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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

107 Beiträge, Schlüsselwörter: Leuchtturmwärter, Eilean Mòr, Leutchtturm
housemeister
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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

14.05.2008 um 00:54
"- Das Verschwinden könnte etwas mit dem berühmten "Bermuda-Dreieck" zu tun haben, das Schiff befand sich aber nie in der Nähe dieses Dreiecks."

alleine was ist das für ne wiedersprüchliche aussagen lmao


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

14.05.2008 um 03:22
Ich interpretiere es einfach mal so: Es gab keinen realen Sturm, der Sturm ist in diesem Fall eine Metapher.

Ducat ist gereizt, die anderen genervt, es gibt Streit = Sturm

Noch nie so einen Sturm erlebt. könnte heißen, dass die Männer sich noch nie so gestritten haben.

Ducat ruhig. McArthur heult. McArthur hat Ducat im Streit erschlagen, deswegen heult er.
Der Sturm, der immernoch wütet, tut dies jetzt zwischen Marshall und McArthur. Ducat ist ruhig, weil er tot ist.

Sturm dauerte über Nacht an...Ducat ruhig. McArthur betet...12 Uhr mittags. McArthur und ich haben gebetet. Das mit dem Sturm erwähn ich jetzt nicht nochmal ;) Ducat tot, McArthur betet für Ducats oder sein Seelenheil, später beten Marshall und McArthur gemeinsam.

Sturm hat aufgehört. See ist wieder ruhig. Gott wacht über allem. Der Streit zwischen den Männern ist beigelegt, vermutlich haben sie Ducat im Meer "beerdigt". Dafür spricht, dass nur 2 paar Schuhe fehlten. Ducat hatte noch Ölzeug an, aber keine Schuhe als die beiden Männer seine Leiche verschwinden ließen...

Weiter denke ich mir, dass sie entweder, wie´s hier schon vermutet wurde, geflohen sind um der Strafe zu entgehen, oder aber aufgrund der Schuld am Tod ihres Kollegen durchgedreht sind und sich in die Fluten gestürzt haben.


Ja, das kommt dabei raus, wenn ich nicht schlafen kann und hier rumsurfe^^ Ich hoffe, ihr entschuldigt, dass ich das mit dem zitieren nicht drauf habe :)


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

14.05.2008 um 13:20
Na also das erscheint mir nun doch ein wenig zu sehr hereininterpretiert ;) !

Übrigens ist das ja keine komplett ausgedachte Geschichte, die man vielleicht derart stark hätte interpretieren können.

Also ich geh eigentlich schon von einem echten Sturm aus,


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

14.05.2008 um 18:37
@thanis
Du bist ja echt der Hammer :)

Also wenns darum geht zwischen den Zeilen zu lesen, dann bist du ein Talent... keine Frage...

Aber ich glaub trotzdem auch daran dass es sich um einen realen Sturm handelt...
Das macht die Sache für mich einfach spannender und somit auch unterhaltsamer :D


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

30.08.2011 um 19:45
Zum Thema ein neuer Beitrag von mir im Thread Düstere Legenden:
Diskussion: Düstere Legenden (Beitrag von wanagi)


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

20.11.2015 um 20:51
@Pumpkins
Pumpkins schrieb am 13.05.2008:also der sturm kanns ja nicht gewesen sein, denn im letzten Eintrag steht ja ,,Sturm hat aufgehört"
So ein Sturm kann auch wieder anfangen, bevor wer dazu kommt, eine neue Tagebucheintragung vor zu nehmen.

Oder sie sind raus, und wollten die Sturmschäden kontrollieren, dabei sind sie auf dem nassen oder glitschigen Felsen ausgerutscht und abgestürzt.
Oder nur einer, der um Hilfe rief und letztendlich verunfallten alle.


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

20.11.2015 um 21:03
@Kc
Kc schrieb am 13.05.2008:Warum hätten sie außerdem ihre ganzen persönlichen Sachen dalassen sollen
Weil sie nur mal kurz raus gehen und dann aber wieder kommen wollten?


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

20.11.2015 um 22:02
@off-peak

Hätten die Leuchtturmwärter, allesamt erfahrene, ehemalige Seeleute, diese Gefahren aber nicht kennen müssen, potenziell glitschige Felsen oder erneut wiederauflebende Stürme?

Es kommt mir auch irgendwie komisch vor:

Einer rutscht aus oder wird ins Meer gespült oder so, okay, mag sein.
Aber dann springen die anderen gleich hinterher? Oder alle fallen den gleichen Weg hinunter oder verschätzen sich beim Retten?

Ich weiss schon, einfachste Lösung meist die richtige Lösung und so, aber merkwürdig klingt es allemal...


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

20.11.2015 um 22:04
@Kc
Kc schrieb:Einer rutscht aus oder wird ins Meer gespült oder so, okay, mag sein.
Aber dann springen die anderen gleich hinterher?
Vielleicht. Man möchte ihn noch festhalten und tritt selbst daneben.


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

20.11.2015 um 23:27
Was verstehe ich grad nicht?
Kc schrieb am 13.05.2008:Aus diesem Grund konnte die ,,Hesperus" erst am 26.12.1900 die Insel anlaufen.
Kc schrieb am 13.05.2008: ...abgeflaut und in der restlichen Zeit gab es bis zum Eintreffen der Hesperus am 21.12.1900 keine Hinweise auf einen erneuten Sturm.
?


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

21.11.2015 um 09:25
@skagerak

Damit sollte wahrscheinlich gesagt werden:

EIGENTLICH sollte Leuchtturmwärter Moore am 21. Dezember zurückkehren.
Stürmische See verhinderte aber, dass das Schiff vom Land aus zur Insel auslaufen konnte.

Ich weiss ja nicht, wie lange die Schiffe dann unterwegs waren in ihrer Fahrt.

Das Buch, aus dem ich die Geschichte habe, besitze ich allerdings auch nicht mehr.


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

21.11.2015 um 10:21
Ich werf mal kurz das Mutterkorn in den Raum.

Es wäre möglich das die Verhaltensweisen der Männer darauf deuten und sie dann durch Halluzinationen ins Meer sprangen um zu flüchten.
Kc schrieb am 13.05.2008:Ducat ruhig. McArthur heult."

Als Anmerkung steht dabei, dass McArthur ein erfahrener und harter Seemann war, der schon viele Stürme mitgemacht hatte und an Land öfters in Schlägereien verwickelt war.
Halluzination eines Sturm:
Kc schrieb am 13.05.2008:12.12.1900: ,,...Noch nie so einen Sturm erlebt. Brecher unwahrscheinlich hoch. Zerren am Leuchtturm. Sonst alles in Ordnung. Ducat gereizt."
Geschrieben wurde von Tom Marshall.
Ungewöhnlich war, dass Ducat gereizt sein sollte, da er erst kurz vor Moore seinen Landurlaub gehabt hatte und eigentlich ausgeruht sein sollte.
Außerdem war an Land nichts von einem Sturm bemerkt worden, auch Schiffe hatten zu dem Zeitpunkt nichts berichtet.
Alte Gemälde und Geschichtsbücher bilden anschaulich die Symptome der Mutterkornvergiftung ab. Nervöse, krampfartige Zustände, Lähmungen, Ohnmachten, Halluzinationen und das Absterben einzelner Gliedmaßen waren Folgen des Verzehrs mutterkornhaltiger Nahrungsmittel. http://www.iva.de/profil-online/umwelt-verbraucher/mutterkorn-ein-giftiger-getreidepilz-frueher-gefuerchtet-heute-unter-...


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

21.11.2015 um 10:27
Eine Mutterkornvergiftung:



Joseph Bayley, Bauer in Salem, verbrachte 1692 eine Nacht in einem Haus, in dem eines der "verhexten" Mädchen lebte, er aß mit der Familie. Auf dem Weg zurück nach Hause fühlte Bayley einen "harten Schlag" auf der Brust, obwohl niemand in der Nähe war. Als er einen weiteren Schlag verspürte, fiel er vom Pferd und sah eine Frau auf sich zukommen. Als er wieder auf dem Pferd saß, erblickte er anstelle der Frau eine Kuh.


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21.11.2015 um 12:00
@Kc
Kc schrieb am 13.05.2008:nach dem Ablegen des Schiffes jedoch gab es einen starken Sturm.
Aus diesem Grund konnte die ,,Hesperus" erst am 26.12.1900 die Insel anlaufen.
....
Kc schrieb am 13.05.2008:in der restlichen Zeit gab es bis zum Eintreffen der Hesperus am 21.12.1900 keine Hinweise auf einen erneuten Sturm
Hm, gehen wir mal davon aus dass es ein Schreibfehler war, und im zweiten meiner Zitate der 26. gemeint war.


@Amsivarier
Auch interessant und gar nicht so abwegig, die Mutterkornvergiftung.

Ich frage mich auch immer, ob Leichen immer zwangsläufig an Land gespült werden.
Was meint man überhaupt mit Ölzeugs?

Wurden nicht früher immer die dicken schweren Jacken mit Öl getränkt, um sie wasserdicht zu machen? Könnte das denn gemeint sein und die Männer sind schlicht versunken weil sie so schwer waren?


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

21.11.2015 um 12:05
@skagerak

Wenn sie verrückt geworden sind durch Mutterkorn, wären viele Varianten möglich.

Etwas übertrieben:
Sie packten sich Steine ins Ölzeug um möglichst lange zu tauchen um den Monstern zu entgehen.


Aber auch heute werden die wenigsten Opfer von Schiffsunglücken gefunden.
Die Leichen von dem Drama eines mir bekannten Kapitäns wurden auch nie gefunden.


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21.11.2015 um 12:19
Wikipedia: Bärbel_(Schiff)


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21.11.2015 um 13:02
@Kc
Kc schrieb:Hätten die Leuchtturmwärter, allesamt erfahrene, ehemalige Seeleute, diese Gefahren aber nicht kennen müssen, potenziell glitschige Felsen oder erneut wiederauflebende Stürme?
Ja, Du hast Recht. Rein logisch betrachtet, möchte man das meinen.

Andrerseits aber machen gerade erfahrene Menschen auch dumme Fehler, einfach, weil meinen, sie würden die Gefahr ja kennen.

Habe es einmal selbst miterlebt, ich war zwar nicht direkt dabei, aber zu dem Zeitpunkt, als nachfolgende tragische Geschichte passierte, dort angestellt. Die Firma stellte Kerzen her. Das dazu benötigte Wachs musste jeden Morgen in einem mannshohem Bottich erwärmt werden. Elektrisch und langsam. Eine große Warntafel ermahnte, dass Wachs ja niemals mit einem offenem Feuer zu erwärmen. Das geht zwar wesentlich schneller, aber es besteht sehr große Explosions- und Brandgefahr.
Du ahnst, was kommen wird ... und es kam auch.
Der dafür zuständige Fachmann, seit Jahrzehnten im Betrieb und daher sehr erfahren, kurz vor der Pensionierung, erwärmte aber offenbar das Wachs immer, oder zumindest manchmal genau auf diese gefährliche Art und Weise. Na ja, an jenem Tage kam es aber zur Explosion und zu einem Brand. Der arme Mann erlag im KH seinen schweren Verbrennungen.
Auch hier fragte sich jeder: wie konnte er nur? So ein erfahrener Mann? So eine dicke Warnung?
Ja, er konnte, eben weil er erfahren war und bisher nichts passiert war. Und weil er eben nicht jede seiner Handlungen vorher rational durchdachte. Und weil er eben schnell und nicht alles berücksichtigend handelte. Und zufällig Pech hatte.

Hinzu kommt, dass man in Schreck- und Gefahren Situationen primär instinktiv und reflexartig reagiert, ohne auch nur eine Sekunde vorher rational zu grübeln. Es muss nur einer ausgerutscht sein, und die anderen greifen reflexartig nach ihm - und schon ist es für alle drei zu spät. Gerade weil die Erde matschig und die Felsen schlüpfrig waren.
Kc schrieb:Ich weiss schon, einfachste Lösung meist die richtige Lösung und so, aber merkwürdig klingt es allemal...
Ich halte weniger die einfachste, aber die nahe gelegene Lösung für die richtige. Und die menschliche. Die meisten Unfälle passieren nun mal in der vertrautesten Umgebung (laut Statistik: zu Hause).


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

21.11.2015 um 13:19
Betrachten wir die Sache einmal anders rum. Schließen wir aus.

Ich schließe definitiv alles „Übernatürliche“ aus. Also keine Aliens, keine Geister, Götter, Dämonen und ebenso wenig sexbesessene Engel aus anderen Dimensionen.

Was bleibt?
- Piraten? Kaum, denn deren Schiff hätte bei diesem Wetter ja auch nicht anlegen können. Und wären nach dem Sturm durchaus von dem anderen Schiff gesichtet worden. Und hätten außerdem Spuren (Leichen, Kampfspuren, und nicht mehr vorhandene, da gestohlen, Sachen) hinterlassen.
- Mord- und Totschlag mit anschließendem Selbstmord a lá Das letzte Weekend von Agatha Christie? Ziemlich unwahrscheinlich.
- Ein Unfall? Durchaus eine in Betracht zu ziehende Möglichkeit.
- Ein Drama im (unfreiwilligen) Drogenrausch? (Siehe Mutterkorn-Idee)? Ebenfalls eine in Betracht zu ziehende Möglichkeit.
Was im Prinzip eigentlich auch ein Unfall wäre.


@Amsivarier

Und woher wäre das Mutterkorn gekommen? Im Brot? Dann sollte man mal nachforschen, ob es auch auf dem Festland zur selben Zeit zu ungewöhnlichen Ereignissen gekommen war.


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Die Leuchtturmwärter von Eilean Mòr

21.11.2015 um 13:22
@skagerak
skagerak schrieb:Ich frage mich auch immer, ob Leichen immer zwangsläufig an Land gespült werden.
Im Gegenteil. Die wenigsten werden vom Meer wieder frei gegeben.


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21.11.2015 um 14:04
@Amsivarier

Auf die Erklärung mit dem Mutterkorn bin ich in dem Fall noch nicht gekommen, in anderen Zusammenhängen ist mir das aber durchaus bekannt.

Sein Auftreten führte auch auf dem Festland immer wieder zu Halluzinationen mit ziemlich schädlichen Konsequenzen.

@skagerak

Es ist ziemlich schwer, Menschen im Meer zu entdecken.
Nicht umsonst sind Rettungswesten, Rettungsringe oder Rettungsboote meistens in schreiend-grellen Signalfarben hergestellt.

Einen einzelnen Menschen im Ozean finden, ohne Signalfarben, das ist selbst aus der Luft sehr kompliziert.

Gab schon Experimente, um das vorzuführen, bei denen wurde eine Versuchsperson ins Meer ausgesetzt (ohne Floß und signalfarbene Weste) und etwas später sollte ein zweites Team, welches das Gebiet ungefähr kannte, die Person finden. Sie hat es glaub ich nicht geschafft, die Versuchsperson konnte erst entdeckt werden, als sie ihren Sender aktivierte, der die genaue Position angab.


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