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Wofür lebt ihr

302 Beiträge, Schlüsselwörter: Leben, Philosophie

Wofür lebt ihr

07.08.2014 um 23:06
@Kotknacker
Find ich auch!

Und für den schlimmen Fall, dass man sich selber nicht liebt bzw. fühlt, dass es Liebe ist, aus der man ist, wird man es auch schwer haben sie anderen zu schenken. Was man nicht hat, kann man schlecht verschenken. :)


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Wofür lebt ihr

07.08.2014 um 23:08
sorry, doppelpost :)


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KillingTime
Mitglied ausgeschlossen
-> Begründung

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Wofür lebt ihr

07.08.2014 um 23:23
Das weiß ich auch nicht, aber vielleicht finde ich irgendwann mal heraus, wofür.

Grundsätzlich gilt: Omnia causa fiunt.


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Wofür lebt ihr

07.08.2014 um 23:34
Die Threadfrage erinnert mich an einen 9 jährigen Japaner, der sich aufgrund logischer Antworten seine Existenz beendet hat.

Meine Antwort auf den Thread= aufgrund der Erfahrungen, wo man nur im Leben machen kann ?!....zumindest solange es keine lernfähige Software gibt, welche das gleiche tun könnte


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EL
ehemaliges Mitglied

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Wofür lebt ihr

09.08.2014 um 21:05
Wofür jeder lebt ist jeses eigene Sache
2d4t schreibt am 16.07.2014: er Ist - Ein junger Mann

Ich lebe für den der mich gesendet hat -
ich war schon sehr oft zu Gast auf dieser Erde ....
ich bin Seele in einem Körper -
damit bin ich Teil von Gott ..................... Fehlerhafter Ausdruck ...
ich bin Teil des Grossen Geistes des Universums

EL


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Wofür lebt ihr

10.08.2014 um 10:35
Seit einiger Zeit lebe ich, um tagtäglich mein Wissen über diese Welt zu erweitern und andere an meinem Wissen teilhaben zu lassen. Das macht mir Spaß, auch wenn ich viele unschöne Dinge erfahre.

Ansonsten lebe ich halt wie fast jeder andere auch um Teil der Kapitalakkumulation zu sein..


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10.08.2014 um 15:27
Für nichts bestimmtes.


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13.08.2014 um 09:53
Naja nur für mich eigentlich. Ich habe aufgegeben daran zu glauben, dass ich etwas in der Welt verändern könnte :D


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Wofür lebt ihr

19.08.2014 um 23:15
Ich lebe weil ich veränderung in diese ignorante Gesellschaft bringen will.
Dies habe ich mir als ziel gesetzt und werde es auch mit herzblut verfolgen.
Ich würde gerne noch mehr schreiben aber mir fallen gerade leider nicht die richtigen worte ein :/


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Kaito
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19.08.2014 um 23:32
Hm, ich lebe weil jemand testen will wie sich Menschen so machen die alleine sterben ! ;)


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20.08.2014 um 00:41
Für mich selbst und für alles, was und wen ich liebe und woran ich mich abreagiere.

Jede Ameise muss begreifen, dass sie etwas ausbeutet, und wenn es nur die Blattlaus ist, welche wieder die Pflanze ausbeutet.

Wir müssen uns mehr Gedanken um das Essen machen. Es ist nicht damit getan, alles vom menschlichen Standpunkt aus zu betrachten, wir müssen uns um die Erde, das Fleisch und die Seele kümmern, dazu gehört auch die Nahrung.


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matraze106
ehemaliges Mitglied

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20.08.2014 um 12:16
@mitras
vollkommen richtig. jeder "verbraucher" sollte die grundschuld tragen, auch etwas zurückgeben zu wollen. jeder spürt den "weltschmerz", der auf ihm lastet, viele hierzulande allerdings scheinen ihre notwendigkeit zum engagement gekonnt unter einen berg an ablenkung zu verdrängen.
zu viel fernsehen. ;)


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swantje
ehemaliges Mitglied

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20.08.2014 um 21:05
Das Leben zu ehren ist mir sehr wichtig. Wäre dies nicht, wäre ich schon längst am Ende...

Ein Spruch fällt mir noch ein, der echt hart ist, aber wahr, wenn man sich darauf einlässt:

"Kennzeichen deiner Unwissenheit ist die Stärke deinens Glaubens an Ungerechtigkeit und Unglück"


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Wofür lebt ihr

20.08.2014 um 21:10
@matraze106
Mir fällt aber auf, dass viele, gerade in Kirchen und Sekten, das Gemeinsame so abtun, sie sehen alles als ein persönliches Problem an, als wenn jeder nur für sich kämpft.

Meine Erfahrung ist aber, dass man gerade dann erst die Freiheit erringt, wenn der Impuls stark genug ist das zu lassen, was einem die Unfreiheit bringt. Und das geht nur, wenn uns das Leben eines anderen Menschen wichtig ist, mindestens so wichtig wie unser eigenes.

Daher bringt das Schuld-Denken nicht wirklch viel, wir müssen an uns arbeiten, ohne den anderen zu verletzen oder verletzen zu wollen. Ist uns unser Nächster wichtig, verschwindet automatisch der Ego-Komplex, selbst Richter über uns selbst und alles andere sein zu müssen.


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matraze106
ehemaliges Mitglied

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Wofür lebt ihr

21.08.2014 um 00:43
@mitras
vielleicht gibt es da 2 unterschiedliche polatritäten unter den gemütern. ich habe für mich persönlich erkannt, dass ich glück und zufriedenheit eher dadurch erlange, indem ich gemeinsame erfolge und geteiltes wohl erziele, anstatt lediglich für mich alleine nach etwaiger erhabenheit zu streben. wobei: ich gehe derzeit sogar eher davon aus, dass es eine frage der reife ist: kinder tollen rum und haben spaß am wettstreit und gegenseitigem übertrumpfen, während s.g. "erwachsene" schon mehr am kreis ihrer s.g. "nächsten" interessiert sind. das ist vergleichbar mit der symbolik der triskele - die "jahreszeiten" eines menschen.
ich würde das etwa so umschreiben: emanzipation - aufgeschlossenheit - aufopferung.
im mittleren kapitel erblüht unser potenzial, unser wille zur "weltverbesserung", kummer-bedürfnis beinah unendlich und im dritten kapitel wird dies potenzial dann wieder kleiner, denn ein urinstinkt bringt uns dazu, unseren fokus der verantwortung auf die eigene familie zu beschränken.
ungefähr das sehe ich sozusagen als ideal und geraden pfad an und ich denke, dass viele gemüter aufgrund von fremdbestimmung vollkommen aus diesem rahmen herausgezwungen werden können.
auch finde ich das letzte kapitel ein bisschen schade und verurteile es, dass "gewohnheitstiere", für die der abschluss der vorigen kapitel schon selbstverständlich ist, jüngere menschen auf ihren pfaden oftmals verunsichern. der realitätstunnel kann sich immens weiten und es gibt phasen, in denen man an sich glauben muss selbst wenn es niemand anderes tut und in denen man sich wie ein junger gott fühlt; die weltverbesserung beinah greifen und wie einen funken chaos aus den träumen zu lotsen vermag. wenn sich dann einzelne verbitterte alte daran ergötzen, das potenzial der jugend zu sabottieren, indem sie es mit ihrem tunnelblick, den sie "erfahrung" nennen, bewerten, einengen, zuzementieren, dann geht mir immer die hutkrempe hoch. aber so sind die menschen. unsere generationen sind dazu erzogen, sich gegenseitig den erfolg nicht zu gönnen.
ich habe es ein bisschen zu meiner aufgabe gemacht, die welt der worte und die von der beschränktheit des vokabulars marodierten köpfe in frage zu stellen und dem geist der jugend die tür offen zu halten. ich denke, die meisten probleme der welt verdanken wir alten verbitterten menschen und selbstverleugnenden jungen menschen auf dem weg dahin. die triskele erinnert mich stets an diese kleine wahrheit, die heute in einer flut aus zerstreuung, ablenkung und flucht beinah untergegangen ist. irgendwas sagt mir, dass die menschheit ebenso untergehen wird, wenn wir nicht akzeptieren, dass das individuum höchstens temporär definierbar ist - niemals abzustempeln, abzuhaken, aufzugeben - immer einem steten wandel unterzogen sind - panta rhei - aber unsere wege sich dennoch sehr gleichen und mindestens diese 3 phasen durchmachen, in denen jede kleine geste unser potenzial unendlich bestärken oder katastrophal aus der bahn werfen kann. aber selbst die energie, der menschheit die gegenseitige gehässigkeit austreiben zu wollen, ist mit dem hass verwandt. vielleicht ist es das schicksal unserer spezies, sich und die umwelt in spaß, lautem getöse und selbstgefälligkeit kaputt zu spielen.
ob es die wenigen bewussten gestalten mit ihrer aufbewahrten jugendlichen energie vermögen, das gewicht der zerstörerischen, selbstbezogenen mehrheit anzukommen, die sich dahingehend arrangiert hat, im eifer kindischer konkurrenz gegeneinander auszuspielen, zu foppen und zu ärgern, bleibt die große frage. was sich liebt, das neckt sich. vielleicht ist ja das die antwort und lösung auf die globalen probleme: dass die menschen aufhören, sich als spezies, ethnien oder ideologisch gleichgesinnte ständig hochzuloben, zu glorifizieren, alle eitelkeit ablegen bzw. sie als zweck der arterhaltung und balz entblößen, die lautstärkeregler der immerwährenden selbstfeier runter statt rauf drehen und den s.g. "boden der tatsachen" als unfassbares, dankenswertes und verantwortungsabverlangendes wunder realisieren anstatt als die lüge zementierter konformität, die uns schon von kindauf von den alten eingefößt wird. nur wenn wir unsere unbändigkeit und unser chaos anerkennen anstatt im schein sterilen ordnungsempfindens zu verleugnen und zu unterdrücken, kann es voran gehen. die lauten alten müssen der jugend ihre chancen auch gönnen - und nicht nur ihren eigenen nachkommen.
aber ich schreib schon wieder zu viel - ist vermutlich längst angekommen, was ich sagen will. ;)


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Wofür lebt ihr

21.08.2014 um 14:25
@matraze106
;) Ja, aber dennoch ist da viel Gutes zu lesen bei dir.

Ich finde diesen Wandel des Menschen im Lauf seiner Jahreszeiten auch ein interessantes Thema, um das man nicht herum kommt. Es knüpft auch an die Frage des Threads an.

Nur für sich selbst zu leben bedeutet, keine Energien für andere aufzubringen. Reichtum im geistigen Sinn ist die Fülle des Bewusstseins an Inspiration, Ruhe, Kreativität, Liebe und Praxis, was auch den Beruf miteinschließt. Wer egoistisch ist, hat oft wenig Energie und muss sie von anderen abziehen.

Beim Reflektieren über dieses Thema entstehen natürlicherweise Fragen wie:

- Lenken wir unsere Energien im Leben so, dass sie auch ankommen?
- Drehen wir uns nur um uns selbst und fesseln die Energien anderer?
- Entwickeln wir neue Interessen?
- Sind wir bereit, Durststrecken auf uns zu nehmen um schließlich Ziele zu erreichen, gehen wir es täglich immer wieder an?
- Will ich noch hinzulernen oder betrachte ich mich als fertig?

In meinem Leben habe ich viele Höhen und Tiefen erlebt und bin immer wieder auf die Füße gefallen, ich könnte heute tod sein oder in der Psychiatrie oder als Arbeitssklave im Hamsterrad rennen oder als seichter Millionär das Leben genießen oder an der Uni Karriere gemacht haben etc. Diese Möglichkeiten bestanden alle, aber immer war da der Impuls, dem ich folgte.


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Chenga
ehemaliges Mitglied

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Wofür lebt ihr

21.08.2014 um 20:46
@mitras
mitras schrieb:Meine Erfahrung ist aber, dass man gerade dann erst die Freiheit erringt, wenn der Impuls stark genug ist das zu lassen, was einem die Unfreiheit bringt. Und das geht nur, wenn uns das Leben eines anderen Menschen wichtig ist, mindestens so wichtig wie unser eigenes.

Daher bringt das Schuld-Denken nicht wirklch viel, wir müssen an uns arbeiten, ohne den anderen zu verletzen oder verletzen zu wollen. Ist uns unser Nächster wichtig, verschwindet automatisch der Ego-Komplex, selbst Richter über uns selbst und alles andere sein zu müssen.
:) Schön..
mitras schrieb:aber immer war da der Impuls, dem ich folgte.
kann ich auch nachvollziehen..


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popcorncandy
ehemaliges Mitglied

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Wofür lebt ihr

22.08.2014 um 00:14
persönliche Progression/ charakterliche Weiterentwicklung,
Lernen in allen denkbaren für mich nützlichen Bereichen, Wissen,
für J.P.
Dinge verstehen lernen, Weisheit, Einssein mit der Natur und allem Guten was existiert,
Musik, Tanzen, Freude, Lachen, das Leben ansich,
und Dinge, die mir jetzt nicht einfallen, weil ich extrem müde bin :D


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swantje
ehemaliges Mitglied

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Wofür lebt ihr

22.08.2014 um 16:57
matraze106 schrieb:ich würde das etwa so umschreiben: emanzipation - aufgeschlossenheit - aufopferung.
im mittleren kapitel erblüht unser potenzial, unser wille zur "weltverbesserung", kummer-bedürfnis beinah unendlich und im dritten kapitel wird dies potenzial dann wieder kleiner, denn ein urinstinkt bringt uns dazu, unseren fokus der verantwortung auf die eigene familie zu beschränken.
Ja und Nein

1. ist unser familiäres Bedürfnis von Anfang an da und mitnichten auf ein zeitliches Kontingent beschränkt..das macht man höchstens selber, indem man sich rebellisch von seinen Eltern abgrenzen will.
2. Wie albern ist das denn? Ein Bedürfnis zur Weltverbesserung kann doch gar nicht auf einer temporären Ebene geschehen..blöd, weil es niemals eine emotionale Abgrenzung geben kann, wenn du es selbst nicht befürwortest.
3. Du wirst nicht umhin kommen, dich selbst als einen angepassten Teil dieser Gesellschaft zu sehen.
Es sei denn, du bist so schlau und ein Grossmeister der Überzeugung, und kannst dich davon ausserhalb betrachten, weil du so frei bist.
4.Ich kann dich verstehen :D


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Wofür lebt ihr

26.08.2014 um 23:00
Nun könnte man die Threadfrage weiter spinnen zu der Frage, wie man das umsetzt, wofür man lebt, das ist der wichtigere Punkt, es schließen sich Fragen an, wie man sich selbst sieht, wie man mit anderen umgeht, wie man es versteht, das Leben zu genießen und Konflikte zu bewältigen.

Charakterliche Entwicklung ist eine schöne Wahl, aber bei solchen Fragen bleibt es doch sehr vage und allgemein.


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