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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

860 Beiträge, Schlüsselwörter: Bundeswehr, Geheim, Untergrund, Hannibal Prepper, Schattenarmee

Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

11.12.2019 um 14:01
cpt_void schrieb:Wenn man die damalige Armeen (BW und NVA) verglich, konnte man den Spruch nur dick unterstreichen. Die Ideologisierung "da drüben" war völlig anders, auf Elitetruppe wurde hier (zumindest bei meinem Geschwader) kaum gedrillt.
Die NVA war vom Kampfwert weit hinter der BW anzusiedeln....heute hat die BW eine Materialverfügbarkeit die mit der NVA vergleichbar wäre..


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

11.12.2019 um 14:15
@Fedaykin

Was soll man auch riesige konventionelle Verbände aufbauen, wenn für den Großteil der eigenen Existenz das wahrscheinlichste Bedrohungsszenario lautet "Der Russe führt den Erstschlag und radiert schon mit dem Eröffnungsschlag so gut wie alle eigenen Kräfte aus".


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

11.12.2019 um 14:21
bgeoweh schrieb:Was soll man auch riesige konventionelle Verbände aufbauen, wenn für den Großteil der eigenen Existenz das wahrscheinlichste Bedrohungsszenario lautet "Der Russe führt den Erstschlag und radiert schon mit dem Eröffnungsschlag so gut wie alle eigenen Kräfte aus".
Nee, das war ja eben nicht das wahrscheinlichste Bedrohungszenario


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

02.01.2020 um 21:07
Aus aktuellem Anlass:
Sie sollen den Staat schützen, sind aber selbst eine Gefahr: Soldaten und Polizisten, die sich in Chat-Gruppen organisieren und auf den „Tag X“ vorbereiten. Mit aufwändigen Recherchen hat ein Team der taz ein bundesweites konspiratives Netzwerk aus Preppern und Staatsbediensteten aufgedeckt. Kopf war „Hannibal“, Elitesoldat beim Kommando Spezialkräfte – und Auskunftsperson für den Militärischen Abschirmdienst. Hier geben die ReporterInnen Einblick in die Recherche und zeigen, was aus ihren Berichten folgte. Oder auch nicht.

Ein Elitesoldat des Kommando Spezialkräfte, der bundesweit Chatgruppen und einen Verein namens „Uniter e.V.“ gründet, in dem paramilitärische Trainings abgehalten werden.
Ein SEK-Polizist und Prepper, der knapp 60.000 Schuss Munition hortet, die aus Polizeibeständen entwendet wurden.
Männer, die Feindeslisten anlegen und offenbar planen, an einem „Tag X“ politische Gegner umzubringen.
Drei Schlaglichter auf die mehr als zwei Jahre andauernde „Hannibal“-Recherche der taz. Sie führte in viele Felder: Hinein in Verfassungsschutzbehörden und Bundeswehr; hinaus aufs Land zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg; auf Facebook-Profile philippinischer Politiker und in Telegram-Chats deutscher Verschwörer.
Auf die Recherchen folgte Bestürzung, aber – zunächst – auch Belächeln. Sind diese Leute wirklich gefährlich oder doch bloß harmlose Spinner?

In diesem Talk geben zwei der ReporterInnen des taz-Teams einen Einblick in ihre Arbeit, berichten von Begegnungen mit Preppern mit Umsturzfantasien und Verfassungsschutzmitarbeitern, die im schwarzen Porsche Cayenne vorfahren. Sie berichten von Erfolgen bei der Online-Recherche und warum Hinfahren und an Türen klingeln am Ende doch unerlässlich ist.

Die Journalisten schildern, was nach ihren Veröffentlichungen passiert ist: Im politischen Raum, in der Justiz – und welche Fragen noch offen sind. Warum etwa wird nicht wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt?
Die Zeit des Ignorierens oder gar Verleugnens ist vorbei: https://media.ccc.de/v/36c3-11114-die_affare_hannibal


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

heute um 05:43
https://www.tagesschau.de/investigativ/uniter-107.html

Uniter wird vom Verfassungsschutz zum Prüffall erklärt:
Im Bundesamt für Verfassungsschutz sieht man nun nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios ausreichend Anhaltspunkte dafür, dass es bei Uniter Bestrebungen gegen die freiheitliche, demokratische Grundordnung geben könnte. Der Verfassungsschutz äußert sich zu Prüffällen nicht. Die Einstufung als Prüffall ist die niedrigste Schwelle, unterhalb von Verdachtsfall und Beobachtungsobjekt, und bedeutet, dass der Verfassungsschutz nun Material zu Uniter sammeln und speichern darf.

Uniter selbst reagierte per Pressemitteilung auf die Berichterstattung und erklärte, man begrüße ausdrücklich die Entscheidung des Verfassungsschutzes. Nur dadurch könne einwandfrei geklärt werden, dass der Verein keine Bestrebungen gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verfolge


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