Die Ölpreise stiegen am Wochenende erstmals seit vier Jahren wieder über 100 US-Dollar (85,85 Euro) pro Barrel, nachdem es seit Beginn des Krieges zu erheblichen Störungen bei den Lieferungen durch die Straße von Hormus gekommen war.
Quelle:
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/tanken-wird-rationiert-diese-massnahmen-ergreifen-laender-wegen-des-oelpreises/Die österreichische Regierung hat Sofortmaßnahmen eingeleitet:
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/nachrichten-der-bundesregierung/2026/03/sofortpaket-der-bundesregierung-zur-stabilisierung-der-spritpreise-beschlossen.htmlWie seht ihr das? Ist es die Aufgabe der Regierung, in die Preise einzugreifen?
In den meisten Fällen ist privates Autofahren ja lediglich Luxus und Bequemlichkeit und ich finde, das muss nicht unterstützt werden. Es ist den Menschen zumutbar, das Fahren mit dem privaten PKW aufs Nötigste zu beschränken oder darauf zu verzichten.
Nur in jenen Fällen, in denen das Privatfahrzeug wirklich nötig ist, weil jemand zum Beispiel körperliche Einschränkungen hat oder es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt bzw. jemand zu einer Zeit in die Arbeit fährt, in der keine fahren, finde ich eine Unterstützung gerechtfertigt und das nur bei Bedürftigkeit.
Wir haben ein Budgetdefizit und allein schon aus diesem Grund bin ich gegen eine Förderung mit der Gießkanne, in allen Bereichen. Jene, die arbeiten und trotz Arbeit ihre Rechnungen nicht bezahlen können, alle Menschen mit Einschränkungen, die nicht arbeiten können, Menschen, die andere betreuen oder in ihrer Freizeit ehrenamtliche Arbeit zum Wohle der Gesellschaft leisten, jene, die schuldlos ihre Arbeit verloren haben und trotz aller Bemühungen keine adäquat bezahlte Arbeit finden - das sind die Menschen, die Förderungen verdienen, und zwar reichlich. Solche Menschen sollte man hätscheln und verwöhnen, denn diese halten die Gesellschaft am Laufen.
Reiche Erb:innen, die nichts geleistet haben außer zu erben, Menschen, die es sich auf Kosten der Gesellschaft bequem machen jedoch sollen sich bitte einfach einschränken oder sich ihren Luxus selbst bezahlen. Auch Menschen, die genügend Einkommen erwirtschaften muss man nicht fördern.
Wenn man die Diskussionen darüber im Internet liest, bekommt man oft den Eindruck, manche Menschen denken, sie hätten einen Anspruch darauf, dass ihre Bequemlichkeit gefördert wird. Da kommt zum Beispiel: "Ich fahre mit dem Auto, denn da brauche ich 20 Minuten zur Arbeit. Mit den Öffis brauche ich eine Stunde." Ja und? Eine Stunde Arbeitsweg ist zumutbar, ein paarmal umsteigen, detto. Wenn man ohne Auto nicht zur Arbeit kommt, ist das was anderes, aber das sind Luxusprobleme.