Fedaykin schrieb:Das deine Vorstellungen von Gesellschaftsänderungen
Hab ich jetzt schon zweimal geschrieben und schreibe ich gern noch ein drittes mal: Ich habe nichts zu meiner Vorstellung von Gesellschaftsänderungen geschrieben. Du legst mir das in den Mund und diskutierst gegen deinen eigenen Strohmann.
Fedaykin schrieb:Sie haben auch kein selbstbewusstsein
Haben sie nun keine eigene Wahrnehmung oder kein Selbstbewusstsein?
Fedaykin schrieb:Das Problem ist das du einfach Mal alles als egoistisch abtust
Und wieder kommt die Wertung ("abtun") von dir, nicht von mir. Ebenso wie das "Problem", was es nicht gibt. Deine Beiträge sind eine einzige Nebelkerze ins Nirvana und das verwehrt jegliche Chance auf eine inhaltlichen Diskussion.
behind_eyes schrieb:Ein Unternehmer baut sein Unternehmen nicht auf sondern er bleibt der einzige Angestellte und alles was erwirtschaftet wird geht ausschließlich in die eigene Tasche. Schaffe schaffe Hause baue, alles meins. Mein Haus, mein Auto, mein Pool.
Ein Phänomen was ich sehr oft erlebe.
Damit unterstellst du, dass der einzige Zweck des Wirtschaftens die Mehrung des eigenen Besitzes ist. Das mag bei vielen Unternehmern so wirken, aber meistens hat man ja eher inhaltliche Ziele, Vorstellungen, Visionen, etc. und die langfristige Motivation ist eher "ideeller" Natur. Der wirtschaftliche Erfolg ist zwar die notwendige Bedingung, aber das ist i.d.R. nicht der Grund, warum der Unternehmer morgens aufsteht und/oder warum der Selbstständige 24/7 selbst und ständig ist. Wenn der Punkt erreicht ist, an dem der Unternehmer von seiner Tätigkeit leben kann, dürften ja eigentlich keine zusätzlichen Anstrengungen nötig sein. Meist ist aber das Gegenteil der Fall und das Wachstum geht dann erst richtig los.
behind_eyes schrieb:Der Gegenentwurf könnte sein, daß das Unternehmen weitere Arbeitsplätze bereitstellt und somit anderen Menschen und Familien ebenfalls eine Lebensgrundlage anbietet. Das allerdings, also das System "Arbeitgeber" steht immer mehr im Ruf der Ausbeutung oder Unsozialität wohingegen die One-Man-Show viel eher sich vom Beitrag an die Gesellschaft entfernt ohne das dies irgendwie kritikwürdig gesehen wird.
Wie gesagt, ich struggle ein wenig damit.
Schwer zu sagen, ob Egoismus der richtige Begriff ist. Es gibt sicherlich gute Gründe für Beispiele einer One-Man-Show genauso wie es gute Gründe gibt, so viele Leute wie möglich einzustellen. Beides kann egoistisch oder altruistisch motiviert sein. Egoistisch würde ich es eher nennen, wenn das "Ego" selbst in den Vordergrund gestellt wird - also die Überzeugung, dass die eigene Individualität und ausschließlich persönliche Interessen als wichtig genommen und gegenüber anderen herausgestellt werden müssen. Das hat dann auch viel damit zu tun, wie wichtig es einem ist, sich mit anderen Individuen zu vergleichen. Und das wird ja auch oft getan, ohne dass irgendjemand in seiner Existenz bedroht wäre, wenn man es nicht machen würde.