@Warden@MetaLunariaBin da vom Typ wie
@Warden: Habe ich mich mit etwas beschäftigt*, kann ich damit umgehen. Die Unruhe treibt mich vielmehr um, kenne ich eine Situation nicht genau, oder auch, habe ich den Eindruck, man erzählt mir (z.B. bei Ärzten) nicht die ganze Wahrheit. (Für mich funktioniert auch z.B. mich ablenken, nicht darüber nachdenken, mir etwas schönreden in anderen Situationen nicht. Bin auch nicht vom Typ "das will ich besser nicht wissen".)
*z.B.: Was tun bei Brand, Stromausfall, Erdbeben (letztere sind hier in der Region relevant), medizinischer Notfall (andere Personen anwesend, alleine), Problemen auf Reisen (zu mehreren, alleine). Manches davon wurde auch schon benötigt. Gut, nicht unwissend dagestanden zu sein, denn das macht mich bestimmt nicht
MetaLunaria schrieb:innerlich ruhiger
, gerade wenn
MetaLunaria schrieb:weiß nicht, um dass ganze Ausmaß und den Konsequenzen die folgen werden
.
In einer Situation waren andere Menschen mit von der Situation betroffen, die sich letztendlich als nur unangenehm aber nicht gefährlich herausstellte, und hatten z.T. ihre Situation durch panisches, unvorbereitetes Handeln verschlechtert.*
Warden schrieb:Jemand der sich damit nicht beschäftigt hat und dann davon überrscht wird, scheißt sich ein weil man total aufgeflogen ist wenn man nicht genug Vorräte und Ahnung hat, was man beachten sollte oder was zu tun ist.
Das. Und auch z.B. unüberlegte und sich als gelinde gesagt schlecht herausstellende Handlungen passieren nicht selten so: Fettbrand mit Wasser löschen wollen, für Wärme mit dem Grill sorgen wollen, nur um gängige Beispiele zu nennen. Harmlosere aber auch lästige wie der Versuch, wenn das Toilettenpapier ausgeht (ich sage nur: Pandemie...) Küchenrolle zu verwenden und sie runterzuspülen (verstopft).
*Konkrete Situation: Nächtliche Evakuierung eines Hotels. Die Evakuierung kündigte sich schrittweise an ("Bitte bleiben Sie in Ihren Zimmern und warten Sie auf weitere Durchsagen", ca. eine Viertelstunde später "Bitte verlassen Sie geordnet die Zimmer in Richtung Lobby, es besteht kein Grund zur Sorge"). Da standen dann Leute im Nachtgewand (Nachthemd, Pyjama oder auch nur Unterhose), teils barfuß, ohne Papiere, in mindestens einem Fall ohne Medikamente. Es wäre genügend Zeit gewesen, nach der ersten Durchsage sich anzukleiden, Papiere oder sogar eine gepackte Tasche mit hinunterzunehmen (es hat nicht gebrannt). Nur ca. 10 Prozent der Hotelgäste befanden sich vollständig bekleidet, mit festen Schuhen, mit Jacke und mit z.B. einem Rucksack in der Lobby. Ich war einer von ihnen. Und konnte die Sache innerlich ganz ruhig aussitzen, während vielen Leuten erkennbar kalt war, sie besorgt und ängstlich waren, Medikamente (die sie jetzt brauchten, oder um die sie sich sorgten in den nächsten Stunden sie zur nächsten Einnahme nicht erreichen zu können) nicht dabei etc.
Was hat geholfen? Gleich handeln anstatt mir die Sache schönzureden. In der Situation relevante Dinge griffbereit haben (Kleidung um ein Zimmer im Notfall zu verlassen, nicht irgendwo verstaut).