen lässt, sondern unsere Wahrnehmung selber, die schon die Fähigkeit desVerstehens in sich trägt.

Was bedeutet das in Bezug auf falsche und richtigeAnnahmen?

Wenn die Skizze eines Hausplanes falsche Werte hat, wird das Hausdanach als Produkt falsch in der Landschaft stehen, vielleicht sogar zusammenfallen.Behandeln wir Nahrungsmittel mit falschen Annahmen und unbedachtem Wissen, können sieverderben, giftig werden oder falsch konserviert werden und so weiter. Hier haben wirwieder im Resultat der falschen Annahmen eine Erkenntnis. Wir sehen das schiefe Haus oderhaben Bauchschmerzen. Somit liefern uns falsche und wahre Annahmen gleichermassenEntwicklung und Erkenntnis. Das Erkennen von Falschem und Unwahrem ist somit ebensoförderlich für die Entwicklung, wie das Erkennen und Sehen der richtigen Annahmen.

Ich kann in meiner Fantasie ein Märchen erfinden und ich muss hier nie dieEntscheidung treffen, ob ich dieses Märchen als falsche oder wahre Annahme benennen soll.Dieses Märchen wird meine Lebensgrundlage nicht beeinflussen, weil es in einem Bereichsich abspielt, wo es keine Wirkung auf Nahrung, Kleidung und Obdach hat. Im Gegenteilkann auch ein Märchen symbolisch und gehaltvoll auf eine Lebensweisheit hinweisen. (Wiedas kleine Mädchen vom Dorf, welches immer schreiend vom Wald kam und rief, der Wolfkomme - sie hat aber immer gelogen und sich über die erschreckten Gesichter lustiggemacht. Und als er dann wirklich gekommen ist, hat niemand mehr auf sie gehört).

Ich denke, du meinst die Entwicklung der technischen Erkenntnisse für dieLebensgrundlage, welche wichtig sind, um weiter zu kommen. Hier würden falsche Annahmendie Arbeit behindern, verzögern und Rückschläge auslösen. Doch oftmals sind geradeUnfälle und ein anfänglich falsches Verständnis dann Auslöser, dass etwas besser erkanntwird in Zukunft. Aus Fehlern - hier falsche Annahmen - lernt man, heisst das Sprichwort.

Probieren geht über studieren. So möchte ich abschliessend noch sagen. Ich binwirklich froh, dass wir nicht für unser Erkennen und Verstehen auf unser Gedächtnis mitden Erinnerungen ausschliesslich angewiesen sind. Es ist nur ein Teil unseresErkennungsapparates. Das Denken ist nur ein Teil und ein Teil kann nicht das Ganzeverstehen. Das Denken kann keine Tatsache riechen oder mit ihr verschmelzen, doch geradedas Leben ist ein Akt der Gegenwart.

Das Denken kann aber NUR in derVergangenheit operierten, NIEMALS in der Gegenwart. Wir können in der Gegenwartnachdenken, aber alles, was wir Wissen, entspringt der Vergangenheit - ob es eine Sekundeoder Tausend Jahre alt ist. Darum ist das Denken und unser Erinnerungsschatz immer altund begrenzt, ihm kann ständig mehr hinzu gefügt werden. Ein Hauptproblem allerVerstrickungen des Menschen führen darauf zurück, dass er versucht, mit seinembruchstückhaften und beschränkten (aus der natürlichen Logik heraus unvollständig) Denkendie dringenden Probleme dieser Welt und seines persönlichen Lebens zu lösen. So geht erimmer mit einem unvollständigen Werkzeug an Dinge heran, welche aber nichtausschliesslich durch Denken gelöst werden können. Mit anderen Worten, er versucht diewandelnde, bewegte Gegenwart mit Hilfe der starren, fixierten Vergangenheit desGedächtnisses zu meistern. Bei Nahrung, Kleidung und Obdach ist das optimal doch wenn esdarum geht, Selbsterkenntnis oder Frieden oder Kooperation auf dieser Erde zu verankern,braucht es mehr, einiges mehr.

Im weiteren nützen die richtigen Annahmen nichts,wenn der Mensch sie nicht erfassen und verinnerlichen kann. So auch bei wahren Annahmenwie: "Es gibt keinen Grund, andere Menschen zu töten, wir können kooperativ die Problemeanders und besser lösen." oder "Wir sollten der Erde mehr Sorge tragen und sie nichtwegen der Profitgier vergiften, weil es auf uns zurückschlägt." oder "Der geplanteAtomwaffeneinsatz auf den Iran von der US Regierung ist wider jeglicher Vernunft,Atomschläge sind nie zu rechtfertigen und völkerrechtswidrig gerade, wenn die Gegnerselber nicht über Atomsprengköpfe verfügen." oder Zitat Jiddu Krishnamurti: "Der Menschist oftmals nur gegen einen bestimmten Krieg oder gegen eine bestimmte Form derAggression, nie sagt er, er ist gegen jegliche Gewalt und gegen alle Formen des Krieges.Weil dann müsste er einsehen, wenn man aufrüstet und in den Krieg investiert, auch wennman es Verteidigung und Abwehr nenn, setzt man Kräfte in Bewegung, welche irgendwannunweigerlich zu Krieg führen. Kriegsvorbereitungen und Waffenarsenale führen nie zumFrieden, eine Bedrohung kann keine Kooperation bewirken. Die Gewalt, aus Angst geboren,muss im Menschen verstanden und aufgelöst werden. Die Angst entsteht durch falschesDenken."


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

17.07.2006 um 20:10
Tyranos,

wer unterscheidet zwischen falschen und richtigen Annahmen?


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

17.07.2006 um 20:19
@Tyranos:
Dass unsere Funktionsweise so "eigenständig" ist, ist noch lange keinGrund, dass wir nicht in einer Art "Matrix" leben könnten!
Das erläutere doch malbitte näher!

Weiterhin:
Du sagst, unser Verstand gibt uns die Möglichkeit,dass wir auch so etwas wie Elektronen "denken" können.
Ich sage: Ebenfalls nur eineAnnahme, weder falsch noch richtig (wie manjatu schön erklärte).
Es könnte auch ganzanders sein. Unsere Messgeräte stimmen nur mit unserer Wahrnehmung überein. Das ist auchschon alles. ;)


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

17.07.2006 um 20:33
Wer distanziert sich vor falschen Annahmen? Wer integriert richtige Annahmen in seinWeltbild? Ist es der Denker? Ist der Denker nicht ein Produkt seiner Gedanken? Gibt eseinen Denker ohne Gedanken? Ohne Gedanken existiert kein Denker, dass können wir selberherausfinden. Wenn es unser Gedächtnis ist, welches versucht, sich ein Weltbild zubasteln, ist dies begrenzt und daher auch nicht fähig, als Beispiel die Angst oder Gewaltin sich zu verstehen und verwandeln. So frage ich mich, warum häufen wir Gedanken anwelche wir ständig erneuern, ergänzen und austauschen müssen? Im äusseren physischenBereich sinnvoll - also technisch. Aber innerlich psychologisch bringt es uns nicht näheran uns selber heran.

Ich glaube, wir sollten im Leben ständig und jederzeit inder aufmerksamen Wahrnehmung umfassend schauen. In dieser Schau sehen wir unsere eigenenGedanken, Ansichten und Interpretationen genau so an, wie die von anderen Menschen. Wirsind immer im Zustand der Wahrnehmung und in ihr finden wir die untrügerischen Angaben,ob wir mit etwas "falschem oder richtigen" in Kontakt gekommen sind, sie kann nichtgetäuscht werden diesbezüglich, wenn sie nicht durch das denken begrenzt wird. Hier istkeine Wertung gemeint. Wir können auch sagen, nützlich oder unnützlich. Mit anderenWorten, verweilen wir im authentischen Selbst mit seiner umfassenden Wahrnehmung, könnenwir alle Eindrücke auf richtige und vernünftige Art ordnen.

Wir betrachten unsereigenes Wissen mit demselben Bewusstseinsapparat wie das Wissen von allen anderenMenschen. Wir betrachten unsere Handlungen im Alltag, die Handlungen der Mitmenschen, dieAbläufe in der Natur. In diesem Zustand hören wir auf, zu verwerfen oder anzunehmen. Eswird sinnlos. Wir brauchen nicht mehr richtige Annahmen irgendwo zu integrieren undfalsche abzuweisen oder uns davor zu distanzieren. Unsere Achtsamkeit ist unser Erkennenist unser Verstehen ist unser Weg durch das Leben. Somit können wir in vollkommenerFreiheit Betrachtungen anstellen ohne jemals an Annahmen selber gebunden zu sein. Wirkönnen sie als Werkzeug nutzen um unsere Lebensgrundlage aufrecht zu halten, aber wirmüssen in keinem Punkt entscheiden, etwas anzunehmen oder abzuweisen.

In diesemwertungsfreien und offenen, fliessenden Bewusstsein erschliesst sich uns das ganze,umfassende Leben. Gerade so wie es keine richtigen und falschen Gerüche gibt, gibt eskeine richtigen und falschen Annahmen. Aber gerade so, wie wir uns vor einer Jauchegrubeoder einer rauchenden Feuersbrunst entfernen, werden wir wissen, wie mit falschenAnnahmen umzugehen ist. Wir durchschauen die ihnen zu Grunde liegenden Muster und findendann die Wahrheit im Falschen. Wir erkennen das wahre als wahr. Das falsche als falsch.Im weiteren erkennen wir das wahre im falschen und das falsche im wahren.

Dasist Wahrnehmung ist Bewusstsein ist Leben ist ganzheitliches allumfassendes Verständnisist die einzige Haltung, welche dem Leben gerecht wird und im hohen Masse intelligent aufdas Leben eingehen kann.


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Tyranos
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Ist alles so wie wir denken das es ist?

17.07.2006 um 23:55
@manjatu

Somit liefern uns falsche und wahre Annahmen gleichermassenEntwicklung und Erkenntnis. Das Erkennen von Falschem und Unwahrem ist somit ebensoförderlich für die Entwicklung, wie das Erkennen und Sehen der richtigen Annahmen.

Dem stimme ich zu.
Natürlich sind auch falsche Annahmen genau so wichtigwie die richtigen. Schlecht und unbrauchbar ist nichts davon.

@mastermind

Dass unsere Funktionsweise so "eigenständig" ist, ist noch lange kein Grund, dasswir nicht in einer Art "Matrix" leben könnten!
Das erläutere doch mal bittenäher!


Wir befinden uns in einem geschlossenen System, das heißt, alles wasin diesem System existiert, ist mehr oder weniger miteinander verbunden. Es bestehthäufig die Vorstellung, dass das Universum Teil eines größeren Universums ist, dies kanndeswegen nicht stimmen, da wir die Auswirkungen und Einflüsse dieses größeren Systems inunserem bemerken müssten, was nicht der Fall ist. Wenn es irgendwelche Wesen gäbe, dieuns auf irgendeiner Weise kontrollieren, so müssten wir dies auch bemerken, da sie mituns in einer bestimmten Verbindung stehen würden. Dies zu erkennen wäre auch ziemlichleicht, da diese Wesen einen großen Einfluss auf uns hätten.
Mehr kann ich eigentlichdazu nicht sagen, da die eigentliche Logik da hinter viel zu kompliziert ist, als dasssie erklärt werden kann. Also man muss schon selbst darauf kommen um es ganznachvollziehen zu können.:)

Ich sage: Ebenfalls nur eine Annahme, wederfalsch noch richtig (wie manjatu schön erklärte).
Es könnte auch ganz anders sein.Unsere Messgeräte stimmen nur mit unserer Wahrnehmung überein. Das ist auch schonalles.


Stimmt, es könnte anders sein, aber das heißt noch lange nicht, dassdas was an den entsprechenden Experimenten herausgefunden und als Elektronen bezeichnetwurde, nur eine Illusion wäre. Wenn es eine wäre, so wären alle anderen Beschreibungenüber die Funktion des Elektrons nicht richtig. Darauf wollte ich eigentlich mit denElektronen hinaus.


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

18.07.2006 um 08:54
Wir befinden uns in einem geschlossenen System, das heißt, alles was in diesem Systemexistiert, ist mehr oder weniger miteinander verbunden. Es besteht häufig dieVorstellung, dass das Universum Teil eines größeren Universums ist, dies kann deswegennicht stimmen, da wir die Auswirkungen und Einflüsse dieses größeren Systems in unserembemerken müssten, was nicht der Fall ist. Wenn es irgendwelche Wesen gäbe, die uns aufirgendeiner Weise kontrollieren, so müssten wir dies auch bemerken, da sie mit uns ineiner bestimmten Verbindung stehen würden. Dies zu erkennen wäre auch ziemlich leicht, dadiese Wesen einen großen Einfluss auf uns hätten.

Hast du den Film "Matrix"eigentlich geschaut?
Und...man kann in Computerspielen beliebig physikalische Gesetzeein-und ausblenden.
Aber ich gebe dir vollkommen Recht, wenn du sagst, es ist völligirrelevant, ob wir nun "nur erschaffen" sind (was ich NICHT glaube) oder "echt" (was auchimmer "echt" sein mag).

über die Funktion des Elektrons

Genau,da stimme ich auch zu.
Das Elektron hat lediglich eine FUNKTION für uns, es ist einWerkzeug des Verstandes, welches im Alltag gut angewendet werden kann.


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

18.07.2006 um 15:12
Nein ist es nicht. Jeder schafft sich seine Umgebung selbst. Nur weil ein Blinder nichtssieht, heißt es nicht dass alles schwarz ist (oder wie auch immer). Und wenn ich miralles zurecht denke, heißt es nicht dass es so ist, weil Andere es wieder anders sehen.

Es geht nach der Mehrheit. Wenn die das so sieht, dann ist das so. DieMinderheit wird dann nicht beachtet.

Sonst könnte man ja alles anzweifeln.


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

18.07.2006 um 18:04
Tyranos schreibt:

Wenn es irgendwelche Wesen gäbe, die uns auf irgendeinerWeise kontrollieren, so müssten wir dies auch bemerken, da sie mit uns in einerbestimmten Verbindung stehen würden. Dies zu erkennen wäre auch ziemlich leicht, da dieseWesen einen großen Einfluss auf uns hätten.

Nehmen wir an, wir beobachtenein Wesen, zum Beispiel ein Käfer. Nun können wir seinen ganzen Tagesablauf manipulieren,wir können vorausschauen, wo er hinläuft und dort Vorbereitungen treffen, welche ihn ineine bestimmte Richtung lenken werden oder ihn an Nahrung führen oder sogar in eine Fallelocken. Wir sind hier sehr überlegene Wesen in der Manipulation und Steuerung desKäferalltages. Doch im Kern finden wir bei diesem Beispiel, dass wir und der Käfergleichermassen den Gesetzen des Todes ausgesetzt sind. Hier finden wir einen der vielengemeinsamen Nennern und dort ist auch das Ende der Manipulation. Wir können seinen Todbewirken oder sein Leben verlängern, wir können sogar manipulierend auf seine Nachkommenwirken, aber dies alles nur in einem engeren Rahmen, nämlich dem Rahmen, welchem wirselber auch unterstellt sind. So ist wie du sagst, alles mit allem verbunden.

Sollten wir von höheren Wesen "manipuliert" werden, so wäre das Bewusstsein und derKörper dieser Gestalten derart, dass wir sie nicht fassen können. Sie wären zu schnellfür unsere Wahrnehmung, besonders, wenn unsere Wahrnehmung durch das illusionäre Ich nochvermindert und getrübt ist. Doch auch hier könnten uns Wesen nicht mehr oder wenigermanipulieren, als sie selber innerhalb der gemeinsamen Verbindung auf ihre eigenenGrenzen stossen. Aber ich kann eine Manipulation nicht ausschliessen, weil vieleMenschen, ich eingeschlossen, schon klar "fremde Gedanken" oder "fremde Gefühle" gespürthaben, welche sich irgendwie in das eigene Bewusstseinsfeld geschlichen haben. Wer sichselber gut kennt, seine eigenen "Schwingungen" und "Zustände" also unterscheiden kann vonwirklich fremden Einfluss, wird solchen Dingen mehr oder weniger zwangsläufig im Lebenbegegnen.

Ich glaube nun, dass uns tatsächlich andere Bewusstseinswesen (Engel,Lichtwesen, Dämonen?, Ausserirdische oder das eigene menschliche kollektive Bewusstseinoder dann die Schöpferkraft selber? oder der grosse Geist über dem Wasser :))"Eingebungen, Einspielungen" oder dann "Offenbarungen, Inspirationen" oder dann "Angst-und Gewaltmuster" vorlegen können. Findet sich in uns eine Resonanz dazu, kann sichdieses Gefühl oder dieser Gedanke in uns offenbaren. Merken wir es nicht, nehmen wir esauf und verstärken es und tragen es so in die Welt.

Es gibt eine Geschichte, ichweiss aber nicht in welchem Volk oder Stamm, aber dort geht noch heute der Manneinkaufen, manchmal hat er zwei oder drei Tage Fussmarsch bis zum Markt. Wenn die Frau imnachhinein noch etwas möchte, was sie ihrem Mann nicht gesagt hat, geht sie zu einembestimmten Baum und erzählt es diesem Baum, ihr Mann solle dies und dies auch noch nachHause bringen. Und tatsächlich, mehrfach nachgeprüft, kauft der Mann intuitiv diesenGegenstand.

Ich gehe noch einen Schritt weiter und sage, nicht Kontrolle oderManipulation herrschen vor, nein, eher Zusammenarbeit und Anteilnahme an einermultidimensionalen Schöpfung und Evolution lassen uns gemeinsam mit höheren Wesen aufganz selbstverständliche Art kooperativ wirken auf dieser Welt. Da sie in einer leichtversetzten aber immer noch greifbaren Dimension leben, wo sie schon nicht mehrfestkörperlich sind, findet der bewusste Austausch eher selten statt und sie können auchnicht manipulieren dahingehend, dass sie keine Hände hätten, welche dann auch in unsererWelt einen Stein zu heben vermögen. Aber der Einfluss auf Gedanken und Gefühle ist genuggross und ein wirklich starker Einfluss, wenn es so denn wäre.

Was ich aber auchglaube wie Du, solange wir diese Wesen in unserem Alltag nicht wirklich spüren, wird dieManipulation auch wenn überhaupt sehr gering sein. Ausser die Manipulation eines einzigenMomentes wirkt sich danach über lange Zeit aus - als Beispiel Implantate, Sperren oderBewusstseinsveränderung in unserem Gehirn. Dies als Kind vorgenommen, lässt uns wohl dieAnwesenheit dieser Wesen erkennen, aber eben als Kind noch und dann wird es wiedervergessen oder verdrängt. Wenn diese kontrollierenden Wesen die Möglichkeit hätten, dieKinder zu besuchen und zu verändern im Kleinkindalter wäre das eine Möglichkeit,ungesehen zu manipulieren.

Die Wechselwirkung wäre dann die Wirkung, welchediese Manipulationen in uns hätten. Doch wie erkennt man, wenn man etwas schon seit Kindhat, ob es zu einem selber gehört oder etwas fremdes ist? Natürlich im gesunden Austauschmit den Eltern. Und wenn es die Eltern auch schon haben? Esoterische Quellen sprechendavon, dass Angst und Gewaltmuster Prägungen sind, welche im Grunde nicht menschlicherNatur sind. (Die Gewalt, welche aus dem Verstand entsteht, nicht die reflexartigeSelbstschutz und die Angst aus dem Verstand und auch hier nicht die Vorsicht zurArterhaltung). Diese Muster erzeugen Energiefelder, Bewusstseinsfrequenzen welche dannvon Wesen niederem Bewusstsein sozusagen als Nahrung absorbiert werden.Energievampirismus.

Doch dies ist nur eine Seite. Die viel grössere wäre diepositive Beeinflussung. Es gibt im Wald Zecken und dann die Stechmücken und dann dievielen Krankheiten. Aber darüber hinaus gibt es eine Unmenge friedliches, ungiftiges undschönes auf dieser Welt. In diesem Verhältnis wird vielleicht auch der Mensch aufseelischgeistiger Ebene einerseits manipuliert und andererseits gelernt und geführt aufdem Weg durch das Leben.


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Tyranos
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Ist alles so wie wir denken das es ist?

19.07.2006 um 00:32
@mastermind

Hast du den Film "Matrix" eigentlich geschaut?

Jahabe ich.
Das Problem daran, im Film funktioniert das Ganze und ist von der Logikirgendwie auf die Realität übertragbar, doch die Frage ist, lässt die Realität so einMatrixsystem überhaupt zu?

@manjatu

Doch auch hier könnten uns Wesennicht mehr oder weniger manipulieren, als sie selber innerhalb der gemeinsamen Verbindungauf ihre eigenen Grenzen stossen.

Ziemlich wichtige Aussage aus deinemBeitrag wie ich finde.

Wer sich selber gut kennt, seine eigenen"Schwingungen" und "Zustände" also unterscheiden kann von wirklich fremden Einfluss, wirdsolchen Dingen mehr oder weniger zwangsläufig im Leben begegnen.

Hm komisch,also vom fremden Einfluss merke ich irgendwie überhaupt nichts.


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

19.07.2006 um 00:44
doch die Frage ist, lässt die Realität so ein Matrixsystem überhaupt zu?


Hm...warum nicht?


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carpediem
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Ist alles so wie wir denken das es ist?

19.07.2006 um 00:49
Das "Matrix-Sndrom"...


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kysan
ehemaliges Mitglied

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Ist alles so wie wir denken das es ist?

19.07.2006 um 05:51
" Wenn es irgendwelche Wesen gäbe, die uns auf irgendeiner Weise kontrollieren, somüssten wir dies auch bemerken, da sie mit uns in einer bestimmten Verbindung stehenwürden. Dies zu erkennen wäre auch ziemlich leicht, da diese Wesen einen großen Einflussauf uns hätten."

aber wie sieht das dann bei einer hypnose aus?

anmerkung:

wenn man in hypnose versetzt wird kann man sich (wenn es derhypnotiseur so will) sich nach der aktion an nichts mehr erinnern ^.^

kurzgesagt absolute kontrolle

und auf uns übertragbar....


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Ist alles so wie wir denken das es ist?

19.07.2006 um 10:06
Kysan

eine Frage mal, ich habe mich nie mit Hypnose befasst, können auch starkePersönlichkeiten (also mental und gefühlsmässig stark und im Gleichgewicht) hypnotisiertwerden?


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