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Diskussionskultur 2017 - Was nehmen wir uns vor?

238 Beiträge, Schlüsselwörter: Links, Rechts, Grabenkämpfe, Riss In Der Gesellschaft

Diskussionskultur 2017 - Was nehmen wir uns vor?

02.01.2017 um 15:49
@Realo
Realo schrieb: Ohne Flüchtlinge hätten wir zwar weniger Kriminalität, aber auch weniger Menschen.
Wie wäre es dann mal mit dem Satz: Dadurch das alle die unberechtigt hier Asyl beantragt haben und ausländische Straftäter mit hoher krimineller Energie abgeschoben wurden können sich die berechtigt hier Asylsuchenden hervorragend integrieren?


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02.01.2017 um 15:51
@thomas74
thomas74 schrieb:Wenn ich mir eine Meinung über die Linken bilde lese ich doch auch deren Parteiprogramm und vertraue nicht nur darauf was ich von Frau Wagenknecht oder Herrn Ernst lese. Das gehört doch gerade zur Diskussionskultur.
Mag ja sein, dass du dies so hältst, dennoch würde ich nich von dir auf alle anderen schließen. Ich, für meinen Teil, gehe eher davon aus, dass der Durchschnittswähler das Parteiprogramm der Partei, die er wählt, eher nich kennt.
Meine persönliche (und selbstverständlich nicht repräsentative) Erfahrung dazu is jedoch die, dass der typische AfD Wähler lieber keine Flüchtlinge hier haben möchte und er wählt die AfD in der Hoffnung, diese würde mit ihrer Politik dem entsprechen, von daher gehe ich davon aus, die haben deren Grundsatzprogramm entweder nich gelesen oder messen diesem genau soviel Relevanz zu, wie ich es tue.

mfg
kuno


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02.01.2017 um 15:51
@thomas74 @Realo

in einem thread wo schon im Eröffnungsposting zu lesen ist, dass sich Rechte und Linke nichts zu sagen haben
Realo schrieb:Worüber sollen wir uns wie auseinander setzen, wenn vorher schon feststeht, dass wir uns nichts zu sagen haben, dass sich nach dieser Diskissionsrunde nichts geklärt hat, die Fronten sich aber noch ein Stück weiter verhärtet haben?
und die postfaktische Behauptung aufgestellt wird, es gäbe keine politische Mitte
Realo schrieb:das Märchen von der politischen Neutralität der "Mitte
- kann man keine Diskussionskultur erwarten (auch wenn sie im Threadtitel ausdrücklich erwähnt wird)

das entspräche der Quadratur des Kreises.....

es ist schlicht unmöglich

der thread wird eine knappe Überlebenszeit haben, wie viele andere vor ihm.
der thread um eine nichtvorhandene Diskussionskultur wird, wie schon der letzte Thread des TE's, bald als neuer Weißer Zwerg im allmy-nirvana leuchten


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02.01.2017 um 15:57
@lawine
Du wirst recht haben, da viele Diskussion nicht als gegenseitiges Lernen sehen möchten sondern ausschließlich als eine Möglichkeit sehen ihre festgefahrene Meinung herauszuschreien. Fakten, die diese Meinung belegen werden als überflüssig angesehen. Diese Meinung habe ich von der Klientel, genau wie sie eine festgefahrene Meinung über die Deutschen hat. Ich gebe aber nie die Hoffnung auf eines besseren belehrt zu werden.

Mir ist es auch unverständlich allen nicht zum eigenen Lager gehörenden Dummheit vorzuwerfen. Das ist auch gefährlich, denn man unterschätzt den Gegner.


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02.01.2017 um 16:05
@thomas74
thomas74 schrieb:da viele Diskussion nicht als gegenseitiges Lernen sehen möchten sondern ausschließlich als eine Möglichkeit sehen ihre festgefahrene Meinung herauszuschreien.
Jup, da kann ich dir dann auch mal zustimmen, ich kenn nur wenige Diskutanten hier auf Allmy, die ergebnissoffen in eine Diskussion zu gehen scheinen.

mfg
kuno


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02.01.2017 um 16:07
@kuno7
Und das ist mehr als schade, denn dieses könnte alle Probleme relativieren. Eine Lösung möglich machen die über einen breiten Konsens verfügt.

Es ist so bitter das die einfachsten sozialen Kompetenzen scheinbar erst wieder erlernt werden müssen.


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02.01.2017 um 16:08
@Realo
Realo schrieb:Damit stellt sich mir die Frage: Worüber sollen wir uns wie auseinander setzen, wenn vorher schon feststeht, dass wir uns nichts zu sagen haben, dass sich nach dieser Diskissionsrunde nichts geklärt hat, die Fronten sich aber noch ein Stück weiter verhärtet haben?
Über nichts natürlich.

@Verwaltung
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@thomas74
thomas74 schrieb:Ich erinnere da mal an einen Mann den kein normal denkender Mensch rechtes Gesinnungsgut unterstellen kann.

Es handelt sich um Oskar Lafontaine
In der Tat. Bei Oskar LaFontaine (und auch Sarah Wagenknecht) handelt es sich viel eher für einen Beleg, dass Linke und Rechte die gleichen kleinbürgerlich-miefigen, rückwärtsgewandten Chauvinismen ausspucken und grundlegend ununterscheidbar sind.


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02.01.2017 um 16:13
thomas74 schrieb:Es ist Usus eines Personenkreises nicht auf Differenzierungen einzugehen sondern mit Pauschalverdächtigungen Argumente abzubügeln. Diese ist für die Radikalisierung verantwortlich.
Demnach müssten ja alle Philosophen, Politologen und Soziologen, die sich analytisch mit der Materie befassen, Pauschalisierer sein.
Linksversiffte Geisteswissenschaften? Werden von der AfD wohl "abgeschafft" - wenn sie könnte, wie sie wollte.
Corky schrieb:Falsch, thematischer Widerspruch in sich.
Nö.
Corky schrieb:Zum Thema Xenophobie und Unterstellung dieser: woher kommt eigentlich der Anspruch dass man jeden mögen muss?
Die, die das nicht können, weil sie Profilneurosen und Kommunikationsprobleme haben bis hin zur Soziopathie, könnten zumindest versuchen mit ihnen auszukommen. Andernfalls können wir nicht mehr von einer Gesellschaft sprechen. Vielleicht sind wir bereits in dieser Phase.
Corky schrieb:Insgesamt lesen sich diese Beiträge als wäre die Linke gut und die Rechte schlecht - deswegen mag ich bald nicht mehr, denn wenn ich Dich korrigieren muss, schaut es so aus als würde ich Rechte verteidigen und noch schlimmer, der anzugehören.
Du kannst mich jederzeit gerne korrigieren. Wenn deine Einwände zutreffen, werde ich meine Einschätzung entsprechend modifizieren.
Corky schrieb:Vorschlag für eine Erweiterung der Diskussionsregeln: dränge den anderen nie in eine Ecke in die er nicht will und auch nicht mehr raus kommen kann.
Ich beschreibe nur die Ecke, in der er (der Rechte) sich längst befindet, denn er war niemals woanders als in "seiner" Ecke.


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02.01.2017 um 17:17
@Realo
Realo schrieb:Ich beschreibe nur die Ecke, in der er (der Rechte) sich längst befindet, denn er war niemals woanders als in "seiner" Ecke.
falsch. mitnichten beschreibst du lediglich die angebliche rechte Ecke.
Du drückst nahezu jedem Menschen, obwohl du ihn nicht kennst, einen Stempel. der dazu für sehr viele, bzw für alle, die nicht deiner Meinung sind lautet: Rechter. oder Neurechter. oder Populist. oder AfD Wähler.

Diskussionskultur? Null.
Absempeln ist die Art deines Umganges.

mir wäre wohler, du beschriebest die rechte Ecke und jede/r entschiede selbst, ob er sich in diese Ecke begeben möchte oder nicht.
Realo schrieb:als Sioziologe verfüge ich schon über das Instrumentarium, vom geschriebenen Text auf die politische Einstellung schließen zu können
nun ja.


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Robert80
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02.01.2017 um 17:20
@lawine
Wenn man so links ist, wie es nur geht. Dann ist nun mal alles rechts. So kommt es einem in vielen Diskussionen vor.


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02.01.2017 um 17:28
Wenn man so links ist, wie es nur geht. Dann ist nun mal alles rechts. So kommt es einem in vielen Diskussionen vor.
Das kann man auch umdrehen, indem man links durch rechts ersetzt - ist genauso zutreffend.

Allerdings alles nur scheinbar, denn während sich die Rechten "konservativ" nennen, historisch bedingt, also an "Altbewährtem" festhalten wollen, verstanden sich die Linken stets als "progressiv", also "fortschrittlich", auch wenn es bisweilen so scheint, dass die Bewegung an sich schon das Ziel war, das immer mal wieder aus den Augen verschwand. Ist also auch nicht alles Butter, was die Linken produzieren.

Aber aus der angestammten rechten Ecke (eben weil "konservativ") haben sich die rechten eigentlich nie richtig herausgetraut, und wenn dann mal doch, wurde es, wie wir aus der Geschichte wissen, grauenvoll. Aber auf die gesamten Jahrhunderte seit der Aufklärung bezogen, kann man schon sagen, dass alle Innovationen von links kamen. Wären wir also gesellschaftlich stets konservativ geblieben, hätten wir heute noch eine Gesellschaft wie im 17. Jahrhundert.


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02.01.2017 um 17:34
@Robert80
@lawine
Stimmt genau, alles eine Frage des Blickwinkels. Das zur Diskussionskultur auch der Versuch der Objektivität gehört, Nebensache, betrifft immer nur die anderen.

Um Lösungen zu finden bedarf es, insbesondere eigentlich für Soziologen, einer gründlichen Analyse. Da darf man nichts außer acht lassen.

Mir ist übrigens von keinem Verband der
Realo schrieb:Demnach müssten ja alle Philosophen, Politologen und Soziologen, die sich analytisch mit der Materie befassen, Pauschalisierer sein
Philosophen, Politologen oder Soziologen eine Stellungnahme bekannt in der ALLE oder nur der Mitglieder der AfD, der Islamophobie oder ähnliches Abstruses verdächtigt werden. Beweise oder empirische Untersuchungen schon gar nicht. Wenn doch würde ich mich über seriöse Quellen freuen.

Vielleicht kann in diesem Thread noch mal besprochen werden, was in anderen Threads off Topic ist. Kommt es mir alleine so vor das manchmal Gedankengänge abgewürgt werden die zur Analyse des Problems förderlich wären.


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02.01.2017 um 17:44
thomas74 schrieb:Stimmt genau, alles eine Frage des Blickwinkels. Das zur Diskussionskultur auch der Versuch der Objektivität gehört, Nebensache, betrifft immer nur die anderen.
Tja, wenn man nicht mehr weiter weiß bzw. keine Gegenargumente findet, kommt wieder die Denunziation der gesamten "Gegenseite". Wer kritisch analysiert, hat die "Objektivität" des konservativen Blickwinkels verloren. :D

Ihr verwechselt Realität mit Perspektive, weil ihr einen Horror vor Analyse habt.
thomas74 schrieb:Vielleicht kann in diesem Thread noch mal besprochen werden, was in anderen Threads off Topic ist. Kommt es mir alleine so vor das manchmal Gedankengänge abgewürgt werden
Ja, aber dazu müsstest du in den (politischen) Spiegel schauen. Da erkennst du dann solche Breitschläge gegen alles, was nicht dem eigenen Lager entspricht, wie
Pan_narrans schrieb:@Verwaltung
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02.01.2017 um 17:53
@Realo
Mal eine Veröffentlichung eines Bundesverbandes. Hier der Politologen
Der wohl etablierteste Begriff im Themenfeld ist "Islamophobie". Der erste Teil des Wortes meint die Religion der Muslime, der zweite Teil steht im Altgriechischen für "Angst". Demnach meint "Islamophobie" ein auf den Islam oder die Muslime bezogenes stark ausgeprägtes Gefühl von Furcht, das über ein als angemessen oder normal geltendes Maß hinausgeht. Für feindliche Einstellungen gegen Muslime scheint der Begriff "Islamophobie" allerdings nicht angemessen. Denn er legt irreführend nahe, dass es sich bei den Einstellungen nur um übertriebene Angstgefühle handele und nicht um folgenreiche Ressentiments.
]
Quelle
http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/180774/islamfeindlichkeit-islamophobie-islamkritik-ein-wegweiser...

Ich weiß weiter, versuche zu belegen
Realo schrieb:Tja, wenn man nicht mehr weiter weiß bzw. keine Gegenargumente findet, kommt wieder die Denunziation der gesamten "Gegenseite". Wer kritisch analysiert, hat die "Objektivität" des konservativen Blickwinkels verloren. :D
Ich denunziere nicht, ich möchte zu der Behauptung
Realo schrieb:Demnach müssten ja alle Philosophen, Politologen und Soziologen, die sich analytisch mit der Materie befassen, Pauschalisierer sein
eine Quelle das wenigstens einer so ein von Dir genanntes Pauschalurteil lesen.

Gerade diese Berufsgruppen halten sich sehr mit pauschalen Statements zurück.

Da Du so darauf beharrst liefere doch bitte einen einzigen Beleg.


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02.01.2017 um 17:58
@Realo

Noch mal was von der zentrale zur Politischen Bildung :-)
Dieser Ansatz erhebt den Anspruch, legitime Kritik von unbegründeten Vorurteilen zu unterscheiden, löst ihn allerdings nicht ein. Denn einzelne Gesichtspunkte, die hier als Kriterien der "Islamophobie" – also unbegründeter Vorurteile - genannt werden, können reale Bezugspunkte haben: Dies gilt beispielsweise für die Auffassung von einem Anders- und Fremdsein des Islam hinsichtlich der Integrationsbereitschaft oder der Kleidung mancher Muslime. Die Behauptung, der Islam sei statisch, kann auf sozialwissenschaftliche Erkenntnisse über eine geringe Dynamik in islamisch geprägten Gesellschaften verweisen (vgl. z.B. Merkel 2003). Zweifellos handelt es sich auch in diesen Fällen um Pauschalisierungen, aber wohl nicht um Schemata, die als "Phobie" bezeichnet werden sollten.
Vielleicht sollte man darüber auch mal diskutieren.

Quelle
http://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/180774/islamfeindlichkeit-islamophobie-islamkritik-ein-wegweiser...


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02.01.2017 um 18:00
thomas74 schrieb:Pauschalurtei
Du redest viel, aber dann nenn mir doch mal ein Pauschalurteil von mir und lege das Urteil eines Politologen oder Soziologen daneben, das nicht diese "Pauschalität" erfüllt. Damit ich wissen kann, was du überhaupt meinst oder worauf du dich beziehst.

Aber versuch bitte deinen Satzbau halbwegs lesbar bzw. verständlich hinzukriegen, denn wenn ich lese:
ich möchte zu der Behauptung [Text] eine Quelle das wenigstens einer so ein von Dir genanntes Pauschalurteil lesen.
muss ich mir lange überlegen, was damit gemeint sein könnte, das erschwert erheblich das Verständnis.


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02.01.2017 um 18:11
@Realo
Damit das nicht nicht mehr in jedem Dialog stört:
Welche Ecke ist denn die Beste:
- links
- rechts
- mitte
- Nichtwähler
?


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02.01.2017 um 18:13
@Realo

Du schriebst
Realo schrieb:Zu einer wirklichen Diskussionskultur gehört also die Analyse und die Bereitschaft Fakten zur Kenntnis zu nehmen, auch den für die rechte Seite unangenehmen Fakt, dass es sich fundamental um Xenophobie handelt und dass "Flüchtlingskrimimalität" nur nachtäglich die Rechtfertigung liefert, was ohne diese dennoch der Fall wäre
Dann
Realo schrieb:Demnach müssten ja alle Philosophen, Politologen und Soziologen, die sich analytisch mit der Materie befassen, Pauschalisierer sein.
Als vielleicht äußerst minderbegabter Leser gehe ich davon aus das Du diese beiden Äußerungen verknüpft hast, Es impliziert das Politologen Philosophen und Soziologen, die sich kritisch mit dem Thema befasst haben zu dem Schluss gekommen sind das es sich bei der Mehrheit der Deutschen um fundamentale Xenophobiker handelt. Genau so implizierst Du das konservative Kreise islamophob sind.

Dafür fehlen mir einfach Belege.


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02.01.2017 um 18:19
thomas74 schrieb: Es impliziert das Politologen Philosophen und Soziologen, die sich kritisch mit dem Thema befasst haben zu dem Schluss gekommen sind das es sich bei der Mehrheit der Deutschen um fundamentale Xenophobiker handelt.
Ich sprach von den rechten. Wüsste nicht, dass die schon die Mehrheit der Bevölkerung wären.

Und zum Punkt "Pauschalisierung". Ich gebe dir jetzt ein Zitat, ungekennzeichnet, und würde gerne erfahren, von wem das ist.
für:

„die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen und politisch oder religiös Verfolgten“ als Menschenpflicht
„die Aufnahme des Rechtes auf und die Pflicht zur Integration ins Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“, ergänzend zum Recht auf Asyl
„dezentrale Unterbringung für Kriegsflüchtlinge und Verfolgte anstatt in teilweise menschenunwürdigen Heimen“
einen gesamteuropäischen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge und deren gerechte Verteilung in allen EU-Staaten durch eine zentrale Erfassungsbehörde
bessere Betreuung von Flüchtlingen durch Sozialarbeiter
ein Asylverfahren analog zur Schweiz und den Niederlanden und die Mittel für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu erhöhen, um das Verfahren zu verkürzen und die Integration früher zu beginnen
mehr Mittel für die Polizei und gegen Personalabbau bei selbiger
„die Ausschöpfung und Umsetzung der vorhandenen Gesetze zum Thema Asyl und Abschiebung“
„eine Null-Toleranz-Politik gegenüber straffällig gewordenen Asylbewerbern und Migranten“
„Widerstand gegen eine frauenfeindliche, gewaltbetonte politische Ideologie, aber nicht gegen hier lebende, sich integrierende Muslime“
„Zuwanderung nach dem Vorbild der Schweiz, Australiens, Kanadas oder Südafrikas“
„sexuelle Selbstbestimmung“
„die Erhaltung und den Schutz unserer christlich-jüdisch geprägten Abendlandkultur“
„die Einführung von Bürgerentscheidungen nach dem Vorbild der Schweiz“

gegen:

„das Zulassen von Parallelgesellschaften/Parallelgerichten in unserer Mitte, wie Sharia-Gerichte, Sharia-Polizei, Friedensrichter usw.“
„Waffenlieferungen an verfassungsfeindliche, verbotene Organisationen wie z. B. PKK“
„dieses wahnwitzige ‚Gender-Mainstreaming‘, auch oft ‚Genderisierung‘ genannt, die nahezu schon zwanghafte, politisch korrekte Geschlechtsneutralisierung unserer Sprache“
„Radikalismus, egal ob religiös oder politisch motiviert“
„Hassprediger, egal welcher Religion zugehörig“


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02.01.2017 um 18:32
Gut, du bist schon weg oder weißt es nicht. Ich will es dir verraten.

Aber erst noch eins: Ich habe ja jetzt 18 Monate aktiv hier mitgemacht und quasi alles gelesen, was mit Flüchtlingen zu tun hat. Unterm Strich kann ich behaupten, dass ungefähr 60% der User - also deutlich mehr als die Hälfte, andererseits aber auch weniger als 2/3 - diese Forderungen unterschreiben würden.

Es könnte von der AfD sein, ist aber von Pegida aus dem November 2014, also schon über 2 Jahre alt und fast ein Jahr vor Beginn des "Flüchtlingsstroms", mehr als ein Jahr vor "Köln".

Wikipedia: Pegida

Daraus schließe ich:

*>die Hälfte der User
*Pegida
*AfD
*Rechtskonservative (z.B. CSU)

würden das sofort unterschreiben, besonders wenn sie nicht wissen, aus wessen Feder das stammt. Wüssten sie es, wäre die Quote wohl niedriger, denn Pegida ist ja pfui.

Wenn das also so ist, darf und muss man (zumindest als Wissenschaftler) so weit "pauschalisieren", dass man sagen kann: Ein großer Teil der Bevölkerung, explizit diese 4 Gruppen, ist mit dem Text einverstanden und würde ihn unterzeichnen. Man kann das noch erweitern, indem man zum Vergleich die gesammelten CSU-Sprüche aus den letzten 18 Monaten hinzunimmt.


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