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Rassisten

1.071 Beiträge, Schlüsselwörter: Rassismus, Rassist, Rassenhass, Rassisten, Rassenwahn

Rassisten

26.06.2005 um 11:30
ich will mal was loswerden... hab ka, ob das schon mal jemand hier geschrieben hat, is mir aber auch ganz egal.

mit rassisten sind ja eigentlich immer die bösen deutschen (oder amis usw.) mit den wenigen haaren auf dem kopf, den hübschen glänzenden stiefeln und den bomberjacken gemeint...

aber eigentlich sind wir doch alle rassisten...

jeder hat gegen irgendeine gruppe mensch, sein es schwarze, skins, streber, punks (auch wenn das nicht wirklich menschenrassen sind, aber es sind halt so gruppen) was.

sogar die {möchtegern, pseudo} punks, {die nicht mal wissen, was anarchie bedeutet....,} von denen es hier ja mittlerweile 'ne menge gibt, sind im prinzip auch rassisten.... wenn sie keine nazis mögen oder keine deutschen.

ich glaube niemand kann von sich behaupten, dass er KEIN rassist ist....

lG J.


ps.: oke, es gibt sogar richtige punks, die was von ihrer einstellung verstehen ;)

Ich spüre Schmerz....
aber es tut nicht weh...


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besternick
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Rassisten

26.06.2005 um 11:36
ja, werds mal los. immer her mit dem emotionalen schrott...

sorry, meinungsfreiheit... ;)

beste butter wo gibt!


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Rassisten

26.06.2005 um 11:41
Rassismus betrifft generell das Verhältnis gegenüber dem "Anderen" und "Fremden". Mobbing gehört gewissermaßen in dieselbe Kategorie. Wobei es immer um eigene existentielle Ängste geht, die man verdrängt, indem man scheinbar oder offensichtlich Schwächere mehr oder weniger drangsaliert. Man sucht sich, wie schon die biblische Metapher von Kain und Abel zeigt, sogenannte Prügelknaben oder Sündenböcke zur Bewältigung des eigenen Alltags. Es geht also nicht nur um Menschengruppen, sondern auch um Aggression und Ausgrenzung gegenüber dem Einzelnen.

Dein Resultat sollte trotzdem nicht sein: Huch du bist ja auch ein Rassist...ist ja nicht schlimm weil wir alle Rassisten sind!

Reicher Mann und armer Mann standen da und sah`n sich an.
Da sagt der Arme bleich:
"Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich."


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seraphim82
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Rassisten

26.06.2005 um 11:47
Nein, nein ... Rassist leitet sich ja schon vom Wort 'Rasse' ab - Also der Rassimus (der vor ein paar Hundert Jahren durchaus auch noch seine Berechtigung hatte, (die indische 'Kaste'='Rasse')) rührt von der atavistischen Denkstruktur sich durch seine entsprechend völkischen- o. stammeszugehörigkeit zu identifizieren - welche heute noch ins dekadente verkehrt am Leben erhalten wird obwohl das völkische generell immer weiter abgestreift wird.
In den verschiedenen von dir genannten Szenerien spielen aber die indivuelle Interessen und Überzeugungen eine übergeordnete Rolle, die dem Geist entspringen, unabhängig der Blutlinie.

"Es ist das Schicksal des Genies unverstanden zu bleibern, aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie"

Irren ist menschlich, aber um richtig Scheisse zu bauen brauchst Du einen PC


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seraphim82
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Rassisten

26.06.2005 um 11:49
Rassismus ist intolleranz, Intolleranz aber nicht immer gleich rassistisch ;)

"Es ist das Schicksal des Genies unverstanden zu bleibern, aber nicht jeder Unverstandene ist ein Genie"

Irren ist menschlich, aber um richtig Scheisse zu bauen brauchst Du einen PC


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c12h22o11
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Rassisten

26.06.2005 um 11:52
Und Toleranz hat nichts mit "toll" zu tun. ;)

Ansonsten kann ich mich Seraphim82 nur anschließen. Nur weil ich diverse Leute nicht austehen kann, bin ich noch lange kein Rassist.

"hä? was is ortogarphie?"


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coelus
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Rassisten

26.06.2005 um 12:25
Ja, liebe Leut, bitte nicht übel nehmen, aber wir befinden uns im Jahre 2005 und wenn wir uns ernsthaft mit der Herkunft und Geschichte des Menschen der letzten 150'000 Jahre uns auseinandersetzen, so bedeuted dies das ENDE allen Rassismus.

Anhand der Informationen, die sich aus unserer DNA ergeben, führen die Gene ALLER Menschen auf EINE Urmutter zurück.

Somit ergibt sich, dass alle Menschen miteinander verwandt sind…


Ich weiss, dass ich nichts weiss (sokrates)


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aniki
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Rassisten

26.06.2005 um 12:39
Nett gedacht, coelus, vor allem sehr optimistisch! Aber wer braucht denn schon Rassismus, um die Zugehörigen anderer Gruppen abzulehnen, zu verachten oder gar zu hassen?
Da bekriegen sich Christen und Moslems, Christen untereinander, Moslems untereinander, Hinz und Kunz haben sich nicht so richtig lieb...
Und das alles trotz gemeinsamer Abstammung!

Liegt wohl eben in der Natur des Menschen, in seiner Gruppendynamik und seiner Voreingenommenheit gegenüber anderen, die er nicht versteht, verstehen will, oder die ihm einfach suspekt sind. (Und JA!, ich schließ mich da mit ein!)

てめえ、何ちゅこと言ってるんじゃ!


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hamster2
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Rassisten

26.06.2005 um 12:41
es isn unterschied, ob man was gegen z.b. punks hat, oder ob man was gegen ausländer hat.
denn ausländer is man selbst, sobald man sich außerhalb seines "vaterlandes" befindet.
also ist rassismus der größte schwahsinn, den es überhaupt gibt/je gegeben hat.
vorallem wenn ich jetz was gegen punks hätte (was ich nicht hab) dann würd ich vielleicht sagen: ich mag die nicht so, weil.....
aber ich würd nicht mit soner unberechtigten stammtisch scheiße kommen, wie die rassisten es machen ( die ausländer nehmen uns die arbeitsplätze weg).
vorallem hat man nicht grundlos ein problem mit einer bestimmten art mensch.
ich hab z.b. ein problem mit rassisten und tussies (und wahrscheinlich noch mehr)
aber nicht grundlos, sondern weil ich welche kenne.
ich bin aber noch nie auf die idee gekommen die deswegen zusammenzuschlagen, was rassisten denke ich schon ganz gern mal machen.


sie sind unter uns!!!
passt auf,wo ihr hintretet.


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aniki
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Rassisten

26.06.2005 um 12:48
Man muß keine Ausländer zusammenschlagen, um Rassist zu sein....

てめえ、何ちゅこと言ってるんじゃ!


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c12h22o11
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Rassisten

26.06.2005 um 12:50
Man muß auch kein Rassist sein, um Ausländer zusammenzuschlagen... ;)

"hä? was is ortogarphie?"


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besternick
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Rassisten

26.06.2005 um 12:51
rofl

beste butter wo gibt!


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26.06.2005 um 12:58
immer dieses widersprechen xD lool

Ich spüre Schmerz....
aber es tut nicht weh...


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coelus
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Rassisten

26.06.2005 um 13:01
Nun Aniki, was diese Erkenntnis anbelangt, so können wir gar nicht mehr Rassisten sein. Es gibt nur EINE Rasse, die Rasse des heutigen modernen Menschen. Somit könnten wir getrost, den Begriff „Rassismus“ unter den Menschen beerdigen und diesen Begriff aus dem Wortschatz streichen.

Alle Gehässigkeiten auf unsere Brüder und Schwester, die unter dem Vorwand des Rassismus deklariert werden, sind nicht korrekt. Das heisst, für die offensichtlichen Vehden unter den Menschen, müssen sichtlich, also einen anderen Grund haben…

..ich würde den Grund der Ablehnung eines Verwandten eher in kulturellen und erzieherischen Umfelde suchen… ein Mensch, der für sich genommen unzufrieden ist, der kann leicht seine Verwandte hassen, ja ist gar bereit sie auch zu töten, dies weil er nicht weiss, dass die Rechtfertigung nie und nimmer im Rassismus zu finden wären… eher bei ihm selbst!


Ich weiss, dass ich nichts weiss (sokrates)


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Rassisten

26.06.2005 um 13:52
aaaaaaaaaaaaaaaaaaber....
es ist doch nicht nur ein mensch, also die sogenannte URMUDDER als erstes auf der welt gewesen...
die ersten menschen gab es in den ganzen urwaldvierteln, australien, afrika usw. da kann es doch schlecht sein, dass ein mensch die ganze menschheit erschaffen hat... (ich kann gut erklären... verstehen nur bekloppte...)
und wenn dem so wäre, dann *brüäh* wär ich mit meiner Lehrerin verwandt *brech-reiz-krieg-&-schnell-auf-klo-verschwind* †,†

Ich spüre Schmerz....
aber es tut nicht weh...


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aniki
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Rassisten

26.06.2005 um 13:59
Also, ich bin überzeugt, daß das Gruppendenken tief in der menschlichen Psyche verwurzelt ist, ebenso die Tendenz, fremde Gruppen abzulehnen. Was vielleicht nicht gerade positiv ist, aber erst einmal auch nichts Negatives. Ich bin auch der Meinung, daß das "Multi-Kulti-Modell" so nicht funktionieren kann, weil jede Gruppe zunächst einmal den Hang hat, unter sich zu bleiben, wodurch sich eben eine Art Ghettobildung entwickelt und immer weiter verschärfen wird. Eine richtige schmelztiegelartige Vermischung wird nicht so bald geschehen.
Somit ist es schon richtig, daß der "Grund der Ablehnung eines Verwandten eher in kulturellen und erzieherischen Umfelde suchen" sei. Dazu kommt auch die Bewertung ein und desselben Vorgangs durch uns auf verschiedene Art und Weise. Wird beispielsweise in Deutschland ein Ausländer in einer Bar oder so abgewiesen, weil er eben ein Ausländer ist, wäre die Empörung gewaltig, und das wahrscheinlich auch zu recht. Passiert derselbe Vorfall einem Deutschen in einem anderen Kulturkreis, würden sicher viele derselben empörten Stimmen von uns weitaus versöhnlicher klingen und das womöglich mit der "eben anderen Kultur, die lieber unter sich bleiben will, weil der Außenstehende sie nicht versteht" zu entschuldigen versuchen.
Was ich damit sagen will ist, daß ein derartiges Denken durchaus natürlich und in gewissem Maße möglicherweise auch legitim ist, solange dem Betroffenen nicht eindeutige Einschnitte in seiner Freiheit widerfahren. (Extreme wie z.B. tätliche Angriffe sowie Beleidigungen hab ich hier mal bewußt ausgelassen!)

てめえ、何ちゅこと言ってるんじゃ!


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coelus
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Rassisten

26.06.2005 um 14:02
..um es zu Ende zu denken, bedeutet dies; die selbstverschuldete Unzufriedenheit eines einzelnen Menschen ist die Ursache für Krankheit, Egoismus, Habsucht, Eifersucht, Neid, Angst, bedingte Liebe, Streitsucht, Krieg, Mord und Totschlag…usf.

Solange wie die Menschen unzufrieden sind, wird es Krankheit, Egoismus, Habsucht, Eifersucht, Neid, Angst, bedingte Liebe, Streitsucht, Krieg, Mord und Totschlag usf. geben, es ist NIEMAND sonst dafür verantwortlich zu machen, als die selbst verschuldete Unzufriedenheit des einzelnen Menschen selbst.

..mir ist nur allzu gut bewusst, wie unzählige Artgenossen die Verantwortung dafür nicht übernehmen wollen und sie stattdessen ständig an imaginäre Begriffe delegieren und illusorische Vorstellungen damit verknüpfen, ja sogar „Gott“ selbst wird davor nicht verschont und es wird ihm manchmal die Schuld dafür zugeschoben, somit eine „Vermenschlichung“ Gottes bewirkt wird und eine Herabwürdigung der Grösse und Macht Gottes, welch Torheit und Frevel… !

Selbst dem liebenden „Gott“ müssten die Tränen kommen, wenn er sich dieses traurige Schauspiel hier auf dieser Erde vergegenwärtigt, denn es war sicher nie sein Verschulden und nie sein Wille…


Ich weiss, dass ich nichts weiss (sokrates)


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aniki
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Rassisten

26.06.2005 um 14:05
Häh? Im Thema vertan?

てめえ、何ちゅこと言ってるんじゃ!


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coelus
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Rassisten

26.06.2005 um 14:37
..warum denn? Warst du denn nicht aufmerksam…? ;-)

Anderen ihr Menschsein abzusprechen war schon immer ein Weg, ihre Unterdrückung und Ausrottung zu rechtfertigen, und die Wissenschaft hat zu solchen Gräueltaten in einer langen, traurigen Geschichte ihren Beitrag geleistet.

Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein vermuteten Anthropologen, Afrikaner, Asiaten und Europäer hätten sich aus verschiedenen Arten von Primaten entwickelt. Unausgesprochen lag dem die Annahme zu Grunde, dass diese Gruppen verschiedene Spezies angehörten, von denen eine höher entwickelt sei als die anderen...

@sad_angel1989

Heute lebt nur noch eine einzige menschliche Spezies auf der Erde. Über weite Teile der Entwicklungsgeschichte sowohl der Gattung Homo als auch der Gattung Aiutrabpltbecuj lebten auf unserem Planeten mehrere anatomisch unterschiedliche Menschenarten, häufig sogar in derselben Grossregion. Vor etwa 1,8 Millionen Jahren waren möglicherweise bis zu vier verschiedene Homo- und Australopithecinen- Gruppen in Ostafrika beheimatet. Eine von ihnen war eine Spezies mit schwerem Körperbau, AustralopttbecLU bouei (viele Paläoanthropologen ordnen die robusteren Australopithecinen einer eigenen Gattung Paran-thropuö zu). Die übrigen drei waren unterschiedliche Populationen der Gattung Homo. Nur aus einer von ihnen ist der moderne Mensch hervorgegangen, da uns jedoch keine Fossilfunde vorliegen, wissen wir nicht aus welcher.

Die Nukleotidkette der DNA sieht für uns wie Kauderwelsch aus, weil wir ihre Sprache nicht beherschen. Für die Zelle verkörpern die in der DNA enthaltenen Botschaften die Weisheit der Jahrtausende. Jeder Mensch hat seine DNA von seiner biologischen Mutter und seinem biologischen Vater geerbt, die sie wiederum von ihren Müttern und Vätern geerbt haben. Die ersten Lebewesen, die man als Menschen bezeichnen könnte, erbten ihre DNA von Lebewesen, die man nicht als Menschen bezeichnen könnte. Die ersten Säugetiere bekamen ihre DNA von ihren Reptilienvorfahren. Und so geht es immer weiter zurück durch die Zeit bis zu den ersten einzelligen Organismen, die genetische Informationen über die DNA weitergaben. Die DNA ist unsere Verbindung zu allen Kreaturen, die je auf diesem Planeten gelebt haben.

Hey, sad_angel11989, gewöhn dich langsam an den Gedanken, dass du nicht nur mit deiner Lehrerin verwandt bist, sondern mit dem sämtlichen Rest unserer Spezies auf diesem Planeten… ;-)


Ich weiss, dass ich nichts weiss (sokrates)


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dietmar
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26.06.2005 um 14:38
Ein Rassist ist jemand, der seine Rasse über eine andere stellt (egal, ob er nun weiss, schwarz, deutscher, türkischer, europäiscvher, afrikanischer oder asiatischer Herkunft ist.


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relict
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Rassisten

26.06.2005 um 14:42
@dietmar
Genau. Ansonsten würde ich es eher als ausländerfeindlich bezeichnen, was nicht zwangsläufig mit Rassismus einhergehen muss.

Alle Menschen sind klug: Die einen vorher - die anderen nachher.
Wir haben die DDR überstanden und werden auch die BRD überstehen.


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