Gruppen
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Wenn Helden nach Antworten suchen...

69.629 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Plaudern ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Aus den Beiträgen in dieser Diskussion lässt sich automatisch ein Radio generieren (Radio starten).

Wenn Helden nach Antworten suchen...

29.03.2026 um 09:23
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Meine Großmütter wurden erst jenseits der 85 dement und meine Mutter ist noch fit. Das gibt Hoffnung.
Das stimmt! Das lässt auf "gute Gene" schließen.
Ich bin auch dankbar, dass meine Eltern schon so alt sind und etwas von ihrem Leben gehabt haben.
Mein Vater ist auch schon annähernd 30 Jahre in Pension.


melden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

29.03.2026 um 13:09
Ja, da kann man von Glück reden. Es hilft natürlich auch, dass meine Mutter zum Beispiel immer schon wenig Fleisch und Süßes isst und Alkohol nur selten trinkt. Das ist aber kein Verzicht, es schmeckt ihr nicht so.

Auch das habe ich geerbt, ich bin ja der ziemliche Klon meiner Mutter. 🤣 Je älter ich werde, desto ähnlicher sehe ich ihr. Mein Haar ist etwas dunkler (mein Vater war ein sehr dunkler Typ) und meine Nase hat eine andere Form, aber wir haben denselben Figurtyp und unsere Stimmen sind so ähnlich, dass wir am Telefon oft verwechselt werden.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

31.03.2026 um 04:08
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Es hilft natürlich auch, dass meine Mutter zum Beispiel immer schon wenig Fleisch und Süßes isst und Alkohol nur selten trinkt. Das ist aber kein Verzicht, es schmeckt ihr nicht so.
Mein Vater wurde diesen Monat 87. Er trinkt auch keinen Alkohol und isst nur sehr selten Fleisch. Aber an Süßigkeiten kann er nicht vorbei gehen und isst jeden Tag Pralinen, Schokolade, Eis, Teilchen oder Kuchen.
Dass er keinen Diabetes davon bekommen hat ist eigentlich verwunderlich. Aber er bewegt sich auch sehr viel und ist schlank.
Das macht sicher auch etwas aus. Ich bin in der Hinsicht, dass ich mich gerne bewege wie er.
Heute ist auch der letzte Tag von unserer Schritte-Challenge. Heute habe ich erst 319 Schritte, aber der Tag ist ja noch jung.

Gestern Abend las mein Mann die Nachricht, dass ein Wolf mitten in Hamburg eine Frau angegriffen habe. Die Frau musste ins Krankenhaus und der Wolf wurde letztlich eingefangen. Er kam erst mal in einen Tierpark.
Hierzu gibt es verschiedene Artikel wie z.B. diesen:
Frau gebissen - Polizei fängt Wolf am Hamburger Jungfernstieg | ndr.de https://share.google/XBwGMivmDepEEf9Bc



melden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

31.03.2026 um 10:15
Zitat von nairobinairobi schrieb:dann ist ein 40jähriger Ansprechpartner. Der könnte quasi mein Sohn sein.
Er ist jetzt offiziell bestätigt und noch nicht mal 40.
Aber es ist eigentlich auch gut, dass nicht überall nur "alte grauen Männer" am Werk sind.


melden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

01.04.2026 um 22:56
Morgen habe ich nach Jahren wieder ein Einsatztraining. Bin sehr gespannt. Dümmer wird man davon ja nicht...

Dann sind ja einige Tage frei, da freue ich mich schon drauf. Keinen Wecker stellen usw.
Am Ostersonntag gehen wir mit der Familie essen. Mit meinen Eltern, meinen Geschwistern, meinen Kindern. Da freue ich mich auch sehr drauf. Die Reservierung des Lokals hatte ich vorgenommen. Das ist ein Balkanrestaurant. Habe da schon einige Male gegessen.


melden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

02.04.2026 um 16:10
Ich finde es auch immer interessant, Weiterbildungen zu besuchen und Neues zu lernen. Mir macht das Spaß und es ist eine schöne Abwechslung im Alltag.

Frei habe ich über Ostern leider nicht, aber das ist okay. Dafür habe ich dann nächste Woche drei Tage frei. Eigentlich wollte ich zu Ostern meine Mutter besuchen, aber das wird leider nichts.

Meine Schwiegermutter ist verstorben, nicht lange, nachdem sie ins Pflegeheim übersiedelt ist. Wir wussten natürlich alle, dass die Demenz in der letzten Zeit stark vorangeschritten ist und sie nicht mehr sehr lange leben würde, aber dass es dann so schnell geht, war überraschend. 😢

Jetzt müssen wir uns um alles kümmern, die Beisetzung, die Auflösung des , Mietvertrages, die Räumung der Wohnung...

Mein Mann tut mir leid, er hat jetzt innerhalb eines Jahres beide Eltern verloren. Das ist sehr schwer für ihn.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

02.04.2026 um 19:43
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Meine Schwiegermutter ist verstorben, nicht lange, nachdem sie ins Pflegeheim übersiedelt ist.
Herzliches Beileid. Wie lange war sie denn tatsächlich dort?
Die Mutter meines Mannes war nur wenige Monate in dem Heim, als sie verstarb. Ich glaube, das war kein halbes Jahr. Sie ist nachts im Schlaf gestorben. Zwar war das ein Schock, aber eigentlich ist das für sie meiner Meinung nach so besser gewesen als langes Siechtum usw.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Jetzt müssen wir uns um alles kümmern, die Beisetzung, die Auflösung des , Mietvertrages, die Räumung der Wohnung...

Mein Mann tut mir leid, er hat jetzt innerhalb eines Jahres beide Eltern verloren. Das ist sehr schwer für ihn.
Ich wünsche Euch viel Kraft für die kommende Zeit.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

02.04.2026 um 21:52
@violetluna
Mein ganz herzliches Beileid für dich und deinen Mann.
Für die kommende schwere Zeit wünsche ich viel Kraft.
Ich glaube, du hast sehr viel für die Verstorbene getan. Das macht nicht jeder so.

Bei meinen Besuchen bei meiner lieben alten Freundin im Pflegeheim begegnen mir auf den Fluren jedes Mal die dementen Mitbewohnerinnen. Sie irren umher mit leerem Blick, ein schweres Schicksal.
Tatsächlich habe ich noch bei keiner jemals Besuch gesehen. Ich hoffe, dass der dann zumindest zu anderen Zeiten kommt als ich.
Bei meiner Freundin kann man wirklich das Fortschreiten der Demenz in GsD langsamen Schritten miterleben.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

03.04.2026 um 00:20
Zitat von nairobinairobi schrieb:Herzliches Beileid.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich wünsche Euch viel Kraft für die kommende Zeit.
Zitat von ummaumma schrieb:Mein ganz herzliches Beileid für dich und deinen Mann.
Für die kommende schwere Zeit wünsche ich viel Kraft.
Danke euch 💜
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wie lange war sie denn tatsächlich dort?
Nicht mal einen Monat. Es waren knapp über drei Wochen.
Zitat von ummaumma schrieb:Ich glaube, du hast sehr viel für die Verstorbene getan. Das macht nicht jeder so.
Ich habe das wirklich gerne gemacht. Es war am Anfang herausfordernd, aber ich bin mit der Zeit hineingewachsen. Ich empfinde die Zeit als Bereicherung. Meine Schwiegermutter und ich mochten einander zwar immer, kannten uns eigentlich nicht sehr gut. Nachdem ich aber in den letzten sechs Jahren regelmäßig bei ihr war, haben wir uns besser kennengelernt. Am Anfang konnte sie ja noch einiges erzählen, die Sprache verlor sie erst am Ende.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Pflege hätte übernehmen können, ich denke, da wäre ich an meine Grenzen gestoßen. Körperliche Nähe zu anderen Menschen ertrage ich nicht so gut. Da bin ich wirklich dankbar, dass die Pflegekräfte so gute Arbeit geleistet haben. Da hatten wir wirklich großes Glück.
Zitat von ummaumma schrieb:Bei meinen Besuchen bei meiner lieben alten Freundin im Pflegeheim begegnen mir auf den Fluren jedes Mal die dementen Mitbewohnerinnen. Sie irren umher mit leerem Blick, ein schweres Schicksal.
Tatsächlich habe ich noch bei keiner jemals Besuch gesehen. Ich hoffe, dass der dann zumindest zu anderen Zeiten kommt als ich.
Ich habe die Besuche im Pflegeheim immer positiv erlebt. Ich war ja ausschließlich im Demenzbereich zu Besuch und der ist wirklich toll dort. Hell, freundlich und weitläufig. Die Zimmer sind nicht groß, aber eigentlich ist man nur zum Schlafen dort, den Rest des Tages verbringt man in den Gemeinschaftsbereichen. Niemand ist alleine, es sei denn, es wird ausdrücklich so gewünscht. Manche Menschen wandern herum, manche können nur noch liegen, aber auch sie sind inkludiert. Manche kommen her und erzählen einem was, manche singen einem was vor. Es ist wirklich fröhlich dort. Es gibt nur wenige Pflegekräfte pro Dienst, es gibt leider überall Personalmangel. Aber es sind ehrenamtliche Helfer da, die den Leuten einfach Gesellschaft leisten.

Da war auch eine noch junge Frau als Bewohnerin, nicht viel älter als ich. Ich habe nicht gefragt, was sie hat, ob sie tatsächlich schon sehr jung an Demenz erkrankt ist oder ob sie vielleicht einen Unfall oder ähnliches hatte. Diese Frau ist sehr ruhelos. Aber ihr Mann war jedesmal zu Besuch, wenn ich auch dort war. Er nannte sie auch Schatz und Liebling und ging sehr liebevoll mit ihr um. Auch von einem Bewohner war die Frau immer da.
Aber sicher wird es auch Menschen geben, die nie Besuch bekommen. Zumindest ist man in Gesellschaft, wenn man das möchte und es gibt auch Aktivitäten.

Die Pflegekräfte sprechen ganz normal mit den Bewohnern.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

03.04.2026 um 10:02
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich habe die Besuche im Pflegeheim immer positiv erlebt. Ich war ja ausschließlich im Demenzbereich zu Besuch und der ist wirklich toll dort.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Die Pflegekräfte sprechen ganz normal mit den Bewohnern.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Die Zimmer sind nicht groß, aber eigentlich ist man nur zum Schlafen dort, den Rest des Tages verbringt man in den Gemeinschaftsbereichen.
Das klingt doch alles gut. Sicher ist es schwierig, wenn man umziehen muss und alles sich verändert.
Aber manchmal ist es eben unvermeidbar und man muss das Beste daraus machen.
Wo die Mutter meines Mannes war (sie hat unsere Hochzeit ja nicht mehr miterlebt) war es auch so, dass die Bewohner sich über Tag viel im Gemeinschaftsbereich aufhielten. Das war ein ganz kleines Heim, mehr wie ein großes Haus mit nur ca. 10 Plätzen. 1 Zimmer war für ein Paar gedacht, die anderen waren Einzelzimmer. Es gab einen Treppenlift, denn die Mutter war in der oberen Etage.
Die Bewohner haben Spiele gemacht und konnten auch ein wenig in der Küche mithelfen. Gemüse putzen und solche Dinge.
Das Haus war freundlich eingerichtet und lag ländlich. Man konnte auch schön draußen sitzen oder auf einem großen Balkon.
Die Mutter hat auch viel Besuch gehabt. Sie hatte ja 8 Kinder, wovon fast alle auch gar nicht so weit weg wohnten. Dann hatte sie einige Enkel und sogar auch schon kleine Urenkel.
Ihren 85. Geburtstag hatten wir noch wunderbar gefeiert (auf einer Mühle). Zwei Monate später ist sie dann verstorben. Nach einem langen und erfüllten Leben.


melden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

03.04.2026 um 19:57
Das klingt sehr schön und idyllisch, wie du das Heim beschreibst.

Ich weiß nicht, wie es sein wird, wenn ich selbst mal in der Situation bin, ich weiß nur, dass der Tag kommen wird. Meine ganze Familie wird dann vermutlich nicht mehr da sein. Meine Nichte schon noch mit ihrem Mann, sie ist ja jünger als ich und es gibt noch Cousins und Cousinen. Aber niemand davon wird sich um mich kümmern. Meine Nichte hat ihre eigenen Eltern und die Schwiegereltern, um die sie sich später kümmern wird. Ich werde voraussichtlich weit weg sein, in einem anderen Land.

Bis jetzt schreckt mich der Gedanke aber nicht, einmal im Pflegeheim zu leben. Eigentlich finde ich das sogar befreiend, wie im Hotel. Man muss sich um nichts kümmern, bekommt zu essen, die Wäsche wird gemacht und man bekommt Hilfe bei allem, was man nicht mehr alleine schafft.
So lange man nicht demenzkrank ist und alle Entscheidungen selbst treffen kann, hindert einen auch niemand daran, das Heim zu verlassen. Man kann jederzeit raus und rein wie man möchte, man ist dort nicht eingesperrt. Und man hat immer Gesellschaft, wenn man Lust darauf hat.

Ich weiß gar nicht, wieso manche alte Menschen so Angst vorm Leben im Pflegeheim haben. Okay, ich verstehe die Angst vor dem Ausgeliefertsein, aber sobald man körperlich oder geistig gebrechlich ist, ist man immer anderen ausgeliefert und es macht keinen Unterschied, ob man sich nun zu Hause oder im Heim aufhält. Andere Menschen berühren einen, das ist auch gewöhnungsbedürftig. Aber das muss man aushalten, sobald man alltägliche Dinge nicht mehr alleine machen kann. Hilft halt nix.

Man sagt immer, das Umziehen würde alte Menschen entwurzeln. Das mag sicher auf jene zutreffen, die ihr ganzes Leben lang oder viele, viele Jahre an einem Ort verbracht haben. Bei mir ist das nicht so. Ich hänge nicht an einem bestimmten Ort oder Haus. Mir ist wichtig, mit wem ich da bin und wie es dort aussieht. Idealerweise mit meinem Mann, unseren Tieren an einem landschaftlich schönen Ort mit viel Grün rundherum und am Meer 🤷‍♀️.

Und wenn es irgendwann mal so ist, dass alle meine Lieben schon gegangen sind, dann ist es überhaupt egal, wo ich bin, Hauptsache, es ist schön dort.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

03.04.2026 um 22:36
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Man sagt immer, das Umziehen würde alte Menschen entwurzeln. Das mag sicher auf jene zutreffen, die ihr ganzes Leben lang oder viele, viele Jahre an einem Ort verbracht haben
Ich glaube schon, dass da etwas dran ist. Aber das ist auch Einstellungssache. Und vielleicht kommt es darauf an, wie flexibel jemand ist. Ob er oder sie sich gut an neue Situationen anpassen kann oder sich mit Veränderungen schwer tut. Und dann kommt es auch darauf an, wie man generell bestimmten Dingen gegenüber steht. Ob man sich schon im Vorfeld Gedanken gemacht hat und mit der Vorstellung, in einem Altenheim zu leben, klar kommt oder das total ablehnt.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Mir ist wichtig, mit wem ich da bin und wie es dort aussieht.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich weiß gar nicht, wieso manche alte Menschen so Angst vorm Leben im Pflegeheim haben
Es ist halt die letzte Station im Leben. Danach kommt nur noch der Friedhof. Vielleicht ist es diese Endlichkeit und auch das Gefühl, nicht mehr autark sein zu können, was einem Angst macht und womit man sich daher nicht auseinandersetzen möchte.

Ich könnte mir das für mich auch gut vorstellen
Mein Mann kann sich das gar nicht vorstellen. Aber meist hat man auch gar nicht viele Wahlmöglichkeiten. Man kann nicht erwarten, dass die Kinder einen aufnehmen. Die haben ihr eigenes Leben. Und manchmal sind ja auch gar keine Kinder da.

Heute habe ich die Kinder zu meinem Geburtstag eingeladen. Wir werden den doch bei uns zu Hause feiern. Anfang Mai könnte es wettermäßig schon schön sein.
Am Tag danach bin ich dann auf der Feier zum 40jährigen Abi und ein paar Tage darauf feiert mein Chef seinen Ausstand. Im Mai steht also einiges an...auch der erste Jahresurlaub.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

04.04.2026 um 08:54
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich glaube schon, dass da etwas dran ist.
Ja, das denke ich auch. Es gibt sicher Menschen, die sich durch Umzüge generell entwurzelt fühlen.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Aber das ist auch Einstellungssache. Und vielleicht kommt es darauf an, wie flexibel jemand ist. Ob er oder sie sich gut an neue Situationen anpassen kann oder sich mit Veränderungen schwer tut.
Ja, da bin ich deiner Meinung.
Flexibilität ist auch nicht in allen Lebensbereichen gleich ausgeprägt, das bemerke ich bei mir selbst auch immer wieder.

Aktuelles Beispiel: Zeitumstellung. Daran gewöhne ich mich immer schlecht und es bringt meinen Tagesablauf total durcheinander. Die Uhr in meinem Kopf, die sich ja vor allem am Tageslicht orientiert, sagt was anderes als die Uhren anzeigen.

Ich gewöhne mich auch schlecht daran, wenn Abläufe verändert werden. Das ist zwar vor allem im Berufsleben ständig nötig, aber es braucht dann bei mir eine Weile, bis es sich automatisiert.

Ich habe aber kein Problem dabei, mich an eine neue Umgebung zu gewöhnen. Es wäre sicher schlimmer, wenn es mir dort nicht gefällt, weil es mitten in einer Stadt und laut ist, zu hell oder die Aussicht nicht schön.

Eine solche Umgebung würde ich mir selbst nicht aussuchen, aber manchmal hat man ja keine Wahl. Als ich jung war und nicht viel Geld hatte, musste ich mir die Wohnung nach dem Geldbeutel aussuchen und nicht danach, ob ich die Gegend oder Wohnung selbst schön finde. Das ist also eher ein Luxusproblem.

Wer weiß, ob ich im Alter noch entscheiden kann, in welches Pflegeheim ich komme. Ich kann das natürlich festlegen, aber was hilft mir das, wenn dann dort kein Platz frei ist, wenn ich einen benötige?

Drum plane ich ja schon, rechtzeitig ins Betreute Wohnen an meinem Wunschort zu ziehen. Menschen, die da schon leben, bekommen nämlich dann bevorzugt Plätze im Pflegebereich.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Und dann kommt es auch darauf an, wie man generell bestimmten Dingen gegenüber steht. Ob man sich schon im Vorfeld Gedanken gemacht hat und mit der Vorstellung, in einem Altenheim zu leben, klar kommt oder das total ablehnt.
Das ist halt so eine Sache: Man kann sich heute eigentlich gar nicht mehr leisten, ein Pflegeheim aus Prinzip abzulehnen. Die Pflege zu Hause ist schlichtweg in den meisten Fällen nicht möglich.
Die Wohnungen selbst sind oft nicht barrierefrei und nicht ausgestattet dafür (wie bei meiner Schwiegermutter - überall Teppichboden. Wäre ein Rollstuhl nötig gewesen, wäre das nicht gegangen). Dann wird die Pflege zu Hause in Österreich gar nicht von der Sozialhilfe bezahlt, in Deutschland nur dann, wenn kein Platz im Pflegeheim zu bekommen ist. 24-Stunden-Pflege kostet in etwa 3000 Euro pro Monat, das muss man sich erst einmal leisten können. Pflegegeld und Rente reichen meistens nicht aus dafür, es kommen die Kosten für Miete/Wohnen, Lebensmittel, Energie, täglichen Bedarf... ja noch dazu.

Bei uns war das so:
3200 Euro Pflegekräfte
970 Euro Miete
200 Euro Heizung, Strom
50 Euro Telefon/Internet (Anforderung der Agentur für die Pflegekräfte)
600 Euro Haushaltsgeld
350 Euro Tagespflege (ebenfalls eine Anforderung der Agentur, damit die Pflegekräfte auf ihre freien Tage kommen)

Soviel Geld muss man mal zur Verfügung haben.

Es ist also eine gute Idee, sich rechtzeitig damit auseinandersetzen und sich damit anzufreunden, im Pflegeheim zu wohnen.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Es ist halt die letzte Station im Leben. Danach kommt nur noch der Friedhof. Vielleicht ist es diese Endlichkeit und auch das Gefühl, nicht mehr autark sein zu können, was einem Angst macht und womit man sich daher nicht auseinandersetzen möchte.
Das ist ein interessanter Gedanke und ich könnte mir gut vorstellen, dass da was dran ist.

Man lehnt also nicht das Heim per se ab, sondern hat eigentlich Angst vor dem Tod und assoziiert das Pflegeheim mit dem nahenden Tod und dem Verlust des freien Willens bzw. dem Verlust der Selbstbestimmung.

Das ist menschlich, aber genaugenommen Selbstbetrug. Den Tod wird man nicht aufhalten und er trifft jene, die zu Hause wohnen, letztendlich genauso. Ebenso verliert man die Autarkie, wenn man gebrechlich wird - ganz egal, ob körperlich oder geistig. So oder so ist man auf andere angewiesen und muss sich in gewisser Weise auch nach ihnen richten. Das bleibt - unabhängig vom Ort - niemandem erspart.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich könnte mir das für mich auch gut vorstellen
Mein Mann kann sich das gar nicht vorstellen. Aber meist hat man auch gar nicht viele Wahlmöglichkeiten. Man kann nicht erwarten, dass die Kinder einen aufnehmen. Die haben ihr eigenes Leben. Und manchmal sind ja auch gar keine Kinder da.
Genau das ist es ja. Man hat eigentlich gar keine Wahl, die einzige "Wahl" ist dann der Suizid.

Die Kinder werden länger arbeiten müssen, selbst wenn sie ein Zimmer frei haben (bei uns ist es ja allein schon daran gescheitert, unser Haus hat nur ein Schlafzimmer) und bereit sind, die Eltern aufzunehmen. Pflege können sie also nur minimal und in ihrer Freizeit leisten. Das reicht aber irgendwann nicht mehr aus, speziell bei Demenz oder wenn man körperlich beeinträchtigt ist. Irgendwann benötigt man eine 24-Stunden-Betreuung und die muss auch im Haus/der Wohnung leben. Man braucht also noch ein weiteres Zimmer.

Wie viele Wohnungen haben 5 Zimmer oder mehr? Das geht eigentlich nur, wenn die Kinder selbst mehrere Kinder mit eigenen Zimmern haben und diese Kinder bereits ausgezogen sind.

Wenn man ein Haus baut, baut man ja üblicherweise auch nicht größer als nötig aus finanziellen Gründen. Man müsste schon beim Hausbau Mehrgenerationenwohnen einplanen, das macht aber kaum jemand, weil es eigentlich gar nicht gewünscht wird. In meiner Ortschaft stehen ein paar Zweifamilienhäuser zum Verkauf und wenn man sich die Inserate ansieht, weiß man sofort: die haben Familien mit Migrationshintergrund gebaut, weil dort Großfamilien durchaus üblich sind. Vermutlich kam es dann zu einer Trennung oder man muss umziehen und deshalb wird das Haus verkauft. Nur kauft sie niemand. Erstens sind sie zu teuer für eine Jungfamilie oder ein Pärchen und zweitens wollen die meisten Menschen heute maximal zwei Kinder und die Eltern/Schwiegereltern bitte möglichst weit weg 😉.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Heute habe ich die Kinder zu meinem Geburtstag eingeladen. Wir werden den doch bei uns zu Hause feiern. Anfang Mai könnte es wettermäßig schon schön sein.
Bestimmt! Dann könnt ihr im Garten feiern, das ist immer sehr schön.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Am Tag danach bin ich dann auf der Feier zum 40jährigen Abi und ein paar Tage darauf feiert mein Chef seinen Ausstand. Im Mai steht also einiges an...auch der erste Jahresurlaub.
Da wird dir jedenfalls nicht langweilig! Wir haben unseren Urlaub diesmal im Juni genommen statt im Mai. Wir werden ja voraussichtlich Ende Juni/Juli die Wohnung meiner Schwiegermutter übergeben müssen und da brauchen wir die Zeit noch, um alles zu erledigen.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

04.04.2026 um 10:56
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Es gibt sicher Menschen, die sich durch Umzüge generell entwurzelt fühlen.
Bestimmt. Kommt sicher auch darauf an, wie lange man vor Ort gelebt hat. Die Mutter meines Mannes hatte auch an die 54 Jahre in dem großen Haus gelebt. Es war zwar auch innen umgebaut worden, so dass sie nur noch im Erdgeschoss lebte. Die Kinder hatten das echt schön gemacht. Sie bekam Essen auf Rädern (schmeckte ihr aber nicht so), eine Haushaltshilfe kam, die sauber gemacht hat und ein Pflegedienst). So ging das noch eine Zeitlang, dann ging es in dieses kleine Heim. Das Haus wurde verkauft und umgebaut und modernisiert. Gekauft hat es ein Arbeitskollege eines der Brüder meines Mannes.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Zeitumstellung. Daran gewöhne ich mich immer schlecht und es bringt meinen Tagesablauf total durcheinander. Die Uhr in meinem Kopf, die sich ja vor allem am Tageslicht orientiert, sagt was anderes als die Uhren anzeigen.
Damit habe ich zum Glück keine größeren Probleme. Nach höchstens 3 Tagen habe ich mich da komplett umgestellt.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ich gewöhne mich auch schlecht daran, wenn Abläufe verändert werden. Das ist zwar vor allem im Berufsleben ständig nötig, aber es braucht dann bei mir eine Weile, bis es sich automatisiert
Ja, das ist auf jeden Fall so. Wenn man über viele Jahre bestimmte Abläufe hatte kann man die quasi im Schlaf ausführen.
Ich habe in nun annähernd 40 Jahren schon einiges erlebt. Anfangs hatten wir ja noch Schreibmaschinen...
Nun bekommen wir bald ein komplett neues Programm und daran wird man sich gewöhnen müssen. Es nützt ja nichts, sich dem zu verweigern.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Als ich jung war und nicht viel Geld hatte, musste ich mir die Wohnung nach dem Geldbeutel aussuchen und nicht danach, ob ich die Gegend oder Wohnung selbst schön finde.
Die erste gemeinsame Wohnung mit meinem ersten Mann damals war eigentlich auch nicht so schön. Recht klein, ziemlich dunkel und einige Zeit später wurde nebenan ein Haus gebaut, was die Sicht auch noch beeinträchtigt hat. Die Möbel bekamen wir z.T. aus der Verwandtschaft geschenkt. Die Miete haben wir immer persönlich bei den Vermietern in der Nachbarschaft abgegeben (gegen Quittung). Ich glaube, das waren 420 DM warm.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Drum plane ich ja schon, rechtzeitig ins Betreute Wohnen an meinem Wunschort zu ziehen. Menschen, die da schon leben, bekommen nämlich dann bevorzugt Plätze im Pflegebereich
Meine Eltern wohnen nun schon fast 7 Jahre im Betreuten Wohnen. Von dort ist es auch leichter, einen Platz im Pflegebereich im angrenzenden Gebäude zu erhalten, als wenn man von extern kommt. Im Moment kommen sie noch ganz gut zurecht, zum Glück 🙏
Das kann sich natürlich schnell ändern, das ist mir bewusst.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:24-Stunden-Pflege kostet in etwa 3000 Euro pro Monat, das muss man sich erst einmal leisten können. Pflegegeld und Rente reichen meistens nicht aus dafür, es kommen die Kosten für Miete/Wohnen, Lebensmittel, Energie, täglichen Bedarf... ja noch dazu.
So viel Geld kommt bei den wenigsten monatlich herein, so dass man an die Ersparnisse muss. Und wer weiß, wie das dann in 15/20 Jahren aussieht?
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Man lehnt also nicht das Heim per se ab, sondern hat eigentlich Angst vor dem Tod und assoziiert das Pflegeheim mit dem nahenden Tod und dem Verlust des freien Willens bzw. dem Verlust der Selbstbestimmung.
Ich denke, ja. Als ich mit meinem Vater damals Einrichtungen angesehen haben wollte meine Mutter wissen, ob es da und da nach Pipi gerochen habe.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Den Tod wird man nicht aufhalten und er trifft jene, die zu Hause wohnen,
Ja. Kürzlich z.B. wurde ein 52jähriger Mann von seiner Frau morgens tot auf dem Sofa aufgefunden. Wahrscheinlich Herztod.
Eine unschöne Vorstellung ist es natürlich, wenn jemand alleine lebt, vielleicht zurückgezogen und dadurch erst nach längerer Zeit gefunden wird.
Solche Fälle haben wir auch immer wieder. Personen, die weiter entfernt wohnen, melden, dass sie so und so lange keinen Kontakt zu X aufnehmen konnten. Wenn es sich um eine ältere Person handelt oder Vorerkrankungen bekannt sind besteht ja gleich der Verdacht, dass eine Notlage vorliegen könnte. Meist kommt es dann zu einer Türöffnung und die Person wird bestenfalls in hilfloser Lage oder nur noch tot aufgefunden.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Die Kinder werden länger arbeiten müssen, selbst wenn sie ein Zimmer frei haben (bei uns ist es ja allein schon daran gescheitert, unser Haus hat nur ein Schlafzimmer) und bereit sind, die Eltern aufzunehmen. Pflege können sie also nur minimal und in ihrer Freizeit leisten. Das reicht aber irgendwann nicht mehr aus, speziell bei Demenz oder wenn man körperlich beeinträchtigt ist.
Das stimmt. Ich denke schon, dass meine Töchter grundsätzlich bereit wären, mich aufzunehmen. Aber so etwas möchte ich eigentlich gar nicht. Wir leben ja jetzt auch nicht zusammen. Derzeit wohnen beide Töchter auch in Miete.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Wie viele Wohnungen haben 5 Zimmer oder mehr
Das sind meist riesige Altbauwohnungen, in denen man quasi Fangen spielen kann. Sehr viele Menschen leben aber in kleineren Wohnungen.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Wenn man ein Haus baut, baut man ja üblicherweise auch nicht größer als nötig aus finanziellen Gründen.
Wir haben ja 2021/22 gebaut und das bewusst klein und bewusst auf einem kleinen Grundstück. Wir haben oben ein Bad mit Toilette, begehbarer Dusche und Badewanne. Dann hat jeder ein Schlafzimmer und ein Büro.
Unten haben wir einen großen Raum, in dem sich Küche und Wohn-/Essbereich befinden. Ein Gäste-WC, von dem aus wir auch in die Doppelgarage können, geht vom Flur ab.
Dann gibt es noch eine Kammer, in der wir Lebensmittel und Getränke aufbewahren (dieser Stauraum ist unterhalb der Treppe nach oben, eine tolle Lösung). Dann noch der Technikraum, in dem die ganzen Anschlüsse sind, die Wärmepumpe, Waschmaschine, Trockner und TK-Schrank.
Einen Keller haben wir nicht, wozu auch?
Auf dem Dachboden kann man auch noch das eine oder andere lagern (Weihnachtssachen z.B.)
Wenn man nur zu zweit ist reicht das doch völlig aus. Die Wohnfläche hat ungefähr 99 m².
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Familien mit Migrationshintergrund gebaut, weil dort Großfamilien durchaus üblich sind.
In den 1990er Jahren kamen ja viele Aussiedler und da gab es etliche weißrussische Familien, die sehr kinderreich waren. Die hatten z.T. 12, 13 Kinder. Da bestehen natürlich andere Platzansprüche.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Schwiegermutter
Wann wird sie denn beigesetzt? Wird es ein normales Grab, wahrscheinlich eher nicht, da bei Euch ja auch niemand regelmäßig Grabpflege wird machen können?
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Wir haben unseren Urlaub diesmal im Juni genommen
Wir müssen jedes Jahr bis Ende Oktober unsere Urlaubswünsche eintragen. Das wird dann geprüft und muss genehmigt werden. Es darf z.B. nicht sein, dass zu bestimmten Zeiten keiner da ist. In jedem Sachgebiet muss eine bestimmte Mindeststärke da sein. In meinem Sachgebiet ist das zwar eigentlich Quatsch, weil ich nichts mit ganz akuten Sachen zu tun habe. Wenn es um Haftbefehle oder Fahndungen geht ist das etwas anderes. Dafür ist es sehr wichtig, dass das alles so schnell wie möglich bearbeitet wird.
In der Regel wird die Planung dann genehmigt und man hat dann Anspruch darauf, in den eingetragenen Zeiten Urlaub einzureichen. Dass es da immer mal zu Änderungen kommen kann ist normal. Man kann ja z.B. am 15.10.2025 nicht wissen, was sich vielleicht im nächsten Jahr ergeben wird und was Änderungen nach sich ziehen kann. Zwei Söhne meines Mannes (der eine mit Frau und Kind) haben ihren Urlaub, den sie eigentlich ich glaube auch so im April/Mai machen wollten, ändern müssen. Sie wollten nach Thailand und einige Tage in Dubai verbringen. Das ist wegen der aktuellen politischen Lage nicht möglich und musste geändert werden und so hat z.B. jeder ca. 500 Euro verloren.
Ich hatte für Mai, Juni und September Eintragungen gemacht. Der Haupturlaub ist tatsächlich im September, da meine Tochter dann ja in Spanien ihre Hochzeit feiert. Die Daten waren 2025 schon bekannt.
Im Juli/August ist ja Hauptreisezeit und viele Familien sind darauf angewiesen. Dann müssen wir ja nicht fahren. Da ist es dann auch sehr voll und meist auch teurer. Für den Hund ist das dann u.U. auch zu heiß im Wohnwagen (wir machen ja Camping).
Auf Wintercamping habe ich auch keine Lust. Haben wir schon gemacht aber wenn das Wetter so schlecht ist macht mir das wenig Spaß.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

04.04.2026 um 13:27
Zitat von nairobinairobi schrieb:Die Mutter meines Mannes hatte auch an die 54 Jahre in dem großen Haus gelebt.
Für mich ist es unvorstellbar, so lange an einem Ort oder in einer Wohnung zu wohnen. Das Längste waren 21 Jahre und das war meine Kindheit im Elternhaus - und selbst da sind wir einmal umgezogen, als ich 13 war. Aber immerhin nur ein paar Straßen weiter.

In unserem jetzigen Haus wohnen wir jetzt 11 Jahre, das ist für meine Verhältnisse auch schon sehr lange. Ich habe ja sehr lange zur Miete gewohnt und da endeten die Mietverhältnisse immer spätestens nach fünf Jahren, weil die Mietverträge privat und befristet waren. Meist konnte man nicht verlängern, weil die Vermieter die Wohnung dann selbst benutzen oder an Familienmitglieder weitergeben wollten. Oft waren die Wohnungen Startwohnungen für die Kinder und wurden nur so lange vermietet, bis die Kinder alt genug zum Ausziehen aus der elterlichen Wohnung waren.

Außerdem war das auch für mich eine unruhige Zeit voller Veränderungen: Beziehungen, zusammenziehen, Jobwechsel, dann wieder Trennung... Alleine war die Wohnung, die man zu zweit angemietet hatte, dann oft nicht mehr leistbar und keiner konnte sie übernehmen, also wurde der Mietvertrag gekündigt.

Auch mit meiner ersten Eigentumswohnung in Wien hatte ich Pech, der Makler hatte mir nämlich verschwiegen, dass keine Fertigstellungsanzeige vorlag (es handelte sich um einen Dachgeschoßausbau auf einem Altbau), weil die Baufirma in Konkurs gegangen war. Es erfolgte eine Rückabwicklung des Kaufvertrages und der Makler wurde geklagt und die Provision zurückgefordert. Das dauerte insgesamt mehr als zwei Jahre und für diese Zeit mussten wir dann "Benutzungsgebühr", also quasi Miete bezahlen. Die machte damals mehr als 1000 Euro pro Monat aus, was wir nie bezahlt hätten, wenn wir uns eine Mietwohnung genommen hätten. Damals (2004) konnte man ja durchaus auch um 650 bis 700 Euro noch eine schöne Dreizimmerwohnung in Wien bekommen, halt dann nicht mit Gartenanteil und großer Dachterrasse. Da hätten wir zugunsten einer günstigeren Miete darauf verzichtet. Für eine Eigentumswohnung sucht man ja nach anderen Kriterien aus, da soll man ja langfristig glücklich und zufrieden damit sein.

Danach kauften wir uns ein Reihenhaus in Wien und das war wirklich toll am Anfang. Nur wurde dann rundherum sukzessive alles zugebaut und ich schaute aus allen Fenstern nur mehr auf Mauern. Das war so gar nicht meins, also haben wir das Haus dann verkauft und sind aufs Land gezogen in ein Miethaus. Das waren ja dann diese fürchterlichen Vermieter, wegen denen ich in den letzten Jahren zweimal als Zeugin vor Gericht aussagen musste (einmal Zivilprozess, einmal Strafprozess). Wir sind echt froh, dass wir rechtzeitig ausgezogen sind und uns dann unser Haus gekauft haben, somit hatten wir nur Ärger mit ihnen, aber zumindest keine finanziellen Verluste (ganz im Gegensatz zu jenen armen Tröpfen, die ihnen das Haus dann abgekauft haben. Die warten nämlich immer noch auf das Geld, das ihnen das Gericht zugesprochen hat).

Ich bin froh, dass mein Leben nun ruhiger ist. Ich hoffe, das bleibt jetzt erstmal so, bis wir in Rente gehen. Danach wollen wir ja ans Meer ziehen.
Zitat von nairobinairobi schrieb:So ging das noch eine Zeitlang, dann ging es in dieses kleine Heim. Das Haus wurde verkauft und umgebaut und modernisiert. Gekauft hat es ein Arbeitskollege eines der Brüder meines Mannes.
Das ist schön, heute machen das wenige Menschen, es sei denn, es ist wirklich ein schönes altes Haus, wie zum Beispiel eine Jugendstilvilla. Bei uns ist es üblich, dass die typischen "Omahäuser", also die geerbten Häuser von den Großeltern, die in den 1950ern, 1960ern und 1970ern erbaut wurden und nach wie vor in diesem Stil ausgestattet sind (samt Ölheizung) nach dem Verkauf abgerissen werden und stattdessen neue Häuser hinkommen. Oft sind es bei größeren Grundstücken Immobilienentwickler, die sie kaufen und dann so viele Häuser draufpferchen, wie erlaubt sind.
Das ärgert natürlich die Nachbarn, denn die sind ja so wie wir auch aufs Land gezogen, um im Grünen zu sein. Aber die Erben wohnen meist nicht hier und deshalb ist ihnen das egal, es wird an den Meistbietenden verkauft und das sind in der Regel Immobilienentwickler. Und so wird alles immer mehr verbaut. Aus diesem Grund wollen wir auch nicht ewig hierbleiben, denn auch unser Viertel wird es betreffen, weil hier hauptsächlich Senioren wohnen. Wenn diese versterben, wird hier auch radikal neu gebaut werden.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Damit habe ich zum Glück keine größeren Probleme. Nach höchstens 3 Tagen habe ich mich da komplett umgestellt.
Da hast du echt Glück.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ja, das ist auf jeden Fall so. Wenn man über viele Jahre bestimmte Abläufe hatte kann man die quasi im Schlaf ausführen.
Genau, vorwärts und rückwärts 🤣.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich habe in nun annähernd 40 Jahren schon einiges erlebt. Anfangs hatten wir ja noch Schreibmaschinen...
Nun bekommen wir bald ein komplett neues Programm und daran wird man sich gewöhnen müssen. Es nützt ja nichts, sich dem zu verweigern.
Nein, das nützt nichts. Drum lerne ich auch den Umgang mit KI, denn die wird uns in Zukunft überall begegnen und immer besser werden.

In meinem ersten Job nach der Matura hatte ich mit Computern nichts zu tun, das hatte nur die Chefin, die die Buchhaltung machte.

Im zweiten Job ging es dann schon los, Laboranalysen wurden schon computergestützt durchgeführt. Mein Ausbildungsbetrieb legte sehr viel Wert darauf, dass ich den Umgang mit dem PC erlernte und dafür bin ich heute noch dankbar, denn seitdem hatte ich wirklich in jedem Job Computerarbeit.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Die erste gemeinsame Wohnung mit meinem ersten Mann damals war eigentlich auch nicht so schön. Recht klein, ziemlich dunkel und einige Zeit später wurde nebenan ein Haus gebaut, was die Sicht auch noch beeinträchtigt hat. Die Möbel bekamen wir z.T. aus der Verwandtschaft geschenkt. Die Miete haben wir immer persönlich bei den Vermietern in der Nachbarschaft abgegeben (gegen Quittung). Ich glaube, das waren 420 DM warm.
Ja, so war es halt damals. Meine erste Wohnung war eine Altbauwohnung mit Klo am Gang und Dusche in der Küche. Damals gab es noch viele sogenannte Substandardwohnungen. Die waren gefragt, weil sie günstig waren. In Österreich sind die Mieten für Altbauwohnungen ja geregelt, damals waren das Kategoriemietzinse. Wohnungen ohne Bad und Toilette waren Kategorie D und somit sehr günstig und daher bei jungen Menschen ohne Geld sehr gefragt.

https://www.konsumentenfragen.at/konsumentenfragen/Bauen__Wohnen_und_Versorgungsleistungen/Wohnen/Rund_um_die_Miete/Mietzins.html#

Die Gegend war allerdings sehr schön, altes Villenviertel mit einer Allee aus Rosskastanien.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Meine Eltern wohnen nun schon fast 7 Jahre im Betreuten Wohnen. Von dort ist es auch leichter, einen Platz im Pflegebereich im angrenzenden Gebäude zu erhalten, als wenn man von extern kommt.
Ja, das ist sehr praktisch und wirklich wichtig.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Im Moment kommen sie noch ganz gut zurecht, zum Glück 🙏
Das kann sich natürlich schnell ändern, das ist mir bewusst.
Sehr schnell, das habe ich bei meiner Schwiegermutter gesehen. Einmal für einige Wochen ins Krankenhaus und alles ist anders. Sie hat ihre Mobilität komplett verloren und da ihre Wohnung nicht barrierefrei war, musste sie dann ins Heim.

Möge es bei deinen Eltern noch lange so bleiben!
Zitat von nairobinairobi schrieb:So viel Geld kommt bei den wenigsten monatlich herein, so dass man an die Ersparnisse muss. Und wer weiß, wie das dann in 15/20 Jahren aussieht?
Wenn man welche hat! Die Ersparnisse verlor meine Schwiegermutter ja durch die Scheidung, zumindest die Hälfte davon. Der Rest war in den letzten Jahren schnell aufgebraucht. Jeden Monat an die 6000 Euro schüttelt man nicht einfach aus dem Ärmel.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Ich denke, ja. Als ich mit meinem Vater damals Einrichtungen angesehen haben wollte meine Mutter wissen, ob es da und da nach Pipi gerochen habe.
Ist sie denn nicht zur Besichtigung mitgenommen? Also ich würde das schon gerne selbst sehen. Oder konnte sie nicht?

Ich habe mir ja auch mehrere Heime zusammen mit meinem Mann angesehen und in keinem davon stank es nach Urin oder überhaupt nach irgendwas. Es war alles Blitz sauber und es roch höchstens nach Kaffee oder Essen, wenn gerade gekocht wurde.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Kürzlich z.B. wurde ein 52jähriger Mann von seiner Frau morgens tot auf dem Sofa aufgefunden. Wahrscheinlich Herztod.
Sowas liest man häufiger, sehr traurig. Ein Grund von mir ist mit 42 im Schlaf an einem Schlaganfall gestorben. Er war schon länger in Behandlung, weil er so hohen Blutdruck hatte, der auf nichts ansprach.

Er wurde dann auch obduziert, weil es ja ungewöhnlich ist, so jung einen Schlaganfall zu bekommen. Es stellte sich heraus, dass er einen Nierentumor hatte, der auch für den hohen Blutdruck verantwortlich war. Er wäre also wahrscheinlich so oder so gestorben, beim Krebs hätte es nur länger gedauert. Er hinterließ drei Kinder. Tragisch.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Eine unschöne Vorstellung ist es natürlich, wenn jemand alleine lebt, vielleicht zurückgezogen und dadurch erst nach längerer Zeit gefunden wird.
Ja, schlimm. Oft wird es erst bemerkt, wenn Verwesungsgeruch auftritt und dann die Polizei gerufen wird. Habe ich erst gestern wieder gelesen.

Mann tot in Wiener Wohnung aufgefunden, Mieter soll Tötung gestanden haben
https://diepresse.com/20740137
Zitat von nairobinairobi schrieb:Das sind meist riesige Altbauwohnungen, in denen man quasi Fangen spielen kann. Sehr viele Menschen leben aber in kleineren Wohnungen.
Wenn man so eine einmal hat, hat man Glück. Die Mieten sind günstig und das Mietrecht erlaubt in Österreich auch die Weitergabe an Familienmitglieder, die im selben Haushalt wohnen. Drum melden sich die Enkel dann bei der Oma an. 😉

https://mietervereinigung.at/news/weitergabe-der-mietrechte-innerhalb-der-familie
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wir haben ja 2021/22 gebaut und das bewusst klein und bewusst auf einem kleinen Grundstück.
Wir haben uns auch bewusst ein kleines Haus gesucht. Muss man ja alles auch putzen und wir brauchen kein großes Haus. Außerdem sind kleinere Häuser auch günstiger.
Ein großes Grundstück wäre mir aber lieber gewesen, einfach deshalb, weil mir dann niemand zu nahe auf die Pelle rücken kann, wenn am Nachbargrundstück neu gebaut wird. Da ist dann immer noch genug Abstand zu meinem Haus. So, wie es jetzt ist, passt es eh, Wohnzimmer und Schlafzimmer gehen in den Garten hinaus und ich habe kein direktes Gegenüber. Das kann sich aber ändern, wenn der Eigentümer einmal verstirbt und die Erben das Grundstück verkaufen. Wir werden es dann nicht kaufen können, denn mittlerweile sind die Grundstückspreise so gestiegen, dass wir uns das nicht leisten können. Und ich glaube nicht, dass wir einen Kredit aufnehmen möchten dafür.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wenn man nur zu zweit ist reicht das doch völlig aus. Die Wohnfläche hat ungefähr 99 m².
Locker. Wir haben ja noch den Dachboden und den Keller und ein Teils des Dachbodens ist zu Räumen ausgebaut - allerdings nicht isoliert. Zum Schlafen wäre es da also eher ungemütlich, aber um Sachen aufzubewahren oder als Arbeitszimmer reicht es.

Im Keller stehen bei uns Waschmaschine und Trockner und wir bewahren die Vorräte dort auf, außerdem befinden sich der Heizkessel und die Wärmepumpe für das Warmwasser dort. Ich finde das schon ganz gut, dass diese Dinge quasi außer Sichtweite sind und noch haben wir ja kein Problem mit Treppen. Altersgerecht ist das Haus jedoch nicht.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wann wird sie denn beigesetzt? Wird es ein normales Grab, wahrscheinlich eher nicht, da bei Euch ja auch niemand regelmäßig Grabpflege wird machen können?
Mitte April und es wird ein Urnengrab. Sie hat sich ein ganz bestimmtes Grab auf einem ganz bestimmten Friedhof gewünscht und das bekommt sie auch. Gepflegt wird es von der Friedhofsverwaltung, es ist dort auch nur eine Namensplatte und eine kleine Schale erlaubt. Ansonsten sind dort Wildblumen angepflanzt, was meine Schwiegermutter schön fand, weil dort lauter Schmetterlinge und Bienen sind. Es sieht aus wie ein Blumenbeet. Mir gefällt das auch sehr gut.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Wir müssen jedes Jahr bis Ende Oktober unsere Urlaubswünsche eintragen. Das wird dann geprüft und muss genehmigt werden. Es darf z.B. nicht sein, dass zu bestimmten Zeiten keiner da ist. In jedem Sachgebiet muss eine bestimmte Mindeststärke da sein.
Bei uns bis Ende Februar. Es hält sich aber niemand dann und spätestens Mitte des Jahres kommt dann die Erinnerungsmail der Geschäftsführung, man möge doch bitte den Urlaub eintragen. 🤭 Jedes Jahr dasselbe. 🙄
Ich habe meinen natürlich längst geplant und eingetragen. Der im Juni ist auch schon genehmigt. Wir sprechen uns auch im Team immer ab, wer wann auf Urlaub geht, damit wir trotzdem alle Tage besetzen können.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Dass es da immer mal zu Änderungen kommen kann ist normal. Man kann ja z.B. am 15.10.2025 nicht wissen, was sich vielleicht im nächsten Jahr ergeben wird und was Änderungen nach sich ziehen kann.
Ja klar, das ist aber dann auch kein Problem und man kann bereits genehmigten Urlaub auch wieder stornieren. Blöd ist es nur, wenn man dann zu einem Termin Urlaub haben möchte, an dem sich schon jemand anders Urlaub genommen hat. Das geht dann halt nicht mehr.
Zitat von nairobinairobi schrieb:Sie wollten nach Thailand und einige Tage in Dubai verbringen. Das ist wegen der aktuellen politischen Lage nicht möglich und musste geändert werden und so hat z.B. jeder ca. 500 Euro verloren.
Oje, das ist blöd. Da steigt einem dann ja auch die Stornoversicherung aus, soviel ich weiß.


4x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

04.04.2026 um 13:38
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Ein Grund von mir ist mit 42 im Schlaf an einem Schlaganfall gestorben. Er war schon länger in Behandlung, weil er so hohen Blutdruck hatte, der auf nichts ansprach.
Ein Grund?
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Er hinterließ drei Kinder. Tragisch.
Ja, absolut. Der 52jährige hatte auch 2 Kinder, 13 und 10 Jahre alt. Er wurde wohl erst spät Vater. 😐


melden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

04.04.2026 um 13:39
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:mitgenommen
mitgekommen
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Blitz sauber
blitzsauber
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Grund
Freund

Habe ich erwähnt, dass ich die Autokorrektur manchmal hasse? 🙄
Bei dem langen Text ist die Bearbeitungszeit auch nicht lange genug, um alle Fehler noch zu korrigieren.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

04.04.2026 um 20:09
Heute gefunden. Das ist schon etwas erschreckend, dass sich KI Menschen mieten können:

https://www.heise.de/news/Rent-a-human-Wenn-KI-wen-braucht-der-das-Gras-anfasst-11191522.html


melden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

05.04.2026 um 01:32
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Habe ich erwähnt, dass ich die Autokorrektur manchmal hasse
Die ist manchmal echt störend. Auch bei meinen Französischübungen zuweilen...
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:es wird ein Urnengrab. Sie hat sich ein ganz bestimmtes Grab auf einem ganz bestimmten Friedhof gewünscht und das bekommt sie auch. Gepflegt wird es von der Friedhofsverwaltung, es ist dort auch nur eine Namensplatte und eine kleine Schale erlaubt. Ansonsten sind dort Wildblumen angepflanzt, was meine Schwiegermutter schön fand, weil dort lauter Schmetterlinge und Bienen sind. Es sieht aus wie ein Blumenbeet. Mir gefällt das auch sehr gut.
Das ist ja eine sehr gute Lösung.
Zitat von violetlunavioletluna schrieb:Im Keller stehen bei uns Waschmaschine und Trockner und wir bewahren die Vorräte dort auf, außerdem befinden sich der Heizkessel und die Wärmepumpe für das Warmwasser dort. Ich finde das schon ganz gut, dass diese Dinge quasi außer Sichtweite sind und noch haben wir ja kein Problem mit Treppen.
In meinem ersten Haus, mein Ex-Mann wohnt ja noch darin, hatten wir auch einen Keller.
Die Garage war auf dieser Etage und schloss an. Da war ein großer Vorratsraum, in dem mein Mann auch einen Boxsack aufgehängt hatte und in den er früher manchmal zum Rauchen ging. Dann gab es den Heizungsraum, wo auch die Waschmaschine stand und Wäsche aufgehängt wurde. Daneben war ein "Näh- und Bügelzimmer". Wir hatten da eine Sauna und eine Dusche drin installiert. Gebügelt habe ich meist oben im Schlafzimmer. Dann waren da noch zwei Öltanks für das Heizöl.
In den 90er Jahren war es oft noch üblich, mit Keller zu bauen.


1x zitiertmelden

Wenn Helden nach Antworten suchen...

05.04.2026 um 13:12
Zitat von nairobinairobi schrieb:In den 90er Jahren war es oft noch üblich, mit Keller zu bauen.
Ich finde das heute noch sinnvoll. Es gibt bei kleinen Grundstücken ja oft eine Vorgabe, wie viel % der Fläche verbaut werden darf. Wenn man nur eingeschoßig baut, hat man kaum mehr Grünfläche übrig und genau das möchte ich nicht! Ich bin ja extra aufs Land gezogen, weil ich Wiese, Bäume, Sträucher, Pflanzen um mich herum haben will.
Es ist also aus meiner Sicht besser, in die Höhe und die Tiefe zu bauen und die Grundfläche so maximal auszunutzen.

Bei uns darf ein Haus maximal 8 m hoch werden, also geht sich nur ein Obergeschoß aus. Daher ist ein Keller schon gut für all jenes, was man nicht unbedingt im Wohnbereich haben möchte.


1x zitiertmelden