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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

242 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft, Frauen, Männer, Gleichberechtigung
Chris0815
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 14:52
Ja, welch ein Blödsinn, ich schau mir jetzt zum 30male "der Soldat James Ryan" an, *gähn*
Ich könnte nicht Soldat sein, ich würde Depressionen bekommen, deshalb Respekt an die die es tuen können.


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Chris0815
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 15:01
@holzer
Ich halte das nur für erwähnenswert, weil ich mir nicht unterstellen lasse, ich wäre sexistisch. Und es gibt nun mal "Männerberufe" und "Frauenberufe". Das ist halt so und auch nicht ungewöhnlich, weil es nunmal Frauen und Männer gibt, sonst wären wir alle Zwitter und nicht so unterschiedlich, im Denken und Fühlen.

Und genau das ist der Punkt warum ich mich über manche Sachen bezüglich Gleichberechtigung aufrege, weil es nicht "gleich" ist.


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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 15:09
@chris

Frauen verdienen immer noch weniger in denselben Jobs, trotz gleicher Qualifikation. Keine Ahnung, in welchem Job du arbeitest. Aber wenn du nur die Hälfte verdienst, dann sicherlich nicht in derselben Position bei derselben Firma.

Die Unterhaltsregelung ist auch sinnvoll, so wie sie ist. Der Vater ist immerhin zur Hälfte am Kind "beteiligt", während noch immer die Frau nicht nur das Kind austrägt und somit schon rein biologisch viel schwerer belastet ist, sondern auch nachher diejenige ist, die sich um die Kinder kümmert, während die Männer ohne Unterbrechung ihrem Beruf nachgehen. Insofern haben die Frauen auch einen gewissen Vorteil und eine gewisse Absicherung verdient.
Außerdem tust du so, als wären Männer nur am Geld interessiert. Es gibt viele Männer, die lieben ihre Kinder, ob leibliche oder nicht, und wollen ihnen gerne helfen, wo es geht, auch nach einer Scheidung.


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Chris0815
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 15:18
Wenn das Kind nicht mein Kind ist, und ich mich von dieser Frau scheiden lasse, eine neue Familie gründen möchte mit einer Frau die mir kein Kuckuckskind unterschiebt und mich nicht betrügt, wie es die Frau vorher getan hat, wieso soll da ein Mann weiter für zahlen ??? Als Belohnung für das Fremdgehen ?

Das Frauen in den gleichen Positionen wie Männer weniger verdienen, ist richtig, aber zum Glück nicht mehr überall. In meinen Beruf bekommen die Frauen genauso viel Geld wie ich. Ich habe eine Chefin und keinen Chef.
Aber die Gleichberechtigung ist mittlerweile nicht mehr gleich, das ist das einzige was ich hier die ganze Zeit versuche zu schreiben.


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holzer
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 15:25
Chris0815 schrieb:Ich halte das nur für erwähnenswert, weil ich mir nicht unterstellen lasse, ich wäre sexistisch.
Du bist ja nun aber sexistisch, ich bin es leider auch, weil ich ( wie Du ) noch immer in Geschlechterrollen denke. Das ist nunmal sexistisch, man darf sich seinen Vorurteilen ( Und die hast du, sowohl Frauen asl auch Männern gegenüber ) nur nicht hingeben, dann ist alles in Ordnung.
Chris0815 schrieb:sonst wären wir alle Zwitter
Die Geschlechtertrennung ist biologisch sinnvoll, aber nicht gesellschaftlich.


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Chris0815
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 15:33
holzer schrieb:Die Geschlechtertrennung ist biologisch sinnvoll, aber nicht gesellschaftlich.
Jetzt kommen wir der Sache schon näher, ich empfinde es aber nicht als schlimm einen Mann einen Mann seien zulassen und bei der Frau halt genauso. Ich sehe es nicht als Vorurteil, sondern als "normal". Aber das ist auch wieder Auslegungssache.


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18.09.2007 um 15:44
@chris
Mir scheint eher, dass du das Kind der alten Beziehung für die gescheiterte Ehe bestrafen willst. Denn warum sollte ich plötzlich ein Kind nicht mehr mögen oder unterstützen wollen, nur weil ich erfahre, dass es nicht mein leibliches ist (das Kind wusste es vermutlich selbst nicht), oder weil meine Ehe gescheitert ist?


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holzer
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 16:11
Chris0815 schrieb:Jetzt kommen wir der Sache schon näher, ich empfinde es aber nicht als schlimm einen Mann einen Mann seien zulassen und bei der Frau halt genauso.
Ne, das finde ich auch nicht schlimm, wenn man die Entscheidung für sich trifft. Aber man sollte den Menschen die Wahl lassen aus dem traditionellen Geschlechterbild auszubrechen. Und wenn man selbst emanzipiert genug ist, stört man sich auch nicht mehr daran. So Worte wie Männer- und Frauenberufe sind der freien Entfaltung und Selbstgestaltung nun mal nicht zuträglich und damit sexistisch.


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Chris0815
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 16:21
yoyo schrieb:Mir scheint eher, dass du das Kind der alten Beziehung für die gescheiterte Ehe bestrafen willst. Denn warum sollte ich plötzlich ein Kind nicht mehr mögen oder unterstützen wollen, nur weil ich erfahre, dass es nicht mein leibliches ist (das Kind wusste es vermutlich selbst nicht), oder weil meine Ehe gescheitert ist?
Tja, dumm gelaufen sage ich da nur. Kann sich ja dann bei der Mutter bedanken, ich würde keinen Cent für das Kuckucksei auslegen. Blöder Idiot denkt du jetzt ? Ist mir egal, so bin ich halt.


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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 18:00
danke an yoyo :)

Naja also ich bin ein Mann mit den Jagen Sammeln "Töten" und Erschaffen genen...
Wenn man sie mir nicht wegnimmt (gene) will ich sie auch ausleben, ohne gleich komisch angeschaut zu werden :)


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holzer
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 18:15
Das darfst Du doch auch, wer hindert Dich?

Und wenn Du ein Mann mit den "Kleidernähen, Kleidertragen, Lieder singen" Genen wärst, dürftest Du sie auch ausleben. Is doch schön...


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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 18:17
@holzer

dann wäre er eine elfe :D


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holzer
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 18:18
Fee (Fairy) wäre wohl das korrekte ( und sexistische ^^ ) Wort.


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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 19:11
Ich bin der Meinung, dass der Themenstarter gewissermassen recht hat. Tendenziell soll alles "ver-uni-sext" werden (anreden, berufe, usw), metrosexuelles Gehabe ist IN (fängt bei der Hautpflege-Serie für den modernen Mann an und hört bei rasierten Beinen wieder auf) und wer nicht in den homosexuellen Lobes-Chor miteinstimmt gilt als aussätziger, dumpfer Kleingeist. Wer es wagt, sich "politisch inkorrekt" zu äussern ist gesellschaftlich nicht tragbar.
Alles soll gleich werden. Dieser Einheitsbrei stiehlt aber einen Teil der Identität und kann teilweise zu Orientierungslosigkeit führen. Mir gefällt diese Entwicklung nicht besonders. Nur ein Krieg inklusive Anarchie und Armut könnte (auf brutale Weise) zumindest für eine gewisse Zeit wieder eine kultiviertere Rollenverteilung zum Leben erwecken.


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Xedion65
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 19:13
yoyo

Also Frauen verdienen bei gleicher Beschäftigung, bei gleichem "Humankapital" usw. in der Regel genau das gleiche, es gibt lediglich eine marginale Abweichung. In einigen Branchen ist das aber sogar noch umgekehrt. Juristisch gesehen kann es sich auch keine Firma leisten Frauen hier zu diskriminieren. Das Problem ist eben, dass Frauen oft einfach nicht die gleiche Qualifikation haben, eben weil sie weniger Berufserfahrung vorweisen können (sie scheiden einige Jahre wegen der Kinder aus dem Beruf aus usw) oder ähnliches. Man kann auf der Gegenseite aber natürlich nicht erwarten, alles gleichzeitig zu bekommen. Kinder SIND immer ein Karriereknick für den, der dafür Zeit opfert, egal ob Mann oder Frau. Dies ist ja auch ein Grund, wieso 40% aller Akademikerinnen und ähnlich viele Akademiker einfach keine Kinder mehr bekommen. Sie müssten zu viel aufgeben..

Und das mit dem Unterhalt ist so eine Sache. Ich halte es z.B. für verwerflich einen Mann (eine Frau weißin der Regel, dass ein Kind von ihr ist^^) für ein untergeschobenes Kind zahlen zu lassen. Natürlich kann das Kind generell nichts dafür, aber das ist leider der Zustand im heutigen Deutschland. Ein Mann, der ein Kind zeugt (oder heiratet) liefert sich mitunter der Frau aus. Natürlich sind viele Fälle, die man so hört, Extremfälle, aber dass es die gibt, ist doch sehr beunruhigend.
Vielen Männern wird ja gerade dieser Umgang mit den Kindern verboten (ob sie ihn verdient haben oder nicht). Nicht umsonst wurde Deutschland schon von der EU ermahnt, die Rechte der leiblichen Väter zu stärken..
Eng damit verbunden ist ja auch die frage nach Vaterschaftstests. Diese durfte die Mutter bis vor kurzem noch verweigern (ist das Gesetz mittlerweile durch? Keine Ahnung). Da stellt sich einem natürlich die Frage nach dem Sinn dahinter, nach der Gerechtigkeit. Kindeswohl hin oder her, was ist mit den Rechten des Vaters?


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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 19:31
ich denke, das verdienstgefälle is eher eine rechnerische sache. denn da wird der durchschnitt berechnet, also auch die frauen mit einbezogen, die kinder haben und nichts verdienen in dem moment.

naja, und zu der verweichlichung / verweiblichung: es hat doch jeder mann selbst in der hand, was er aus sich macht. vielleicht is hier die gängige definition von männlichkeit nicht unbedingt die, die mittlerweile in der gesellschaft die verbreitetse ist. eine gesellschaft und ihre vorstellung wandelt sich eben. früher war das schönheitsideal mollig und möglichst blass... und heute? warum sollte sich die vorstellung über die rolle der geschlechter nicht genauso ändern?

bzgl frauen- und männerberufen:
ich bin bei leibe keine feministin, wirklich nicht, aber wenn man so in die vergangenheit schaut, dann haben doch frauen nie weniger harte arbeit als männer verrichten müssen. in der landwirtschaft, im haushalt, etc... es war gang und gäbe, dass frauen hart körperlicharbeiteten. erst später kam es auf, dass eine frau "vornehm" zu sein hatte, in den unförmigsten kleidchen rumzurennen hatten,etc... und dann auch nur in gehobenen gesellschaften.
die definition, die ich hier teilweise so raushöre, erinnert mich eher an die höhlenmensch-zeiten, als der mann die mammuts jagte und die frau am lagerfeuer saß und auf die nachkommenschaft aufpasste...


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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 19:40
Tja, ist halt nun mal so, dass es absolute Gerechtigkeit nicht gibt in dieser verkorksten Welt mit all ihren gestörten Menschen und gescheiterten Beziehungen.

Aber für mich rangiert das Wohl des Kindes über dem des Vaters. Ich denke gar nicht, dass es viele Fälle gibt, in denen der Vater durch die Unterhaltszahlungen unter die Armutsgrenze rutscht.
Klar gibt es Schlampen, die dieses Gesetz schamlos ausgenutzt haben. Aber man kann ja auch nicht das Kind bestrafen, weil seine Mutter eine Schlampe ist :|
Nur blechen, ohne aber Besuchsrecht zu erhalten, finde ich auch unfair.
Da bliebe eigentlich nichs anderes übrig, als jeden Einzelfall abzuwägen ...


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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 19:42
Ich finde, im Prinzip ist es dasselbe Problem wie mit der Bevorzugung der Minoritäten in den USA. Da regen sich auch Weiße auf, wenn bei gleicher Qualifikation ein Farbiger den Job bekommt, ohne aber zu bedenken, dass die Farbigen jahrhundertelang benachteiligt waren und sozusagen einen Rückstand aufzuholen haben.


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18.09.2007 um 20:15
naja
die grenzen zwischen mann und frau verwischen eh immer mehr
wen ich frauen sich mit übelster gossensprache rumschreien und rauchen und saufen und sich kloppen seh wird mir schon komisch

nicht das das kerle tun sollten
aber so ganz typische werte gibts heute eh auf beiden seiten immer weniger


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Xedion65
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Die Verweiblichung des Mannes in der postmodernen Ges.

18.09.2007 um 20:16
yoyo
yoyo schrieb:Da regen sich auch Weiße auf, wenn bei gleicher Qualifikation ein Farbiger den Job bekommt, ohne aber zu bedenken, dass die Farbigen jahrhundertelang benachteiligt waren und sozusagen einen Rückstand aufzuholen haben.
Das Problem ist aber, dass man eine Ungerechtigkeit nicht durch eine Ungerechtigkeit aufholen kann. Das hat mit Emanzipation nix zu tun. Bei den Geschlechtern kommt ja noch die Frage hinzu, was tatsächlich auf Benachteiligung fußt und was auf anderen Dingen wie z.B. Biologie oder was auch immer.


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