Politik
Menschen Wissenschaft Politik Mystery Kriminalfälle Spiritualität Verschwörungen Technologie Ufologie Natur Umfragen Unterhaltung
weitere Rubriken
PhilosophieTräumeOrteEsoterikLiteraturAstronomieHelpdeskGruppenGamingFilmeMusikClashVerbesserungenAllmysteryEnglish
Diskussions-Übersichten
BesuchtTeilgenommenAlleNeueGeschlossenLesenswertSchlüsselwörter
Schiebe oft benutzte Tabs in die Navigationsleiste (zurücksetzen).

Globale Risiken durch Russland und China

776 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Russland, China, Ukraine ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 10:31
Die militärischen und hybriden Aggressionen von Ländern wie Russland und China sind globale Risiken unserer Zeit: „Russlands Angriff war und ist Teil eines Plans, der sich gegen ganz Europa richtet. Täglich wird auch Deutschland von Sabotage, Spionage und Cyberangriffen überzogen“ sagte Friedrich Merz in der jüngsten Neujahrsansprache (2025/26).

Laut westlichen Experten bereitet sich Russland bis zum Ende der 2020er Jahre für einen möglichen konventionellen Angriff auf NATO-Gebiet in Europa vor. Im Pazifikraum prallen amerikanische und chinesische Interessen aufeinander. Xi Jinping hat als Präsident Chinas 2013 als erstes Putin besucht und unterhält seitdem gute Beziehungen. Seit Russlands Überfall auf die Ukraine streben beide Länder eine strategische Partnerschaft an.


Gemeinsame Interessen

China sieht dabei seine zukünftige globale Dominanz im Außenhandel und verfolgt ebenfalls seit 2013 offen seine Strategie der Neuen Seidenstraße. Russland und China sehen in der regelbasierten Ordnung des Westens ihren gemeinsamen Gegner.[1] Dabei richtet sich ihre Ablehnung nicht nur gegen die USA, sondern zunehmend auch gegen die Europäische Union und ihren sogenannten Brüssel-Effekt.

Zuletzt ist es vor allem Russland gelungen, den Westen und die NATO zu spalten, indem Russland 2016 den Brexit und seinen Vorreiter Nigel Farage unterstützte, der aktuell als Favorit auf das Amt des Premierministers des Vereinigten Königreichs gilt. Er ist bekennender Europa-Gegner, Bewunderer Putins und droht die NATO von Europa zu spalten.[2] Russland hat ebenfalls 2016 auf die erste Wahl Trumps durch geleakte Emails von Hillary Clinton unterstützend Einfluss genommen, der vor seiner zweiten Wahl angekündigt hat, Länder wie Deutschland im Angriffsfall nicht zu unterstützen.

Auch in Frankreich und in einzelnen deutschen Bundesländern drohen rechtspopulistische Regierungen an die Macht zu kommen. Sie sind im Zuge der durch Putin ausgelösten Flüchtlingskrise in Syrien seit 2015 hochgekommen, der dem Regime Clusterbomben lieferte. Diese inländischen Kräfte am politischen Rand könnten die gemeinsame europäische Verteidigung im Rahmen des NATO-Vertrags schwächen und zugleich Putins Ziele und Propaganda in Europa vertreten.

China ist teilweise auf Russland angewiesen, um wichtige eurasische Handelsrouten gegen die regelbasierte Ordnung zu verteidigen, umgekehrt ist Russland auf China angewiesen, um Sanktionen zu umgehen.

Von den drei möglichen Routen von China nach Europa liegen zwei mehr oder weniger vollständig im russischen Territorium oder Einflussbereich: die durch verschiedene Eisenbahnlinien erschlossene Landverbindung und die Route im Nordpolarmeer. Die Landverbindung, auf der Güter praktisch immer durch Moskau weitertransportiert werden, macht schon etwa 5-10% des chinesischen Handelsvolumens aus.[3]

Die sehr kostengünstige Route im Nordpolarmeer könnte laut Studien aufgrund des Klimawandels bis 2030 10%, bis 2050 20% des eurasischen Handelsvolumens ausmachen und bis zum Ende des Jahrhunderts ganzjährig befahrbar werden.[4] Die Bedeutung der chinesisch-russischen strategischen Partnerschaft dürfte also in Zukunft wichtiger werden. Durch seine Pläne einer Annexion Grönlands ist Trump in das Rennen um das Nordpolarmeer eingestiegen.


Kriegsziele Russlands

Die Ostukraine wäre zwar ein wichtiger Getreidelieferant für China, aber das von Russland geforderte Gebiet hätte für China hauptsächlich die strategische Bedeutung der direktesten Transportverbindung vom Bosporus und dem Schwarzen Meer zum Knotenpunkt Moskau und von dort bis zu den Häfen im Nordpolarmeer.

Immer noch sind in der Ukraine die Hafenstadt Odessa neben den Hafenstädten Cherson und Mariupol sowie das Gebiet zunächst den Lauf des Dnepr entlang bis nach Dnipro und Charkiw mögliche angekündigte Annexionsziele.[5] Charkiw, eines der ersten Ziele im Februar 2022, war schon 2014 kurzzeitig von russischen Aktivisten besetzt worden.[6]

Selbst wenn Maximalziele wie Odessa oder Charkiw aufgegeben werden, bleibt der Plan einer möglichst direkten Verbindung vom Schwarzen Meer bis zum Knotenpunkt Moskau evident. China hatte entsprechend nach 2014 alle Angebote der Ukraine abgelehnt, als Transitpartner zur Verfügung zu stehen.[7]

Die derzeit wichtigste eurasische Seeroute im Süden, von der Südchinasee durch die Straße von Malakka bis zum Suezkanal und von dort zum Mittelmeer und Schwarzen Meer, ist im Vergleich ein Spielball zahlreicher internationaler Interessen. So will die EU durch den kürzlich geschlossenen Handelsvertrag mit Indien die regelbasierte Ordnung durchsetzen. Die direkte Verbindung vom Bosporus über Moskau bis zu den russischen Polarhäfen und die Landverbindung von Moskau aus sollen an die südliche Seeroute sowohl im Mittelmeer als auch im Pazifik anschließen.


China, Russland, Iran und Nordkorea

Ein wichtiger Partner von China und Russland ist der Iran, der einerseits aufgrund seines Atomwaffenprogramms wie Russland von Handelssanktionen bedroht ist und andererseits die für den Ölhandel neuralgische Straße von Hormus sowie durch die Huthi-Rebellen den Zugang zum Roten Meer und zum Suezkanal kontrolliert.

China, Russland, der Iran und Nordkorea bilden auch durch aufeinander abgestimmte anti-westliche Propaganda (insbesondere zum Ursprung des Coronavirus) eine Interessengemeinschaft und unterstützen sich gegenseitig durch Technologie und Handel, gegen die regelbasierte Ordnung und die Sanktionen des Westens.[8]

Eine Schlüsselfunktion in der südlichen Seeroute im Indischen Ozean hat Malaysia, da es der natürliche Anrainer der Straße von Malakka ist, durch die 40% des Welthandels verlaufen. Aufgrund des offenbar von China eingefädelten 1MDB-Skandal sowie drei mysteriöser Flugzeugunfälle im Jahre 2014 – zumindest für einen wird Putin mittlerweile auch durch gerichtliche Ermittlungen als verantwortlich gesehen[9] – wurde die seit der Unabhängigkeit kontinuierlich bestehende Regierung abgewählt.[10]

Als Folge schwenkte die malaysische politische Führung, die noch 2014 die regelbasierte Ordnung in Kooperation mit den USA regional durchsetzen wollte, wieder auf einen russland- und chinafreundlichen Kurs um. Sie hält sogar die russische Kriegswirtschaft am Laufen, indem sie die „Wäsche“ von russischem und iranischem Öl an der malaysischen Küste zulässt.[11]

China unterhält mittlerweile seine eigene Schattenflotte und profitiert von den niedrigen Ölpreisen. Offenbar kollaborieren die russischen und chinesischen Schattenflotten auch bei den hybriden Angriffen auf die EU, so bei der Sabotage von Ostseekabeln (bspw. durch die Yi Peng 3), und die Geheimdienste dieser Länder tauschen sich untereinander aus.[12]


Die Coronakrise

Die Coronakrise hatte laut RKI-Lothar Wieler ihren Ursprung wahrscheinlich in einem chinesischen Labor. Dessen Leiterin forscht aktuell an einer Mers-Pandemie. Russland hatte wie China äußerst früh einen wirksamen Impfstoff – die jeweiligen Impfstoffentwickler verstarben mysteriös bzw. wurden ermordet –[13] und konnte die Wirtschaftskrise und aufgeheizte Stimmung im Westen zum Überfall auf die Ukraine nutzen.

Die Desinformation durch AfD-nahe Trollfabriken, die russische Interessen in den deutschsprachigen sozialen Netzwerken und auf youtube-Kanälen vertreten, hat damals ihren zweiten Höhepunkt nach der Flüchtlingskrise ab 2015 erreicht. Nordkorea hatte bereits zu Beginn der Coronakrise seine Verpflichtung zum Aussetzen des Atomwaffenprogramms missachtet.

Weitere Indizien für die Ruhe vor dem Sturm waren die von 2014 bis Anfang 2022 häufig in China und Russland abgehaltenen Olympischen Spiele sowie eine Fußball-WM. Bei den Military Games von 2019 in Wuhan verbreitete sich das Coronavirus offenbar sogar erstmals auf der Welt, so dass die chinesische und russische Propaganda wiederholt das amerikanische Militär für die Herstellung des Virus verantwortlich machte.

Während große Sportveranstaltungen anderer Länder ausfielen, konnten die von China und Russland bezeichnenderweise immer stattfinden. Nach den Winterspielen von Februar 2022 im eigenen Land wurde Russland aufgrund des Überfalls auf die Ukraine, der vier Tage später folgte, von allen großen Sportveranstaltungen ausgeschlossen.


Diskussionsthemen

Kann Europa die Dominanz Chinas über die eurasischen Handelsrouten noch stoppen? Inwiefern werden extremistische Anschläge und Sabotageakte in Deutschland und Europa von Russland aktiv unterstützt und welche Zusammenarbeit zwischen Russland und China kann es dabei geben?

Werden Russland oder China bald in neue Kriege eintreten? Können hybride Angriffe durch russische oder chinesische Geheimdienste und Hintermänner überhaupt irgendwann international aufgeklärt werden und wenn ja, welche? Welche Verbindungen zu politischen Rändern und Extremisten hat Russland bereits etabliert? Welche Rolle spielt die Manipulation von KI durch russische und chinesische Propaganda für die Desinformation in den sozialen Netzwerken?

Dieser Thread soll der Gesamtheit der Fragestellungen, die sich aus globalen Risiken durch Russland und China ergeben – ohne Fragmentierung einzelner Verständnisansätze – ein Forum geben.


Zusammenfassung: Die strategische Partnerschaft zwischen China und Russland beruht auf der Ambition Chinas, eine globale Handelsmacht zu werden. Hieraus erklärt sich die technologische und logistische Unterstützung Chinas für die konkreten Annexionspläne Putins in der Ostukraine. China und Russland bilden dabei zusammen mit dem Iran und Nordkorea eine Interessensgemeinschaft, die sich gegen die regelbasierte Ordnung und die Europäische Union richtet. Die Kooperation erstreckt sich auch auf die Geheimdienste, auf Spionage und hybride Angriffe und Sabotageakte, so beispielsweise 2014 in Malaysia (wo es zu einem unwahrscheinlichen und für den russischen Überfall auf die Ukraine von 2022 wichtigen Regierungswechsel kam), aber zunehmend auch in Europa.


Einzelnachweise (allgemeine bekannte politische Entwicklungen ausgenommen):

1) Wikipedia: Regelbasierte Ordnung#Bedeutung in China und Russland
2) https://www.theguardian.com/politics/2018/jun/09/arron-banks-russia-brexit-meeting
https://www.bbc.com/news/articles/c722pn07w99o
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-und-die-eu-deutschland-braucht-einen-plan-b-fuer-europa-a-a9351644-d345-43e1-afcb-147a0158fc2d
3) https://english.www.gov.cn/news/202502/13/content_WS67ad629bc6d0868f4e8ef9c2.html
https://wits.worldbank.org/CountryProfile/en/Country/CHN/Year/2023/TradeFlow/Import/Partner/by-country/Product/UNCTAD-SoP1
https://wiiw.ac.at/russia-is-shifting-its-foreign-trade-massively-towards-china-n-695.html
Wikipedia: Trans-Eurasia-Express#/media/Datei:Trans-Eurasia-Express.png
4) https://ioes.hi.is/files/2021-04/Unlikely%20that%20Arctic%20sailings%20provide%20a%20basis%20for.pdf
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2213305424000225#sec0025
5) https://kyivindependent.com/russian-map-behind-top-general-hints-at-ambitions-to-seize-odesa-kharkiv/
6) https://www.n-tv.de/politik/Prorussische-Aktivisten-werden-vertrieben-article12611231.html
7) https://www.bpb.de/themen/europa/ukraine-analysen/297927/analyse-ukrainisch-chinesische-beziehungen-potenzial-und-realitaet/
8) https://www.arte.tv/de/videos/114207-000-A/russland-china-iran-front-gegen-den-westen/
9) Siehe https://www.prosecutionservice.nl/documents/mh17/map/2023/report-mh17 S. 56f., 66
https://www.handelsblatt.com/politik/international/jahrelange-ermittlungen-ermittler-putin-hatte-aktive-rolle-bei-abschuss-von-flug-mh17/28970674.html
10) Details im früheren Beitrag von mir: Was geschah mit Flug MH370? (Seite 2882) (Beitrag von Panaetius)
11) https://www.zdf.de/video/reportagen/die-spur-224/ayatollah-iran-sanktionen-oel-tanker-100
12) https://www.ukrinform.net/rubric-ato/4043674-china-provides-russia-with-satellite-data-for-missile-strikes-on-ukraine-intelligence.html
13) Wikipedia: COVID-19-Laborunfallhypothese


6x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 12:31
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:für China hauptsächlich die strategische Bedeutung der direktesten Transportverbindung vom Bosporus und dem Schwarzen Meer zum Knotenpunkt Moskau und von dort bis zu den Häfen im Nordpolarmeer.
Das macht wenig Sinn

Wieso sollte Moskau ein Knotenpunkt sein, wofür über das Eismeer?

Die Wichtigkeit einer Route für China, wäre ja abhängig davon wie man hin will.

Für gewöhnlich zum Absatzmarkt. Das wäre ja europa, und genau darum geht's überhaupt in der Seidenstraße.

Wobei dren Volumen ziemlich klein ist im Vergleich zum klassischen Schiffsverkehr gerechnet in TEU


melden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 13:21
@Fedaykin

Danke für den ersten Post!

Ich stelle es mal graphisch da, zunächst, was die Inlandverbindung angeht. In diese Karte zeichne ich die Verbindung von den Schwarzmeerhäfen in der Ukraine (Cherson) bis Moskau über Charkiw durch die schwarze Linie händisch ein. Dann die ungeführe Route nach Murmansk, dem derzeit wichtigsten Polarhafen (es gibt natürlich noch weitere, die in diesem Teil der Welt ebenalls durch Moskau verbunden wären bzw. der Transportweg führt immer durch Moskau):

Eisenbahn moskau

Bildquelle: Wikipedia: Trans-Eurasia-Express (überarbeitet)

Dann ein Bild, das die südliche und die nördliche Seeroute darstellt:

anqrbursfgsw Nordostpassage

https://veus-shipping.com/2020/03/nordostpassage-keine-gefahr-fuer-suedliche-schifffahrtsrouten/

Warum ist Moskau jetzt ein Knotenpunkt? Bleiben wir bei dem Beispiel des Exports von Waren für den Endverbrauche in die EU. Entscheidend ist hier, dass die Türkei zwar der Zollunion angehört, aber nicht Teil des Gemeinsamen Marktes der EU mit ihrer regelbaiserten Ordnung ist.

Dann führen alle Eisenbahnlinien bzw. Landverbindungen über Moskau und erst von dort weiter in die EU.

Wenn von China aus Waren über die Polarroute geliefert werden und dafür irgendein russischer Hafen genutzt wird, wäre das nächste Ziel wieder erst Moskau, dann die EU.

Handel, der irgendwie über die südliche Seeroute läuft, und von dort über die Eisenbahn oder die Polarroute innerasiatisch weiterverteilt werden soll, läuft ebenfalls immer über Moskau.

Für die Eisenbahnverbindung gilt das sowieso. Erst Moskau, dann von dort weiter bis zur EU-Außengrenze.

Klar, die Europäische Union ist ein wichtiger Markt für chinesische Endprodukte, aber keinesfalls der einzige. Das asatische BIP ist bereits mehr als doppelt so hoch wie das europäische und wächst schneller. Der asiatische Markt ist daher wahrscheinlich für China in der Summe wichtiger. Ebenfalls sehr wichtig ist natürlich der (nord-)amerikanische Markt. Auch hier ist Russland entscheidend, da das asiatische Ende der Beringstraße auf seinem Territorium liegt. Auch hier laufen bereits mögliche gemeinsame Zukunftspläne von China und Russland: https://en.clickpetroleoegas.com.br/Giant-bridge-that-connects-Asia-and-America-can-be-built-by-Russia-in-partnership-with-China/ Mit dem Klimawandel werden solche Routen in absehbarer Zukunft viel wichtiger werden.

Aber beim Handel geht es natürlich nicht nur um den Export von Endprodukten. Vielmehr um Rohstoffimporte und Lieferketten. Auch was die Rohstoffe angeht, wird das Polarmeer immer wichtiger. Die Lieferketten liegen zudem innerhalb von Asien.

Was das Volumen angeht, so steht dazu bereits einiges in dem Eingangstext oben. Aktuell ist das Volumen der Polarroute noch relativ gering, wird aber in den nächsten Jahrzehnten wahrscheinlich deutlich zunehmen - eher exponentiell als linear. Die Verbindung ist auf jeden Fall kürzer. Abgesehen von dem aktuell noch vorhandenen Eis wäre sie die kostengünstigste.


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 13:35
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:natürlich noch weitere, die in diesem Teil der Welt ebenalls durch Moskau verbunden wären bzw. der Transportweg führt immer durch Moskau):
Aber für
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wenn von China aus Waren über die Polarroute geliefert werden und dafür irgendein russischer Hafen genutzt wird, wäre das nächste Ziel wieder erst Moskau, dann die EU.
Die Frage ist halt ist das Sinnvoll?

Die südroute hat lediglich Suez als relatives Problem
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:und von dort über die Eisenbahn oder die Polarroute innerasiatisch weiterverteilt werden soll, läuft ebenfalls immer über Moskau
Nochmals, Innerasien ist wurscht, denn Ziel ist Europa

Auf deiner Karte bleibt nur Russland was relativ uninteressant ist als Absatzmarkt.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das asatische BIP ist bereits mehr als doppelt so hoch wie das europäische und wächst schneller
Schau auf die Länder, die liehen eh neben China.

Da muss nichts über Moskau
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Auch was die Rohstoffe angeht, wird das Polarmeer immer wichtiger. Die Lieferketten liegen zudem innerhalb von Asien.
Bis auf weiteres kommen keine Rohstoffe aus dem Polarmeer. Und was für China wichtig wäre, das Russland die Nordroute nicht blockiert
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:der (nord-)amerikanische Markt. Auch hier ist Russland entscheidend, da das asiatische Ende der Beringstraße auf seinem Territorium
Nein, warum sollte für Asien USA, Russland wichtig sein.

Die Beringstraße ist uninteressant weil nicht Alaska Sondern die Westküste das Ziel ist


Zur Nordroute, Murmansk etc alles egal

https://trans.info/de/neu-polarroute-china-eu-428206


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 13:48
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Die Frage ist halt ist das Sinnvoll?
Wenn das Volumen in den nächsten paar Jahrzehnten auf ca. 20% steigt, wie voraussgesagt, sicherlich mehr als sinnvoll.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Die südroute hat lediglich Suez als relatives Problem
Es geht nicht um Blockaden o.Ä. Es geht auch tatsächlich sehr weniger um Endprodukte, die verschifft werden. Sondern zunächst mal um den Rohstoffimport und die Lieferketten. Da die regelbaiserte Ordnung vor allem hier Vorgaben macht. Dies ist besonders wichtig, wenn - wie im Falle Russlands - noch Sanktionen hinzukommen. Die kann man umgehen, wenn die Lieferketten nicht nachvollziehbar sind. Die regelbasierte Ordnung ist aus dieser Sicht der Feind.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nochmals, Innerasien ist wurscht, denn Ziel ist Europa

Auf deiner Karte bleibt nur Russland was relativ uninteressant ist als Absatzmarkt.
Asien hat ein viel höheres BIP, aber nochmals: entscheidend sind die Rohstoffimporte und Lieferketten, nicht der Export von Endprodukten.

Russland hat natürlich einiges an Rohstoffen, ist aber als Transitland nach Europa, aber auch nach Nordamerika von sehr hohem Interesse (weniger als Markt).
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Schau auf die Länder, die liehen eh neben China.

Da muss nichts über Moskau
Auch das gilt nur für Endprodukte. Für Rohstoffe und Lieferketten ist Zentralasien sehr wichtig.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Bis auf weiteres kommen keine Rohstoffe aus dem Polarmeer. Und was für China wichtig wäre, das Russland die Nordroute nicht blockiert
Blockade wäre extrem, es geht um das Einhalten bzw. Nicht-Einhalten vorn Regeln. Darauf setzt China. Warum meinst du sonst Trump interessierte sich so sehr für Grönland?

Das derzeit keine Rohstoffe aus dem Polarmeer kommen, stimmt überhaupt nicht. Im Gegenteil. Diese werden natürlich in Zukunft zunehmen:
The Arctic already supplies the world with roughly 10 per cent of its oil and 25 per cent of its natural gas, mostly from onshore sources. It is also estimated to hold 22 per cent of the Earth’s undiscovered oil and natural gas reserves.
Quelle: https://www.arcticwwf.org/threats/oil-and-gas/
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Nein, warum sollte für Asien USA, Russland wichtig sein.
Doch, gerade in den USA werden viel chinesische Waren eingekauft. Alles was billig ist.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Die Beringstraße ist uninteressant weil nicht Alaska Sondern die Westküste das Ziel ist
Da es keine Teletransportation gibt, müssen die Waren irgendwie dorthin, außerdem hat Nordamarika auch eine Ostküste. Von China aus ist eine Pazifikroute nach Nordamerika auf jeden Fall besser als einmal um die ganze Welt.
Zitat von FedaykinFedaykin schrieb:Zur Nordroute, Murmansk etc alles egal

https://trans.info/de/neu-polarroute-china-eu-428206
Dort steht, dass die Verbindung in 20 Tagen machbar und deshalb viel schneller ist...


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 13:51
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Seit Russlands Überfall auf die Ukraine streben beide Länder eine strategische Partnerschaft an.
Eine gesunde Partnerschaft würde ich es nicht unbedingt nennen. Bei einer Partnerschaft gehe ich davon aus dass beide Partner nahezu gleichberechtigt sind und ihre Interessen in gleichem Maße verfolgen.
Im Verhältnis Russland China nutzt China die Abhängigkeit von Russland zu modernen Technologien und Devisen um günstig an Rohstoffe zu kommen.
Für China ist Russland austauschbar (wenn auch zu gewissen Kosten). Für Russland ist China nicht zu ersetzen.
Mal schauen was sich Russland daher noch in der Zukunft in den östlichen Ausläufern Sibiriens gefallen lassen muss.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Kann Europa die Dominanz Chinas über die eurasischen Handelsrouten noch stoppen?
Das glaube ich nicht. Zumindest nicht ohne starke Partnerschaften. Ein möglicher Partner dafür wäre Indien. Dann muss aber auch für Indien etwas dabei herausspringen.

Aber muss Europa unbedingt die Handelrouten "dominieren". Reicht es nicht aus einfach dabei zu sein und sich ein Stück vom Kuchen zu gönnen?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Inwiefern werden extremistische Anschläge und Sabotageakte in Deutschland und Europa von Russland aktiv unterstützt und welche Zusammenarbeit zwischen Russland und China kann es dabei geben?
Ich kann mir nicht vorstellen dass China aktiv Anschlagspläne in Europa unterstützt. Was sollte denn der Gewinn dahinter sein? China wird Europa und die USA mittelfristig überflügeln. Dafür benötigt es keine Destabilisierung des Westens. Im Zweifelsfall schafft man sich nur Feine und wird in seiner Expansion gestört.

Aus Sicht Russlands, was an einer Destabilisierung der politischen Verhältnisse in Europa stark interessiert ist, sind Anschläge und Sabotageakte eine gute Möglichkeit diese Ziele voran zu treiben. Wenn man für den Anschlag noch einen psychisch labilen Migranten findet oder diesen einer ominösen Vulkangruppe in die Schuhe schieben kann ist es eine perfekte WinWin-Situaion.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Werden Russland oder China bald in neue Kriege eintreten?
So lange wie Russland in der Ukraine beschäftigt ist kann ich mir nicht vorstellen dass es sich eine neue Front leisten kann. Russland schafft es zur Zeit ja nichtmal seine angeschlagenen strategischen Partner (Iran, Venezuela und Kuba) zu unterstützen.
Sollte das von Putin geführte Russland im Ukraine-Krieg ohne eine größere Schramme davon kommen bin ich der festen Überzeugung dass es weitere militärische Konflikte geben wird.
Ob China Taiwan angreifen wird? Ich hoffe nicht.


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 14:07
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Wenn das Volumen in den nächsten paar Jahrzehnten auf ca. 20% steigt, wie voraussgesagt, sicherlich mehr als sinnvoll.
Nein, das ist irgendwas über Russland zu machen nicht sinnvoll.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Sondern zunächst mal um den Rohstoffimport und die Lieferketten
Nenn Mal Rohstoffe von wo bis wo über die Nordroute
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Da die regelbaiserte Ordnung vor allem hier Vorgaben macht. Dies ist besonders wichtig, wenn - wie im Falle Russlands - noch Sanktionen hinzukommen
Wenn der Absatzmarkt Sanktionen macht nützt das eh nicht weil gar nichts gekauft werden.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Asien hat ein viel höheres BIP, aber nochmals: entscheidend sind die Rohstoffimporte und Lieferketten, nicht der Export von Endprodukten.
Dann schau dir Chinas Lieferketten an

Nix Russland

Und für China ist der Export eben das wichtigste, weil daran der innere Frieden geknüpft ist bzgl Wohlstandsversprechen.


Asien liegt südlich und westlich von China

Russland= egal.
The
Quelle: https://www.arcticwwf.org/threats/oil-and-gas/
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Russland hat natürlich einiges an Rohstoffen, ist aber als Transitland nach Europa, aber auch nach Nordamerika von sehr hohem Interesse (weniger als Markt
Ja Transit von Asien über Russland in die USA, ist natürlich sinnvoll wenn man die Kosten steigern will.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Für Rohstoffe und Lieferketten ist Zentralasien sehr wichtig.
Nein, welche Lieferkette geht über Russland, nicht nur durch russisches schienen.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Doch, gerade in den USA werden viel chinesische Waren eingekauft. Alles was billig ist.
Klar schau Mal auf die Routen, nix Russland
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Ostküste. Von China aus ist eine Pazifikroute nach Nordamerika auf jeden Fall besser als einmal um die ganze Welt.
Ich. Zweifle an dei er Geographie
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Das derzeit keine Rohstoffe aus dem Polarmeer kommen, stimmt überhaupt nicht. Im Gegenteil. Diese werden natürlich in Zukunft zunehmen
Schau Mal bitte wer und wo ..

Steht sogar im Link .

Wieder Russland und Nordroute egal
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Dort steht, dass die Verbindung in 20 Tagen machbar und deshalb viel schneller ist...
Genau, Nu r wofür ist Russland wichtig?
Enen gar nicht, lediglich wenn es Seewege blockieren würde


melden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 14:08
31980275290 e20a804b13 m


Dieses Bild sagt alles über Russlands Wichtigkeit für sie seerouten


melden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 14:17
Zitat von BettmanBettman schrieb:Eine gesunde Partnerschaft würde ich es nicht unbedingt nennen. ...
Wirtschaftlich besteht natürlich ein klares Ungleichgewicht. Russland ist abhängiger von China als umgekehrt, aber aufgrund der reinen Größe seines Territoriums ist es aktuell der primäre Partner und wird in Zukunft eher wichtiger werden.

Leider ist das keine günstige Prognose. Wenn sich auch China zu militärischer oder hybrider Gewalt, z.B. gegen Taiwan, entscheidet, würden internationale Sanktionen greifen. Die lassen sich aber nur durch die regelbasierte Ordnung einhalten und überwachen. Außerhalb von ihr gibt es jede Menge Potential für Manipulationen. Dass sich Russland also von China abhängig macht, könnte man auch so verstehen, dass es interne Einblicke in die zukünftigen militärischen Ambitionen Chinas hat. Ein weiterer Zankapfel ist sicherlich die Südchinasee.
Zitat von BettmanBettman schrieb:Aber muss Europa unbedingt die Handelrouten "dominieren". Reicht es nicht aus einfach dabei zu sein und sich ein Stück vom Kuchen zu gönnen?
Gefährdet werden könnte mMn der europäische Lebensstil. Der basiert auf Work-Life-Balance, fairen Arbeitsbedingungen usw. Kurz, alles wofür auch die regelbasierte Ordnung steht. Gleichzeitig macht sich die Geiz-ist-geil-Mentalität breit. Und je weniger China sich an Regeln halten muss, desto billiger können sie produzieren. Der Wohlstand in Europa muss trotzdem erwirtschaftet werden.
Zitat von BettmanBettman schrieb:Ich kann mir nicht vorstellen dass China aktiv Anschlagspläne in Europa unterstützt. Was sollte denn der Gewinn dahinter sein? China wird Europa und die USA mittelfristig überflügeln. Dafür benötigt es keine Destabilisierung des Westens. Im Zweifelsfall schafft man sich nur Feine und wird in seiner Expansion gestört.
Ja, China würde zumindest allenfalls diese Aktionen sehr "covert" (verdeckt) betreiben. Wie bei der Yi Peng 3. Klar, zumindest aktuell, würden sie eher Konsumenten verprellen - wobei diese Konsumentensegment am ehesten durch den Preis zu gewinnen ist.

Aber bei der Spionage, vor allem in Kooperation mit der AfD sehe ich klare Synergien. Diese spioniert und vertritt die Interessen sowohl für Russland als auch für China. Kaum denkbar, dass es keinen trilateralen Austausch gibt.
Zitat von BettmanBettman schrieb:Wenn man für den Anschlag noch einen psychisch labilen Migranten findet oder diesen einer ominösen Vulkangruppe in die Schuhe schieben kann ist es eine perfekte WinWin-Situaion.
Ja, diese häuften sich meist vor den Wahlen. Früher dachte ich, islamistische Gruppen stehen dahinter, aber heute denke ich instinktiv zuerst an Russland.
Zitat von BettmanBettman schrieb:So lange wie Russland in der Ukraine beschäftigt ist kann ich mir nicht vorstellen dass es sich eine neue Front leisten kann. Russland schafft es zur Zeit ja nichtmal seine angeschlagenen strategischen Partner (Iran, Venezuela und Kuba) zu unterstützen.
Wahrscheinlich nicht, oder zumindest nicht über hybride Taktiken hinausgehend.

Allerdings arbeiten Putin und Trump bereits an einem Einfrieren bzw. an einem für die Ukraine ungünstigen Friedensvertrag. Bis 2030, dem Datum, das immer wieder für einen möglichen Angriff Russland auf NATO-Territorium genannt wird, ist noch einige Zeit hin.


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 14:23
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Territoriums ist es aktuell der primäre Partner und wird in Zukunft eher wichtiger werden.
Nope

Eher unwichtiger.l,bzw russische Interessen in der Nachbarschaft werden unwichtiger


melden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 14:59
@Fedaykin

Ich antworte gebündelt, da du sehr zur Fragmentierung von Einzelgedanken neigst.

Zunächst mal stimmt es natürlich, dass der russische Einfluss in der Karibik ziemlich gering ist. Warum kann die DomRep trotzdem nicht Russland als strategischer Partner ersetzen?

Die Antworten hatte ich schon genannt: 1) Ist beim Handel immer die regionale Nähe entscheidend 2) ist zu beachten, wo die Märkte und Lieferketten sind - und da gilt, dass Russland mit der Landverbindung und der Polarsee zwei direkte Verbindungen durch eigenes Territorium/Einflussgebiet einmal um Asien rum bis nach Europa verfügt. 3) Sind, wie oben ausgeführt, die Handelsrouten entweder auf dem Land oder über dem Polarmeer, der die Zukunft gehört - und darauf richten sich die langfristigen Ziele von China, aber eben offenbar auch Russland. 4) und wahrscheinlich entscheidend: Russland ist der radikalste Gegner der regelbasierten Ordnung des Westens. Die DomRep wäre im Vergleich in andere Wirtschatsbündnisse eingebettet - Russland ist das nicht.

Bei Karten, Bildern etc. würde ich außerdem um einen Link bitten - allein um zu sehen, aus welchem Jahr die stammt.

Was die Rohstoffe angeht, die aus Zentralaisen nach Europa kommen, so findest du oben im Einleitungstext einen Link dazu, es ist Nr. 3b - auf jeden Fall mehr als 10% und steigend.

Was die Lieferketten angeht, so ist selbstverständlich nicht nur Russland gemeint, sonderen zentralasiatische Länder, die billig produzieren.

Siehe dazu diesen Artikel: https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=340e4711-32ee-377c-11c9-b986819bd1d7

Es geht auch nicht um Blockaden, sondern um das Einhalten bzw. Nichteinhalten der regelbaiserten Ordnung. Das Nichteinhalten ist immer im Intresse Chinas - um so mehr, wenn es selbst expandieren will.

Wenn du auf bestimmte Zitate anspielst, dann würde ich außerdem bitte, diese zu zitieren. Sonst ist unklar, was du meinst.


2x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 16:20
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:China ist teilweise auf Russland angewiesen, um wichtige eurasische Handelsrouten gegen die regelbasierte Ordnung zu verteidigen, umgekehrt ist Russland auf China angewiesen, um Sanktionen zu umgehen.
Also zum einen will china eine regelbasierte Ordnung nach ihrem Gusto aber zum anderen bekämpfen sie die regelbasierte Ordnung weil was?
Ziemlich komischer plot

Was nützen mir striche auf einer Landkarte , du musst schon konkreter werden .
Wer soll der Absatzmarkt für china sein ? Was für regeln erwarten uns ? Kann china das mit Russland stemmen was grad mit Eseln durch die Ukraine reitet ?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Selbst wenn Maximalziele wie Odessa oder Charkiw aufgegeben werden, bleibt der Plan einer möglichst direkten Verbindung vom Schwarzen Meer bis zum Knotenpunkt Moskau evident.
Maximalziele ? Du kannst nicht von einer hybriden Bedrohung philosophieren und gleichzeitig das als maximalziel ausgeben .

Das Schwarze Meer ist eine Badewanne, das weisst du ?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Russland hatte wie China äußerst früh einen wirksamen Impfstoff – die jeweiligen Impfstoffentwickler verstarben mysteriös bzw. wurden ermordet –[13] und konnte die Wirtschaftskrise und aufgeheizte Stimmung im Westen zum Überfall auf die Ukraine nutzen.
Bitte ? :D

ECHT crazy Stuff .


Ich dachte immer wenn die Merkel weg ist geht's los , jetzt wars coroni ? Soweit ich weiss mussten Russen doch gar keine Masken tragen weil " sie " uns der Freiheit beraubten und alles nur ein hoax " der elite " .
Tatsächlich brauchst du mehr kontext zu hybrider Kriegsführung, dann klappt das auch mit dem Blick auf die geopolitik. Is so


4x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 16:28
Im Grunde reicht ja zu sagen United nations und Menschenrechte ade , jetzt kommen china & Russland.
Wollen wir das ? Oder wollen wir unser eigenes Ding durchziehen in europa ?


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 16:53
@Panaetius

Vielen Dank für deinen Link hierher, aber das was du hier bisher geschrieben hast, ist mehr als wirr.

Denn wie kann man solch autokrate Nationen wie Russland & China als verlässliche Handelspartner und Bündnispartner betrachten? Aus meiner Sicht überhaupt nicht!

Hier eine Quelle die meine Bedenken untermauert:
Doch wer nur auf die Front blickt, verkennt die eigentliche tektonische Verschiebung dieses Krieges. Denn dieser Krieg wird nicht in Donezk oder Saporischschja, sondern maßgeblich in Peking entschieden. Und das ist auch wichtig für den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), der gerade in China zu Besuch weilt.

Denn China ist längst mehr als ein stiller Beobachter. Staatschef Xi Jinping hat sich demonstrativ an die Seite Moskaus gestellt – diplomatisch, wirtschaftlich, rhetorisch. Offiziell spricht Peking von Neutralität, von Friedensinitiativen, von Dialog. In der Praxis aber stützt China Russland, indem es westliche Sanktionen unterläuft, indem es Handelsströme offen hält, indem es dem Kreml signalisiert: Ihr steht nicht allein. Für Xi bilden China und Russland die Herzkammer einer neuen Weltordnung unter Pekings Führung.
Quelle: https://www.focus.de/politik/der-china-versteher/wer-putins-krieg-beenden-will-kommt-an-xi-nicht-vorbei_7f903201-0588-4999-af37-6eb57b3a1979.html


1x zitiert1x verlinktmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 16:55
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Also zum einen will china eine regelbasierte Ordnung nach ihrem Gusto aber zum anderen bekämpfen sie die regelbasierte Ordnung weil was?
Ziemlich komischer plot

Was nützen mir striche auf einer Landkarte , du musst schon konkreter werden .
Wer soll der Absatzmarkt für china sein ? Was für regeln erwarten uns ? Kann china das mit Russland stemmen was grad mit Eseln durch die Ukraine reitet ?
Das Thema China und Russland gegen die regelbasierte Ordnung ist doch das Thema unserer Zeit!

Nur mal ein ausgewähltes Beispiel, aber das Thema ist doch fast täglich so oder ähnlich in den Zeitungen und Kommentarspalten:
Außenminister Johann Wadephul hat China vorgeworfen, die internationale regelbasierte Ordnung zu untergraben. Hintergrund ist eine zunehmend aggressive Politik Chinas gegenüber Nachbarländern und die Rückendeckung für Russland.
Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2025-10/kritik-china-internationale-ordnung-johann-wadephul-japan-russland

Die regelbasierte Ordnung entstand nach dem 2. WK., China sieht sie als "westlichen Kolonialismus".

Wenn China in Russland und Zentralasien investiert - und das tut es ja - wird sicherlich der notwendige Ausbau der Infrastruktur möglich sien.

Ansonsten sehe ich es wie du:
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Im Grunde reicht ja zu sagen United nations und Menschenrechte ade , jetzt kommen china & Russland.
Wollen wir das ? Oder wollen wir unser eigenes Ding durchziehen in europa ?
Gerade die Handelsverträge der EU heben nicht nur auf Produktstandards haben, sondern v.a. auch auf arbeits- und sozialrechtliche Mindeststandards.

Aber Grundhandel nach WTO-Regeln ist immer möglich, die EU kann sich nicht einfach von China abschotten.
Zitat von JedimindtricksJedimindtricks schrieb:Maximalziele ? Du kannst nicht von einer hybriden Bedrohung philosophieren und gleichzeitig das als maximalziel ausgeben .

Das Schwarze Meer ist eine Badewanne, das weisst du ?
War ja schon Thema im anderen Thread, aber wir können es ruhig auf die aktuellen Maximalziele - was die Annexion von Territorium betrifft, das dann auch von Drittländern anerkannt werden soll - herunterbrechen - andere Kriegsziele sind davon unberührt.

Zu dem Corona-Kontext schreibe ich nachher noch was - das gäbe sonst zu viel Text...


2x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 16:58
Zitat von TanneTanne schrieb:Denn wie kann man solch autokrate Nationen wie Russland & China als verlässliche Handelspartner und Bündnispartner betrachten? Aus meiner Sicht überhaupt nicht!
Das habe ich oben nicht geschrieben - wobei zwischen Russland und China UNTEREINANDER zumindest ein gewisses Grundvertrauen bestehen müsste.

Was Europa angeht, so sehe ich es zwar so wie du - aber China ist einfach zu groß, um das Land zu ignorieren. Vielmehr stellt es einen immer mächtiger werdenden Konkurrenten zu Europa dar.


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 17:08
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Was Europa angeht, so sehe ich es zwar so wie du - aber China ist einfach zu groß, um das Land zu ignorieren. Vielmehr stellt es einen immer mächtiger werdenden Konkurrenten zu Europa dar.
China war schon immer der größte Wirtschaftskonkurrent für Europa, danach kommen die USA.

Die ganzen Fälschungen/Plagiate die aus China kommen, dazu die Billig-Autos / Elektronik und der andauernde Cyberkrieg. Sowohl aus Russland, als auch China.

Mir ist da nicht klar, wie du die Politik beider Länder so verteidigst.

Lies dir das mal durch:

Beitrag von Tanne (Seite 1)


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 17:10
Zitat von TanneTanne schrieb:Mir ist da nicht klar, wie du die Politik beider Länder so verteidigst.
Ich verteidige diese Länder überhaupt nicht, im Gegenteil. Ich glaube, du verstehst mich falsch. Ich warne vielmehr vor diesen Ländern. Nur finde ich, dass emotionale Ansichten nicht in eine sachliche Diskussion gehören - dies sind sowieso klar... Man kann sie allgemein voraussetzen.

Der Thread heißt "Globale Risiken usw." Ich denke, damit ist alles klar.


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 17:14
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Ich verteidige üerhaupt nichts, im Gegenteil.
Stimmt, du liest die Beiträge offensichtlich nicht, meine Annahme.

Komisch ist aber, das du das Vorgehen Russlands & China nicht kritisierst, sondern im Gegenteil versuchst herunterzuspielen. Das ist merkwürdig.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Der Thread heißt "Globale Risiken usw." Ich denke, damit ist alles klar.
Gibt es durch die militärische und wirtschaftliche Kooperation denn keine Gefahr für Europa?


1x zitiertmelden

Globale Risiken durch Russland und China

25.02.2026 um 17:16
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Zunächst mal stimmt es natürlich, dass der russische Einfluss in der Karibik ziemlich gering
Die Karibik ist nicht die Pazifikküste

Ich sprach von einfachen Geographischen Dingen
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:die DomRep trotzdem nicht Russland als strategischer Partner ersetzen?
Wer spricht von derDom Rep? Niemand?
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Die Antworten hatte ich schon genannt: 1) Ist beim Handel immer die regionale Nähe entscheidend
Nein.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:beachten, wo die Märkte und Lieferketten sind - und da gilt, dass Russland mit der Landverbindung und der Polarsee zwei direkte Verbindungen durch eigenes Territorium/Einflussgebiet einmal um Asien rum bis nach Europa verfügt
Dasag sein hat aber für den Handel zwischen Asien und Europa so gut wie keine Relevanz
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Sind, wie oben ausgeführt, die Handelsrouten entweder auf dem Land oder über dem Polarmeer, der die Zukunft gehört - und darauf richten sich die langfristigen Ziele von China, aber eben offenbar auch Russland
Ähem nein das sind Ergänzungen, schon der Landwegvist vom möglichen Volumen überschaubarer.

Und die Nordroute ist interessant, aber auch da spielt Russland bestenfalls eine Rolle wenn es die blockiert.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Russland ist der radikalste Gegner der regelbasierten Ordnung des Westens. Die DomRep wäre im Vergleich in andere Wirtschatsbündnisse eingebettet - Russland ist das nicht.
Nochmals wenn interessiert die Dom Rep?

Ich möchte das du einen Atlas nimmst, China suchst und dann mit nrm Stift TUI Westküste der USA malst, denn da möchte ich sehen inwiefern Russland tangiert wird.
Zitat von PanaetiusPanaetius schrieb:Bei Karten, Bildern etc. würde ich außerdem um einen Link bitten - allein um zu sehen, aus welchem Jahr die stammt.
Oh ich schicke dir ein aktuelles

https://schiffsradar24.de/


Kannst du dir life anschauen


1x zitiertmelden