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Operation Mindfuck

25 Beiträge, Schlüsselwörter: Menschen, Gefühle, Entwicklung, Erfahrungen, Erfahrung
georgeorwell
Diskussionsleiter
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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 08:08
die gedanken werden heutzutage von allen seiten beeinflusst (medien, schule, usw.) dennoch gibt es viele leute wie zum beispiel diejenigen die diese seite besuchen, die glauben sich nicht dazu zählen zu müssen.
es gibt so viele pessimisten oder verschwörungstheoretiker usw.
man wird als solches ja nicht immer unbedingt geboren.
deswegen hier meine frage dazu:
wie seid IHR geworden wie IHR jetzt seit und wie kamm es dazu?
habt ihr z.b. erfahrung in der familie sammeln können?
oder habt ihr nen buch gelesen das euch nicht mehr losgelassen hat und nun wollt ihr die welt verändern?

SIE werden mich nicht bekommen


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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 08:13
wir sind wie wir sind!!!!
wenn du sagst, dass uns alle medien beeinflussen, dann hast du recht. Jedoch verstehe ich dann deine frage nicht, denn wie könnte mich ein Medium dazu beeinflussen die welt zu verändern?? wo wäre die persönliche interpretation und die Individualität?? Wenn ich MICH verändere, dann kann dies nicht durch beeinflussung geschehen. Änderungen entstehen in dir selbst. Wenn sie beeinflusst sind, na dann gute nacht!!!! Reflektiere jedoch Beeinflussung genau, um nicht irgendwann mal den falschen Gedanken zu bekommen. Obwohl, gibt es falsche Gedanken, oder sind diese nur durch die Werte der gesellschaft bestimmt???

lg neo

Individualität ist der Kontrast der Persönlichkeit,
da sie nicht von Freiheit sondern nur von
Abhängigkeit, der Gesellschaft zeugt


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jeanne
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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 09:10
@georgeorwell

jeder ist so, wie er ist. einfach durch gene, lebenserfahrung und sonstige erlebnisse. ich denke nicht, dass man durch medien geprägt oder beeinflusst wird. man bekommt eher andere denkansätze, wobei es sicher viele gibt, die sich durch medien und gesellschaft beeinflussen lassen. jeder hat seine eigenen vorstellungen, was er erreichen möchte, ob er die welt verändern möchte oder sonstwas mit seinem leben anstellt.
und warum meinst du, dass die leute, die diese seite besuchen, sich nicht zu denen zählen, die sich durch nichts beeinflussen lassen? ich finde, dass das doch sehr weithergeholt ist und auch irgendwie anmaßend ist. fast schon beleidigend. ich unterstelle dir nichts, es kommt bei mir nur so an.

die narben, die wir tragen, werden uns immer daran erinnern, dass die vergangenheit mal realität war


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ruxandra
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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 09:17
Man kann nicht sagen dass ein Buch jemand verändern kann, vielleicht gibt es dir ein paar Denkanstösse oder es beeinflusst dich in einer Hinsicht.

Ok aber wann erkenne ich bei einem Menschen was Einfluss ist und was Ver-änderung ist? Meiner Meinung nach, damit ein Mensch sich verändert, muss er dies sich bewusst sein, es sich wünschen und der Ausgangspunkt ist irgendwo in sich selbst. Einfluss auf der anderen Seite ein Aussenfaktor und der Mensch der einem solchen Aussenfaktor unterzogen wird ist ihm nicht bewusst dass er beeinflusst ist. Das ist doch “die schöne Kunst des Beeinflussen”!!!!
Ja, Medien , Schule, Freundekreis, Bücher alles was um uns ist, prägt uns, beeinflusst uns in einer gewissen Weise, aber es verändert uns nicht. Alles was aus uns kommt, aus uns selber, kann uns verändern.
Ein Buch kann dir ein paar Denkanstöse geben aber nichts mehr…

@neo
Man spürt deine Liebe für das Thema Individualität, und darum eine Frage, die auch an Georgeorwell gerichtet ist, ist der heutige Mensch ein Individuum oder ein Patch-Work, ein Konstrukt, zusammen gesetzt aus „Einflüsse“


Vollkomenheit braucht nicht erreicht zu werden, denn sie ist schon in uns.
Unsterblichkeit und Glückseligkeit brauchen nicht erworben zu werden, denn wir haben sie schon.
Sie sind allezeit unser gewesen.
(Vivekananda)


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ben
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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 10:21
ALLES beeinflusst uns, ganz egal ob Medien, Mitmenschen oder die Natur. Alle Eindrücke, die wir sammeln, verarbeiten wir auch auf irgendeine Weise. Dabei scheinen einige Eindrücke uns mehr zu beeinflussen als andere.

Wie ich so geworden bin, wie ich heute bin? Ich bin das Ergebnis meines Umfeldes in Abhängigkeit der Vorraussetzungen meines menschlichen Körpers – nicht mehr und nicht weniger!

Wäre ich in einem anderen Umfeld aufgewachsen, dann muss ich davon ausgehen, dass ich anhand der andersartigen Erfahrungen, die ich dann gemacht hätte, auch andere Charakterzüge hätte als jetzt. Dies lässt sich z.B. an der Religionszugehörigkeit der Menschen ganz gut nachvollziehen. Wer etwa unter Christen geboren und aufgewachsen ist, der wird (tendenziell) eher ein Christ, weil sein Umfeld ihn dahingehend geprägt hat. Entschließt er sich trotzdem für eine andere Religion, dann hat er einen Grund dafür, das heißt, dass etwas in seinem Umfeld (ein Erlebnis, andere Menschen, etc.) ihn dazu geführt hat, sich einer anderen Religion anzuschließen.

So gesehen bin ich der Meinung, dass der Mensch nicht in der Lage ist, eigene, also vom Umfeld unabhängige Entscheidungen zu treffen. Erst die Beeinflussung von Außen (sprich die Erfahrung) in Verbindung mit unseren menschlichen Grundbedürfnissen (z.B. Atmung oder Nahrungsaufnahme) führt uns zu unserer Entscheidung, und zwar in jedem Augenblick unseres Lebens.

Also sind wir sogar auf eine "Beeinflussung" in gewisser Weise angewiesen, um überhaupt Entscheidungen treffen zu können.


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georgeorwell
Diskussionsleiter
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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 10:41
ok ist ne blöde fragestellung ((tut mir leid bin auf arbeit und deswegen nicht ganz bei der sache)soll keine ausrede sein).
mir gehts darum ,z.b. leute die diese seite besuchen befassen sich meiner meinung nach nicht nur mit den alltäglichen dinge sondern denken (hoffe ich) weiter voraus, um eventuell doch mal was zu verändern. das ist nicht abwerten gemeint sondern ganz im gegenteil. denn ich denke das diese unglaublich vielen medien einflüsse ganze viele menschen unbewusst beeinflussen, ganz besonders kinder. z.b der yu gi oh wahnsinn karten,videospiele,magazine und viel mehr, klär so einem kind mal das es sinnvoller ist ein baumhaus zu bauen oder ähnliches. das kind lacht ein höchstens aus und sagt: wer macht denn sowas? aber ich schweife schon wieder vom thema ab.
mir ging es in diesem thread darum das leute wir ihr euch eventuell von sowas nicht zu stark beeinflussen last, weil ihr vieleicht über das nötige hintergrund wissen verfügt. und ich wollte wissen wir ihr dazu gekommen seit dieses wissen zu erlangen.

@ruxandra
ja mit der heutigen zeit glaube ich das sehr.
ob das immer so war, mag ich nicht zu beurteilen. fakt ist das die heutige jugend sich stärker denn je mit "Einflüssen" unbewusst auseinandersetzen muss. ich will nicht alles schlecht machen, aber es tut mir in der seele weh wenn man merkt das die jugend sich lieber für computer interessiert als für naturwissenschaften.

SIE werden mich nicht bekommen


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ruxandra
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 10:53
@ben,

So viel ich weiss hat der Mensch etwas was sich Freier Wille nennt: der Mensch ist also frei sich zu entscheiden.
Es ist war, dass der Umfeld und andere Faktoren wie Eltern, Familie, Freunde, Religion usw uns beeinflussen , aber zu sagen “Ich bin das Ergebnis meines Umfeldes” – find ich zu extrem und spricht dafür das man sich als Produkt / der Gesellschaft, Gemeinschaft) sieht.
Es gibt diesen Einfluss der Gesellschaft/ Gemeinschaft, aber es kommt dann zu einem Wendepunkt wo der Mensch selber entscheiden kann ( oder besser gesagt soll) was er von seinem „Umfeld“ akzeptieren will oder nicht.
Und wenn der Mensch sich bewusst wird dass er einen solchen Freien Willen hat, kann man dann sich als Individuum bezeichnen und Ver-änderungen finden in einem statt, die bewusst, gewollt sind.

Die heutige Gesellschaft schult den Freien Willen nicht mehr, sondern einen so genannten Pseudo-freien Willen sich zwischen "im Voraus gegebenen" Alternativen zu entscheiden, also gewisse Beeinflussung existiert auch hier, da ich nicht die Freiheit habe um meine alternativen zwishen ich mich entscheiden möchte, selber auszuwählen. Aber wenn mir bewusst wird, dass ich auch diese Freiheit habe, dann komme ich ein Stückchen näher den wahren Freien Willen.


Vollkomenheit braucht nicht erreicht zu werden, denn sie ist schon in uns.
Unsterblichkeit und Glückseligkeit brauchen nicht erworben zu werden, denn wir haben sie schon.
Sie sind allezeit unser gewesen.
(Vivekananda)


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ben
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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 12:29
"So viel ich weiss hat der Mensch etwas was sich Freier Wille nennt: der Mensch ist also frei sich zu entscheiden."

Und ich komme bei meinen Beobachtungen und Überlegungen immer wieder zu dem gleichen Schluss, dass der Mensch eben NICHT frei ist, sich zu entscheiden.

Analysiere doch einfach mal eine deiner Entscheidungen, ganz egal welche. Du wirst zugeben müssen, dass du Gründe hast für deine Entscheidung. Diese Gründe resultieren entweder aus gemachten Erfahrungen (aufgenommen durch deine Sinnesorgane) oder aus deinen menschlichen Grundbedürfnissen wie z.B. Essen oder Schlafen.

Es gibt immer eine kausale Kette, alles hat eine oder mehrere Ursachen. Sie sind letztlich der Antrieb für jede Entscheidung, die du triffst. Ich halte dies für eines der wichtigsten Naturgesetze, derer sich auch der Mensch nicht enthalten kann. Selbst wenn du dich jetzt bewusst gegen deine sonst übliche Entscheidung entscheidest, so ist vielleicht mein Beitrag einer der Gründe, warum du dich jetzt anders entscheidest.

Stell dir einfach immer die ehrliche Frage, warum du dich für das eine oder andere entschieden hast. So wirst du auch immer auf Gründe für deine Entscheidung treffen. Solltest du mal keinen direkten Grund erkennen, so ist dies kein Beweis, dass es keinen Grund gibt (zur Fehlbarkeit des Menschen sollten wir uns bekennen).

Ein freier Wille käme einer Entscheidung (also einer Reaktion) aus dem Nichts heraus gleich. Dies widerspricht sämtlichen Beobachtungen, die wir in der Natur machen können.

Diese Erkenntnis hat sehr weitreichende Folgen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, weil es den Rahmen dieses Threads sprengen würde. Aber ich fordere jeden auf, sich mal zu überlegen, was dies z.B. auch für unsere Rechtsprechung bedeuten würde...


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ruxandra
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 12:52
@ben
Ja, es ist wahr..man entscheiden sich zwischen y und z und diese Entscheidung beruht auf Gründe... mein Gedanke war in Zusammenhang mit der Aktion des Entscheidens und den Einfluss von "aussen", also was nicht im unseren Inneren ist.
Auf Grund von Etwas entscheide ich mich für Etwas, aber wenn der Grund aus meinem Inneren kommt, aus mir selbst, kann ich sagen ich hab mich "frei entschieden"

Vollkomenheit braucht nicht erreicht zu werden, denn sie ist schon in uns.
Unsterblichkeit und Glückseligkeit brauchen nicht erworben zu werden, denn wir haben sie schon.
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(Vivekananda)


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ben
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 13:32
"Auf Grund von Etwas entscheide ich mich für Etwas, aber wenn der Grund aus meinem Inneren kommt, aus mir selbst, kann ich sagen ich hab mich "frei entschieden""

Ich fürchte hier ist die Gefahr der Selbsttäuschung sehr groß. Abhängig vom jeweiligen Weltbild bzw. der jeweiligen Glaubensrichtung füllt doch jeder die Formulierung "aus meinem Inneren" mit anderen Inhalten. Für mich ist dies ein plausibler Hinweis darauf, dass wir Themen, die wir entweder nicht verstehen (wie das viel zitierte menschliche Bewusstsein) oder die wir fürchten (unser aller Ende durch den Tod) lieber mit einer für uns angenehmen Vorstellung füllen.

Ich sehe absolut keinen plausiblen Grund oder Hinweis, neben den (wie ich hoffe für jeden verständlich erklärten) beeinflussten Entscheidungen des Menschen auch noch eine weitere (eine innere und von Einflüssen unabhängige) Entscheidungsebene als existent zu bezeichnen, für die jeglicher übergreifende Erklärungsansatz fehlschlägt. Eine bloße Hülle an Vorstellungen hilft uns in unseren Überlegungen nicht weiter!

Wir dürfen nicht einfach etwas als wahr bezeichnen, nur weil wir es gerne so hätten und wir dürfen etwas genauso wenig als unwahr bezeichnen, nur weil wir es gerne nicht so hätten.

Ein innerer, freier Wille gibt es demnach für mich nicht, solange ich diesen nicht ebenso einleuchtend und nachvollziehbar erklären kann, wie die beeinflusste Entscheidung.


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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 13:51
Ich habe mich nicht verändert, ich kann jetzt sagen dass ich die Welt genauso
betrachte wie schon immer.
Und, ich glaube ich hätte ehrlich gesagt Probleme damit meine Biographie zu
schreiben, denn sie würde wahrscheinlich nicht viel mehr als drei Sätze
beinhalten.
Der Mensch ist zu komplex um beschreibeen zu können was ihn dazu macht
was er ist, auf der einen Seite ist er wie eine Raupe, bloss mit unendlich
vielen Entwicklungsstadien, und auf der anderen ist er aber auch wie ein
gerade geborenes Elchjunges, sofort startbereit für alles was das Leben zu
bieten hat.
(sorry, aber mir fiel auf die schnelle nichts besseres als das Elchjunge ein :))

Ein Mensch befindet sich in einer ständigen Entwicklung, sobald man denkt,
verändert sich etwas.
Es ist schon von Vorteil wenn man selbst weiss dass diese Entwicklung
stattfindet.

Die Umgebung wirkt bloss auf unseren Körper in direkter Weise ein, unser
Geist bleibt völlig frei von dieser o. g. "Manipulation", wenn man erkennt dass
dieser sich völlig frei entwickelt.

..so wie Neo es schon beschrieb.

...leben heisst lieben!


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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 14:22
Hi@all, bin neu aber hab schon monate auf diesem Forum belesen und hab mich nun dazu entschieden auch nen bisserl mitzuposten...


Also ich bin der Meinung das der Mensch, speziell auf unsere gesellschaft bezogen, nicht nur beinflusst wird sondern auch manipuliert wird. und zwar am meisten durch die medien und die schule!
in der schule zum beispiel wird dir eingetrichtert dass wir in einer demokratie leben indem dir ein völlig falsches verständnis von demokratie gegeben wird.
Ausserdem werdet ihr zu "sklaven der zeit" gemacht

eure mentalität in diesem staat wird bewusst darauf gedrillt, zu konsumieren und hart zu arbeiten damit die multimillionäre noch mehr millionen bekommen

die medien vermitteln dabei soetwas wie eine scheinwelt. ihr werdet mit menschenverdummenden sendungen, wie z.B. talkshows oder gerichtssendungen ect. damit ihr ja keinen gedanken an die wirklich wichtigen dinge des lebens verschwendet.

Lest mal das Buch "Philosophy of Punk" von craig´o hara. hat mir echt geholfen das alles was hier abgeht zu verstehen.

lernt autonom zu leben und nicht heteronom wie es euch der staat (indirekt) vorschreibt


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volker
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 14:38
@ GeorgeOrwell

"wie seid IHR geworden wie IHR jetzt seit und wie kamm es dazu?" *löl*

Unter natürlichen Umständen (ohne gezielte Eingriffe) wird unser menschliches Verhalten alleine durch Lernergebnisse bestimmt! Wir Menschen leben und verhalten uns dann so... wie es UNS in unserer Umgebung vorgelebt wird.

Aus diesem Grund predigte Jesus vor 2000 Jahren: Sprecht keine Lügen und tut Euch und anderen nichts an, was ihr selbst verabscheut!

Die Medien prägen in unserer Zeit 'nicht unerheblich' mit... durch (Zeit)Schriften, Radio, TV, Internet und auch 'Ausbildungen' wird unser Verhalten geändert. Unsere Sinne werden heutzutage nahezu Bombardiert... mit Texten, Reden, Werbung etc. Auch 'unterschwellig' werden wir manipuliert. Das führt bei den Konsumenten der verschiedenen Medien regelrecht zu 'Versuchungen'!

Menschen führen zum Beispiel nur Krieg, weil sie 'Kriegskunst' ausbilden... die psychologische Kriegsführung ist dabei z.B. eine Jahrtausend alte Strategie, mit der man das menschliche Verhalten lokal beeinflusst.

Auch Bestrahlung mit elektromagnetischen Wellen ändert das menschliche Verhalten und beeinflusst die Gesundheit...


Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch diese Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, so verändert sich sein Leben auch. Weil er sich sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, so begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt zu glauben...


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tunkel
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Operation Mindfuck

30.04.2004 um 14:47
bei mir gab es 2 entscheidente Faktoren:

- den Biologie-Leistungskurs (der hat mich quasi wachgerüttelt)
- die Zivizeit (ich war Nachtwache in einem Kloppiheim und konnte so um die 4 Stunden Lesen. Da hab ich mir die ZEIT und den Spiegel vorgeknöpft)

während dieser Zeit hab ich Google als Waffe gegen die Dummheit entdeckt


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georgeorwell
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

03.05.2004 um 10:35
@volker

endlich mal jemand der´s verstanden hat.
danke das du mir gezeigt hast das es noch hoffnung gibt.

Nennt mich Psycho oder Freak,
doch am Ende bin ich der über SIE siegt!


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Obrien
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Operation Mindfuck

03.05.2004 um 10:57
@georgeorwell

"wie seid IHR geworden wie IHR jetzt seit und wie kamm es dazu?"

Zum ersten mal nachgedacht habe ich,als ich mit 14 das Buch "1984" gelesen habe.

Das hat mich eigentlich zu einem Pessmisten gemacht,denn die Entwicklung wie sie viele Verschwörungstheoretiker beobachten findet tatsächlich statt....bloss ist sie nicht das Wirken,einer geheimen Clique von Verschwörern ohne die alles in Ordnung wäre....sondern ein Gesellschaftlicher Prozess. Ungesteuert und somit so gut wie gar nicht zu beeinflussen:(

Seit der Lektüre dieses Buches,habe ich halt viel über dieses Thema gelesen und mich für Politik interessiert.


Sei vergnügt solange du am Leben bist...

Ptahotep (2400 v.Chr.)


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Obrien
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

03.05.2004 um 11:06
@ben

Da muss ich dir recht geben. Die meisten Entscheidungen werden mehr oder weniger bewusst von externen Faktoren beeinflusst. Ich denke da nicht mal an gezielte Manipulation sondern an unbewusste Einflüsse.

Beispielsweise ist man glücklich verliebt,hebt das die Laune und man trifft eine entscheidung anders als wenn man frustriert ist:) o.ä.

Sei vergnügt solange du am Leben bist...

Ptahotep (2400 v.Chr.)


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Obrien
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

03.05.2004 um 11:09
so sollte mehr oder weniger unbewusst heissen.

Sei vergnügt solange du am Leben bist...

Ptahotep (2400 v.Chr.)


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ben
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

03.05.2004 um 12:03
"Das hat mich eigentlich zu einem Pessmisten gemacht,denn die Entwicklung wie sie viele Verschwörungstheoretiker beobachten findet tatsächlich statt....bloss ist sie nicht das Wirken,einer geheimen Clique von Verschwörern ohne die alles in Ordnung wäre....sondern ein Gesellschaftlicher Prozess. Ungesteuert und somit so gut wie gar nicht zu beeinflussen"

So würde ich es nicht ausdrücken, denn Verschwörungstheoretiker gehen grundsätzlich von einer zielgerichteten, geplanten und gesteuerten Aktion einer "verschworenen" Gruppe aus (häufig mit haarsträubenden Argumenten). Ein ungesteuerter gesellschaftlicher Prozess ist was anderes und etwas völlig normales.

Wenn heute viele Daten eines Menschen gesammelt werden oder er an vielen Orten beobachtet werden kann, so ist dies für mich längst noch kein Anzeichen einer Verschwörung, sondern Teil der menschlichen Gesellschaftsentwicklung. Dass diese Entwicklung punktuell ausgenutzt werden kann, steht außer Frage, so wie nahezu jede Entwicklung der menschlichen Gesellschaft auch ihre Gefahren mit sich gebracht hat.

Wir haben heute die Technik aus Orwells "1984", aber glücklicherweise nicht auch die Gesellschaftsform. Ein hieraus geborener Pessimismus ist als nicht zwingend nötig. ;)


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Stonechen
ehemaliges Mitglied

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Operation Mindfuck

28.09.2014 um 17:44
Ich bin nicht anders als der Rest dort draussen ... !



Ich bin nicht gegen das System, ich bin kein Aussenseiter und ich denke nicht Anti.
Und trotzdem bin ich hier angemeldet.

Geprägt worden durch bestimmte Erlebnisse und Geschehnisse sind wir alle.
Alle die hier angemeldet sind und alle die es nicht sind.
Der eine zieht daraus seine Konsequenzen und der andere(ich zb) lebt ganz normal im laufendem System weiter und versucht für sich den besten Weg zu finden.
georgeorwell schrieb:es gibt so viele pessimisten oder verschwörungstheoretiker usw.
man wird als solches ja nicht immer unbedingt geboren.
deswegen hier meine frage dazu:
wie seid IHR geworden wie IHR jetzt seit und wie kamm es dazu?
habt ihr z.b. erfahrung in der familie sammeln können?
oder habt ihr nen buch gelesen das euch nicht mehr losgelassen hat und nun wollt ihr die welt verändern?
Ich bin durch meine Erfahrungen geworden wie ich jetzt bin.
Gute und viele schlechte Erfahrungen - über die ich glücklich bin das ich sie gemacht habe.

Ich habe viele Bücher gelesen, aber noch nie ein's beseite gelegt und beschlossen nun die Welt zu verändern. Höchstens meine eigene kleine Welt - und die hab ich bereits verändert - mehrmals - und weitere Male folgen mit grosser Sicherheit :)

Pessimistisch bin ich auf keinen Fall, jedoch vorsichtig.
Ich bin keine Verschwöhrungstheoretikerin, jedoch sieht mein Auge das nicht immer alles so läuft wie es rechtens wäre


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