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Kinderlosigkeit

559 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinderlos, Lasten

Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 08:48
@tigerherz
Ich hab genug Freundinnen mit Kindern bzw. ein Patenkind, da krieg ich genug mit ohne 24/7 ein Kind um mich rum haben zu muessen! :D


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 08:54
@gruselich

Da kommt’s wohl auf den Einzelfall an. Ich kenne Großfamilien mit sieben Kindern, die das super hinbekommen ohne Hilfe von außen und ich kenne eine Familie mit nur zwei Kindern, bei denen mich das kalte Grauen packt. Da läuft nach außen hin alles glatt, aber die jüngste sollte mal Fotos mit in den Kindergarten bringen (dieses typische Familie vorstellen, was im Kindergarten gern mal gemacht wird) und hat darauf ihre eigene Mutter nicht als solche wahrnehmen können. Die Nanny war ihre Mutter. Klar, wenn die Eltern jeweils um die 60 bis 90 Stunden pro Woche arbeiten, die Nanny beim Kind ist, wenn es krank ist und mit dem Kind zum Arzt geht, die Eltern ohne Kind in den Urlaub fahren... die sind nichtmal bei den Genurtstagen des Kindes anwesend, weil der Job wichtiger ist.
Nevrion schrieb:Das Wort reich hatte ich hier in eine Doppeldeutigkeit gesetzt. Klar wird eine Harz IV Familie durch Kinder nicht reich, aber es gab schon mehr als einen Fall, wo eine Hartz IV Familie durch Zulagen vom Staat mehr Geld zusammen bekommt als ein kinderloses Paar, bei dem beide im Arbeitsmarkt tätig sind.
Wie @Alari schon sagte: die haben deutlich mehr Ausgaben. Miete, Strom, Lebensmittel, Bekleidung, Mittagessensgeld in Schule und Kindergarten, Schulmaterial (da gibts zumindest in meinem Fall 72,xx Euro pro Schuljahr, was extrem wenig ist, das deckt nichtmal die Klassenkassenbeiträge für ein Halbjahr ab, von Materialkosten und Sportzeug mal ganz zu schweigen) etc.

Da wird unterm Strich bei nem kinderlosen Paar mehr übrig bleiben.
Alari schrieb:Ich weiss, dass es auch Leuten die schon ein Kind haben so geht. :) Sogar Leuten, die schon zwei haben! :D Und wenn sie drei haben kommt "Waaaaas, ihr habt drei Kinder??" Und dann dieser Blick dazu "Was fuer Asis sind das denn!?" :D Daraus lernen wir, dass viele Leute einfach unmoeglich sind! :D
Was lernen wir noch daraus? Man kann es eh nie jemandem Recht machen :troll: und alle anderen wissen es auch sowieso immer besser :D


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 08:56
becky schrieb:Was lernen wir noch daraus? Man kann es eh nie jemandem Recht machen :troll: und alle anderen wissen es auch sowieso immer besser :D
Das sowieso! :D Wie geht der Spruch? Selbst wenn Du uebers Wasser laufen kannst, kommt garantiert einer und fragt, wieso Du zu bloed zum Schwimmen bist! :D


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30.01.2018 um 09:02
becky schrieb:Was lernen wir noch daraus? Man kann es eh nie jemandem Recht machen :troll: und alle anderen wissen es auch sowieso immer besser
So ist es. Aussenstehende maßen sich über Andere oftmals ein (vernichtendes) Urteil zu.
Die gesamten Umstände, warum, wieso, weshalb, wird nicht berücksichtigt.

Hauptsache lästern :troll:


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30.01.2018 um 09:04
Alari schrieb:Ich hab genug Freundinnen mit Kindern bzw. ein Patenkind, da krieg ich genug mit ohne 24/7 ein Kind um mich rum haben zu muessen! :D
Aber ein eigenes Kind zu haben ist natürlich noch mal was ganz anderes ^^


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30.01.2018 um 09:05
tigerherz schrieb:Aber ein eigenes Kind zu haben ist natürlich noch mal was ganz anderes
Ja, etwas, das ich auf gar keinen Fall will! :D


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30.01.2018 um 09:06
tigerherz schrieb:Aber ein eigenes Kind zu haben ist natürlich noch mal was ganz anderes ^^
Natürlich ist das was anderes. Aber nicht jeder möchte diese Verantwortung 24/7 und das 18 Jahre lang (oder länger). Manchen reicht es, sich Neffen/Nichten/Patenkinder mal nen Wochenende „auszuleihen“ und sich daran zu erfreuen. Und sich genauso zu freuen, wenn man sie wieder an die Eltern abgeben kann :D


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30.01.2018 um 09:12
@becky
Sehr gut gesagt! :) Genau so ist es! :) Ich glaube, meine Nerven wuerden es auch gar nicht aushalten, wenn mein Kind krank wuerde. Was ich da schon mitgekriegt hab im Bekanntenkreis...ich waere schon in der Klapsmuehle!


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30.01.2018 um 09:16
@becky
Ich finde, du stellst hier ein extremes Beispiel gegen den einfachen Fakt, dass jedes einzelne Kind Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, und somit kinderreiche Familien pro Kind weniger Zeit aufbringen können, als Familien mit ein, oder zwei Kindern.
Natürlich wird es auch vernachlässigte Einzelkinder, oder Geschwisterpaare geben, wenn die Eltern sich nicht für ihren Nachwuchs interessieren. Aber das ist ein Extremfall.

Meiner Meinung nach spielt bei Familien mit sehr vielen Kindern oftmals subtil der Wunsch der Frau schwanger zu sein, dadurch Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erhalten genauso eine Rolle, wie Religion oder das altertümliche Bild, einen großen Clan zu bilden. Die Fruchtbarkeitsgöttin zu sein.
Ob die Kinder dann Karies haben, oder schwarze Fingernägel, ist dann meiner Beobachtung nach zweitrangig.

Man "wuppt alles ja irgendwie". Nur irgendwie wuppen/schaffen ist meiner Meinung nach nicht genug. Das Kind will doch als Individuum wahrgenommen werden. Unser Alltag ist ihre Kindheit!

Ein bisschen Andacht, Behutsamkeit und individuelle Förderung kosten viel Zeit. Das kann eine Großfamilie nur sehr bedingt für ein individuelles Kind leisten (von Ausnahmen mal abgesehen).


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 09:16
Mir sind die Kosten für ein Kind sicher nicht ganz klar, aber da ich brauchbar verdiene und mein Interesse in Sachen Frauen eigentlich immer schon recht beruflich recht gut gestellte Frauen traf, sollte zumindest ein Kind möglich sein bzw. wäre möglich gewesen.

Ich hab mir das schon alles sehr gewünscht, speziell mit zunehmendem Alter, seit sich das "Kinder sind nervig"-Gefühl zum "Kinder will ich beschützen und ihnen was beibringen"-Gefühl gewandelt hat. Hatte also genug Zeit, zu reflektieren ob ich das wirklich will und ob es finanziell möglich wäre.

Was mich tatsächlich ein wenig "tröstet", ist die generelle Entwicklung in der deutschen Gesellschaft. Ich wünsch(t)e meinen ungeborenen Kindern ein positives, konstruktiv handelndes, soziales, menschelndes, entspanntes Umfeld. Das sehe ich hier tatsächlich bis auf weiteres nicht, also wenn es denn gar nicht mehr klappen sollte, dann sollte ich mich auf eine Art vielleicht auch freuen, dass sie sich die heutige Gesellschaft nicht antun müssen. Aber das ist ein anderes Thema für andere Threads.


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30.01.2018 um 09:26
@gruselich

Es waren ja auch nur Beispiele. Und auch größere Familien, in denen Kinder vernachlässigt werden, sind zum Glück Extremfälle und nicht die Regel.

Ob man vielen Kindern gerecht werden kann, ist eine Organisationsfrage. Das ist es aber auch bei nur einem oder zwei Kindern. Hat man mehrere Kinder, wird natürlich sehr viel im Familienverband gemacht, was nichts schlechtes sein muss. Und normalerweise bleibt für jedes Kind genug Zeit, bei Bedarf auch mal mit den Eltern allein zu reden.

Von außen sieht sowas gerne mal nach Chaos aus, aber meist ist es ein organisiertes Chaos.


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30.01.2018 um 09:36
becky schrieb:Natürlich ist das was anderes. Aber nicht jeder möchte diese Verantwortung 24/7 und das 18 Jahre lang (oder länger). Manchen reicht es, sich Neffen/Nichten/Patenkinder mal nen Wochenende „auszuleihen“ und sich daran zu erfreuen. Und sich genauso zu freuen, wenn man
Ich habe eine kleine Cousine .. und ich muss sagen, dass es mich freut, dass sie endlich wieder mit ihren Eltern zurückgefahren ist. Kleine Kinder sind manchmal wirklich nervig .. aber schließlich auch nicht die ganze Zeit


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30.01.2018 um 09:37
Alari schrieb:Ja, etwas, das ich auf gar keinen Fall will! :D
:troll:


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Coaxaca
ehemaliges Mitglied

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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 09:59
Nevrion schrieb:
Die jährlich wachsende Weltbevölkerung stammt aber vor allem aus Afrika und der indischen Region. Gerade in Deutschland war nun in den letzten 20 Jahren nun nicht gerade ein Bevölkerungsboom auszumachen. Generell sind die Geburtenraten in First-World-Staates noch die geringsten auf der Erde, da man hier eher dazu geneigt ist zu verhüten oder dies aus anderen Aspekten nicht so favorisiert ist.
Gerade in Entwicklungsländern mit mehrheitlicher armer Bevölkerung, so scheint es, dass dort die Menschen, die am wenigsten dazu geeignet sind Eltern zu werden (weil sie selbst z.B. für sich zu wenig zu essen haben), noch am ehsten Kinder bekommen.
Da hast du natürlich recht. Ich würde aber sagen, dass ich mich nicht primär als Europäer oder Deutschen sehe, sondern als "Bürger" dieser Welt. Die Probleme unserer Welt sollte man in meinen Augen auch global angehen; da gibt es keine Unterteilung in einzelne Länder oder Kontinente. Und auch wenn die Geburtenrate in Europa sehr niedrig ist, so führt doch das enorme Bevölkerungswachstum in Afrika und Asien dazu, dass ich ein mulmiges Gefühl bekomme und besser kein Kind in die Welt setzen will.

Ich finde auch ehrlich gesagt, dass es kein Menschenrecht sein darf, so viele Kinder wie möglich zu produzieren... Im Gegenteil! Um unseren Planeten zu retten, müssten wir eigentlich harte Strafen für Menschen mit mehr als 3 Kindern aufstellen und kinderlose Männer und Frauen dementsprechend entlohnen. Aber das wäre ja wieder unmenschlich... Also machen wir weiter wie bisher und hinterlassen den zukünftigen Generationen eine immer weniger lebenswerte Welt. Wenn ich daran denke, was im 21. Jahrhundert noch so alles abgehen wird, bin ich wirklich froh darüber, hier nichts zu hinterlassen.


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 10:05
Kinderlosigkeit ist ja auch oft nicht freiwillig. Und hier gibt es ein strukurelles Problem unserer Arbeitswelt, das in anderen Ländern teilweise doch besser gelöst wird.

Wenn eine Frau zunächst Abitur macht, dann ein Studium abschließt und einige Jahre berufliche Erfahrung sammelt, um nach einer Kinderpause wieder sinnvoll einsteigen zu können, ist sie oft schon Mitte 30 bis Ende 30, also in einem Alter, in dem die Fruchtbarkeit schon deutlich nachgelassen hat.

Lösbar wäre das gesellschaftlich nur, indem man jungen Frauen die Möglichkeit gibt, Kinder zu bekommen und dann ohne Einbußen weiterzumachen. Damit kann man einem kleinen teil der unfreiwilligen Kinderlosigkeit begegnen.

Weiterhin wird sich kaum eine Frau darauf einlassen, Kinder zu bekommen ohne eine Partnerschaft mit Perspektive. Da kann die Gesellschaft kaum eingreifen.

Die Idee, dass nun kinderlose Paare Kinder aus 3.Weltländern per Gesetz zugeordnet werden, erscheint mir eher abseitig. Wie soll das gehen? Und warum?

Sollen jetzt die Abschiebeflüge auf der Rückreise eine Ladung Kinder mitnehmen, um den Leerflug zu vermeiden? Bitte nicht.


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 10:09
sacredheart schrieb:Lösbar wäre das gesellschaftlich nur, indem man jungen Frauen die Möglichkeit gibt, Kinder zu bekommen und dann ohne Einbußen weiterzumachen.
Ich habe fuer mich immer gesagt, wenn ich ein Kind bekomme, dann will ich fuer dieses Kind auch da sein und nicht einen Zehn-Stunden-Tag auf der Arbeit hinlegen und kaum etwas von meinem Kind mitbekommen!

Loesbar waere das gesellschaftlich, indem man das Muttersein mit einer beruflichen Karriere gleichsetzt. Aber das ist heute ja schon rein finanziell ueberhaupt nicht mehr moeglich!


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 10:19
@Alari

Kann ich nachvollziehen. Allerdings kenne ich auch Kinder arbeitender Mütter, die ein glückliches Leben führen. Völlig sich ausschließend ist das nicht.

Ein Problem sieht man, wenn man eine beliebige Lifestyle-Zeitschrift aufschlägt. Hier wird jedem suggeriert, wie er auf dem Weg ins Büro.... was man dann bei einer Konferenz tragen könne.... was für leichte Snacks man zwischen Büro und Workout.... bevor man abends dann mit hochsensiblen Freunden snowboarden oder Wellness betreibt.....

Da fühle ich mich schon außen vor, weil meine Arbeit im Gegensatz zu all den durchgestylten Leben nicht im Büro stattfindet.

Wie außen vor fühlt sich da oft eine Hausfrau und Mutter?

Da machen es sich Männer und Frauen auch selbst und gegenseitig schwer. Hausfrauen glauben, sie haben eine ach so erstrebenswerte Karriere geopfert, Männer glauben, sie haben keine Minute für sich, weil sie nach einer natürlich hocherfolgreichen Arbeit direkt als Superpapi weitermachen müssen ohne eine Minute Pause.

Ein Freund von mir hatte das mal schön zusammengefasst, als seine Frau eine Zeitlang mit Kleinkind zu Hause blieb.
Die Begrüßung nach der Arbeit geschah stets nach dem Motto: 'So, jetzt kannste erst mal nacharbeiten, was Du den ganzen Tag unentschuldigt gefehlt hast...'.


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 10:19
Wenn ich die meisten Kinder in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis anschaue, bin ich froh, keinen Kinderwunsch zu haben!

Überbevölkerung mag in Dtl. selbst kein Thema sein (wobei Deutschland selbst ja gemessen auf Fläche und Einwohnerzahl durchaus auch nicht wirklich leer ist), aber bezüglich dem ökologischen Fußabdruck ist es trotzdem sinnvoll, weniger Kinder zu zeugen.
Jedes nicht gezeugte Kind -> CO2-Einsparung von 60 Tonnen im Jahr.
Halte ich gegen das ewige "Wer kein Kind bekommt, ist in jederlei Hinsicht super-egoistisch."-Geschrei.


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 10:25
sacredheart schrieb:Kann ich nachvollziehen. Allerdings kenne ich auch Kinder arbeitender Mütter, die ein glückliches Leben führen. Völlig sich ausschließend ist das nicht.
Natuerlich, aber es geht mir hier ja um mich in erster Linie. Ich kriege kein Kind, um es dann anderen Leuten zum Grossziehen zu geben!
sacredheart schrieb:Wie außen vor fühlt sich da oft eine Hausfrau und Mutter?
Ja, und das ist scheisse! Es ist scheisse, dass man von oben herab behandelt wird, wenn man sagt, man ist Hausfrau und Mutter! Als waere das nicht an sich schon ein verdammt harter Job, den man teuer zahlen muesste, wenn man jemanden dafuer einstellt!


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Kinderlosigkeit

30.01.2018 um 10:43
Alari schrieb:Ja, und das ist scheisse! Es ist scheisse, dass man von oben herab behandelt wird, wenn man sagt, man ist Hausfrau und Mutter! Als waere das nicht an sich schon ein verdammt harter Job, den man teuer zahlen muesste, wenn man jemanden dafuer einstellt!
„Hast du heute wieder nur zu Hause gesessen und nichts gemacht, während andere arbeiten?“ - „Ja, ich hab nur Küche und Bad geputzt, staubgesaugt, dein Abendessen vorbereitet, die Kinder bespaßt, bin mit den Kindern beim Arzt gewesen und habe den Hund ausgeführt.“

Originaldialog zwischen einer Freundin und ihrem Mann. Dem wurde erst schlagartig bewusst, wie viel dieses „zu Hause sitzen und nichts tun“ ist, als sie ein paar Wochen mit einem der beiden Kinder auf Kur war. Und er hat nichtmal die volle Dosis abbekommen, das Kind war vormittags im Kindergarten, an den Wochenenden bei den Großeltern und gearbeitet hat er in der Zeit auch nicht. Nichtmal die üblichen Termine, die man so mit Kindern hat, fanden in der Zeit statt. Keine Arztbesuche, Elternabende, Kindergeburtstage usw.

Trotzdem war er danach fix und alle und sehr froh, als seine Frau wieder da war. Mittlerweile sieht er auch nicht mehr alles als selbstverständlich oder niedere Arbeit an, was sie so leistet. Er nimmt ihr sogar an den Wochenenden mal die Wäsche ab, lässt sie ausschlafen und ist mit den Kindern allein unterwegs.

Sie arbeitet mittlerweile auch wieder stundenweise, einfach nur, um mal rauszukommen und leistet sich vom dem Geld eine Putzfrau, die ihr Mann früher vollkommen überbewertet hätte und nun nicht mehr als „niederen Job“ ansieht, sondern auch für die Putzfrau viel Respekt übrig hat.

Und Meinungen von „außen“ sind oftmals noch schlimmer, wenn man „nur“ Hausfrau und Mutter ist. Da wird mitunter scheinbar gedacht, man wäre ein Mensch zweiter Klasse, faul und dumm.

Würde sich jeder mal mehr mit seinen eigenen Problemen beschäftigen und sich nicht so sehr in die Leben von anderen einmischen, könnte das Leben sehr viel stressfreier sein.


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