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Globale Risiken durch Russland und China

917 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, China, Ukraine ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Globale Risiken durch Russland und China

gestern um 12:21
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Laut aktueller Eilmeldung sollen chinesische Spione deutsche Universitäten ausgespäht haben - dabei soll es um militärisch nutzbare Technologien gegangen sein.
Ist aus meiner Sicht nichts Besonderes. China bereit wie viele andere Länder Industriespionage.
Aus meiner Sicht erwischt man in Dt. zu wenige Spione aus dem Ausland.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Auch dies legt ein russisches Interesse nahe. Denn zumindest aktuell nutzt nur Russland solche Technologien aktiv. Zudem ist Russland immer noch der mit Abstand wichtigste Lieferant von endgefertigen Waffensystemen an China - China stellt eher nur die hochtechnologischen Bauteile bereit...
China wird Informationen an Russland nur weitergeben, wenn China daraus Nutzen
ziehen kann. Auf dem Exportmarkt für Waffen sind Russland und China Konkurrenten.


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Globale Risiken durch Russland und China

gestern um 12:51
@Panaetius

An der Spionage aus China ist ja im Prinzip nichts neu, es wird nur immer aggressiver.

Du meintest wohl diese Meldung?
Hochschulen und Universitäten als Ziel:Spionage für China? Ehepaar in München festgenommen
20.05.2026 | 12:22

Ermittler haben in München ein Ehepaar festgenommen, das für China spioniert haben soll. Die beiden sollen Informationen über militärische Hochtechnologie ausgekundschaftet haben.
Quelle: https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/festnahme-spione-china-deutsche-hochschulen-100.html

Die Tagesschau brachte schon vor 2 Jahren eine gute Analyse zum Hintergrund.
Heute aber hat sich zumindest der Ton der Sicherheitsbehörden deutlich verändert. Thomas Haldenwang, Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), führt gerne einen Vergleich an, den sein britischer Amtskollege vom MI5 geprägt hat: Russland ist ein Sturm, China aber ist der Klimawandel. Soll heißen: Peking ist inzwischen eine nahezu beispiellose sicherheitspolitische Herausforderung. Und das auf vielen Ebenen.
Quelle: https://www.tagesschau.de/investigativ/wdr/spionage-china-deutschland-100.html

Und was Kiesewetter
Reaktionen auf China-Spionageaffäre »Eine direkte Gefahr für die Demokratie«

Der chinesische Geheimdienst rekrutierte einen belgischen Rechtsaußenpolitiker, Spuren in der Affäre führen auch zur AfD. In Belgien gibt es bereits Konsequenzen, deutsche Politiker fordern eine Neuaufstellung der Spionageabwehr.
da sagte, zur politischen Dimension
Der CDU-Sicherheitspolitiker und Geheimdienstkontrolleur Roderich Kiesewetter forderte: »Wir müssen die Naivität gegenüber China endlich ablegen und unsere Chinapolitik grundlegend ändern.« Die Volksrepublik sei selbst im Vergleich mit Ländern wie Russland, Iran und Nordkorea »die größte Bedrohung für die regelbasierte Ordnung und unsere freiheitliche Demokratie«.

Neuaufstellung der Spionageabwehr gefordert

China könne auf »die Unterstützung rechter und linker Parteien bauen«, deren Abgeordnete die Kommunisten »gezielt als Instrumente im hybriden Krieg« einspannten, führte Kiesewetter weiter aus. Die deutschen Nachrichtendienste sollten ihr Augenmerk »auf die Untergrabung unserer Ordnung durch gewählte Vertreter in den Parlamenten legen«, forderte er. Für den CDU-Politiker steht fest: »So wie es eine Russland-Connection gibt, hat auch China seine Connection in der deutschen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.«
Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/chinas-spionage-in-europa-eine-direkte-gefahr-fuer-die-demokratie-a-2a3f21f9-2e84-4148-8683-29922cb1f34d

das hat natürlich eine europäische Dimension. So wie Europäische Nachrichtendienste mehr zusammenarbeiten, machen das auch die Rus-Ch Netzwerke. Besonders fruchtbaren Nährboden, berichtete die Financial Times, finden sie in der extremen Rechten, da ist der Wille zur Kooperation besonders ausgeprägt, warum? Fehlgeleitete oder programmatische Zustimmung (oder gar Bewunderung) zum (autoritären) Rus-Ch Modell.

SpoilerDen FT Artikel dazu, "Honeypots and Influence Operations", solltest du bei Interesse leicht finden können.


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Globale Risiken durch Russland und China

gestern um 13:51
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Derweil im Baltikum ...
Vor kurzem kam dann ja noch die Meldung, dass Drohnen - mutmaßlich von Russland gesteuert, aber Russland schiebt dies auf die Ukraine - den baltischen Luftraum verletzt haben. In Vilnius mussten die Menschen, einschließlich der Parlamentarier, Schutz suchen - demokratische Prozesse wurden also unterbrochen.

MMn kein Zufall, dass dies geschieht, als Putin gerade in China weilt und sich um die Aufteilung von Kriegsgebieten und gegenseitige Unterstützung bei der Waffenproduktion austauscht. Sondern es soll ein Signal an EU-NATO gesendet werden.
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Du meintest wohl diese Meldung?
Ja - war zunächst nur im Spiegel hinter Bezahlschranke.


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Globale Risiken durch Russland und China

gestern um 14:12
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:In Vilnius mussten die Menschen, einschließlich der Parlamentarier, Schutz suchen - demokratische Prozesse wurden also unterbrochen.

MMn kein Zufall, dass dies geschieht, als Putin gerade in China weilt und sich um die Aufteilung von Kriegsgebieten und gegenseitige Unterstützung bei der Waffenproduktion austauscht. Sondern es soll ein Signal an EU-NATO gesendet werden.
Ja, das war das erste Mal, dass Menschen in einem EU-Land Schutz suchen mussten.
Derartige Alarme traten in den vergangenen Monaten häufiger auf, da die ukrainischen Angriffe auf russische Ziele in der nahegelegenen Region Sankt Petersburg intensiviert wurden. Der aktuelle Alarm war der erste seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, der in der Hauptstadt eines EU- und Nato-Mitgliedstaats eine Schutzanweisung für die Bevölkerung, für den Präsidenten, die Ministerpräsidentin und die Abgeordneten auslöste.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Drohnenalarm-laesst-ganz-Litauen-aufschrecken-id30840780.html

Ich würde das aber konkret auch in Zusammenhang bringen mit den Erfolgen der Ukraine (nicht nur auf Öl-Raffinerien) darin, den Krieg nach Moskau und St. Petersburg zu bringen. Wenn die Menschen dort den Krieg "spüren" - und das macht die Ukraine ja auch genau deshalb - dann wird es problematisch für Putin.

Das Balten-Staaten gehören aber auch zu den vehementesten Unterstützern der Ukraine und die Menschen sind dort sehr resilient. Auch da braucht es Geschlossenheit in Europa.

Velina Tchakarova (die überhaupt oft richtig liegt) hatte das gestern auch ganz gut analysiert.
Expertin rechnet mit Eskalation
"Beobachten einen interessanten Durchbruch der Ukraine"
19.05.2026, 06:32 Uhr

Angesichts der jüngsten Schläge der Ukraine gegen Russland, stellt sich vielen die Frage, ob es sich dabei um eine Wende des Kriegs handelt. Sicherheitsexpertin Velina Tchakarova vermutet, dass sich der Krieg in den kommenden Wochen intensivieren wird. Auch neue Provokationen Putins gen Europa hält sie für möglich.
Quelle: https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Beobachten-einen-interessanten-Durchbruch-der-Ukraine-id30833776.html


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Globale Risiken durch Russland und China

gestern um 15:54
Auch neue Provokationen Putins...
Immer wenn Putin eskaliert weiß man, das ihm was quer sitzt. So gesehen ein guter Marker, das man auf dem richtigen Weg ist 🤫


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Globale Risiken durch Russland und China

gestern um 23:20
Zitat von hiddenhidden schrieb:Immer wenn Putin eskaliert weiß man, das ihm was quer sitzt. So gesehen ein guter Marker, das man auf dem richtigen Weg ist
Ja, keine Sorge, im Baltikum wissen sie, wie man die richtigen Signale sendet. Sie reagieren mit Gegendrohung.
"Wir müssen den Russen zeigen, dass wir ihre kleine Festung, die sie in Kaliningrad errichtet haben, durchdringen können. Die Nato hat die Mittel, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen dort im Ernstfall dem Erdboden gleichzumachen", sagte er der "Neuen Zürcher Zeitung".

In Moskau lösten diese Worte Empörung aus. Kremlsprecher Dmitri Peskow sprach auf Reisen in Peking von "kurzsichtigen Politikern" im Baltikum, "die mit Russophobie durchtränkt sind", wie die russische Nachrichtenagentur Tass meldete. Weil die baltischen Staaten "geradezu wahnhaft russlandfeindlich" seien, handelten sie gegen ihre eigenen Interessen. Weiter sagte er, die Aussagen grenzten an Wahnsinn.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Balten-reagieren-mit-Gegendrohung-auf-Kreml-Erzaehlung-id30841708.html

Ach, dazu noch, das war natürlich im Zusammenhang gemeint, und
Zitat von FellatixFellatix schrieb:Zum neuen Paket der EU-Kommission noch kurz, 3 Gedanken

1. Wie ich schon sagte, von der Leyen ist da sehr klarsichtig und mit Sicherheit dahinter. Sie will da strategisch führen. Aber einige europäische Regierungschefs haben da offenbar mehr "Angst" als vdL.

2. Die Bedeutung der deutschen Autoindustrie geht zurück.

3. Wenn dich die andere Seite in eine Ecke zwingt oder zwingen will, was macht man da? Wie ein Kaninchen vor Angst erstarren? Oder zurückkämpfen? ... Insofern bin ich da schon gespannt, was daraus wird und wie.
zu 2., zweiter Punkt, Andreas Fulda erklärt das ganz gut und besser, als ich es kurz hinschrieb.
China ist aber ein sehr wichtiger Handelspartner. Bedeutet das nicht auch weniger Wachstum für Deutschland?

Wir verlieren monatlich Tausende gut bezahlte Jobs in der deutschen Industrie. Das hat viel mit der staatlich subventionierten Konkurrenz in China zu tun. Laut einem Bericht des Wall Street Journal aus dem Jahr 2019 erhielt Huawei in der Vergangenheit Steuererleichterungen, Finanzmittel und günstige Ressourcen in Höhe von bis zu 75 Milliarden Dollar. Da können europäische IT-Unternehmen wie Nokia, Ericsson oder Deutsche Telekom nicht mithalten - europäische Gesetze verbieten so weitreichende staatliche Unterstüztung.

Dennoch brauchen wir eine Form des Protektionismus, nicht nur im IT-Bereich sondern auch in anderen Branchen wie der Automobilindustrie. Nur weil Volkswagen oder BASF dagegen ist, wird das nicht falsch. Man kann heute nicht mehr sagen: Was im Chinageschäft gut für BMW ist, ist auch gut für Bayern oder Deutschland. Das müssen wir uns klar machen. Die Interessen Deutschlands und der deutschen Konzerne divergieren mittlerweile massiv. Denen ist relativ egal, wo sie ihre Gewinne erwirtschaften.
Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Moskau-ist-eindeutig-der-Juniorpartner-Pekings-geworden-id30842592.html

Im Rest des Interview geht es - angesichts von Putins Besuch - um Russland als Juniorpartner Chinas; da war (für mich) nicht wirklich Neues dabei. Dass D sein Wirtschaftsmodell hinterfragen und auch neu aufstellen muss, klar.


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