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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

1.345 Beiträge, Schlüsselwörter: Obst, Urteil, Halle (westfalen

Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 09:55
@Septimo
Ok dann hab ich es überlesen, hatte nur im Kopf von spuren von ihm auf dem Gewehr und verwittert/verwischt.

@tinka
Gut möglich das er nicht dort war, aber kann auch möglich sein das er dort war.
Er hatte ja gesagt, das Gabi genauso naturverbunden war wie er. Und mit einem Auto kann man viele Stellen besuchen, wo man vielleicht nicht so Fuss hinwandert. Lass und mal hier hin fahren oder dort hin.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 09:59
@Lissy61

Zu den Patronen fällt mir nur ein, dass nicht einmal bekannt ist ob die Patrone mit der Frau O. erschossen worden sein soll der gleichen Bauart entspricht wie die im Schuppen gefundenen.

Auch kann es m.E. nicht sein, dass ein Täter an die Vermeidung sämtlicher Spuren denkt, die restlichen Patronen aber nicht entsorgt!!!! Das wäre doch wohl die leichteste Übung gewesen!!!!
Bei der offensichtlich völligen Planung der Tat wäre das sicherlich als Erstes bedacht worden.

Auch die Waffe wäre nicht auf der Leiche gelegen, da geb ich seinem Einwand mit der "Visitenkarte" völlig recht. Vielleicht hätte sich das Gericht hierzu auch mehrere Gedanken machen sollen! Das ein Jäger nicht weiss, dass es Faserspuren und DNA gibt, die auch nach langer Zeit noch nachweisbar sind, zumal in Halle schon nach dem Mord von NG danach in einem Massentest gefahndet wurde, gibt es nicht. Das wird auch bei dem Letzten dort angekommen sein..... - zumal es in allen Gazetten stand und auch die Fam. O. über Zeitungen verfügte und diese sicherlich auch von GüO gelesen wurden, als Rentner hat man dazu genügend Zeit.

Herr O. sagte in der Verhandlung meines Wissens nur, "ja die passen in die Waffe!" - das heisst nicht : es sind die gleichen Patronen......


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 10:09
@Lissy61
wenn er da war, nun ja dann ist es ja nicht so schlimm zuzugeben das man die Ecke (in diesem Fall die Egge) kennt. Wenn nicht dann nicht. Es geht mir ums Prinzip.
Ich kann/will es keinem in die Schuhe schieben, will mich aber verteidigen.
@conita1946
Macht ja auch Sinn wenn er keine Patronen hätte. Wenn der Sohn die Waffe nicht benutzte und der Sohn nur das Futeral, warum überhaupt Patronen im Haus? (Nach so langer Zeit)
Patronen im Schuppen sind entweder gekauft/hervorgeholt worden (Planung) und dann macht es keinen Sinn sie liegen zu lassen.
oder tatsächlich irgendwie ANDERS dahin gekommen...aber eher nicht von er Kripo.

Wenn und ich betone nocheinmal das wenn Herr Obst es nicht war, haben wir es wirklich mit jemandem zu tun, der alles dran gesetzt hat, das auch ja Herr Obst dran ist.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 10:13
@conita1946
Ich hatte es so verstanden, dass es sich bei den Patronen im Schuppen und denen in der Tatwaffe um verschiedene Fabrikate gehandelt haben muss und habe mich darüber gewundert, dass das Herrn GüO zu Lasten gelegt wurde.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 10:24
War die Waffe, die unterm Bett lag eigentlich geladen?

Wenn sie bereits geladen war hätte sie nur mitgenommen werden müssen. Wenn nicht, hätte der Täter sich die Munition entweder aus dem Schuppen holen oder sich neue besorgen müssen.

Wurden eigentlich Untersuchungen diesbezüglich durchgeführt indem nachgeprüft wurde wo derartige Muniton zuletzt von wem gekauft wurde?

Dass sich die zur Waffe gehörende Muniton im Haus bzw. im schuppenbefand finde ich jetzt nicht weiter verwunderlich.

Verwunderlich wäre es nur wenn ein Täter aus der Familie diese Muniton nicht entsorgt hätte nachdem anfangs der Besitz der Waffe geleugnet wurde und man wusste, dass nach der Waffe gesucht und gefahndet wurde.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 10:47
@conita1946
conita1946 schrieb:Zu den Patronen fällt mir nur ein, dass nicht einmal bekannt ist ob die Patrone mit der Frau O. erschossen worden sein soll der gleichen Bauart entspricht wie die im Schuppen gefundenen.
Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass es nicht die gleichen Patronen waren, sonst hätte man es doch sicher gesagt, das wäre dem Staatsanwalt doch nur recht gewesen, ein Indiz mehr.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 11:08
@meermin
meermin schrieb:War die Waffe, die unterm Bett lag eigentlich geladen?
Nie und nimmer. Es ist schon verboten, die Waffen an sich ungesichert zu lagern und falls nicht ein entsprechend ausgestatteter Waffenschrank vorhanden ist, ist es, soweit ich weiß, sogar Vorschrift beides (Schusswaffe und Patronen) getrennt gesichert zu lagern. Also liegen Waffen niemals geladen herum ... und schon gar nicht unterm Ehebett ... ;-)


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 11:12
Wo schlief eigentlich nachts der Hund der Familie Obst? Im Haus oder draussen irgendwo in einem Zwinger oder Schuppen?

Ich frage mich gerade , ob der Staatsanwalt davon ausgeht, dass das Tier sein Herrchen während der ganzen Tatausübung begleitet hat?

Hat der Sohn den Hund morgens gesehen ? Wenn der Hund zuhause geblieben wäre während Herrchen wegfuhr bzw. wieder wegfuhr hätte es sicher Gejaule und Gebelle gegeben.

Die Frage nach dem Hund mag albern erscheinen, aber als langjährige Hundebesitzerin weiss ich gut, dass man am Verhalten eines Tieres gut sehen kann ob Herrchen daheim ist oder nicht. Und ich weiss auch um die laut kundgetane Freude vor der Tür , wenn der Wagen von Herrchen oder Frauchen auf den Hof rollt.


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steppche
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 12:02
@ all
Fragen über Fragen.....hat sich die Polizei eigentlich mit all dem genau beschäftigt ??


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 12:03
@Septimo

so aber habe ich das mit den Patronen auch verstanden, aber was soll das denn bedeuten? Als Beweis dient das ja nicht nachdem ja klar war, das die Waffe zum Haushalt gehört. Auch die Aussage "unter dem Bett" ist meines Wissens gar nicht bewiesen, zumindest uns nicht bekannt ob das wirklich bis zum Tattag so war.
Die Aussage des Sohnes mit Weihnachten kann in keiner Weise belegt werden. Vielleicht war die Waffe ja schon länger nicht mehr da, eben nur das Futteral. Das soll keinesfalls den Sohn belasten, sondern einfach nur in den Raum stellen, dass die Waffe schon früher irgendwo anders deponiert oder abgegeben, geklaut usw. wurde.....

Auch der Brief an die Tochter sagt doch klar aus, dass er Angst vor einer weiteren Straftat mit "seinen Waffen" hat, warum sollte er das haben, wenn er nur seine Frau beseitigen wollte????
Warum wird ihm das auch noch negativ zugerechnet?????

Vielleicht weiss er ja irgendetwas, was er aber aus Angst hier nicht aussagen konnte!!!!


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 12:06
@conita1946
Das denke ich auch und immer wieder!!! Und seine Aussage gegenüber der Schwester: "das hätte alles nicht sein müssen"......deutet für mich darauf hin!


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 12:48
@meermin
meermin schrieb:Wo schlief eigentlich nachts der Hund der Familie Obst? Im Haus oder draussen irgendwo in einem Zwinger oder Schuppen?

Ich frage mich gerade , ob der Staatsanwalt davon ausgeht, dass das Tier sein Herrchen während der ganzen Tatausübung begleitet hat?

Hat der Sohn den Hund morgens gesehen ? Wenn der Hund zuhause geblieben wäre während Herrchen wegfuhr bzw. wieder wegfuhr hätte es sicher Gejaule und Gebelle gegeben.

Die Frage nach dem Hund mag albern erscheinen, aber als langjährige Hundebesitzerin weiss ich gut, dass man am Verhalten eines Tieres gut sehen kann ob Herrchen daheim ist oder nicht. Und ich weiss auch um die laut kundgetane Freude vor der Tür , wenn der Wagen von Herrchen oder Frauchen auf den Hof rollt.
Es kommt darauf an, wie alt und abgeklärt der Hund schon ist. Wenn er jagdlich ausgebildet wurde, muß er gelernt haben, Ruhe zu bewahren. Meiner Erinnerung nach wurden extra die beiden Ehebetten auseinandergerückt, damit der Hund da im Schlafzimmer schlafen konnte, was ich eigentlich sehr sympatisch finde.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 13:21
@conita1946
conita1946 schrieb:Auch der Brief an die Tochter sagt doch klar aus, dass er Angst vor einer weiteren Straftat mit "seinen Waffen" hat, warum sollte er das haben, wenn er nur seine Frau beseitigen wollte????
Warum wird ihm das auch noch negativ zugerechnet?????

Vielleicht weiss er ja irgendetwas, was er aber aus Angst hier nicht aussagen konnte!!!!
Das glaube ich auch.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 15:22
@conita1946

conita1946 schrieb:
Auch der Brief an die Tochter sagt doch klar aus, dass er Angst vor einer weiteren Straftat mit "seinen Waffen" hat, warum sollte er das haben, wenn er nur seine Frau beseitigen wollte????
Warum wird ihm das auch noch negativ zugerechnet?????

Vielleicht weiss er ja irgendetwas, was er aber aus Angst hier nicht aussagen konnte!!!!


Das glaube ich auch.
Darauf gibt es doch eigentlich nur eine Antwort drauf:

Wenn er es nicht war und es einen ominösen Dritten nicht gibt.....dann bleiben nur noch zwei Personen......
Meiner Meinung nach muss es einer von den Dreien gewesen sein. Das Einzige was noch nicht passt ist der Transport, dass Auto....was für eins fährt eigentlich die Tochter?

Denn außer den Angehörigen, war doch niemand in der Lage an das Gewehr zu kommen.


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 16:09
Leider bin ich in den letzten Tagen nicht zum Lesen oder Schreiben gekommen. Da ich hier auf einen Artikel über einen SEK-Einsatz aufmerksam gemacht wurde, möchte ich ihn posten, inzwischen steht er online in der NW:
http://www.nw-news.de/owl/bielefeld/mitte/mitte/9400796_Geheimnisvoller_Einsatz_des_SEK.html


szmtag
13.10.2013
Bielefeld-Quelle
Geheimnisvoller Einsatz des SEK in Bielefeld
Polizei will erst Montag Einzelheiten bekanntgeben
VON SUSANNE LAHR



Bielefeld-Quelle. Krimireife Szenen haben sich Donnerstagabend gegen 20 Uhr an der Carl-Severing-Straße in Höhe der Johanneskirche in Bielefeld-Quelle abgespielt. Ein Streifenwagen und mehrere 
zivile Einsatzwagen blockierten nach Informationen der NW die rechte Fahrbahnseite. Auf dem Parkstreifen daneben ein helles Fahrzeug mit geöffneten Türen. Die Insassen, offensichtlich ein Mann und eine Frau, knieten mit gesenktem Kopf auf dem Bürgersteig. Daneben mit Sturmhauben maskierte Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos.

Derweil ging der Betrieb auf der benachbarten Finnenbahn seelenruhig weiter. Auch der Verkehr auf der Carl-Severing-Straße konnte den Einsatzort passieren. Wenige Minuten später wurden die Festgenommenen in Polizeitransportern fortgeschafft. Auf Nachfrage dieser Zeitung hielt sich 
Polizeisprecher Achim Ridder ganz bedeckt. "Wir bestätigen nur den Polizeieinsatz", erklärte er. "Mehr können wir zum 
jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, weil die Maßnahme noch nicht 
abgeschlossen ist. Am Montag werde es nähere Erklärungen geben. Einen terroristischen Hintergrund schloss Ridder auf Nachfrage dann doch aus.

Er versprach aus polizeilicher Sicht eine positive Nachricht.

Dokumenten Information
Copyright © Neue Westfälische 2013
Dokument erstellt am 11.10.2013 um 21:36:03 Uhr
Letzte Änderung am 13.10.2013 um 10:07:04 Uhr


URL: http://www.nw-news.de/owl/bielefeld/mitte/mitte/?em_cnt=9400796&em_loc=8355
Trotz mehrfacher Suche habe ich heute keine Infos zu dem Einsatz gefunden. Interessant könnte es sein, wenn es mit einem der Fälle in Halle zu tun hätte. Dann käme die erhoffte Wende vielleicht doch noch ...


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 16:17
Bielefeld ist groß! Daher leider nicht....

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12522/2575866/pol-bi-polizei-verhindert-erfolgreich-einen-raubueberfall-auf-...


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 16:17
Kaum gepostet, schon ist die Aktualisierung der Meldung da, hat leider nichts mit dem Fall zu tun:
Polizei Bielefeld
14.10.2013 | 15:26 Uhr
POL-BI: Polizei verhindert erfolgreich einen Raubüberfall auf Verbrauchermarkt

Bielefeld (ots) - Bielefeld-Quelle

FB/Im Zuge eines beim Polizeipräsidium Bielefeld geführten Ermittlungsverfahrens wurde bekannt, dass es am 10.10. zu einem bewaffneten Raubüberfall auf einen Lebensmittelmarkt in Quelle kommen sollte. Zur Verhinderung des Überfalls und zum Schutz von Unbeteiligten wurde deshalb das Bielefelder Spezialeinsatzkommando eingesetzt. Noch bevor ein bereits polizeibekannter 39jähriger türkischstämmiger Tatverdächtiger sein Fahrzeug am Donnerstag gegen 20.05 Uhr auf dem Parkplatz des Marktes in Quelle verlies, wurde er zusammen mit einer Begleiterin von Beamten des Spezialeinsatzkommandos Bielefeld überwältigt und in Gewahrsam genommen. Eine von ihm mitgeführte Schusswaffe wurde sichergestellt. Es handelte sich, wie sich später herausstellte, um eine Schreckschusswaffe. Zeitgleich wurde im Stadtgebiet ein ebenfalls türkischstämmiger Mittäter, der an der Planung und Vorbereitung der Tat beteiligt war, in der Nähe seiner Wohnung festgenommen. In Haft kamen die Männer und die Frau wegen der geplanten Tat jedoch nicht, da die Täter zur Begründung eines strafrechtlich relevanten Raubversuchs den Markt hätten betreten müssen. Um jegliche Gefährdungen Unbeteiligter auszuschließen, hatte sich die Polizei zu einem frühzeitigen Zugriff entschieden. Gegen einen der Tatverdächtigen wird nun ein bestehender Abschiebehaftbefehl vollzogen.


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Udvarias
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 16:18
@Chairlocke
Du warst schneller ... ;)


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clubmaster
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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 16:18
http://www.mt-online.de/start/letzte_meldungen_aus_der_region/9419955_Bielefeld_SEK-Einsatz_verhindert_bewaffneten_Raubu...

Hat nix mit dem Fall Obst zu tun.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 18:57
@cori0815
cori0815 schrieb:Denn außer den Angehörigen, war doch niemand in der Lage an das Gewehr zu kommen.
Genau das werden sich Herr Obst und seine beiden Kinder auch unabhängig voneinander jeder für sich gedacht haben.

Und da keiner von ihnen die Tat begangen hat, wird jeder den Blick ängstlich auf den anderen gerichtet haben.

Sie hatten sehr früh nach Verschwinden der Mutter bemerkt, dass das illegale Gewehr fehlte. Als Frau Obst gefunden wurde bekamen sie die Tatwaffe gezeigt. Spätestens in diesem Moment muss zumindest Vater und Sohn bewusst gewesen sein, dass es sich bei der Tatwaffe um das Gewehr handelte, das unterm Bett der Familie gelegen hatte.

Also wird jeder gedacht oder befürchtet haben, dass der jeweils andere das Gewehr an sich genommen und die Mutter getötet hätte. Ein schier unfassbarer Gedanke muss das gewesen sein.

Ich denke, jedes Familienmitglied hat versucht die anderen beiden zu schützen , so kam es zu den hilflosen Lügen und dem verzweifelten Festhalten an der Selbstmordtheorie.

Eigentlich leicht nachzuvollziehen wenn man sich ein wenig Mühe gibt.

Objektiv betrachtet besteht allerdings die Möglichkeit, dass Frau Obst das Gewehr selber mitgenommen hat, am Morgen des Verschwindens oder bereits früher und dass dies nicht mit der Absicht geschehen ist, sich selber damit zu töten. Eine Möglichkeit die genauso wahrscheinlich ist wie die Annahme, dass einer der anderen drei das Gewehr an sich genommen und ausser Haus getragen hat sei es um Frau Obst damit zu töten oder aus einem anderen Grund.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 19:12
@conita1946
Ja, natürlich kann man ALLES negativ auslegen. Es wurde ja so getan, als hätte Herr Obst damit schon wieder irgendwelche Verschleierungen mit dem Brief vor.
Allerdings stelle ich mir, wie im anderen Post heute Morgen erklärt, ein anderes Szenario vor.
Stell dir vor, du wärst in dieser Situation. Nur du weisst sicher, das du es nicht warst. Sogar die Kinder haben Zweifel und kannst dir beim besten Willen nicht erklären, wie die Waffe aus dem Haus kam. Der selbe stumme Zweifel der auch an deinen Kindern nagt, nagt umgekehrt an dir. Ein Fremder? Wenn es ein Fremder war, muss er es auf dich abgesehen haben, in deine Privatspäre eingebrochen sein...Egal was dzu denkst alles ist unglaublich und es macht definitiv Angst. Ich würde auch nie wieder eine funktionierende Waffe im Hause haben wollen.
(Dies ist nur mein Bauchgefühl und würde eine Menge der späteren Widersprüche erklären. Die Sache mit dem nichtmelden am Anfang klärt sich dadurch nicht. Sie würden, wenn dies nicht nuir Spekulatius wäre, alles durch evtuelle Schuldgefühle noch verstärken.
@meermin
Meine (verstorbene Hündin) hätte unter Garantie Alarm gemacht, wär ich gegangen. Jagdhunde sind aber im Normalfall super erzogen-zumindest die die ich kenne...


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 19:59
In der Verhandlung hieß es ja kurzeitig mal, dass es einen Einbruch gab,dem ist man ja scheinbar auch nicht weiter nachgegangen, interessant in dem Zusammenhang wäre, wann dieser Einbruch war und was entwendet wurde. Wäre ja auch möglich, dass da die Waffe gestohlen wurde, nur hat man es gar nicht bemerkt, der Sohn hatte die Waffe zuletzt im Dezember wahr genommen und bei Herrn Obst weiß man das glaube gar nicht.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 21:06
Auf 3Sat läuft aktuell gerade ein interessanter Beitrag:

Mythos Gerechtigkeit


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 21:11
@meermin
Schau ich auch gerade, die haben die Woche eine Themenwoche "Strafe & Gerechtigkeit" mit vielen interessanten Reportagen, heute im Verlauf des Abends auch noch weitere.


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Urteil im Tötungsdelikt Gabriele Obst

14.10.2013 um 22:28
@obskur oder @all
Ist das mit dem Einbruch bei Familie Obst eigentlich erwiesen?
Ich meine in der Hauptverhandlung wurde am Anfang gesagt, dass bei Herrn Obst nicht eingebrochen wurde. Bin mir auch sicher, dass Herr Obst das auch selbst sagte. Später laß ich aber Zeilen, dass es doch einen Einbruch gab.
Weiß das einer genau?

Noch was zu der Patronengeschichte. Das fiel mir auch ins Auge und ich hatte aus der Wiedergabe der Gerichtsverhandlung subjektiv den Eindruck gehabt, dass man Herrn Obst damit eine Falle stellen wollte. Ich habe es so in Erinnerung, dass Herr Obst sagte, dass er einige Patronen welche ihm vorgeführt wurden nicht kennt, jemand diese dabei gelegt haben muss, aber zum Richter auch sagte (sinngemäß): Diese aus meinem Besitz, paßt zum Beispiel auch in die Tatwaffe.
Ich hatte so den Eindruck, als hatte die Patronengeschichte, auch die Tatpatrone ihn eigentlich entlastet.
(Ich blicke bald nicht mehr durch!)


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