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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

275 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Gott, Liebe, Depression, Beten, Lebensfreude, Selbstmitleid

Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 21:34
auch dann wenn ich allgemein für das Beten bin und eigentlich nichts ungesundes beim beten
empfinden würde.

da gibt es aber Fälle bei denen ich von tiefster Überzeugung her sagen kann.

Ja! Wenn man beten muß!

wenn man im religiösen Wahn das Beten, als strafende Maßnahme anwendet,

sei es, daß man seine Kinder, auf Steinen, knien läßst, und sie dann solange das

Vater Unser beten läßt, bis die Steine bluten.

"Wahrlich wahrlich ich sage euch, wer eins dieser Kleinen irre macht an mir der wird erhoffen,

nie geboren zu sein!" zitiert adb

Aber auch wenn nichts blutet, Gebet darf niemals unter Zwang durch geführt werden,
denn dadurch können schon psyschiche Schäden entstehen die schwerwiegende Folge-
erkrangungen auslösen können und auch starke Selbstfindungsstörungen auslösen, die
schlimmstenfalls zum Suizid führen.

Ein typisches Bild in der Gemeinde, man trifft sich wie immer regelmäßig zu Erwachsenen
Bibelstunde wo denn auch schon in Gebetsgemeinschaften laut gebetet wird, das tun sie
um ihre Frömmigkeit besser zur Schau stellen können, wer die frommste Sprüche redet
der wird besonders hoch geehrt, ("ach wenn ich doch bloß so beten könnte wie der" oder
oh der hat aber heute wieder gut gesprochen, na aber dein Mann betet aber auch sehr gut")

So etwas bezeichne ich als Götzendienst am Gebet und an der Frömmikeit.

Genauso ist es in solchen Gemeinden verbreitet, ( "Schatz heute sprichst du aber das Schlußgebet
mit dem Vater Unser und die Brumilfa beginnt mit dem Anfangsgebet und der Fürbitte der
Seeligpreisung na und ich sage das Amen")

So hat offensichtlich jeder in einer Gebetsgemeinschaft seine Aufgabe die oft, von insbesondere

Pfarrersfrauen verteilt wird, aber das kann auch psyschiche Erkrankungen auslösen und bis hin zum Glaubenbruch führen und dieser ist gesundheitlich nicht kontrollierbar

Derartiges beten ist Götzendienst und Götzendienst ist eine Gottes und Glauben Verlästerung

Bete wenn Du es willst, nimm keine besondere Haltung ein, es sei du willst es so und was du mit und deinen Händen machst, ist überhaupt nicht wichtig, bete aus dem Geist und mit dem Herzen
den Mund kanst du dabei halten denn der kann den Sinn des Gebetest weder erfassen noch, daß
er vermag dem Gebet einen Sinn zugeben

Wenn du aber laut beten willst, dann verschließe die Tür hinter dir, wenn du in einem geeigneten
Raum gefunden habest und sei dabei allein.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 21:47
@Wandermönch

Beten kann eigentlich nur ungesund sein!

Studien verweisen auf ein ganz anderes Bild! Und zwar das religiöse Menschen zufriedener Leben als unreligiöse.

Das liegt daran, dass sie ihrenWeg nach bestimmten Vorgaben richten, und sich in einer immer hektischer werdenden Welt zurecht finden, während Menschen, die orientierungslos herumlaufen, mehr dem sozialem Stress ausgeliefert sind.

Man muss nicht unbedingt Gott oder Allah anbeten.

Man kann auch die Natur anbeten, sich ganz anderen Religionen, wie beispielsweise den Buddhismus, zuwenden!


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Valkyre
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 22:07
Mindslaver schrieb:Studien verweisen auf ein ganz anderes Bild! Und zwar das religiöse Menschen zufriedener Leben als unreligiöse.
weil sie ihre probleme an wen abschieben der sie lösen soll, nur blöd dass es nicht sicher is obs denjenigen gibt ;)


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 22:11
@Valkyre

Nein, weil sie ihr Leben nach bestimmten Regeln, an die sie sich halten, richten. Und deshalb kaum größere Probleme kennen!
Als Beispiel:

Problem eines Jugendlichen: Ich kriege nie jemanden ab!

Bei einem religiösen Jugendlichen: Ich warte auf die Richtige, denSex ist eh erst ab de Ehe erlaubt!

Somit ein Problem weniger:

Falls du verstehst, was ich meine!


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Valkyre
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 22:20
@Mindslaver
sicher versteh ich was du meisnt.. nur sag mamal so, der menschliche trieb is stark, also muss derjenige schon seeeeeehr religiös sein. .. ichmein nichtmal pfarrer bleiben käusch wie wir inzwischen schon alle wissen.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 22:22
@Valkyre

Dann taugen sie nicht zum Pfarrer!

Ja, die menschlichen Triebe sind stark, davon kann ich ein Lied singen! :D

Aber mit festem Willen und auch ein bischen religiöser Erziehung lassen diese sich wohl besser kontrollieren! Ich kann da aber kaum mitreden. Bin kaum religiös!


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Valkyre
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 22:30
@Mindslaver
weißt religiöse erziehung kann auch nach hinten losgehn ;)

viele religiöse machen den fehler ihren kindern die religion aufzuzwingen, das ist nich tgut. wenn dann sollen sie liebevon rangebracht werden.. aber im großen und ganzen brechen die meisten irgendwann aus

^^ ganz ehrlich, ich halte von religiöser erziehung nichts. es sollen werte vermittelt werden und menschlichkeit.. religion ist nebensächlich.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 22:33
Valkyre schrieb:wenn dann sollen sie liebevon rangebracht werden..
Das sowieso!

Aber ich denke es liegt ein kleines Missverständnis vor!

Mit religiöser Erziehung meien ich nicht die Erziehungsmethoden von gewießen katholischen Klöstern in der hintersten Pampa.

Ich meine hiermit eher folgendes:

Wenn ein Kind jedesmal von Geburt an in die Kirche geht, mit anderen Kindern der Gemeinde, so entwickelt sich daraus sein Freundeskreis, ihm wird die Religion nicht aufgezwungen, sondern er ist nunmal mit Religion aufgewachsen!


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Valkyre
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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 22:40
@Mindslaver
ja sie sind damit aufgewachsen.. nur wirklich glaube ist das nicht, das ist denk ich eher gewohnheit.

bei uns hier is es so dass die meisten katholisch sind. jeder ist getauft, ob der will oder nicht.. und das alles nur damit die kinder dann in der schule dazugehören und alles mitmachen dürfen, erstkommunion etc. es ist tradition.. nur die wenigsten aber machen es weil sie gläubig sind. .. ich z.b. bin ausgetreten als ich 18 wurde.. weil ich keinerlei sinn darin sehe für nen verein geld zu zahlen der genug geld hat, und mal davon abgesehn is das meiste was die in den predigten von sich geben nicht wirklich sinn haftig.. den selbst tran halten tun sich die wenigsten. nicht mal pfarrer.

und gerade sie die in der ersten reihe sitzen und am motiviertesten dabei sind sind meist die mit den meisten leichen im keller.


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panurg
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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 22:43
@Wandermönch

wie klappt es denn im neuen Leben?

Ob beten gesund oder ungesund ist, mag mal dahingestellt sein; für den einen ist es wohl so, für den anderen anders :-)

Wenn du mal, salopp gesagt, was anderes durchziehen willst, wünsche ich dir viel Erfolg.

Ich selbst habe niemals ernsthaft gebetet und war eigentlich immer Atheist, auch bevor ich Feuerbach, Holbach usw. gelesen habe. Deswegen habe ich nicht das Problem, mich von Religion lösen zu müssen und keinen Bedarf, Religion schlechtzureden. Andere Probleme gibt es natürlich auch ohne diese, hehe.

Die Idee, das Leben anzupacken und loszulegen finde ich ganz gut, wie auch immer das bei dir aussehen mag. Ich drücke die Daumen.

Die Welt ist groß und das Leben ist schön. Eigentlich.

toi toi toi


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 23:01
@Valkyre
nicht so wie es von allen gesagt wird, wenn es Dich alleine geben würde gäbes einen
und dann ist da noch das wodurch du das geworden bist, welches Dich Sein läßt
* Wakatanka *

der Past würde mich dafür verbrennen, und irgend wer würd mich, den Teufel nennen

* Das Allerhöchste *

oder auch heiliger Geist genannt verbindet uns Alle mit dem Leben als Ziel zum Sein!

Das bedeutet Ich Bin! das Herr! Mein Gott, ich soll keine anderen Götter haben neben mir
sie anzubeten. mit dem Ich bin im Gebet löst man eine Autosuggestiv Programmierung
seiner Göttlichkeiten mit sich selbst aus.

Und eure Göttlichkeiten sind, jedes Wort, jeder Gedanke, jedes Gefühl, Empfinden,
Gespür, und es sind noch viele mehr, alles unsichtbar und nicht mit Fleisch erfassbar aber
dennoch real existent

**Auszug aus dem Wort**
Mit Gott Amen Miteinandermit Ich Bin Mit das Wort **Miteinandermit**
WENN DU BIS HIER GELESEN HABEST UND NOCH NICHT WISSEST WAS GOTT IST DANN
ÜBELEGE OB DU DIESES SEHEN ODER ERTASTEN KÖNNTEST
DEN GLAUBEN DIE LIEBE JEDES BEWUSSTSEIN DAS LEBEN JEDES WORT JEDER GEDANKE JEDES GEMÜT JEDES GEFÜHL JEDES EMPFINDEN JEDES GESPÜR JEDER TRIEB JEDES SINNEN JEDER VERSTAND DEINE ELTERLICHEN ERBANLAGEN DIE BESTIMMUNG
DAS EWIGE UNUMSTÖSSLICHE
GESETZ DES LEBENS AUS DEM DIE
BESTIMMUNG HERVOR GEHT

AMEN M.d.W.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 23:26
@panurg
schön gesagt wirklich, wie sehr das aber eigentlich ein Wort Gottes ist, ist Dir vermutlich nicht
bewußt, und wenn doch dann mauerst Du hier,
aber Du klingst recht selbstbewust und einen Glauben habest Du auch denn alle lebendige
Kreatur mit Verstand hat auch einen Glauben.
Und Glaube selbst eine Göttlichkeit und der Glaube an sich selbst ist der Glaube zu Gott,
Jesus Christus interpretierte das sogar, aber er wies auch auf das Allerhöchste hin,
griechisch **Vater** genant
dumm gelaufen ist alles, als nach Christus der Wetteifer begann wer, wohl der Größte
unter ihnen sei und es mischten sich unter sie die Pharisäer Paulus der auf wundersame
weise gläubig wurde entpuppte sich schon bald als Verräter am Wort und leitete das
Antichristentum ein, der Verbieter der Angstverbreitene der Frauenunterdrücker
der Despot, aber alles im Namen Gottes, nur nicht in meinem.

besucht mich wenn ihr´s wissen wolltet obs ihr glauben könntes
AMEN M.d.W.


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panurg
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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 23:44
@Mit_das_Wort

Danke für die schönen Worte.

Ich bin etwas überrascht, daß du mich persönlich ansprichst, aber natürlich freue ich mich über jedes liebe Wort, danke.

Ich glaube, ja.

Aber ich glaube nicht, daß alles was ich annehme von Gott oder einem sonstigen Demiurgen stammen muß. Wer jetzt den größten hat, ob Jesus oder Paulus oder Joseph Smith oder Mohamed oder Adam Smith oder Paul Adam oder Allan oder Alans Parsons Project oder Supertramp oder Hawkwind oder Abdah El Farrar oder Ferrari oder Burroughs oder Burgess oder Sindbad der Seefahrer Windbad der Wehfahrer Tindbad der Teefahrer oder der allmächtige Baair oder der krümelige kumbala oder chi twa yong oder wer-auch-immer-aus-dem-himmel-der-tiefe-dem-allumfassenden-all-dem-chaos-dem-zauberhut oder drei starke iren derer es nicht mehr geben wird oder hans im gras oder die glückliche gans oder donald duck ist mir eigentlich etwas schnuppe.

Ich mag religiöse Geschichten eigentlich. Als Geschichten, nicht als Glauben. Paulus kriegt bei erwähntem Burgess, der Katholik war - also echter Christ, nicht so einer aus einer protestantisch-nutzlosen Sekte, sein Fett weg, ich meine, sein wahres Gesicht.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

19.02.2012 um 23:52
@panurg
sei bedankt für Deine Ehrliche Ausführung, und immer wieder gern Frieden mit Dir
und allen Miteinandermit


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panurg
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 00:11
@Mit_das_Wort

Immer gerne :-)

Frieden mag ich auch, auch Freude und Eierkuchen, wie man so sagt, und ich meine das verdammt ernst, hehe.

Und ich hoffe, unser liebgewonnener Freund @Wandermönch
geht seinen neuen Weg und wird auf diesem glücklich.

Übrigens, das mag offtopic sein, aber ich glaube, das trotzdem erwähnen zu dürfen, habe ich in einem Comic mal das hier gefunden:

tHWpqT7 fTLRZT daswort4-klein

Kannst du was damit anfangen? Ich frage nur, weil das Wort drin vorkommt, wie auch in deinem Namen. Mit Gott rede ich nicht, aber du antwortest immerhin *augenzwinker*

Shalom, Pax, usw.


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Valkyre
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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 11:23
@Mit_das_Wort

deine mühe ihn ehren, aber mit deinen Worten ihnen erreichst du bei mir rein garnichts.
ich werde mich sicher nicht irgendeiner höherenmacht unterordnen oder irgendwie spirituell werden.

die religion wurde von menschen für menschen geschaffen, das ist meine meinung. Die gründe mögen sein weil früher die wissenschaft nicht soweit war und man sich alles nicht erklären konnte, teils dürfte es auch die tatsache gewesen sein dass einzelne einen weg suchten an macht zu kommen in dem sie anderen erzählten sie hätten was gesehn wasnicht da war.

was wahr ist und was nicht kann keiner wissen, fakt ist jedoch dass religion oft ein macht instrument war, eben so die sache mit dem gebet: wer nicht betet kommt in die hölle und leidet.. so hies es damals doch immer

und die leute wurden mit absicht dumm gehalten dass sie alles annahmen was ihnen aufgestischt wurde den ganz früher konnten die wenigsten lesen. Und wenn man bedenkt wieviele frauen besonders im testament in laufe der zeit zu männern wurden, durch die vielen abschriften, den kopierer gabs ja keine. will ich garnicht erst wissen wieviel im laufe der zeit hinzugedichtet wurde.

es wissen z.b. auch die wenigsten dass Jesus eigentlich 2 schwestern und 6 brüder hatte und von seiner Familie nur deshalb wenig die rede ist weil die ihn selbst anscheinend für nen spinner hielten bis auf seine mutter die zu ihm hielt, wies mütter eben oft tun, egal was das kind macht

so genug abgeschweift. ich bleib dabei, beten bringt nichts, man muss alles selbst in die hand nehmen. und wie gesagt, wie manchen ein gebet, also das aufsagen von mehreren textzeilen irgendwem helfen kann, is mir echt ein rätsel...

hier was in interessantes zum lesen
Die aktuelle 16. Shell Jugendstudie gibt für die Jugend in Deutschland (Alter: 12–25 Jahre) 26 % an, die an einen persönlichen Gott sowie 21 %, die an eine überirdische Macht glauben. 24 % der Jugendlichen wissen nicht so richtig, ob und woran sie glauben sollen, 27 % glauben weder an einen Gott noch eine höhere Macht.[1]

Eine im Jahr 2005 veröffentlichte wissenschaftliche Studie der Europäischen Kommission weist einen Zusammenhang zwischen dem Bildungsgrad und der Tendenz zur Religiosität nach. So ist in der Europäischen Union der Glaube an einen Gott oder eine sonstige höhere Macht in den bildungsfernen Schichten am stärksten verbreitet und nimmt mit zunehmender Bildung ab.[2]

Weitere international vergleichende Studien mit auch online zugänglichen Auswertungen bieten der Bertelsmann Religionsmonitor und das Pew Forum on Religion & Public Life[3] in den USA.

In den USA hat Religiosität in Gestalt der Zivilreligion eine besondere Ausprägung gefunden. Auch wird zunehmend die Wechselwirkung von Religiosität und Demografie diskutiert: weltweit bekommen religiös aktive Personen durchschnittlich mehr Kinder als säkulare.
Quelle: Wikipedia: Religiosität


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Valkyre
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 11:32
hier ein weiterer artikel:
quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/us-studie-zum-glauben-jesus-von-jericho-1.1006620
Nicht einmal jeder zweite Christ in den USA weiß, wer die Reformation angestoßen hat. Und wo Jesus geboren ist, ist im Land der Strenggläubigen nur bedingt bekannt, sagt eine US-Studie. Am besten kennen sich die Atheisten mit der Religion aus.




Protestanten sollten wissen, dass am Anfang der Reformation der Mönch Martin Luther stand. Und Katholiken müsste klar sein, dass sie glauben, Brot und Wein verwandle sich tatsächlich in den Leib und das Blut Christi. Doch ausgerechnet die Amerikaner, die zum überwiegenden Teil tief religiös sind, wissen erstaunlich schlecht Bescheid, wenn es um den eigenen Glauben oder ihrer Mitmenschen geht. Das zeigt eine Studie des unabhängigen amerikanischen Pew Research Centers.

Und wenn es um Religion im Allgemeinen geht, dann wissen ausgerechnet Atheisten und Agnostiker besonders gut Bescheid, gefolgt von Juden und Mormonen. Die Studie widerlegt ein verbreitetes Vorurteil gegenüber Nichtgläubigen: Nicht an die Existenz von Göttern zu glauben, hängt offenbar nicht damit zusammen, dass Nichtgläubige zu wenig über Religion wüssten.

Die Ergebnisse stützen vielmehr die Behauptung mancher Atheisten und Agnostiker, dass gerade ein großes Wissen über Religion - aber nicht über Religion allein - viele Menschen am Glauben zweifeln lässt.

Insgesamt beantworteten die Studienteilnehmer die Hälfte der Fragen richtig. Doch als die Wissenschaftler Faktoren wie genaue Religionszugehörigkeit, die Intensität des Glaubens und die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Ethnie berücksichtigten, stießen sie auf deutliche Unterschiede. Atheisten (welche die Existenz von Göttern ausschließen) und Agnostiker (die an keine bestimmten Götter glauben, aber die Existenz nicht ausschließen) kannten sich in fast allen Bereichen besser aus als Christen. In der Regel lagen Juden und Mormonen knapp hinter den Ungläubigen und vor den Christen.

Wissenschaftler des Pew Forum on Religion & Public Life in Washington hatten im Juni dieses Jahres insgesamt 3412 erwachsene US-Bürger telefonisch interviewt und ihnen dabei Fragen zu ihrem Glauben und ihren politischen Ansichten gestellt. Wie sich herausstellte, beantworteten Christen im Durchschnitt zwischen 11,6 und 17,6 der 32 Fragen korrekt - Atheisten und Agnostiker hingegen durchschnittlich 20,9 Fragen.

Bei den Fragen ging es insbesondere um Inhalte der Bibel oder um Götter, Feste und Persönlichkeiten, die in den verschiedenen Religionen eine wichtige Rolle gespielt haben oder noch spielen. So wurde zum Beispiel danach gefragt, welches das erste Buch der Bibel ist, wo Jesus geboren sein soll, um was für ein Fest es sich beim Ramadan handelt und wann der jüdische Sabbat beginnt. Einige Fragen betrafen auch US-Gesetze, die die Religion betreffen.

Sogar Fragen zum Inhalt des Alten Testaments beantworteten Atheisten und Agnostiker besser als Christen insgesamt, wurden von Juden, Mormonen und evangelikalen Protestanten allerdings noch übertroffen. Ging es um das Neue Testament, kannten sich Protestanten, insbesondere die Evangelikalen - und Mormonen besonders gut aus. Die Katholiken aber waren nicht besser als die Nichtgläubigen.

Gerade mal jeder zweite Katholik wusste, was bei der Eucharistie passiert. Bei den Protestanten waren es noch deutlich weniger. Nicht einmal jeder zweite Protestant wusste, dass die Reformation auf Martin Luther zurückgeht. Unter den Nichtgläubigen wussten das mehr als zwei Drittel.



Bibel macht Atheisten

Auffällig war den Forschern zufolge, dass im Durchschnitt jene mit höherer Bildung auch mehr über Religion wussten. Und wer die Bibel nicht als Wort Gottes betrachtete, lag häufiger richtig als jene, die dies taten, aber die Heilige Schrift nicht wörtlich nehmen wollten. Am schlechtesten schnitten jene ab, die davon ausgingen, die Bibel stamme Wort für Wort von Gott.

Unterschieden nach Glauben und Herkunkt schnitten die Nichtgläubigen, Juden und Mormonen noch immer mit Abstand am besten ab. Evangelikale beantworteten im Schnitt jedoch 17,6 Fragen, und damit mehr als weiße Katholiken, andere weiße Protestanten und schwarze Protestanten. Am schlechtesten schnitten hispanische Katholiken mit durchschnittlich 11,6 richtig beantworteten Fragen ab.

Kritiker der Studie könnten möglicherweise die Auswahl der Fragen bemängeln. Auch war die Verteilung der Studienteilnehmer nicht ausgeglichen. So lag zum Beispiel der Anteil der befragten Nichtgläubigen (212) an der Teilnehmerzahl über den vier Prozent, die sie einer früheren Untersuchung zufolge an der erwachsenen US-Bevölkerung haben sollen. Ähnliches galt für Juden und Mormonen.

Atheisten fühlen sich trotzdem bestätigt in der Überzeugung, Nichtglaube sei eine Konsequenz von Wissen, nicht von Unwissenheit. So kommentierte Dave Silverman, Präsident der American Atheists, die Studie in der New York Times lakonisch: "Ich habe meiner Tochter eine Bibel gegeben. Auf diese Weise macht man jemanden zum Atheisten."


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 12:04
Ich sag mal so Religion ist Religion und Gott ist Gott wer an Ihm glaubt gut wer nicht, nicht gut, ist jedem seine entscheindung, Religion ist in meinen Augen wie Ghost geschreiben hat, von Menschen für Menschen geschaffen, im endeffekt würdest du in jedem fall auch ohne Religion an eine höhere Macht glauben sowohl im guten als auch im schlechten Sinne ( wie z.B. Gott - Teufel), dazu gehört auch das Beten um Kontakt aufzunehmen, siehe Indien, China, Amerika, Iran, Irak.
Am Ende fragt man sich sowieso, warum das GANZE, warum gibt es die Welt und warum Funktioniert sie so wie sie ist, dann liegt die Antwort schon auf der Hand, JA es gibt einen Gott, wer es immernoch nicht anerkannt hat, der hat entweder Psychische probleme es so zu Aktzeptieren oder ist nicht von dieser Welt.


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BlackFlame
ehemaliges Mitglied

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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 12:32
Mindslaver schrieb:Nein, weil sie ihr Leben nach bestimmten Regeln, an die sie sich halten, richten. Und deshalb kaum größere Probleme kennen!
Als Beispiel:

Problem eines Jugendlichen: Ich kriege nie jemanden ab!

Bei einem religiösen Jugendlichen: Ich warte auf die Richtige, denSex ist eh erst ab de Ehe erlaubt!

Somit ein Problem weniger:

Falls du verstehst, was ich meine!
Woher kommt denn die Annahme, dass der Religionslose regel- und maßlos ist bzw. dass sich jeder Religiöse ausnahmslos an die vorgegebenen Regeln hält? (An dieser Stelle: Ich kenne mehr als einen Christen, der nachweislich nicht verheiratet war als es zum ersten Sex kam.)
Natürlich kann man pro forma nichts gegen jemanden sagen, der sein gutbürgerliches Leben nach den Maßstäben von positiv formulierten Geboten ausrichtet und durch deren Ausübung ein positives Leben führt.
Jedoch gab es eine Zeit, da meinte jemand, dass man mal seinen eigenen Verstand benutzen und seine Umwelt, z.B. auch vorgelebte bzw. gelehrte Gebote, kritisch hinterfragen sollte, um nicht blindlinks alles zu fressen, was einem vorgeworfen wirft.
Ich halte zwar einerseits aufgeklärte Christen nicht für ausgeschlossen oder einen Widerspruch, jedoch sollte man nicht jeden, der sich an diese Gebote hält auch als Gläubigen bezeichnen.
Ich bin ohne Religion aufgewachsen, habe mir ein Bild von der Welt gemacht und mir meine derzeitigen Grundsätze selbst erarbeitet und man wird es kaum glauben, trotzdem bin ich kein anarchistischer Menschenverachtender geworden.

In einer aufgeklärten Gesellschaft wären Religionen überflüssig und würden von ganz allein verschwinden. (<- These meinerseits) Da sie es aber in der heutigen Zeit offensichtlich nicht sind, so sollte man erst einmal die Gesellschaften kritisieren, nicht die Religionen.


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Beten kann eigentlich nur ungesund sein

20.02.2012 um 12:49
Beten mag zwar tatsächlich eine positive psychologische Korrelation aufweisen, allerdings - und das geschieht unterbewusst - neigt man dann mehr dazu, Probleme mit Entitäten zu lösen, die immer transparenter und unwirklicher erscheinen.
Oder in der Sprache des Lebens: Wenn ich die Dinge selbst nicht anpacke und andere ständig um Hilfe bitte, so bin ich immer abhängiger.

Ähnliches gilt für Gläubige und dessen Rituale: Sie sind in einer gewissen Form abhängig.


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