@Optimist
Optimist schrieb:JHWH - wird er ja nur deshalb nicht bei seinem Namen genannt, weil die Juden Hemmungen hatten, diesen auszusprechen (wegen der Ehrfurcht).
mit ehrfurcht hatte das nichts zu tun.
aus ehrfurcht gebraucht man den namen!!
es wurde dabei eine sorge vorgeschoben ,dass der gottesname MISSbraucht werden könnte.
also mal ehrlich jetzt:
was ist das für ein okkultistischer schrunz ,dass sich gott und sein name missbrauchen liesse?
das sind eindeutig magisch- okkullte vorstellungen dass das überhaupt möglich wäre.
@Optimist wenn übersetzer wissen , dass HERR an unzähligen stellen den heiligen gottesnamen JHWH meint ,warum wird es dann nicht eingefügt.
die NWÜ hat dies längst ,und auch ,soweit ich weiss die neue evangelische übersetzung ,die den namen "jahwe" einsetzt.
wenn man sich im klaren darüber ist ,dann sollte man aus übersetzungen doch auch endlich mal abergläubige jüdische vorstellungen weglassen.
aber offenbar sind da viele übersetzer weniger gottesfürchtige christen als vielmehr mit abergläubigen jüdischen vorstellungen behaftet.
Anstelle des göttlichen Namens verwendet. Während des zweiten oder dritten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung ersetzten die Abschreiber den göttlichen Namen Jehova in Abschriften der Septuaginta-Übersetzung der Hebräischen Schriften durch die Wörter Kýrios (Herr) und Theós (Gott). In anderen Übersetzungen wie z. B. in der Vulgata und in der Lutherbibel sowie in zahlreichen modernen Übersetzungen (Br, EÜ, Me, RevEB, SB) wurde ähnlich verfahren. Statt des Gottesnamens gebraucht man meist den Ausdruck „Herr“, und zwar oft in Großbuchstaben, um anzudeuten, daß dieses Wort für das Tetragrammaton, für den Namen Gottes, steht.
Das Übersetzungskomitee der American Standard Version von 1901 wich von diesem Brauch ab und erklärte: „Die amerikanischen Revisoren kamen nach sorgfältiger Betrachtung zu der einmütigen Überzeugung, daß ein jüdischer Aberglaube, der den göttlichen Namen für zu heilig hielt, um ausgesprochen zu werden, nicht länger in der englischen oder irgendeiner anderen Übersetzung des Alten Testamentes maßgeblich sein sollte, wie dies in den zahlreichen Übersetzungen moderner Missionare glücklicherweise auch nicht der Fall ist. . . . Dieser persönliche Name [Jehova], der mit einer Menge heiliger Dinge verknüpft ist, ist nun im heiligen Text an den Platz zurückversetzt worden, auf den er unbestritten Anspruch hat“ (AS, Vorwort, S. iv).
Seither ist das Tetragrammaton in einer Anzahl von Übersetzungen (EB, Her, KFB, An [englisch], JB [englisch und französisch], NC, BC [beide spanisch] und andere) durchweg oder weitgehend mit „Jehova“, „Jahwe“ oder ähnlich wiedergegeben worden.
Unter dem Stichwort JEHOVA (In den Christlichen Griechischen Schriften) werden Beweise dafür dargelegt, daß der göttliche Name Jehova in den Urschriften der Christlichen Griechischen Schriften (Matthäus bis Offenbarung) verwendet wurde. Auf dieser Grundlage wurde der Gottesname in der Neuen-Welt-Übersetzung, auf die sich das vorliegende Werk stützt, an insgesamt 237 Stellen in den Christlichen Griechischen Schriften wiedereingeführt. Eine ähnliche Wiederherstellung war bereits in anderen Übersetzungen vorgenommen worden, insbesondere in Übersetzungen der Christlichen Griechischen Schriften ins Hebräische.
Das New World Bible Translation Committee erläutert die „Wiedereinführung des göttlichen Namens“ wie folgt: „Um festzustellen, an welchen Stellen der göttliche Name durch die griechischen Wörter Κύριος und Θεός ersetzt wurde, haben wir untersucht, an welchen Stellen die inspirierten christlichen Schreiber Verse, Textpassagen und Ausdrücke aus den Hebräischen Schriften zitiert haben, und haben dann im hebräischen Text ermittelt, ob der göttliche Name dort erscheint. So war es uns möglich, die Identität von Kýrios und Theós festzustellen und die gemeinte Person zu ermitteln.“ Das Komitee erklärt weiter: „Um die Grenzen, die einem Übersetzer gesetzt sind, nicht zu überschreiten und um uns nicht in die Exegese zu begeben, waren wir äußerst vorsichtig, den göttlichen Namen in den Christlichen Griechischen Schriften wiederzugeben, und haben ständig mit Sorgfalt die Hebräischen Schriften als Grundlage herangezogen. Ebenso haben wir darauf geachtet, daß unsere Wiedergabe mit hebräischen Übersetzungen übereinstimmt und somit von ihnen bestätigt wird.“ Eine solche Übereinstimmung mit hebräischen Übersetzungen besteht an allen 237 Stellen, an denen das New World Bible Translation Committee in seiner Übersetzung den Gottesnamen wiedergegeben hat (NW, Anhang, S. 1628 bis 1630).http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200002771#h=10:0-14:1285