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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

21 Beiträge, Schlüsselwörter: Arbeit, Krankheit, Büro, Syndrom, Fehlen, Münchhausen, Krankenstand, Bunout
belphega
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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:07
Hallo Allmy's!

Ich hab ne etwas kritische Frage, bei der ich hoffe von ein paar eingelesenen Postern einen guten Rat zu bekommene. Vielleicht befindet sich auch ein Arzt, oder ein Arzt in Ausbildung unter euch? Ich brauch keine Prognose, lediglich eine ernste Meinung eurerseits.


Einer unserer Mitarbeiter ist 25 Jahre jung. Er arbeitet jetzt seit 2 Jahren bei uns.
Er macht seine Arbeit genau - sofern man das sagen kann - da er eine recht simple Arbeit macht. Auf alle Fälle hat er mehr Krankenstand als alle anderen hier und ich kann mir, da ich nie Krankenstand nehme, keinen Reim drauf machen.

Ihr müsst wissen, dass ich in 6 Jahren gerade mal 7 Tage aufgrund einer "Krankheit" nicht im Büro war. Diese sieben Tage waren auf extreme Dinge zurückzuführen.
2 Tage nach einer Kieferoperation, weil ich ausgesehn hab wie ne Wasserleiche.
3 Tage nach einem allergischen Anfall, die ich stationär verbringen musste.
Und erneut 2 Tage nach einer zweiten Kieferoperation inkl. Knochenaufbau.

Schmerzen oder Fieber sind für mich kein Grund nicht zur Arbeit zu gehn. Wenn ich ne ansteckende Erkältung hab, setz ich mich halt abseits der anderen hin. Wegen einer Erkältung oder leichtem Fieber muss ich nicht zuhause bleiben. Ich finde, wenn ich gesund genug bin um zu Fernsehen oder mit meinem Laptop im Bett zu liegen, bin ich auch gesund genug um mich um die Buchhaltung zu kümmern. Die meisten Menschen, bleiben relativ schnell zuhause - es ist ihr gutes Recht, Ärzte schreiben einen sowiso wegen jedem Furz krank. Aber bei dem besagten Arbeitskollegen ist es einfach nicht mehr tragbar.


In den 2 Jahren in denen er hier ist, gab es noch keinen Tag an dem er Überstunden gemacht hat. Er ist jeden Tag um Punkt 16.00 draußen. Freitags um Punkt 11.30 - so dass er genau seine Arbeitszeit pro Monat zusammenbringt. Er hat immer wieder nach Schulungen und anderen Arbeitsbereichen gefragt, was ihm alles ermöglicht wurde, aber nichts davon hat er mit dem richtigen Ernst gemacht.

Er ist jeden Monat 2-3x krank. Immer nur 1-2 Tage.
Am Arztzettel steht dann sowas wie "Erkältet" und 1 Tag freigestellt.
Wenn er in der Firma Scheiße baut, steht er nie dazu, sondern simuliert einen Schwächeanfall und geht nachhause. Mittlerweile haben die Abteilungsleiter extra Traubenzucker bereitgestellt, dass er diese "Schwächeanfälle" nicht mehr als Ausrede verwenden kann.

Er klagt immer über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder Schlechtsein, sobald mehr Arbeit zutun wär. Seine übrig gebliebene Arbeit muss immer jemand anderes übernehmen. Im Normalfall wäre die Kündigung kein Problem, nur ist er mit unserem Chef verwandt und dieser ist jetzt in einer Zwickmühle. Er kann das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren ihn zu kündigen - außerdem ist es ja nicht sicher ob es tatsächlich simuliert ist.

Letztens hatte er eine Auseinandersetzung mit einem anderen Kollegen. Er hat echt ne Arschlochnummer gefahren und Dinge gesagt vonwegen "von dir lass ich mir keine Arbeit geben", weil er um Hilfe gebeten wurde. Der andere hat ihm dann gesagt, der soll sich doch zum Teufel scheren, wenn er zu faul zum Arbeiten ist und er sei eh nie da, wenn mal Not am Mann ist.

Das ist 2 Tage her. Seitdem ist er wieder "Krankenstand".
Zum 4ten Mal aufgrund von nem "Burnout"-Syndrom. Das sagt bestimmt jedem was.
Er sagt die Ärzte finden nichts, bla.. ich seh ihn jeden Tag auf seinen zahlreichen Profilseiten im Internet online. Was soll das?

So dreist kann ein gesunder Mensch doch nicht handeln oder? Wir müssn schon wieder seine Arbeit mitmachen, weil er ja angeblich ausgebrannt ist (WOVON BITTE?? Ich arbeite im Jahr über 300h mehr als er -.- Ich bin teilweise auch kurz vorm Heulkrampf weil ich keine Zeit für mich hab und weil ich trotz Krankheiten Arbeiten geh - na und??)


Ich tippe aufs Münchhausen Syndrom. Das würde zumindest das chronische Krankheit-Ausdenken erklären. Nun die Frage..

..kann ein Münchhausen-Kranker tatsächlich das Burnout Syndrom simulieren?
..oder habt ihr eine andere Vermutung?


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datrueffel
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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:17
belphega schrieb:Im Normalfall wäre die Kündigung kein Problem
Das bezweifel ich aber ernsthaft. Für eine Kündigung aufgrund des hohen Krankenstandes müssen einige Punkte beachtet werden...! Für den Arbeitgeber ist es nahezu unmöglich solche Arbeitnehmer zu entlassen.

Im Übrigen ist Burnout nicht immer auf die Arbeit zurückzuführen, sondern kann auch private Hintergründe haben.

*blubb*


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:21
belphega schrieb:nur ist er mit unserem Chef verwandt und dieser ist jetzt in einer Zwickmühle.
DAS ist denke ich das Hauptproblem! Inwieweit ist er denn mit dem Chef verwandt?

Ich hab es aus eigener Erfahrung oft genug erlebt, dass Familienmitglieder in einer Firma (vornehmlich natürlich wenn man mit demChef verwandt ist, wie in deinem Fall) einen Sonderstatus genießen. Obwohl bei uns z.B. im Betrieb "Urlaubssperre" besteht, aufgrund vieler Aufträge und daraus resultierenden Überstunden, hat dieser jemand einfach so 2 Wochen Urlaub bekommen.

Das nur als kleines Beispiel.
belphega schrieb:So dreist kann ein gesunder Mensch doch nicht handeln oder?
Eben doch, leider. Der angesprochene "Sonderstatus" wird natürlich gerne angenommen, und kopfschüttelnde Kollegen, die Überstunden klotzen müssen bis zum geht nicht mehr, werden in Kauf genommen oder einfach komplett ignoriert. Scheint wohl gut zu funktionieren.


belphega schrieb:Ich tippe aufs Münchhausen Syndrom. Das würde zumindest das chronische Krankheit-Ausdenken erklären
belphega schrieb:..oder habt ihr eine andere Vermutung?
Meine Meinung: Du denkst da wohl zu kompliziert. Er ist einfach stinkend faul...und wer will einem schon Bauchweh, Magen-Darm-Krankeiten (Durchfall etc.) nachweisen?


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belphega
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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:21
@datrueffel
Die Kündigung wäre insofern kein Problem, weil wir bei 3 Krankenscheinen hundertprozentig wissen, dass sie gefälscht sind.

Ich kenne sein Privatleben, weil ich mit seiner Langzeitfreundin sehr gut befreundet bin.
Sie klagt nur immer, dass er ständig nur auf irgendwelchen Internetseiten rumsurft und sie ihm sogar erlauben musste dort rumzuflirten und sich als Single auszugeben. Er braucht das, sagt sie, das sei für ihn wie für nen anderen Fußball gucken.

Die zwei haben ne Wohnung, die von seiner Mutter eingerichtet wurde. Sie haben keine Geldprobleme und keine Haustiere um die sie sich kümmern müssen. Sie ist diejenige die kocht, putzt und aufräumt. Er bekommt nur ständig irgendwelche Krankheiten, sobald er was tun muss.

"Kannst du schnell auf den Herd aufpassen? Ich muss noch Sahne ausm Laden holn"
*mir ist total schlecht, es geht nicht, würg*
"Wärs möglich dass du mich heute Abend abholst? Ich wollte mit den Mädels anstoßen"
*geht nicht, ich merk dass meine Kopfschmerzen wieder kommen, mit den tabletten kann ich dann nicht fahren*


...


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belphega
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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:25
@Soley
Er ist sein Neffe - und sein Patenkind.
Aber nen Sonderstatus hat er nicht. Er bekommt weniger bezahlt als die anderen, weil er weniger Leistung bringt. Er hatte zwischenzeitlich (weil er als Akquisiteur arbeiten wollte) einen eigenen Firmen-Laptop, den er aber nie für geschäftliche Zwecke verwendet hat, deshalb wurde ihm der auch wieder abgenommen.

Ihm wurde auch der Parkplatz in der Tiefgarage aufgrund von Platzmangel gestrichen, weil er sowiso nur zu den Kernarbeitszeiten da ist und Samstag oder Sonntag eh nie nen Platz braucht.

Er kann es sich eigentlich absolut nicht leisten.
Nur seine Mutter - die bereits seit 20 Jahren Teil des Unternehmen ist - glaubt ihm den ganzen Mist. Es ist die Schwester des Chefs - und ihr zuliebe.. ach alles fürn Arsch echt. Er hätt ihn ja selber gern raus. :(


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:31
belphega schrieb:Er bekommt weniger bezahlt als die anderen, weil er weniger Leistung bringt.
Das hält ihn wohl ANSCHEINEND doch nicht davon ab, zu denken "Ach komm...ich bin ja der Neffe...ein-zwei Tage krankfeiern ist ja nicht schlimm"....so oder so ähnlich.
belphega schrieb:Nur seine Mutter - die bereits seit 20 Jahren Teil des Unternehmen ist - glaubt ihm den ganzen Mist. Es ist die Schwester des Chefs
Hm...kann vielleicht sein, dass seine Mutter sich für ihn einsetzt, ein gutes Wort einlegt etc.

Aber in deinem Beitrag davor schreibst du ja, dass er selbst bei seiner Freundin so handelt.
Scheint wohl ein gerissener Drückeberger zu sein. Wie nur könnte die Freundin was von ihm verlangen, wenn es ihm doch soooo schlecht geht. Schlechtes Gewissen einreden ist wohl seine Devise.

Wie verhält es sich denn auf der Arbeit, wenn er z.B. sagt er hat Bauchschmerzen? Sagt er dann, ihm gehts schlecht, und verschwindet? Wenn ja, würde ich als seine Kollegin oder der Chef direkt sagen "Nö du, trink nen Tee, mach ne halbe Stunde Pause, dann gehts dir sicher besser. Wenn du kotzt, kannste gehen". Wäre das so möglich?


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:32
Also ich kann nur dazu sagen, dass ich auch mal ein Burn-out-Syndrom hatte. Wie datrueffel bereits sagte, muß dies nicht von der Arbeit her kommen. Es ist auch für aussenstehende schwer zu verstehen, selbst die Betroffenen können es selten erklären. Man fühlt sich wie der letzte Dreck, hat keinen Spaß mehr, mag nur noch alleine sein.


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belphega
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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:35
@Soley
Er macht das ganz gerissen.
Seine Taktiken sehen aus wie folgt:

a) Er simuliert die Bauchschmerzen indem er rumwinselt und sich krümmt. Dann kneift er die Augen noch ein bisschen zu (um leidender auszusehn - bei Bauchweh drückt man die Augen nicht zu, außer man hat nen Blinddarmdurchbruch) und geht zu irgendnem Azubi. Dann kommt etwas ala "Boah ich geh besser zum Arzt, ich hab wieder diese komischen Bauchschmerzen, sag dem Chef bitte ...."

b) Er simuliert die Bauchschmerzen und sagt zu irgendeinem Kollegen "Scheiße, ich kann doch nicht schon wieder hoch gehn und sagen dass ich Bauchschmerzen hab.. kannst du das vielleicht für mich machen? Ich kann ja nichts dafür, aber es tut echt weh"

c) Er sagt "Ich leg mich über Mittag mal kurz im Auto hin" und 2 Tage später bringt er nen Arztzettel.


So regelt der das.
Und 2 meiner Kollegen und ich gucken dann immer direkt auf den 4 oder 5 Seiten, wo 10 Minuten bis eine Stunde später der Onlinestatus angezeigt wird, je nachdem ob er sich erst den Wisch vom Arzt holt oder nicht.


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:39
@belphega

Ok, in deinem geschilderten Fall, würde ich auch annehmen, das dein "Kollege" nicht wirklich krank ist.


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:42
@belphega

Das sieht für mich alles sehr nach "Drücken vor der Arbeit aus".
Dazu kommt ja noch, dass er ja nicht mal mit dem Chef selbst redet, sondern das über einen anderen Kollegen regeln lässt. Traut sich wohl nicht, den Chef anzulügen (wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass er nur simuliert)

Mir sind grad noch ein paar andere Gedanken gekommen:

Wie wäre es, wenn der Chef ihn mal um ein Gespräch bittet, in dem es darum geht zu klären, warum er so oft fehlt (es sind ja keine langen Krankheiten, sondern immer mal wieder ein paar Tage). Fragen in dem Gespräch könnten sein:

- Hat er Stress mit Kollegen?
- Wird er evtl. sogar gemobbt?
- Macht ihm die Arbeit keinen Spaß, fühlt er sich unterfordert?

Könnten alles Gründe sein, warum er nicht auf der Arbeit sein möchte und so schnell es geht (pünktlich zum Feierabend wie du geschrieben hast) verschwindet.

Ich weiß ja nicht welchen Draht du zu deinem Chef hast, aber das könntest du ihm ja mal vorschlagen :)


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belphega
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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:42
Der Planer unseres Hauses hatte vor 4 Jahren ein Burnout Syndrom. Und damit mein ich nicht Frust, Depressionen, Suzidgedanken oder so nen Krempel - damit mein ich wirklich ein Burnout Syndrom.

Burnout ist der Punkt, wo ein Mensch tatsächlich fähig ist sich grinsend vor nen Zug zu stellen. Die Phasen davor, das allein-sein-wollen und die Isolation, das sind nur Vorstufen. Selbst Hausärzte verwechseln das gern.

Der Kerl hat sich mit ner Überdosis Schlaftabletten in die Badewanne gelegt. Ertrinken oder sich totschlafen war ihm egal. Seine Frau hat ihn aber noch früh genug entdeckt, um den Notarzt zu rufen und seinen Magen auspumpen zu lassen.

Er war 3 1/2 Jahre in psychiatrischer Behandlung. In ner geschlossenen Anstalt.
Das war das Burnout. Der Kredit vom Haus, die Erziehung der Kinder, die Firma kurz vorm Aus, alles aufeinmal. Der wird niewieder arbeiten können, weil er komplett zerstört ist. Sogar längere Gespräche bringen ihn mittlerweile um den Verstand.


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belphega
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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:46
@Soley
Das Gespräch hatte er schon. Ich war Protokollführerin.
Wir müssen das alles wegen unserem Qualitätssiegel schriftlich festhalten.

Da lacht der Kerl immer und sagt es sei nichts.
Dann sagt er wieder ihm störe das Licht (ergonomisch - laut Messung genau die richtige Helligkeit, kein anderer beschwert sich), und er würde gern mehr in Punkto grafikdesign machen (da habn wir nix, da muss er in ne andere Firma) und er weiß auch nicht wovon die Bauchschmerzen kommen.

Auf die Frage, warum er von zuhausea us ständig online ist obwohl er im Krankenstand ist, kommt dann "ich mach da nicht wirklich was, wenn ich den PC einschalte kommt das automatisch. ob ich im Bett liege und Fernseh gucke oder mit ner Decke vorm PC sitz ist ja kein Unterschied"

-.-


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:50
@belphega

Das ist wirklich eine sehr schwierige Situation. Sehr verzwickt das Ganze. Wärs anders, hättest du ja wohl kaum den Thread eröffnet.

Im Moment hab ich leider auch keine neue Idee....aber mal sehen was mir noch so einfällt.

Ich mein, immerhin ist es ja auch nicht eure Aufgabe, in zu bemuttern und zu verhätscheln, warum es ihm so schlecht geht und ihm vorschlagen, doch mal zum Arzt zu gehen. Sollte es ihm wirklich so oft so schlecht gehen, wäre ich an seiner Stelle längst zum Arzt gegangen und hätte mich richtig untersuchen lassen. Aber wie gesagt, dass ist ja nicht meine / deine / eure Aufgabe ihm das zu sagen.


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belphega
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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:54
@Soley
Ich kann es einfach nicht glauben dass ein Mensch ohne psychischer Störung so dreist Woche für Woche rumlügen kann. Dass er mittlerweile schon richtig professionell simuliert. Er hat macht das auch gerne vor Lieferanten oder Kunden -.- Damit wir ihn nachhause schicken müssen.

Der muss doch krank im Kopf sein?
Wenns Münchhausen wäre (er wird ja immer bemuttert wenn er rumheult - von seiner Freundin, seiner Mutter und den Azubis), dann könnte man doch wenigstens noch mit seiner Mutter drüber reden.


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 11:57
belphega schrieb:Ich kann es einfach nicht glauben dass ein Mensch ohne psychischer Störung so dreist Woche für Woche rumlügen kann.
Das geht wahrscheinlich ganz gut mit der Zeit. Da wird sich wohl schon eine gewissen Routine eingestellt haben. Schlechtes Gewissen ist da Fehlanzeige.
belphega schrieb:(er wird ja immer bemuttert wenn er rumheult - von seiner Freundin, seiner Mutter und den Azubis)
Rumheulen ist wohl nur ein Mittel zum Zweck, um ihn glaubwürdiger zu machen. Wenn es mir schlecht geht, heul ich auch mal gerne rum und find's manchmal schön, Zuwendung zu bekommen.
Edit: Mit GERNE rumheulen mein ich natürlich, dass ich es ab und an mache wenn es mir nicht gut geht ;)


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 12:22
Ich wuerde sagen der Typ ist einfach faul. :) Das hat nix mit Muenchhausen oder Burnout Syndrom zu tun. :)

Beim Muenchhausen-Syndrom machen die Leute sich ja tatsaechlich irgendwie krank, indem sie beispielsweise Spuelmittel trinken und aehnliches. Da geht es auch eher um Aufmerksamkeit.

Dir, @belphega
, wuerde ich allerdings raten, auch Krankheiten wie Erkaeltungen ein wenig ernster zu nehmen, speziell mit Fieber. Mache ich auch, seitdem sich eine uebergangene Erkaeltung bitterboese mit einer Lungenentzuendung an mir geraecht hat.


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 12:41
belphega schrieb:Ich bin teilweise auch kurz vorm Heulkrampf weil ich keine Zeit für mich hab und weil ich trotz Krankheiten Arbeiten geh - na und??
gibt mir mehr zu denken. mein damaliger abteilungsleiter (36) ist trotz einer "kleinen erkältung" und fieber zur arbeit gegangen. eine woche später war er tot. lungenentzündung.


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 12:49
@belphega
belphega schrieb:Einer unserer Mitarbeiter ist 25 Jahre jung. Er arbeitet jetzt seit 2 Jahren bei uns.
Er macht seine Arbeit genau - sofern man das sagen kann - da er eine recht simple Arbeit macht.
Auch Unterforderung kann die selben Symptomantiken auslösen wie Überforderung. Vielleicht solltet ihr Ihm mehr Verantwortung und etwas fordernde Tätigkeiten geben und schauen ob sich seine Fehlzeiten reduzieren


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 13:34
Wie wäre es denn mal mit dem Vorschlag an deinem Chef nen neutralen Arzt aufzusuchen, bzw nen Firmenarzt, sofern ihr sowas habt.

Dann kann die Mutter des Faulen Hundes auch nichts sagen.
Denn meiner Meinung nach ist er einfach nur Faul und hat kein Bock. Will zwar Geld verdienen, damit er nicht vom Amt leben muss, aber nicht jeden Tag auf der "langweiligen" arbeit hocken.


Leider muss ich zugeben, das ich auch mal so war. Mein Job gefiel mir nicht, der Platz war scheiße oder was auch immer mich gestört hat, ich nahm nen Schein.
Natürlich schön auf Krankheiten, die man nicht nachweisen kann und da gibt es echt etliche. Da is er mit seinen Bauchschmerzen noch echt einfallslos.
Aber DIE zeigen mir das er nur simuliert.

Aber irgendwann hab ich mir dann gesagt ich zieh es durch und obwohl mein Job der inbegriff von langeweile ist bin ich jeden Tag hier.

Abgesehen davon, ein Erwachsener mit Bauchweh muss zu Hause bleiben?? Wie zimperlich ist der eigentich??

Ich würd den kicken, soll lieber ein anderer den Job haben, der ihn auch wirklich will


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Burnout-Syndrom als Teil des Münchhausen Syndroms?

19.11.2010 um 14:17
nach dem ich mich nun über das Münchhausen-Syndrom informiert habe denke ich auch nicht das dein Kollege das hat.

Denn wie ich rauslese neigt man bei diesem Syndrom unter selbstvereltzungen um die Aufmerksamkeit der Ärzte bzw andauernde Krankenhaus aufenthalte zu erzielen.
Dies ist ja nun nicht der Fall ich tippe auf chronische Faulheit.
Wenn es ihm freigestellt bliebe würde er noch nicht einmal zum arzt gehen sondern einfach vom Platz wegbleiben.

Er hat halt kein Bock und man weiß ja auch nicht ob er den Job seiner Mutter zur Liebe macht, die ihm den beschafft hat weil er es vielleicht nie lange in vorhergehenden Jobs aushgehalten hat.


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