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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

116 Beiträge, Schlüsselwörter: Schlange, Malaysia, Riesenschlange, Borneo, Nabau

Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

21.02.2009 um 22:35
@sarasvati23


Also ich will dir ja nicht zu nahe treten, aber ,,Dem Bild nach zu urteilen müsste die Schlange mehrere hundert Meter lang sein."? :D

Da hast du dich ja dann wohl doch etwas verguckt, denn bei mehreren hundert Metern wäre der ganze Fluß ausgefüllt, ja wahrscheinlich könnte man aus dieser Höhe nur einen Teil überhaupt aufnehmen ;)


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pommes1983
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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

21.02.2009 um 22:50
@eyecatcher
Zumindest haben sie vor etwa 20 Jahren noch existiert.
Ich erinnere mich Waage daran als man eine verendete Riesenpython fand, die eine Kuh verschlungen hatte.


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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

21.02.2009 um 22:57
Übrigens heißt es ja nur, dass die Titanoboa die größte BEKANNTE Schlangenart war.

Das bedeutet nicht, dass es nicht noch andere, ähnlich große oder gar größere Arten gab.

Außerdem muss man auch die Evolution mit Anpassungs- und Mutationsfaktoren berücksichtigen. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Tiere, auch wechselwarme, schon Anpassungen zu Stande gebracht haben, die man erst für unwahrscheinlich oder gar unmöglich hielt.

Es ist eine ziemlich lange Zeit seit dem Ende des Paläozäns vergangen, da ist es nicht ausgeschlossen, dass sich die Titanoboa weiterentwickelt oder angepasst hat, bzw. eine andere Würgeschlangenart dies geschafft hat.


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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

21.02.2009 um 22:58
Ich bin kein Biologe, aber ich weiss das die grösse heutiger Riesenschlangen durch ihren Körperbau begrenzt wird. Ab einer bestimmten Grösse könnte würden sie von ihrem eigenen Gewicht erdrückt. Die würden ersticken. Eine Schlange im Wasser hats da zwar leichter, aber dem sind auch irgendwo Grenzen gesetzt.


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pommes1983
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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

21.02.2009 um 23:08
Die Länge muss ja keine aussage über die Breite machen. Ob ein Regenwurm nun 10 oder 20cm lang und immer nur 1cm breit ist, da hat er doch immer noch eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.. Vielleicht ist sie einfach nur doppelt so lang wie die anderen Riesenschlangen..


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eyecatcher
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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

21.02.2009 um 23:15
@pommes1983

Halte ich für unglaubwürdig... sorry
Es kann vllt. ne Ausnahme gewesen sein, aber es war bestimmt keine typische Schlangen einer Art, die 15m lang wird.

@Kc

Ob es größere gab sei dahingestellt, kann man bisher noch nicht sagen, aber darum geht es ja auch gar nicht ;)
Außerdem muss man auch die Evolution mit Anpassungs- und Mutationsfaktoren berücksichtigen. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Tiere, auch wechselwarme, schon Anpassungen zu Stande gebracht haben, die man erst für unwahrscheinlich oder gar unmöglich hielt.Außerdem muss man auch die Evolution mit Anpassungs- und Mutationsfaktoren berücksichtigen. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass Tiere, auch wechselwarme, schon Anpassungen zu Stande gebracht haben, die man erst für unwahrscheinlich oder gar unmöglich hielt.
HAst du da vielleicht ein paar Beispiele? Das interessiert mich :)
Kc schrieb:Es ist eine ziemlich lange Zeit seit dem Ende des Paläozäns vergangen, da ist es nicht ausgeschlossen, dass sich die Titanoboa weiterentwickelt oder angepasst hat, bzw. eine andere Würgeschlangenart dies geschafft hat.
Lass uns doch mal überlegen an welchen Stellen der Erde es eine Jahresdurchschnittstemperatur von über 30°C gibt und wo Schlangen leben können. Vielleicht finden wir ja Ecken in denen so große Schlangen überlebt haben könnten :)

@Holzer2.0
Holzer2.0 schrieb:Ich bin kein Biologe, aber ich weiss das die grösse heutiger Riesenschlangen durch ihren Körperbau begrenzt wird. Ab einer bestimmten Grösse könnte würden sie von ihrem eigenen Gewicht erdrückt.
Wieso denn nur von heutigen? Galt das für die Schlangen von damals nicht?


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pommes1983
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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

21.02.2009 um 23:18
Eine Mutation vielleicht, oder einfach siamesische Schlangenzwillinge.
Ich habe auch schon eine Schlange live gesehen, die Y-Förmig zusammengewachsen mit einer anderen war. Dann könnten sie sicher auch länglich zusammenwachsen.


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21.02.2009 um 23:19
Wieso denn nur von heutigen? Galt das für die Schlangen von damals nicht?

Dachte ich bisher, ist ja nur logisch, aber wenn es damals Schlangen von bis zu 13 Metern gegeben hat ( Titanoboa?! ) dann muss es wohl noch andere bedingungen geben. Vielleicht. weil sie wegen des höheren Sauerstoffgehaltes flacher atmen konnten?

Mein Biologie-Telefonjoker, macht gerade ihren Doktor irgendwo in Afrika. ;)


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eyecatcher
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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

21.02.2009 um 23:29
@pommes1983

:D Ja das kann ja sein, aber das ist dann aber nicht der Regelfall ;)

@Holzer2.0

Im südamerikanischen Tropenwald war es insgesamt wärmer, was diesen großen Schlangen ermöglicht hat dort zu leben. Und es war wärmer weil die Luft sehr wahrscheinlich einen fünmal so hohen CO² Gehalt hatte wie heute. Also quasi genau in die andere Richtung als Sauerstoff ;)

Aber ich glaube was du meinst ist die Tatsache, dass sich Schlangen ab einer bestimmten Größe selbst erdrücken, was dann wohl Schlangen mit einer Körpergröße über 15m betrifft, weil ja Schlangen mit einer Länge von 15m auf der Erde gelebt haben.


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21.02.2009 um 23:32
eyecatcher schrieb:Aber ich glaube was du meinst ist die Tatsache, dass sich Schlangen ab einer bestimmten Größe selbst erdrücken, was dann wohl Schlangen mit einer Körpergröße über 15m betrifft, weil ja Schlangen mit einer Länge von 15m auf der Erde gelebt haben.
So wirds wohl sein. :)


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pommes1983
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22.02.2009 um 00:46
Nein, nicht die Länge erdrückt die Schlange, sondern die Breite.


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22.02.2009 um 01:23
Die Riesenschlange ist Cthulhu, sie sieht nur ein wenig anders aus als der wahre Cthulhu..... aber muss ja nicht immer alles genau so sein wie es geschrieben steht :D


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22.02.2009 um 01:26
@eyecatcher

Also, als ,,Mutation" bezeichnet man in der Biologie zufällige Veränderungen der biologischen Eigenschaften einer Spezies.

Beispiel: Die Angehörigen einer bestimmten Reptilienart haben normalerweise 4 Beine.
Nun wird aber irgendwann zufällig ein Tier geboren, welches nur 2 Beine besitzt oder gar keine. So etwas nennt man ,,Mutation". Mit Hilfe von beispielsweise radioaktiver Strahlung kann so etwas auch künstlich herbeigeführt werden, aber es ist nicht so, als hätten die entsprechenden Forscher das schon unter Kontrolle.


Anpassung wäre beispielsweise folgendes: Bisher war es auf der Erde an einem Ort durchgehend ca. 30 °C warm. Die an diesem Ort lebenden Tiere sind genau dafür ausgelegt gewesen. Nun wird es aber, aus welchen Gründen auch immer, langsam kälter, so dass die Durchschnittstemperatur immer weiter absinkt und irgendwann beispielsweise nur noch zwischen 15 und 20 °C beträgt. Gewöhnlich fallen die Temperaturen ja nicht einfach so ,,von heute auf morgen" dauerhaft.
Die Tiere der Beispielart pflanzen sich also weiterhin fort. Nun ist es aber beispielsweise so, dass bei der Tierart Nachkommen ein längeres Fell entwickeln, größer werden oder sonst eine neue Methode besitzen, um besser mit den sinkenden Temperaturen zurecht zu kommen. Dadurch sind sie ihren Artverwandten, die diese neuen Fähigkeiten nicht entwickeln konnten, überlegen, können sich besser behaupten und mehr fortpflanzen.
Die neuen Eigenschaften sind also erfolgreich und werden weitergegeben, so dass ab einem gewissen Zeitpunkt alle Angehörigen dieser Art in dem bestimmten Gebiet die neuen Eigenschaften besitzen.

So etwas nennt man Anpassung.

Wie biologische Anpassung allerdings genau geschieht, darüber wird noch gerätselt, es ist beispielsweise nicht klar, warum ausgerechnet bei einer sinkenden Temperatur bestimmte Arten ein längeres Fell entwickeln, andere nicht.

Hier kann es auch etwas mit Mutation zu tun haben, mit erst zufälligen, aber erfolgreichen Veränderungen, die weitergegeben werden.


So etwas wäre auch bei der Titanoboa nicht ausgeschlossen. Man nimmt ja nur an, dass sie ausgestorben sei, weil man eben noch keine 15 Meter + Schlange gefunden hat.

War ähnlich wie mit dem Quastenflosser, den hielt man auch für ausgestorben.


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eyecatcher
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22.02.2009 um 12:01
@pommes1983

Ja schon klar :D aber es ist doch wahrscheinlicher eine 15m Schlange mit nem größeren Umfang als nem Bindfaden zu finden ;)


@Kc

Danke ich weiß was eine Mutation ist.
Kc schrieb:Die Tiere der Beispielart pflanzen sich also weiterhin fort. Nun ist es aber beispielsweise so, dass bei der Tierart Nachkommen ein längeres Fell entwickeln, größer werden oder sonst eine neue Methode besitzen, um besser mit den sinkenden Temperaturen zurecht zu kommen. Dadurch sind sie ihren Artverwandten, die diese neuen Fähigkeiten nicht entwickeln konnten, überlegen, können sich besser behaupten und mehr fortpflanzen.
Die neuen Eigenschaften sind also erfolgreich und werden weitergegeben, so dass ab einem gewissen Zeitpunkt alle Angehörigen dieser Art in dem bestimmten Gebiet die neuen Eigenschaften besitzen.

So etwas nennt man Anpassung.
Dieser Abschnitt zeigt mir, dass du nicht kapiert hast wie die Evolution bzw. Anpassung funktioniert.


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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

22.02.2009 um 12:28
In Indonesien wurde eine Riesenpython gefangen. Sie ist angeblich 14,85 Meter lang
und 447 Kg schwer.

Quelle:http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,280028,00.html


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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

22.02.2009 um 15:27
wow das vieh ist ja der wahnsinn!
trotzdem halte 30 meter für übertrieben, was die existenz solcher schlangen angeht


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22.02.2009 um 15:57
@eyecatcher


Ist das so? Na dann klär mich mal auf, wie funktioniert denn deiner Meinung nach Anpassung in Zusammenhang mit Evolution?


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eyecatcher
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22.02.2009 um 18:23
@Kc

Du scheinst der Theorie von Lamarck zu folgen, wenn man sich so anschaut was du schreibst. Die Anpassung ist ein passiver Prozess bei dem sich mit Sicherheit kein Tier aktiv anpasst:
Kc schrieb:Nun ist es aber beispielsweise so, dass bei der Tierart Nachkommen ein längeres Fell entwickeln, größer werden oder sonst eine neue Methode besitzen, um besser mit den sinkenden Temperaturen zurecht zu kommen. Dadurch sind sie ihren Artverwandten, die diese neuen Fähigkeiten nicht entwickeln konnten, überlegen, können sich besser behaupten und mehr fortpflanzen.
Die neuen Eigenschaften sind also erfolgreich und werden weitergegeben, so dass ab einem gewissen Zeitpunkt alle Angehörigen dieser Art in dem bestimmten Gebiet die neuen Eigenschaften besitzen.
Das ist nicht meine Meinung, sondern Teil der Evolutionstheorie, mit der meine Meinung übereinstimmt.

Ich versuche es an einem Beispiel zu erklären.
Es gibt eine Population von sagen wir Giraffen. Die alle mehr oder weniger gleich lange Hälse haben. Nun kann es aber z.B. durch Mutationen dazu kommen, dass einige Giraffen längere Hälse haben als andere Tiere ihrer Art. Das bedeutet im Klartext sie kommen an mehr Nahrung, da sie mit ihren längeren Hals höhere Baumwipfel erreichen können. Somit haben sie einen Vorteil gegenüber den anderen Tieren. Mehr Nahrung bedeutet mehr Fitness und somit auch mehr/bessere sexuelle Fortpflanzung. Da die Giraffen mit mehr Hälsen im Vorteil sind, werden sich anch und nach immer mehr Giraffen mit längeren Hälsen paaren und somit das Erbgut weitergeben. Die Giraffen mit den kürzeren Hälsen sind im Nachteil und können sich schlechter fortpflanzen oder sterben sogar, weil sie weniger Nahrung bekommen können. So passiert es, dass der Genpool der Population mehr und mehr von Giraffen mit längerem Hals beeinflusst wird, als von den anderen. Viele Generationen später sind die Kurzhälse verreckt und die Langhälse mit ihrem Vorteil haben sich durchgesetzt. Somit auch die Gene, die einen längeren Hals zur Folge haben.

Evolution ist ein langwieriger Prozess bei dem die weniger angepassten Tiere einfach wegsterben.


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Riesenschlange im Urwald in Malaysia gesehen

22.02.2009 um 20:35
Und wo liegt dann das Problem @eyecatcher ?

Ich hab doch nichts davon geschrieben, dass sich ein Tier denkt:
,,Wow, nun wird es aber langsam kalt, am besten bilde ich einfach mal ein längeres Fell aus."

Anpassung kann ohne weiteres auch auf Mutationen zurückzuführen sein.

Was du geschildert hast, entspricht aus meiner Sicht genau dem, was ich geschrieben habe.

Wenn eine zufällige Mutation einen Vorteil zum Überleben bedeutet, dann macht diese neue Eigenschaft das Tier erfolgreicher, die entsprechenden Erbanlagen werden dann bei der Fortpflanzung weitergegeben. Dagegen können sich jene Tiere ohne diese neue Eigenschaft schlechter fortpflanzen und verschwinden unter Umständen, wenn es für sie keine ökologische Nische mehr gibt.

Von aktiver biologischer Anpassung habe ich nicht gesprochen.


Übrigens ist es auch nicht korrekt, wenn du behauptest, Anpassung sei immer passiv.

Denn es gibt auch Anpassung in Verhaltensweisen an neue Umweltumstände und die kann durchaus aktiver Natur sein.
Beispielsweise sehen in vielen Städten dortige Wildtiere noch genauso aus, wie in freier Natur, legen aber ganz andere Verhaltensweisen an den Tag.

In diesem Fall kann man von aktiver Anpassung reden.


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eyecatcher
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23.02.2009 um 12:03
@Kc

Ich hab jetzt keine Lust mit dir zu streiten, du hast es aktiv dargestellt bzw. dich nicht richtig ausgedrückt.
entwickeln, größer werden, entwickeln konnten
Eindeutig aktive Verben, die in so einer Erklärung nicht viel zu suchen haben.


Du redest von Verhaltensweisen, aber es ging zuvor um die körperliche Anpassung.


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