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Joe Biden: 46. Präsident der USA

1.335 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: USA, Trump, Präsident ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 18:08
@frauZimt
@cejar
Man darf nicht von sich auf andere schließen. Ich war früher im Vorstand einer regionalen Grünen-Sektion in der Schweiz und habe dadurch sehr unterschiedliche Motive bei Politikern kennengelernt. Es gibt nicht nur das Machtmotiv. Die Graswurzelbasis ist sehr wohl noch lebendig bei den US-Demokraten. Ich habe ja ausreichend Kontakt zu dieser.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 18:37
Zitat von Laura_MaelleLaura_Maelle schrieb:Die Graswurzelbasis ist sehr wohl noch lebendig bei den US-Demokraten
Biden ist seit Jahrzehnten Berufpolitiker in höchsten Ämtern.
Die Demokraten sind seit Andrew Jackson, 1829 wenn ich mich nicht irre, eine der großen amerikanischen Parteien.
Nein das ist keine Graswurzelbewegung.
Ja da geht es prinzipiell darum die Macht zu verteidigen.
Alles andere ist eine, sagen wir mal, eher weltfremde Sicht der Dinge.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 20:48
@Laura_Maelle

Die Bernie Sanders Kampagne innerhalb der Demokraten war eine Graswurzelbewegung, aber doch nicht die Kampagne des aktuell regierenden Präsidenten. Das ist eine ganz klare Top-Down-Struktur.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 20:48
Zitat von BerrylBerryl schrieb:Ja da geht es prinzipiell darum die Macht zu verteidigen.
Alles andere ist eine, sagen wir mal, eher weltfremde Sicht der Dinge.
Wie gesagt gehen manche von sich aus und können sich nicht andere Motive vorstellen. Das werden wir hier nicht klären können. Ich habe dazu unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Man kann auch als Berufspolitiker demokratische Graswurzel-Motive haben. Diese Gleichmacherei sagt mir nicht zu. Die Menschen sind individuell verschieden.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 20:51
Etwas Gutes für die Menschen machen wollen und nicht nur Macht bedeutet nicht automatisch Grassroots, sondern es kommt auf die Struktur an. Auch in Deutschland helfen jedes Wochenende hunderte/tausende freiwillige Wahlhelfer der Parteien, die nur aus Überzeugung dabei sind, das macht die Parteien nicht zu Grassroots.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 20:52
Zitat von cejarcejar schrieb:Die Bernie Sanders Kampagne innerhalb der Demokraten war eine Graswurzelbewegung
Damit widersprichst Du Dir, denn Bernie Sanders steht voll hinter Biden und aktiviert seine Basis dazu, Biden zu wählen.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 20:56
@Laura_Maelle

Ich glaube Du hast keine Ahnung was eine Grassroots-Bewegung ist. Die Kampagne Sanders gegen Clinton war eine. Die Unterstützung Sanders für Biden macht aus seiner Kandidatur mit Sicherheit keine Grasrootsbewegung.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 21:03
@cejar
Als Schweizerin habe ich viel mehr Ahnung, was Initiativen aus der Bevölkerung bedeuten. Graswurzelbewegungen kommen aus der demokratischen Bevölkerung. Die Demokraten in den USA sprechen jedenfalls auch von ihrer Graswurzelidentität. Sie haben viele Kleinspender, was die lebendige Graswurzelbasis beweist.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 21:07
@Laura_Maelle


Nun wird es doch mal Zeiten für Belege, Du behauptest, Du belegst das die Kampagne von Biden eine Grassroots-Bewegung ist, danke.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 21:10
@cejar
Das war, mE nach, zB im Obama Wahlkampf damals sehr populär. Da sind streckenweise bis zu 2 Millionen soggn Türklinken Helfer mobilisiert worden. Die in ihren Wohngebieten organisiert wurden. Haustürgespräche, Klinkenputzen. Nur eben stehen in den USA auch viel mehr personenbezogene Daten zu jedem potenziellen Wähler zu Verfügung. Solche Graswurzel Aktivisten müssen ja auch finanziert werden und organisiert werden. Die Menschen müssen geschult werden, bzgl der Kommunikation. Die klingeln nicht wahllos bei den Nachbarn. Sie suchen sich anhand verfügbarer Daten gezielte Ansprechpartner aus in ihrer Region.
Damals hatte übrigens die SPD die Idee, es zukünftig in Deutschland ähnlich zu machen. Also im Dorf oder Stadt Türklinken zu putzen. Nur eben haben wir hier Datenschutz und der steht Graswurzel diametral im Weg. Dazu braucht es Infos über die Wähler, zusätzlich muss man die Argumentationen vorher schulen lassen.
Aber ja ich gebe zu, so was kann schon effektiv sein, nur eben nicht in Deutschland. Wenn hier fremde an der Tür klingeln, erwarten wir entweder den Lieferando oder Amazon Fahrer oder die Zeugen Jehovas. Aber Nachbarn, die uns für eine zweite Amtszeit von Scholz begeistern wollen?
Hilfe, ich glaube das würde hier auf Belästigung hinauslaufen.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 21:15
Zitat von cejarcejar schrieb:Nun wird es doch mal Zeiten für Belege, Du behauptest, Du belegst das die Kampagne von Biden eine Grassroots-Bewegung ist, danke.
z. B. hier:
Ob die Legalisierung von Marihuana 2020 in Arizona oder der höhere Mindestlohn 2018 in Arkansas und Missouri – all diese Gesetze waren das Ergebnis von Graswurzelbewegungen, einer jahrhundertealten Tradition der amerikanischen Demokratie. Vereinfacht gesagt: Über Wahlinitiativen und Bürgerentscheide können die Amerikanerinnen und Amerikaner in vielen Bundesstaaten ihre Geschicke direkt selbst bestimmen.
Quelle:
https://www.spiegel.de/ausland/usa-republikaner-schraenken-direkte-demokratie-ein-gesetze-gegen-waehlerinitiativen-a-19b949c4-67df-4ee3-97ba-56beb3abc014


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 21:20
@calligraphie

Das verstehe ich schon. Aber Merkmale einer Grassroots-Bewegung sind ja nicht rein auf die Art der Überzeugungsform begrenzt, sondern vor allem über das Ziel Man redet von Grassroots, wenn eine in sich demokratische Basisbewegung die aktuelle Missstände aufdecken will, bzw eine Veränderung des Staus Quo erreichen möchte. Alleine deshalb kann man von der Kampagne des aktuell regierenden Präsidenten wohl kaum Grassroots reden. Das war bei Sanders vs Clinton anders, dort stand es für jeden an sich fest das Clinton die 1 ist und Sanders hat durch ganz andere Ansätze der Politik auf die Defizite innerhalb der Dems aufmerksam machen wollen, sozusagen David gegen Goliath.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 21:32
@cejar
Also ich sehe da in den USA momentan auch kein Graswurzel oder sonstiges. Wozu auch? Biden tritt zur zweiten Runde an und Trump ebenso. Die Fronten sind klar. Sicher wird es auf beiden Seiten wieder Abertausende Freiwillige geben, die sich in der heissen Phase in Wahlkampfbüros die Kante geben oder in den Wahllokalen, aber Wurzel? Gras? Nun weiß ich allerdings nicht, in welchen Sphäre, sich die Schweizer super Wahlhilfe der Demokraten, da online bewegt, mit ihren 60 Wahlkampf Hilfe 1 Minuten Videos. Biden wird’s freuen, Wahlkampfhilfe aus der Schweiz. Wenn Biden gewinnt, dann wissen wir wenigstens, wer es erfunden hat. LOL


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

13.05.2024 um 21:50
Ihr denkt wieder mal zu deutsch. Es gibt nun mal eine Graswurzel-Demokratie in den USA, gerade weil es nur zwei große Parteien gibt.
Mielke: Ich meine, in den Vereinigten Staaten haben wir sogenannte Grassroots Democracy, also Graswurzeldemokratie, das heißt, Demokratie von unten: Der Wähler, das Wahlvolk, die Menschen wollen mitbestimmen. Alle Gewalt geht vom Volke aus, „we, the people“. Das heißt, eine ganze Reihe von Gesetzen und politischen Initiativen gehen von unten aus, und das ist der Unterschied hier zu uns: Während man drüben sagen wir mal eine Demokratie hat, eine Graswurzeldemokratie, hat man hier eher eine Parteiendemokratie. Spannend ist ja hier an diesem Kompromiss, dass Demokraten dagegen und Republikaner dagegen gestimmt haben. Insofern gibt es keinen Fraktionszwang, und sagen wir mal, des Volkes Stimme von unten in dieser radikalen Tea Party, die hat dann auch eine Möglichkeit. Da kann kein Parteivorsitzender irgendjemandem den Mund verbieten. Also diese Art Grassroots Democracy, wie wir sie in Amerika seit Langem haben, die würde ich eigentlich nicht verändern. Das ist zwar etwas schmerzhaft, manchmal etwas wild und auch ein wenig Wild-West-Manier, wenn man so sagen darf, aber es funktioniert letzten Endes.
Quelle:
https://www.deutschlandfunk.de/grassroots-democracy-vs-parteiendemokratie-100.html


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

14.05.2024 um 09:36
Zitat von Laura_MaelleLaura_Maelle schrieb:Wie gesagt gehen manche von sich aus und können sich nicht andere Motive vorstellen
Zitat von Laura_MaelleLaura_Maelle schrieb:Als Schweizerin habe ich viel mehr Ahnung, was Initiativen aus der Bevölkerung bedeuten. Graswurzelbewegungen kommen aus der demokratischen Bevölkerung. Die Demokraten in den USA sprechen jedenfalls auch von ihrer Graswurzelidentität.
@Laura_Maelle
Ich kann mir sehr wohl andere Motive vorstellen!

Aber erklär mir doch mal, warum es den Dems nicht gelingt das Waffenrecht zu beschneiden.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

14.05.2024 um 10:13
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Aber erklär mir doch mal, warum es den Dems nicht gelingt das Waffenrecht zu beschneiden.
Was hat das denn mit der Graswurzeldemokratie an sich zu tun?

In der Schweiz mit direkter Demokratie durften ehemalige Militärangehörige jahrzehntelang ihre unregistrierten Gewehre samt Munition zuhause auf dem Schrank oder unter dem Bett aufbewahren. Ich brachte das Gewehr meines Vaters dann zur Polizei, die es entsorgte. Mit Munition. Das nur als Beispiel, dass Waffenbesitz und direkte Demokratie keine Gegensätze sind.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

14.05.2024 um 23:13
Zitat von Laura_MaelleLaura_Maelle schrieb:frauZimt schrieb:
Aber erklär mir doch mal, warum es den Dems nicht gelingt das Waffenrecht zu beschneiden.
Zitat von Laura_MaelleLaura_Maelle schrieb:Was hat das denn mit der Graswurzeldemokratie an sich zu tun?
@Laura_Maelle
Ich stelle dir eine Frage und du antwortest mir mit einer Gegenfrage...

In den USA gibt es viele Bürger, die das Waffengesetz entschärfen wollen.
Es gab große Demos mit 100.000enden Teilnehmern.
Dennnoch ist nichts .- oder fast nichts geschehen. Es wäre nun Sache der Dems, das Thema auf die ToDo Liste zu setzen.
Sie tun es nicht. Warum? weil sie Wahlen gewinnen wollen.

Das ist, was ich weiter oben ausdrücken wollte.
Zitat von Laura_MaelleLaura_Maelle schrieb:In der Schweiz mit direkter Demokratie durften ehemalige Militärangehörige jahrzehntelang ihre unregistrierten Gewehre samt Munition zuhause auf dem Schrank oder unter dem Bett aufbewahren. Ich brachte das Gewehr meines Vaters dann zur Polizei, die es entsorgte. Mit Munition. Das nur als Beispiel, dass Waffenbesitz und direkte Demokratie keine Gegensätze sind.
Das verstehe ich nicht. Wozu dient der Vergleich?
Biden fasst das heisse Eisen nicht an, weil er wählbar bleiben will.
Und vermutlich sieht er das realistisch.


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

15.05.2024 um 03:49
Zitat von frauZimtfrauZimt schrieb:Biden fasst das heisse Eisen nicht an, weil er wählbar bleiben will.
Und vermutlich sieht er das realistisch.
Allerdings stimmt das gar nicht. Das ist sehr wohl aktuelles Wahlkampfthema und war es schon immer für die Demokraten.
Eine Reform der US-Waffengesetze kann in den USA nur der Kongress verabschieden. Dort haben die Republikaner im Repräsentantenhaus die Mehrheit, die Partei ist gegen jegliche spürbare Einschränkung des Rechts auf Waffenbesitz. Versuche, das Waffenrecht zu verschärfen, sind über die Jahre hinweg immer wieder am Widerstand der Republikaner gescheitert. Seit seinem Amtsantritt im Januar 2021 hat der demokratische Präsident Joe Biden daher lediglich per Verordnung Einschränkungen auf den Weg gebracht. Diese haben allerdings nur geringe Auswirkungen.
Quelle:
https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-09/usa-joe-biden-kamala-harris-waffengewalt


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

16.05.2024 um 00:07
Ende Juni wird es das erste TV-Duell zwischen Biden und Trump geben. Beide sind geradezu erpicht darauf. Es soll keine Zuschauer geben vor der Bühne, womit offenbar einem Wunsch Bidens nachgegeben wird, der die Redezeit voll nutzen will, ohne Ablenkungen.
Im US-Präsidentschaftswahlkampf ist die erste TV-Debatte zwischen dem demokratischen Amtsinhaber Joe Biden und dem republikanischen Herausforderer Donald Trump überraschend schon für Ende Juni angesetzt. Der Fernsehsender CNN kündigte am Mittwoch an, das Duell am Abend des 27. Juni (nach deutscher Zeit 28. Juni) in Atlanta im Bundesstaat Georgia auszurichten. Biden hatte kurz zuvor vorgeschlagen, die Fernsehdebatten vorzuziehen und bereits kommenden Monat zu starten – anders als von einer zuständigen Kommission geplant. Trump willigte ein.
Quelle:
https://www.swissinfo.ch/ger/tv-debatte-zwischen-biden-und-trump-f%C3%BCr-ende-juni-angesetzt/77639905


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Joe Biden: 46. Präsident der USA

07.06.2024 um 21:02
https://www.t-online.de/tv/nachrichten/politik/id_100422642/us-praesident-biden-beim-d-day-wirbel-um-verhalten-auf-der-buehne-video-.html

So sieht also ein Mensch aus der laut bestimmten Forenteilnehmer vollkommen auf Höhe ist um die Weltmacht Nr 1 selbständig zu führen.


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