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Wie Armut, Armut schafft....

138 Beiträge, Schlüsselwörter: Armut
jever
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 00:41
Diese Zahlen sind von den Immobilienverbänden, nicht vom Staat. Und bei denen wird das Haushaltseinkommen anders berechnet, nämlich der tatsächliche Geldzufluss. Die genaue Statistik, wie sich diese Haushalte in 1-Personen- und Mehrpersonenhaushalte unterteilen, habe ich leider nicht.
Übrigens, ein 2-Personen-Haushalt ist mit Hartz4 knapp drin, wenn er in München oder Stuttgart wohnt.

MfG jever

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 00:56
Die Kritik eines Buches, das ich in diesem Zusammenhang nur empfehlöen kann, da es ungeschminkt darstellt WARUM die Politik nicht anders handeln kann, wie sie handelt.


.
Viviane Forrester -- Der Terror der Ökonomie

Viviane Forrester zieht eine Bilanz über das Verhältnis zwischen dem Kapital und der vorhandenen Arbeit. Sie stellt fest, das die Arbeit, d. h. die Tätigkeit, die dafür sorgt, das die Menschen ihre Existenz in Anstand und Würde verbringen können, ein immer selteneres Gut wird. Gleichzeitig wird diese Arbeit im Gegensatz zur Arbeitslosigkeit die real ist, immer virtueller. Die Globalisierung der Wirtschaft führt zur Anonymität des Kapitals und dessen Besitzer. Während sich noch vor 10 Jahren Kapital in Form von Firmen, großen produzierenden Werken und einer Masse von Arbeitnehmern manifestierte, so ist es heut zunehmend schwerer geworden das Kapital sichtbar zu machen.

An seine Stelle tritt unpersönlicher virtueller Handel, minimal vorhandene Arbeitsplätze und Steueroasen in exotischen Ländern. Kapital kann heutzutage in Sekundenschnelle von einem Ort zum anderen transferiert werden und sich der Sichtbarkeit entziehen. Durch Zusammenschlüsse von vielen Konzernen sind die wirtschaftlichen Ströme für den normalen Menschen nicht mehr nachzuvollziehen und für die Politik, die sich schon längst im Würgegriff des international operierenden Kapitals befindet, nicht mehr zu lenken.

Arbeitslosigkeit wird so zu einer ständigen Begleiterscheinung unseres Zeitalters. Eben diese Arbeitslosen werden für die Wirtschaft aber zu einem Ärgernis, weil sie die ihnen zustehenden Rechte wie Arbeitslosenunterstützung vehement einfordern. Dies, so die Wirtschaft, führe zu einem Kollaps des Systems.

Wortgewaltig, aber trotzdem "sprachlos" analysiert Viviane Forrester die neue globale Wirtschaft. Sie macht sich zu einer Sprecherin derjenigen, die in diesem Globalisierungs- und Rationalisierungsprozeß auf der Strecke bleiben. Eben diese Wirtschaft betrachtet den Menschen sozusagen als "Störfall" im Geschäftsprinzip.

Unbemerkt ist es der Wirtschaft in den letzten Jahren gelungen, einen ökonomischen Paradigmenwechsel zu vollziehen. Am Beispiel der Vereinigten Staaten von Amerika weist nach Forrester nach, das er nur zu lasten der Arbeitnehmer stattfand. Viele neue schlechtbezahlte Jobs ersetzten die Sicherheit der besserbezahlten Dauerarbeitsplätze. Deshalb folgte dem wirtschaftlichen Paradigmenwechsel ebenfalls ein sozialer Wandel.



Das kybernetische Äquivalent von Logik ist Oszillation.
Ganz unten auf dem Grunde des Lebendigseins treffen wir auf die Metapher. (Gregory Bateson)


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jesterjigsaw
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 01:32
wir suchen dann alle in köln einemn ökologischen laden auf und kaufen für unsere teeparty nur aus fairem handel usw... wer bezahlt das? all die jammerlappen mit isdn und dsl.

(ich hab analog)

I went into the woods because I wanted to live deliberately. I wanted to live deep and suck out all the marrow of life ... to put to rout all that was not life; and not, when I came to die, discover that I had not lived.


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relict
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 02:20
@jesterjigsaw
Hehe, nee man muss halt Prioritäten setzen.
Und Breitband geht für mich vor. Lieber verhungere ich. :-)

Ausserdem billig ists auch nicht und deshalb kommt dadurch auch Umsatz rein, also genausogut wie im überteuerten Reformhaus.
Ob Du allerdings mit Deinem Modem billiger wegkommst und dem Staat dadurch mehr Steuern abführst, steht auf einem ganz anderen Blatt. ;-)

@all
Aber Ernst beiseite:
Die Politdeppen können doch froh sein, das die Leute überhaupt noch Geld ausgeben und nicht alles horten. Sonst sähe es noch düsterer aus.
Und das Leben hier ist bei weitem nicht preiswert. Es wird also schon noch genug ausgegeben, teils ja auch zwangsläufig, gerade Nahrung, Nebenkosten und Miete usw.. So ists ja nun nicht.
Nicht der Durschnittsbürger und drunter sind die "Geldentzieher" der Nation, sondern die Konzerne und Reichen entziehen der Wirtschaft und dem Kreislauf das Geld und investieren hier weniger, eben im Gegenteil.

Wenn man den Leuten Garantien und Sicherheiten geben kann, welche sie beflügeln würde, heute ihr Geld leichtsinniger und grosszügiger selbst für das Überflüssigste rauszuschmeissen, so wie vor 20,30 Jahren, wäre das alles kein Thema.
Aber nicht nur die Arbeitsplätze sind nunmal unsicher, sondern auch die Rente, das Gesundheitssystem, Sozialsystem usw. usw.
Und dazu wird noch von oben nach Strich und Faden verarscht und mit Willkür gestraft. Also wer wundert sich da wirklich noch?

Wie gesagt ich finde es ziemlich platt, denn Durchschnittsbürger für diese Misere verantwortlich zu machen oder gar noch Schuldgefühle einzureden.
Er ist nicht der Geschäftsführer in diesem Staat, sondern nur noch ein (stiller) Teilhaber. ;-)



Alle Menschen sind klug: Die einen vorher - die anderen nachher.
Wir haben die DDR überstanden und werden auch die BRD überstehen.


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jesterjigsaw
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 03:20
schichtkäse von landliebe, wahret die tradition... *betthupferlverschlingtundinsbetthupfert*

I went into the woods because I wanted to live deliberately. I wanted to live deep and suck out all the marrow of life ... to put to rout all that was not life; and not, when I came to die, discover that I had not lived.


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ashert
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 03:44
Diese Hauskäufe sagen überhaupt nichts aus, die stammen auch nur aus einer Rekordzahl an Zwangsversteigerungen die es früher nie gab, da werden arme Leute heute einfach auf die Strasse gesetzt und Leute mit etwas mehr Geld können sich diese dann schon kaufen!
Mehr Häuser gebaut werden aber keine, der drittgrößte Bau-Konzern ist grade pleite gegangen und die Konkurenz nagt auch am Hungertuch, das ist die Wirklichkeit!

Die Lösung kann nur sein, den Reichen die Kapital-Einkommen verstärkt wieder wegzunehmen und auch in Kauf zu nehmen das sie dann alle auswandern, Opel, VW, Siemens etc. und jeder Millionär. Ein Land was Exportweltmeister sein will, kann das nämlich nur sein wenn die Ansprüche der Arbeiter niedriger sind als in allen anderen Ländern der Welt, daran werden wir wie es z.Z aussieht auch alle verhungern!

Man kann nur eins haben einen boomenden Binnenmarkt also Kaufkraft und Wohlstand für alle oder einen boomenden Exportmarkt mit Millionen entrechteter Sklaven, beides zusammen geht nicht, die schließen sich vollkommen aus!

Ersteres geht aber nur mit sozialistischen Prinzipien und zweiteres nur mit neoliberalen Phrasen, wie sie jetzt auch schon leider die Gewerkschaften nachplappern! Das ist einfach ein Interessenkonflikt!

Wenn Politiker heute von Wachstum reden, meinen sie immer nur die Grossen die sie im Land halten wollen. Ihre Politik basiert einfach darauf das man alle Menschen dafür verarmen will, das ist keine Folge von irgendwas. Sie sind die Lohnsklaven des Kapitals und wollen das so!

Unsere wachsende Armut sollen die Profite der Reichen sein, also sind auch die Reichen an allem schuld!


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jever
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 04:10
qAshert: Walter Bau ist net pleite. Diese Aussage ist schlichtweg Blödsinn und zeugt von absolutem Unwissen. diese Firma wurde, aus welchen Gründen auch immer, in die Insolvenz gezwungen. Möglich gemacht hat dies der Staat BRD durch mangelnde Zahlungsmoral. Hätte die BRD und ihr Unternehmen Die Bahn ihre Rechnungen pünktlich bezahlt, würde es keinerlei Probleme mit dieser Firma geben. Jeder, der sich das angeschaut hat, weis das, und genau deshalb sind eine Menge Firmen scharf auf Walter Bau.

MfG jever

(Ich hoffe, ich hab den richtigen Namen genommen, ich weis aber, welche Firma gemeint ist.)

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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ashert
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 04:17
Leider tarnen unsere Parteien ihre Absicht uns alle zu verarmen ja auch sehr gut, sie geben das Problem nämlich erstmal zu: "der Export boomt aber die Binnennachfrage stagniert" fordern dann zur angeblichen Heilung genau das, was diesen Prozess noch verstärkt, nämlich das die Lohnnebenkosten runter müssen und die Arbeitzeiten rauf etc.

Ersteres ist aber eine Lüge, weil es garnicht geht, die Lohnnebenkosten also Renten, Kranken, Arbeitslosen, Pflegeversicherung müssen ja so oder so bezahlt werden wenn da die Kosten für den Arbeitgeber sinken, bezahlt sie dann der Arbeiter privat, was soll das bitte bringen ausser nur weiteren Kaufkraft-Ausfällen?

Und zweiteres war ja auch schon immer Unsinn, wenn die Arbeitzeit rauf geht, brauch man weniger Menschen für die gleiche Arbeit, das ist wieder nur eine Entlastung für das Unternehmen, der Binnenmarkt der nur von vielen Leuten lebt die einkaufen muss daran zugrunde gehen!


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ashert
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 04:54
@jever

Dem Binnenmarkt geht es immer schlechter, wenn dann also die Profite sinken, dann sinkt auch die Zahlungsmoral im Binnenmarkt bzw. somit auch der deutschen Bahn, das ist doch völlig normal.


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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 10:10
@jever

Genau,der Staat ist mit Abstand der säumigste Zahler in Deutschland. Er kann zwar nie pleite gehen,aber oftmals dauert es ein halbes Jahr,bis die Rechnungen beglichen werden.

Das kann natürlich den kleinen Malermeister,der Räume des Rathauses gestrichen hat,schon in die Knie zwingen.

Überhaupt ist die Zahlungsmoral auch innerhalb der Wirtschaft katastrophal.

Aber nochwas...der HatzIV empänger in Stuttgart oder München kann sich sicherlich kein Haus leisten,denn nicht umsonst ist der Satz dort so hoch...schau dir mal den Mietpreispiegel in diesen Städten an;)

Sei vergnügt solange du am Leben bist...

Ptahotep (2400 v.Chr.)


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relict
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 11:22
Link: www.steuerzahler.de (extern)

@ashert
Wir wären schon einen Schritt weiter in die richtige Rcihtung, würden wir die Lohnsteuer und Einkommensteuer senken.
Aber es geht hier nicht nur um Steuern senken, sondern vorallem müssen erstmal die ganzen Steuersubventionen und Schlupflöcher geschlossen werden, da könnte man sich nämlich schonmal die meisten Steuererhöhungen schenken.
Eine sinnvollere und gerechtere Steuer- und Lastenverteilung bringt weiterhin ne Menge.
Dennoch müssen eine Flexibilisierung des Arbeits- und Tarifrechts, sowie eine umfassende Deregulierung und Entbürokratisierung in allen Bereichen folgen.
Denn Attraktivität für Investitionen schafft man nicht nur durch Steuersenkungen, sprich Geldersparnis, sondern auch durch die Rahmenbedingungen, Streichung von vielen unnötigen Vorschriften und Verordnungen.

Dann kann ich nur immerwieder betonen, es ist (noch) genügend Geld in diesem Staat vorhanden, nur sehr ungerecht verteilt oder sinnlos verplempert, teils durch Fehlinvestitionen und unfähige Politiker/ Verantwortliche. Schaut euch nur mal die Seiten des Bundes für Steuerzahler an und ihr versteht was ich meine. (besonders dessen Schwarzbuch, öffentliche Verschwendung)

Alle Menschen sind klug: Die einen vorher - die anderen nachher.
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 14:09
Ich komme nicht umhin,@relict in seinen Ausführungen recht zu geben.
Das ist genau das,was man eigentlich tun müsste um diesen Laden wieder auf die Beine zu bringen.


Sei vergnügt solange du am Leben bist...

Ptahotep (2400 v.Chr.)


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ashert
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 17:24
""Eine sinnvollere und gerechtere Steuer- und Lastenverteilung bringt weiterhin ne Menge.
Dennoch müssen eine Flexibilisierung des Arbeits- und Tarifrechts, sowie eine umfassende Deregulierung und Entbürokratisierung in allen Bereichen folgen.""

@relict
Ja aber wenn Politiker von Flexibilisierung reden, dann meinen sie auch nur Lohnsenkungen, Arbeitszeitverlängerungen und den Wegfall des Kündigungsschutzes bzw. die Aufgabe aller in Jahrzehnten erkämpfter Arbeitnehmerrechte und hinter der angeblichen Deregulierung steckt doch ähnliches.

Zu einer gerechteren Steuer- und Lastenverteilung gehört doch vorallem auch, Arbeitnehmerrechte eben nicht zu flexibilisieren und stattdessen dafür zu kämpfen und Vorschriften zu "Deregulierung" nicht nachzugeben.

Hinter diesem tollen Wort steckt doch auch nur die Absicht:
1. die heimischen Märkte nicht mehr vor ausländischer Konkurenz zu schützen.
2. den Meisterzwang abzuschaffen, damit die Armen bzw. Arbeiter auch ohne Lohn in Zukunft noch notdürftig Dinge reparieren und flicken lassen können.
3. alles zu privatisieren, Wasser, Strom, Energieversorgung etc. auch wenn in diesen Bereichen ein Wettbewerb garnichts bringt und nur sinnlos die Kosten in die Höhe treibt für die Rendite von Aktionären.

Man sollte sich vor diesen blumigen Worten besser in Acht nehmen, wir brauchen keine Hobbyhandwerker die nicht lesen können und keine Vorschriften beachten! Wir brauchen nur das Geld für echte Handwerker die dafür bezahlt werden!

Das Bund der Steuerzahler für mehr Steuergerechtigkeit eintritt seh ich leider auch nicht, der prangert zwar staatliche Verschwendung aber das war es auch schon, der macht ansonsten doch auch keinen Unterschied zwischen den Steuern!

Er will das Steuergeheimnis erhalten und begründet das mit der Abgeltungssteuer für alle Reichen!
Zitat:
(Mit der Einführung einer Abgeltungssteuer für Kapitalerträge würde die Gleichmäßigkeit der Besteuerung gewährleistet und die Besteuerung von Zinseinkünften sicher-gestellt. Damit könnte man auch auf die Kontrollinstrumente verzichten.)
http://www.steuerzahler.de/uploads/Pressestatements/Statement_-__Glaeserner_Steuerzahler.pdf

Steuerzahler sind auch die Reichen, der Steuerzahlerbund vertritt sie demnach genauso, der hat keine sozialen Ambitionen, dann würde er nämlich nicht "Gleichmäßigkeit" fordern sondern "Verhältnissmäßigkeit"

Millionäre wie Milliardäre müssen höhere Steuern zu zahlen! Die Kosten für den Staat bleiben doch gleich, wenn alle entlastet werden, baden es am Ende wieder nur die Armen bzw. Arbeiter aus.
Der Spitzensteuersatz der Einkommenssteuer muss erst rauf, damit alle anderen Steuern gesenkt werden können!


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maxetten
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Wie Armut, Armut schafft....

25.02.2005 um 18:30
die ösis mit ihrer autobahnvignette helfen gerne einem maroden betrieb aus der kriese...:-(

Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann!!!


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jever
ehemaliges Mitglied

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Wie Armut, Armut schafft....

26.02.2005 um 00:08
@ashert: Millionäre und Milliardäre zahlen höhere Steuersätze als Arme, oder lebst Du nicht in Deutschland? Reiche bezahlen 43% ihres Einkommens, Arme ab 15%. Was ist daran nicht verhältnissmässig? Sogar die "neoliberale" FDP will daran nichts ändern.

MfG jever

Verwirrt mich nicht mit Tatsachen!


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yo
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Wie Armut, Armut schafft....

26.02.2005 um 00:25
was hat man davon, wenn man die lohnnebenkosten drückt — egal ob auf die faire oder kapitalistische art? dann sind die produkte eben billiger. dann kaufen die leute nur noch öfter noch mehr zeugs, was ja aber nicht das ziel sein kann...


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Wie Armut, Armut schafft....

26.02.2005 um 00:35
@jever
<"Reiche bezahlen 43% ihres Einkommens,">

DEN Reichen möchte ich sehen, der wirklich 43% seines Einkommens an Steuer bezahlt. -gg*

Der Lohnabhängige zahlt, der kleine Gewerbetreibende und der gesamte Mittelstand - aber die Reichen?

Das kybernetische Äquivalent von Logik ist Oszillation.
Ganz unten auf dem Grunde des Lebendigseins treffen wir auf die Metapher. (Gregory Bateson)


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yo
ehemaliges Mitglied

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Wie Armut, Armut schafft....

26.02.2005 um 00:48
man sollte das ganze system radikal vereinfachen. ich habe in meinem ganzen arbeitsleben noch nie eine steuererklärung ausgefüllt oder ausfüllen lassen. mir selbst ist es zu umständlich (nicht, dass ich nicht intelligent genug wäre, aber ich hab einfach keine lust, meine zeit mit diesem albernen papierkram zu verplempern, ratgeber zu diesem thema zu wälzen etc.) und das parasitenvolk der steuerberater will ich andererseits auch nicht nähren, die sich an diesem chaos bereichern.


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ashert
ehemaliges Mitglied

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Wie Armut, Armut schafft....

26.02.2005 um 06:30
@ashert: Millionäre und Milliardäre zahlen höhere Steuersätze als Arme, oder lebst Du nicht in Deutschland? Reiche bezahlen 43% ihres Einkommens, Arme ab 15%. Was ist daran nicht verhältnissmässig? Sogar die "neoliberale" FDP will daran nichts ändern.

@jever
43% ist ein Witz. Wenn ein Einkommensmillionär davon gibt es 700.000 in Deutschland also weniger als 1% der Bevölkerung, seine 43% zahlt, verdient er trozdem jedes Jahr leistungslos durch Zinsen, mehr als ein halbe Million Euro!
Was soll daran bitte verhältnissmässig sein?

Sie konsumieren im Gegensatz zum Harz IV Empfänger nur ein absoluten Bruchteil davon und stecken jedes Jahr ihr Geld nur in weitere Aufkäufe von Immobilien und Aktien, die dadurch ein höheren Marktwert bekommen und für den Mittelstand nicht mehr zu erwerben sind!

So machen die Reichen jedes Jahr, Millionen Menschen ärmer und sich selbst reicher! Einfach weil sie dem Markt bzw. den Menschen die Kaufkraft entziehen durch die Bereicherung an zusätzlichen Kapitaleinkommen die aber nur begrenzt verfügbar sind!

Es spielt fast schon keine Rolle mehr, wieviel Steuern sie zahlen, denn selbst wenn die 90% zahlen müssten, würden die Kapitalakkumlation auch mit dem 10% des Resteinkommens der über den Konsum reicht, weitergehen!

Deutschland ist arm und wird ärmer, weil die Masse der Bürger kaum noch Kapitaleinkommen hat und ihnen diese weiter entzogen werden. Ihr Lohn sind ja nur Almosen daraus.

Reiche müssen also nicht 43% zahlen sondern 100%, die Frage ist nur ab wann! Die Welt brauch keine Einkommensmillionäre!

Das beste wäre einfach man würde alle Steuern abschaffen und nur noch die gestaffelte Einkommenssteuer übriglassen. Der Freibetrag beträgt 100.000 Euro im Einkommen und beginnt dann mit 10% Steuer und jeder weiter 100.000 Euro an Verdienst 10% Steuer mehr!

So gebe es keine Einkommensmillionäre mehr (von denen auch viele Milliardäre sind) und der Staat hätte nur durch den Binnenmarkt genug Steuereinnahmen um alle Armut abzuschaffen, einfach weil der Markt dann auch erst richtig funktioniert und seine Erträge auf alle verteilt und nicht nur auf das oberste 1% die logischerweise jetzt auch keine Investionsmöglichkeiten finden können, denn das Geld haben ja sie und nicht wir!


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ashert
ehemaliges Mitglied

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Wie Armut, Armut schafft....

26.02.2005 um 06:47
Eine funktionierende Wirtschaft basiert einfach darauf das es keine Reichen und keine Armen mehr gibt aber trodzdem noch Unterschiede im Einkommen die einen Wettbewerb ermöglichen!


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