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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

186 Beiträge, Schlüsselwörter: Dasein Denken Selbst Beweis Rationalismus
1isenough
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 15:12
@FreakySmiley

Wie angekündigt, hier meine Antworten und Kommentare zu deinen Fragen.
FreakySmiley schrieb:Ok, ich fasse mal zusammen, weil ich deine Weltanschauung verstehen will.
Du, also dein Denken, bist die Aufmerksamkeit - ein subjektiver Vorgang ...
Dass du Aufmerksamkeit als einen Vorgang beschreibst, kann ich nicht bestätigen. Begründung: Aufmerksamkeit ist kein Vorgang, kein Ablauf, weil sie keinen raumzeitlichen Kriterien unterliegt. Das heißt, sie besitzt keinen Raum, in dem sie Aufmerksamkeit sein kann, und unterliegt auch keiner zeitlichen Dauer, während der sie das sein kann, was sie ist. Sie ist vielmehr die erschaffende Instanz dieser beiden Raumzeit-Kriterien. Plausibilität: Ohne Aufmerksamkeit gäbe es kein Raum- und auch kein Zeitempfinden.

Mein Ich, mein Körper und alles, was mir bewusst sein kann, sind Ausprägungsformen von Aufmerksamkeit von jeweils unterschiedlicher Intensität und Qualität. Sie dienen ausschließlich kommunikativen Zwecken. Wenn ihr jeweiliger Zweck erfüllt ist, lösen sich diese Dinge rückstandslos auf. Sie sind nichts Reales sondern haben keine andere Qualität als die einer notwendigen, aber stets befristeten und damit vorübergehenden Erscheinung. Alles Reale hingegen beinhaltet kein Verfallsdatum.
FreakySmiley schrieb:Du betrachtest alles - auch dich selbst - objektiv, also ist deine Sicht auf die Welt nicht von Gefühlen beeinflusst und deshalb Absolut.
Aufmerksamkeit selbst ist nicht beeinflussbar. Eine Beeinflussung (von was auch immer) ist stets eine bestimmte kommunikative Wechselwirkung. Die Aufmerksamkeit selbst kann deswegen nicht als Wechselwirkung verstanden werden, da sie, wie erwähnt, keine raumzeitlichen Kriterien besitzt.

Beobachtung selbst ist weder objektiv noch subjektiv, sondern neutral. Objektivität und Subjektivität entstehen erst als Ergebnisse eines Bezugsverhältnisses. Vorher gibt es keine Unterscheidung in diese zwei Kriterien.
FreakySmiley schrieb:Wer oder was kann wie aus deiner Betrachtung heraus Erfahrungen erlangen?
Jedes Lebewesen.
FreakySmiley schrieb:Sind Gefühle dann nur so eine Art Filter durch den du die Erfahrungen jagst wenn du willst?
Gefühle sind bestimmte kommunikative Ausdrucksformen, sie bestehen aus einer jeweils unterschiedlichen Intensität und Qualität von Aufmerksamkeit und helfen, einen Kommunikationsvorgang zu verdeutlichen.
FreakySmiley schrieb:Gilt das gleiche auch für den Verstand(deine Ratio)?
Ja. Der sogenannte Verstand ist der Hüter aller Gewohnheiten (ein Aufmerksamkeits-Tool). Manche sagen auch Gedächtnis. Der Verstand will immer Recht haben, weil er Altbewährtes ständig wiederholen will. Er hat Ähnlichkeit mit verschiedenen Automatiken, die im jeweiligen Bedarfsfalle benutzt werden. Wenn du z.B. einen Raucher fragst, warum Rauchen so toll ist, liefert ihm sein Verstand 1.000 gute Gründe dafür. Hör mal einem Raucher zu wie er argumentiert, dann weißt du, wovon ich hier rede. Weil der Verstand immer Recht haben will.

Im Gegensatz zum Verstand gibt es die sogenannte Vernunft (ein weiteres, aber anderes Aufmerksamkeits-Tool). Mit ihrer Hilfe würde man so dumme Sätze wie ”Rauchen ist einfach herrlich nach dem Essen“ niemals sagen. Die meisten Menschen sind Verstandes-Menschen. Ist halt bequemer, auch wenn man sich selbst oder anderer schädigt, es spielt keine Ernst zu nehmende Rolle. Bitte nicht missverstehen: Der Verstand ist ein sehr wichtiges und hilfreiches Aufmerksamkeits-Tool, so lange er Diener bleibt. Menschen die ihre Aufmerksamkeitskontrolle an ihren Verstand abgegeben und ihn zum Boss ihres Denkens gemacht haben, sind jedoch verloren.
FreakySmiley schrieb:Kannst du diese Filter bewusst steuern?
Immer besser. Es gibt biologische und psychologische Filter. Die biologischen sind für alle Menschen nahezu gleich. Unsere Sinne beispielsweise sind biologsiche Filter. Wir können nur bestimmte Bereiche des elektromagnetischen Spektrums sehen, nur bestimmte Frequenzen hören, nur bestimmte Druckqualitäten auf der Haut spüren, etc.

Die psychologischen Filter dagegen sind zusätzlich selbst angeschaffte Filter (=Reduzierungen), sogenannte Denkgewohnheiten. Beispiel: Die meisten Menschen sind der Überzeugung, sie hätten kein Sprachtalent. Wenn sie alle Recht hätten, dann muss der liebe Gott alle Menschen mit Sprachtalent in die Benelux-Länder gejagt haben, denn da muss ein Nest sein. Während wir Nicht-Beneluxer unsere Denkgewohnheit pflegen wir hätten kein Sprachtalent, lernen die Menschen dort mehrere Sprachen ganz selbstverständlich. Der Verstand ist auch der Hüter aller Denkgewohnheiten. Das heißt in Bezug auf das angeblich fehlende Sprachtalent gilt auch hier, dass der Verstand immer Recht haben will. Lieber bewahrheiten wir etwas Falsches, als unseren Horizont zu erweitern.

Das Aufspüren solcher psychologischen Filter ist eine sehr zu empfehlende Vorgehensweise, weil es die zusätzlich selbst erschafften Beschränkungen zunächst als solche erkennt und man dann etwas tun kann, um sie wieder loszuwerden.
FreakySmiley schrieb:Wer denkt deine Gedanken/spricht deine innere Stimme?
Ein notwendiger Jemand (mein kommunikativer Ausdruck), den ich für mich halte.
FreakySmiley schrieb:Wer fällt Entscheidungen?
Alle, die so was benötigen.
FreakySmiley schrieb:Bist du 'Frei' und bist du Glücklich (denn du bist ja scheinbar fremdgesteuert) und ist das relevant?
Als meine wahre Natur in Form von reiner Aufmerksamkeit bin von allem befreit, das höchst empfindbare Glück und nicht fremdgesteuert. Sie kann nicht fremdgesteuert werden, weil alles zu Steuernde lediglich Ausprägungsformen von Aufmerksamkeit sind, also Verdinglichungen, Verkörperungen, Wirkungen, die man dann für kommunikative Zwecke benutzen (verändern, beeinflussen) kann. Das heißt, alle diese vorhandenen Hilfstools können demzufolge auch verändert werden. Beeinflussung ist Veränderung. Sie können daher durchaus und werden auch in diesem Sinne fremdgesteuert, weil es höheren Aufmerksamkeits-Intensitäten grundsätzlich möglich ist, weniger intensive zu kontrollieren. Das wusste schon Einstein zu erklären, als er sinngemäß sagte, dass höhere (intensiveren) Energien alle niederen Energien beeinflussen und bestimmen.

Wenn ich von höheren Aufmerksamkeits-Intensitäten spreche, dann meine ich damit konkrete Lebewesen, die ich kurz gesagt Higher-Ups nenne, die die Geschicke und Handlungen im Universum genauso beeinflussen und bestimmen, wie wir Menschen im Rahmen unserer Fähigkeiten die Tieren, Pflanzen und Ressourcen hier auf der Erde beeinflussen und bestimmen. Eben das, was Einstein sagte, nur in geringerem Ausmaße.
Das heißt: Die Hierarchie, wer jeweils wen beeinflusst und bestimmt, endet keinesfalls beim Menschen. Sehr viele Menschen wissen das. Andere haben zumindest eine Ahnung davon. Und die überwiegende Mehrheit aller Menschen gaukelt sich selbst vor, nicht nur alles besser zu wissen, sondern sogar wissen zu können, was alle anderen Menschen während ihres Lebens an persönlichen Erfahrungen gemacht haben können und welche nicht.

Als Ausprägungsform Mensch, bin ich jedoch, wie auch jeder andere einzelne Mensch, von höheren Aufmerksamkeits-Intensitäten in gewisser Weise fremdgesteuert. Allerdings nicht im Sinne vom Marionetten, sondern besser verstanden als Reduzierung, als Beschränkung, als Blockieren von bereits vorhandenen geistigen Fähigkeiten. Das heißt: Die kognitiven Fähigkeiten aller Menschen sind blockiert. Wir könnten bereits viel mehr damit umsetzen und sie in entsprechenden Technologien zum Ausdruck bringen. Doch aus bestimmten Gründen dieser Higher-Ups wir werden alle sozusagen kurz gehalten. Die wenigsten Menschen wissen, warum sie auf diesem Planeten geboren werden und was sie hier eigentlich tun sollen und wieso das alles nach ein paar Jahrzehnten schon wieder vorbei sein soll.

Zu dem blockierten Wissen gehört auch, dass jeder Mensch kein biologisches sondern ein geistiges Lebewesen ist. Das Biologische betrifft ausschließlich die zur Umsetzung seiner kommunikative Zwecke benutzte Verkörperung. Auf den Freiheitsgrad bezogen bedeutet das: Als eine kommunikative Ausdrucksform kann ich demzufolge unmöglich frei sein. Die meisten Menschen empfinden Freiheit in dem Sinne, dass sie im Rahmen ihrer Fähigkeiten das tun können, was immer sie wollen. Das ist jedoch keine wahre Freiheit, sondern der Zwang auswählen zu müssen, ob man dieses oder jenes tut, oder nichts davon. Diese Wahlfreiheit ist von den Higher-Ups als eine Art Bonus-Softwaretool im menschlichen Verstand zur Verfügung gestellt worden. Das heißt, der sogenannte Freie Wille ist keine Schöpfung des Menschen. Dieses Tool gaukelt den Menschen vor, sie wären frei und zudem die Krone der Schöpfung. Die erste Unfreiheit beginnt damit, sich für eine Verdinglichung wie beispielsweise seinen Körper zu halten. Damit fängt alles an.

Der höchste Freiheitsgrad den es gibt, ist der, von allem befreit zu sein. Dieser höchste Grad gilt nur für die Aufmerksamkeit an sich und ist ein ganz natürlicher Zustand, in dem sich jeder Einzelne von uns bereits befindet, aber das Wissen darüber blockiert ist. Dass man diesen höchsten Freiheitsgrad nicht auch erlebt, liegt daran, dass sich jeder von uns für seinen eingeschränkten Aufmerksamkeitsfokus hält (in der Ausprägungsform unseres physischen Körpers) und wir ihn ständig auf dieses oder jenes richten, auf unsere sogenannten Wach- und Traumgeschehen, die wir für das Einzige halten, was es gibt.
FreakySmiley schrieb:Mittlerweile komme ich vor als Versuche ich ein Alien zu verstehen, so merkwürdig ist deine Weltanschauung. :D
Merkwürdig bedeutet, sie ist würdig gemerkt zu werden. Danke dafür. Dass du sie als merkwürdig empfindest, liegt daran, dass an meiner Weltanschauung bestimmte Higher Ups gelegentlich mitwirken.

Ich hoffe, meine Antworten waren dir etwas hilfreich.


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1isenough
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 15:47
@DschenLi
DschenLi schrieb:Interessant- habe zwar den Sinn verstanden, und es widerspricht sich auch nicht, dennoch formt das "e" an "vorübergehend" einen wörtlichen Sinn, der meint, dass ein Nichtdenkender vorübergeht, obwohl eigentlich ein Jemand gemeint ist, der vorrübergehend nicht denkt.
Die Begegnung eines aufmerksamen Menschen wie dir ist mir stets eine Freude.


@TangMi

Danke für deinen Willkommensgruß!


@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Der PC vor deiner Nase ist aber nicht dein Bewusstsein!
Du hast auch einen PC. Befände er sich nicht in deinem Bewusstsein, was könntest du mir über ihn erzählen?


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TangMi
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 15:51
1isenough schrieb:Danke für deinen Willkommensgruß!
TangMi = Jacksback


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1isenough
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 15:52
Offtopic:

@TangMi

1isenough = Oneisenough


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TangMi
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 15:53
Freue mich ehrlich das Du wieder dabei bist! @1isenough


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1isenough
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 15:53
Danke!


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Nicolaus
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 17:29
@1isenough

Der PC vor deiner Nase ist aber nicht dein Bewusstsein!
1isenough schrieb:Du hast auch einen PC. Befände er sich nicht in deinem Bewusstsein, was könntest du mir über ihn erzählen?
Nichts. :)

Das besagt aber nicht, dass der PC mein Bewusstsein ist. Er ist Bestandteil meines Bewusstseins-Inhaltes, weil ich ihn wahr nehmen kann. Wenn ich ihn nicht wahr nehmen könnte, wäre er auch nicht Bestandteil meines Bewusstseins-Inhaltes.

Eine Schokoladendose ist auch nicht dasselbe wie der Inhalt dieser :)


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1isenough
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 17:53
@Nicolaus

Der Analogie ”Schokoladendose“ passt nicht, weil Bewusstsein kein Behältnis ist, in dem sich etwas befinden könnte. Der Begriff meint ausschließlich das, was einem jeweils bewusst sein kann. Und dazu gehört ohne den geringsten Zweifel auch ein PC.

Immer wenn du deine Augen öffnest, blickst du in deinen jeweils verfügbaren Bewusstseinsbereich. Und das ist das Einzige, was du jemals zu Gesicht bekommen wirst. Du kannst nicht mal darauf schließen, dass sich etwas außerhalb deines Bewusstseinsbereiches gibt, von dem du lediglich nur noch keine Kenntnis hast. Der PC existiert und besteht einzig und allein in der Qualität von Bewusstsein, weil das die einzige Qualität ist, in der er bemerkt werden kann.

Zu sagen, der PC ist mir nicht bewusst und ist damit nicht dem Bewusstsein zugehörig, widerspricht sämtlichen Erfahrungen aller anderen Menschen, die bereits einen PC in ihrem Bewusstseinsbereich bemerkt haben. Du stehst mit deiner Behauptung vollkommen alleine dar. Ebenso mit deiner Idee, dass Bewusstsein aus Teilen/Inhalten bestehen könnte. Kein einziges, scheinbar von anderen Dingen getrennte Etwas ist durch eine Lücke voneinander getrennt.

Wenn du das nächste Mal aus dem Fenster in die Welt hinausschaust, dann blickst du direkt auf deinen verfügbaren Bewusstseinsbereich. Das ist Fakt.


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TangMi
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 19:41
1isenough schrieb:Wenn du das nächste Mal aus dem Fenster in die Welt hinausschaust, dann blickst du direkt auf deinen verfügbaren Bewusstseinsbereich. Das ist Fakt.
Was ist wenn ich dann etwas sehe was ich noch niemals gesehen habe - z.B. ein UFO - denn das gab es ggf. noch nicht in meinem verfügbaren Bewusstseinsbereich?


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Nicolaus
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 20:15
@1isenough
1isenough schrieb:Der Analogie ”Schokoladendose“ passt nicht, weil Bewusstsein kein Behältnis ist, in dem sich etwas befinden könnte
Ach nein? Wie kommt denn dann der PC der da auf dem Tisch steht, in mein Bewusstsein?
1isenough schrieb:Der Begriff meint ausschließlich das, was einem jeweils bewusst sein kann.
Und wodurch wird einem etwas bewusst? Indem es ins Bewusstsein hinein gelangt, wenn es vordem noch nicht darinnen war.
1isenough schrieb:Immer wenn du deine Augen öffnest, blickst du in deinen jeweils verfügbaren Bewusstseinsbereich.
So kann man das natürlich auch sehen :)
Mit anderen Worten, dass was ich zB. lieber als meinen Aufmerksamkeitsfokus bezeichne, ist für Dich das Bewusstsein?
1isenough schrieb: Und das ist das Einzige, was du jemals zu Gesicht bekommen wirst.
Man wird immer das zu Gesicht bekommen, wohin man seinen Aufmerksamkeitsfokus hin bewegt.
1isenough schrieb: Du kannst nicht mal darauf schließen, dass sich etwas außerhalb deines Bewusstseinsbereiches gibt, von dem du lediglich nur noch keine Kenntnis hast
Schließen nicht, aber man kann zuweilen dennoch überrascht werden, wenn man plötzlich etwas zu Gesicht bekommt, was man zuvor noch nie gesehen hat. Wie ein UFO zum Beispiel. Man kann nicht einfach zu dem Schluss kommen: Was ich nicht sehe, gibt es nicht. :)
1isenough schrieb:Der PC existiert und besteht einzig und allein in der Qualität von Bewusstsein, weil das die einzige Qualität ist, in der er bemerkt werden kann.
Das kannst du nicht wissen!
Wir können zwar nichts wirklich ausserhalb unseres Bewusstseins wahr nehmen, da jede Wahrnehmung immer erst im Bewusstsein selbst stattfindet. Aber das heißt ja nicht, dass ohne Bewusstsein nichts existieren würde. Es würde nur für denjenigen ohne Bewusstsein nichts existieren. Aber daraus zu schließen, dass es generell nichts ausserhalb unseres Bewusstseins gäbe, kann man nicht. Das Bewusstsein ist ja gerade dafür da, um uns die ansonsten unzugängliche Aussenwelt zu erschließen. Oder welche Aufgabe sollte es sonst haben? Und wie stellst Du dir eigentlich vor, sollte Wahrnehmung sonst funktionieren, ausserhalb unseres Bewusstseins? Das geht doch gar nicht.
1isenough schrieb:Zu sagen, der PC ist mir nicht bewusst und ist damit nicht dem Bewusstsein zugehörig, widerspricht sämtlichen Erfahrungen aller anderen Menschen, die bereits einen PC in ihrem Bewusstseinsbereich bemerkt haben.
Was heißt dem Bewusstsein zugehörig? Das Bewusstsein besteht nicht aus PC´s, sondern aus Bewusstseinsinhalten. Ein solcher kann auch ein PC sein. Solange wie du mir das nicht widerlegen kannst, bleibe ich dabei.
1isenough schrieb: Du stehst mit deiner Behauptung vollkommen alleine dar.
Erstens stimmt das nicht, denn es gibt noch viele andere die das genauso sehen wie ich und zweitens wäre mir das auch egal. Das ist doch kein Grund eine Ansicht zu ändern, nur damit man damit nicht alleine da steht? Ausser man kommt zu der Überzeugung, sie ist falsch.
1isenough schrieb: Ebenso mit deiner Idee, dass Bewusstsein aus Teilen/Inhalten bestehen könnte.
Nicht? Na aus was besteht das Bewusstsein dann? Wenn nix drin wäre an Inhalten, wäre es leer.
1isenough schrieb: Kein einziges, scheinbar von anderen Dingen getrennte Etwas ist durch eine Lücke voneinander getrennt.
Da sagt die Wissenschaft seit kurzem aber was ganz anderes. Da alles angeblich aus Atomen besteht und die Elektronenhülle aus Elektronen und diese alle negativ geladen sind, kann überhaupt keine direkte Berührung stattfinden, weil sich gleiche Ladungen abstoßen. Eine echte Berührung ohne Lücke findet somit nach derzeitigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand gar nicht statt! Das einzige was sich berührt sind die Eletronenwolken. Aber es bliebe dazwischen immer ein ganz geriner Spalt, also eine Lücke. Was erzählst du mir hier also von nichts sei von anderen Dingen durch eine Lücke getrennt?
1isenough schrieb:Wenn du das nächste Mal aus dem Fenster in die Welt hinausschaust, dann blickst du direkt auf deinen verfügbaren Bewusstseinsbereich. Das ist Fakt.
Wenn du mir das nächste Mal Märchen erzählen willst, bring deine Großmutter mit, die kann das sicher besser :)


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1isenough
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 21:13
@TangMi

Die raumzeitlichen Kriterien, also Formen und Bewegungen, ermöglichen auch etwas zu erkennen, was man zuvor noch nie gesehen hast, wie z.B. ein UFO. Sonst könnte man ja niemals etwas Neues zum ersten Mal sehen. Dabei gilt: Alle außerirdischen Raumschiffe sind UFOs, aber nicht alle UFOs sind außerirdische Raumschiffe.


@Nicolaus
Nicolaus schrieb:Wenn du mir das nächste Mal Märchen erzählen willst, bring deine Großmutter mit, die kann das sicher besser
Meine Großmutter findet solche wie dich zum Knutschen. Sie ist schon ganz kribbelig und macht vor Freude in ihrem Rollstuhl einen Wheely nach dem anderen, dass du sie eingeladen hast. Sie hat sich extra einen neuen feuchten Lippenstift gekauft …
Nicolaus schrieb:Wie kommt denn dann der PC der da auf dem Tisch steht, in mein Bewusstsein?
Die Frage ist irrelevant, denn PC´s haben keine Fähigkeit, mit denen sie zu dir kommen könnten. Ihr Zweck ist ein ganz anderer.
Nicolaus schrieb:Und wodurch wird einem etwas bewusst?
Immer nur dann, wenn man seinen Aufmerksamkeitsfokus darauf richtet.
Nicolaus schrieb:Mit anderen Worten, dass was ich zB. lieber als meinen Aufmerksamkeitsfokus bezeichne, ist für Dich das Bewusstsein?
Nein, dieser Aussage stimme ich nicht zu, weil ich eindeutig verifizieren kann, dass Aufmerksamkeit etwas anderes als Bewusstsein ist.

Bewusstsein ist ein Oberbegriff. Er umfasst rein verbal alles, was einem bewusst sein kann. Und das sind stets nur ganz konkrete Dinge, Gegenstände, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Vorstellungen, Planeten, Schokoladenriegel, Sonnenstrahlen, etc., all das ist es, was Bewusstsein ausmacht.

Doch das, womit es mir möglich wird, dass mir etwas bewusst sein kann, ist keine solche Verdinglichung und zählt deswegen nicht zum Bewusstsein. Es ist Aufmerksamkeit.
Nicolaus schrieb:Das Bewusstsein ist ja gerade dafür da, um uns die ansonsten unzugängliche Aussenwelt zu erschließen. Oder welche Aufgabe sollte es sonst haben?
Die Frage ist ebenfalls irrelevant. Das Bewusstsein ist kein Ding, welches der Erfüllung von Aufgaben dienen könnte. Der Begriff ”Bewusstsein“ ist ein Sammelbegriff. Manche benutzen ihn, um damit den Erlebnisgehalt zum Ausdruck zu bringen ”Mir wird bewusst, dass … ” oder ”Es ist mir durchaus bewusst, dass ...“, etc.

Für andere ist er ein Oberbegriff für die Zusammenfassung der kognitiven Fähigkeiten des Menschen.

Für mich gilt keines von beiden, weil meine persönlichen Erfahrungen mir etwas ganz anderes aufzeigen, nämlich: Wenn ich ”Bewusstsein“ sage, dann meine ich damit nicht mich oder irgendetwas, das ich als mir zugehörig empfinde, sondern stets ein ganz konkretes Ding, ein ganz konkretes Etwas, das sich sowohl von mir wie auch von etwas anderem unterscheiden lässt und erst durch diese Unterscheidbarkeit einem bewusst werden kann.

Diese Erklärung was mit Bewusstsein gemeint ist, ist für mich die plausibelste, da ich sie bei jedem Bewusstwerdungsakt verifizieren kann und bestätigt vorfinde.

Aufmerksamkeit wiederum ist etwas vollkommen anderes.


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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 21:15
1isenough schrieb:Die Frage ist irrelevant, denn PC´s haben keine Fähigkeit, mit denen sie zu dir kommen könnten. Ihr Zweck ist ein ganz anderer.
Da hast du was nicht verstanden. Das ist Blödsinn. :)


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1isenough
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07.10.2015 um 21:18
@FreakySmiley

Offensichtlich hast du die Frage von @Nicolaus nicht verstanden. In ihr steht eindeutig das Verb "kommen". Das kann man gar nicht überlesen. Außer von dir.


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07.10.2015 um 21:37
@1isenough
1isenough schrieb:nsichtlich hast du die Frage von @Nicolaus nicht verstanden. In ihr steht eindeutig das Verb "kommen". Das kann man gar nicht überlesen. Außer von dir.
1) Dann Weise ihn doch daraufhin auf den Schreibfehler hin und beantworte die Frage dann. Offensichtlich ist sie nämlich nicht so gemeint wie du sie interpretiert hast.
1isenough schrieb: Außer von dir.
Soll ich hier auch irgendwas sinnloses schreiben was den tatsächlichen Wortlaut zum Grund hat, der keinen Kontext hat und deshalb keinen Sinn ergibt, oder soll ich mich intelligent verhalten und den Satz so interpretieren wie du ihn gemeint hast?
Ich mache lieber letzteres: Siehe dazu bitte 1)


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1isenough
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 21:50
@FreakySmiley

Ich bin ein fauler Hund. Ich mache mir nicht die Mühe zu überlegen, wie eine Frage wohl gemeint sein könnte. Auch lese ich keine Worte die geschrieben sein könnten, sondern die tatsächlich geschriebenen Worte und beantworte sie stets, so gut ich kann.


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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 22:03
@1isenough
Na gut.

Diese Fragen hier:...
Wer oder was kann wie aus deiner Betrachtung heraus Erfahrungen erlangen?
Wer fällt Entscheidungen?

... meinte ich in Bezug auf dich, die Aufmerksamkeit.


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1isenough
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07.10.2015 um 22:10
@FreakySmiley

Diese Fragen habe ich beantwortet und die Antworten gelten nicht nur für mich.


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DschenLi
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 22:32
Hallo auch @TangMi :)


@1isenough

Danke. Gleichfalls. :)
1isenough schrieb:Wenn ich von höheren Aufmerksamkeits-Intensitäten spreche, dann meine ich damit konkrete Lebewesen, die ich kurz gesagt Higher-Ups nenne, die die Geschicke und Handlungen im Universum genauso beeinflussen und bestimmen, wie wir Menschen im Rahmen unserer Fähigkeiten die Tieren, Pflanzen und Ressourcen hier auf der Erde beeinflussen und bestimmen.
Erinnert mich an folgendes gechannelte Gedicht:


Du ringst und rufst nach Glück!
Kaum zeigt es sich,
so läßt es dich
in Einsamkeit zurück.
Denn es ist eine Sprosse nur auf unsrer Leiter,
komm weiter!

Das Leid, wie es dich schreckt!
Schon hat's den Arm gereckt,
dich zu erfassen -
und muß dich lassen!
Es ist ja eine Sprosse nur auf unsrer Leiter,
komm weiter!

Das Werk, das du erstrebtest,
dem du, dich opfernd lebtest -
kaum hast du es getan,
gehört es ändern an.
Ach, es ist eine Sprosse nur auf unsrer Leiter,
komm weiter !

So läuft der Erde Zeit.
Erst scheint der Tod dir weit,
dann ist er nah,
auf einmal ist er da!
Doch er ist eine Sprosse nur auf unsrer Leiter,
komm weiter!

Und neuer Fähigkeiten frische Kraft
in ändern Leben neue Werte schafft,
und ein Erkennen löst das andre ab;
Erfahrung wird des früh'ren Wissens Grab.
Auch Wissen ist nur eine Sprosse auf der Leiter,
komm weiter!

Auch wir im Geistessonnenlicht,
auch wir im ändern Land erschauen nicht
das Ende unsrer Leiter
und streben weiter!

Ephides


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1isenough
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 22:35
@DschenLi

Was für eine schöne lyrische Assoziation. Danke dafür!


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DschenLi
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Ein rationalistischer Beweis des Daseins seiner Selbst

07.10.2015 um 22:43
@Nemoro

DschenLi schrieb:
Zumindest kann man sagen, dass beim traumlosen Tiefschlaf die Person nicht im Körper anwesend ist.

Nemoro schrieb:
Wo ist er dan anwesend ?
Lieber Nemoro,
wenn du nicht nur den ersten Satz aus dem kurzen Absatz lesen würdest, sondern auch den Satz danach z.B., hättest du dir die Frage sparen können, denn da steht schon meine Antwort. :)
DschenLi schrieb:Zumindest kann man sagen, dass beim traumlosen Tiefschlaf die Person nicht im Körper anwesend ist.
Wo sie denn ist und ob sie sich sort bewusst ist und dies nur vergisst, sobald sie wieder in das Physische eintaucht, kann wohl niemand bezeugen, ausser er wäre anwesend.
Hierbei könnte es sich auch um ein tiefer liegendes Bewusstsein handeln, dass sich bewusst ist. (UB)
Wenn du selbst nicht weißt, wo du dann bist, wie willst du dann wissen, wo die anderen sind?
Und wenn du selbst weißt, wo du dann bist, dann weißt du immer noch nicht, wo sich jeder andere befindet, denn es befinden sich wohl nie alle auf dem selben Fleck, da wäre das Gedränge sicher groß^^.. ;)
Das heißt, dass sich hier wohl keine allgemeingültige Aussage treffen lässt. :)
Nemoro schrieb:Wie definiert sich der Körper und wo sind die Grenzen ?
Hierzu (und ich spreche jetzt nur aus meiner Sicht) gibt es mehrere mehr oder weniger stoffliche bis feinstoffliche Körper, die ineinander geschält liegen, wobei beim Austritt aus dem physischen Körper (z.B. beim Einschlafen, Trance, etc.) evtl. die anderen Körper oder nur einer den physischen verlässt.

Die Grenzen des physischen Körpers sind durch die Haut klar definiert, eine Aura (Energiefeld) kann unterschiedlich
groß sein.

Ich denke, schon beim Vorgang der Kommunikation, wobei es auf die Ebene ankommt und Art, kann sich auch schon Energie vermischen oder austauschen, mehr oder weniger harmonisch, auch je nach Resonanzfeld.


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