Landtagswahl Sachsen-Anhalt 2026
21.05.2026 um 14:42Gibt es eine Flagge (eines Landes) für die mögliche Anti AfD Koalition? Da sieht die Regenbogenflagge farblos dagegen.
Nichts.azazeel schrieb:Die Frage ist, was man gegen ein Gefühl machen kann.
Hier "soll 'mehr 1813 und 1871' vorkommen - die 'Nationswerdung' und die 'Erfolgsgeschichte' unter Bismarck. Vom Geist der preußischen Bildungsreformen aber hat die Partei nichts gelernt. Grotesk, dass die AfD den Schüleraustausch mit Russland wiederbeleben will, dieser sei, heißt es, 'das beste Mittel gegen die aktuell betriebene Hetze und das Schüren von Konflikten'. Wie es dort an den Schulen aussieht, an denen politische Indoktrination und der Unterricht an der Waffe zur Tagesordnung gehören, zeigt der Oscar-Gewinner-Film 'Ein Nobody gegen Putin', derzeit bei Arte zu sehen. Einen Vorgeschmack auf das Homeschooling - das unter bestimmten Voraussetzungen möglich werden soll - von Neurechten und Preppern liefert der dokumentarische Film 'Kleine Germanen'."Quelle: https://www.perlentaucher.de/9punkt/2026-05-04.html
Dieser pervers-linke, radikal feministische und individualistische Ungeist zersetzt dabei nicht nur traditionelle Familien- und Rollenbilder, er leugnet und kriminalisiert selbst biologische Tatsachen.Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-sachsen-anhalt-128.html
dürfen.Die AfD will dabei zentral in der Landesregierung darüber entscheiden, welche Schulbücher in welchen Jahrgängen als Lehrwerke eingesetzt werden sollen. Welche Verlage dafür dann in Frage kämen, müsse man "dann sehen, wenn es soweit ist", meint Spitzenkandidat Ulrich Siegmund.Die Landesförderung für die Initiative "Schule gegen Rassismus" will die AfD einstellen. Es brauche keine "Antirassismus-Programme an Schulen, sondern Selbstverteidigungskurse", erklärt der kulturpolitische Sprecher Tillschneider auf dem Magdeburger Parteitag.Und selbstverständlich brauchen viele Menschen in Sachsen-Anhalt keine „Antirassismus-Programme“, sondern Selbstverteidigungskurse.
Das Schlimme ist, dass Populisten gar nichts erklären müssen. Sieh Dir Trump an. Der versagt auf ganzer Linie und schuld sind alle anderen. Und die Leute glauben es.Larry08 schrieb:Bin auch mal auf die Reaktionen gespannt, wenn die Partei den Leuten dann erklären muss, dass gewisse Wahlversprechen gar nicht umsetzbar sind, weil Bundes- und nicht Landesebene.
Klingt für mich wie Panikmache der anderen Seite. Wenn man wirkliche LösungenLarry08 schrieb:Das wird schon "unterhaltsam" dabei zuzusehen, wie die Wähler in Sachsen-Anhalt ihr eigenes Bundesland versenken, also für alle außerhalb natürlich.
@azazeelazazeel schrieb:Keine gute Realpolitik wird sich "gut anfühlen". Es fühlen sich immer nur populistische Parolen gut an, weil das deren einziger Zweck ist.
Es gibt überhaupt keine gute denkbare Politik, die es mit Populismus aufnehmen kann. Wenn der Wähler nach Gefühl wählt, bekommt er immer nur Sachen, die gut klingen, aber nicht funktionieren.
Dann zähl doch mal die Punkte im AfD-Wahlprogramm auf, die in der Tat dazu dienen, die wirtschaftliche Situation in Sachsen-Anhalt zu verbessern?Bogdan60 schrieb:Klingt für mich wie Panikmache der anderen Seite. Wenn man wirkliche Lösungen
anbieten würde, müsste man sich nicht auf Panikmache beschränken.
Das ist ein recht allgemeines Urteil. Nach welchen Kriterien bemisst Du ein "funktioniert nicht"? Das ist ja eher ein Gesamtgefühl der Unzufriedenheit.sacredheart schrieb:sondern eben auch nicht funktioniert
Wer wollte so etwas?sacredheart schrieb:Diejenigen, die Wohlstand duch unsortierte Massenmigration, Wohlstand durch noch mehr Umverteilung, mehr Pluralismus durch mehr Meinungsverfolgung, mehr Sicherheit durch lasche Justiz, mehr Freiheit durch Genderdingsbums ankündigen, haben sich ja auch schon zur Lachnummer gemacht.
Klingt auch nicht gerade rational, sondern nach gefühlter Unzufriedenheit.sacredheart schrieb:Da können auch Milliarden für den ÖR aus Wurstwasser keinen Champagner machen und Verbote regierumgskritischer Medien aus Mettwurst kein Marzipan.
Kritik ist okay. Aber wenn man so verallgemeinert und polemisch formuliert, sollte man auch sagen können, wer genau das angeblich behauptet hat.ApexOne schrieb:Komm, jetzt war es wieder keiner oder wie?
Natürlich gibt es Parteien mit migrationsfreundlichen oder progressiven Positionen. Die Frage ist nur, ob irgendwer ernsthaft diese karikierte Version vertreten hat.ApexOne schrieb:Also gibt es in DE keine Parteien die die gennanten Punkte nicht als Programm haben?
@azazeelazazeel schrieb:Das ist ein recht allgemeines Urteil. Nach welchen Kriterien bemisst Du ein "funktioniert nicht"? Das ist ja eher ein Gesamtgefühl der Unzufriedenheit.
So wie es in dem Text zitiert ist, in der tat nicht. Tendenziöse Formulierungen helfen da halt nicht weiter.ApexOne schrieb:Komm, jetzt war es wieder keiner oder wie?
Und das kann nicht äußeren Umständen geschuldet sein? Warum glaubst Du, andere hätte das besser gelöst?sacredheart schrieb:Das Wirtschaftswachstum ist ja keine gefühlte Unzufriedenheit, die steigenden Kosten des Sozialstaats nicht, die Reform genannte Abwertung des Gesundheitssystems nicht, die PKS nicht, die Probleme der Rentenversicherung nicht, die Energiepreise, der Zustand von Schulen (samt validiert mäßiger Bildungsqualität) Straßen, Brücken und ÖPNV irgendwie auch nicht.
Oder gefühlt schlechter. Wobei Merz in der Tat für mich nicht passt. Aber der Bundeskanzler ist nicht "die Politik".sacredheart schrieb:Ok, dass dieser fatalistische Glaube täuschen kann sieht man an der Folge Merkel - Scholz - Merz. In Wirklichkeit kann es durchaus immer noch schlechter werden.
Ne. Sie behaupten Unfug und bieten noch mehr Unfug als "Lösung"sacredheart schrieb:sie legen aber eben auch oft den Finger in Wunden, die wirklich existieren.
Nicht "genau so". Die bieten wenigstens Lösungen. Abseits von AKW, Remigration und ähnlichem wirtschaftlichen Schwachsinn.sacredheart schrieb:die anderen treten doch genau so populistisch auf
Hach wie süss.^^sacredheart schrieb:Rechts? Na klar, das kann man ihnen vorwerfen und wer 'rechts' ablehnt, wird sie nicht wählen.
Kurz dazu ...sacredheart schrieb:Wenn ein Herr Mützenich sagte, die CDU habe mit einer gemeinsamen Abstimmung mit der AFD das Tor zur Hölle geöffnet, ist das billiger Populismus. Wenn ein MP allen Ernstes publikumswirksam in einem Boot neben einem sterbenden Meeressäuger übernachtet, anstatt seine Arbeit zu tun ist das billiger Populismus. Wenn Politiker sich in den Rechtsstreit mit noch unklarer Sachlage über verschickte Bilder zwischen zwei C Promis einmischen, ist das blanker Populismus. Wenn Politiker geradezu Wallfahrten zu einer wegen schwerer Gewalttaten inhaftierten Person in einem anderen EU Land machen, ist das sinnloser Populismus.
Populismus ist ubiquitär, aber wohl nur ein Problem, wenn er nicht links ist.
@FellatixFellatix schrieb:Und das, das ist dann doch ein etwas gefährlicherer Populismus als ...? Dein Beispiel des billigen Wal-Populismus.
Natürlich nutzen fast alle Parteien vereinfachende Botschaften oder Symbolpolitik. Das allein ist kein Alleinstellungsmerkmal der AfD.sacredheart schrieb:Gegen die AFD werden ja immer zwei Dinge vorgebracht: Rechts und populistisch.
Rechts? Na klar, das kann man ihnen vorwerfen und wer 'rechts' ablehnt, wird sie nicht wählen. Alles ok, kein Problem damit.
Populistisch? Na klar, so treten sie auf, sie legen aber eben auch oft den Finger in Wunden, die wirklich existieren.
Ist das denn ein Alleinstellungmerkmal?
Absolut nicht, die anderen treten doch genau so populistisch auf.
Wenn ein Herr Mützenich sagte, die CDU habe mit einer gemeinsamen Abstimmung mit der AFD das Tor zur Hölle geöffnet, ist das billiger Populismus. Wenn ein MP allen Ernstes publikumswirksam in einem Boot neben einem sterbenden Meeressäuger übernachtet, anstatt seine Arbeit zu tun ist das billiger Populismus. Wenn Politiker sich in den Rechtsstreit mit noch unklarer Sachlage über verschickte Bilder zwischen zwei C Promis einmischen, ist das blanker Populismus. Wenn Politiker geradezu Wallfahrten zu einer wegen schwerer Gewalttaten inhaftierten Person in einem anderen EU Land machen, ist das sinnloser Populismus.
Populismus ist ubiquitär, aber wohl nur ein Problem, wenn er nicht links ist.