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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

89 Beiträge, Schlüsselwörter: Gesellschaft

Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 19:41
Diesen schönen Abend möchte ich nutzen um mit euch zu sprechen.

Was mich beschäftigt ist, dass was wir sein könnten.
Stell dir vor, du bist allein auf dieser Welt, dein Benehmen würde so ehrlich Frei sein, so dass wenn dir jemand dabei zuschaut dich für Wahnsinnig erklärt.

Wenigen Menschen öffne ich mich.
Was könntest du als Frei bezeichnen?
Mit einem Freund öffne ich mich so sehr, wir verziehen Gesichter, lassen unsere Charaktere durchgehen, tanzen jederzeit drauflos, reden wirsches , und doch lustiges Zeug, sind, man könnte behaupten witzige exzentrische Menschen.

Wenige Artgenossen sind eingesperrt, in ihren Gedanken, die ihnen nicht ermöglichen so zu sein, wie sie es vielleicht allein sind.

Versteht sich , von irgendwie selbst , sich in gewissen Situationen Benehmen zu müssen.
Könnte sein, jemand denkt so über uns, wie wir es ungern wollen.
Mit Vorurteilen würden sie dich ans Kreuz Nageln.

Wir lernten von Eltern, Freunden , Medien unser Verhalten zu gestalten. Doch wie Frei bist du oder möchtest du sein?


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 19:43
Edit:\\ Viele Artgenossen , nicht wenige.


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 19:46
Also SO gesehen bin ich ziemlich frei :D ich werd so oder so immer als " wahnsinnig " . Wen mich die leute früher gesehen haben sahen se lange haare percings heute denken se alle ich kiff wegen den dreads.

Ich behnem mich immer anders wen ich zB. in der arbeit bin ( Kindergaqrten ) Sing, tanz und rede viel mehr weil es den kindern sau egal is :D Dafür bin ich bei den kindern nicht so ernst ( und rede nicht im dialekt ;) )

Bei freunden bin ich eher "leise" daheim naja Ich diskutiere gern


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 19:48
mit dem einen freund Spiele ich Spiele ( Konsole, pc ) mit dem anderen diskutier ich nur über Speziele sachen, mit einer freundin spiel ich " LOl "

Ich denk wen man sich einreded man ist nich frei oder kann seine gedanken nicht ausleben kann das auch nie was werden.


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CrvenaZvezda
ehemaliges Mitglied

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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 19:54
Ich fühle mich mit den Freunden beim Fussball frei, im Fitnessstudio.....dort, wo ich mich einfach austoben kann und am Abend vor Schmerzen keine Regung mehr mache.
Dann bin ich glücklich und frei...

Und solange mir das erhalten bleibt, bin ich zufrieden


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 19:54
Psychoanalyse schrieb:Diesen schönen Abend möchte ich nutzen um mit euch zu sprechen.
dude come on

Dein Eingangspost ist Schlimm! wenigstens DER sollte fehlerfrei sein. Schwer verständlich ist er außerdem.

Es gibt gewisse Werte und Normen, die in unserer Gesellschaft vertreten werden. Diese werden vom Groh befolgt, wer diese nicht befolgt wird halt möglicherweise anders behandelt.

Jeder hat genügend Raum, in dem er sich entfalten kann und seine privatssphre genießen kann.


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 19:56
Der Großteil der Gesselschaft ist meiner erfahrung nach halt immer noch Konservativ und kommt nicht über den Tellerand hinaus. Ich kann manchmal nicht glauben wie Weltfremd manche Menschen noch sind. Die kunst ist, dem allen den mittelfinger zu zeigen un sich nicht zu verstellen.


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 19:56
Ich fühle mich frei genug und nicht von der Gesellschaft gefangen
Denn irgendwie ist es wie ein einziges großes Spiel - und es macht spaß
Ich mache oft späße und lasse Kommentare ab, welche nicht gerade sein müssten
Aber ich kann eigentlich nicht widerstehen

Im Freundes und Familienkreis gehts genauso weiter, sogar bei der Familie meiner Freundin
Aber es scheinen mich alle noch zu mögen ^^


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:16
Ich fühle mich frei genug um mich so zu zeigen wie ich bin. Ruhig und doch manchmal verrückt. Ich sage was ich denke.


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:17
Mir geht es auch eher so, dass ich mich ausreichend frei fühle. Sicher hat man manchmal keine Lust, etwas zu tun und muss es trotzdem machen. Oder man möchte mal andere Emotionen zeigen, als im Moment angebracht sind. Aber im Großen und Ganzen sind wir hier in diesem Land sehr frei zu tun, was immer wir wollen. Das sieht in vielen Orten auf der Welt ganz anders aus und das wird von vielen Leuten hier gerne Mal vergessen.


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tic
ehemaliges Mitglied

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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:17
das "tolle" find ich ja, nehmen wir zb Allmy, hier sind viele stinknormal und zeigen sich so wie sie sind, jeder quatscht jeden an egal worum es geht und man blubbert munter drauf los ...

in der S-Bahn etc hingegen sind wir "alle Einzelkämpfer", wir setzen uns nicht neben jemand fremdes wenn nen Platz weiter keiner sitzt, jeder is für sich und in sich gekehrt, Arrogant/Cool/Verschüchtert etc etc
man schaut sich um und wenn ein Blick erwidert wird schaut man meistens nur kurz hin oder schaut direkt weg aber ich schweife ab ...

ich fühl mich sehr gefangen und in meiner Art eingeschränk, kaum macht man was "nicht normales/verhält sich fern ab der Norm" wird man angegafft/schief angesehen,
mich stört das ungemein weshalb ich mich so gefangen fühle ...
blos keine Negative Aufmerksamkeit erwecken -.-

leben und leben lassen, schön wenn jeder so denken/handeln würde,
bin deshalb extra in ne Großstadt gezogen, hier gibts so viele Irre das ich kaum auffalle und oft im Vergleich ganz gut weg komm ;)

je mehr man drüber nachdenkt was andere über einen denken, um so gefangener ist man ..


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:22
@tic
Ja eben, ich denke auch dass die meisten Menschen, die sich unfrei fühlen, dies eigentlich wegen sich selbst sind.
Wenn jemand sich nicht so Kleiden möchte, wie er es gerne würde, weil ihm die Blicke der anderen unangenehm sind, liegt das Problem ja nicht nur bei den anderen.
Ich würde mich zum Beispiel auch eher komisch anschauen, wenn ich mich selbst sehen und nicht kennen würde. Demnach machen das viele andere auch. Und das kann ich ihnen dann ja nicht übel nehmen.

Achja @Othi , ich kenne nur Leute mit Dreads, die kiffen ;)


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:22
Ich will mal behaupten, dass ich mich in der Gesellschaft, bzw. unter Leuten (die ich kenne) doch ziemlich so zeige, wie ich bin und auch meistens sage, was ich denke. Aber auf der anderen Seite ist man ja immernoch in der strengen Gesellschaft und jeder schaut, ob du dich benimmst oder ob du gerade schon einen halben Skandal produzierst.
Bei fremden Menschen zeige ich mich überhaupt nicht wie ich bin. Das ist wie eine Fassade, vergleichbar mit diesem "Fahrstuhl-Phänomen", jeder steht nur da und glotzt vor sich hin, ist doch egal wer der andere ist/ wie es ihm geht usw.

So wie du das schreibst;
Psychoanalyse schrieb:Mit einem Freund öffne ich mich so sehr, wir verziehen Gesichter, lassen unsere Charaktere durchgehen, tanzen jederzeit drauflos, reden wirsches , und doch lustiges Zeug
So bin ich nur bei meiner Mutter, Vater, besten Freundin und Freund.
Man kann Quatsch machen, kann Witze reißen oder tanzen und peinlich singen, das ist in dem Moment egal. Dort brauch man keine Angst haben, dass man irgendwie verurteilt wird.


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:23
@DragonRider

xD wegen meinen kleidern will ich erst gar net anfangen xD des is der haupt grund warum ich doof angeschaut werd ;P

ja eben des is des :D man sied dreads udn denk kiffer :D dabei hab ich noch nie INWAS geraufht ^^


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:33
@Cesair

Wieso sollte mein Abend nicht schön sein?
Such nicht die Fehler, finde die Gedanken dahinter.

@tic
tic schrieb:blos keine Negative Aufmerksamkeit erwecken -.-
Selbstbewusstsein aufbauen wäre eine Möglichkeit. Angst ist dein Freund, sie möchte dich beschützen.


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tic
ehemaliges Mitglied

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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:42
schätz mich nicht falsch ein @Psychoanalyse, ich bin sehr selbstbewusst jedoch hab ich "nen Knax" und mich kotzen solche Menschen die Gaffen und scheiße laber ungemein an und ich werd unter Umständen sehr aggressive (wobei ich keinen anmache oder so) aber es ist schon extrem ..
es läuft nach volgendem Chema ab, meideverhalten/immer auf der Suche nach dem Menschenleersten Platz (egal wo) dann damit abfinden/abwarten/aushalten, dann genervtheit, gleichgültigkeit des Wohls anderer bis hin zu Aggression, Hass, völliger Gleichgültigkeit nach dem Motto *glotz mich nicht an, geh mir aus dem Weg sonst bekommst du ein Problem* etc

mag keine Menschen um mich


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:49
Frei fühle ich mich nicht. Das fängt schon bei dem Zwang an, Kleidung tragen zu müssen.
Weiter geht es bei den Zwängen, was man nicht alles "nicht tut".
Nicht zu vergessen den Oberfreiheitszerrütter: Arbeitsplatz. Sein Gehilfe: Wecker.


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 20:57
Die Gesellschaft an sich wird ja auch immer biederer und farbloser. Man sieht ja kaum noch was neues buntes auf der Strasse. Punks sind fast ausgestorben auch Psychos, Rockabillys, Gothics etc. kaum noch aufzufinden. Alle sehen nach H&M, IKEA Möbeln und Dumpfheit aus.
Wenn ich mir denke, was auf einmal ein Aufreger ist..xy Schauspielerin hat mal keine gute Laune und
sagt was sieh denkt..
AU Weia!! Was für Skandal! Kein Wunder dass die Leute alle die Klappe halten, man wird ja in unserer- ach so liberalen- Zeit ausgestossen wenn man sich nicht an unsere vorgegeben Freiheit hält.

Hab einige wenige, aber gute Freunde mit denen ich auch draussen total schön rumspinnen kann. Wenn ich alleine unterwegs bin macht das natürlich wenig Sinn. Aber ich verstelle mich, glaub ich recht wenig. Das Leben ist ja auch so schon seltsam genug... wenn ich dann noch schauspielern und mich verstecken müsste.. wäre mir das auch zu anstrengend und zu blöd.


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matraze106
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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 21:20
je älter man wird, desto mehr schwindet der respekt vor den alten.
man blickt zurück und fragt sich "verdammt, wovor hab ich mich all die jahre nur so geniert und geschämt?"
die angst vorm versagen weicht dem mut zur peinlichkeit.
ihre argusaugen zählen irgendwann nicht mehr, wird man des damokles' schwert über unser aller häupter gewahr.
eins der grundprobleme ist, dass SIE (die alten) uns von anfang an auf falsche fährten setzen, all unsere wege abstecken und weichen stellen wollen. sie können es nicht lassen, das unfassbare an uns fassen zu wollen. weil es ihre alten mit ihnen genauso getan haben. und deren alte auch. und so weiter.
die gesamte menschheitsgeschichte ist eine traurige litanei des klein- und zunichteredens. die wenigen, die sich erhoben und sprachen: "seid ihr noch bei sinnen?" auf die schauen wir heute noch vereint und stumm zurück.
da sind keine psychophagen am werkeln, die uns lähmen und aussaugen.
da sind keine dominanten alphamännchen, in deren nähe wir vor lauter erfurcht'gem gruppenzwang kaum zu atmen wagen. das sind alles nur illusionen, aufgeblähte falsche fuffziger und mitfuffziger, leuten, denen oblitatorisch nicht in den kram passt, was ihren lebenslügen kratzt.

wir brauchen leute, denen wir uns anvertrauen können, um zu reflektieren, was wir denken, wer wir sind. aufgrund dessen seltenheit ist alles buhlen zum beklemmenden wettlauf geworden, einer pflichtveranstaltung gleich, bei der die meisten ausgeladen sind.
zugehörigkeitsgefühl hat marktwert, nicht erst seit den zigaretten.
in gefestigten gefilden eckt man überall an.
wer sich nicht bewegt, spürt seine fesseln nicht.


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Der Mensch gefangen in der Gesellschaft

26.03.2013 um 21:27
Die Gesellschaft funktioniert nach Regeln der Umgangsweise und Ordnung, die für die
neueren Generationen teilweise, wie ein verknöchertes Gerüst vorkommen mag.
Der neue Trend geht in Richtung "Lockerness" aber leider auch in Richtung Oberflächlichkeit.
Was oftmals fehlt sind die edleren Tugenden wie Ehre, Achtung und Anmut

Was auch sehr beschäftigt, ist die Perspektive der voreingenommenen Haltung "Andersartiger" gegenüber.
Diejenigen, die aus der "grauen Masse" hervorspringen, werden für sonderlich oder unnormal abgetan.
Jedoch kann der Impuls der Andersartigen bei einigen eine Art Umdenken aus den selbst so verknöcherten Gewohnheiten und Ansichten formen.
Diese ungezähmten Andersartigen sind teilweise zu frei und ungehemmt... und für die graue Masse hört der geistige Horizont dort auf, wo der Tellerrand eben endet.

Es sind oftmals die leeren, abwesenden Blicke der Passanten, die in sich beschäftigt in Hektik ungeachtet aneinander vorbeieilen.
Es ist vielmehr ein oberflächliches aneinander vorbei Leben, ohne bewusster aus dem Tieferen zu schöpfen.
Fast überall sehe ich täglich die Teenager auf den Strassen mit dem Blick richtung Handy gerichtet.

Zu sehr ist jeder einzelne in das Netz der Verpflichtungen und Verantwortungen in sein beschäftigtes Leben eingesponnen
Die Gesellschaft ist schon lange keine Gemeinschaft mehr. (Bis auf sehr wenige Ausnahmen)

Durch schaffung einer Zivilisation muss auch Ordnung walten, die so manche in Ihren Freiheten beschneidet. Die, die damit nicht klarkommen finden in Subkulturen den passenden Unterschlupf.


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