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Ideologie von rechts

588 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Migration, Rechtspopulismus, Rechte Und Linke Ideologie ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Ideologie von rechts

26.10.2017 um 19:54
@Dogmatix
Ja man könnte zB das Institut für Staatspolitik von rechts aus betrachten.
Doch nicht die Kante des Abgrundes dabei übersehen!


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Ideologie von rechts

26.10.2017 um 19:57
Zitat von RealoRealo schrieb:Lenk mit deiner Spitzzüngikeit nicht vom eigentlich Gesagten ab
Es ist keine Spitzfindigkeit. Menschen, die nicht unter die Flüchtlingskonvention und nicht unter eine Schutzbedürftigkeit fallen, sind Einwanderer und in Österreich der Fremdengesetzgebung unterworfen. Egal, woher sie kommen. Wenn sie keinen legalen Aufenthaltstitel bekommen können, müssen sie das Land verlassen.

Dies ist keine Ideologie, das ist Gesetz.

Österreicher werden in Slowenien, wenn sie den Ausweis vergessen, mit Polizeikonvoi an die österreichische Grenze gehievt und müssen Strafe und vermutlich auch die Amtshandlungskosten bezahlen. Wenn ein Österreicher so behandelt wird, muss jeder so behandelt werden. Egal, woher er kommt. Alles andere wäre Diskriminierung. Kein Ausweis: Abschiebung.

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/4922346/Passkontrolle_500-Euro-Strafe-fuer-Fahrt-ohne-Pass

Was blüht einem Deutschen der ohne Ausweis nach Österreich einreist? Eine Strafe bis zu 2500 Euro, im Wiederholungsfall 5000 Euro.

Ein EU-Bürger, der ohne Ausweis nach Italien einreist, wird umgehend abgeschoben.

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/oberkaernten/4922346/Passkontrolle_500-Euro-Strafe-fuer-Fahrt-ohne-Pass

Menschen aus anderen Kontinenten ohne Ausweis spazieren unbehelligt über Schengengrenzen (Außengrenzen wie Innengrenzen). Da herrscht keine Gleichheit in der Rechtsanwendung. Das ist nicht akzeptabel.

Wenn dann die traditionellen demokratischen Parteien bei einem größeren Problem auf Tauschstation gehen und Beruhigungsphrasen wiederholen, als ob sie mit stärksten Psychopharmaka sediert wären, ist ein Loch für diejenigen Demagogen geöffnet, welche Jahre lang von Grenzschließung gesabbert haben. Und wir in Österreich werden in ein paar Monaten wohl so einen als Innenminister haben. Danke, Anke!


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Realo Diskussionsleiter
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26.10.2017 um 20:08
@Narrenschiffer

Schreib doch keine halben Romane, um den Punkt, auf den ich hingewiesen habe und weshalb ich das ganze Zitat überhaupt geschrieben habe, schön umschiffen zu können.

Es geht ausschließlich darum, dass "Südländer" = Musilime in der Öffentlichkeit anders wahrgenommen werdne als Nichteinheimische aus anderen, eher europäischen Kulturkreisen z.B. Südamerikaner. Auch Japaner und Chinesen werden akzeptiert, wobei wir uns nicht einmal fragen, ob es sich dabei um Flüchtlinge, Einwanderer oder Touristen handelt. Nur der (angebliche oder tatsächliche) Muslim ist bäh, nicht, weil wir wissen, dass er was verbrochen hat, sondern an sich, generell, grundsätzlich. Jedenfalls bei den Rechten. Nur daraum ging es. Welchen Status sie nun haben und ob sie abgeschoben werden sollen oder nicht, war überhaupt nicht mein Thema. Wenn man rechte Ideologie untersuchen will, muss man an den Punkten ansetzen, wo sie auch zum Vorschein kommt und die Urteilsfindung beeinflusst, an den Stereotypen und Vorurteilen. Nur darum ging es mir an der Stelle, hier muss eine Kritik der Ideologie ansetzen.


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26.10.2017 um 20:14
Zitat von RealoRealo schrieb:(Das Problem mit Iran-Flüchtlingen haben wir nur deshalb nicht, weil hiervon keine ankommen, die man wieder zurückschicken kann.)
wie meinst du das?


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Ideologie von rechts

26.10.2017 um 20:15
@Realo

"Schon allein indem es heißt, ohne Flüchtlinge gibts keine Probleme. Es kommt also nur darauf an, sich weitgehend abzuschotten und schon ist mal das Problem los. Dass die Flüchtlinge weiterhin existieren und auf der Flucht sind, sehen wir dann ja nicht mehr. Aus den Augen aus dem Sinn."

Das behauptest du! Keine Flüchtlinge hier sind in der Tat um Einiges weniger Probleme hier! Hat man national wenig Probleme, kann man sich international doch stärker engagieren, oder etwa nicht? Was bringt es denn, wem in Europa oder Deutschland Millionen von vorrangig Wirtschaftsmigranten aufzunehmen? Das erkläre mir mal bitte.

"Ja dann fang mal an und löse das Problem der Bevölkerungsexplosion in Afrika auf Mecklenburgs grüner Wiese und das Problem der Klimaveränderung im angenehm temperierten Wohnzimmer, und den Syrienkrieg, indem du einen Essay schreibst mit Blick auf die Landkarte."

Du tust hier gerade so als wäre es die Schuld Deutschlands, respektive Europas, dass Afrika eine Bevölkerungsexplosion hat die jenseits von allem ist. Das Problem muss Afrika und die Afrikaner selbst lösen. Es hilft nichts hier Millionen aufzunehmen oder dort zig Milliarden Euro zu versenken. Das Gleiche beim Syrienkrieg und Klimaherausforderungen. Das sind regionale Konflikte und Probleme und mitnichten von Deutschland aus zu regeln. Soll das dein Standpunkt sein? Wir haben irgendeine Form von Schuld und sind somit für Milliarden Afrikaner und Vorderasiaten verantwortlich?


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26.10.2017 um 20:16
Zitat von RealoRealo schrieb:Die Leute machen keine Unterscheidung zwischen Einwanderer und Flüchtling, sondern zwischen nichteuropäisch ("südländisch") aussehend = Muslim und normasl ausehehend (= Nichtmuslim). Gehasst werden nur Erstere.
Stimmt nicht. Dein Schwarzweiss-Denken ist typisch für viele Linke.

Ausserdem besteht die jetztige Flüchtlingswelle fast ausschließlich aus Muslimen, obwohl Christen welteit genauso verfolgt werden.


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26.10.2017 um 20:29
Zitat von SilentJaySilentJay schrieb:"Ja dann fang mal an und löse das Problem der Bevölkerungsexplosion in Afrika auf Mecklenburgs grüner Wiese und das Problem der Klimaveränderung im angenehm temperierten Wohnzimmer, und den Syrienkrieg, indem du einen Essay schreibst mit Blick auf die Landkarte."

Du tust hier gerade so als wäre es die Schuld Deutschlands, respektive Europas, dass Afrika eine Bevölkerungsexplosion hat die jenseits von allem ist. Das Problem muss Afrika und die Afrikaner selbst lösen. Es hilft nichts hier Millionen aufzunehmen oder dort zig Milliarden Euro zu versenken. Das Gleiche beim Syrienkrieg und Klimaherausforderungen. Das sind regionale Konflikte und Probleme und mitnichten von Deutschland aus zu regeln. Soll das dein Standpunkt sein? Wir haben irgendeine Form von Schuld und sind somit für Milliarden Afrikaner und Vorderasiaten verantwortlich?
ich denke, @Realo wollte damit lediglich den blickwinkel weiten in bezug auf migrationen und migrationsbewegungen, deren großteil in afrika übrigens zwischen einzelnen staaten und nicht über kontinentale grenzen hinweg erfolgt.

Hier gibt es dazu ein ganzes dossier.

Spoilerhttp://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/250264/innerafrikanische-migrationen

ich denke auch nicht, dass er damit sagen wollte, dass D allein dieses problem lösen könnte.
Zitat von SilentJaySilentJay schrieb:Das Gleiche beim Syrienkrieg und Klimaherausforderungen. Das sind regionale Konflikte und Probleme und mitnichten von Deutschland aus zu regeln.
und auch die klimaherausforderung(en) sind mehr als nur ein regionaler konflikt.


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Realo Diskussionsleiter
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26.10.2017 um 20:31
Zitat von SilentJaySilentJay schrieb:Du tust hier gerade so als wäre es die Schuld Deutschlands, respektive Europas, dass Afrika eine Bevölkerungsexplosion hat die jenseits von allem ist. Das Problem muss Afrika und die Afrikaner selbst lösen.
Die Bevölkerungsexplosion kam aber nun "zufällig" - schrieb ich auch schon weiter oben - mit der "weißen Medizin" der Kolonialmächte nach Afrika, die auf einen Schlag die Lebendserwartung fast verdoppelte, worauf die Afrikaner natürlich nicht eingestellt waren. Früher brauchten sie wegen der hohen Kinder- und Säuglingssterblichkeit 6-8 Kinder, damit 3 oder 4 durchkamen, die dann später ,mangels Sozialsysteme die alten Eltern ernähren konnten.

Eine grundsätzlich andere Medizin, die typische Krankheiten erfolgreich bekämpft und so die Lebensspanne ganz erheblich erhöht, wird innerhalb weniger Jahre eingeführt und setzt sich in 1-2 Jahrzehnten flächendecklend durch. Eine Abkehr von der traditionell hohen Kinderzahl zu einer geringeren braucht Generationen um sich durchzusetzen und wird durch den Umstand gehemmt, dass es zwar weiterhin Armut gibt, daher aber auch keine Sozialsysteme, die die Bedürftigen mit Geld versorgen. Es werden also weiterhin die Kinder gebraucht, um die Alten zu versorgen. Rentenkassen sind in den meisten afrikanischen Ländern unbekannt.

Und ja, auch Deutschland war Kolonialmacht (Kamerun, Namibia, Tanzania).


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26.10.2017 um 20:32
Zitat von RealoRealo schrieb:Es geht ausschließlich darum, dass "Südländer" = Musilime in der Öffentlichkeit anders wahrgenommen werdne als Nichteinheimische aus anderen, eher europäischen Kulturkreisen z.B. Südamerikaner
Wir sind wieder bei Ideologie. Weißt du, wie die deutsche Bevölkerung reagiert, wenn eine Million Brasilianer einreist und beschließt, nicht mehr auszureisen?
Zitat von RealoRealo schrieb:Nur der (angebliche oder tatsächliche) Muslim ist bäh, nicht, weil wir wissen, dass er was verbrochen hat, sondern an sich, generell, grundsätzlich. Jedenfalls bei den Rechten.
Eigentlich eine ziemliche Umwertung der Werte bei den deutschen Rechten. Der Nationalsozialismus war noch sehr islamophil.
Zitat von RealoRealo schrieb:Wenn man rechte Ideologie untersuchen will, muss man an den Punkten ansetzen, wo sie auch zum Vorschein kommt und die Urteilsfindung beeinflusst, an den Stereotypen und Vorurteilen.
Diese sind mittlerweile beliebig und austauschbar. Nur mehr ein sehr kleiner Teil der extremen Rechten hält am traditionellen Bild der jüdischen Weltverschwörung fest.

Den gemeinsamen Kern der europäischen Rechten sehe ich im Ziel der Zerschlagung der EU und dass sich wieder unabhängige Nationalstaaten herausbilden, in denen am liebsten sie selbst nach Belieben rumfuhrwerken wollen. 

Die mittlerweile wandelbaren Positionen sind wohl diesem Ziel untergeordnet. Strache in Österreich hat gelernt, dass der Wutparolen-Wahlkampf seiner Freundin Marine LePen nicht erfolgreich war und hat Kreide gefressen sowie sich ein neues Outlook mit Hornbrille zugelegt. Bingo! Er war erfolgreich. Dass er ein paar Monate zuvor ein Abkommen mit der Putin-Partei abgeschlossen hat, war nicht mal Thema im Wahlkampf. Er wird wohl Innenminister.

Und weil ich das FP-Putin-Abkommen erwähnt habe: Wenn ich mich nicht ganz täusche, pflegen alle rechtspopulistische Parteien enge Verhältnisse inklusive Freundschaftsverträge mit Putins Partei (bei der AfD die Jugendorganisation, wenn ich mich richtig erinnere). Also kommt auch noch das geopolitische Marionettenspiel Putins aufs Tablet, wenn über aktuelle rechte europäische Ideologie diskutiert werden soll.


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26.10.2017 um 20:40
@Realo
Ganz genau und dementsprechend müssen sich die Afrikaner nun endlich einmal selbst disziplinieren, funktionierende Staaten, eine Infrastruktur und eine zeitgenössische Gesellschaft aufbauen. Hat doch in Europa und in Teilen von Asien auch funktioniert und das ohne fremde Hilfe, Milliarden an Finanzspritzen und und und. Du tust ja gerade so, als wenn der "weiße Mann" in Afrika völlig ungefragt seine Medizin mitgebracht hätte. Das Kernproblem in Afrika ist, dass es dort keinerlei Strukturen gibt und die Bildung unterirdisch ist. Alleine diese beiden Punkte können die Afrikaner, insofern sie es denn wollen, ganz alleine bewerkstelligen.


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26.10.2017 um 20:47
Zitat von SilentJaySilentJay schrieb:Hat doch in Europa und in Teilen von Asien auch funktioniert und das ohne fremde Hilfe, Milliarden an Finanzspritzen
Naja, den Marshall-Plan würde ich nicht unterschätzen.
Zitat von SilentJaySilentJay schrieb:Das Kernproblem in Afrika ist, dass es dort keinerlei Strukturen gibt und die Bildung unterirdisch ist.
Was aber durchaus ein Entkolonialisierungsproblem ist, da die Kolonialmächte nicht darauf erpicht waren, lokale Eliten aufzubauen. Als in den 1960er Jahren entkolonialisiert wurde, standen viele afrikanische Staaten ohne Bildungs- und Militäreliten da. Ein Traum für die Glücksritter (oft mit privaten Armeen), welche dann die Macht an sich rissen und selbst wieder null Interesse hatten bzw. immer noch haben, eine breite Elite heranzubilden, welche für den Aufbau des Staates arbeitet.

Zumindest für den Kongo kenne ich die Geschichte etwas besser. In den arabisierten nordafrikanischen Staaten schaut es etwas anders aus. Auch wenn z.B. das Bevölkerungswachstum in Ägypten staunenswert ist. Nur Ägyptens Probleme würde ich nicht in der Kolonialzeit begründet sehen.


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26.10.2017 um 20:49
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:Der Nationalsozialismus war noch sehr islamophil.
Ja, und wir sind dafür heute israelphil. Einfach nur ein Rollenwechsel beim Bösewicht.
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb: Stereotypen und Vorurteilen.

Diese sind mittlerweile beliebig und austauschbar.
Den Eindruck hab ich ganz und gar nicht. Die Stereotypen und Vorurteile sind etwa seit der Wende erstaunlich stabil und nahezu unverändert. Die Vorurteile gegen Türken bzw. Deutschtürken begannen nicht in der ersten, sondern erst in der zweiten Generation, als Kohl sie mit einem Rückreisebonus hinauskomplimentieren wollte. Spätestens mit Sarrazin, aber eigentlich schon viel früher, begann dann auch die Islamophobie. So war es kein Wunder, dass mit der "Flüchtlingswelle" das, was Pegida und AfD bereits seit 2014 vorbereitet hatten, nun voll durchschlagen konnte.
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:Nur mehr ein sehr kleiner Teil der extremen Rechten hält am traditionellen Bild der jüdischen Weltverschwörung fest.
Wie schon gesagt, "der Jude" ist einfach zum Muslim mutiert. Wir haben jetzt in abgeschwächter Form und eher nur auf der Rechten als in der Gesamtbevölkerung den gleichen Hass auf und die gleichen Vorurteile gegen die Muslime wie unsere Vorfahren auf die Juden.
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:Den gemeinsamen Kern der europäischen Rechten sehe ich im Ziel der Zerschlagung der EU
Kommt bei mir (erst) an zweiter Stelle. Als es in der Lucke-Zeit nur gegen EU und Euro ging, scheiterte die AfD knapp an der 5% Hürde. Inzwischen ist sie knapp 3x so stark, d.h. fast 10% der Stimmenanteile sind dem Thema Flüchtling/Migration/Islam zu verdanken.
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb:Also kommt auch noch das geopolitische Marionettenspiel Putins aufs Tablet
In Sachen Ideologie wohl eher unter "ferner liefen".


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Ideologie von rechts

26.10.2017 um 20:54
Zitat von RealoRealo schrieb: Deutschtürken begannen nicht in der ersten, sondern erst in der zweiten Generation, als Kohl sie mit einem Rückreisebonus hinauskomplimentieren wollte
Das haben die Türken mit ihren Ehrenmorden und Zwangsverheiratungen unter Minderjährigen selbst zu verantworten. Da kam die Antipathie erst richtig auf. Im Übrigen: Ditib schnüffelt für Erdogan.


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26.10.2017 um 20:55
Zitat von RealoRealo schrieb:Ja, und wir sind dafür heute israelphil. Einfach nur ein Rollenwechsel beim Bösewicht.
Wieso ist die BRD für dich ein Bösewicht?
Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, dass du unter einem ausgeprägten Hass auf Weiße und die westliche Zivilisation leidest.
Entkräfte bitte meinen Eindruck, indem du mir vermittelst dass du uns nicht für alles Schlechte der Welt verantwortlich machen willst.
Zitat von RealoRealo schrieb:Wie schon gesagt, "der Jude" ist einfach zum Muslim mutiert
Das ist an Dämlichkeit kaum mehr zu überbieten. Den Moslem auf die Stufe der grausam erleidenden Juden zu stellen, ist nicht nur eine Verharmlosung der Verbrechen an den Juden, sondern auch noch ein Tritt in die Fresse aller getöteten Juden.

Du solltest dich wirklich was schämen, wirklich!


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26.10.2017 um 21:01
Zitat von BauliBauli schrieb:Ehrenmorden und Zwangsverheiratungen
Gibts bei Türken eher selten. Du meinst Araber. Türken sind aber keine Araber.
Zitat von HomicideHomicide schrieb:Wieso ist die BRD für dich ein Bösewicht?
Ja, ein flauer Witz. Aus dem Bösewicht Jude wurde der Bösewicht Muslim, hab ich mich eigentlich so unklar ausgedrückt?
Zitat von HomicideHomicide schrieb:Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck, dass du unter einem ausgeprägten Hass auf Weiße und die westliche Zivilisation leidest.
Ja, das schrieb ich ja schon im EP, dass man mich von verschiedener Seite hier "Deutschenhasser" nennt, weil der Ausdruck "Antideutscher" schon für andere reserviert war.
Zitat von HomicideHomicide schrieb:Das ist an Dämlichkeit kaum mehr zu überbieten.
Wenn einer wie du mir das sagt, fühle ich mich jedenfalls geehrt.


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26.10.2017 um 21:05
@Realo

Wikipedia: Einwanderung aus der Türkei in die Bundesrepublik Deutschland

Bilde dich mal ein bisschen. Helmut Schmidt hatte auch eine sehr kritische Meinung zu den Türkeianwerbungen, nicht nur Helmut Kohl.
Zitat von RealoRealo schrieb:Gibts bei Türken eher selten. Du meinst Araber. Türken sind aber keine Araber.
Ich kann ich nicht entsinnen, das hier von Arabern gesprochen wurde, noch weniger kann ich mich daran erinnern, das die hier in den von mir verlinkten Zeiträumen anwesend waren. Dreh mir also nicht andauernd das Wort im Munde herum.


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26.10.2017 um 21:06
Zitat von RealoRealo schrieb:Wenn einer wie du mir das sagt, fühle ich mich jedenfalls geehrt.
Ich würde mich an deiner Stelle in Grund und Boden schämen. Ich würde mich für diesen abscheulichen Vergleich entschuldigen und erstmal meine Fresse halten.
Aber von jemanden der von Bashing gegen Salafisten/Wahabismus redet, von so jemanden erwarte ich gar nichts mehr, denn er hat dadurch bereits gezeigt dass er selbst die widerwärtigste Islamauslegung noch für verteidigenswert hält, sofern man dadurch andere als Rechts stigmatisieren kann.
Wirklich, gehe mal in dich und überdenke was du gerade geschrieben hast (Ist ein wirklich sehr ernst gemeinter Rat, abseits von allen Ablehnungsgefühlen dir gegenüber)


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26.10.2017 um 21:11
Zitat von HomicideHomicide schrieb:Aber von jemanden der von Bashing gegen Salafisten/Wahabismus redet, von so jemanden erwarte ich gar nichts mehr
Salafismus und Wahabismus sind zunächst einmal keine Terroristen oder Terrorhelfer, sondern Konfessionen.

Wikipedia: Salafismus
Wikipedia: Wahhabiten

Hier werden für einzelne untolerierbare Auswüchse gleich zwei Großkonfessionen in Sippenhaft genommen.


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26.10.2017 um 21:17
Zitat von RealoRealo schrieb:Gibts bei Türken eher selten
@Realo

Da liegst du falsch.

Bei Ehrenmorden in Deutschland hatten von Mitte der 90er bis Mitte der Nuller Jahre laut BKA 66% der Ehrenmörder eine türkische Staatsbürgerschaft und 11% eine aus einem arabischen Land.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/bka-studie-wenn-das-kind-fuer-die-ehre-sterben-muss-fotostrecke-71180-9.html

In der Türkei wurden von 2000 bis 2006 1800 (eintausendachthundert) Frauen Opfer eines Ehrenmordes. Das ist täglich etwa ein Mord.

http://www.deutschlandfunk.de/zahl-der-ehrenmorde-in-der-tuerkei-hoeher-als-angenommen.795.de.html?dram:article_id=116746


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26.10.2017 um 21:18
Zitat von RealoRealo schrieb:Ich finde es einfach nur noch abscheulich, was wir derzeit in Europa und den USA erleben. Der Anfang vom Untergang der westlichen Zivilisation? Wäre das sooo schlimm?
JA das wäre es wohl. Gut manche hielten auch den Brand der Bibliothek von Alexandria für ein gutes Ding.
Zitat von lilitlilit schrieb:denke mit möglichst spartanischem Leben resp. gezielt kontrolliertem Verbrauch können wir dem entgegenwirken.
Nein, das ist eine Illusion. Expansion ist der Schlüssel


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