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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

275 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Gott, Liebe, Depression, Beten, Lebensfreude, Selbstmitleid

Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 13:25
BlackFlame schrieb:In einer aufgeklärten Gesellschaft wären Religionen überflüssig und würden von ganz allein verschwinden.
Nö, Religionen verschwinden nicht so einfach!

Menschen sind Wesen, die religiös und spirituell veranlagt sind. Das waren sie schon immer und werden sie bis auf Ewigkeiten sein.
Außerdem fehlt ein Argument. Du stellst die Behauptung auf, dass Religionen in aufgeklärten Gesellschaften verschwinden würden, nennst aber keine Begründung und kein Beispiel.
BlackFlame schrieb:Jedoch gab es eine Zeit, da meinte jemand, dass man mal seinen eigenen Verstand benutzen und seine Umwelt, z.B. auch vorgelebte bzw. gelehrte Gebote, kritisch hinterfragen sollte, um nicht blindlinks alles zu fressen, was einem vorgeworfen wirft.
Mal ganz im Ernst, denkst du der Mensch macht das heute?! xD LOOOL!
Alles wissen, und nichts so auffressen, wie es ihm vorgeworfen wird? xD
Mr.Dextar schrieb:Beten mag zwar tatsächlich eine positive psychologische Korrelation aufweisen, allerdings - und das geschieht unterbewusst - neigt man dann mehr dazu, Probleme mit Entitäten zu lösen, die immer transparenter und unwirklicher erscheinen.
Ich bete nicht. Aber ich meditiere. UNd ich denke mal, dass du den Grundprinzip des Betens und der Meditation nicht verstanen hast. Es geht nicht darum seine Sorgen abzuladen. Es geht darum, geistigen Stress abzubauen. Zum Beispiel in dem man betet und dabei jemanden in einem quasi Inneren Monolog seine Sorgen erzählt. Das kann erleichternd wirken!


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 13:37
Sei et gegrüßt Ihr Gläubigen, dessen Ihr glaubend oder nicht glaubend seid

für die, die ich auf welche Weise auch immer persönlich angespochen habe,

verzeiht es mir, wenn ich Euch dadurch zu nahe getreten bin, keines Falls habe

ich die Absicht jemanden zu bekehren, ich will nur richtig stellen was seit Jahrhunderten,
und auch Tausenden, in der Vorgeschichte aus gerade diesen Gründen die hier bereits von;
@Valkyre
interpretiert wurden,
alles was Du mir auf welche Weise als Gründe dargestellt habest trifft den
Nagel ja auf den Kopf, es ist ja alles richtig,
for all
Bekehren, nein das will ich, kann ich auch gar nicht, das kann nur jeder mit sich selbst,
aber erklären kann ich, und will ich auch, was ein jeder daraus macht, ob es ihm
nützlich ist, oder eher nicht, entscheidet jeder selbst.
Mir ist es auch ein Greul wenn Menschen zu irgend etwas religiösen gezwungen werden.
Ich selbst trat selbst trat aus der Kirche aus weil ich nicht auf ihren Listen stehen wollte,
die K.Steuer war mir dabei egal, mein Einkommen war mittler weile so niedreig geworden,
daß ich ohnehin keine zahlen brauchte, mein Kinder wurden absichtlich nicht getauft,
um sie zum einen nicht einer Steuer auszusetzen die sie nicht freiwillig leisten wollten,
und zum anderen weil es Glaubensrituell nicht erlaubt ist; (und wer hier etwas anderes
behaupten wollte, den bezeichne ich entweder als Lügner, oder unwissenden seines
Glaubens, und werde es auch beweisen.)
Und zum dritten, mußten sie doch sebst erst einmal eine Glaubenserkenntnis bekommen,
zu der sich mit der Taufe zugehörig erklären wollten.

zum Thema Taufe werde ich mich in einem anderen Thread äußern.
und ebenso Wenn Religion zum Horror wird!
Wenn niemand da ist dem man glauben, kann weil alle unglaubwürdig geworden sind,
die Glauben propagieren, und bereits durch Jahrtausende lang interpretierte
Falschheiten als Glaubwürdige zerstört haben, da glaubt man am Ende nichts, oder
daß was man mit sich selbst erkannt hat, daß man es glaubt.
Glauben tut nicht weh und kostet nichts, wenn Du nicht an mich glauben wolltest oder kannst,
daß ich bin, der bin, und sein werde der ich werde Sein,
dann glaube doch zu mindest an Dich sebst und mit Dir selbst
mit allem miteinander mit Dir selbst miteinandermit an dem Du selbst seiest ein Ich Bin,
Deines eigen Glaubens mit an und Mit Dir selbst,
( Enigma return to innocence)

A M EN
ich bin eins
I am one only with my self


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 13:48
@panurg
danke ich hab´s mit snippin tool gescannt und als Wallpaper verwendet, wirklich!


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 14:06
@Mr.Dextar

Beten mag zwar tatsächlich eine positive psychologische Korrelation aufweisen, allerdings - und das geschieht unterbewusst - neigt man dann mehr dazu, Probleme mit Entitäten zu lösen, die immer transparenter und unwirklicher erscheinen.
Oder in der Sprache des Lebens: Wenn ich die Dinge selbst nicht anpacke und andere ständig um Hilfe bitte, so bin ich immer abhängiger.

Ähnliches gilt für Gläubige und dessen Rituale: Sie sind in einer gewissen Form abhängig.



Ich stimme Dir ausnahmlos zu!

Selbst ein Gläubiger benötig keine religiösen Rituale, denn das ist Okkultismus, und
will erreichen sich selbst nicht mehr bemühen zum müssen.
hex hex und alles ist fertig,
so geht das wirklich nichts.
Wer nicht selbst etwas tut, dem ist unabhängig meines Glaubens nicht zu helfen.
Denn wenn es so etwas wie Gott gibt, würde er einen Faulpelz mitnichten unterstützen,
und ihm die Arbeit abnehmen, die ja gerade er selbst verrichten muß um seine Ziele
zu erreichen.
mit göttlichem Gruß


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 15:17
@Mindslaver

Mit Verlaub, aber zwischen "Beten" und "Meditieren" besteht schon ein meilenweiter Unterschied!


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 15:33
@Mr.Dextar

Nicht laut den Hirnforschern!

Hier sind einige Links, die darlegen, wie sich Beten laut den Hirnforschern auf das Gehirn und den Körpe auswirkt:

So arbeiten beim Meditieren als auch beim Beten beide Gehrinhälften synchroner!

http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Anatomie/Gehirn/News/14498.php

http://www.zeit.de/2010/29/Gott-imHirn

Vor allem dieser Link ist zu empfehlen:

http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?rubrik=68543&key=standard_document_38614423

Mit "Beten ist ungesund!", darunter verstehe ich, dass Beten negative körperliche Symptome wie negativer Stress, Fettleibigkeit oder gar Krebs verursacht, hat das absolut nichts zu tun.


Außerdem wurde im Eingangspost geschrieben:
das ist und kann nur ungesund sein
Jedoch steht eine Begründung und ein Beispiel aus!
Weshalb ich das als Argument nicht werte!


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 15:51
Mindslaver schrieb:Menschen sind Wesen, die religiös und spirituell veranlagt sind. Das waren sie schon immer und werden sie bis auf Ewigkeiten sein.
Außerdem fehlt ein Argument. Du stellst die Behauptung auf, dass Religionen in aufgeklärten Gesellschaften verschwinden würden, nennst aber keine Begründung und kein Beispiel.
Ich begründe es damit, dass Religionen den Menschen ein Stück weit unmündig machen und ein Aufgeklärter sich gegen diese Unmündigkeit sträubt.
In dem Moment indem man eine Religion tiefgreifend hinterfragt tauchen gewisse Widersprüche auf, die die Religion an sich überflüssig machen.
Das große Gegenargument sind die religiösen Axiome, wie beispielsweise die Existenz eines jeden Gottes oder die Theorien der Wiedergeburt. Da diese momentan nicht widerlegbar sind, so kann ich dagegen auch nichts sagen.

Meine These mit Beispielen zu untermauern wird natürlich schwierig, da die Epoche der Aufklärung bedingtermaßen erst entstehen konnte als sich die Menschen durch zu viel Glaube immer weiter die in die erwähnte Unmündigkeit stürzten. Menschen werden ja schließlich nicht grundlos religiös.
Meine These beruht also auf der angenommenen Kausalität, dass aus Religion Unmündigkeit entsteht und die Aufklärung diese wieder entfernen möchte. Daraus schlussfolgere ich, dass eine vollkommen aufgeklärte Welt Religionen nicht bräuchte.
Vielleicht eine Vision für die Zukunft.

Ich kann mich natürlich auch irren, aber blos zu behaupten, der Mensch sei ein von Grund auf religiös veranlagtes Wesen reicht mir nicht als Gegenargument.
Mindslaver schrieb:Mal ganz im Ernst, denkst du der Mensch macht das heute?! xD LOOOL!
Alles wissen, und nichts so auffressen, wie es ihm vorgeworfen wird? xD
Genau deswegen sollte auch niemand meinen die Epoche der Aufklärung sei vorbei oder wir lebten in einer aufgeklärten Welt. In der aktuellen Zeit könnte man sogar meinen wir verfallen langer wieder in einen Zustand, den Kant und Co. so gern bekämpfen wollten.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 16:13
BlackFlame schrieb:Ich begründe es damit, dass Religionen den Menschen ein Stück weit unmündig machen und ein Aufgeklärter sich gegen diese Unmündigkeit sträubt.
Liege ich den Richtig in der Annahme, dass du Religion als etwas aufgezwungenes siehst!?

Wenn, ja, dann gilt doch folgendes:
Es gibt Menschen, die aus eigener Überzeugung religiös sind. Das hat nichts damit zutun, dass sie ihnen aufgezwungen wurden, vielleicht entstammen sie nur aus einem religiösen Elternhaus, indem zum Beispiel immer der allwöchentliche Sonntagsgottesdienst stattfindet. Wer so aufwächst, und das habe ich bereits erwähnt, der ist nunmal religiös geprägt. Solche Menschen gilt es genauso zu respektieren, wie unreligiöse Menschen.
Zudem kommt hinzu, dass wir heute ebenfalls wenig aufgeklärt sind.
Analog zum Glauben an das Christentum im Zeit des Mittelalters bespielsweise sehe ich heute die meinungsbildenden Medien, egal welcher Art. All die Medien sind so gemacht, dass das normale Volk alles glaubt, was sie so erzählen. Und der Effekt lässt sich sehr gut beobachten.
Auf Facebook beispielsweise verbreitet sich das Gerücht, Kinderschänder würden nur mit Geldstrafen bestraft werden, und Raubkopierer mit enormen Freiheitsstrafen. Keiner macht sich mal kurz die Mühe mal im StGB unter §176 nachzuschauen, was sie wirklich an Strafe erhalten.
Aber so verbreitet sich nunmal die Propaganda.

Dazu kann ich nur eins sagen:

Ob mit oder ohne Religion, Herr Otto Normalverbraucher und Frau Eva Mustermann sind heute genauso aufgeklärt über ihre Welt, wie die Menschen im Mittelalter über ihre damalige Welt.

Und was die Religion angeht: Im Mittelalter wurde die Religion für Macht missbraucht. Das hat mit wahrer Religion selbstverständlich nichts zu tun. Da ist nicht die Religion daran schuld, sondern alein der machtgierige Mensch, der sie eben missbraucht hat, um seine Hegemonialmacht zu sichern!

Aber das Thema dieses Threaes lautet ja nicht: Macht Religion Sinn oder nicht?

Sondern es lautet: Beten kann eigentlich nur ungesund sein!

Allein bei dem Thraednamen fällt mir eines auf: Das Wort "eigentlich", dass den ganzen Threadtitel in seiner Überzeugung entkräftigt.

Ich habe Links angeführt, was Beten im Gehirn bewirkt, schließlich gibt es da eine ganze Fachrichtung, die Neurotheologie, die sich damit beschäftigt.

Diesen Thread als eine Art von "Ich höre Heavy Metal und bin für Atheismus, weil es gerade "in" ist", auszuarten, stellt keine Diskussion dar, sondern Atheisten-Selbstbeweihräucherung!

Außerdem wurden mir bisher immernoch keine Argumente gebracht, was Beten für negative körperliche Symptome aufweisst, obwohl dass doch so "ungesund" sein soll!


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 16:16
@Mindslaver

Ja, aber nur, weil das Gehirn dementsprechend synchron arbeitet, heisst es nicht, dass Meditieren = Beten ist; schon allein deshalb, weil beides aus grundverschiedenen "Überzeugungen" heraus kommt!


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

21.02.2012 um 01:04
Mindslaver schrieb:Liege ich den Richtig in der Annahme, dass du Religion als etwas aufgezwungenes siehst!?
Nein damit liegst du falsch. Wie ich schon in einem vorherigen Beitrag schrieb, so halte ich einen aufgeklärten Gläubigen durchaus für möglich.
Was mich dann aber interessiert sind die Motive, die letzten Endes zum Glauben führten.
Ich für meinen Teil bezweifle, dass ich selbst ein durch und durch, vollkommen aufgeklärter Mensch bin, jedoch begründe ich eben meine Glaubenslosigkeit darin, dass mir diese Modelle allesamt nicht zusagen oder gar in sich zu widersprüchlich sind, weshalb ich sie eben persönlich als überflüssig ansehe.
Ich mache mir halt so meine Gedankenspielereien, ob eine Welt ganz ohne Religion überhaupt existieren könnte. Das Christentum gibt es schließlich erst seit etwa 2000 Jahren, eine verhältnismäßig kleine Zeitspanne.
Dementsprechend würde ich pro forma nicht ausschließen, dass diese wie auch jeder andere Religion irgendwann wieder verschwindet. Ob diese dann einen Nachfolger hat, sei dahingestellt und ist an dieser Stelle auch erst einmal irrelevant.
Aber das Thema dieses Threaes lautet ja nicht: Macht Religion Sinn oder nicht?

Sondern es lautet: Beten kann eigentlich nur ungesund sein!
(...)
Außerdem wurden mir bisher immernoch keine Argumente gebracht, was Beten für negative körperliche Symptome aufweisst, obwohl dass doch so "ungesund" sein soll!
Gesundheit teilt sich ja trotzdem in eine physische und psychische auf.
Physisch sorgt sie vielleicht höchstens für Gelenk- oder Rückenschmerzen, können wir also aus der Betrachtung erst einmal herauslassen.
Jetzt kommen wir aber zum psychischen Aspekt: Warum betet man? Was sind die Motive?
Beten ist ja an sich erst einmal nur ein einseitiger Kommunikationskanal zu einer höheren Macht an die man glaubt. Dementsprechend sollte man erst klären, warum man an diese höhere Macht glaubt, weil sich dadurch von allein erklärt, warum man versucht zu ihr zu sprechen.
Ich las mich im Zuge dieser Diskussion auch in diverse Artikel ein, die von Studien berichteten, die positive psychische Nebenwirkungen des Betens untersuchten und nachwiesen.

Jetzt kommen wir aber wieder auf die Frage zurück, warum betet man überhaupt und warum braucht man eine übergeordnete Macht zu der man spricht und von der man sich so viel Positives erhofft. Ich meine eben, dass die Religion bzw. die Ausübung einer Religion in Form von Gebeten nur ein Mittel zum Zweck sind.
Unsere Welt/Gesellschaften sind offenbar so fehlerhaft und grausam, dass das zusätzliche positive Bestärkung durch Gebete von Nöten sind. Dieser Boom von psychischen Krankheiten aller Arten kommt ja auch nicht von ungefähr. Ich vermute nun, dass das Maß an positiver Bestärkung, was der Einzelne im Durchschnitt für seine Psyche braucht, deutlich geringer sein könnte, wenn diese Welt eine andere wäre. Durch die langsame Beseitigung der Ursachen würde also auch die Notwendigkeit des Schönredens/Hoffens verringert und es müsste auch allgemein weniger gebetet werden, wodurch vielleicht auch die Religionen nach und nach geringgeschätzer würden.

Jetzt könnte man annehmen, dass Gebete also grundsätzlich positiv für die Gesundheit seien, jedoch sehe ich einfach die Gefahr, dass manch einer in eine Art Sucht verfällt, Beten als Allheilmittel ansieht, auch für Probleme, die man auch ohne Beten hätte lösen können. Und genau hier setzt die These an, dass Beten ungesund sein könnte.
So wie mancher von Schlaftabletten abhängig wird, anstatt die psychischen Probleme direkt zu behandeln, so könnte die Wirkung des Betens sicher auch alternativ erzielt werden, so dass man wieder zu der Aussage kommen würde, dass es grundlegend überflüssig wird, wenn alternative und effektivere Behandlungsmethoden entwickelt wurden.
Es werden aber immer noch Unmengen Schlaftabletten konsumiert, obwohl entweder gar kein Bedarf vorherrscht bzw. es effektive Behandlungsmethoden gibt. Da besteht also noch ein falsches Bewusstsein für die Anwendung dieser Mittel, was aber nicht heißt, dass Schlaftabletten irgendwann wieder ganz aus der Medizin verschwinden könnten.
Und ich meine in diesen Aspekten gibt es große Parallelen zwischen Tabletten und Beten.

Alles theoretische Gedankenspielereien, aber ich meine es kann nicht schaden sich diese Gedanken überhaupt einmal gemacht zu haben, anstatt die Welt mit all ihren Sekten und Religionskriegen einfach so an sich vorbeiziehen zu lassen und dies als gottgegeben hinzunehmen, nachdem man wieder eine Runde für den Weltfrieden gebetet hat.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

21.02.2012 um 05:32
Der Treadsteller hatte bereits eine korrigierende Erklärung ab gegeben, sodaß, das Thema zwar
noch vorhanden ist aber jetzt seine Motivation dazu verloren hatte.
Doch halte ich dieses Thema was zu gerne auch ausschweift und seltsame Formen annimmt
für wichtig weil es tatsächlich ungesund sein kann.
Hatte zu vor bereits einige Gründe genannt.
Wenn der Betende in einen Gebetswahn verfällt und außer Beten nichts mehr tut, dann kann
das zu ernsthaften Psyschichen Störungen führen wodurch auch physiche gebrechen
ausgelöst werden können.
Wenn sich der Betende selbst einem Gebetszwang aus setzt oder sich von Dritten zu einem
solchen Zwang aussetzen läßt.
Alles was unter zwang geschieht lößt auch dann wenn es nicht offensichtlich erkennbar
ist psyschiche Störungen aus.
Durch solche Vorfälle sind schon viele Ehen und Familien zerbrochen.
Wenn Eltern aus fehlgesteuerter religiösität ihre Kinder unter einen Gebetszwag stellen,
kann das sowohl zur Fettsucht, und ebenso zur Magersucht führen, est nicht selten, daß
religiös drangsalierte Kinder und Jugendliche in den Suizid getrieben und dann scheinheilig
erklärt wird das das alles Gottes Wille war, ich bin mir ganz sicher, daß es keines Gottes
Wille ist, daß sich ein Mensch, sich selbst ein Lebensende setzt, denn auch hierfür gilt
du sollst nicht töten.
MdW


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BlackFlame
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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

21.02.2012 um 05:59
Jetzt fällt mir auch gerade wieder diese BBC Dokumentation mit dem Titel "Amerikas meist gehasste Familie" ein.

Kurzusammenfassung aus der Erinnerung:
Eine Familie irgendwo in einem kleinen Dorf in Amerika hatte eine eigene Kirche gegründet. Zentrales Thema war, dass das neue Tastament absurd sei. Gott hasst die USA, Gott hasst Schwuchteln, Homosexualität gehört verboten und alle die dies augenscheinlich in irgendeiner Form tolerieren seien ebenfalls Schwuchteln und würden irgendwann von Gott bestraft.
Da werden selbst die Kleinsten der Familie mit dieser Propaganda erzogen und gezwungen sich mit Anti-Schwuchtel-Schildern auf die Straße zu stellen und sich der Empörung ihrer Umwelt auszusetzen.
Gebetet wird bei denen viel.

Aber Gott bewahre, dies ist natürlich nicht der Maßstab der breiten Masse, die einfach nur in Ruhe ihre Religion und ihren Glauben haben will.
Trotzdem stellt sich die Frage, ob das noch wirklich gesund ist? Und ob man solche Extremfälle einfach wegtolerieren sollte, anstatt sich Gedanken darüber zu machen wie Menschen zu solch einer Grundhaltung kamen und diese aktiv weitergeben.
Wo liegen die Grenzen zwischen "einfacher" positiver Bestärkung durch einen Glauben und meist eher ungesundem Fanatismus?
Ich denke, ein wenig Religiösität verursacht bei weitem noch keinen Schaden, aber vielleicht ist auch der Gläubige gut beraten hin und wieder mal ohne Gebet in eine schwierige Situation zu gehen, bevor man unbemerkt süchtig und abhängig wird.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

21.02.2012 um 06:15
@BlackFlame
Du sagst es!!!


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

21.02.2012 um 06:25
Ein Gebet ist aus meiner Erkenntnis eine suggestive oder autosuggestive Einleitung zur
Medition, wobei ich hier noch mal darauf hinweisen wollte, das aus meiner Erkenntnis beten
und meditieren nicht das gleiche und auch nicht dasselbe ist sind.
Eine autosuggestive Einleitung zu Meditation die mich gesunden läßt an Krankhaftigkeiten meiner
Sinnlichkeiten ist dieses. Den Glauben zu solchen Gebeten halte ich für vorausgesetzt.

MITEINANDERMIT
MIR SELBST
ICH BIN
DAS
MITEINANDERMIT
GEFÜHL
MITEINANDERMIT
EMPFINDEN
MITEINANDERMIT
VERSTÄNDNIS
MITEINANDERMIT
FRIEDFERTIGKEIT
MITEINANDERMIT
SANFTMÜTIGKEIT
MITEINANDERMIT
BARMHERZIGKEIT
MITEINANDERMIT
WAHRHAFTIGKEIT
MITEINANDERMIT
REINHERZIGKEIT
MITEINANDERMIT
GERECHTIGKEIT
MITEINANDERMIT
EHRFÜRCHTIGKEIT
MITEINANDERMIT
GUTWILLIGKEIT
MITEINANDERMIT
GEDULD
MITEINANDERMIT
DEMUT
MITEINANDERMIT
DANKBARKEIT
MITEINANDERMIT
GLAUBEN
MITEINANDERMIT
LIEBE
MITEINANDERMIT
KRAFT
MITEINANDERMIT
MACHT
MITEINANDERMIT
LICHT
MITEINANDERMIT
LEBEN
MITEINANDERMIT
ALLEM
MITEINANDERMIT
EINS
MITEINANDERMIT
DEM WORT
MITEINANDERMIT
MIR SELBST
MITEINANDERMIT
DEM WORT MIT MIR SELBST
MITEINANDERMIT
MIR SELBST DEM WORT
MITEINANDERMIT
ALLEM WORT EINS
MITEINANDERMIT
MIR SELBST MIT ALLEN
MITEINANDERMIT
DASSELBE
MITEINANDERMIT
ICH BIN
DURCH
DASSELBE
MITEINANDERMIT
MIR SELBST DASSELBE
MITEINANDERMIT
ALLEM EINS
EINANDER
MIT
DASSELBE
ICH BIN
AMEN
DAS
MITEINANDERMIT-
VERSTÄNDNISVOLL-
MITEMPFINDENDE-
MITGEFÜHLMIT-
EINANDER
MIT
DAS WORT
MITEINANDERMIT
AMEN


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

21.02.2012 um 06:33
Man kann beten auf diese Art aber auch als autogenes Training bezeichnen, nur daß es bei mir
einen religiösen Charakter hat.
Wenn es aber beweisbar wäre, daß nicht beter heilsam ist und gesund macht und die
Jugend zurück bringt, dann würder selbst der Papst versuchen, schneller nicht zu beten,
als alle anderen.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

22.02.2012 um 22:22
Ob Beten gut tut oder nicht hängt vom Menschen ab. Wenn es dem Menschen Kraft gibt weiter zu machen kann das nichts schlechtes sein. Der Glaube an Gott kann Kraft spenden, jedenfalls wenn man gläubig ist.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

23.02.2012 um 14:53
BlackFlame schrieb:Jetzt fällt mir auch gerade wieder diese BBC Dokumentation mit dem Titel "Amerikas meist gehasste Familie" ein.
Die Doku habe ich auch gesehen! :D Du meinst die Westboro Baptist Church!
Ja, dass hat hier meiner Meinung nach nichts mehr mit Religion zutun, sondern mit puren Fanatismus. Genau solche Menschen ziehen normalreligiöse Menschen in den Dreck. Und du musst bedenken: Nicht jeder Christliche tickt so wie die!
BlackFlame schrieb:Ich denke, ein wenig Religiösität verursacht bei weitem noch keinen Schaden, aber vielleicht ist auch der Gläubige gut beraten hin und wieder mal ohne Gebet in eine schwierige Situation zu gehen, bevor man unbemerkt süchtig und abhängig wird.
Dann gilt aber auch das Gegenpol. Menschen, die nie beten, sind genauso süchtig nach dem Atheismus. Also, dass mit Sucht und Abhängigkeit zu vergleichen, halte ich für übertrieben!
Man kann zwar von so einigen abhängig sein, auch von Beten, aber das sind wohl Extremfälle die äußerst selten sind!
Mit_das_Wort schrieb:Man kann beten auf diese Art aber auch als autogenes Training bezeichnen, nur daß es bei mir
einen religiösen Charakter hat.
So in etwa sehe ich das auch. Und weil Beten und Meditation eben eine Art autogenes Training sind, so sehe ich das Beten und die Meditation als gleichen psychologischen Effekt.


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

23.02.2012 um 16:32
Mindslaver schrieb:Dann gilt aber auch das Gegenpol. Menschen, die nie beten, sind genauso süchtig nach dem Atheismus. Also, dass mit Sucht und Abhängigkeit zu vergleichen, halte ich für übertrieben!
Man kann zwar von so einigen abhängig sein, auch von Beten, aber das sind wohl Extremfälle die äußerst selten sind!
An der Stelle scheint bei uns beiden eine unterschiedliche Grundhaltung zu herrschen.
Ich bin der Auffassung dass ein Mensch religionslos zur Welt kommt und dann mehr oder weniger die Wahl hat sich für eine Religion zu entscheiden. Der Ausdrück "Sucht nach Atheismus" erscheint paradox, weil der Atheismus der Ausgangszustand ist.
Man kann Nicht-Rauchern ja auch nicht einfach vorwerfen sie sollen doch bitte meinen Tabakkonsum ausnahmslos akzeptieren, weil ich ihren Wunsch ein rauchfreies Leben zu führen ja auch vorbehaltslos hinnehmen würde. Solche Aussagen zeugen von einem irgendwie verdrehten Weltbild.

Und bevor mir jetzt wieder unterstellt wird, dass ich Religion als grundlegend aufgezwungen empfinden würde, so muss ich das nochmals verneinen.
Die Entscheidung dafür kann aus freien Stücken getroffen werden, vollkommen zwanglos, lediglich das anschließend regelmäßige Antrainieren spezifischer Verhaltensmuster kann (ich betone "kann", muss aber nicht) zu Selbstzwängen führen.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

23.02.2012 um 16:33
@Wandermönch du hast absolut Recht, wie ich finde :)


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

23.02.2012 um 17:47
@BlackFlame

Mit deiner Haltung kann ich mich noch anfreunden. Von daher füge ich dem nichts mehr hinzu.


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