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Kinderlosigkeit

559 Beiträge, Schlüsselwörter: Kinderlos, Lasten

Kinderlosigkeit

08.03.2018 um 11:52
Kältezeit schrieb:Ich pendle jeden Tag 80km (ein Weg) in ein anderes Bundesland für einen Halbtagsjob.
Vor Kind, war ich Vollzeit angestellt.
@Kältezeit
Das kann ich toppen. Ich bin 3 Jahre jeden Tag über 100 KM zur Arbeit gependelt, von Dillenburg nach Frankfurt. Eine Fahrt betrug ca. 2 Stunden mit der Bahn. Ich musste also um 5 Uhr morgens raus und kam erst abends um 8 wieder! Ich hatte keine Sekunde Freizeit!
Kältezeit schrieb:Wir können gerne weiter diskutieren, aber nicht auf dieser persönlichen Schiene!
Dito! (
Kältezeit schrieb:Während meiner Kinderlosen Zeit war ich in Steuerklasse 1 und habe nie jemandem missgönnt, Freibeträge oder Ermäßigungen zu erhalten, nicht mal den Studenten oder Azubis.
)
Kältezeit schrieb:Kenn ich, den hatte ich schon mit Mitte 20.
Meiner war auch mit Mitte 20. Und zu allem überfluss, bin ich auch noch chronisch krank und halte mich nur mit Medikamenten auf den Beinen. Manchmal bin ich echt kurz davor, zusammen zu klappen. Ich geh trotzdem jeden Tag ins Büro und zahle trotzdem meine Steuern brav. Da darf man auch mal anmerken, dass man es unfair findet, wenn nur bestimmte Personengruppen immer wieder bevorteilt werden. Und damit meine ich nicht Rentner oder Studenten, das ist was völlig anderes. Mir geht's einfach nur darum, dass da ein Ungleichgewicht herrscht, nicht mehr und nicht weniger.


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Kinderlosigkeit

08.03.2018 um 11:55
@Kältezeit
Ach hey, um an unser Thema gestern nochmal anzuknüpfen, dass sich Muttis gerne zurücknehmen:

Da bin ich gestern kurz bei meinen Eltern gewesen und meine Mama macht mir freudestrahlend die Tür auf. "Kind, ich hab was für dich, warte warte ich hole es, muss es dir uuuunbedingt zeigen!"
Sprachs und lief die Treppe hoch. Kam runter mit zwei T-Shirts, die sie beim Lidl erworben hatte (wirklich schönes Zeug übrigens!) und überreichte mir sie total happy. Ich fragte dann, ob sie sich auch welche geholt habe. Und sie meinte nur, dass das die beiden letzten waren und die mir bestimmt stehen würden.

Das ist Mutti! Die hat sich mehr darüber gefreut mir was zu schenken, als sich das selbst zu kaufen.


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Kältezeit
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08.03.2018 um 11:56
Black_Canary schrieb:Meiner war auch mit Mitte 20. Und zu allem überfluss, bin ich auch noch chronisch krank und halte mich nur mit Medikamenten auf den Beinen. Manchmal bin ich echt kurz davor, zusammen zu klappen. Ich geh trotzdem jeden Tag ins Büro und zahle trotzdem meine Steuern brav. Da darf man auch mal anmerken, dass man es unfair findet, wenn nur bestimmte Personengruppen immer wieder bevorteilt werden. Und damit meine ich nicht Rentner oder Studenten, das ist was völlig anderes.
Eltern mit Kind zahlen, sofern sie berufstätig sind, auch Steuern.
Und wieso macht es einen Unterschied, ob nun Mütter mit Kind oder Studenten und Rentner bevorzugt werden?
Für all diese Gruppen gibt es gute Gründe, dass sie Vorzüge genießen.


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08.03.2018 um 11:58
Black_Canary schrieb:bin ich auch noch chronisch krank und halte mich nur mit Medikamenten auf den Beinen.
Hm, aber würdest du dadurch nicht auch Vorteile bekommen, wenn du dich ans Versorgungsamt wendest? Weil chronische Krankheiten meist auch einen GdB (Grad der Behinderung) nach sich ziehen. Und dieser bringt ebenfalls solche Vorteile mit sich, selbst wenn es nur 10 GdB sind (ist der kleinste Wert, die zählen in Zehnerschritten).
Also nur so ne Überlegung am Rande.


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08.03.2018 um 12:01
@Kältezeit
Kältezeit schrieb:Eltern mit Kind zahlen, sofern sie berufstätig sind, auch Steuern.
Das hab ich gar nicht abgestritten! :) Trotzdem bekommen Eltern ja immer Kindergeld, unabhängig davon, wie viel sie verdienen. Und das zahlt ja jeder Steuerzahler, egal wer. Während man als Single eben keinen "Zuschuss" für irgendwas bekommt, auch nicht, wenn man wenig verdient. Das ganze System ist halt darauf ausgelegt, die Leute mit Kindern zu bevorzugen.

Ich bleibe dabei, dass ich es ungerecht finde, ich denke da kommen wir auch auf keinen gemeinsamen Nenner :)

@Chu
Chu schrieb:Hm, aber würdest du dadurch nicht auch Vorteile bekommen, wenn du dich ans Versorgungsamt wendest? Weil chronische Krankheiten meist auch einen GdB (Grad der Behinderung) nach sich ziehen. Und dieser bringt ebenfalls solche Vorteile mit sich, selbst wenn es nur 10 GdB sind (ist der kleinste Wert, die Zahlen in Zehnerschritten).
Also nur so ne Überlegung am Rande.
Ehrlich gesagt, kenne ich mich damit absolut nicht aus. Habe da aber auch nie drüber nachgedacht! Das liegt aber auch daran, dass ich ja keine Hilfe will in dem Sinne, ich will ja nichts vom Staat nehmen. Und ich habe auch das Gefühl, dass meine Krankheit oft nicht ernst genommen wird, weil sie halt "nicht sichtbar" ist :(


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Kältezeit
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08.03.2018 um 12:05
@Chu
Wie goldig!

Den Status "Kind" wirst du halt nie wieder los. Und deine Mama wird immer euer Wohl vor ihres stellen. Aber wie du gestern schon so schön gesagt hast, gehört das auch irgendwie zum Muttersein.
Zumindest sollte es so sein!

@Black_Canary
Ja, ist hart. Als Mutterlose hab ich mich im Job kaputt gearbeitet, jetzt fängt mein Tag um 6 Uhr an und hört aber nicht um 16 Uhr auf, sondern erst gegen 20 Uhr.

Da denke ich oftmals sehnsuchtsvoll an die alten Zeiten zurück. Die auch stressig waren, aber eben anders. Zumal ich mir damals, mit meinem Vollzeitjob, niemals Sorgen um das liebe Geld machen musste. Da hab ich sogar eine überteuerte Frankfurter Wohnung (35qm) für warm 600 Ocken bezahlt bekommen.

Hach ja, Steuerklasse 1.
Massig Abgaben, aber ich musste eben nur für meine Bedürfnisse finanziell aufkommen.


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Kältezeit
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08.03.2018 um 12:09
Black_Canary schrieb:Das hab ich gar nicht abgestritten! :) Trotzdem bekommen Eltern ja immer Kindergeld, unabhängig davon, wie viel sie verdienen. Und das zahlt ja jeder Steuerzahler, egal wer. Während man als Single eben keinen "Zuschuss" für irgendwas bekommt, auch nicht, wenn man wenig verdient. Das ganze System ist halt darauf ausgelegt, die Leute mit Kindern zu bevorzugen.
Mit dem Kindergeld allein, kannst du ein Kind nicht finanzieren.
Ich bezahle ja schon allein 80 Euro Essensgeld, für das Turnen einmal die Woche 40 Euro im Monat.
Da ist Essen, Kleidung und Spielzeug noch nicht bezahlt.

Und auch Geringverdiener ohne Kind, können aufstocken.

Ich habe selbst 1 Jahr lang aufstocken müssen - da wurde das Kindergeld sogar als Einkommen gerechnet. Ich habe also in etwa genauso viel erhalten, wie jemand ohne Kind. Und mein Weihnachtgeld wurde mir, obwohl ich jeden Tag brav arbeiten ging, sogar noch abgezogen bzw. musste ich es zurückzahlen. :)

Ich habe jetzt weniger Geld, als früher und viel mehr Stress. Deswegen tut es mir leid, dass ich deine Argumentation nicht nachvollziehen kann.


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08.03.2018 um 12:13
Black_Canary schrieb:Ehrlich gesagt, kenne ich mich damit absolut nicht aus. Habe da aber auch nie drüber nachgedacht! Das liegt aber auch daran, dass ich ja keine Hilfe will in dem Sinne, ich will ja nichts vom Staat nehmen.
Naja, nehmen ist das nicht unbedingt. Es geht auch darum, dass man bei Anschaffungen, die notwendig sind um ein angenehmes Leben zu führen, Steuervorteile genießt. Bspw. kann man mehr Dinge absetzen. Und das finde ich richtig, weil man manchmal eben mehr Dinge braucht, als man zahlen kann. Das gilt auch bei der Krankenkasse und Medikamente oder andere Dinge. Man kriegt wirklich viel wieder zurück. So wie man Kuren oder sonstiges eher bekommt. Und das gilt eben als Bevorzugung für körperlich eingeschränkte. Auch das ist okay.
Soll auch nur ein Beispiel sein, dass viele Menschen irgendwie Hilfe bekommen.
Kältezeit schrieb:Den Status "Kind" wirst du halt nie wieder los. Und deine Mama wird immer euer Wohl vor ihres stellen. Aber wie du gestern schon so schön gesagt hast, gehört das auch irgendwie zum Muttersein.
Zumindest sollte es so sein!
Absolut! :D Und weißt du was? Ich mag es :D Meine Mama ist die beste! Aber deswegen ist es eben nun Zeit, ihr auch etwas zurück zu geben. Mittlerweile koche ich immer für sie mit, weil sie einen richtig bekackten und körperlichen Schichtdienst hat und sie holt sich das immer hier ab oder ich bringe es ihr, weil sie zu müde ist zum Kochen. Bzw (bitte verzeiht mir) nicht kochen kann :D


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08.03.2018 um 12:15
Kältezeit schrieb:Ja, ist hart. Als Mutterlose hab ich mich im Job kaputt gearbeitet, jetzt fängt mein Tag um 6 Uhr an und hört aber nicht um 16 Uhr auf, sondern um erst gegen 20 Uhr.

Da denke ich oftmals sehnsuchtsvoll an die alten Zeiten zurück. Die auch stressig waren, aber eben anders. Zumal ich mir damals, mit meinem Vollzeitjob, niemals Sorgen um das liebe Geld machen musste. Da hab ich sogar eine überteuerte Frankfurter Wohnung (35qm) für warm 600 Ocken bezahlt bekommen.

Hach ja, Steuerklasse 1.
Massig Abgaben, aber ich musste eben nur für meine Bedürfnisse finanziell aufkommen.
@Kältezeit
Aber schau doch mal: Es war Deine Entscheidung ein Kind zu bekommen. Deine Entscheidung auf Freizeit zu verzichten!

Du kannst doch nicht, nur weil Du es so empfindest, anderen ein dennoch hartes Leben auch ohne Kinder absprechen! Ein Leben kann auch ohne Kinder sehr hart und vor allem verdammt teuer sein, glaub mir. Man hat nicht nur als Mutter eine schwere Zeit.
Kältezeit schrieb:Zumal ich mir damals, mit meinem Vollzeitjob, niemals Sorgen um das liebe Geld machen musste
Ich habe mir mein ganzes Leben lang immer finanzielle Sorgen haben müssen. Auf Klassenfahrt, war ich immer die mit dem wenigsten Geld. In der Kindheit wurde unser Haus zwangsversteigert, wir mussten ausziehen und standen dann fast auf der Straße - mein Dad mit uns 2 Kindern. Ich bin mit abgeranzten Klamotten rumgerannt und hatte nie das neueste vom Neuesten - wollte ich auch gar nicht. Mir hat es dennoch an NICHTS gefehlt! Und als Erwachsene hab ich mir nun mal leider einen Job ausgesucht, der mir Spaß macht, aber leider eben nicht so viel Geld einbringt, wie man gebrauchen könnte.

Gut, jetzt zu zweit, sieht das ganze anders aus. Aber es ist halt nicht lange her, als ich alles alleine zahlen musste... ^^
Kältezeit schrieb:Mit dem Kindergeld allein, kannst du ein Kind nicht finanzieren.
Das würde ich auch nie behaupten, das ist mir schon klar :D
Kältezeit schrieb:Ich habe jetzt weniger Geld, als früher. Deswegen tut es mir leid, dass ich deine Argumentation nicht nachvollziehen kann.
Weißt Du, ich hatte teilweise echt kein leichtes Leben - und es ist mir nicht wichtig, ob irgendwelche Leute im Internet das nachvollziehen können, oder nicht! ;) Du kennst weder meine Geschichte, noch meine Ausgaben, noch kannst Du sonst irgendwie beurteilen, was ich alles zu zahlen habe.

Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass man sich nen Kind reinbumsen lässt und sich dann permanent über zu wenig Freizeit oder Kohle mokiert. Damit meine ich jetzt aber nicht Dich, sondern andere Mamis, von denen ich leider sehr oft sowas höre! Das unterstreich ich jetzt extra mal, bevor das wieder falsch aufgefasst wird.
Kältezeit schrieb:Und auch Geringverdiener ohne Kind, können aufstocken.
Ja, kann man, arbeitest Du gerne 60 Stunden in der Woche???


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Kinderlosigkeit

08.03.2018 um 12:16
Black_Canary schrieb:Ich habe in meinem Leben schon so viel gearbeitet, dass ich kurz vorm Burn-Out war. Ist auch nicht ganz normal mit 29, oder? ;)
Das ist leider auch bei Kindern schon gar nicht mehr so wahnsinnig selten mit einem Burnout.

Und glaub mal nicht, dass das Leben nen Zuckerschlecken ist, weil man keinen "normalen" Vollzeitjob hat. Auch viele "Nur-Mütter" haben nen Burnout.
Black_Canary schrieb:Meiner war auch mit Mitte 20. Und zu allem überfluss, bin ich auch noch chronisch krank und halte mich nur mit Medikamenten auf den Beinen. Manchmal bin ich echt kurz davor, zusammen zu klappen.
Ich im übrigen auch, Pause machen geht aber als Mutter nicht. Krankschreibungen, Urlaub oder sonstwas gibts nicht. Klar, es gäbe Verhinderungspflege fürs Kind, aber ganz ehrlich? Das beinhaltet so viel bürokratische Scheiße, dass das den nächsten Burnout nach sich zieht.

Wenn ich da an meine Vollzeitstelle zurückdenke, komme ich glatt ins schwärmen. Ich vermisse das total. Festes Einkommen, einigermaßen geregelte Arbeitszeiten, Urlaub und wenn Feierabend, dann Feierabend.
Kältezeit schrieb:Da denke ich oftmals sehnsuchtsvoll an die alten Zeiten zurück. Die auch stressig waren, aber eben anders. Zumal ich mir damals, mit meinem Vollzeitjob, niemals Sorgen um das liebe Geld machen musste. Da hab ich sogar eine überteuerte Frankfurter Wohnung (35qm) für warm 600 Ocken bezahlt bekommen.
That.


Ich versuche mittlerweile, mich nicht mehr für meine Situation zu rechtfertigen. Ja, ich lebe "vom Staat", ja, mein Kind verursacht erhebliche Kosten. Aber solange ich mit Job schlechter dastehe (und zwar wesentlich schlechter!), sehe ich es auch irgendwo nicht ein, meinem Kind noch mehr Stress zuzumuten, nur um nicht in Schubladen gesteckt zu werden. Das wird jetzt noch nen paar Monate so laufen, bis das Pflegegeld durch ist. Im Gegensatz zu dem, was ich mir jetzt dazu verdienen könnte, wird das nämlich nicht angerechnet. Dann tut das Arbeiten finanziell nicht mehr so weh. Paradox, aber willkommen in Deutschland.


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Kältezeit
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08.03.2018 um 12:17
@Black_Canary
Mal davon abgesehen, dass meine Rente erheblich sinkt, da ich eben nicht mehr Vollzeit arbeiten kann. Also werde ich später entweder länger arbeiten müssen, als ein Kinderloser Vollzeitjobber oder Flaschen sammeln. Dafür habe ich aber einen Steuerzahler mehr in die Welt gesetzt, der die Renten (auch für Kinderlose) mitfinanziert. :D

@Chu
Das ist süß!
Dass sie nicht kochen kann, lass sie aber nicht hören. :D


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08.03.2018 um 12:18
Kältezeit schrieb:Dafür habe ich aber einen Steuerzahler mehr in die Welt gesetzt, der die Renten (auch für Kinderlose) mitfinanziert. :D
@Kältezeit
Das kann man so ja nicht sehen! Ich zahle ja auch jeden Monat genug ein - das heißt, ich zahl mir meine Rente selbst :)
Kältezeit schrieb:oder Flaschen sammeln.
Oder aufstocken. Ja, das ist scheiße mit dem Vollzeitarbeiten, das stimmt.

Oder Du heiratest halt mal reich! :trollking:


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08.03.2018 um 12:20
becky schrieb:Ich versuche mittlerweile, mich nicht mehr für meine Situation zu rechtfertigen. .
Hast Du mit Deinem Text aber getan :D Dabei hab ich gar nix gegen Mütter gesagt, mir ging es doch lediglich nur um die Ungerechtmäßigkeit der Vergünstigungen :D
Wenn ich da an meine Vollzeitstelle zurückdenke, komme ich glatt ins schwärmen. Ich vermisse das total. Festes Einkommen, einigermaßen geregelte Arbeitszeiten, Urlaub und wenn Feierabend, dann Feierabend.
Ja, das hat was. U.a. deswegen will ich keine Kinder ;)


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08.03.2018 um 12:21
@Black_Canary
@Kältezeit

Ich glaube ihr habt beide ein hartes Leben. Okay irgendwie ist die Formulierung negativ konnotiert. Ich glaube, ihr habt beide euer Päckchen zu tragen - nicht böse gemeint.
Und ich denke, ihr befindet euch in Situationen, die frau eben nicht vergleichen kann. Davon ist aber keine schlimmer oder besser oder mit mehr oder weniger Vorteilen.
Letztendlich sucht man es sich so aus, ja. @Black_Canary
Du hast dir einen solchen Job ausgesucht und entschieden, dass du keine Hilfe vom Staat willst. Das ist total in Ordnung und auch in gewisser Weise ein beispielhaftes Verhalten.
@Kältezeit
Du hast dir das Kind ausgesucht und kämpfst dich nun so durchs Leben.

Ihr beide seid starke Frauen, bitte macht keinen Wettbewerb daraus, wer es jetzt schlechter oder besser hat. Das nimmt so ein wenig die Richtung an.

Ich finde Pro Kind okay und auch Contra. Ihr habt beide recht. Und trotz aller Lasten habe ich das Gefühl, dass eure Leben eigentlich eher positiv und erfreulich sind. Daran sollte man festhalten :)
Denn es gibt auch genug Vorteile :)


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Kältezeit
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08.03.2018 um 12:21
Black_Canary schrieb:Aber schau doch mal: Es war Deine Entscheidung ein Kind zu bekommen. Deine Entscheidung auf Freizeit zu verzichten!
Richtig. Wie es deine Entscheidung war, einen schlecht bezahlten Job anzunehmen,der es rechtfertigt, einen Betrag zu bemängeln, der wahrscheinlich nicht einmal 100 Euro im Jahr umfasst ("Kinderlosensteuer") .


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08.03.2018 um 12:22
Kältezeit schrieb:Das ist süß!
Dass sie nicht kochen kann, lass sie aber nicht hören.
Das sagt sie selbst. :'D Eine sehr reflektierte Frau :D Sonst würde ich mir niemals rausgehen, sowas zu behaupten :D


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Kältezeit
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08.03.2018 um 12:23
Black_Canary schrieb:Und auch Geringverdiener ohne Kind, können aufstocken.
Ja, kann man, arbeitest Du gerne 60 Stunden in der Woche???
Nicht Arbeitszeit aufstocken, sondern finanziell mit Hartz4.


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08.03.2018 um 12:26
Chu schrieb:Ich glaube ihr habt beide ein hartes Leben. Okay irgendwie ist die Formulierung negativ konnotiert. Ich glaube, ihr habt beide euer Päckchen zu tragen - nicht böse gemeint.
Und ich denke, ihr befindet euch in Situationen, die frau eben nicht vergleichen kann. Davon ist aber keine schlimmer oder besser oder mit mehr oder weniger Vorteilen.
Letztendlich sucht man es sich so aus, ja. @Black_Canary
Du hast dir einen solchen Job ausgesucht und entschieden, dass du keine Hilfe vom Staat willst. Das ist total in Ordnung und auch in gewisser Weise ein beispielhaftes Verhalten.
@Kältezeit
Du hast dir das Kind ausgesucht und kämpfst dich nun so durchs Leben.

Ihr beide seid starke Frauen, bitte macht keinen Wettbewerb daraus, wer es jetzt schlechter oder besser hat. Das nimmt so ein wenig die Richtung an.

Ich finde Pro Kind okay und auch Contra. Ihr habt beide recht. Und trotz aller Lasten habe ich das Gefühl, dass eure Leben eigentlich eher positiv und erfreulich sind. Daran sollte man festhalten :)
Denn es gibt auch genug Vorteile :)
@Chu
Danke, ja davon kann man ausgehen! <3

Ich weiß auch nicht, was in letzter Zeit bei @Kältezeit los ist, sie konnte sich sonst immer so toll in andere Menschen einfühlen, das macht sie in letzter Zeit gar nicht mehr, das finde ich sehr schade, da ich sie immer gerne gelesen habe. :(

Ich will keinen Wettbewerb daraus machen oder so, um Gottes Willen! Ich habe ein tolles Leben, ne schicke Wohnung, den besten Partner, den ich mir wünschen kann, tolle Freunde und auch sonst ist alles gut. <3

Nur an manchen Tagen, kann man vielleicht verstehen, gerade an so Tagen wie heute (wo ich mich seit Montag mit Migräne durch die Woche schleppe) da kann man vielleicht ein BISSCHEN nachvollziehen, WARUM man sich an diesen Tagen vielleicht über Dinge echauffiert, die einen sonst eher nicht stören ;) Ich lauf ja nicht durch die Gegend und mecker - ich hab das hier heute lediglich EINMAL angemerkt.
Kältezeit schrieb:Richtig. Wie es deine Entscheidung war, einen schlecht bezahlten Job anzunehmen,der es rechtfertigt, einen Betrag zu bemängeln, der wahrscheinlich nicht einmal 100 Euro im Jahr umfasst ("Kinderlosensteuer") .
Damals war ich 18 und wusste noch nicht, dass das in dem Beruf so ist. Ich war jung und naiv und hatte gehofft, in einer großen Anwaltskanzlei die Top-Fachangestellte zu werden! :D Das waren noch Träume... :'D


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Kältezeit
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08.03.2018 um 12:26
Black_Canary schrieb:Das kann man so ja nicht sehen! Ich zahle ja auch jeden Monat genug ein - das heißt, ich zahl mir meine Rente selbst :)
Ja, nee. So funktioniert das leider nicht. Du zahlst momentan die Rente für die Rentner, und unsere Kinder zahlen irgendwann unsere, die mächtig gering ausfallen wird, aufgrund der gekippten Alterspyramide.


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08.03.2018 um 12:27
Black_Canary schrieb:Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass man sich nen Kind reinbumsen lässt und sich dann permanent über zu wenig Freizeit oder Kohle mokiert. Damit meine ich jetzt aber nicht Dich, sondern andere Mamis, von denen ich leider sehr oft sowas höre! Das unterstreich ich jetzt extra mal, bevor das wieder falsch aufgefasst wird.
Das Problem ist: die meisten rutschen erst in diese Spirale aus Geld- und Zeitmangel, wenn das Kind schon da ist. War zumindest bei mir so. Als das Kind auf dem Weg war, hab ich Vollzeit gearbeitet, hatte nen super Einkommen. Ja, ich habe mich für ein Kind entschieden. Aber nicht dafür, schwanger sitzengelassen zu werden und ein nicht gesundes Kind zu bekommen. Manche Dinge kann man nicht entscheiden. Die passieren einfach. Diese "selbst Schuld"-Mentalität, die einem entgegenschlägt, ist aber oftmals schwerer zu ertragen als das fehlende Geld am Ende des Monats.
Black_Canary schrieb:Hast Du mit Deinem Text aber getan :D Dabei hab ich gar nix gegen Mütter gesagt, mir ging es doch lediglich nur um die Ungerechtmäßigkeit der Vergünstigungen :D
Das ist mir bewusst, war aber auch eher auf die Ämter bezogen, mit denen man zwangsläufig in Kontakt kommt, wenn man ein behindertes Kind hat. Ich sage da mittlerweile nur noch, wie die Situation ist und das wars. Sollen sie doch denken, ich bin eine von diesen Klischeemüttern, die sich auf Staatskosten nen faulen Lenz macht.


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