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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

881 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Bundeswehr, Geheim, Untergrund ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

09.12.2019 um 08:58
@Cpt_void
Dem kann ich nur zustimmen. Wie hiess es immer, die Bundeswehr ist ein Spiegel der Gesellschaft (was seit dem Ende der Wehrpflicht allerdings etwas schwieriger zu bewerten ist) und natürlich findet man, wie in jedem anderen Beruf, auch Menschen mit extremem Gedankengut dort. Da die das aber vermutlich nicht wie eine Monstranz vor sich hertragen und entsprechend zur Musterung marschieren, kann man das vorher wohl nicht in allen Fällen wissen.
Und niemand muss in den Panikmodus verfallen, als wäre die halbe Truppe von Extremisten unterwandert.
Wobei es interessant wäre zu wissen, ob sich prozentual Veränderungen seit dem Ende der Wehrpflicht ergeben haben.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

09.12.2019 um 09:11
@abberline
Es macht aber einen Unterschied, ob Rechtsextreme Handwerker, ITler, Büroleute oder Soldaten, Polizisten (hypothetisch), Richter (hypothetisch) und Bundestagspolitiker sind.


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Schattenarmee in der Bundeswehr - Warten auf den Tag X

09.12.2019 um 10:09
Klar, aber man könnte auch argumentieren, seit Wegfall (sorry, Aussetzung) der Wehrpflicht müsste es unbedenklicher geworden sein.

Weil nicht mehr Hinz und Kunz und auch die Rechtsextremen, die später Handwerker, IT'ler, etc. pp werden nicht mehr eingezogen und militärisch ausgebildet werden und man sich schon extra melden muss - wobei man dann noch vorher nicht aktenkundig in der Hinsicht auffallen durfte und man gute Miene zu bösem Spiel machen muss.

Ansonsten wundert es mich nicht, dass gewisse Personenkreise eher dort zu finden sind. Ich kann mir jetzt, wenn ich nach groben Klischees gehe, auch nicht rechtsextreme Sozialarbeiter vorstellen und diese werden wohl eine Minderheit darstellen. Zudem ist es auch ein Unterschied wie ich das messen oder verhindern möchte. Ich kann noch so die Anforderungen und Sicherheitsüberprüfungen hochschrauben - theoretisch kann sich hinterher immer noch wer radikalisieren weil er mit irgendwas unzufrieden ist, in so einem Ausmaß, dass das Seelenheil oder die Lösung für die empfundenen Probleme im politisch-ideologischen Extremismus gesucht werden.

Ich glaube trotz der Nachrichten der letzten Zeit und mancher Skandale, dass wir in relativ guten Händen sind und man sich nicht sinngemäß, man verzeihe mir die Ausdrucksweise, "vor einer von Extremisten überlaufenden Truppe bzw. Exekutive einscheißen müsste". Ich will das auch nicht kleinreden, aber gerade diese Argumentationsweise verkennt auch alle die nicht extremistisch "ausschlagen" oder ticken. Letzten Endes mündet das nur dann in Ansichten wie "Alle Soldaten / Polizisten sind..."

Es bleibt bisher aber nur eine Teilmenge.

Nun denn, die Zeit wird zeigen, was da noch so kommen mag. Während zwar Vorsicht geboten ist kann ich auch nur subsumieren, dass nichts so heiß gegessen wird wie es gekocht wird. Den Rest werden weitere Ermittlungen und Offenlegungen zeigen. Ich stelle aber auch fest, dass man nicht untätig rumsitzt wenn so was rauskommt und auch Politik und Co das auf dem Schirm hat und irgendwo an Lösungen oder Verbesserungen zu basteln scheint.


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09.12.2019 um 10:23
Zitat von WardenWarden schrieb:Ich kann noch so die Anforderungen und Sicherheitsüberprüfungen hochschrauben - theoretisch kann sich hinterher immer noch wer radikalisieren weil er mit irgendwas unzufrieden ist, in so einem Ausmaß, dass das Seelenheil oder die Lösung für die empfundenen Probleme im politisch-ideologischen Extremismus gesucht werden.
Findet bereits statt. Soldaten müssen bei Antritt ihrer Grundausbildung bereits mindestens eine Ü1 haben. Wenn das nicht der Fall ist, dann werden sie zwar ausgebildet, in der Hoffnung, dass die Ü1 noch kommt, aber wenn sie bei der Waffenausbildung nicht vorliegt, ist die GA für den Soldaten beendet, er wird ins nächste Quartal verschoben.

Dass sich Leute auch nach Eintritt in die BW radikalisieren, ist auch nichts neues. Ich kann mich dran erinnern, dass vor zehn Jahren oder so das Bild eines Stabsunteroffiziers an der Wache aushing, weil man ihn ganz gern nochmal sprechen wollte. Er war während seiner Dienstzeit zum Islam übergelaufen und hat sich da fortlaufend radikalisiert, war aber noch im Besitz eines Truppenausweises.
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:Btw: in meiner Uffz-Ausbildung war ich für die Dauer von einem Wochenende auch stolzer Besitzer von 6x Pistole P1. Ich habe bei der Vereidigungsfeier diese Waffe präsentiert. Leider war der WaKa-Uffz schon im Wochenende, als ich die wieder abgebebn wollte. UvD war auch nicht aufzutreiben. Da haben die Waffen halt das Wochenende bei mir im Spind verbracht. Der WaKa-Uffz zeigte sich aber unheimlich erleichtert, als ich ihm die P1 am Montag danach übergeben habe und war danach ein guter Freund
Ja, dem Kerl hat der Chef hoffentlich den Arsch aufgerissen. Wenn ich sehe, was bei uns für ein Aufwand betrieben wird. Selbst, wenn Waffenreinigen ansteht, werden die Waffen mit Seriennummer per Unterschrift übergeben. Wenn um 16 Uhr nicht alle Waffen da sind, obwohl sie es sollten, ist die Kaserne zu und den Leuten ist völlig egal, ob da 250 Autos vorm Tor stehen, oder nicht.
Auf geht das Tor erst, wenn alle Waffen da sind...


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09.12.2019 um 11:43
@HF

Ja, das war mir geläufig mit den "Üs", auch eine Reaktion der Politik. Ist ja auch nicht verkehrt aber weil ich das kenne kann ich auch letztendlich sagen: In Köpfe kann am Ende auch bei höheren Überprüfungsformen niemand schauen oder man radikalisiert sich halt hinterher.

Für mich ist erdachter Eintritt mit Überprüfung halt ein (nicht ganz unwichtiger) Check ob man bis dahin auffällig, primär aktenkundig, wurde.

Aber das Allheilmittel gibt es nicht, sollten gerade Laien wissen. Da ist letzten Endes vlt. die Gesamtgesellschaft am Drücker.

Es sind krasse Vorwürfe @Threadthema aber ich sehe dennoch nicht einen Grund den Panikmodus auf maximaler Stufe auszurufen. Kann mir zumindest noch viele Steigerungen ausdenken.


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09.12.2019 um 16:05
@HF
War Anfang der 80er bei der Marine. Und was der Chef nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Wer die Waffen haerausgegeben hat kann ich nicht mehr sagen, nur daß ich im Feierabend dann damit herumstand. Vermisst wurden die Waffen wohl erst am Montag, sonst wäre der WaKa-Uffz wohl deutlich angespannter gewesen.
Später fehlte uns bei der Wache mal ein Schuß bei der Übergabe, vorher hatte der Wachhabende Maat (da war ich noch "nur" OG) Erfahrung beim Umgang mit dem G3 gezeigt und einen Schuß in den Sandbunker gefeuert. Danach hatte er im Magazin nur noch drei Schuß und die Freiwache durfte dann in der Kaserne alles vor und draußen vor der Kaserne die Gruppe vom Dienst alles hinter der Mauer umkrempeln. Der fehlende Schuß fand sich dann wieder ein als ein Kamerad bemerkte, daß er sechs statt fünf Schuß bei der Übergabe geladen hatte. Da hatten wohl zwei Mann nicht gezählt.
Auf See beim Handwaffenschießen hat dann keiner die Munition mehr nachgezählt, da die meisten Hülsen eh' in der Ostsee landeten. Ob da jemand was abgezwiegt hat kann ich allerdings nicht bestätigen. Gelegenheit war allerdings da. DÜrfte heute nicht wesentlich anders sein.


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09.12.2019 um 16:18
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:War Anfang der 80er bei der Marine. Und was der Chef nicht weiß, macht ihn nicht heiß
War eigentlich damals noch strenger als heute. Da muss in der Einheit selber schon einiges schief gelaufen sein, denn normalerweise lässt sich der Chef die Vollzähligkeit der Waffenkammer vor Dienstschluss melden, sonst gibt er keinen Dienstschluss, wenn den Tag über einer drin war.
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:DÜrfte heute nicht wesentlich anders sein.
Im Gegenteil, es ist einfacher.
Vor drei Jahren ist bei einem unserer Mannschafter der Bestand von über 150 Schuss scharfer Munition auf Magazinen im Spind gefunden worden. Wurde im Laufe der Zeit bei verschiedenen Schießen abgezwackt.
Es läuft heute nicht mehr ab wie früher, wo man mit fünf Schuss im Magazin nach vorne gestiefelt ist (Spitze der Patronen zeigen zum Ziel), dann haste deine fünf Schuss unter Aufsicht abgegeben und dann gehste wieder zurück.
Heute kommt ne Gruppe an die Schießbahn, bekommt 25 Pakete Munition und klickert die Magazine voll, verstaut sie im Koppeltragesystem und latscht nach vorne.
Wir haben beim letzten Schießen um die 800 Schuss pro Person verknallt.
Da als Waka oder Muner noch nen Überblick zu behalten, ist schwer bis unmöglich.
Da wird halt am Ende abgefragt, ob noch wer Mumpeln hat, wenn er nein sagt, dann eben nicht.


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09.12.2019 um 16:57
@HF
bekommt die Aufsicht beim Schützen immer noch ab und an die Mündung vor das Gesicht behalten unter gefummel mit der Ansage "da klemmt was"?

Btw: das war Vereidigung mit einem Tag der offenen Tür für die Angehörigen.
Bei meiner Vereidigung im Quartal vorher wurde ein großer Zapfenstreich abgehalten mit mehr Feldjägerei als "teilnehmendem Personal". Das war zur Zeit der Kasernenblockaden und es ging wohl ein Gerücht um, daß die Veranstaltung massiv gestört werden sollte.
Allerdings glaube ich bis heute, daß die Störer geschützt werden sollten, nicht die Soldaten. AUfgrund mangelnder Koordination beim Geradeausmarschieren durfte ich nur als UNterstützungpersonal beim Fackeltausch teilnehmen. Bei den Kameraden wurde dann sicherheitshalber vorher gefilzt und ein paar Stiele vom Klappspaten und ein oder zwei Messer eingesammelt. Der Zapfenstreich verleif aber ruhig.
Ich weiß auch noch, was beim ersten Schießen alles passiert ist. Einer hatte keinen Treffer (von fünf Schuß), aber der daneben acht Treffer. Einer "sie schießen auf der Zwo" interpretierte das dann so, daß er auf die große "2" schoß statt auf die Zielscheibe. Und beim Nachschießen sah einer wohl die Taschenlampe zur Zielausleuchtung besser als das Ziel (auf ca. 25m). Danach allerdings nix mehr und die Taschenlampe (bzw. deren Reste) war auch nicht mehr zu verwenden. Mich wundert es bis heute, daß es so wenig (bis keine) Todesfälle damals gab. Die einzige große Verletzung ewar der "es klemmt"-Kamerad. Der hatte den Satz nopch nicht ganz 'raus als er schon am Boden lag. Und ich kann mich nicht an irgendwelche Konsquenzen für die Aufsicht erinnern.


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09.12.2019 um 17:00
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:bekommt die Aufsicht beim Schützen immer noch ab und an die Mündung vor das Gesicht behalten unter gefummel mit der Ansage "da klemmt was
Gibt kein G3 mehr und die gesamten Voraussetzungen sowie das Schießkonzept sind komplett anders.
Das passiert nicht mehr, zumal alle eine SK4 Weste tragen.


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09.12.2019 um 17:02
Zitat von Cpt_voidCpt_void schrieb:bekommt die Aufsicht beim Schützen immer noch ab und an die Mündung vor das Gesicht behalten unter gefummel mit der Ansage "da klemmt was"?
Wenn das bei uns jemand gemacht hätte.....ich hätte nicht in dessen Haut stecken wollen.


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09.12.2019 um 17:07
@HF
war eine P1

@Groucho
ich glaube, der Schütze hat das nie wieder gemacht, weil der danach wohl ziemliche Kopfschmerzen hatte. Ob etwas gebrochen war oder ein Zahn fehlte weiß ich jetzt nicht mehr.


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09.12.2019 um 17:08
@Cpt_void
Gibts auch nicht mehr, auch da hat sich das Konzept des Schießens geändert.
Du hast deine Waffe bereits fertig geladen und entsichert im Holster.


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09.12.2019 um 20:06
@HF
nein, das ist kein Schüren von Angst- das ist eine nüchterne Betrachtung.
WAffenfunde bei Reichsbürgern und Rechten sind sicher nicht aus dem BW-Bestand. Dennoch ist da, wo es Waffen gibt auch einiges an Leuten, die besser keinen Zugang haben sollten.
Dass du die BW verklärst, kenne ich schon. Vielleicht bissel betriebsblind? Viellicht nimmst du solche Kollegen nicht wahr, die rechte Hintergründe haben? Dich sollte das doch sehr verunsichern, wenn solche Soldaten in diesem Betrieb sind.


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09.12.2019 um 20:23
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:nein, das ist kein Schüren von Angst- das ist eine nüchterne Betrachtung.
Eine nüchterne Betrachtung wäre:
300.000 Waffen in der Bundeswehr.
Davon sind in 5 Jahren 39 Waffen abhanden gekommen. Davon gehörten 11 zur Polizei wenn ich das richtig gelesen habe.
Sind irgendwas um die 0.001% wenn mein Handy das gerade richtig ausgerechnet hat.
Wenn wir nun in Betracht ziehen, dass Waffen bei Kampfhandlungen in einem Fluss abgetrieben wurden, weil die Besitzer ertrunken sind, Waffen durch Buchungsfehler falsch oder gar richtg geliefert werden oder tatsächlich verloren wurden, dann kann man die Prozentzahl der wirklich durch Diebstahl verschwundenen Waffen noch weiter nach unten korrigieren.
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:Dass du die BW verklärst, kenne ich schon.
Hast du einen am Helm?

Ich verlinke mal für dich das hier:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-03/waffenregister-anstieg-2017-zahl-verschwundene-waffen

In Zahlen: fast 25.000 Waffen aus Privatbesitz wurden 2018 als verloren bzw. gestohlen gemeldet.
Wir stellen fest, es sind pro Jahr durchschnittlich 6 Waffen bei der Bundeswehr verschwunden, wovon vermutlich die wenigsten gestohlen wurden.
Und du kommst mir mit "Verklärung der Bundeswehr"? Gehts noch?
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:Vielleicht bissel betriebsblind? Viellicht nimmst du solche Kollegen nicht wahr, die rechte Hintergründe haben?
Was du hier gerade unterstellst, ist eine Missachtung geltender Gesetze, nämlich das Einstehen für die freiheitlich demokratische Grundordnung. Das ist ungefähr so, als wenn ich dir vorwerfe, dass du deinen Arbeitgeber beklaust und damit ein Straftäter bist.
Ich habe durchaus schon solche Kameraden kennengelernt und diese dann an die enstprechenden Stellen weitergemeldet.
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:Dennoch ist da, wo es Waffen gibt auch einiges an Leuten, die besser keinen Zugang haben sollten.
Bei der Bundeswehr gibt es zwar Zugang zu Waffen, allerdings werden die Nutzer dieser Waffen sehr stark kontrolliert. Ich weiß nicht, wie du dir das in deiner Pipilanmgstrumpfwelt vorstellst, ob da Montags Waffenausgabe ist und die Dinger dann Freitag vom gut gelaunten Chef wieder eingesammelt werden.
Die Chance Unfug mit den Dingern zu machen, ist deutlich geringer, als die Chance, dass du jemanden mit dem Auto totfährst, weil du das gerade witzig findest.

ggf Sollte man sich mal mit Zahlen befassen, bevor man so völlig unreflektiert seinen eher unangebrachten Kommentar absetzt.
Und noch wichtiger wäre, Leuten die man nicht kennt, Sachen zu unterstellen, die man nicht wirklich überblicken kann.
Hast du noch was zum Thema?


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09.12.2019 um 20:35
@HF
Danke Kamerad, alles was ich dazu schreiben wollte hätte zur Sperre geführt.


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09.12.2019 um 20:38
Zitat von HFHF schrieb:ggf Sollte man sich mal mit Zahlen befassen, bevor man so völlig unreflektiert seinen eher unangebrachten Kommentar absetzt.
Und noch wichtiger wäre, Leuten die man nicht kennt, Sachen zu unterstellen, die man nicht wirklich überblicken kann.
Hast du noch was zum Thema?
Das geht doch bei jedem Thema so, im Polizeigewalt-Thread das Gleich in Grün (hehe). Dort werden Ansichten verbreitet, was denn mit Polizisten nach Schussabgabe auf Personen geschehen würde, das es noch der letzten Sau graust.

Bestimmte Leute wollen es gar nicht besser wissen, weil es das eigene wirre Weltbild mit den pöhsen Nazibullen und Doppelnazi-Soldaten gefährlich ins Wanken brächte, wenn man auch nur einen Anflug von Sachkenntnis besäße. Dann doch lieber noch ne Clubmate aufgemacht und gegen den internationalen Wasauchimmer gewettert.


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09.12.2019 um 21:40
@HF
es ging um jene, die durchaus beim Bund eine Chance sehen, neben der militärischen Ausbildung auch noch an Waffen zu kommen.
Es gibt jene, die weniger verantwortungsvoll sind.


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09.12.2019 um 22:00
Zitat von kiki1962kiki1962 schrieb:es ging um jene, die durchaus beim Bund eine Chance sehen, neben der militärischen Ausbildung auch noch an Waffen zu kommen.
Es gibt jene, die weniger verantwortungsvoll sind.
Und du bist immer noch nicht in der Lage, Zahlen in Relationen zu setzen.
An Waffen zu kommen, ist "draußen" sehr sehr sehr viel einfacher, als bei der Bundeswehr.
Da es dir offenbar nicht so einfach begreiflich zu machen ist:
Eine Kaserne ist ein eingezäuntes Grundstück, bei dem der Zaun durch Streifen regelmäßig kontrolliert wird. Die Tore werden auch durch Leute kontrolliert, die da so rumstehen und jeden überprüfen, der da so rein will.
Dann ist die Waffenkammer ein Raum oder Gebäude, was nur durch befugtes Personal betreten werden darf. Und da ist es nicht so, dass die berechtigte Person den Schlüssel hat, sondern die berechtigte Person muss sich den Schlüssel von der Wache abholen, sich da in ein Buch eintragen.
Dann endlich hat er die Waffenkammer aufgeschlossen. Wir reden hier nicht von einer Schlafzimmertür, wir reden von einer sehr massiven Tür, die nicht mal eben so mit dem Brecheisen aufgeht. Die Waffenkammer ist zusätzlich alarmgesichert.
Nun gibt der Mensch in der Waffenkammer die vorher angeforderten Waffen an Personal aus. Dieses Personal hat sich mit Namen, Dienstgrad und Datum in eine Liste einzutragen in der auch die Waffennummer vermerkt wird.
Irgendwann werden die Dinger wieder abgegeben. Das bedeutet, die Werknummern der Waffen werden kontrolliert und der entsprechende Soldat wird aus der Liste ausgetragen. Bevor der Kerl nun den Laden wieder zuschließt, kommt der Chef und überzeugt sich davon, dass da auch alles vollzählig ist, das geht ziemlich leicht, weil die Teile in speziellen Regalen liegen, wo es sofort auffällt, wenn eine Waffe fehlt.
Klar soweit?

So, nun machen wir mal dir total fremde Sache:
Wir denken mal kurz nach. Ich bin nun ein kleiner Mensch, gleich welcher politischen Ausrichtung, der sich in den Kopf gesetzt hat, eine Waffe besitzen zu wollen.
Was mach ich? Ich melde mich beim Bund? hm. 3 Monate Grundausbildung, wo es keine Chance gibt, so ein Ding abzugreifen. Danach Ausbildungen ohne Ende, nie in der Stammeinheit, gar keine Chance, die Routine zu erkennen um die Schwachstellen auszuspähen. Blöd, weil zeitaufwändig, das nervt. Ich muss ja mehr als zwei Jahre auf meine Chance warten.

Was mach ich denn jetzt? Melde ich mich in nem Schützenverein an? Mach ne Fachkundeprüfung und besorg mir danach einfach ne 9mm? Dauert ein paar Monate aber das geht. Schießen lernen, auch paramilitärisch geht z.B. in Hamburg, die bieten ISPC Schießen an, was noch deutlich hochwertiger ist, als das, was die meisten Bundeswehreinheiten machen.

Oder ich will mehr Durchschlagskraft, dann mach ich halt für 2500 Euro nen Jagdschein und dann hab ich auch die Berechtigung, eine Waffe zu kaufen, die zumindest früher beim Militär genutzt wurde. Der Rückbau auf Schnellfeuer ist kein Thema, Auch größere Magazine als die üblichen 5-Schussdinger bekommt man überall, ich glaub, ich hab sogar selber noch welche in der Gartenlaube rumfliegen.

Das Darknet ist natürlich auch noch ne Möglichkeit, gab ja schon Amokläufer, die dort Waffen verticken, sogar für recht kleines Geld. Gab doch sogar nen Amokläufer, der da eingekauft hat. Die Sowjets haben genug in Deutschland verkloppt, als sie abgezogen sind, der Schwarzmarkt ist voll.

Alternativ für ganz kurzentschlossene: Einfach beim Nachbarn die Tür eintreten, Waffe klauen fertig.

Aber vom Bund? Näääää

Ich zeige dir jetzt NOCH EINMAL die Zahlen auf:
39 Waffen bei deutschen Behörden verschwunden. In fünf Jahren. Bedeutet 7 pro Jahr. Wie viele davon tatsächlich gestohlen wurden, ist nicht mal wirklich nachvollziehbar.
Dagegen stehen fast 25.000 Waffen aus zivilen Besitz, die verschwunden sind. Und du möchtest mir sagen, Leute gehen zur Bundeswehr, weil sie dort einfach an Waffen kaufen?

Weißt du, wenn du sowas glaubst, dann kann man dir auch glaubhaft versichern, dass ,man sich mit der Nutte ausm Ostblock trifft, weil sie für 100€ die Stunde Nachhilfe in Russisch gibt.


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09.12.2019 um 22:00
@kiki1962
Du hast bestimmt einen einzigen Fall dazu oder?


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09.12.2019 um 22:05
Zitat von HFHF schrieb:Wir denken mal kurz nach. Ich bin nun ein kleiner Mensch, gleich welcher politischen Ausrichtung, der sich in den Kopf gesetzt hat, eine Waffe besitzen zu wollen.
Was mach ich? Ich melde mich beim Bund? hm. 3 Monate Grundausbildung, wo es keine Chance gibt, so ein Ding abzugreifen. Danach Ausbildungen ohne Ende, nie in der Stammeinheit, gar keine Chance, die Routine zu erkennen um die Schwachstellen auszuspähen. Blöd, weil zeitaufwändig, das nervt. Ich muss ja mehr als zwei Jahre auf meine Chance warten.

Was mach ich denn jetzt? Melde ich mich in nem Schützenverein an? Mach ne Fachkundeprüfung und besorg mir danach einfach ne 9mm? Dauert ein paar Monate aber das geht. Schießen lernen, auch paramilitärisch geht z.B. in Hamburg, die bieten ISPC Schießen an, was noch deutlich hochwertiger ist, als das, was die meisten Bundeswehreinheiten machen.

Oder ich will mehr Durchschlagskraft, dann mach ich halt für 2500 Euro nen Jagdschein und dann hab ich auch die Berechtigung, eine Waffe zu kaufen, die zumindest früher beim Militär genutzt wurde. Der Rückbau auf Schnellfeuer ist kein Thema, Auch größere Magazine als die üblichen 5-Schussdinger bekommt man überall, ich glaub, ich hab sogar selber noch welche in der Gartenlaube rumfliegen.

Das Darknet ist natürlich auch noch ne Möglichkeit, gab ja schon Amokläufer, die dort Waffen verticken, sogar für recht kleines Geld. Gab doch sogar nen Amokläufer, der da eingekauft hat. Die Sowjets haben genug in Deutschland verkloppt, als sie abgezogen sind, der Schwarzmarkt ist voll.

Alternativ für ganz kurzentschlossene: Einfach beim Nachbarn die Tür eintreten, Waffe klauen fertig.

Aber vom Bund? Näääää
Du hast noch die Variante vergessen, sich die Waffe einfach im europäischen Ausland billig und illegal zu besorgen - das ist deutlich günstiger zu haben als der Jagdschein und der Schützenverein, und das Risiko, das man tatsächlich von Zoll und Co. zufällig rausgezogen wird, ist doch eher gering.


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