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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

44 Beiträge, Schlüsselwörter: Meer, Meeresboden, Messstation

800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 06:27
Es gäbe ansonsten noch die Option, dass ein Anker ⚓ zufällig die Station quasi mitgenommen hat.
Je nach Größe des Boots fällt das nicht mal sofort auf.

Nur welches Schiff fährt da nicht nur illegal rum, sondern ankert da auch noch? Und wieso hat man noch nicht rausgefunden, welches Schiff es war? Die sind doch alle gekennzeichnet und man könnte das leicht rausfinden.

Es sei denn, es war komplett illegal unterwegs also ohne Positionsbestimmung.

Als letzte Option bliebe noch ein Unterwasserboot.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 07:05
Ein Gerät für 300.000Euro und ein wasserdichter GPS Sender dran war zu teuer?


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 07:19
Rumo schrieb:Ein Gerät für 300.000Euro und ein wasserdichter GPS Sender dran war zu teuer?
Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Die haben einfach nicht damit gerechnet, dass es abhanden kommen könnte - und ich kann deren Nichtbedenken sehr gut nachvollziehen, zumal es ein Sperrgebiet ist und dazu das hohe Gewicht.

Ich denke, das nächste Gerät hat GPS 😉


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 11:33
Wenn man aus einem Windrad klauen kann... warum keine Meßstation...


https://www.infranken.de/regional/wunsiedel/kreis-wunsiedel-diebe-stehlen-300-kilogramm-kupferkabel-aus-windrad-im-ficht...


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 11:45
@Rumo
Liest du überhaupt den Betrag? GPS unter wasser?


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 11:56
Klingt für mich nach Diebstahl. Da muss nur jemand gewusst haben, dass in diesem Gebiet eine derart teure Anlage steht. Gleichzeitig muss man noch gewusst haben wo bzw wie man so eine Anlage zu Geld machen kann.

Der Rest ist nur eine Frage der Motivation.

Reine spekulation: Man könnte mit einem kleinen, als Schlepper dienenden Boot dort hin fahren, taucht runter und bringt „Ballons“ an. Diese werden dann per Schlauch vom Boot aus aufgepumpt und die Anlage treibt nach oben.

Dann muss man nur noch an die Küste fahren und dann die ganze Anlage entspannt irgendwie unter bringen oder auseinander bauen.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 14:44
DieGarnele schrieb:Dann muss man nur noch an die Küste fahren und dann die ganze Anlage entspannt irgendwie unter bringen oder auseinander bauen.
@DieGarnele
Du meinst, man zieht die Anlage bis in Ufernähe und hebt diese dann mit einem kleinen Kran auf die Ladefläche eines Transporters?
So ganz unauffällig und entspannt stell ich mir das nicht vor.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 14:48
@F.Einstoff

So wie ich das verstanden habe besteht die Anlage aus mehreren Teilen.

Diese könnte man durchaus im flachen Wasser auseinander bauen und dann mit mehreren Mann aus dem Wasser haben.

Wie gesagt, war auch nur meine persönliche Theorie. Wenn man ein bisschen kriminelle Energie hat, etwas kreativ ist und weiß, dass dort 300.000€ in 20m Tiefe liegen kann man sowas bestimmt bewerkstelligen.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

09.09.2019 um 14:51
Rumo schrieb:Ein Gerät für 300.000Euro und ein wasserdichter GPS Sender dran war zu teuer?
GPS funktioert nicht unterWasser und es ist alltäglich, dass so schweres schwerzugängliches Gerät Beine bekommt.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

10.09.2019 um 08:56
Inzwischen gibt auch GPS unter Wasser (Ariadne zB für Taucher). Denke ein Forschungsteam hat da auch noch andere Ortungsmöglichkeiten.
Ich persönlich find es witzig, bei so einem Teil da nichts anzubringen. Hört sich aber alles nach einem Schleppnetz an.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

10.09.2019 um 10:02
Ein interessanter Fall, aber eigentlich "Peanuts" gegen sowas hier:
https://www.theguardian.com/world/ng-interactive/2017/nov/03/worlds-biggest-grave-robbery-asias-disappearing-ww2-shipwre...
https://www.straitstimes.com/asia/se-asia/malaysia-firms-plunder-sunken-wrecks-for-rare-steel-used-to-make-sensitive-med...

Nicht nur im asiatischen Raum kommen schonmal ganze Kriegsschiffe weg, die seit dem 2. Weltkrieg in 80 m Tiefe und mehr liegen, und werden einfach als Schrott verkauft. Wenn sich das lohnt, kann der Aufwand demnach nicht so hoch sein.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

10.09.2019 um 10:48
Rumo schrieb:Denke ein Forschungsteam hat da auch noch andere Ortungsmöglichkeiten.
Zumal es im Falle eines Diebstahls mit großer Sicherheit nicht Unterwasser bleibt sondern irgendwo an Land weiter verkauft wird. Und damit wieder zu orten wäre.
Dobie schrieb:Nicht nur im asiatischen Raum kommen schonmal ganze Kriegsschiffe weg, die seit dem 2. Weltkrieg in 80 m Tiefe und mehr liegen, und werden einfach als Schrott verkauft. Wenn sich das lohnt, kann der Aufwand demnach nicht so hoch sein.
Ich finde es belustigend das in beiden Artikeln von Diebstahl die rede ist. Als ob sich die jeweiligen Länder noch für Schiffe die im zweiten WK versanken verantwortlich fühlen würden. "Die klauen unseren Stahl. Den haben wir extra dort abgelegt"
Interessant finde ich das ganze aber trotzdem. Ich würde zu gern wissen in welchem Rahmen sich der Gewinn bewegt.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

10.09.2019 um 10:58
Unspoken schrieb:"Die klauen unseren Stahl. Den haben wir extra dort abgelegt"
Kriegsschiffe (bzw die Wracks) genießen Staatenimmunität.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

10.09.2019 um 11:02
Kybela schrieb:Staatenimmunität.
Okay dessen war ich mir nicht Bewusst. Danke für die Aufklärung.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

10.09.2019 um 11:19
Ich tippe auch auf einen illegalen Fischer. Das Kabel ist entweder durch die Belastung, als die Station mit dem Fangnetz hochgezogen wurde, gerissen, oder es wurde von den Fischern durchgesäbelt. (Wenn das mit einer Axt oder was an Bord gerade zur Hand ist gemacht wurde, war das nicht zwangsläufig ein einziger glatter Schnitt, sondern Metzgerarbeit, deswegen "zerfasert".)

Ein illegaler Fischer würde natürlich nicht dran denken, diesen "Beifang" den Behörden zu melden, sondern wird versuchen, das Gerät privat zu verscheuern, sobald er in irgendeinen Hafen einläuft. Ich würde daher den Geoforschern raten, mal Ebay und andere Kanäle, wo man sowas losbekommen könnte, im Auge zu behalten. Allzu groß dürfte der Markt für solche Geräte nicht sein, und die technischen Daten, die ein Verkäufer angeben würde, sind bekannt.


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

13.09.2019 um 00:17
sarevok schrieb am 08.09.2019:ein schleppnetz kann es wohl kaum gewesen sein


Warum nicht? Wir reden hier von einem Stromkabel, das sicher eine stärkere Abschirmung und Isolierung hat, als die aus der Firma geklaute Kabeltrommel - aber immer noch einem Stromkabel.

Ein Schleppnetz wie dieses hier bringt bereits ein Eigengewicht von knappen 6,9kg mit. Und da reden wir noch gar nicht von einem Schleppnetz für die Fischerei, sondern von einem großen Schleppnetz, mit dem Tennisplätze bearbeitet werden, um die Asche zu glätten. Dabei gehe ich davon aus, das bei der Größenangabe ein Komma fehlt (1,30m statt 130m).

Nun sind Schleppnetze in der Fischerei aber größer. Wesentlich größer. Sie müssen außerhalb des Wassers auch noch das Gewicht der daran befestigten Ketten etc. tragen, die sicher auch nicht nur 20kg wiegen werden. Nebenbei müssen sie auch den Fang tragen können. Man wirft ein Schleppnetz ja nicht aus, um nur 2, 300 Kilo Fangmenge zu haben. Aufgrund der auszuhaltenden Kräfte wird das Material sich auch sicher vom handelüblichen Tennisplatz-Netz unterscheiden.

Und dann soll so ein Ding nicht in der Lage sein, ein Kabel zu zerreißen? Jedes Kabel hat eine Schwachstelle: Den Anschluss. Und spätestens da ist auch beinahe jeder normale Mensch, der ab und zu mal ein Schnitzel isst in der Lage, mit genug Aufwand einen Stecker von einem Kabel zu reißen.

Da wird das ein Schleppnetz sicherlich auch schaffen. Und wenn es eine Tonne Fische + Eigengewicht tragen können muss, sind auch die 600kg der Messstation kein Problem mehr.

Denkbar wäre in dem Fall durchaus, das dort ein Schiff nur durchgefahren ist, ohne das Schleppnetz komplett abzulassen, weil man dort gar nicht fischen wollte (-> fehlende Spuren am Meeresboden). Etwa, wenn man es nur teilweise abgelassen hatte, um Bordreparaturen vorzunehmen o.ä.

Wäre ich der Skipper (ich schwöre, ich wars nicht!) gewesen, hätte gewusst das ich dort eigentlich nicht langdümpeln darf, und hätte gemerkt, das ich da irgendwas mitgerissen habe - ich hätte am nächsten Tag nicht dort angerufen und gesagt "Hömma du, mir is´ da wat ganz Doofes mit eurem Metalldings passiert...".


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

13.09.2019 um 08:09
chriseba schrieb:Warum nicht?
weil die station in einem gebiet aufgebaut wurde das zum einen in einer speerzone für schifffahrt liegt

zum andern war sie mit 2 schweren gestellen verakert, sicher ich kann mich irren

aber erscheint mir nicht sonderlich realistisch in dem fall von einem schleppnetz auszugehen
"Wir können uns nicht vorstellen, dass Diebe gezielt das in 22 Meter Tiefe auf dem Meeresboden stehende Observatorium gefunden und dann mit schwerem Gerät entwendet haben", sagte ein Geomar-Sprecher.

"Zudem war die Anlage aus zwei 550 und 220 Kilo schweren Gestellen in einem Sperrgebiet für Sportboote und Berufsschifffahrt - und der genaue Standort war öffentlich nicht bekannt", hieß es weiter. Auch Fischerboote dürften dort nicht fahren. Nun solle geklärt werden, ob Schiffe am 21. August in dem Sperrgebiet unterwegs waren.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/eckernfoerde-messstation-von-meeresgrund-verschwunden-a-1285237.html


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

heute um 01:57
sarevok schrieb:weil die station in einem gebiet aufgebaut wurde das zum einen in einer speerzone für schifffahrt liegt
Man darf auch nachts nicht über den Zaun ins Freibad klettern, um dort nackelig mit seiner Freundin zu schwimmen. Das hält die Leute aber nicht davon ab ;) Davon ab räumt man ja ein, das man klären müsse, ob dort Schiffe unterwegs waren. Gesichert war das Gebiet jedenfalls wohl scheinbar nicht.
sarevok schrieb:zum andern war sie mit 2 schweren gestellen verakert, sicher ich kann mich irren
Auch deren Gewicht dürfte nicht so hoch gewesen sein, das ein Fischtrawler mit Schleppnetz die nicht wegreißt.
sarevok schrieb:aber erscheint mir nicht sonderlich realistisch in dem fall von einem schleppnetz auszugehen
Nunja, realistisch ist das nicht. Aber eben nicht unmöglich. Und du hattest ja gesagt, das ein Schleppnetz sowas nicht könne. Auf was anderes wollte ich gar nicht hinaus :)


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800 Kilo schwere Messstation vom Meeresgrund verschwunden

heute um 09:21
Gibt es denn dazu einen neuen Kenntnisstand? Ich finde dazu nichts.


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heute um 09:42
chriseba schrieb:Man darf auch nachts nicht über den Zaun ins Freibad klettern, um dort nackelig mit seiner Freundin zu schwimmen. Das hält die Leute aber nicht davon ab ;) Davon ab räumt man ja ein, das man klären müsse, ob dort Schiffe unterwegs waren. Gesichert war das Gebiet jedenfalls wohl scheinbar nicht.
wer lesen kann ist klar im vorteil, zudem war die anlage mit zwei 550 und 220 Kilo schweren gestellen gesichert

ich glaube nicht das ein schleppnetz so eine station einfach mitreisen würde dazu kommt noch das sie in einer tiefe von

etwa 22 metern war da lohnt ein schleppnetz eher nicht
sarevok schrieb:Sperrgebiet für Sportboote und Berufsschifffahrt - und der genaue Standort war öffentlich nicht bekannt", hieß es weiter. Auch Fischerboote dürften dort nicht fahren.


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