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Angela Merkel als eiserne Lady

74 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Politik, Angela Merkel, Rot-grün ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Angela Merkel als eiserne Lady

28.06.2005 um 00:04
Stoiber will nach Berlin...aber....:


Stoiber dämpft Erwartungen an Unionsregierung

München (dpa) - Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber hat die Erwartungen an einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung nach einem möglichen Machtwechsel in Berlin gedämpft. «Der Prozess der Veränderung wird mehrere Jahre dauern», sagte Stoiber am Montag nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München.

Entschieden wies Stoiber den Eindruck zurück, die Erhöhung der Mehrwertsteuer sei bei der Union bereits beschlossene Sache. Zugleich signalisierte er die Bereitschaft, von der geplanten Absenkung des Spitzensteuersatzes von derzeit 42 auf 39 Prozent abzurücken. Zu seiner politischen Zukunft wollte sich Stoiber erneut nicht äußern.

In der CDU ist angesichts der von der SPD geplanten Reichensteuer umstritten, ob der Spitzensteuersatz tatsächlich um drei Prozentpunkte abgesenkt werden soll. Stoiber betonte, die Marke von 39 Prozent entspreche der Beschlusslage der Union. Bei der Verabschiedung des gemeinsamen Wahlprogramms von CDU und CSU am 11. Juli in Berlin werde man sehen, ob der Beschluss verändert werde.

Auch über die Mehrwertsteuer soll Stoiber zufolge erst bei diesem Termin entschieden werden. «Ob es dazu kommt oder nicht, ist noch völlig offen», betonte er. Insgesamt bleibe es bei dem Ziel von CDU/CSU, die Steuersätze zu senken und im Gegenzug Ausnahmeregelungen abzuschaffen. Dazu gehört auch die Streichung der Steuerfreiheit von Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlägen.

Gleichwohl sei das Konzept «sozial sehr ausgewogen», weil es eine stärkere Entlastung der kleineren Einkommen vorsehe, betonte Stoiber. Die Umsetzung der Steuerstrukturreform sei jedoch erst zur Mitte der Legislaturperiode möglich.

Die Union will Stoiber zufolge das Vertrauen der Menschen durch realistische Ziele gewinnen. «Die Menschen müssen wissen, woran sie sind.» Dies bedeute jedoch nicht ein Festlegung in jedem Einzelpunkt.

Er werde die Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) als Parteivorsitzender der CSU in allen Fragen unterstützen, sagte Stoiber. Ob er dies nach der Wahl im Bundesrat oder in der Bundesregierung mache, werde erst «im Lichte der Wahl» entschieden. Dem Wahlteam Merkels wird Stoiber eigenen Angaben zufolge nicht angehören.

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Angela Merkel als eiserne Lady

28.06.2005 um 00:10
Merkels eiserner Sprung mit tönernen Füssen ins kalte Wasser

Eine Radikalkur für die Kandidatin

26. Juni 2005 Jetzt sieht sie tatsächlich manchmal aus, wie Edmund Stoiber aussehen würde, wenn er eine Frau wäre. Spätestens mit ihrem Auftritt als frisch gekürte Kanzlerkandidatin der CDU hat sich Angela Merkel den Stilvorschriften der politischen Klasse in Deutschland weitgehend assimiliert. Kaum ein Berichterstatter vergaß, den "apricotfarbenen Blazer" zu erwähnen.

Der SPD-nahe "stern" konstatierte leicht mokant die Ankunft des Merkel-Hauptes bei der sogenannten Endfrisur, die der Berliner Prominenten-Haareschneider Udo Walz seit 2003 durch stufenweise kleine Veränderungen vorbereitet haben soll: Es ist ein sogenannter "Bob". Und das CDU-treue Ostblatt "SuperIllu" unterzog sogar Make-up ("Das pfirsichfarbene Rouge läuft vom Wangenknochen c-förmig zur Schläfe") und Lippenstift ("Ein Tupfer Gloss in der Lippenmitte zieht alle Blicke auf den Mund") einer Detailanalyse.
Dezember 1991

Man kann das Interesse an den Metamorphosen der Angela Merkel verdammen, wie es die CDU-Zentrale tut. Doch es gibt nun einmal Gründe. Der erste und wichtigste ist die vorhersagbare Langeweile des Wahlkampfes: Niemand zweifelt daran, daß Angela Merkel im Herbst Kanzlerin wird, und da sie weiterhin hartnäckig nicht sagt, was sie eigentlich will - außer Kanzlerin werden -, ist man um so mehr auf die Lektüre von nonverbalen Zeichen angewiesen, die sie mit ihrem Habitus gibt.

Aufmerksamkeit für Merkels Häutungen

Solche "vestimentären Inszenierungen", wie es die Oldenburger Kulturwissenschaftlerin Karen Ellwanger nennt, gehören spätestens seit den neunziger Jahren zu den gängigen politischen Strategien. Ellwanger erinnert daran, wie sich Gerhard Schröder etwa kurz vor Beginn des Kosovo-Krieges 1999 für die "Gala" mit hochgeschlagenem Mantelkragen fotografieren ließ: "Eine Pose, die eher an Feldherren erinnert."

Die Aufmerksamkeit für Merkels Häutungen ist zunächst einmal eine Ehre: Sie gehört nun einmal zu den drei bis fünf Politikern in Deutschland, für die sich die Leute wirklich interessieren. Bei Kolleginnen wie Annette Schavan oder Ulla Schmidt würde ein derart radikales Redesign, wie es Merkel durchlaufen hat, wahrscheinlich unbemerkt vonstatten gehen.

Veränderung wirkt interessanter als Stagnation. Und Angela Merkel hat sich seit 1989 verändert, wie es sonst nur noch Joschka Fischer getan hat. Die ersten bekannten Bilder von der Politikerin des "Demokratischen Aufbruchs" zeigen eine Frau im weltweiten Einheitslook jener begabten Jung-Eierköpfe, die man "Nerds" nennt: schlabbrige T-Shirts und Pullover, die den Einheitswaschgang für alle Farben überstehen. Hosen und Schuhe, die auch nicht drücken, wenn man lange am Computer gesessen oder im Labor rumgestanden hat. Und eine Frisur, die auch der Kommilitone mit der Nagelschere schneiden kann.

Irgendwo "ostig"

Als irgendwo "ostig" wurde Merkels Äußeres erst empfunden, weil sie diese Relikte akademisch-unbeholfenen Mode-Desinteresses auch nach ihrem raschen Aufstieg in der Nachwende-CDU beibehielt. Politikern aus den neuen Ländern fiel es generell schwerer, mit dem widersprüchlichen Dresscode parlamentarischer Demokratien umzugehen, den Karen Ellwanger so beschreibt: "Die Deputierten sollen aussehen wie das Volk, es transparent abbilden, weil sie Teil des Volkes sind. Andererseits müssen sie etwas darstellen, das der Essayist Georg Seeßlen ,Mehr-als-Volk' nennt."

Bei Merkel ging das lange gut, weil die von ihr bekleideten Ministerposten für Umwelt, Jugend etc. in der Ära Kohl vollkommen unwichtig waren. Zudem hatte sie mit Claudia Nolte zeitweise eine Kabinettskollegin, die den Spott noch magnetischer anzog. Erst nach dem Putsch gegen den Übervater Kohl sah man sie sich genauer an. Die berüchtigte Werbung des Autovermieters Sixt für seine Cabrios, die Merkel 2002 mit einer sturmzerzausten Frisur zeigte, wäre 1998 nicht denkbar gewesen (siehe auch: Merkels Mut zur Selbstironie ).

Nicht ein einzelner Imageguru

Bei ihrer Erneuerung hat sich Angela Merkel wohl nicht die Kompetenz eines einzelnen Imagegurus gekauft. Wie jeder Mensch, dessen beruflicher Aufstieg die Notwendigkeit eines Kleiderwechsels mit sich bringt, hört sie auf Tips von Nahestehenden. Hier werden immer wieder ihre Pressesprecherin Eva Christiansen und ihre Büroleiterin Beate Baumann genannt. Sie schaut sich auch manches ab in den Milieus mächtiger Frauen wie Liz Mohn, Sabine Christiansen oder Friede Springer, bei denen sie häufig zu Gast ist. Oder sie läßt sich nach Ladenschluß in der Wilmersdorfer Boutique der Modedesignerin Anna von Griesheim beraten. Beim Kleiderkauf folgt sie allerdings dem parteiübergreifenden Megatrend zum Hosenanzug, der Standarduniform deutscher Politikerinnen. Es ist, als fürchte man hierzulande immer noch, mit Begriffen wie "Weiblichkeit" oder - horribile dictu - "Eleganz" in Verbindung gebracht zu werden.

Zu den auffälligsten Änderungen in Merkels Habitus gehört, daß sie ihre Haare nicht mehr einfach trocknen läßt, sondern fönt oder gar - zumindest vor großen Auftritten - fönen läßt. Das kann dazu führen, daß ihr eine Friseurhand wie neulich vor dem F.A.Z.-Interview einen unerwarteten Seitenscheitel beschert. Ein paar Tage später war der Pony wieder da.

Mit derartigen Überraschungen muß man auch künftig rechnen. Neuerdings kauft sie nämlich bei "Trippen" in den Hackeschen Höfen in Berlin. Zum Kernsortiment des Ladens mit Filialen in Hamburg und Asien gehören Schuhe mit einer stegartigen Holzsohle, ähnlich denen, die Geishas tragen. Im Mittelalter nannte man solche Fußbekleidung "Trippen". Es lohnt sich also, mal einen Blick auf Merkels Füße zu werfen.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 26.06.2005, Nr. 25 / Seite 58


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Angela Merkel als eiserne Lady

28.06.2005 um 00:14
Merkel - was drauf steht, ist auch drin - da kann auch mal eine Flut kommen...;-)

Angela Merkel
Die einsame Vorsitzende


04. Dezember 2004 Wenn „die Vorsitzende” auftritt, hält sie sich meist die Hände frei. Keine Handtasche, auch keine Aktenbündel oder Unterlagen. Beim Gehen schwingen die Arme links und rechts, fast so, als durchschritte sie halbhohes Wasser. Das wirkt schon distanzgebietend. Wenn sie auf dem Parteitagspodium sitzt, deutlich kleiner in der Statur als die sie umgebenden Männer der Parteiführung, dann scheint es, als vereinzele die Gruppe rings um sie eher, als sie zu beschirmen.

Angela Merkel ist Vorsitzende einer Partei mit 600.000 Mitgliedern. Sie steht vor einer Wiederwahl, bei der sie so um 90 Prozent Zustimmung von 1.000 CDU-Delegierten erwarten darf. Sie wird als Kanzlerkandidatin 2006 die Unterstützung ihrer Partei beanspruchen müssen. Warum wirkt Angela Merkel trotzdem so allein? Strahlt sie die Einsamkeit aus, oder wird sie ihr zugemutet?

Ehrfurchtgebietender Ehrgeiz
Merkel: Das Kalkül "Ehrlichkeit" zu illustrieren

Angela Merkel hat das Alleinsein früh gelernt. Sie hat daraus einen ehrfurchtgebietenden Ehrgeiz zur Selbständigkeit entwickelt. So kann sie die Einsamkeit hinnehmen, die sich aus den Umständen ergibt. Aus den Zwängen einer Spitzenposition ohnehin, in ihrem Falle aber auch aus der individuellen Konstellation einer Frau unter Männern und, immer noch, einer Ostdeutschen unter Westdeutschen.

Das „Ostdeutsche” ist als Merkmal nach 15 Jahren Teilungsende allerdings matt geworden. Die Jugend in der Uckermark, gewiß, Schule und FDJ, aber als Geburtsort Hamburg im Ausweis und als Zuhause eine evangelische Pfarrerswohnung. Das ergibt kein typisches Milieu, sondern widersprüchliche Einzelheiten. Sie erzählt, daß sie nach ihrem Abitur mit Rucksack auf Abenteuertour ging, quer durch „die SU”, die Sowjetunion, und daß es nicht übermäßig schwer gewesen sei zurechtzukommen, der Gastfreundlichkeit vieler Menschen wegen. Man kann es trotzdem als erste Probe für eigenen Wagemut nehmen.

Ein einziger langer Balanceakt

Viel später, 1999, nach dem ersten Jahr als CDU-Generalsekretärin, ist von ihr der Satz notiert worden, „es ist mir vergönnt gewesen, an meine eigenen Grenzen zu stoßen”. Erst wenn man seine Grenzen kenne, „kann man Selbstbewußtsein entwickeln”.

In der Rückschau erscheint die Merkelsche Laufbahn als ein einziger langer Balanceakt auf dieser Grenzschnur, allenfalls abgesehen von jener jungen Erwachsenenzeit, die sie als Physikerin an einem Berliner Akademie-Institut verbrachte, wo sie auch ihren jetzigen Mann, den Chemiker Joachim Sauer, kennenlernte. Dann begannen die ersten, gleich überstürzten stolpernden Schritte auf dem Seil; binnen eines Jahres wurde sie erst Aktivistin einer der vielen politischen Gruppierungen, die sich im Zusammenfall der DDR bildeten, dann stellvertretende Regierungssprecherin in der Sechsmonatsära des Kabinetts de Maizière, dann Bundestagsabgeordnete und schließlich Bundesministerin für Frauen und Jugend.

Mit Eifer eine außergewöhnliche Karriere

Der Takt der Schritte hat sich seither etwas verlangsamt, aber das Seil ist dünn geblieben: 1991 stellvertretende CDU-Vorsitzende, 1993 CDU-Landesvorsitzende in Mecklenburg-Vorpommern, 1994 Bundesumweltministerin, 1998 CDU-Generalsekretärin, 2000 CDU-Vorsitzende, 2002 auch Unionsfraktionsvorsitzende, Ende 2005 wird sie voraussichtlich Kanzlerkandidatin sein.

Sicher wurde diese außergewöhnliche Karriere von den Umständen begünstigt. Durchzuhalten aber war ein solches Tempo nur mit dem Eifer, sich ständig neuen Zumutungen auszusetzen. Es scheint, als treibe Angela Merkel das Verlangen, fortwährend ein eigenes Unvermögen zu besiegen, sich immer wieder zu nötigen, sich Qualen aufzuerlegen, um dann die Erleichterung nach überwundenem Hindernis zu genießen.

„Französische Lehrstunde”

Vor zwei Jahren reiste die CDU-Vorsitzende eigens für einen halben Sonntag nach Paris; es war ihr wichtig, sich auf dem Gründungsparteitag der UMP, der neuen französischen konservativen Partei Präsident Chiracs, zu zeigen. Das allein reichte ihr aber nicht. Sie entschloß sich, ihr langes Grußwort vollständig auf französisch zu halten, obwohl sie in dieser Sprache hörbar ungeübt war.

Eine Probierstunde mit dem CDU-Auslandsreferenten während des Fluges, das mußte reichen für ihren Auftritt. Sie sprach auf einer riesigen Bühne vor zehntausend Parteitagsgästen. So lange, daß es reichte, um die Überraschung des Publikums in Mitgefühl und schließlich in Anerkennung übergehen zu lassen. Am Ende gab es starken Applaus.

Unruhig und angespannt

Liegt es an diesem Herausforderungsdruck, daß die CDU-Vorsitzende als öffentliche Figur fast immer angespannt wirkt? Daß sie bei ihren Bundestagsreden auf dem Weg zum Pult noch immer Unruhe aussendet? Daß sie lange „neu” erscheint in ihren immer exponierteren Ämtern in der Partei? Sie erzählt, ihr Mann verfolge ihre öffentlichen Auftritte gelegentlich als Verhaltenstrainer im Fernsehen und gebe dann Ratschläge wie „Du hast deinen Zeigefinger wieder ständig erhoben”. Frau Merkel sagt, sie kämpfe gegen solche Eigenarten an, aber es dauere lange, sie „zu unterdrücken”.

Die Anstrengung fällt auf, um so mehr, als Angela Merkel eigentlich darauf Wert legen will, als öffentliche Person sie selbst zu sein, statt bestimmte Rollen spielen oder Anmutungen bieten zu müssen. Wenn die deutsche Nation keine wichtigeren Probleme habe als ihren Haarschnitt, dann müsse es ja gut stehen um das Land, hat sie einmal bemerkt, als sich die Erörterung ihrer Frisur zu einem beliebten Medienthema entwickelte.

Das Kalkül „Ehrlichkeit” zu illustrieren

Andererseits weiß sie eben doch, daß sich bestimmte Erwartungen an ihr Auftreten nicht ignorieren lassen, und folgt ihnen zögernd. So kann es sein, daß sie auf dem Weg von ihrem Sommerhaus zu einem Wochenendtermin den Fahrer erst an der Autobahnraststätte halten lassen muß, um rasch Wimperntusche einzukaufen.

Der Unwillen, von sich in der Öffentlichkeit ein bestimmtes Bild zu produzieren, wird auch von Kalkül bestärkt. Die Oppositionsführerin scheint sich sicher, damit ein Unterscheidungszeichen setzen und „Ehrlichkeit” illustrieren zu können. Das gilt zuerst im Vergleich zum Bundeskanzler, dessen Äußeres ja auch schon wegen der Vermutung eines „Zuviel” statt eines „Zuwenig” an Styling das Interesse der Medien fand. Es gilt aber auch im Abgleich mit anderen ihrer Mitstreiter und Konkurrenten.

Verzicht auf männliche Gebärden und Metaphern

uch ihnen gegenüber ist sie wieder die Fremde, die auf sich gestellte Frau. Viele Gesten und Methoden, mit denen Männer ihre öffentliche Wirkung verstärken und bestimmte Botschaften oder Ansprüche aussenden, stehen Frau Merkel von vornherein nicht zur Verfügung. Weder die lässig in die Hosentasche geschobene Hand noch die freundschaftliche Boxgeste, noch etwa das Ergreifen der eigenen Sakkorevers mit beiden Händen, all diese Selbstbehauptungs- und Drohgebärden verbieten sich.

Gleiches gilt für männliche Geselligkeitsrituale, aber auch beispielsweise die jüngst unter Politikern üblich gewordene - herausragende Anwender sind Müntefering und Stoiber - Benutzung von Metaphern aus der Fußballwelt: Selbst wenn sie Ahnung davon hätte, wirkte sie als Frau nicht glaubwürdig.

Anfangs war sie „Kohls Mädchen”

Angela Merkel hat aber von einigen dieser Männer gelernt, um sie anschließend zu überwinden: Krause und Kohl, de Maizière, Rühe, Schäuble, Stoiber. Auch von Schröder hat sie gelernt.

Sie ist seit eineinhalb Jahrzehnten nicht unabhängig von diesen Männern wahrgenommen worden. In den Klischeebildern galt sie anfangs als „Kohls Mädchen”, später, auch jüngst nach dem Abrücken von Merz und Seehofer, wurde sie als männermordende Gottesanbeterin gezeichnet.

Richtig an diesen Zerrbildern ist, daß sie ihr Handwerk, ihre politische Taktik und ihr Verhandlungsgeschick von Männern hat lernen müssen und daß sie dabei erfolgreich gewesen ist. Man kann das auf den schieren Selbsterhaltungstrieb zurückführen: Angela Merkel hat bislang einen großen Teil ihrer Kraft darauf verwendet, Konflikte beizulegen und Attacken abzuwehren, die ihren Ursprung auch, manchmal überwiegend, in der Konstellation hatten „Männer müssen einer Frau folgen”.

In der Politik als Physikerin

Das letzte Beispiel in dieser Schlachtreihe lieferte die Auseinandersetzung über die Gesundheitsreform zwischen CDU und CSU. In solchen Situationen hilft ihr das Handwerkszeug der Naturwissenschaftlerin. Sie sei in der Politik als Physikerin gut, urteilen manche, die sie beim Verhandeln und Knotenlösen begleiten. Schwieriger falle es ihr, offene Entscheidungen zu treffen, sich in einer freien Alternative mit beiderseitigen Vor- und Nachteilen auf eine Seite festzulegen. „Bedingte Führung” lautet die Formel, die einer ihrer Mitstreiter dafür gefunden hat.

Das Lernpensum Angela Merkels begann mit Niederlagen und Erfolgen, die mittlerweile aus dem Blick geraten sind. Ihr erstes Scheitern bestand aus dem Versuch, 1991 als Nachfolgerin de Maizières in Brandenburg CDU-Landesvorsitzende zu werden. Ihre Bewerbung zerschellte an der Gegenkandidatur des westdeutschen Sozialpolitikers Fink, der damals die Mehrheit im Saal gewann mit dem Hinweis, er sei nicht der Liebling des Parteivorsitzenden Kohl.

Zwei Jahre darauf wußte die junge Ministerin Merkel, worauf sie zu achten hatte, als sich die Gelegenheit bot, eine eigene Machtbasis als Landesvorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern zu erobern - gegen den hinhaltenden Widerstand ihres gescheiterten Aufstiegskameraden Günther Krause. In einer quälenden, viele Stunden währenden Sitzung des Schweriner CDU-Landesvorstands löste sie Krauses Finger quasi einzeln von der Lehne seines Vorstandsstuhles. Man sah ihr hinterher die Übelkeit an, sich einer solchen Prozedur bedient haben zu müssen, aber auch die Erleichterung, dabei erfolgreich gewesen zu sein.

Prophetischer Satz

Fünf Jahre später, nach dem Ende der Koalitionsregierung von Union und FDP, äußerte sie über ihren Ziehvater Kohl den prophetischen Satz: „Jetzt müssen wir, die wir durch ihn politisch etwas geworden sind, zeigen, was wir können.” Und bewies es nach eineinhalb Jahren selber ausgerechnet damit, daß sie in der Spendenaffäre die Partei von Kohl abnabelte.

Das hat ihr im Establishment der CDU eine dauernde, mit Fröstelgefühlen vermischte Achtung verschafft und war für den Gewinn des Parteivorsitzes im Frühjahr 2000 wohl letztlich wichtiger als die Bewerbungs-Basisoffensive der „Vorsitzenden der Herzen”. Am meisten gelernt hat die Parteichefin anschließend zweifelsohne aus dem vergeblichen Wettstreit mit Edmund Stoiber um die Kanzlerkandidatur; daraus ist sie zu erfahren und klug hervorgegangen, um ein weiteres Mal zuzulassen, daß die eigene Partei ihre Unterstützung einem anderen zuwendet.

Eindruck der Einsamkeit

Der aktuelle Eindruck der einsamen Vorsitzenden, zumal nach dem Verlust Merz' und Seehofers, mag entgegengesetzt wirken, er mag am nächsten Montag sogar verstärkt werden durch das eine oder andere magere Wiederwahlergebnis für ihre Vertrauten unter den stellvertretenden Parteivorsitzenden.

Doch der stille Personalaustausch in Fraktion und Partei, den die Chefin lenkt und befördert, wird ihr längerfristig helfen. Die Generation der Nachfolger in der Fraktion bleibt einstweilen schon aus Dankbarkeit loyal. In der Partei sucht sie nach politischen Talenten aus den Landesverbänden - in der Gesundheitsfrage rückten unlängst die Ministerinnen Lautenschläger aus Hessen und von der Leyen aus Niedersachsen ins Bild. So lassen sich - auch einer Riege von aufmüpfigen und Schabernack gegen die Vorsitzende treibenden Ministerpräsidenten gegenüber - Zeichen setzen, daß die Bundesvorsitzende über die Köpfe selbstbewußter Landesfürsten hinweg einen Zugriff auf Personalressourcen der CDU nehmen kann.

Führt also der Eindruck der Einsamkeit, der sich manchmal bis zur Verlorenheit steigert, in die Irre, wenn die Erfolgsaussichten einer Parteivorsitzenden zu beurteilen sind, die erst Kanzlerkandidatin werden und dann das Land regieren will?

In ihrer Umgebung ist bemerkt worden, daß jedenfalls die öffentliche Person Angela Merkel durch eine private Note ergänzt werden muß und daß, wenn schon das Einverständnis der Chefin zu ihrer öffentlichen Stilisierung begrenzt ist, wenigstens erlaubt werden muß, private Seiten an ihr zu entdecken. Ein Interview in der „Bild”-Zeitung hat den Anfang gemacht. Da ging es um Vorlieben für herzhafte Küche und darum, welches Selbstbild die Vorsitzende von sich hat. Auf die Frage „Sind Sie zäh?” gab sie zur Antwort: „Ich würde eher sagen: ausdauernd.”

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.12.2004, Nr. 284 / Seite 3

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28.06.2005 um 00:15
@gsb23
>>was ist mit
"•Nö, um keinen Preis:_ "
???
Findest du dich da nicht wieder? <<

Nö, dann würde ich ja indirekt für die SPD stimmen. Denn die Wahl entscheidet sich ja nur zwischen den beiden. ;-)


Alle Menschen sind klug: Die einen vorher - die anderen nachher.
Wir haben die DDR überstanden und werden auch die BRD überstehen.



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Angela Merkel als eiserne Lady

28.06.2005 um 00:22
Relict,

was denkst du, wenn jeder Wähler ausnahmslos die Partei wählen würde, die er wirklich ok findet, und nicht strategisch irgendeine Sumspartei, wie stünden dann die Chancen für zB FDP oder Grüne oder "Sonstige"...? Nehmen wir mal an, dass deine Stimme also auch die Wahl entscheidend beeinflussen könnte, wenn du nicht "das kleinere Übel" wählen würdest...

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28.06.2005 um 00:26
Merkel will was aus sich machen - schon seit Jahren....

Merkels Mut zur Selbstironie

05. Januar 2001 CDU-Chefin Angela Merkel zeigt Mut zur Selbstironie. Mit dem Slogan „Machen Sie mehr aus ihrem Typ” und einem eher unvorteilhaften Foto von sich sucht Merkel nach kreativen Werbefachleuten für den CDU-Wahlkampf 2002. Wie eine CDU-Sprecherin FAZ.NET sagte, wird die Anzeige in der nächsten Ausgabe des Fachmagazins „W&V” (Werben und Verkaufen, München) erscheinen.

Das Bild von Merkel wurde vor ihrem Amtsanritt als CDU-Vorsitzende im April vergangenen Jahres aufgenommen. Ihr Haarschnitt ähnelt der Frisur von Prinz Eisenherz, der Mund ist etwas verkniffen und der Blazer hat zu dicke Schulterpolster. Die Idee zu der Kampagne hätten CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer und CDU-Internetsprecher Thomas Heilmann, ein Werbeprofi, gehabt. Diese Idee sei mit Frau Merkel weiter entwickelt worden.

Meyer wies darauf hin, dass die CDU der Konkurrenz beim bevorstehenden Wahlkampf finanziell unterlegen sei. Deshalb setze die Partei auf Originalität. Die Aktion werde unter „großer Zustimmung” von Frau Merkel veranstaltet, sagte die Sprecherin. Vor Merkels Amtsantritt hatte es immer wieder kritische Kommentare zu ihrem äußeren Erscheinungsbild gegeben - vorzugsweise zu ihrer Haartracht.

Mit der ungewöhnlichen Anzeige in „W & V” sollen Kreative aus der Branche angesprochen werden. „Wir wollen Leute von außen holen, die Spaß haben, den Bundestagswahlkampf mit zu gestalten”, sagte die Sprecherin. Ziel sei es, eine interne Werbeagentur der CDU aufzubauen.

In der Anzeige werde für die CDU eine Kampagne gefordert, „die kreativer und erfrischender sein muss als alles, was wir bisher kannten”. Die zu lösende Aufgabe sei ”größer als unser Budget (die Hintergründe können wir ja als bekannt voraussetzen)”, heißt es in dem Anzeigentext unter Anspielung auf die Parteispendenaffäre. Nach Angaben des Generalsekretärs hat die CDU für den Bundestagswahlkampf 40 Millionen Mark zur Verfügung, zehn Millionen Mark weniger als 1998.

Text: FAZ

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28.06.2005 um 00:35
@gsb23
Ich wähle ja wahrscheinlich auch eine andere Partei. Nur wollte ich hier halt keine Missverständnisse aufkommen lassen. Und Wumpe deshalb, weil diese Partei ja dann theoretisch mit beiden - je nachdem - zusammenarbeiten könnte, aber wohl selbst nicht will oder nicht gewollt wird.

Und Schröder wollte auch immer die Kanzlerschaft und nur die Kanzlerschaft. ;)
Ich sage doch, die kannste alle in einen Sack stecken. Da nimmt sich keiner was.
Selber Mist - anderes Label.


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28.06.2005 um 00:43
Ja gut, Relict, dein "wumpe" ist logisch nach deiner Erklärung. Aber, du wirst doch nicht "wumpe" wählen...gottseidank! ;) Die Grünen haben ja bisher noch sämtliche Koalitionsaussagen abgelehnt. Mal sehen, wie lange sie bei ihren Leisten bleiben können...Das Fähnchen im Wind will ja ebenfalls die Kanzlerschaft...Wählten wir also nur jene, die die Kanzlerschaft mit Sicherheit wollen und bekommen können, so bräuchte es keine Wahl und "Kultusminister" Westerwelle hätte ebenfalls weniger Spass...;)

Gruß

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28.06.2005 um 00:53
@gsb23
Ein Zirkus braucht auch einen Clown und nicht Hyänen oder gar Heuschrecken. ;)
Den wenigsten Spass hat sowieso das Volk bei der ganzen Geschichte.
So oder so.

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28.06.2005 um 00:57
Merkels "eiserner" Aussenminister/Innenminister gibt sich populistisch optimistisch. Sein "Fahrplan" steht fest! Dass zur Bewältigung der vielen Wahlkampfaktivitäten das "Spassmobil" der FDP herhalten muss, wurde nicht dementiert.

Stoiber lässt Mehrwertsteuererhöhung offen

München (AP) Ob eine unionsgeführte Bundesregierung die Mehrwertsteuer erhöhen würde, ist nach den Worten von CSU-Chef Edmund Stoiber «völlig offen». «Die Mehrwertsteuer ist eine Frage, die noch überhaupt nicht entscheiden ist», sagte der bayerische Ministerpräsident am Montag nach einer CSU-Vorstandssitzung in München.

Die Union werde im Falle eines Wahlsieges ein einfacheres und transparenteres Steuersystem einführen. Bei der Einkommenssteuer solle es «für Bürger und Betriebe niedrigere Steuersätze mit weniger Ausnahmen geben», kündigte Stoiber an. Über das Regierungsprogramm wolle die CSU in einer Präsidiumssitzung am 7. Juli beraten, beschlossen werden solle es dann auf einer gemeinsamen Präsidiumssitzung von CDU und CSU am 11. Juli.

Die von der SPD jetzt angekündigte «Reichensteuer» sei zwar «sehr publikumswirksam», wegen der vielen Ausweichmöglichkeiten aber wirkungslos, sagte Stoiber. Außerdem sei sie das Gegenteil der bisherigen rot-grünen Regierungspolitik. Ausnahmen und Steuerschlupflöcher zu streichen, bringe mehr als nominell hohe Spitzensteuersätze, die oft gar nicht bezahlt würden. Der stellvertretende CSU-Chef Horst Seehofer sagte zu den SPD-Plänen: «Das hätten sie schon sieben Jahre lang machen können.»

Die Bilanz der Regierung Gerhard Schröder kommentierte Stoiber mit dem Satz: «Flasche leer und wir haben fertig.» Rot-Grün habe vor den Problemen kapituliert und die Flucht in Neuwahlen angetreten. Dass die Regierung Deutschland beim Wachstum zum Schlusslicht in Europa gemacht und Schulden und Arbeitslosigkeit auf Rekordhöhe getrieben habe, sei «in höchstem Maße unsozial».

Im Mittelpunkt des Wahlkampfs von CDU und CSU stünden Arbeitsplätze, ein einfacheres Steuersystem und die Senkung der Staatsverschuldung, sagte Stoiber und versprach «Seriosität und Ernsthaftigkeit». Die notwendigen Veränderungen in Deutschland würden Jahre dauern. In der Arbeitsmarktpolitik wolle die Union mehr Ausnahmen beim Flächentarifvertrag durch betriebliche Bündnisse für Arbeit zulassen. Das sei aber «keine Kampfansage an die Gewerkschaften», sagte Stoiber.

Ob er als Minister in ein Kabinett Merkel eintreten würde, ließ Stoiber weiter offen. «Jetzt wird über Inhalte gerungen», sagte er. Der bayerische Landtagspräsident Alois Glück hatte zuvor erklärt, wenn das Wahlergebnis vorliege, werde Stoiber zwischen den bayerischen und den bundespolitischen Interessen abwägen und sich entscheiden. CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann sagte: «In der Landtagsfraktion gibt es eine große Mehrheit, dass Stoiber hier bleibt, und in der Landesgruppe gibt es eine große Mehrheit, dass er nach Berlin kommt.» Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Ramsauer, bestätigte: «Wir würden es begrüßen, Edmund Stoiber in Berlin zu haben.» FDP-Generalsekretär Dirk Niebel kommentierte die Diskussion in Berlin mit den Worten: «Man muss den Bären erst erlegen, bevor man das Fell verteilen kann.»

Wahlziel der CSU ist nach Angaben von Generalsekretär Markus Söder «deutlich 50 plus X». Die Kosten des CSU-Wahlkampfes seien «deutlich geringer als früher». Der Fahrplan sehe so aus: 7. Juli CSU-Präsidiumssitzung in München, 11. Juli CDU/CSU-Präsidiumssitzung über das Regierungsprogramm in Berlin, 22. Juli Aufstellung der CSU-Landesliste in München, 30. Juli CSU-Wahlkampfauftakt mit Merkel, 2./3. September CSU-Parteitag mit Vorstandswahlen in Nürnberg, 16.9. Schlusskundgebung in München. Stoibers Schwerpunkt werde eine Trucktour (???) durch Bayern sein.



Gruß



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28.06.2005 um 01:00
Relict,

ach, das Volk - immer kommt irgendwo auch das Volk ins Spiel....jedenfalls, wenns ans Bezahlen der Spassaktion geht. Nun sei mal nicht so spassfeindlich. Ist doch was, wenn dein Liter Milch dann endlich, nach langem Warten, 2 Eörö kostet! Endlich Gewissheit! Ist das nichts???

Gruß;)

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28.06.2005 um 01:21
@gsb23
Hehe, den Humor habe ich trotz der traurigen Lage schon nicht verloren.
Und wenns das mit 2 Euros schon gewesen wäre, nö, die Kuh dazu finanziere ich ja auch noch mit. Sozusagen als Spasssubvention. :D

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28.06.2005 um 01:29
Relict,

sehr gut! Jeder Bundesbürger sollte eine eigene Kuh im Garten haben...und einen Garten...oder eine Wiese....;)...Welche Partei unterstützt diese Sache? Sag jetzt nicht, das machen die neuen Linken - dann habe ich denen ja fürchterlich Unrecht getan...Muss mich gleich mal entschuldigen...;)


Gruß

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28.06.2005 um 02:11
Ja auch. Die Wiese aber dann eher von den Grünen.
Die neuen Linken würden stattdessen wohl eine weitere Verwaltungszweigstelle um die Kuh herum bauen.
Die Kuh selber wäre dann selbstverständlich Volkseigentum.
Gehört also dem Staat.
Und die Milch, ja die darfste Dir ala Mundraub zur Eigenversorgung abzapfen, ähnlich Erdbeerapflücken, den Rest übernimmt die neue Verwaltung. Und ganz nebenbei wurden Arbeitsplätze geschaffen.

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28.06.2005 um 02:30
"Und ganz nebenbei wurden Arbeitsplätze geschaffen."

Uhuuuu...meinst du wirklich, das könnte so kommen....Dann hab' ich die Zeichen der Zeit ja völlig verkannt...Bin ganz bestürzt! Oh mei - ich muss mich heute echt viel entschuldigen....Mach ich gleich mal...;-))))


Gruß

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Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot....Oo.NWIO-WBIN.oO



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Angela Merkel als eiserne Lady

28.06.2005 um 02:34
"Die Kuh selber wäre dann selbstverständlich Volkseigentum"

und wer zahlt die versicherung? das leben einer Kuh is ja nich gerade risikolos...man denke nur an Bse und seine folgen;)


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Angela Merkel als eiserne Lady

28.06.2005 um 03:57
Angela Merkel - ein Leben für die hohe Politik

Buchtipp


http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423244852/ref%3Damb%5
Fcenter-4%5F10024281%5F2/302-3924837-3751222

Erscheinungsdatum: Juli 2005...Ob's hilft? ;)

Gruß

Die Reihenfolge ist:
Regnerisch kühl, Schaufensterbummel, Hundekot....Oo.NWIO-WBIN.oO



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Angela Merkel als eiserne Lady

08.07.2005 um 00:13
Anhang: DITueib5.jpg (52,9 KB)
Ich weiss, was Angie will nämlich... ->Link

die bosheit war sein hauptpläsier
drum spricht der onkel hängt er hier!!

Hans Huckebein der Unglücksrabe - Wilhelm Busch



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Angela Merkel als eiserne Lady

08.07.2005 um 00:40
geiles Bild :D
Wenn wir so ne hässliche und austrahlungslose Frau als Kanzlerin bekommen wander ich aus!
Ich kann jetzt keine Quellen nennen aber ich kann mich noch sehr gut daran errinern das Angie sich mit JA zum Irak-krieg geeussert hat. Ein perfektes Werkzeug für die Amys. Und Deutschland wird mit untergehen.


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Angela Merkel als eiserne Lady

08.07.2005 um 01:43
Anhang: merkel_blubb.jpg (17,5 KB)
ja, unsere schmucke angie...

ich plädiere ja dafür, dass wir sie als neues Wappentier in die Deutschlandfahne
integrieren - mit dem Bild ->Link

wenn die Bundeswehr, dann unter ihrer "Führung" in Bagdad einmarschiert,
werden die neuen deutschen Fahnen gehisst und die Widerstandskämpfer
sind völlig demoralisiert und laufen davon

Nachteil
- alle Iraker laufen davon

die bosheit war sein hauptpläsier
drum spricht der onkel hängt er hier!!

Hans Huckebein der Unglücksrabe - Wilhelm Busch



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