Globale Risiken durch Russland und China
um 11:01Darauf wollte ich hinweisen, weil das derzeit immer wieder von vielen falsch dargestellt wird, egal wie oft man einige darauf hinweist.Panaetius schrieb:Ja, das war verkürzt ausgedrückt ("hebt Sanktionen ... auf" - also nur Teile davon).
Gerade Europäer sollten sich da zurück halten, Öl und Gas werden weiterhin aus Russland importiert, nicht nur von Ungarn.
Das ist das eigentlich Ziel Russlands.Panaetius schrieb:Langfristig halte ich das für möglich, da zu den Forderungen Putins immer noch (und von Anfang an) eine Teilentwaffnung der Ukraine gehörte, die sie praktisch schutzlos (sofern keine andere Sicherheitsgarantien hinzukämen) Russland ausliefern würde, so dass Putin (oder ein Nachfolger) mit großer Wahrscheinlichkeit sich irgendwann auch noch den Rest holen könnte.
Der Konvoi und die Truppen hätten in der Ostukraine weite Gebiete erobern können, die schickt man nicht zum Spaß oder zur Ablenkung nach Kiev.Panaetius schrieb:Aber mMn dienten die ca. 15.000 Soldaten vor Kiev nicht der schnellen Annexion der West- und Zentralukraine, da ihre Zahl dafür nicht ausreichend gewesen wäre. Sondern diese hatten einen begrenzten militärischen Auftrag in Kiev, nämllich die Regierung auszuschalten und Terror gegen Regierungsinstitutionen zu verüben, aber nicht um mit Waffengewalt und gegen den Willen der Ukrainer eine Besatzungsregierung einzurichten (z.B. von einem prorussischen Oligarchen).
Die Regierung ausschalten und die Macht in Kiev übernehmen hätten den Widerstand maximal geschädigt, der Westen hätte keine einzige Waffe mehr in die Ukraine geschickt.
Hier haben sich die Planer und Strategen Russlands komplett verschätzt, die Abteilung 5 des FSB wurde dafür verantwortlich gemacht, sie bekam ein riesiges Budget nach 2015, um pro russische Propaganda in der Ukraine zu verbreiten, Überläufer zu kaufen, die ukrainische Armee zu korrupieren.
Was mit dem Geld genau passiert ist weiß heute niemand, "Erfolgsmeldungen" nach Moskau dagegen gab es aber.
Von Norden und vom Süden die Ukraine in die Zange nehmen, in der Ostukraine war die Ukraine weit stärker präsent und hatte aktive Verteidigungspositionen.Panaetius schrieb:Die ersten Angriffsziele Cherson und Odessa im Süden sowie Charkiv im Norden zusammen
Vom Norden bis nach Kiev war es für Russland ja kein Problem durchzukommen, erst dort gab es Widerstand und brachte den Plan zum Scheitern.
Nicht nur Russland glaubte an eine schnelle Kapitulation der Ukraine, selbst die Biden Regierung hatte ja schon Wochen vorher verlauten lassen, dass die Ukraine keine Chance hätte sich zu verteidigen.
Cherson konnte auch eingenommen werden, bis nach Odessa hat es die Armee nicht mehr geschafft.
Dienste Russlands und der USA hatten komplett falsche Einschätzungen vor dem Kriegsbeginn.
Die Ukraine hat riesige Gasvorkommen, wäre in der Lage gewesen Russland als Lieferanten für Europa abzulösen.Panaetius schrieb:An die Rohstoffe habe ich auch schon gedacht, nur hat Russland davon erstmal genug.
Bei Kramatorsk wollte Shell ein Gasvorkommen erschließen, hat im Hinblick der russischen Aggressionen nach 2015 davon aber abgesehen.
China brauch Nahrungsmittel aber gleichzeitig ist die Kontrolle von Grundnahrungsmitteln ein nicht minder wichtiger Punkt wie die Kontrolle des Öls.Panaetius schrieb:Für China könnte neben Rohstoffen auch das Getreide essentiell sein. China hat eine sehr große Bevölkerung.
Beides ist essentiell, nicht nur für die eigenen Bedürfnisse der Bevölkerung sondern damit lassen sich "Verbündete" finden, die diese Ressourcen benötigen.
Seltene Erde Vorkommen gibt es überall auf der Welt, die sind weniger wichtig aber China ist mit Abstand das wichtigste Land, welches diese Aufarbeitet. Die halbe Welt kutschiert Seltene Erden zur Aufarbeitung nach China.Panaetius schrieb:An den Rohstoffen im Donbass hochinteressant wären wohl am ehesten die seltenen Erden




